Montag, März 23, 2026
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MANGOPAY ernennt Luke Trayfoot zum neuen Chief Revenue Officer, um Wachstum und Expansion voranzutreiben

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luke trayfoot

Luke Trayfoot, ehemaliger EMEA Marketplace Strategy Director bei PayPal, leitet die britische Niederlassung und ist Mitglied des Executive Committee, um die Expansion von MANGOPAY nach Übersee zu leiten und das Wachstum voranzutreiben.

Sollten Sie auf der Money 20/20 vom 7.-9. Juni in Amsterdam sein, vereinbare ich gern ein persönliches Kennenlernen mit Luke Trayfoot für Sie. Alternativ steht er gern auch für schriftliche oder telefonische Interviews zur Verfügung.

MANGOPAY, europäischer Marktführer für die Zahlungslösungen von Marktplätzen und Plattformen, hat die Ernennung von Luke Trayfoot zum Chief Revenue Officer bekannt gegeben. In dieser neu geschaffenen Position übernimmt Luke Trayfoot eine wichtige Führungsrolle, um MANGOPAY bei der Beschleunigung der internationalen Expansion zu unterstützen und die Umsatzströme für diese nächste Wachstumsphase zu verbessern.

 Die Ernennung von Luke Trayfoot, der an den CEO Romain Mazeries berichten wird, ist ein weiterer Schritt für MANGOPAY auf dem Weg zu einer der wichtigsten globalen Zahlungslösungen für die Plattformökonomie.

 Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der Zahlungsverkehrs- und Marktplatzbranche verfügt Luke Trayfoot über eine starke Erfolgsbilanz bei der Skalierung von Technologie- und Zahlungsunternehmen, aber auch über ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen der wichtigsten Marktplätze. Mit seinen Kenntnissen über digitale Marktplätze, grenzüberschreitenden Handel und Zahlungsumgebungen wird sich Luke auf die Entwicklung neuer Märkte konzentrieren, den Kunden von MANGOPAY die Möglichkeit geben, ihr Geschäft global auszuweiten, und Wachstums- und Gewinnziele erreichen. Diese Ernennung folgt auf ein Jahr mit außergewöhnlichem Wachstum für das Unternehmen und das Investment von Advent International. 

 Zuvor war Luke EMEA Sales Director bei Hyperwallet, wo er zum Aufbau eines globalen Payout-Unternehmens beitrug. Er war bei Hyperwallet, als PayPal das Fintech-Unternehmen übernahm, um die PayPal-Zahlungsfunktionen speziell für Marktplätze und Plattformen zu verbessern. Nach seinem Wechsel zu PayPal leitete er die EMEA-Marktplatzstrategie des Unternehmens. Bevor er zu Hyperwallet kam, war Luke vier Jahre bei World First tätig, wo er zahlreiche Führungspositionen innehatte, darunter Head of Partnership Sales EMEA und Partnerships Sales Manager.

 Zu seiner Ernennung zum Chief Revenue Officer sagt Luke Trayfoot: „Ich freue mich sehr, bei MANGOPAY einzusteigen und mein umfangreiches Wissen und meine Erfahrung bei einem so spannenden Pionier für digitale Zahlungslösungen einzubringen. Marktplätze sind nach wie vor der Paradigmenwechsel im digitalen Handel, der die ganze Welt verbindet. Tatsächlich stiegen die Umsätze auf Marktplätzen im letzten Jahr um 25 Prozent im Vergleich zum weltweiten E-Commerce-Umsatz, der nur um 12 Prozent wuchs. Im Gegensatz zu anderen Marktplatz-Zahlungslösungen ist die Zahlungsumgebung von MANGOPAY auf die spezifischen Bedürfnisse globaler Marktplätze zugeschnitten. Mit dem bestehenden Team und der Position von Advent innerhalb der Branche bin ich sicher, dass wir auf dem besten Weg sind, die führende Zahlungslösung in dieser Kategorie zu werden.“

 „Ich freue mich, Luke in unserem Team begrüßen zu dürfen. Sein motivierender Führungsstil und sein Fachwissen in Sachen Go-to-Market-Strategie und -Umsetzung werden uns bei der Fortsetzung unserer britischen und globalen Expansionspläne eine große Hilfe sein“, sagte Romain Mazeries, Chief Executive Officer von MANGOPAY. „Luke kommt zu einem sehr spannenden Zeitpunkt zu uns – frisch nach dem Investment von Advent. Er wird uns dabei helfen, in eine weitere aufregende Hyperwachstumsphase einzutreten“.

Quelle MANGOPAY

Acht Monate nach Teilnahme an Gründershow

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MINIATOURING

Acht Monate nach Teilnahme an Gründershow – Wohnwagen Start- Up veröffentlicht neuen Camping-Trailer

Vergangenen September stellte Hannes Trautmann seinen selbst entwickelten Wohnwagen in der Gründershow „Die Höhle der Löwen vor“ – und ging ohne Deal nach Hause. Acht Monate später hat sein Start-Up „MINIATOURING“ einen Investor gefunden und geht mit einer neuen Modellvariante deutschlandweit in den Handel.

Die Gründershow „Die Höhle der Löwen“ verließ Hannes Trautmann im September 2021 ohne einen Deal. Im Anschluss an die Ausstrahlung drehte sich das Investoren-Karussell für sein Wohnwagen Start-Up trotzdem weiter. Das Unternehmen konnte einen passenden Investor überzeugen und entwickelte seinen Kompakt-Camper, genannt „MINIATOURING“ weiter. Etwas mehr als ein halbes Jahr nach der Ausstrahlung der Sendung bringt das Nieder-Olmer Start-Up nun seine Weiterentwicklung des Wohnwagens auf den Markt.

„Mit Hilfe unseres neuen Investors konnten wir den „MINIATOURING“ weiterentwickeln und unsere Produktion vergrößern. Dadurch sind wir jetzt in der Lage unsere Camper über ein deutschlandweit gestartetes Händlernetz einem deutlich größeren Publikum zugänglich zu machen.“ berichtet Gründer Hannes Trautmann.

Das Unternehmen hat seinen nach eigenen Angaben „roadtriptauglichen“ Wohnwagen technisch und optisch umfangreich überarbeitet. Der Camper wiegt rund 400 kg und bietet eine voll ausgestattete Outdoorküche mit Kühlbox, Gaskocher und Wasserversorgung. Der Wohnwagen wird sowohl in einer Straßen- als auch einer geländegängigen Offroadvariante angeboten.

Der Verkaufspreis für einen voll ausgestatteten MINIATOURING liegt bei 12.785€.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Trautmann Handels GmbH

Bitpanda CTO als neuer Investor bei Wiener E-Carsharing-Anbieter

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eloop

E-Carsharing Startup ELOOP erweitert Finanzierungsrunde und holt Bitpanda-Gründer als Investor an Bord

Ein Jahr nach seiner letzten Finanzierung erweitert der Wiener E-Carsharing-Anbieter ELOOP die Seed-Runde nun um rund eine weitere Million Euro. Angeführt wird die Seed Extension von den Bestandsinvestoren, dem European Super Angels Club sowie C&P Ventures. Neu dabei ist erstmals Bitpanda-Gründer und CTO Christian Trummer. Mit dem siebenstelligen Investment sollen die Expansion nach Deutschland sowie der weitere Ausbau der Wiener E-Flotte als auch des eigenen Krypto-Tokens ELOOP ONE forciert werden.

+1.500 % Umsatz zum Vorjahr, weitere Expansion im Sommer 

Das im August 2019 in Wien gestartete E-Carsharing Startup hat im Jahr 2021 bereits einen Umsatz von rund drei Millionen Euro erzielt – das entspricht einer Verfünfzehnfachung im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Wachstumskurs soll nun fortgesetzt werden: Mit dem Investment will ELOOP die Expansion nach München vorantreiben und die Flotte in Wien weiter ausbauen. Um das geplante Wachstum umzusetzen, wird auch das Team vergrößert werden, das im vergangenen Jahr bereits um das Dreifache gewachsen ist.

Das mittlerweile 30-köpfige Team darf sich künftig über ein neues Beteiligungsprogramm für Mitarbeiter:innen freuen. “Wir sind unglaublich stolz und dankbar, so viele Visionär:innen gefunden zu haben, welche an die Mission von ELOOP glauben und daran arbeiten, Städte lebenswerter zu gestalten”, so Leroy Hofer, CEO und Co-Founder von ELOOP. Es soll noch dieses Jahr die Finanzierungsrunde Series A folgen.

Weltweit erstes Blockchain-basiertes Carsharing

Auch der hauseigene Blockchain-basierte Krypto-Token ELOOP ONE soll weiterentwickelt und international ausgerollt werden. ELOOP ONE ist der erste Security Token weltweit, der eine Umsatzbeteiligung an einer rein elektrischen Carsharing-Flotte ermöglicht. Damit denkt ELOOP den eigentlichen Sharing-Ansatz sogar noch weiter. Seit dem ersten Token Sale im August 2020 ist die tokenisierte Flotte mittlerweile von 4 auf 21 E-Fahrzeugen der Klasse Tesla Model 3 erweitert worden. Von den 1.785.000 ELOOP ONE Token sind nur mehr 10 Prozent verfügbar. Neben dem bestehenden Carsharing-Service und dem Token wurde das Angebot zuletzt um das Abo-Modell “ELOOP Flat” erweitert. 

„Ich bin selbst begeisterter ELOOP-Nutzer sowie Token-Halter und sehe ein großes Potenzial für Carsharing”, so Christian Trummer, Gründer und CTO von Bitpanda. Auch der Präsident des European Super Angels Club, Berthold Baurek-Karlic, welcher über die Luxemburger Venionaire Ventures Sárl unter anderem den Syndikatsfonds des Clubs – „EXF Alpha S.C.S.“ – verantwortet, zeigt sich erfreut: „Wir können den Wachstums- und Innovationskurs eines so erfolgreichen österreichischen Startups mit unserem Kapital und Knowhow weiter intensiv vorantreiben und seine Nachhaltigkeitsvision unterstützen. Mit ELOOP investieren wir nicht nur in innovative Mobilitätslösungen, sondern in die Mobilität der Zukunft.“ 

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DAS GRÜNDERTEAM VON ELOOPV. l. n. r.: Frederic Nachbauer, CTO / Co-Founder, Max Schalkhammer, Chief Operation Officer, Nico Prugger, CEO / Co-Founder und Leroy Hofer, CEO / Co-Founder Copyright: Stefan Joham

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Ketchum Publico GmbH

US-Klagen wegen Hedgefonds-Verlusten kosten Allianz 5,6 Mrd Euro

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München, 11. Mai (Reuters) – Das Debakel mit Hedgefonds in den USA kostet die Allianz insgesamt 5,6 Milliarden Euro. Nachdem eine Einigung mit den verbliebenen Klägern und mit den US-Behörden greifbar sei, habe die Allianz im ersten Quartal noch einmal 1,9 Milliarden Euro vor Steuern für die „Structured Alpha“-Klagen zurückgestellt, teilte der Münchner Versicherungsriese am Mittwoch mit.

Bereits im Abschluss für 2021 hatte die Allianz Rückstellungen von 3,7 Milliarden Euro gebildet. Investoren in den USA – unter anderem Pensionsfonds – hatten mit den vermeintlich sicheren Hedgefonds von Allianz Global Investors zu Beginn der Corona-Krise Milliarden verloren und den Anbieter verklagt. Auch das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC hatten sich eingeschaltet.

Trotz der zusätzlichen Belastungen habe die Allianz auch im ersten Quartal schwarze Zahlen geschrieben, teilte der Versicherer mit. Netto bleibe ein Gewinn von rund 600 Millionen Euro übrig. Das operative Ergebnis habe bei 3,2 Milliarden Euro gelegen.

US-Klagen wegen Hedgefonds-Verlusten kosten Allianz 5,6 Mrd Euro

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Wichtige Entwicklungen zur Börse.

Philip Morris will Swedish Match für 15 Milliarden Euro schlucken

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Stockholm, 11. Mai (Reuters) – Der Marlboro-Hersteller Philip Morris will den schwedischen Tabakkonzern Swedish Match für umgerechnet rund 15 Milliarden Euro übernehmen. Die Offerte sieht je Aktie 106 Kronen (10,04 Euro) vor, wie Philip Morris am Mittwoch mitteilte. Der Vorstand von Swedish Match begrüßte das Angebot. Es berücksichtige die langfristigen Wachstumsaussichten von Swedish Match wie auch die Risiken, die mit der Realisierung dieser Aussichten verbunden seien. 

Bereits am Dienstag hatte PMI bestätigt, mit dem schwedischen Wettbewerber in Übernahmegesprächen zu sein. Das kam bei den Anlegern von Swedish Match gut an und trieb die Aktie mit 97,42 Kronen auf Rekordhöhe. 

Wie Reuters von Insidern erfuhr, berät Goldman Sachs Swedish Match bei den laufenden Gesprächen, während die Bank of America und Citigroup  im Auftrag von Philip Morris arbeiten.

Swedish Match gilt seit längerem als Übernamekandidat und macht den größten Teil seines Gewinns mit schwedischem Schnupftabak namens „Snus“. Zudem erfreuen sich die tabakfreien Nikotinbeutel Zyn, die unter die Oberlippe gelegt werden, in Skandinavien und den USA zunehmender Beliebtheit. 

Auch Analysten begrüßten einen Zusammenschluss. „Aus strategischer Sicht halten wir dies für sehr sinnvoll“, kommentierten Analysten von Jefferies. „Es würde PMI eine führende Position im europäischen rauchfreien Bereich verschaffen, während es entscheidend auch den Vertrieb in den USA für seine eigene breitere Einführung von RRP (Produkten mit reduziertem Risiko) ermöglichen würde.“

Philip Morris will Swedish Match für 15 Milliarden Euro schlucken

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Weitere wichtige Entwicklungen zur Börse.

Telefonica Deutschland wächst zum Jahresstart deutlich

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Berlin, 11. Mai (Reuters) – Neue Mobilfunkkunden haben bei Telefonica Deutschland zum Jahresstart für gute Geschäfte gesorgt. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um 5,2 Prozent auf knapp 1,95 Milliarden Euro, wie die Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns am Mittwoch mitteilte. Der deutliche Zuwachs lag auch an der hohen Nachfrage nach teuren Smartphones. Insgesamt kommt Telefonica Deutschland auf rund 46 Millionen Mobilfunkanschlüsse und verbindet nach eigenen Angaben mehr Menschen in der Bundesrepublik als die Konkurrenten Deutsche Telekom und Vodafone.

„Derzeit sehen wir keine direkten Auswirkungen des furchtbaren Krieges in der Ukraine und der sich abschwächenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auf unser operatives Geschäft“, sagte Firmenchef Markus Haas, dessen Vertrag im Februar bis Ende 2025 verlängert wurde. Das bereinigte Betriebsergebnis (Oibda) legte um 7,2 Prozent auf 602 Millionen Euro zu. 

Für das laufende Jahr bestätigte das Münchner Unternehmen seinen Ausblick, wonach ein Plus – bereinigt um Sondereffekte – im niedrigen einstelligen Prozentbereich bei Umsatz und Oibda erwartet wird. Bis Jahresende sollen 50 Prozent der Bevölkerung das schnellere und leistungsstärkere 5G-Netz nutzen können. Ende März waren es rund 40 Prozent. Inzwischen funken 10.000 5G-Antennen im O2-Netz.

Telefonica Deutschland wächst zum Jahresstart deutlich

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Wichtige Entwicklungen zur Börse.

11. Mai 2022 Der Börsen Vormittag

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Frankfurt, 11. Mai (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

11.20 Uhr – Trotz einer angehobenen Gewinnprognose steigen Anleger bei Ahold Delhaize aus. Die Aktien des niederländischen Supermarktkonzerns fallen an der Börse in Amsterdam um bis zu 5,0 Prozent. Die Marktbedingungen für den geplanten Börsengang der Online-Verkaufsplattform Bol.com seien nach wie vor ungünstig, konstatieren die Analysten von Jefferies. Zudem gehe die aktualisierte Jahresprognose auf die Stärke des US-Dollars und Rückstellungen zurück.

10.35 Uhr – Die Anleger von Swedish Match sind Feuer und Flamme für das Übernahmegebot des größeren Rivalen Philip Morris. Die Aktien des vor allem auf rauchfreie Tabak-Produkte setzenden schwedischen Herstellers ziehen um neun Prozent auf 103,55 schwedische Kronen an. Am Vortag hat die Aktie an der Börse in Stockholm bereits 25 Prozent zugelegt, nachdem die Übernahmepläne angekündigt worden waren. Die Offerte von 106 schwedischen Kronen je Aktie bewertet den schwedischen Konzern mit umgerechnet knapp 16 Milliarden Dollar. Die Analysten von Credit Suisse beurteilen das Angebot positiv, da es einen Aufschlag von 40 Prozent beinhalte. Die Experten der US-Bank JP Morgan halten es für sehr wahrscheinlich, dass der Deal über die Bühne gehe.

10.10 Uhr – Evotec -Aktien rauschen bis zu fünfzehn Prozent in die Tiefe. Mit 20,38 Euro kosten sie so wenig wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Ein Händler bezeichnete die heftigen Kursverluste als überraschend. Zwar hatten gestiegene Kosten das Ergebnis der Biotechfirma im Quartal gedrückt. Der Umsatz sei allerdings besser als erwartet ausgefallen. Zudem bekräftigte Evotec seinen Ausblick. Außerdem hatte das Unternehmen gerade erst mit einem milliardenschweren Deal seine Partnerschaft mit dem US-Pharmakonzern Bristol Myers Squibb ausgebaut.

10.00 Uhr – Nach einem Gewinnrückgang zum Jahresauftakt werfen Anleger E.ON-Aktien aus den Depots. Sie verlieren bis zu 4,4 Prozent auf 9,42 Euro und stehen so tief wie seit März 2021 nicht mehr. Höhere Beschaffungskosten drückten den Gewinn des Energiekonzerns im vergangenen Quartal. Die bekräftigte Prognose für 2022 lasse aber auf eine erwartete Erholung im Jahresverlauf schließen, erklärte die Investmentbank Jefferies.

08.02 Uhr – Aktien von Brenntag gewinnen im Frankfurter Frühhandel 1,3 Prozent. Der Chemikalienhändler hat zum Jahresauftakt trotz des Drucks auf die Lieferketten und höherer Kosten ein Rekordergebnis erzielt. „Das erste Quartal lief deutlich besser als gedacht“, sagte ein Händler. Angesichts der unsicheren Lage sei der Ausblick aber „nur“ bekräftigt worden.

07.55 Uhr – Anleger greifen nach der Bilanzvorlage für das erste Quartal bei Evotec zu. Die Aktien liegen bei Lang & Schwarz 2,4 Prozent höher. Das Biotechunternehmen hat zwar operativ weniger verdient, schnitt beim Umsatz aber besser ab als erwartet. Zudem bekräftigte Evotec seinen Jahresausblick

07.25 Uhr – Die Ölpreise ziehen angesichts einer möglichen Angebotsverknappung in Folge des geplanten russischen Öl-Embargos an. Brent-Rohöl verteuert sich um 2,1 Prozent auf 104 Dollar auf je Barrel. Zwar hatte sich Ungarn gegen das von der EU-Kommission vorgeschlagene Öl-Embargo gegen Russland ausgesprochen. „Doch selbst wenn einige der Maßnahmen gelockert werden, ist es wahrscheinlich, dass die EU-Sanktionen die EU-Importe von russischem Öl und raffinierten Produkten immer noch erheblich reduzieren werden“, sagte Vivek Dhar, Analyst der Commonwealth Bank. Konjunktursorgen hatten die Preise zuvor deutlich gedrückt.

07.05 Uhr – Folgende Unternehmen werden am Mittwoch mit Dividendenabschlag gehandelt:

Deutsche UnternehmenAngaben in EuroSchlusskursDividende
Jungheinrich AG<JUNG_p.DE>22,360,68
Rheinmetall AG<RHMG.DE>181,903,30

11. Mai 2022 Der Börsen Vormittag

Heute 12.00 Uhr: Livestream „NFT- Digital Identity – Die Identität der Zukunft“  auf Linkedin

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Mehr im Bereich Börse.

11. Mai 2022 Marktentwicklungen

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11. Mai (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

PANASONIC – Tokio: Der japanische Elektronikkonzern erwartet wegen Materialknappheit und gestiegener Kosten einen stagnierenden Gewinn. Der Betriebsgewinn werde im Geschäftsjahr 2022/23 nur bei 360 Milliarden Yen (2,63 Milliarden Euro) liegen, teilte Panasonic mit. Im abgelaufenen Jahr hatte er 357 Milliarden Yen erreicht. Von Refinitiv befragte Analysten waren bisher von 382,7 Milliarden Yen ausgegangen. In den Monaten Januar bis März verzeichnete das Unternehmen mit 83,3 Milliarden Yen zwar einen höheren Gewinn als noch im Vorjahreszeitraum mit 31,8 Milliarden. Von Refinitiv befragte Analysten waren jedoch von 85,5 Milliarden Yen ausgegangen.

JENOPTIK – Berlin: Der ostdeutsche Technologiekonzern ist mit deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn ins neue Jahr gestartet. Die Erlöse erhöhten sich im ersten Quartal um 38,5 Prozent auf 208,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Der operative Gewinn (Ebitda) legte 27,3 Prozent auf 21,0 Millionen Euro zu. Jenoptik meldete eine weiterhin hohe Nachfrage insbesondere im Bereich Halbleiterausrüstung und bekräftigte die Prognose für das Gesamtjahr, in dem der Umsatz in den fortgeführten Geschäftsbereichen mindestens 20 Prozent zulegen soll. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen Erlöse von knapp 751 Millionen Euro. Die Ebitda-Marge soll 2022 bei rund 18 Prozent liegen.

ALSTOM – Paris: Der französische Zughersteller hat in dem im März abgelaufenen Bilanzjahr 2021/22 mehr verdient. Bei einem Umsatzanstieg um 76 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro stieg das operative Ergebnis (Ebit) um 19 Prozent auf 767 Millionen Euro. Der Auftragsbestand legte um neun Prozent auf rund 81 Milliarden Euro zu. Kosten für Altprojekte und Wertminderungen sorgten indes für einen bereinigten Nettoverlust von 173 Millionen Euro nach einem Gewinn von 301 Millionen vor Jahresfrist. „Unsere Ergebnisse für das Geschäftsjahr entsprechen voll und ganz unseren Zielen“ betonte Konzerchef Henri Poupart-Lafarge.

CEWE – Frankfurt: Die Geschäfte des Oldenburger Foto-Dienstleisters kommen nach dem Fotobücher-Boom der Pandemie-Jahre langsam wieder in normale Bahnen zurück. Der Betriebsgewinn (Ebit) brach im ersten Quartal zwar auf 2,1 Millionen Euro von 8,6 Millionen Euro ein, wie Cewe mitteilte. Damit habe das Unternehmen aber einen Tick besser gelegen als im Auftaktviertel 2020, dem letzten vergleichbaren Vor-Corona-Quartal, als 2,0 Millionen Euro erzielt wurden. Der Umsatz sei um 4,8 Prozent auf 138,9 Millionen Euro gesunken. Vor einem Jahr hätten Kunden während des Lockdowns die Zeit zu Hause genutzt, um Fotobestellungen nachzuholen und Fotobücher zu gestalten, begründete Cewe den Ergebnisrückgang. Cewe-Chef Christian Friege bestätigte die Ziele für das Gesamtjahr 2022. Erwartet wird ein Umsatz in einer Bandbreite zwischen 680 bis 740 (Vorjahr: 692,8) Millionen Euro und ein Betriebsgewinn (Ebit) zwischen 65 und 80 (72,2) Millionen Euro.

AUTO1 – Düsseldorf: Der Online-Gebrauchtwagenhändler hat im ersten Quartal trotz eines Rekords bei den Fahrzeug-Verkäufen einen höheren Verlust verbucht. Der Vorstand nannte als Grund dafür höhere Marketingkosten und gestiegene Personalaufwendungen. Bei einem Umsatzanstieg um rund 82 Prozent auf 1,637 Milliarden Euro stieg der bereinigte operative Verlust (Ebitda) auf 47,6 Millionen Euro nach minus 14,3 Millionen vor Jahresfrist. Die Zahl der verkauften Autos stieg um knapp 30 Prozent auf 169.610. Der Vorstand peilt 2022 unverändert einen Umsatz von 5,7 bis 6,8 Milliarden Euro an und eine operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von minus zwei bis minus drei Prozent.

INDUS HOLDING – Düsseldorf: Der Beteiligungskonzern hat getrieben von Zukäufen im ersten Quartal beim Umsatz zugelegt. Wertminderungen bei einem Autozulieferer und Wertberichtigungen auf die Geschäfte in Russland und der Ukraine schmälerten allerdings das Ergebnis. Bei einem Umsatzplus von 11,1 Prozent auf knapp 445 Millionen Euro sank das operative Ergebnis (Ebit) auf 20,7 (Vorjahr: 25,0) Millionen Euro. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) schrumpfte auf 4,7 (Vorjahr: 6,2) Prozent. „Seit Beginn des Russland-Ukraine-Krieges sind die operativen Herausforderungen für unsere Gruppe noch einmal gewachsen“, erklärte Konzernchef Johannes Schmidt. Er bekräftigte die Jahresziele, stellte sie wegen der Unwägbarkeiten des Krieges allerdings unter Vorbehalt. Der Umsatz soll 1,8 bis 1,95 Milliarden Euro erreichen, das Ebit 115 bis 130 Millionen. 

SWISS LIFE – Zürich: Die Prämieneinnahmen des größten börsennotierten Schweizer Lebensversicherers sind im ersten Quartal währungsbereinigt um drei Prozent auf 6,86 Milliarden Franken gestiegen. Vor allem in Frankreich und Deutschland wuchs der Konzern kräftig, im Heimatmarkt betrug das Plus ein Prozent. Zugelegt hat das vom Konzern forcierte Vermögensverwaltungs- und Dienstleistungsgeschäft: Swiss Life holte 1,2 Milliarden Franken Netto-Neugeld herein und steigerte die Gebühreneinnahmen um 14 Prozent auf 579 Millionen Franken. Die Solvenzquote (SST) lag zu Jahresanfang bei 223 Prozent. Gewinnzahlen gibt der Konzern aus Zürich nur zum Halbjahr und am Jahresende bekannt.

SMA SOLAR – Düsseldorf: Der Solartechnik-Hersteller ächzt unter dem weltweiten Chipmangel und hat daher im ersten Quartal Einbußen hinnehmen müssen. Der Umsatz sank auf 221 (Vorjahr: 240) Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) ging auf 15 (20) Millionen Euro zurück. Die Orderbücher sind indes voll: „Im ersten Quartal 2022 haben wir den höchsten Auftragseingang der vergangenen zehn Jahre verzeichnet“, sagte Vorstandssprecher Jürgen Reinert. Das stimme ihn zuversichtlich, die Jahresziele zu erreichen, die einen Umsatz zwischen 900 Millionen bis 1,05 Milliarden Euro vorsehen und ein Ebitda von zehn bis 60 Millionen Euro.

EVOTEC – Frankfurt: Gestiegene Kosten haben das Ergebnis des Hamburger Biotechunternehmens im ersten Quartal gedrückt. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) fiel auf 18,9 Millionen Euro von 21,1 Millionen vor Jahresfrist, wie Evotec mitteilte. Grund sind der Ausbau der Kapazitäten des Unternehmens an allen Standorten sowie höhere Kosten für Forschung und Entwicklung. Rückenwind kam dagegen von positiven Währungseffekten. Der Umsatz erhöhte sich um fast ein Viertel auf 164,7 Millionen Euro. Währungsbereinigt stand ein Plus von 19 Prozent zu Buche. Evotec bekräftigte seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr und erwartet weiter einen Umsatz von 700 bis 720 Millionen und ein bereinigtes Ergebnis von 105 bis 120 Millionen Euro.

RATIONAL  – München: Der bayerische Hersteller von Kochgeräten für Großküchen sieht sich nach dem Abflauen der Corona-Pandemie einem Kundenansturm gegenüber. Der Auftragseingang erreichte im ersten Quartal mit einem Plus von 70 Prozent auf 300 Millionen Euro einen Rekordwert. Finanzchef Jörg Walter machte dafür neben Nachholeffekten und der Furcht vor langen Lieferzeiten auch die angekündigten Preiserhöhungen verantwortlich. Der Umsatz schnellte um 34 Prozent auf 225,3 Millionen Euro, auch weil endlich wieder mehr Halbleiter verfügbar waren. Mehr hatte Rational nur im vierten Quartal 2019 umgesetzt. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) erhöhte sich um 48 Prozent auf 47,8 Millionen Euro. Vorstandschef Peter Stadelmann warnte aber davor, dass sich die Versorgungslage gerade wieder zuspitze. 

TOYOTA – Störungen der Produktion wegen Chipmangels und Chinas strenger Corona-Maßnahmen haben beim weltgrößten Autobauer im vierten Quartal seines Geschäftsjahres zu einem Gewinneinbruch geführt. Das operative Ergebnis rutschte auf 463,8 (3,38 Milliarden Euro) Milliarden Yen nach 689,8 Milliarden Yen im Vorjahr und lag damit unter den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt rund 520 Milliarden Yen erwartet hatten. Für das neue Geschäftsjahr, das am 1. April begann, prognostizierte Toyota einen Rückgang des Betriebsgewinns um etwa 20 Prozent auf 2,4 Billionen Yen von knapp drei Billionen Yen im Vorjahr. Der japanische Konzern hatte erst am Dienstag sein Produktionsziel für Mai um rund 50.000 Fahrzeuge auf 700.000 Autos heruntergeschraubt, weil die Bänder in mehreren Werken stillstehen. 

DEUTSCHE PFANDBRIEFBANK  – München: Eine höhere Risikovorsorge für die Folgen des Ukraine-Kriegs hat bei dem Immobilienfinanzierer zu einem Gewinnrückgang geführt. Der Gewinn vor Steuern schrumpfte im ersten Quartal auf 42 (2021: 52) Millionen Euro, wie die pbb mitteilte. Die Rückstellungen für Kreditausfälle wurden auf 18 (10) Millionen Euro erhöht, weil die pbb fürchtet, dass der Krieg auf die Konjunktur drückt. Die Bank sieht sich aber auf einem guten Weg, im laufenden Jahr den prognostizierten Gewinn von 200 bis 220 (242) Millionen Euro zu erreichen. „Das Startquartal bestätigt unsere Erwartung für das Gesamtjahr 2022, auch wenn die Folgen des Ukraine-Kriegs nur schwer absehbar sind“, sagte Vorstandschef Andreas Arndt. Das Neugeschäft trat im ersten Quartal mit 2,1 Milliarden Euro auf der Stelle. 

BILFINGER – Frankfurt: Der Industriedienstleister will für das abgelaufene Geschäftsjahr insgesamt 4,75 Euro Dividende je Aktie zahlen, davon 3,75 Euro als Sonderdividende. Im ersten Quartal stagnierte das Betriebsergebnis bei gut 30 Millionen Euro trotz eines Umsatzanstiegs um 15 Prozent auf 961 Millionen Euro. Unter dem Strich machte Bilfinger sechs Millionen Euro Verlust nach zehn Millionen Euro Gewinn im Vorjahreszeitraum. Den Jahresausblick bestätigte der Mannheimer Konzern. Der neue Vorstandschef Thomas Schulz sieht gute Wachstumschancen durch die Energiewende und den sich mit dem Ukraine-Krieg verändernden Energiemix, an den sich die Unternehmen anpassen müssen. „Dies wird zu einem kontinuierlichen, profitablen Wachstum unseres Konzerns führen“, erklärte er.

(1 euro = 137.3753 yen)

11. Mai 2022 Marktentwicklungen

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Mehr im Bereich Börse.

Chinas Erzeugerpreise steigen langsamer – Verbraucherpreise schnellen hoch

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Peking, 11. Mai (Reuters) – Trotz steigender Rohstoffpreise und Lieferengpässen steigen die chinesischen Erzeugerpreise im April so langsam wie seit einem Jahr nicht mehr. Der Erzeugerpreisindex (PPI) legte im Jahresvergleich um 8,0 Prozent zu, wie das Statistikamt (NBS) am Mittwoch mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 7,7 Prozent gerechnet, im März betrug der Anstieg 8,3 Prozent. Chinas Wirtschaft verlangsamte sich zu Beginn des zweiten Quartals drastisch, als die Regierung in Peking in vielen Städten strikte Lockdowns verhängte, um Corona-Ausbrüche unter Kontrolle zu bekommen. Die Wirtschaftsmetropole Shanghai befindet sich derzeit in der sechsten Woche der Abriegelung.

In der Volksrepublik bekommen das auch die Konsumenten zu spüren: Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent und damit so schnell wie seit fünf Monaten nicht mehr. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Anstieg um 1,8 Prozent gerechnet, im Vormonat lag der CPI bei 1,5 Prozent.

Die höheren Preise in China könnten auch die deutschen Verbraucher treffen: Aus keinem anderen Land der Welt importiert Deutschland mehr Waren.

Chinas Erzeugerpreise steigen langsamer – Verbraucherpreise schnellen hoch

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Cook als erste afroamerikanische Fed-Direktorin bestätigt

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Fed Cook Powell Bullard Fed Währungshüter US weisses Entscheidung Inflation
Federal reserve building, Washington DC. USA.

Washington, 11. Mai (Reuters) – Die Wirtschaftsprofessorin Lisa Cook ist vom US-Senat als erste afroamerikanische Frau in der 109-jährigen Geschichte für das siebenköpfige Direktorium der US-Notenbank Fed bestätigt. Cooks Wahl sei „historisch“ und sie werde eine „unschätzbare Perspektive“ in ihre Rolle einbringen, sagte der Vorsitzende des Bankenausschusses des Senats, Sherrod Brown, nach der Abstimmung am Dienstag. Cook wurde mit einer knappen Mehrheit von 51 zu 50 Stimmen bestätigt. US-Vizepräsidentin Kamala Harris hatte mit ihrer Stimme den Ausschlag im paritätisch besetzten Senat gegeben.

Cook als erste afroamerikanische Fed-Direktorin bestätigt

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.