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NX Technologies sammelt in Seed Finanzierungsrunde 5 Millionen Euro ein 

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NX Technologies

Update 4.2.22 17:06 Uhr

Die Kölner NX Technologies GmbH hebt mit ihrer digitalen Plattform bezahl.de die Prozesse rund um das Forderungs- und Zahlungsmanagement auf ein neues Level. Dazu hat sich das junge Unternehmen prominente Unterstützung aus der FinTech-Szene an Bord geholt.

In der aktuellen Finanzierungsrunde sammelte das Kölner Startup Ende 2021 über fünf Mio. Euro ein. Die Runde wurde von embedded/capital, dem neuen Fonds der Finleap Macher Ramin Niroumand und Michael Hock sowie Marco Schnabl, dem besonders im US-Markt erfolgreichen Unternehmer und Co-Founder von automotiveMastermind angeführt. 

„Die NX Technologies hat mit der Payment Plattform bezahl.de einen echten Schmerz im Automotive Umfeld gelöst und enormes Wachstumspotenzial entdeckt – sowohl in weiteren Märkten als auch in Produkterweiterungen wie z.B. BNPL. Die exzellente Verknüpfung von Payment und Automotive Knowhow im Team und Shareholder-Kreis, schafft die optimale Grundlage für eine große Erfolgsstory. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte mit dem Team!“, sagt Michael Hock über die Zusammenarbeit.

Die Investoren ergänzen einen hochkarätigen Shareholder Kreis von Branchen- und Investment-Experten wie u.a. Rolf Christof Dienst (Founder von Wellington Partners), Carlo Kölzer (Founder und CEO von 360T), Kai Siersleben (Managing Director bei Copart Deutschland GmbH, ehemals CEO Autoline und Control€xpert), Dr. Gerhard Cromme (u.a. Vorsitzender des Aufsichtsrates der AUTO1 Group SE) sowie Carl-Peter Forster (ehem. Vorstandsmitglied der BMW AG, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG, Präsident von General Motors Europe und Group CEO von TATA Motors). 

„Als Investor der ersten Stunde haben wir das Potenzial des Teams und des Produktes bezahl.de früh erkannt und die großartige Entwicklung der Firma aus nächster Nähe begleitet. Umso mehr freuen wir uns über den Gewinn von weiteren Top-Investoren aus dem FinTech Umfeld, die für die bevorstehenden großen Schritte der Company sehr wertvoll werden!“, bekräftigt Rolf Christof Dienst.

bezahl.de setzt neuen Standard für Zahlungsmanagement im Automotive-Bereich

bezahl.de automatisiert, digitalisiert und vereinfacht den gesamten Prozess von der Zahlungsaufforderung bis zur Verbuchung im Finanzbuchhaltungssystem seiner KundInnen. Im Automotive Umfeld konnte sich die Plattform mit ihrem ganzheitlichen und vertikalen Lösungsansatz bereits zum Branchenstandard für Forderungs- und Zahlungsmanagement entwickeln. Führende Branchenplayer wie u.a. die AVAG Holding SE, die Sixt Leasing sowie die Beresa Gruppe vertrauen bereits auf die innovative Lösung von bezahl.de. Bei einem Marktanteil von rund 50% im Top 100 Segment des deutschen Automobilhandels sowie prominenten Empfehlungen von u.a. dem VW, Mercedes-Benz, BMW und Toyota Partnerverband, erhält bezahl.de mittlerweile auch vermehrt Zulauf aus anderen Volumenbranchen mit individuellen Zahlungen und Debitoren. Seit dem Livegang des Produktes im Jahr 2019 wurden bereits über 200.000 Autoverkäufe und Werkstattdurchläufe mit einem Volumen von über 3 Mrd. Euro über die innovative Plattform gemanaged.

“Wir sehen uns mit der Finanzierung durch erstklassige Investoren in unserer Mission bestätigt, den Standard für Zahlungsmanagement zu setzen und unsere innovative Plattform für die Expansion auf weitere Verticals und Länder vorzubereiten. Die Mittel der überzeichneten Runde werden wir nutzen, um unsere Pole Position im Automotive Umfeld zu stärken und ein embedded Buy-now-Pay-Later (BNPL) Produkt einzuführen.”, 

sagen die Gründer von NX Technologies,Lasse Diener und Ulrich Schmidt. 

Über bezahl.de und NX Technologies GmbH
bezahl.de ist eine technologiegetriebene Plattform für ganzheitliches Zahlungs- und Forderungsmanagement, welche von NX Technologies entwickelt und betrieben wird. Die digitale Lösung besteht derzeit aus fünf integrierten Modulen, die die Zahlungsprozesse ihrer KundInnen von der Zahlungsaufforderung bis hin zum Mahnwesen ganzheitlich optimieren. So ermöglicht bezahl.de den automatisierten Versand von digitalen Zahlungseinladungen und -bestätigungen, das Angebot verschiedener Multichannel Zahlungsmethoden, einen Live-Bezahlstatus über alle Forderungen sowie eine neue Technologie für die 100% Zuordnung und Verbuchung in bestehenden FiBu und ERP Systemen. Weiterhin sorgen individuell zubuchbare Add-on-Lösungen wie ein Geldwäsche- Präventions-Check und ein automatisiertes Forderungsmanagement für eine ganzheitliche Abbildung des gesamten Forderungsprozesses. 

Alle Module profitieren von einer starken Buchhaltungsautomatisierung mit verlässlicher Schnittstelle zu Finanzbuchhaltungssoftware und gängigen Dealer-Management-Systemen (DMS) wie easy-car-sales, Loco-Soft oder GeNesys. Mit bezahl.de erhalten Finanzabteilungen einen Echtzeit-Überblick und Kontrolle über alle Forderungen und stärken die Produktivität im gesamten Unternehmen. Das FinTech mit Hauptsitz in Köln arbeitet seit Mitte 2018 mit einem Team aus mittlerweile über 70 Finanz- und Software-ExpertInnen an der Lösung für ein ganzheitliches Zahlungsmanagement. Gegründet wurde das Unternehmen von Lasse Diener und Ulrich Schmidt.

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Quelle NX Technologies GmbH

Hackerangriffe auf Bitcoin & Co.

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03. Feb (Reuters)- Kryptowährungen sind in aller Munde. Binnen weniger Jahre haben sich digitale Währungen wie Bitcoin von einer Spielwiese einiger Enthusiasten zu einer Anlageklasse entwickelt, in der sich immer mehr institutionelle Anleger tummeln.

Mit dem gestiegenen Investoren-Interesse wächst auch der Börsenwert dieser digitalen Zahlungsmittel, die von Tag zu Tag mehr werden. So stieg der Kurs von Bitcoin seit 2017 von rund 1000 auf zeitweise etwa 69.000 Dollar. Die 17.300 derzeit gehandelten Kryptowährungen kommen der Webseite CoinMarketCap.com zufolge zusammengerechnet auf eine Marktkapitalisierung von rund 1,686 Billionen Dollar. Selbst Notenbanken tüfteln inzwischen an eigenen Versionen eines virtuellen Bargeld-Ersatzes.

Dies macht Krypto-Börsen oder andere Plattformen, die Geschäfte mit digitalen Münzen abwickeln, zu einem beliebten Ziel von Hackern. Bei ihren Überfällen erbeuten sie auch schon mal mehrere Dutzend Millionen und stürzen die Betreiber oft in die Insolvenz.

Nachfolgend eine Übersicht ausgewählter Angriffe:

MT.GOX

Durch die Attacke auf die damals weltgrößte Bitcoin-Börse Mt.Gox Anfang 2014 aus Japan verloren etwa 25.000 Kunden rund 650.000 Bitcoin – aktueller Wert: 23,7 Milliarden Dollar. Die japanische Bitcoin-Börse, über die seinerzeit 90 Prozent des weltweiten Handels abgewickelt wurde, schlitterte daraufhin in die Pleite. Der Insolvenz-Verwalter der Börse hat Ansprüche von Geschädigten im Volumen von 400 Millionen Dollar anerkannt.

COINCHECK

Im Januar 2018 erbeuteten Hacker bei der ebenfalls in Japan ansässigen Börse Coincheck Coins der Kryptowährung Nem im Volumen von 530 Millionen Dollar. Der Betreiber der Handelsplattform kündigte an, den Geschädigten knapp 90 Prozent ihres Verlustes ersetzen zu wollen. Die Auszahlungen begannen im März 2018.

POLY NETWORK

Poly Network wird im August 2021 als eine der ersten DeFi-Plattformen Opfer eines Hackerangriffs. DeFi steht für Decentralized Finance und ermöglicht direkte Finanzgeschäfte ohne Vermittlung von Banken. Die Angreifer erbeuten bei Poly Network 613 Millionen Dollar, von denen allerdings 260 Millionen kurz darauf zurückgegeben werden.

WORMHOLE

Im Februar 2022 erbeuten Hacker auf der Defi-Plattform Wormhole, die Datenaustausch zwischen verschiedenen Kryptowährungsnetzwerken ermöglicht, 320 Millionen Dollar. Dazu erzeugen sie 120.000 digitale Münzen von wETH, einer Variante der nach BitcoinBTC= zweitwichtigsten Cyber-Devise Ethereum.

BITHUMB, COINRAIL

Binnen zwei Wochen werden im Juni 2018 die südkoreanischen Börsen Coinrail und Bithumb gehackt. Dabei wurden Cyberdevisen im Volumen von jeweils etwa 30 Millionen Euro gestohlen. Bithumb, eine der weltweit wichtigsten Handelsplätze für Kryptowährungen, hatte angekündigt, seinen Nutzern den Schaden zu ersetzen.

TETHER

Das Startup Tether teilte Ende November 2017 mit, „externe Angreifer“ hätten die gleichnamige Kryptowährung im Volumen von 31 Millionen Dollar gestohlen. Dem Branchendienst CoinMarketCap.com zufolge ist Tether mit einem Börsenwert von insgesamt 77 Milliarden Dollar die Nummer drei der insgesamt etwa 17.300 Internet-Währungen.

Bitcoin

BITFINEX

Im August 2016 erbeuteten Hacker bei einem Angriff auf die Hongkonger Handelsplattform Bitfinex 120.000 Bitcoin im damaligen Wert von etwa 70 Millionen Dollar. Gemessen am aktuellen Kurs beläuft sich der Schaden auf 4,4 Milliarden Dollar.

Im Dezember 2017 gibt die Börse bekannt, dass Hacker wiederholt versuchten, die Rechner der Börse lahmzulegen.

KRAKEN

Am 7. Mai 2017 verloren Kunden der Handelsplattform Kraken einer Klageschrift zufolge fünf Millionen Dollar, weil sie während eines Hacker-Angriffs nicht auf ihre Konten zugreifen konnten. In dieser Zeit stürzte der Kurs der Internet-Währung Ethereum auf der Handelsplattform um 70 Prozent ab. Die Ether-Bestände derjenigen Anleger, die auf Pump spekuliert hatten, wurden daher zwangsverkauft.

Hackerangriffe auf Bitcoin & Co.

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

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Bank of England: „Die Inflation wie von Zauberhand wieder auf das Zielniveau zurückkehren“

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England Bank of England BoE

Ein Kommentar von James Lynch, Investment Manager bei Aegon Asset Management, zur heutigen Sitzung der Bank of England:

„Die Bank of England hat ihre Ankündigung wahr gemacht und den Leitzins auf 0,50 % angehoben, die Reinvestitionen von Staatsanleihen im Rahmen des QE-Programms gestoppt und wird das 20-Milliarden-Pfund-Programm für Unternehmensanleihen bis Ende 2023 abbauen.

Der geldpolitische Bericht, der über die aktuelle Wirtschaftslage informiert und die Gründe für die Anhebung des Leitzinses darlegt, steht nicht im Einklang mit ihren Maßnahmen.

Auf kurze Sicht sind sie mit der Inflationsentwicklung nicht zufrieden, sie rechnen mit 7,25 % für April dieses Jahres und sind der Meinung, dass der britische Arbeitsmarkt angespannt ist und ein geringer Nachfrageüberhang in der Wirtschaft besteht. Allerdings sehen sie den Grund dafür in den Energiepreisen, gegen die sie nach eigenen Angaben nichts unternehmen können. Mittelfristig wird die Inflation wie von Zauberhand wieder auf das Zielniveau zurückkehren, die Arbeitslosigkeit wird tatsächlich steigen und die Wirtschaft wird ein Überangebot aufweisen.  

Dennoch stimmten 4 Mitglieder für eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte. Das klingt, als ob sie etwas besorgter wären.“

Bank of England: „Die Inflation wie von Zauberhand wieder auf das Zielniveau zurückkehren“

Titelfoto von James Lynch (Quelle: Aegon AM)

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TCC Seed-Finanzierungsrunde im mittleren siebenstelligen Bereich

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tcc

Telemedizin 2.0: HealthTech TCC bietet Fernbetreuung von Intensivstationen

TCC, ein junges HealthTech-Unternehmen aus Hamburg, geht mit seinem Service der Fernbetreuung von Intensivpatienten (Intensive Care Units – ICUs) an den Start. TCC steht für „Telehealth Competence Center“ und ist ein mit Fachärzten rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, besetztes Kompetenzzentrum, das ärztliche Beratungsleistungen aus der Entfernung übernimmt.

Bereits drei deutsche Kliniken konnte das Technologie-Start-up als Kunden gewinnen, künftig sollen fünf bis zehn Krankenhäuser pro Jahr hinzu kommen. TCC wurde 2020 gegründet und hat 2021 eine Seed-Finanzierungsrunde im mittleren siebenstelligen Bereich erfolgreich abgeschlossen. Zu den Investoren zählen Ärzte und Branchenexperten aus dem Gesundheitswesen. 

„Aufgrund des Mangels an gut ausgebildeten Fachkräften können es sich Krankenhäuser gar nicht leisten, Fachärzte rund um die Uhr zur Patientenversorgung bereitzustellen. Zudem gibt es signifikante Qualitätsunterschiede zwischen Kliniken in Deutschland. Genau hier ist unser Ansatzpunkt. Mit dem TCC können Ärzte und Pflegepersonal in Krankenhäusern mit höchster fach- und intensivmedizinischer Qualität beraten werden – rund um die Uhr. Diesen Service zu bieten, fällt selbst großen Klinken schwer. Zudem ersetzen wir die bislang fehleranfällige Patienten-Dokumentation mit Stift und Papier durch eine sichere digitale Variante“, erklärt Prof. Dr. Christian Storm, Gründer und Geschäftsführer von TCC. 

Frühwarnsystem: KI-gestützte Analysen erhöhen Behandlungsqualität

Durch den Einsatz von telemedizinischen Leistungen im ICU-Bereich lassen sich die Patienten-Versorgung und -Sicherheit steigern, da kompetente Fachärzte und Intensivmediziner, ausgelagert im TCC, rund um die Uhr als Ansprechpartner für Klinikpersonal zur Verfügung stehen. Im TCC werden diese Fachärzte zudem durch KI-gestützte Methoden unterstützt: Auf Dashboards sehen die TCC-Ärzte Hinweise zur Medikation, erhalten Frühwarnungen bei sich verschlechternden Parametern oder können sogar präzise Vorhersagen treffen.

“Neben der fachärztlichen Betreuung aus der Ferne tragen wir mit unserer Plattform zudem dazu bei, die digitale Dokumentation für die Klinik aufzubauen und zu betreiben. Regelmäßige Reports und immer aktuelle, digitale Patientenakten bringen einen erheblichen Digitalisierungs-Schub im klinischen Alltag. Telemedizin ist eben nicht nur die Videosprechstunde mit dem Hausarzt, sondern bietet unfassbare Möglichkeiten. In den USA sind bereits mehr als zehn Prozent der Intensivbetten mit telemedizinischen ICUs ausgerüstet”, so David Barg, Gründer und Geschäftsführer von TCC.

Die ökonomischen Vorteile für das Krankenhaus liegen dabei auf der Hand: Durch die digitale Unterstützung der 24/7 fachärztlichen Betreuung und der permanenten Analyse der Patientendaten wird eine ICU grundsätzlich effizienter und bei wesentlichen Strukturen (zum Beispiel Personal) entlastet. Das medizinische Personal erhält wieder mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Patienten und durch die höhere Therapie-Qualität ist eine kürzere Verweildauer des Patienten möglich.

Dadurch lassen sich zusätzlich die Erlöse ohne Erhöhung von personellen Ressourcen oder IT-Kapazitäten steigern. Im Januar 2022 hat der GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) die Prüfung der Übernahme intensivmedizinischer Telekonsile in die Regelversorgung empfohlen.

Für die Implementierung von TCC ist lediglich die Ausstattung der Intensivbetten mit einer sogenannten “IoT Konnektorbox” und ein Internetanschluss nötig. Anschließend wird das PDMS (Patient Data Monitoring System) von TCC als SaaS-Applikation, ohne wesentliche lokale IT-Strukturen des Krankenhauses zu belasten, umgehend zur Verfügung gestellt.

TCC kann über Schnittstellen alle gängigen Systeme einbinden. Sind die Intensivbetten einer Klinik mit der TCC-Hard- und Software ausgestattet und die Schnittstellen angebunden, laufen alle Daten der jeweiligen Klinik im TCC zusammen. Unter Einhaltung aller Vorgaben des Datenschutzes (alle Services laufen streng DSGVO-konform) findet im TCC eine permanente Analyse des Patientenzustandes statt. TCC ist aktives Mitglied im Cybersicherheitsrat Deutschland e.V., um stets höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

Zum Marktstart bereits drei Kliniken als Kunden gewonnen

TCC hat nach der erfolgreichen Seed-Runde 2021 viele Ressourcen in die Entwicklung der medizinischen Services gesteckt. Zum Marktstart konnten bereits drei Kliniken (darunter die Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau mit ihren beiden Standorten, gefördert durch das KHZG) als Kunden gewonnen werden. Künftig sollen zwischen fünf und zehn Krankenhäuser pro Jahr hinzukommen.

Den Markt schätzt TCC auf 1.000 Kliniken, das Unternehmen strebt einen Marktanteil von etwa 15 Prozent an. Erlöse erzielt TCC durch eine Gebühr pro Intensivbett, welches mit der TCC-Lösung  ausgestattet ist und telemedizinisch betreut wird sowie mit Beratungsleistungen. 

Gegründet wurde TCC 2020 von Prof. Dr. Christian Storm und David Barg. Beide wissen aus eigener, langjähriger Erfahrung, wo die Möglichkeiten der Digitalisierung in der kritischen Infrastruktur von Krankenhäusern liegen: Christian Storm ist habilitierter Intensivmediziner an der Berliner Charité. David Barg ist als ausgebildeter Gesundheitspfleger und studierter Betriebswirt bestens mit dem Klinikalltag vertraut und bringt zudem bereits Erfahrung aus der Managementtätigkeit eines internationalen Gesundheitsdienstleisters (Falck) sowie eines Digital-Unternehmens (MOIA / Volkswagen) mit. 

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Bild: TCC-Gründer und Geschäftsführer David Barg (links) und Christian Storm bieten mit TCC digitale Facharzt-Betreuung 24/7 für Intensivpatienten. (c) TCC GmbH

Quelle TCC GmbH

Kohle-Importe nach Europa steigen wegen Ukraine- und Gas-Krise rasant

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London/Berlin, 03. Feb (Reuters) – Wegen der auch im Zuge der Ukraine-Krise rasant gestiegenen Gas-Preise nimmt der Import von Kohle nach Europa erheblich zu. Nach Berechnungen des Schiffsmakler Braemar ACM stiegen die Einfuhren um über 55 Prozent im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat. Hauptgrund ist, dass Kohle im Vergleich zu Gas günstiger geworden ist.

In der Folge produzieren mehr Kohle-Kraftwerke Strom während der Einsatz von Gas-Kraftwerken reduziert wird. Die Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass der Gas-Verbrauch in diesem Jahr in Europa um 4,5 Prozent zurückgeht. Dabei könnte auch der bislang vergleichsweise milde Winter eine Rolle spielen.

Der Kohle-Einsatz in Kraftwerken hatte sich in den vergangenen Jahren in Deutschland eigentlich reduziert. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und auch der Anstieg des Preises für CO2-Rechte wirkte sich dabei aus. Kohlekraftwerke brauchen etwa doppelt so viele Rechte wie Gas-Anlagen. Der rasante Anstieg des Gaspreises macht dies jedoch mehr als wett.

Europa

Zudem produzierten im vergangenen Jahr vor allem die Windräder weniger Energie, da häufig Flaute herrschte. Dies hatte 2021 dann wiederum einen negativen Einfluss auf die Klimabilanz, der CO2-Ausstoß Deutschland stieg gegenüber 2020 nach ersten Studien um 4,5 Prozent.

Den Experten von Braemar zufolge trifft die wachsende Nachfrage nach Kohle auch wegen der Angst vor einem kompletten Lieferstopp Russlands nun aber auf einen engen Markt. Kolumbien und auch die USA könnten nicht so liefern wie gewünscht. Im Zuge der Energiewende ist auch die Kohleförderung in Europa wie etwa in Tschechien eingeschränkt worden. Die Preise für die Lieferung im März sind so im Vergleich zum September um rund 80 Prozent gestiegen. 

Kohle-Importe nach Europa steigen wegen Ukraine- und Gas-Krise rasant

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Stiko ebnet Weg für vierte Impfung – 236.120 Neuinfektionen

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Berlin/Frankfurt, 03. Feb (Reuters) – Vor dem Hintergrund steigender Corona-Zahlen hat sich die Ständige Impfkommission (Stiko) für eine vierte Impfung für bestimmte Risikogruppen ausgesprochen. Die Stiko empfiehlt eine zweite Auffrischimpfung für Menschen ab 70 Jahren, Personen in Pflegeheimen und medizinischen Einrichtungen sowie Menschen mit Immunschwächen. Gesundheitlich gefährdete Personengruppen sollten die vierte Impfung frühestens drei Monate nach der dritten bekommen, das Personal frühestens nach sechs Monaten, erklärte die Stiko am Donnerstag. Unterdessen meldete das Robert-Koch-Institut neue Rekordstände bei den Infektionszahlen, der Sieben-Tages-Inzidenz und den Personen in Isolation.

Die Stiko begründete die Empfehlung mit Forschungsergebnissen aus Israel, die eine zusätzliche Schutzwirkung durch eine vierte Impfung zeigen. Die Kommission empfiehlt zudem neben den bisherigen Covid-19-Impfstoffen nun auch den Impfstoff Nuvaxovid von Novavax zur Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren. Dass die Stiko eine Empfehlung für eine vierte Dosis nur auf Grundlage der Daten aus Israel empfiehlt, ist eher ungewöhnlich. Bislang war die Kommission bei ihren Corona-Impfempfehlungen eher zurückhaltend war.

Die Experten der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA hatten vor kurzem erklärt, noch lägen keine Erkenntnisse darüber vor, ob auch eine vierte Dosis verabreicht werden müsse. Bei Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem könnte es sinnvoll sein, diese in Betracht zu ziehen. In Israel wird eine vierte Dosis für Hochrisiko-Gruppen und Menschen über 60 Jahren seit Jahresbeginn angeboten.

Nach Angaben des israelischen Gesundheitsministeriums sind Personen, die eine vierte Impfung erhalten haben, im Vergleich zu dreimal Geimpften drei- bis fünfmal so gut vor schweren Erkrankungen und doppelt so gut vor Infektionen geschützt. Auch andere Länder wie Belgien, Dänemark, Schweden und Ungarn haben den Weg für eine vierte Impfung freigemacht.

Stiko

DEBATTE ÜBER ÖFFNUNGSSCHRITTE

Trotz steigender Corona-Zahlen hat Bundesfinanzminister Christian Lindner bereits eine Abschaffung der 2G-Regeln im Handel gefordert. In mehreren Bundesländern haben die Gerichte bereits 2-G-Regeln im Handel gekippt. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder setzt sich für Öffnungsschritte ein, über die Bund und Länder bisher am 16. Februar entscheiden wollen.

Der Regierungssprecher der Ampel-Regierung hatte am Mittwoch betont, es sei angesichts steigender Zahlen zu früh für einen Fahrplan für Corona-Lockerungen. Genau diesen fordern aber die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). „Wenn sich das Infektionsgeschehen so entwickelt, wie von Epidemiologen prognostiziert, werden die Fallzahlen von Ende Februar an allmählich sinken“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch Länder wie Schweden beschlossen wieder die Rücknahme von Corona-Maßnahmen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag mit 236.120 Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Höchstwert. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 1283,2 von 1227,5 am Vortag – auch das ist ein Rekord. 164 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Das am stärksten betroffene Bundesland ist Berlin mit einer Inzidenz von 1790,2. Derzeit infiziert und damit in Isolation sind laut RKI 2.435.300 Personen – so viele wie noch nie. Den Höhepunkt der Omikron-Welle erwartet das Gesundheitsministerium Mitte Februar mit mindestens 400.000 Neuinfektionen täglich. 

Stiko ebnet Weg für vierte Impfung – 236.120 Neuinfektionen

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Fiverr – Deutsche Freelancer aktiv in Sachen Web3-Technologien, NFT, Metaverse

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Fiverr

Erst im Januar hat das Handelsvolumen für nicht-fungible Token (NFTs) ein Allzeithoch erreicht. Die Krypto-Sammlerobjekte erzielen weltweit Milliarden, virtuelle Marktplätze schießen wie Pilze aus dem Boden und das Metaverse wird zum Megatrend. Das Web 3.0 ist aber nicht nur für Anleger interessant, die deutschen Freiberufler:innen erkennen hier bereits echte Karrierechancen. 

Die Freelancer-Plattform Fiverr (NYSE: FVRR) hat in einer aktuellen Umfrage unter 1.000 Freiberufler:innen in Deutschland herausgefunden, dass viele bereits mit digitalen Services rund um Web 3.0-Anwendungen Einkommen erzielt haben – rund 43 % mit NFT und knapp 47 % im Bereich Metaverse. In der Freelancer-Hauptstadt Berlin setzen sogar bereits 50 % auf Dienstleistungen rund um NFT. Die Zukunftstechnologien scheinen in der deutschen Freelancer-Szene angekommen.

„Es ist bewundernswert, wie schnell sich Freiberufler:innen an neue Trends anpassen“, sagt Peggy de Lange, Vice President International Expansion bei Fiverr. „Sie können mit den neuesten technologischen Entwicklungen Schritt halten. Dazu zählt der Boom um NFTs und Plattformen wie Metaverse, aber auch Technologien wie KI, Augmented Reality und Virtual Reality.“ 

Raum für berufliche Weiterentwicklung

Immer mehr digitale Dienstleistungen werden im Bereich der Zukunftstechnologien nachgefragt. So stieg die Zahl der Suchanfragen auf Fiverr nach dem Begriff „NFT“ innerhalb eines Jahres weltweit um 875 %. Auch die Anzahl der Suchanfragen nach Begriffen wie „Virtual Reality“ oder „Augmented Reality“ ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 

Für Freiberufler:innen mit entsprechenden Technologiekenntnissen entsteht hier gerade ein riesiger Wachstumsmarkt. In der aktuellen Umfrage gaben 59 % an, ihre derzeitigen Dienstleistungen an das Wachstum des Web 3.0 anpassen zu wollen. 30 % der Befragten möchten sich noch innerhalb dieses Jahres neue professionelle Fähigkeiten aneignen, um Web 3.0 bezogene Dienstleistungen anbieten zu können. Ihre Verdienstmöglichkeiten in diesem Bereich beziffert die Mehrheit der Befragten mit 1.200 bis 3.600 Euro pro Monat.

Trotz Bedenken neue Chancen ergreifen

Das Web 3.0 ist nicht ganz unumstritten. Rund 36 % der Befragten hegen Bedenken in Hinblick auf mögliche Cyber-Bedrohungen oder Datenlecks. Trotzdem haben viele bereits den Einstieg gewagt. „Flexibel zu sein, neue Chancen zu erkennen und zu ergreifen – das ist, was Freelancer:innen auszeichnet. Tatsächlich ist diese Eigenschaft oft der Grund dafür, warum sich Menschen für eine Selbstständigkeit entscheiden. Ich freue mich zu sehen, dass sie mit ihrem unternehmerischen Tatendrang auch die Zukunft im Blick haben“, so Peggy de Lange.

Über die Umfrage

Im Auftrag von Fiverr hat das unabhängige Marktforschungsunternehmen Censuswide die Befragung unter 1.000 Freelancer:innen in Deutschland im Zeitraum vom 20.01.2022 bis 31.01.2022 durchgeführt. Die Teilnehmenden stammen aus allen Bundesländern Deutschlands, sind diversen Altersgruppen zugehörig und in unterschiedlichen Branchen tätig. Censuswide hält sich an die ESOMAR-Grundlagen und beschäftigt Mitglieder der Market Research Society.

Die Mission von Fiverr ist es, die Art und Weise zu verändern, wie die Welt zusammenarbeitet. Die Fiverr-Plattform verbindet seit mehr als 10 Jahren Unternehmen aller Größen mit qualifizierten Freiberufler:innen, die digitale Dienstleistungen in mehr als 500 Kategorien in 9 vertikalen Bereichen wie Grafikdesign, digitales Marketing, Programmierung, Video und Animation anbieten. In den zwölf Monaten bis zum 30. September 2021 kauften 4,1 Millionen Kund:innen vielfältige Dienstleistungen von Freiberufler:innen in mehr als 160 Ländern. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle s.immer communications GmbH

Facebook-Konzern enttäuscht mit Nutzerzahlen – Tech-Aktien im Minus

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New York, 03. Feb (Reuters) – Der Facebook-Eigner Meta verprellt Anleger mit gedämpften Wachstumsaussichten und zieht weltweit Technologie-Aktien nach unten. Wachsende Konkurrenz von Rivalen wie TikTok und die neuen Datenschutzregeln von Apple setzen dem weltgrößten Internet-Netzwerk schwer zu. Im vierten Quartal sank die weltweite Zahl der täglichen aktiven Nutzer von Facebook erstmals, und zwar um rund eine Million Menschen auf 1,929 Milliarden.

Im laufenden Quartal erwartet Konzernchef Mark Zuckerberg ein schwächeres Umsatzwachstum wegen des zunehmenden Wettbewerbs um die Zeit der Nutzer auch für die zum Konzern gehörenden Dienste Instagram und WhatsApp. Der Musikstreaming-Anbieter Spotify enttäuschte ebenfalls mit der Entwicklung der Nutzerzahlen.

Die Aktien von Meta verloren im nachbörslichen Handel an der Wall Street fast 20 Prozent – 200 Milliarden Dollar Börsenwert verpufften damit auf einen Schlag. Spotify-Aktien brachen in der Spitze um bis zu 22 Prozent ein.

Auch andere Techwerte wurden in Mitleidenschaft gezogen: So gaben die Aktien von Pinterest und Twitter um zehn Prozent und die des Snapchat-Betreibers Snap um ein Fünftel nach. Die gedämpften Wachstumsaussichten schlugen sowohl in Asien als auch in Europa auf die Stimmung an den Börsen. Der Index der europäischen Tech-Werte verlor am Donnerstag fast zwei Prozent.

Meta hatte bereits gewarnt, dass sein Werbegeschäft im vierten Quartal mit erheblicher Unsicherheit zu kämpfen habe. Die Auswirkungen von Apples Datenschützänderungen in diesem Jahr bezifferte Finanzchef Dave Wehner nun auf rund zehn Milliarden Dollar.

Das neue Betriebssystem für iPhones schränkt das Tracking persönlicher Nutzerdaten ein und macht es dadurch schwerer, Werbung zu personalisieren, wodurch sie als weniger wirksam gilt. Das hält Unternehmen davon ab, auf den Social-Media-Seiten des Netzwerkes zu werben. Auf die Einnahmen drückt auch die steigende Beliebtheit von Kurzvideos, sogenannten Reels, mit denen das Unternehmen aber weniger verdient.

Facebook

INVESTITIONEN INS METAVERSUM DRÜCKEN GEWINN

Für das erste Quartal rechnet Meta mit einem Umsatzplus von drei bis elf Prozent auf 27 bis 29 Milliarden Dollar. Analysten hatten jedoch mehr erwartet und waren bislang von einem Anstieg auf bis zu 30,15 Milliarden ausgegangen. Im vierten Quartal erhöhte sich der Umsatz von Meta, der überwiegend aus Werbeeinnahmen stammt, noch um 20 Prozent auf 33,67 Milliarden Dollar.

Damit lag er leicht oberhalb der Analystenschätzungen. Der Nettogewinn sank indes wegen eines höheren Verlusts im Geschäfts mit virtuellen Realitäten, in das Meta viel Geld investiert, um acht Prozent auf 10,29 Milliarden Dollar.

„Es ist klar, dass viele große Hindernisse vor Meta liegen, dass das Unternehmen mit harter neuer Konkurrenz wie TikTok um Werbeeinnahmen konfrontiert ist und mit anhaltenden Herausforderungen beim Ad Targeting und durch Apples iOS-Änderungen zu kämpfen hat“, sagte Analystin Debra Aho Williamson von Insider Intelligence. Der Tech-Riese, der seinen Namen im Oktober von Facebook in Meta geändert hat, setzt darauf, dass die virtuelle Welt Metaverse der Nachfolger des mobilen Internets sein wird.

„Investoren, die sich mit Meta befassen, beginnen zu erkennen, dass der Kauf dieser Aktien nicht mehr in erster Linie eine Investition in deren Werbeplattform ist“, sagte Flynn Zaiger, Chef der Social-Media-Agentur Online Optimism.

„Eine Investition in Meta sieht jetzt eher wie ein Bekenntnis aus, dass man daran glaubt, dass das Metaverse einen Großteil der heutigen Interneterfahrung der Verbraucher ersetzen wird.“ Erstmals soll es 2022 Metaverse-Erlebnisse wie Live-Veranstaltungen oder Shopping-Möglichkeiten mit Freunden – verbunden über Datenbrillen oder Headsets – geben.

Bisher wird das Metaverse von Facebook, der Spieleplattform Roblox und Fortnite-Entwickler Epic Games dominiert.

Facebook-Konzern enttäuscht mit Nutzerzahlen – Tech-Aktien im Minus

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spaciv erhält Seed-Finanzierung in siebenstelliger Höhe

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spaciv

spaciv sichert sich erste Finanzierungsrunde für Wachstum und weiteren Teamaufbau

Das Münchener PropTech-Startup spaciv erhält Wachstumskapital in Millionenhöhe. Kapitalgeber sind der main incubator (Early-Stage-VC der Commerzbank-Gruppe) als Lead-Investor sowie GRAEF, CSMM – architecture matters und ein weiterer Co-Investor. Der main incubator engagiert sich bereits seit mehreren Jahren im BayStartUP Netzwerk und bringt vielfältige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Tech-Startups ein.

spaciv richtet sich mit seiner cloudbasierten Web-Applikation an Unternehmen, die damit erstmals Personal- und Flächendaten zur Ermittlung des Flächenbedarfs ganzheitlich analysieren und die Planung vorausschauend optimieren können. Durch intensive Betreuung des Gründungsteams und die Vorstellung im Investorennetzwerk unterstützte BayStartUP spaciv bei der Finanzierungsrunde. 

Die richtige Büroplanung ist für Unternehmen inzwischen zu einem erfolgskritischen Thema geworden: Arbeitsplatzkosten gehören für viele Unternehmen mit bürobasierten Tätigkeiten zu den größten Kostenblöcken. Gleichzeitig steigen die Quadratmeterpreise für Gewerbe an vielen Orten, während die Pandemie den Trend zum flexiblen Arbeiten einschließlich Homeoffice noch einmal verstärkt hat. Unternehmen müssen den richtigen Flächenbedarf ermitteln, um daraus den optimalen Flächenmix zu berechnen und so die Flächenproduktivität zu erhöhen.

Ulf Seekamp

Mit spaciv können sie nun erstmals ein detailliertes Modell ihrer Organisationseinheiten und ihrer Anforderungen erstellen. Sie simulieren Zukunftsszenarien und mögliche Veränderungen und berechnen automatisch ihr optimales Flächenprogramm. Das erleichtert den Umgang mit der Komplexität und Dynamik des tatsächlichen Flächenbedarfs und ermöglicht die Entwicklung von effizienten Flächenstrategien für die Arbeitswelt der Zukunft. 

spaciv ist Startup und Familienunternehmen in einem: Gründer sind der Architekt und Workplace-Berater Malte Koeditz und sein Vater, der Softwareentwickler Ulf Seekamp. Seit 2020 arbeiten beide zusammen mit Kunden und Partnern am Produkt. Malte Koeditz kümmert sich um Strategie und Produktvision, während Ulf Seekamp die technische Umsetzung verantwortet. spaciv überzeugte die Investoren vor allem durch den ganzheitlichen Ansatz und die Granularität der Daten, die bei der Berechnung des Flächenbedarfs berücksichtigt werden. Zu den ersten Kunden von spaciv gehören Serviceplan Gruppe, die Versicherungskammer Bayern und die CommerzReal. 

Malte Koeditz, Co-Gründer von spaciv, sagt: „Viele Unternehmen verstehen inzwischen, wie wichtig die Gestaltung von Arbeitsplätzen und Büroflächen für die Unternehmenskultur und letztlich für den Geschäftserfolg ist. Allerdings sind die vorhandenen Werkzeuge, wie individuell angefertigte Excel-Tabellen, oft nicht geeignet, Bedarfe dynamisch, flexibel und vorausschauend abzubilden. Mit unserer cloudbasierten Web-Applikation können wir das ändern und den Flächenverbrauch in Unternehmen optimieren. Initial fokussieren wir uns auf Branchen primär mit bürobasierter Tätigkeit. Perspektivisch wollen wir unsere Lösung auch in weiteren Bereichen einsetzen, zum Beispiel für Produktionsstätten oder im Städtebau.“ 

Christoph Osburg, Senior Investment Manager bei main incubator, sagt: „New Work und die damit verbundene Neuausrichtung von Arbeitsplatzmodellen ist eine Entwicklung, mit der wir uns im main incubator schon seit längerer Zeit beschäftigen. Aufgrund der Beschleunigung dieses Trends durch die Covid-19-Pandemie sind wir überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um mit einer entsprechenden Lösung in den Markt zu gehen.

spaciv hat das Potenzial, der Commerzbank und ihren Unternehmenskunden dabei zu helfen, ihre Flächennutzung maßgeblich zu optimieren. Wir freuen uns darauf, spaciv bei dieser Mission zu unterstützen.“ 

Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer von BayStartUP, sagt: „spaciv ist ein schönes Beispiel für das Erkennen von Marktbedürfnissen und dem systematischen Aufbau eines passenden Geschäftsmodells. Die Investoren in unserem Netzwerk von Business Angels und institutionellen Investoren schätzen eine transparente Darstellung der Startup-Planungen.

Im BayStartUP-Team sind wir hier Sparringspartner für die Gründungsteams und stellen die Startups gezielt Investoren vor, um die Finanzierung effizient zu gestalten.“ Mit dem eingesammelten Kapital werden die Gründer von spaciv in die Weiterentwicklung des Produkts und die Professionalisierung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten investieren.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle BayStartUp GmbH

Nokia sieht sich nach Konzernumbau auf Wachstumskurs

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Helsínki, 03. Feb (Reuters) – Der finnische Netzwerkausrüster Nokia hat seine Kosten inzwischen im Griff und kann nun die Früchte seines Konzernumbaus ernten. „Das Jahr des Neustarts liegt hinter uns, jetzt geben wir Gas“, sagte Vorstandschef Pekka Lundmark am Donnerstag.

2022 peile er einen Umsatzzuwachs auf 22,6 bis 23,8 Milliarden Euro an und eine operative Marge von elf bis 13,5 Prozent. „Unser langfristiges Ziel ist es, schneller als der Markt zu wachsen und eine vergleichbare operative Marge von mindestens 14 Prozent zu erreichen“, so Lundmark.

Im vergangenen Jahr kletterte der Umsatz des Ericsson-Konkurrenten um drei Prozent auf 22,2 Milliarden Euro, während der operative Gewinn um 144 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro schnellte. Die Marge lag bei 9,7 Prozent. „Alle unsere Geschäftsbereiche haben in diesem Jahr erhebliche Fortschritte gemacht“, so Lundmark.

Nokia

Sie seien wettbewerbsfähiger geworden. Mit Blick auf den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards sagte Lundmark: „Wir haben die Konkurrenz bei 5G inzwischen weitgehend aufgeholt.“

Eine Reihe von technologischen Fehltritten in der Anfangsphase der 5G-Einführung ließ Nokia hinter seine Konkurrenten zurückfallen und führte zu einem Wechsel im Management. Der seit Sommer 2020 amtierende Konzernchef Lundmark hatte Nokias Geschäfte gestrafft, dem Unternehmen eine neue Organisationsstruktur verpasst und den Abbau von bis zu 10.000 der rund 90.000 Stellen auf den Weg gebracht. Die Sanktionen einiger Länder gegen den chinesischen Konkurrenten Huawei haben Nokia dabei geholfen, Marktanteile zurückzugewinnen. Doch erlebte der Netzwerkausrüster auch einen Rückschlag, als der langjährige US-Kunde Verizon Samsung einen Multi-Milliarden-Dollar-Auftrag erteilte.

Nokia sieht sich nach Konzernumbau auf Wachstumskurs

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