Mittwoch, Mai 13, 2026
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Streit um Verantwortung für Angriff im Jemen mit mehr als 60 Toten

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Kairo/Saada/New York, 22. Jan (Reuters) – Das von Saudi-Arabien geführte Militär-Bündnis gegen Huthi-Rebellen im Jemen hat Berichte über einen wissentlichen Angriff auf ein Gefängnis mit mehr als 60 Toten zurückgewiesen. Das Gebäude in der Provinz Saada sei nicht als verbotenes Ziel ausgewiesen gewesen, sagte ein Sprecher der Allianz am Samstag der saudischen Nachrichtenagentur SPA. Es stehe nicht auf den mit dem Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten im Jemen (OCHA) vereinbarten Nicht-Angriffs-Listen und sei auch nicht vom Internationalem Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) gemeldet gewesen. Es falle zudem nicht unter die Dritte Genfer Konvention für Kriegsgefangene. Man werde das OCHA und das IKRK über Fakten und Details des Einsatzes informieren.

Bei dem Angriff starben am Freitag Berichten zufolge mehr als 60 Menschen, darunter auch afrikanische Migranten. Bei dem Gebäude handelte es sich demnach um ein Gefängnis in der Provinz Saada, die von Huthi-Rebellen gehalten wird. UN-Generalsekretär Antonio Guterres verurteilte den Angriff. Sein Sprecher erklärte, es seien auch noch weitere Luftangriffe aus anderen Teilen des Jemen gemeldet worden, bei denen auch Kinder getötet worden seien.

Jemen

Im Jemen tobt seit Jahren ein Stellvertreterkrieg zwischen den Regionalmächten des sunnitisch geprägten Saudi-Arabien und dem schiitisch geprägten Iran. Die von Saudi-Arabien geführte Allianz hat in dieser Woche Luftangriffe auf vorgeblich militärische Bereiche der Huthi nach einem zuvor beispiellosen Angriff der Huthis auf das Koalitionsmitglied Vereinigte Arabische Emirate intensiviert. Guterres forderte, diese Eskalation müsse aufhören. Die USA stehen an der Seite Saudi-Arabiens. US-Außenminister Antony Blinken sagte am Freitag, man sehe die Verschärfung des Konflikts mit großer Sorge.

Bislang sind in dem Konflikt zehntausende Menschen getötet und Millionen weitere vertrieben worden. Er geht zurück auf das Jahr 2014, als die Huthis den jemenitischen Präsidenten Abd-Rabbu Mansur Hadi entmachteten, dem sie Korruption und Misswirtschaft vorwarfen.

Streit um Verantwortung für Angriff im Jemen mit mehr als 60 Toten

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Heil will im Herbst Mindestlohn-Versprechen einlösen

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Berlin, 21. Jan (Reuters) – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will zum 1. Oktober ein zentrales Wahlkampfversprechen der SPD umsetzen und den Mindestlohn in einem Schritt auf zwölf Euro anheben. „Wir halten Wort“, sagte Heil am Freitag Reuters TV. „Davon werden Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern profitieren. Diejenigen, die den Laden am Laufen gehalten haben, gerade in der Corona-Pandenie, Reinigungskräfte zum Beispiel oder Menschen aus der Lager-Logistik.“ Aus dem Reuters vorliegenden Gesetzentwurf geht hervor, dass sich bundesweit etwa 6,2 Millionen Beschäftigte eine Gehaltserhöhung versprechen können. Derzeit beträgt der Mindestlohn noch 9,82 Euro.

Bei der ohnehin geplanten Erhöhung auf 10,45 Euro zum 1. Juli soll es bleiben. Die Anhebung auf zwölf Euro drei Monate danach entspricht einer Steigerung um 15 Prozent. Für die Arbeitgeber rechnet Heil für das verbleibende Quartal 2022 mit höheren Lohnkosten von rund 1,63 Milliarden Euro.

Mit der Gesetzesregelung zieht sich die Bundesregierung den Zorn der Bundesvereinigung der Arbeitgeber (BDA) zu. Der Spitzenverband sprach von „Staatslöhnen“, die ein Angriff auf die Tarifautonomie seien: „Das ist nichts anderes als eine schallende Ohrfeige für Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände.“ Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dagegen hatte eine Anhebung auf zwölf Euro gefordert. „Niedrige Löhne werden in erster Linie dort gezahlt, wo Tarifverträge fehlen“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell zu Reuters. „Dort wird die Anhebung des Mindestlohns am stärksten wirken.“

Heil

WEITERE ERHÖHUNGEN DURCH KOMMISSION AB 2024

„Die Kritik, die jetzt von Interessenverbänden kommt, die ist ja nicht neu“, sagte Heil. „Die gab es schon bei der Einführung des Mindestlohns.“ Die Erhöhung sei nicht nur eine Frage des Respekts und der Leistungsgerechtigkeit: „Das ist am Ende auch eine Frage der ökonomischen Vernunft, weil die Erhöhung des Mindestlohns die Kaufkraft in Deutschland stärkt.“ Vor allem Frauen und vielen Beschäftigten im Osten komme die Erhöhung zugute. Das Kabinett werde über den Entwurf im Februar beraten. Widerspruch von den Koalitionspartnern erwartet Heil nicht: „Das ist ja auch im Koalitionsvertrag verankert.“

Dem Entwurf zufolge soll der Mindestlohn dann für 15 Monate unverändert bleiben. Über die nächste Anhebung zum 1. Januar 2024 soll dann wieder die Mindestlohnkommission aus Arbeitgebern und Gewerkschaften entscheiden. Die Höhe soll die Kommission bereits bis zum 30. Juni 2023 festlegen.

Der gesetzliche Mindestlohn war 2015 mit 8,50 Euro eingeführt worden. Trotz vielfacher Warnungen von Experten blieben massive Jobverluste seinerzeit aus. SPD und Grüne hatten im Bundestagswahlkampf eine einmalige Erhöhung auf zwölf Euro noch in diesem Jahr versprochen.

Heil will im Herbst Mindestlohn-Versprechen einlösen

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vilisto erreicht Crowdfunding-Ziel in Rekordzeit

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vilisto

1,5 Millionen Euro in knapp 12 Stunden! Das Hamburger Unternehmen vilisto erreicht Crowdfunding-Ziel in Rekordzeit.

Der Innovationsführer im Bereich digitales Wärmemanagement, vilisto, sammelt mit der GLS Crowd eine Investitionssumme von 1,5 Millionen Euro in nur 11 Stunden und 37 Minuten ein. „Wir freuen uns sehr über diesen überwältigenden Erfolg“, sagt vilisto Gründer & CEO Christoph Berger, „er bestärkt uns, dass Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zusammengehören.“

Das schnelle Resultat zeigt, dass Crowdfunding als unkomplizierte Alternative zur zeitinvestiven VC-Finanzierung in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Knapp 500 Investor*innen haben sich mit Beträgen zwischen 250 und 25.000 Euro an der Kampagne von vilisto beteiligt und bestätigen damit, dass die Nachfrage an Investitionen mit Impact hoch ist. „Immer mehr Menschen wollen ihr Geld sinnvoll anlegen, ohne dabei auf Rendite verzichten zu müssen“, sagt Berger. 

Die Kombination aus Wirtschaftlichkeit und Klimaschutzbeitrag ist auch für die Kund*innen ein entscheidendes Argument: „Energie zu sparen ist nicht nur aus finanzieller Sicht attraktiv, sondern auch nachhaltig und innovativ“, sagt beispielsweise Thorsten Römer, Geschäftsführer des Archäologischen Museums in Hamburg. Hier reduzieren die selbstlernenden Thermostate von vilisto durch bedarfsgerechtes Heizen den Energieverbrauch um 29,5%.

Aktuell sparen über 100 Kund*innen mit vilisto Heizkosten und CO2-Emissionen. Mit dem Investment der GLS Crowd will das Unternehmen seinen ökologischen Impact verzweihundertfachen und vilisto zum Standard in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden machen. Die Funding-Summe wird das Unternehmen nutzen, um das Vertriebs- und Marketingteam zu vergrößern, sowie bestehende Absatzkanäle weiter auszubauen. Deutschlandweit sind Kooperationen mit Vertriebs- und Installationspartnern geplant, um noch stärker zu skalieren. Auch die bestehende Technologie wird mit der Funding-Summe weiterentwickelt. „So treiben wir die Energiewende voran und schützen gemeinsam mit unseren Investor*innen das Klima“, sagt Christoph Berger.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle vilisto GmbH

Charts richtig lesen Teil 1

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Charts analysieren

Am 20. Januar hat der erste Teil der Reihe „Charts richtig lesen“ stattgefunden. Worum ging es?

Teil 1: Technische Analyse: Trendstrukturen

Für den Erfolg an den Finanzmärkten gibt es keine universelle Formel, eins haben die Kurse dennoch gemeinsam: Sie bewegen sich in Trends. Egal ob ein Trader auf eine Trendfortsetzung oder eine Trendumkehr setzen will, zuerst muss er sich im Chart orientieren. In dieser Folge verbinden wir Theorie und Praxis und schaffen eine Grundlage, mit der unabhängig von der Anlageklasse oder des zeitlichen Horizonts neue Handelsideen generiert werden können.

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Charts richtig lesen Teil 1

Teil 2 findet am Donnerstag, 17. Februar um 18.00 Uhr statt.

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Linke – Aufnahme von Gefährdeten aus Afghanistan zu langsam

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Berlin, 22. Jan (Reuters) – Bis Mitte Januar hat die Bundesregierung nach eigenen Angaben rund 20.400 Aufnahmezusagen für afghanische Ortskräfte und deren Familien erteilt. Das geht aus einer Antwort des Auswärtigen Amtes auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Hinzu kämen etwa 8000 weitere Zusagen für die Aufnahme von besonders gefährdeten Afghaninnen und Afghanen und deren Kernfamilien.

„Erst ein Drittel der gefährdeten Personen mit einer Ausnahmezusage konnte bislang nach Deutschland kommen. So viele Monate nach der Machtübernahme durch die Taliban ist das eine erschreckende Bilanz“, sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Clara Bünger den FUNKE-Zeitungen. Die Bundesregierung müsse ihre Anstrengungen verdoppeln, um die gefährdeten Menschen so schnell wie möglich aus ihrer verzweifelten Lage zu befreien.

Linke

Seit dem 15. Mai 2021 sind laut Angaben der Bundesregierung mehr als 9300 afghanische Ortskräfte, gefährdete Personen wie Journalisten oder Menschenrechtler und deren engste Familienmitglieder in Deutschland eingereist. Das Außenministerium teilte darüber hinaus mit, dass viele Personen mit Aufnahmezusage bereits eigenständig Afghanistan verlassen hätten und sich in Drittstaaten wie etwa Pakistan befänden.

Linke – Aufnahme von Gefährdeten aus Afghanistan zu langsam

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Firmen-Samstag 22.Januar 2022

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22. Jan (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

AIR CHINA / United Airlines – Washington/Peking: Die US-Regierung wird 44 Flüge der chinesischen Fluglinien Air China, China Southern Airlines, China Eastern Airlines und Xiamen Airlines aus den USA vorläufig streichen. Die Aussetzungen beginnen am 30. Januar mit dem Linienflug der Xiamen Airlines von Los Angeles nach Xiamen und dauern bis zum 29. März, teilte das US-Verkehrsministerium mit. Damit reagierte die US-Regierung auf die Entscheidung der chinesischen Regierung, einige Flüge von US-Fluggesellschaften wegen Covid-19-Bedenken auszusetzen. Seit dem 31. Dezember haben die chinesischen Behörden 20 Flüge von United Airlines, zehn von American Airlines und 14 von Delta Air Lines ausgesetzt, nachdem einige Passagiere positiv auf COVID-19 getestet wurden. 

Firmen Samstag 22.Januar 2022

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Lagarde erwartet abflauende Inflation – Doch Geldpolitik abhängig von Datenlage

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Berlin, 21. Jan (Reuters) – Die EZB ist laut ihrer Chefin Christine Lagarde trotz der Erwartung abflauender Inflation grundsätzlich offen für künftige geldpolitische Kurswechsel. Derzeit sei aber nicht absehbar, dass die Inflation über eine Lohn-Preis-Spirale außer Kontrolle gerate, sagte sie am Freitag auf dem Online-Forum „Davos Agenda“.

Die EZB gehe davon aus, dass die derzeit hohe Teuerung schrittweise zurückgehen werde. „Doch das bedeutet nicht, dass wir nicht offen sein müssten für Änderungen am Inflationsausblick“, fügte sie hinzu.

Die Geldpolitik sei abhängig von der Datenlage. Bereits im März stünden neue Projektionen der EZB-Volkswirte an. „Das könnte anders aussehen“, sagte die Französin. Wenn es so käme, müsse sich die EZB ihren Fahrplan für das weitere geldpolitische Vorgehen anschauen. Jedenfalls werde sich die EZB nach dem Ende der Anleihenzukäufe auch anderen Instrumenten zuwenden – Zinserhöhungen gehörten dazu.

Lagarde

Die EZB ist mit Blick auf den Inflationsausblick intern uneins. Wie aus den Protokollen der Zinssitzung vom Dezember hervorgeht, kreiste die Diskussion darum, ob sich die Inflation länger als erwartet halten könnte.

Ein solches Szenario ist demnach aus der Sicht einiger Währungshüter nicht auszuschließen. Dabei verwiesen sie darauf, dass die EZB bei ihrer Projektion für die Inflationsentwicklung in den Jahren 2023 und 2024 bereits dicht am Inflationsziel von 2,0 Prozent steuere. Da diese Vorhersage mit Aufwärtsrisiken behaftet sei, könne gut und gerne ein Wert über der Zielmarke herauskommen.

Die Inflation in der Euro-Zone war zuletzt auf 5,0 Prozent gestiegen. Die EZB-Ökonomen sagten für 2022 eine durchschnittliche Teuerungsrate in der Währungsunion von 3,2 Prozent voraus. 2023 soll sie dann auf 1,8 Prozent fallen und 2024 auf diesem Niveau verharren.

Lagarde erwartet abflauende Inflation – Doch Geldpolitik abhängig von Datenlage

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EMnify erhält 57 Millionen US-Dollar im Rahmen seiner Series B Runde von One Peak

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EMnify erhält 50 Millionen Euro vom Londoner Wachstumsfonds One Peak als alleinigem Investor

EMnify, die führende Cloud-basierte Plattform für Konnektivität im modernen Internet der Dinge (IoT), gibt heute eine Investition der Serie B durch den Londoner Wachstumsinvestor One Peak in Höhe von 57 Millionen US-Dollar (50 Millionen Euro) bekannt. Das in Berlin und Würzburg ansässige Unternehmen wird das neue Kapital einsetzen, um seine globale Marktexpansion mit besonderem Fokus auf die USA zu beschleunigen sowie seine proprietäre, branchenführende IoT-Plattform weiterzuentwickeln und zu optimieren.

Um die aktuelle Wachstumsdynamik zu nutzen, plant das Unternehmen, sein Führungsteam weiter auszubauen und die Mitarbeiterzahl bis 2022 zu verdoppeln. Der Schwerpunkt wird dabei auf Stellen in den Bereichen Technologie und Go-to-Market in der DACH-Region sowie in Nordamerika liegen.

EMnify stattet Tausende von Kunden mit sicherer, zuverlässiger und global vernetzter IoT-Konnektivität für Millionen von vernetzten Geräten aus. Das Unternehmen gibt für 2016 bis 2021 eine CAGR (Compound Annual Growth Rate, durchschnittliche jährliche Wachstumsrate) von 190 Prozent im SIM-Bereich und 77 Prozent beim Umsatz an.


Die EMnify-API- und SIM-Technologien verbinden jede Art von IoT-Anwendung sicher mit dem Application-Backend. Die Cloud-nativen Integrationen und No-Code-Workflows ermöglichen eine nahtlose Skalierbarkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg, für Implementierungen jeder Größe –  vom lokalen Start-up bis zum globalen Unternehmen. 

Das EMnify-IoT-Supernetwork setzt neue Industriestandards und ist das größte unabhängige IoT-Netzwerk seiner Art. Es unterstützt den lokalen Zugang (2G – 5G, LTE-M, NB-IoT) zu über 600 Mobilfunkbetreibern – 397 in direkten Partnerschaften – in fast 200 Ländern aus mehr als 25 Cloud-Regionen. Plan ist, bis 2022 weitere 10 Cloud-Regionen hinzuzufügen. 


„Mit One Peak gewinnen wir nicht nur einen Investor, sondern auch einen strategischen Partner mit Expertise im Bereich europäischer, auf globales Wachstum ausgerichteter SaaS-Scale-ups. EMnify hat in kurzer Zeit einen weiten Weg zurückgelegt und ist perfekt aufgestellt, um dieses Kapital zu nutzen und unsere Marktexpansion und Produktentwicklung weltweit zu beschleunigen. Einen besonderen Fokus werden wir auf den US-Markt richten, wo wir bereits 20 Prozent unserer weltweiten Kundenbasis haben.

Sie machen über 30 Prozent unseres Umsatzes aus“, betonte Frank Stoecker, CEO und Mitgründer von EMnify. „Wir freuen uns darauf, noch viel mehr Unternehmen jeglicher Größe dabei zu helfen, ihre IoT-Lösungen weltweit zu vernetzen, zu sichern und zu skalieren.“

„Der globale Mobilfunkmarkt für das Internet der Dinge nähert sich einem Wendepunkt. Denn der Bedarf an ortsunabhängigen Echtzeitdaten ist größer als je zuvor, während immer kleinere Modulgrößen und geringere Bereitstellungskosten eine Fülle von Anwendungsfällen ermöglichen. EMnify ebnet den Weg, um die Nachfrage nach globaler, grenzenloser Vernetzung zu erfüllen, die als Cloud-native Ressource analog zu anderen bestehenden Komponenten eines modernen Technologie-Stacks verfügbar ist“, kommentierte David Klein, Managing Partner bei One Peak.

„Wir sind sehr beeindruckt von EMnifys starkem und kapitaleffizientem Wachstumskurs, seinem disruptiven Best-in-Class-Technologie-Stack und seinem erstklassigen Gründerteam. Wir sind davon überzeugt, dass das Unternehmen alle Voraussetzungen mitbringt, um der globale Standard im Bereich IoT-Vernetzung zu werden und freuen uns darauf, EMnify in seiner nächsten Phase des explosionsartigen Wachstums zu unterstützen.

„Bis heute hat EMnify 80 Millionen US-Dollar (70 Millionen Euro) an Beteiligungskapital eingeworben. Die bahnbrechende Softwareplattform und der kundenorientierte Ansatz des Unternehmens werden durch mehr als 110 internationale IoT-Experten in Vollzeit ermöglicht. Sie unterstützen schnell wachsende IoT-Unternehmen aus 70 Ländern bei der Skalierung ihrer Lösungen in mehr als 140 Märkten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle PIABO PR GmbH

Anleger machen um europäische Aktien großen Bogen

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Frankfurt, 21. Jan (Reuters) – Die Furcht vor einer Eskalation des Ukraine-Konflikts hat die europäischen Aktienanleger am Freitag verschreckt. „Die Spannungen nehmen zu und Experten erwarten eine Verschärfung der Krise durch Gewalt“, sagt Christian Henke vom Broker IG. „Kein Wunder, dass die Anleger dem Frankfurter Börsenparkett lieber fern bleiben.“ Auch die nahende Zinswende in den USA belastete den Markt. Der Dax fiel zeitweise um 1,6 Prozent auf 15.652 Zähler, der EuroStoxx50 gab bis zu 1,7 Prozent nach.

US-Außenminister Antony Blinken hatte zuletzt klargestellt, dass für die USA jeglicher Grenzübertritt seitens russischer Truppen in die Ukraine eine Aggression darstellen würde.

Ein solcher Vorfall würde eine „schnelle, ernsthafte und gemeinsame Antwort“ der westlichen Alliierten auslösen. Russland hat an der Grenze zur Ukraine rund 100.000 Soldaten zusammengezogen, weist den Vorwurf aber zurück, eine Invasion in die ehemalige Sowjet-Republik vorzubereiten. Am Freitag kamen Blinken und der russische Außenminister Sergej Lawrow zu Beratungen über die Krise zusammen. Der Moskauer Aktienindex RTS rutschte zeitweise um knapp vier Prozent ab.

Anleger

BUNDESANLEIHEN ALS SICHERER HAFEN GEFRAGT

Angesichts der anhaltenden Spannungen griffen Investoren wieder zu Bundesanleihen. Die Kurse der gern als sicherer Hafen angesteuerten Titel stiegen, im Gegenzug fiel die Rendite mit minus 0,064 Prozent auf den tiefsten Stand seit einer Woche. Am Mittwoch war die Bund-Rendite erstmals seit fast drei Jahren über die Marke von null Prozent geklettert.

Aus Furcht vor einer raschen Abfolge von Zinserhöhungen der großen Notenbanken hatten Investoren Staatsanleihen in den vergangenen Wochen verstärkt aus ihren Depots geworfen. Anleger rechneten damit, dass die US-Notenbank die Zinsen bereits im März erhöhen könnte und damit früher als ursprünglich an den Finanzmärkten erwartet. EZB-Chefin Christine Lagarde betonte zuletzt, die Europäische Zentralbank müsse geldpolitisch nicht so aggressiv vorgehen wie es die Fed voraussichtlich tun werde. Der Euro notierte am Freitag 0,2 Prozent fester bei 1,1332 Dollar.

Am deutschen Aktienmarkt rückten zum Wochenschluss insbesondere Siemens Energy in den Fokus. Der Energietechnik-Konzern muss wegen anhaltender Probleme der spanischen Windkraft-Tochter Siemens Gamesa erneut Abstriche an den Prognosen machen. Die Aktien rauschten im Dax um bis zu 14 Prozent auf 19,74 Euro in die Tiefe und markierten damit den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr. Die Papiere von Siemens Gamesa brachen in Madrid um zwölf Prozent ein. Die Rivalen Nordex und Vestas mussten ebenfalls Federn lassen. Ihre Aktien büßten 6,5 beziehungsweise sechs Prozent ein.

NETFLIX-AUSBLICK TRÜBT BRANCHENSTIMMUNG

Einen schwarzen Börsentag erlebte auch Nordic Entertainment, nachdem der Streaming-Anbieter Netflix einen düsteren Ausblick auf das Neugeschäft gegeben hatte. Die Aktien des schwedischen Medien- und Unterhaltungsunternehmens fielen in der Spitze um rund acht Prozent. Netflix rechnet nur mit 2,5 Millionen Neukunden von Januar bis März, was weniger als die Hälfte dessen ist, was sich Analysten erhofft hatten. Die Citi-Analysten prognostizierten, der Ausblick werde Spekulationen schüren, ob der Markt für abonnierbare Video-Dienste zu schwächeln beginne. Die Netflix-Aktie sackte nachbörslich um fast ein Fünftel ab und büßte damit fast alle in der Coronapandemie angehäuften Gewinne ein.

Anleger machen um europäische Aktien großen Bogen

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Krisentreffen in Genf – Blinken und Lawrow dämpfen Erwartungen

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Genf, 21. Jan (Reuters) – Vor ihrem Krisengespräch in Genf haben die Außenminister Russlands und der USA Hoffnungen auf eine baldige Entspannung gedämpft. Er rechne nicht mit einem Durchbruch, sagte der russische Ressortchef Sergej Lawrow am Freitag in der Schweizer Stadt. Auch sein Gegenüber Antony Blinken sagte bei seiner Ankunft, er gehe nicht davon aus, dass die Differenzen ausgeräumt werden könnten. Die USA blieben der Diplomatie und dem Dialog aber verplichtet. Eine weitere Aggression Russlands gegen die Ukraine müsse verhindert werden.

Die beiden Minister wollten sich nach ihrem Treffen in getrennten Pressekonferenzen äußern. Blinken hatte am Donnerstag bei einem Besuch in Berlin klargestellt, dass für die USA jeglicher Grenzübertritt seitens russischer Truppen in die Ukraine eine Aggression darstellen würde. Ein solcher Vorfall würde eine „schnelle, ernsthafte und gemeinsame Antwort“ der westlichen Alliierten provozieren. Dazu seien die Alliierten entschlossen, bekräftigte Blinken am Freitag in Genf.

Genf

Russland hat an der Grenze zur Ukraine rund 100.000 Soldaten zusammengezogen, weist den Vorwurf aber zurück, eine Invasion in die ehemalige Sowjet-Republik vorzubereiten. Der Westen hat wiederholt gewarnt, dass ein Einmarsch in die Ukraine schwerwiegende politische und wirtschaftliche Folgen haben würde. Die Regierung in Moskau fordert Sicherheitsgarantien, etwa die Zusage der Nato, dass die Ukraine nicht in das Bündnis aufgenommen wird. Die Nato lehnt dies mit Verweis auf das Selbstbestimmungsrecht von Staaten ab, hat der Ukraine aber noch keine konkrete Beitrittsperspektive aufgezeigt. 

Krisentreffen in Genf – Blinken und Lawrow dämpfen Erwartungen

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