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Immobilienverkäufe in China mit stärkstem Einbruch seit 2006

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Peking/Hongkong, 16. Mai (Reuters) – Der Corona-Lockdown in Metropolen wie Shanghai hat die chinesischen Immobilienverkäufe im April so stark einbrechen lassen wie seit 16 Jahren nicht mehr. Sie sanken wertmäßig um 46,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie aus den am Montag veröffentlichten Daten des Statistikamtes hervorgeht. Von Januar bis April summierte sich das Minus auf 29,5 Prozent.

Die Baubranche steht allerdings nicht nur wegen der Pandemie unter Druck. Die Regierung hat ihre Kampagne gegen Spekulanten verschärft – auch aus Sorge vor einer Immobilienblase. Zudem hat die Krise um den angeschlagenen Immobilienriesen Evergrande3333.HK viele potenzielle Hauskäufer verschreckt, die befürchteten, dass ihre Projekte nicht fertig gestellt werden.

Um gegenzusteuern, haben seit Jahresbeginn mehr als 80 Städte Maßnahmen ergriffen, um die Nachfrage anzukurbeln. Dazu gehören Subventionen, niedrigere Hypothekenzinsen und geringere Anzahlungen. Die Aussichten für den Immobilienmarkt bleiben allerdings wegen wochenlanger Lockdowns in Dutzenden von Städten wie der 26-Millionen-Einwohner zählenden Wirtschaftsmetropole Shanghai düster. 

„Da eine Wiedereröffnung nicht in Sicht ist, bietet eine geringfügige Senkung der Untergrenze für Hypothekenzinsen potenziellen Erstkäufern von Wohneigentum wenig Unterstützung“, sagte der China-Chefvolkswirt des Finanzhauses Nomura, Ting Lu. Er fügte hinzu, dass erhöhte Unsicherheit, steigende Arbeitslosigkeit und geringere Einkommenszuwächse zum Einbruch bei den Hausverkäufen beigetragen hätten.

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16.Mai 2022 Marktentwicklungen

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Frankfurt, 16. Mai (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen in der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus: 

SMBC – Dublin: Der Flugzeugvermieter SMBC will seinen kleineren Rivalen Goshawk Aviation für 6,7 Milliarden Dollar übernehmen. Dies teilten die beiden irischen Unternehmen mit. Die Übernahme würde SMBC zum zweitgrößten Flugzeugvermieter weltweit machen mit Unternehmenswerten in Höhe von insgesamt 37 Milliarden Euro. Alle sich in Russland befindenden den EU-Sanktionen unterliegenden Flugzeuge von Goshawk seien von der Transaktion jedoch ausgenommen. SMBC gehört einem Konsortium, zu dem auch die japanische Sumitomo Corp8053.T und die Sumitomo Mitsui Financial Group8316.T zählen. Goshawk ist ein 50:50-Joint Venture zwischen dem in Hongkong ansässigen Mischkonzern NWS Holdings Ltd0659.HK und Chow Tai Fook Enterprises.

PELOTON – New York: Der Fitnessgeräte-Hersteller hat sich mit seinem Rivalen iFit im Patentrechtsstreit geeinigt. Peloton habe zugestimmt, einige iFit-Patente bezüglich der Fernsteuerungstechnologie zu lizenzieren, während iFit einige On-Demand-Ranglisten-Technologien aus seinen Produkten entfernen werde, teilten beide Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung mit. Peloton warf dem NordicTracker-Hersteller iFit in den Jahren 2020 und 2021 Patentverletzung im Zusammenhang mit seiner Ranglisten-Technologie vor. Das früher als Icon Health & Fitness bekannte iFit wiederum warf Peloton vor, in den Jahren 2021 und 2022 mit seinem „Bike+“ ein Patent zu verletzen, das es den Nutzern erlaube, zwischen Radfahren und Gewichtheben zu wechseln.

GRAMMER – München: Der ostbayerische Hersteller von Lkw- und Zug-Sitzen trennt sich nach weniger als drei Jahren von seinem Vorstandschef. Man habe sich einvernehmlich mit Thorsten Seehars auf ein vorzeitiges Vertragsende Ende Mai geeinigt, teilte Grammer in Ursensollen bei Amberg mit. Einen Grund gab das Unternehmen nicht an. Seehars war im August 2019 vom Zug- und Lkw-Bremsenhersteller Knorr-BremseKBX.DE gekommen. Technik-Vorstand Jens Öhlenschläger soll vom 1. Juni an vorübergehend als Vorstandssprecher fungieren. Ein Nachfolger für Seehars werde gesucht.

CONDOR – Frankfurt: Der deutsche Ferienflieger hat zum 1. Juni einen neuen Finanzchef. Björn Walther übernehme den Posten von Frank Hundt, der nach dem Ausscheiden von Christoph Debus vorübergehend für die Finanzen verantwortlich war, teilte die Airline mit. Nach beruflichen Stationen beim Reisekonzern TUI Group und der Unternehmensberatung Roland Berger war Walther im ehemaligen, pleitegegangenen Condor-Mutterkonzern Thomas Cook Chef des Reiseveranstalters Öger Tours. Zuletzt leitete er das Finanzressort beim Hotel-Buchungsportal HRS Group. 

TESLA – Shanghai: Der weltgrößte Elektroautobauer verschiebt den geplanten Hochlauf seiner Produktion in Shanghai auf das Niveau von vor dem Corona-Lockdown um mindestens eine Woche. Dies geht aus einem internen Memo hervor, das Reuters vorliegt. Demzufolge soll der Betrieb dort mindestens eine Woche länger bei einer einzigen Schicht mit einer gedrosselten Tagesproduktion von 1200 Fahrzeugen bleiben. Zuvor hatte Tesla angekündigt, die Produktion in seinem Shanghai-Werk ab dem 16. Mai auf 2600 Autos pro Tag erhöhen. Tesla müsse noch die Anzahl der Arbeiter verdoppeln, die in der Nähe der Produktionslinien leben und schlafen, um den sogenannten „geschlossenen Kreislauf“ aufrechtzuerhalten, erläuterte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Zudem gebe es Unsicherheiten bei der Versorgung, da die Fabriken der Zulieferer und die Logistik in der chinesischen Metropole weiterhin beschränkt seien. Tesla lehnte eine Stellungnahme ab.

DEUTSCHE TELEKOM – Berlin: Der Bonner Dax-Konzern hat die Beteiligung an der griechischen Tochter OTE ausgebaut. Der Anteil liege nun bei 50 Prozent statt zuvor 46 Prozent, teilte die Deutsche Telekom mit. Die Erhöhung sei durch einen Aktienrückkauf von OTE erfolgt, bei dem die Telekom keine Aktien abgab. OTE wird bereits seit 2008 voll konsolidiert. Die Deutsche Telekom hatte damals eine Beteiligung von zunächst 20 Prozent an dem ehemaligen griechischen Staatsmonopolisten erworben. Über die Jahre ist dieser Anteil im Rahmen von verschiedenen Transaktionen gewachsen.

SULZER – Der Schweizer Maschinenbauer stellt wegen Sanktionen Polens gegen seinen als nah am Kreml eingestuften Minderheitsaktionär die Aktivitäten der Tochtergesellschaften in Polen vorübergehend ein. Der russische Milliardär Viktor Vekselberg habe keinerlei Kontrolle oder Eigentumsrechte über Sulzer-Gesellschaften und all seine wirtschaftlichen Rechte seien entzogen worden, betonte das Unternehmen in einer Erklärung. Mögliche Umsatzeinbußen im Falle einer länger andauernden Aussetzung sind Sulzer zufolge auf 21 Millionen Franken begrenzt – dies entspreche 0,6 Prozent des Gesamtumsatzes 2021. Die betroffenen Gesellschaften, Sulzer Pumps Wastewater Poland und Sulzer Turbo Services Poland, beschäftigen insgesamt 192 Mitarbeiter.

RENAULT – Der französische Autobauer verkauft seinen Mehrheitsanteil an dem russischen Lada-Hersteller AwtoWAS. Seine Beteiligung von 67,7 Prozent ginge an das russische Forschungsinstitut Nami, teilte Renault mit. Es gebe aber eine Rückkaufoption für den Anteil über sechs Jahre. „Der Abschluss dieser Transaktionen unterliegt keinerlei Bedingungen und alle erforderlichen Genehmigungen wurden eingeholt“, erklärte Renault.

Die russische Tochter gehe an die Stadt Moskau. Das russische Handelsministerium hatte den Deal bereits im April angekündigt und einen symbolischen Preis von einem Rubel als Kaufpreis genannt. Renault bestätigte, das eine Abschreibung von fast 2,2 Milliarden Euro auf die russischen Geschäfte fällig werde. Der Schritt erhalte dem Konzern aber die Möglichkeit, nach Russland zurückzukehren, erklärte Renault-Chef Luca de Meo. Hunderte Unternehmen haben sich nach dem russischen Angriff auf die Ukraine und den verhängten westlichen Sanktionen aus Russland zurückgezogen.

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Deutsche Industrieaufträge mit Rekordreichweite

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Berlin, 16. Mai (Reuters) – Die deutsche Industrie sitzt einer Umfrage zufolge auf einem rekordhohen Auftragsberg. Auch ohne einen einzigen neuen Auftrag könnte sie noch 4,5 Monate weiter produzieren, wie aus der am Montag veröffentlichten Auswertung der Ifo-Unternehmensumfrage vom April hervorgeht. Bei der vorherigen Umfrage im Januar waren es 4,4 Monate. Zum Vergleich: Im langjährigen Durchschnitt liegt die Auftragsreichweite bei 2,9 Monaten. „Der Zuwachs an Reichweite ist jetzt nur noch gering“, sagte der Leiter der Ifo-Konjunkturprognosen, Timo Wollmershäuser. „Das deutet darauf hin, dass sich der Eingang an neuen Aufträgen allmählich abschwächt.“

Auch das Statistische Bundesamt hatte zuletzt einen Rekordwert bei der Reichweite gemessen. „Der Auftragsstau spiegelt nicht nur die hohe Nachfrage nach deutschen Industriewaren in den vergangenen Monaten wider, sondern auch die Schwierigkeiten der Unternehmen, die bestehenden Aufträge aufgrund des Mangels an wichtigen Vorprodukten und Rohstoffen zeitnah abzuarbeiten“, erklärte Wollmershäuser. Wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine klagte etwa die Autobranche über einen Mangel an Kabelbäumen.

Falls sich die Lieferengpässe in den kommenden Monaten auflösen würden, könnte die Produktion in der deutschen Industrie durchstarten. „Das würde dann die Wirtschaftsleistung kräftig anschieben“, sagte Konjunkturexperte Wollmershäuser. „Allerdings spricht derzeit vieles eher für eine Verschärfung der Lieferengpässe, vor allem als Folge der rigorosen Lockdowns in China, von wo Deutschland zuletzt 15 Prozent seiner importierten Vorprodukte bezog.“ Dort stauen sich etwa vor dem riesigen Handelshafen Shanghai die Containerschiffe, nachdem die Metropole in einen wochenlangen Corona-Lockdown geschickt wurde.

Besonders groß ist die Auftragsreichweite in der Autoindustrie (Hersteller und Zulieferer) mit 7,4 Monaten. Auch im Maschinenbau (6,5 Monate) und bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten (6,3 Monate) ist sie den Ifo-Zahlen zufolge besonders groß. Am kürzesten reichen demnach die Aufträge der Textil-Hersteller mit 1,7 Monaten.

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16.Mai 2022 Der Börsen Vormittag

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Frankfurt, 16. Mai (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

09.23 Uhr – Nach gemischten Aussagen zu den Aussichten blasen einige Ryanair -Anleger zum Rückzug. Die Aktien des Billig-Fliegers fallen in Dublin um 3,5 Prozent. Dem Unternehmen zufolge werden die Passagierzahlen in diesem Jahr zwar das Rekordniveau vor Ausbruch der Pandemie übertreffen.Die Erholung bleibe aber fragil. Ryanair werde dieses schwierige Branchenumfeld dank seiner relativen Stärke aber meistern und langfristig gestärkt aus der Situation herauskommen, kommentiert Analyst Gerald Khoo von der Investmentbank Liberum.

09.12 Uhr – Der 4,4 Milliarden Dollar schwere Einstieg des Telekom-Konzerns e& aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt Vodafone Auftrieb. Die Aktien des Mobilfunkers steigen in London um vier Prozent. e&-Titel gewinnen in Abu Dhabi 6,3 Prozent. Er rechne nicht damit, dass der neue Eigner mit einem knapp zehnprozentigen Anteil auf Veränderungen der Geschäftsstrategie drängen werde, erklärt Analyst Jerry Dellis von der Investmentbank Jefferies. Er sehe e& vielmehr als Gegengewicht zu aktivistischen Investoren.

08.29 Uhr – Das indische Verbot für den Export von Weizen treibt die Getreidepreise. Der US-Future steigt um sechs Prozent auf ein Zweieinhalb-Monats-Hoch von 12,475 Dollar je Scheffel. „Indien erlebt eine Hitzewelle und versucht, die Versorgungssicherheit an Weizen sicherzustellen“, sagt Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. „Wenn es in einem normalen Jahr zu einem solchen Exportstopp gekommen wäre, wäre der Effekt auf den Weizenpreis überschaubar gewesen.“ Durch den kriegsbedingten Ausfall ukrainischer Lieferungen werde der weltweite Angebotsengpass verschärft.

08.22 Uhr – Ein Umsatz- und Gewinnsprung hievt Adesso an die Spitze des SDax. Die Aktien der IT-Firma steigen im Geschäft von Lang & Schwarz um 2,2 Prozent.

07.44 Uhr – Schwindende Benzin-Lagerbestände treiben die Treibstoffpreise in den USA auf ein Rekordhoch. Der entsprechende Future steigt um 1,3 Prozent auf 4,0111 Dollar je Gallone. Wegen der geringeren Importe von Rohöl-Produkten aus Europa müsse mit weiteren Preissteigerungen gerechnet werden, sagt Kazuhiko Saito, Chef-Analyst des Brokerhauses Fujitomi. Wieder aufgeflammte Rezessionsängste als Reaktion auf enttäuschende chinesische Konjunkturdaten drücken dagegen die Preise für die Rohöl-Sorten Brent und WTI um jeweils zwei Prozent auf 109,32 beziehungsweise 108,48 Dollar je Barrel.

07.36 Uhr – Ein positiver Analystenkommentar gibt GFT Auftrieb. Die Aktien des IT-Dienstleisters steigen vorbörslich um 3,1 Prozent auf etwa 37,75 Euro. Die Analysten der Berenberg Bank haben die Titel auf „Buy“ von „Hold“ hochgestuft und das Kursziel auf 48 von 45 Euro angehoben.

07.24 Uhr – Folgende Aktien werden am Montag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:

Deutsche Unternehmen Angaben in EuroSchlusskursDividende
Fresenius34,090,92
Porsche SE77,822,56
Dürr25,500,50
TAG Immobilien18,650,93

16. Mai 2022 Der Börsen Vormittag

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16. Mai 2022 Dax niedriger erwartet – Konjunkturdaten im Blick

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Frankfurt, 16. Mai (Reuters) – Zum Auftakt der neuen Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Montag niedriger starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex nach einer Achterbahnfahrt an den vorangegangenen Tagen 2,1 Prozent fester bei 14.027,93 Punkten geschlossen. Hier lesen.

Grafik: Agena Trader, Download der Grafik.

Dax
ScreenShot: AgenaTrader 13.Mai 2022

Konjunktur- und Zinserhöhungssorgen beschäftigen Börsianer erneut. Vor diesem Hintergrund warten sie unter anderem auf die Veröffentlichung der deutschen Großhandelspreise für April. Im März waren sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,6 Prozent gestiegen. In den USA steht das Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von New York auf dem Terminplan. Experten erwarten für Mai einen Rückgang auf 17 Punkte von 24,6 Zählern.

Außerdem legen der Funkturm-Betreiber Vantage Tower und die IT-Firma Adesso Geschäftszahlen vor. Im Ausland öffnet unter anderem der Billig-Flieger Ryanair seine Bücher.

Schlusskurse europäischer Indizes am vorangegangenen HandelstagStand
Dax<.GDAXI>14.027,93
Dax-Future<FDXc1>13.977,00
EuroStoxx50<.STOXX50E>3.703,42
EuroStoxx50-Future<STXEc1>3.668,00
Schlusskurse der US-Indizes am vorangegangenen HandelstagStandVeränderung
Dow Jones<.DJI>32.196,66+1,5 Prozent
Nasdaq<.IXIC>11.805,00+3,8 Prozent
S&P 500<.SPX>4.023,89+2,4 Prozent
Asiatische Indizes am MontagStandVeränderung
Nikkei<.N225>26.576,63+0,6 Prozent
Shanghai<.SSEC>3.065,29-0,6 Prozent
Hang Seng<.HSI>19.836,01-0,3 Prozent

Dax niedriger erwartet – Konjunkturdaten im Blick

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Ukraine aktuell 16.05.22

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16. Mai (Reuters) – Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

20.20 Uhr – Kommandeur im Stahlwerk – Führen Befehle aus, um Leben zu retten

Ein Kommandeur der im Stahlwerk Asowstal in Mariupol eingeschlossenen ukrainischen Truppen erklärt in einem Video, er führe Befehle des Oberkommandos aus, um Leben der Soldaten zu retten. Er lässt offen, was genau gemeint ist. Er spricht nicht davon, dass sich die von russischen Einheiten umzingelten Gruppen ergeben würden.

20.15 Uhr – Scholz – Sorge vor Eskalation des Krieges

Bundeskanzler Olaf Scholz warnt vor einer Eskalation des Krieges in der Ukraine. „Wir müssen uns Sorgen machen, dass es eine Eskalation des Krieges gibt“, sagt er im Sender RTL. Ziel müsse es sein, dass Russland den Krieg in der Ukraine nicht gewinnt. Zugleich warnt Scholz aber, dass man darüber nicht hinausgehen solle. „Das wäre angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Nuklearmacht handelt, eine ganz falsche Zielsetzung“, fügt der Kanzler hinzu. 

20.04 Uhr – In der Europäischen Union ist nach Angaben ihres Außenbeauftragten Josep Borrell noch keine Einigung auf das sechste Sanktionspaket gegen Russland gelungen. Kern der anvisierten Maßnahmen ist ein Embargo gegen Öl-Importe aus Russland. Die EU-Außenminister hätten sich aber darauf verständigt, der Ukraine weitere 500 Millionen Euro für Waffenkäufe zu überlassen. 

19.07 Uhr – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärt, die Türkei werde die geplanten Nato-Beitritte von Schweden und Finnland nicht billigen. Delegationen aus beiden Ländern sollten sich nicht die Mühe machen, in die Türkei zu reisen, um die türkische Regierung von ihren Beitrittsgesuchen zu überzeugen.

18.21 Uhr – Finnische Botschafterin – Russische Reaktion bislang milde

Die finnische Botschafterin in Deutschland, Anne Sipiläinen, zeigt sich wenig überrascht von Drohungen Moskaus wegen des angestrebten Nato-Beitritts ihres Landes. Entsprechende Warnungen gebe es seit Jahren, sagt sie dem Fernsehsender Welt einer redaktionellen Fassung zufolge. Finnland sei „seit Jahren und Jahrzehnten“ sehr gut vorbereitet auf alle möglichen Bedrohungen. „Und das ist eigentlich jetzt überraschend ruhig gewesen. Und die Reaktionen waren eigentlich milde bis jetzt.“ Die Mitgliedschaft Finnlands in der Nato werde das Land wie auch umgekehrt die Allianz stärken. „Wir werden einen stärkeren, stabileren Norden bekommen.“

17.50 Uhr – Ukraine – Mindestens zehn Zivilisten durch russischen Beschuss getötet

Mindestens zehn Zivilisten sind bei der Beschießung von Siewierodonezk im Osten der Ukraine getötet worden. Das teilt der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gaidai, mit. Zuvor hat er erklärt, dass durch die schweren Angriffe Brände in Wohngebieten der Stadt ausgebrochen seien.

17.37 Uhr – Ukraine beschlagnahmt Millionen-Vermögen von Oligarch Fridman

Ein ukrainisches Gericht hat Vermögenswerte des russischen Oligarchen Michail Fridman im Volumen von über zwölf Milliarden Hrywna (390 Mio Euro) beschlagnahmt. Das teilt Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa mit. Es handele sich um Wertpapiere zypriotischer Unternehmen, die in der Ukraine gehalten wurden. Fridman ist bereits mit Sanktionen der EU belegt worden.

17.08 Uhr – USA – Ukrainische Truppen werfen russische Einheiten bei Charkiw zurück

Ukrainische Truppen haben russische Einheiten bei Charkiw zurückgedrängt, erklärt ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums. Die ukrainischen Verbände seien bis auf eine Entfernung von drei bis vier Kilometern an die russische Landesgrenze im Nordosten der Ukraine herangerückt.

15.18 Uhr – Schweden will nach den Worten von Ministerpräsidentin Magdalena Andersson einen Antrag auf Nato-Mitgliedschaft noch heute, am Dienstag oder am Mittwoch stellen. Ein entsprechender Schritt solle mit Finnland koordiniert werden.

15.15 Uhr – Schweden will einen Antrag auf eine Nato-Mitgliedschaft stellen. Die schwedische Regierung habe eine entsprechende Entscheidung getroffen, sagt Ministerpräsidentin Magdalena Andersson. „Es gibt im schwedischen Parlament eine breite Mehrheit für einen Beitritt zur Nato.“

15.05 Uhr – Russland öffnet nach eigener Darstellung einen humanitären Korridor am Stahlwerk Asowstal in der ukrainischen Stadt Mariupol. Der Korridor solle dazu genutzt werden, um verletzte ukrainische Soldaten in medizinische Einrichtungen in der von Russland kontrollierten Stadt Nowoasowsk zu bringen, teilt das Verteidigungsministerium mit. Auf dem umstellten, weitläufigen Werksgelände harren mutmaßlich seit Wochen noch zahlreiche ukrainische Kämpfer teils verletzt und unter widrigsten Bedingungen aus. 

15.02 Uhr – Die Grünen erwägen weitere Entlastungen wegen der anhaltend hohen Energiepreise. „Ich gehe davon aus, dass dieses Thema auch im nächsten Koalitionsausschuss angesprochen wird“, sagt der Co-Chef der Partei, Omid Nouripour, am Montag in Berlin. Die Ampel-Koalition habe bereits zwei Entlastungspakete im Umfang von zusammen rund 37 Milliarden Euro beschlossen. Der Inflationsdruck bleibe aber hoch. Die Ampel-Koalition werde nachjustieren, wenn dies nötig sei. 

14.04 Uhr – Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt erneut, sein Land werde auf die geplante Erweiterung der Nato um die Länder Schweden und Finnland reagieren. Die Ausweitung der Nato sei ein Problem, sagt Putin in Moskau. Dabei habe Russland mit den beiden nordischen Ländern keine Probleme. Er werde aber auf den Ausbau der militärischen Infrastruktur dort reagieren. Zudem müsse Russland zusätzlich im Blick haben, dass die Nato ihren globalen Einfluss ausbauen wolle. 

13.48 Uhr – Die EU-Kommission wird Insidern zufolge am Mittwoch ein neues Paket mit Finanzhilfen für die Ukraine vorschlagen. Dazu gehören neue Darlehen für die Liquidität sowie Zusagen für die langfristige Finanzierung des Wiederaufbaus des Landes, wie zwei mit der Sache vertraute Personen zu Reuters sagen. Der Umfang der kurzfristigen Hilfen werde noch eruiert, allerdings dürfte der Finanzbedarf der Ukraine für zwei Monate weitgehend durch Kredite gedeckt werden, verlautet weiter. An anderer Stelle heißt es, das Geld werde aus dem EU-Haushalt und von den EU-Regierungen kommen, nicht aber durch die Ausgabe gemeinsamer, vom EU-Haushalt gedeckter Anleihen. Die EU-Kommission lehnt einen Kommentar dazu ab. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im April geschätzt, dass die Ukraine mindestens drei Monate lang rund fünf Milliarden Dollar pro Monat benötige, um das durch den Einmarsch Russlands verursachte unmittelbare finanzielle Defizit zu decken.

12.21 Uhr – Peskow – Russland beobachtet Nato-Beitrittsprozess genau

Russland wird nach Angaben des Präsidialamtes die Nato-Beitrittsgesuche Schwedens und Finnlands genau beobachten. Die russische Führung sei überzeugt, dass ein Beitritt der beiden Länder zum von den USA geführten Militärbündnis die Sicherheitsarchitektur Europas in keiner Weise stärken würde, sagt Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. 

12.07 Uhr – Ukrainische Grenztruppen haben einen Einfall russischer Sabotage- und Aufklärungseinheiten in die im Nordosten gelegene Region Sumy abgewehrt. Die russischen Soldaten seien unter Feuerschutz vorgerückt, teilt der Gouverneur der Region Sumy, Dmytro Schywytzki auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Sie hätten sich aber zurückgezogen, als ukrainische Kräfte das Feuer erwidert hätten. Kurz nach Beginn ihrer Invasion am 24. Februar waren russische Truppen in Sumy eingerückt. Die ukrainischen Einheiten übernahmen am 8. April wieder die Kontrolle über das Gebiet.

11.51 Uhr – Klingbeil – SPD wird Ukraine-Politik nicht ändern

SPD-Co-Vorsitzender Lars Klingbeil hat betont, dass es als Reaktion auf die Verluste bei der Wahl in Nordrhein-Westfalen keine Kurskorrektur in der Ukraine-Politik der Bundesregierung geben werde. „Ganz klar Nein“, sagt er auf eine entsprechende Frage. 

11.50 Uhr – Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau drei ukrainische Kampfjets abgeschossen. Ein Flugzeug sei in der Nähe der Schlangeninsel im Schwarzen Meer getroffen worden, die anderen beiden in den Regionen um Mykolaiw und um Charkiw. Der Raketenbeschuss werde fortgesetzt und ziele auf den Osten der Ukraine. 

11.44 Uhr – Bundeskanzler Olaf Scholz will einem Regierungssprecher zufolge weiter das Gespräch mit Russland suchen. Die Situation sei sehr schwierig, es gebe viel Leid und Tote. „Da will man nichts unversucht lassen.“

11.00 Uhr – Schweden wirbt um türkische Zustimmung zu Nato-Beitritt

Schweden will Diplomaten in die Türkei entsenden, um Vorbehalte gegen seinen geplanten NATO-Beitritt zu überwinden. Dies kündigt Verteidigungsminister Peter Hultqvist an. Man wolle im Dialog klären, wie das Problem gelöst werden könne und worum es wirklich gehe, sagt Hultqvist TV-Sender SVT. Die Türkei hatte Einwände gegen die Beitritts-Pläne Schwedens und auch Finnlands vorgebracht und dabei unter anderem auf den Umgang der beiden Länder etwa mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK, die in der Türkei als Terrororganisation eingestuft wird, verwiesen. Zudem fordert die Regierung in Ankara, dass die beiden Länder ihr Verbot eines Verkaufs bestimmter Waffen an die Türkei aufheben.

10.22 Uhr – EU-Außenminister beraten über Öl-Embargo gegen Russland

Die EU-Außenminister beraten in Brüssel über ein Öl-Embargo gegen Russland. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagt vor Beginn des Treffens, es sei nicht sicher, dass schon am heutigen Montag eine Einigung erzielt werden könne. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sagt, es werde noch Zeit brauchen, bis das sechste Sanktionspaket einschließlich des Öl-Embargos stehe. Sein österreichischer Kollege Alexander Schallenberg äußert sich zuversichtlich, dass eine Einigung in den nächsten Tagen ereicht werden könne. Es gebe noch einen gewissen Diskussionsbedarf. Zugleich mahnte er Geschlossenheit an. Man dürfe in der Öffentlichkeit nicht den Eindruck von Uneinigkeit erwecken. „Russland beobachtet uns.“ Litauens Außenminister Gabrielius Landsbergis kritisierte, „die gesamte Union wird von einem Mitgliedstaat als Geisel gehalten.“ Zuletzt hatte vor allem Ungarn ein Öl-Embargo abgelehnt.

09.15 Uhr – Die ukrainischen Streitkräfte greifen nach Angaben der Regierung in Kiew russische Einheiten an der Ostfront an. Die Kämpfe in der Nähe von Charkiw, der zweitgrößten Stadt des Landes, seien „unsere Gegenoffensive“, sagt der Berater des Innenministeriums, Wadym Denissenko, im Fernsehen. „Sie kann nicht mehr gestoppt werden.“ Dank dieser Offensive könnten ukrainische Soldaten den russischen Truppen in den Rücken fallen.

09.05 Uhr – In der ostukrainischen Region Luhansk bleibt die Lage nach Angaben des dortigen Gouverneurs Serhij Gaidai schwierig. Die russischen Truppen versuchten weiterhin, die Stadt Siewerodonezk einzunehmen, sagt Gaidai im Fernsehen. Die Anführer der selbst ernannten Volksrepublik Lugansk hätten die Generalmobilmachung ausgerufen. Die Volksrepublik Lugansk wird von Russland, nicht aber international anerkannt und erstreckt sich über das von pro-russischen Separatisten kontrollierte Gebiet in der ukrainischen Region Luhansk.

09.00 Uhr – Ein Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands wäre nach Einschätzung der russischen Regierung ein Fehler mit weitreichenden Konsequenzen. Ein solcher Schritt würde die weltweite Lage radikal ändern, sagt Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Schweden und Finnland sollten sich keine Illusionen darüber machen, dass Russland ihre Entscheidung so einfach hinnehmen würde, sagt Rjabkow. In den beiden skandinavischen Ländern beraten im Laufe des Tages die Parlamente über die Vorschläge der Regierungen, dem westlichen Militärbündnis beizutreten.

08.40 Uhr – Ukrainische Truppen haben nach offiziellen Angaben im Osten die Grenze zu Russland erreicht. Es seien Soldaten, die die Stadt Charkiw verteidigten, teilt der Gouverneur der gleichnamigen Region, Oleh Sinegubow, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Es war zunächst nicht klar, um wie viele ukrainische Soldaten es sich handelt und wo genau sie an die Staatsgrenze gelangt sind. Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen Tagen im Nordosten des Landes Boden gutgemacht und die russischen Einheiten im Raum Charkiw zurückgedrängt. Charkiw ist nach der Hauptstadt Kiew die zweitgrößte Stadt der Ukraine. Eine unabhängige Bestätigung der Äußerungen Sinegubows war nicht möglich.

03.09 Uhr – Ukraine nimmt Gasverteilerstationen in Charkiw wieder auf

Die Ukraine kann den Gastransit in zwei Verteilerstationen wieder aufnehmen. Der Betreiber des ukrainischen Gastransitsystems teilt mit, dass zwei Knotenpunkte in der Region Charkiw nach der Reparatur von kriegsbedingten Schäden an der Hauptgasleitung wieder in Betrieb seien und die Gasversorgung sichergestellt sei. Etwa 54 Gasverteilerstationen in sieben Regionen der Ukraine blieben weiterhin abgeschaltet.

02.47 Uhr – Die westlichen Sanktionen gegen Belarus verursachen nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Belta Ausfälle in Milliardenhöhe. „Aufgrund der Sanktionen sind fast alle belarussischen Exporte in die Länder der Europäischen Union und nach Nordamerika blockiert“, zitiert Belta Regierungschef Roman Golowtschenko aus einer Abschrift eines Interviews mit dem in Dubai ansässigen Fernsehsender Al-Arabija. Der Schaden belaufe sich „auf etwa 16 bis 18 Milliarden Dollar pro Jahr“.

00.37 Uhr – Auf das Stahlwerk Asowstal in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol gehen einem auf Telegram veröffentlichten Video zufolge Brandbomben nieder. Weiße, hell glühende Geschosse sind auf einem Video zu sehen, das Alexander Chodakowski, ein Kommandeur der pro-russischen selbsternannten Republik Donezk, am Sonntag auf Telegram veröffentlicht. Reuters konnte nicht sofort feststellen, welche Art von Munition eingesetzt wurde und wann das Video aufgenommen wurde. Ein britischer Militärexperte sagt, es sehe aus wie ein Angriff mit Phosphor- oder Brandwaffen. Nach Angaben der Ukraine harren noch rund 600 Soldaten in dem Werk aus, von denen 40 schwer verletzt sind. Weißes Phosphor wird eingesetzt, um Rauchschwaden zu erzeugen, Ziele zu markieren oder Bunker und Gebäude in Brand zu setzen. Phosphorwaffen sind nach den internationalen Übereinkommen offiziell nicht verboten, Menschenrechtsgruppen fordern allerdings ein Verbot des Einsatzes wegen der schwersten Verbrennungen, die sie verursachen.

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USA – Mindestens ein Toter nach Schießerei in Kirche

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Los Angeles, 16. Mai (Reuters) – Im US-Bundesstaat Kalifornien sind bei einer Schießerei in einer Kirche mindestens eine Person getötet und fünf weitere Menschen verletzt worden. Die Polizei habe einen Verdächtigen festgenommen, sagte der stellvertretende Leiter der Polizeibehörde von Orange County, Jeff Hallock, auf einer Pressekonferenz am Sonntag. Das Motiv sei noch unklar.

Der Vorfall habe sich gegen 13.30 Uhr(Ortszeit) in der Geneva Presbyterian Church in Laguna Woods ereignet. Eine Person sei noch am Tatort verstorben. Vier weitere Menschen seien schwer, einer leicht verletzt. Besucher des Gottesdienstes hätten den Verdächtigen überwältig und mit einem Kabel gefesselt. „Sie haben zweifellos weitere Verletzte und Todesopfer verhindert“, sagte Hallock. Etwa 30 bis 40 Personen hätten sich zur Tatzeit in der Kirche befunden. Zwei Handfeuerwaffen wurden von der Polizei sichergestellt.

Es war mindestens die zweite Massenschießerei an diesem Wochenende in den Vereinigten Staaten. In Buffalo, New York, eröffnete am Samstag ein 18-jähriger Weißer das Feuer in einem Supermarkt in einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel und tötete zehn Menschen.

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Asien-Börsen nach schwachen Wirtschaftsdaten aus China ohne gemeinsame Richtung

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Sydney, 16. Mai (Reuters) – Die asiatischen Aktienmärkte reagieren am Montag uneinheitlich auf die schwachen Daten aus China zur Industrieproduktion und zum Einzelhandel. Die Einzelhandelsumsätze fielen in China im April um 11,1 Prozent und damit fast doppelt so stark wie prognostiziert. Die Industrieproduktion ging um 2,9 Prozent zurück, Analysten hatten mit einem leichten Anstieg gerechnet.

Die Nachricht, dass die chinesische Finanzmetropole Shanghai einige seiner Beschränkungen lockert, war für die Anleger nur ein schwacher Trost]nL5N2X8093]. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index.N225 lag im Verlauf 0,2 Prozent höher bei 26.492 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index.TOPX sank um 0,1 Prozent und lag bei 1862 Punkten. 

Die Börse in Shanghai.SSEC lag 0,5 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen.CSI300 verlor 0,7 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 128,89 YenJPY= und stagnierte bei 6,7891 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 1,0028 FrankenCHF=. Parallel dazu fiel der EuroEUR= um 0,2 Prozent auf 1,0395 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0426 FrankenEURCHF=. Das Pfund SterlingGBP= verlor 0,2 Prozent auf 1,2241 Dollar.

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Vorläufiges Endergebnis – CDU gewinnt Wahl in NRW

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16. Mai (Reuters) – Die CDU und die Grünen sind die Gewinner der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Ministerpräsident Hendrik Wüst erzielte mit der CDU laut vorläufigem Endergebnis mit 35,7 Prozent einen deutlichen Vorsprung vor der SPD mit 26,7 Prozent. Die Grünen konnten danach ihr Ergebnis von 18,2 Prozent gegenüber 2017 fast verdreifachen und werden nun bei der Regierungsbildung eine Schlüsselrolle spielen. Die FDP schaffte mit 5,9 Prozent nur knapp den erneuten Einzug in den Landtag in Düsseldorf – ebenso wie die AfD mit 5,4 Prozent.

Vorläufiges Endergebnis – CDU gewinnt Wahl in NRW

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Malis Militärjunta steigt aus G5-Sahel-Truppe aus

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Bamako, 16. Mai (Reuters) – Mali zieht sich aus der multinationalen Militärtruppe der westafrikanischen Sahelzone (G5) zurück. Dies teilte die Militärjunta am Sonntag mit. In der Erklärung wurden mangelnde Fortschritte im Kampf gegen die Islamisten und das Scheitern der jüngsten Treffen in Mali für den Ausstieg verantwortlich gemacht.

Die G5-Sahel-Truppe, der auch Streitkräfte aus Niger, Tschad, Burkina Faso und Mauretanien angehören, wurde 2017 gegründet, um gegen Dschihadisten vorzugehen, die in den letzten Jahren Tausende Menschen getötet und Millionen zur Flucht gezwungen haben. Die Junta übernahm 2020 nach dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita die Macht in Mali.

Die Europäische Union (EU) hatte Mitte April beschlossen, wegen der Zusammenarbeit der Junta mit russischen Sicherheitskräften Teile ihres Ausbildungseinsatzes zu beenden. Ein weiterer Grund ist das Aussetzung der Wahlen durch die Militärregierung. Außenministerin Annalena Baerbock forderte eine Rückkehr zu einem demokratischen Reformweg. Die Sicherheitslage in der Sahelzone in Westafrika hatte sich trotz der Stationierung internationaler Truppen verschärft.

Malis Militärjunta steigt aus G5-Sahel-Truppe aus

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