Donnerstag, August 13, 2026
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18:30 Uhr FUNDSCENE LIVESTREAM mit Rüdiger Born

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Fundscene Born Livestream

Update: 9.2.22
Der Livestream hat bereits stattgefunden. Hier könnt Ihr Euch nochmal die Aufzeichnung ansehen:

Es ging um die Einführung der Elliottwellen mit Rüdiger Born.

Für alle, die Born 4 Trading einmal kostenlos und unverbindlich ausprobieren möchten, hier der Link, der von Rüdiger im Video eingeblendet wurde. https://www.born-4-trading.de/test/?voucher=fundscene

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Weitere Informationen

Live 18:30 Uhr auf LinkedIn YouTube Twitter Twitch Facebook

Euch erwartet ein unterhaltsamer Abend. Los geht es mit der Einführung in die Elliott Wellen Theorie mit Rüdiger Born. Im Anschluss an den Theorieteil gehen wir gezielt auf Eure Fragen und Aktienwünsche ein. 
Stefan wird Rüdiger u.a. die Frage stellen: Wenn Aktien stark ( 10%, 25%) Prozent eingebrochen sind, soll man dann einsteigen? Wenn JA, warum, wenn NEIN, warum nicht? Dies und mehr live und in Farbe.

Ab 18:30 Uhr Uhr wird dieser Livestream auf 5 verschiedenen Plattformen gestreamt.

Zur kostenlosen Teilnahme, einfach auf die jeweilige Plattform klicken.

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FUNDSCENE LIVESTREAM mit Rüdiger Born

Tägliche Wirtschaftsnachrichten findet Ihr hier.

Dax zur Eröffnung höher erwartet – Firmenbilanzen im Blick

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Frankfurt, 07. Feb (Reuters) – Zum Auftakt der neuen Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Montag höher starten. Am Freitag hatte ein starker US-Arbeitsmarktbericht die Inflations- und Zinssorgen der Anleger angeheizt und den deutschen Leitindex rund 1,8 Prozent ins Minus auf 15.099,56 Punkte gedrückt.

Die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik der Notenbanken dürfte die Anleger auch weiter umtreiben. Zudem legen erneut viele Firmen Geschäftszahlen vor, in Deutschland die Kupferhütte Aurubis und die MediaMarkt/Saturn-Mutter Ceconomy. Aus dem Ausland stehen unter anderem die Zahlen des „Monopoly“-Anbieters Hasbro und der Biotechfirma Amgen auf dem Terminplan. Relevante Konjunkturdaten gibt es nicht viele, aus Deutschland werden Zahlen zur Industrieproduktion veröffentlicht. Experten erwarten für Dezember einen Anstieg um 0,4 Prozent nach einem Minus von 0,2 Prozent im Vormonat.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand am vorangegangenen Handelstag
Dax 15.099,56
Dax-Future 15.142,00
EuroStoxx50 4.086,58
EuroStoxx50-Future 4.088,50

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung
vorangegangenen Handelstag
Dow Jones 35.089,74 -0,1 Prozent
Nasdaq 14.098,01 +1,6 Prozent
S&P 500 4.500,53 +0,5 Prozent

Asiatische Indizes am Montag Stand Veränderung

Nikkei 27.229,13 -0,8 Prozent
Shanghai 3.428,88 +2,0 Prozent
Hang Seng 24.510,03 -0,3 Prozent

Dax zur Eröffnung höher erwartet – Firmenbilanzen im Blick

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Indiens Zentralbank verschiebt Zinssitzung nach Tod von Bollywood-Ikone

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Mumbai, 06. Feb (Reuters) – Nach dem Tod der Bollywood-Ikone Lata Mangeshkar hat die indische Zentralbank die Sitzung ihres Zinskomitees verschoben. Das dreitägige Treffen werde nun am Dienstag statt wie zunächst geplant am Montag beginnen, teilte die Reserve Bank of India (RBI) am Sonntag mit. Die Zinsentscheidung wird nun am Donnerstag statt am Mittwoch erwartet. Die Notenbank mit Sitz in Mumbai verwies auf den Trauertag, den der Bundesstaat Maharashtra für Montag zu Ehren von Mangeshkar ausgerufen hatte. Die als „die Nachtigall“ bekannte Sängerin war am Sonntag im Alter von 92 Jahren nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. In ihrer 73-jährigen Karriere sang sie geschätzte 15.000 Lieder in 36 Sprachen. 

Indiens Zentralbank verschiebt Zinssitzung nach Tod von Bollywood-Ikone

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Lambrecht stellt Mali-Einsatz der Bundeswehr infrage

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Berlin, 06. Feb (Reuters) – Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht hat den weiteren Einsatz der Bundeswehr im westafrikanischen Mali infrage gestellt. „Ich bin momentan sehr skeptisch, ob es tatsächlich weiter sein kann, dass wir uns vor Ort engagieren“, sagte die SPD-Politikerin am Sonntag im ZDF. „Ich hab nicht den Eindruck, dass wir länger willkommen sind.“ Dies habe auch damit zu tun, dass Verbündete die Arbeit erschwert bekämen, sagte sie mit Blick auf Frankreich. Das Militärregime Malis hatte unter anderem den französischen Botschafter ausgewiesen. Frankreich stellt als ehemalige Kolonialmacht auch einen großen Teil der westlichen Truppen in dem Land, hat aber mit dem Abzug begonnen. „Und deswegen ist es schon sehr schwer vorstellbar, dass dieses Engagement weitergeführt werden kann“, sagte Lambrecht.

Die Bundeswehr hat rund 1000 Soldaten als Teil der UN-Friedenstruppe Minusma in Mali stationiert. Weitere etwa 300 Soldaten sind an einer europäischen Ausbildungsmission beteiligt.

Mali

Lambrecht stellt Mali-Einsatz der Bundeswehr infrage

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UN-Bericht – Nordkorea finanziert sich mit Cyber-Attacken

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New York, 06. Feb (Reuters) – Nordkorea hat einem UN-Bericht zufolge im vergangenen Jahr sein Atom- und Raketenprogramm weiter ausgebaut und sich unter anderem durch den Diebstahl von Krypto-Währungen finanziert. „Auch wenn keine Atomtests oder Starts von ballistischen Interkontinentalraketen bekannt wurden, hat das Land seine Fähigkeiten zur Produktion von spaltbarem Material ausgebaut“, hieß es im Auszug eines vertraulichen UN-Berichts, in den die Nachrichtenagentur Reuters Einblick erhielt. Die dafür nötige Infrastruktur sei instand gehalten und ausgebaut worden. Nordkorea habe sich dazu im Ausland um Material, Technik und Know-How bemüht und dabei neben Forschungskooperationen auch Cyber-Aktivitäten genutzt.

Eine wichtige Erlösquelle für das international abgeschottete Land seien Hackerangriffe gewesen. So habe es im vergangenen Jahr mindestens sieben Angriffe auf Krypto-Plattformen gegeben, bei denen digitale Vermögensgegenstände mit einem Wert von fast 400 Millionen Dollar erbeutet worden, wird die Sicherheitsfirma Chainalysis zitiert. Einem Staat zufolge hätten nordkoreanische Hacker zwischen 2020 und Mitte 2021 mehr als 50 Millionen Dollar von mindestens drei Krypto-Börsen in Nordamerika, Europa und Asien gestohlen, hieß es weiter.

Eine Stellungnahme der nordkoreanischen Vertretung bei den Vereinten Nationen lag zunächst nicht vor. Der jährliche Bericht der UN-Sanktionsaufsicht war am Freitagabend dem zuständigen Ausschuss des Sicherheitsrats übergeben worden. Seit 2006 ist Nordkorea mit UN-Sanktionen belegt, die das Atomwaffen- und Raketenprogramm des Landes treffen sollen. Allerdings haben die Raketentests jüngst wieder zugenommen.

UN Nordkorea Cyber Attacken

UN-Bericht – Nordkorea finanziert sich mit Cyber-Attacken

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Tunesischer Präsident Saied will Obersten Justizrat auflösen

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Tunis, 06. Feb (Reuters) – Der tunesische Präsident Kais Saied will den Obersten Justizrat in seinem Land auflösen. Wie Saied am Sonntag mitteilte, gehöre die Institution bald der Vergangenheit an und fügte hinzu, er werde ein vorläufiges Dekret für den Rat erlassen. Er nannte keine Einzelheiten zu diesem Erlass. Seit Monaten warf der tunesische Präsident den Richtern des Rates vor, so zu handeln, als seien sie der Staat, statt nur einer Staatseinrichtung. Saied kritisierte, dass die Justiz in Korruptions- und Terrorismusfällen mit Verzögerung Urteile fällen würde.

Mit der bevorstehenden Auflösung des erst 2016 gegründeten Obersten Justizrates, der die Unabhängigkeit der Justiz gewährleisten soll, setzt der tunesische Präsident bald ein weiteres Staatsorgan vorerst außer Kraft. Saied entmachtete am 25. Juli 2021 bereits die Regierung und das Parlament in Tunesien und regiert seither per Dekret. Dieses Vorgehen rechtfertigte er mit der Notwendigkeit, einen politischen und wirtschaftlichen Stillstand in seinem Land zu überwinden und die Coronavirus-Pandemie in den Griff bekommen zu wollen. Seine Gegner werfen ihm einen Putsch vor, weil er die Macht an sich reißt und den Dialog mit allen politischen Parteien ablehnt. Sie fürchten um die demokratischen Errungenschaften, die sie mit der Revolution von 2011 erlangten.

Im vergangenen Monat strebte die größte Oppositionspartei des Landes, Ennahda, eine Machtprobe mit dem Präsidenten an, indem sie trotz eines Versammlungsverbots zu Kundgebungen aufrief. Die moderat islamistische Partei erklärte, sie wolle gegen „die entstehende Diktatur“ protestieren. Bei den Protesten ging die Polizei gewaltsam mit Schlagstöcken und Wasserwerfern gegen Demonstranten vor, ein Mann kam dabei ums Leben. Im November vergangenen Jahres protestierten bereits Tausende Menschen gegen den Präsidenten. Sie forderten die Wiederaufnahme des parlamentarischen Betriebs und die Wiederherstellung der Demokratie.

Kais Saied will im Juli über eine Verfassungsreform abstimmen lassen und im Dezember Parlamentswahlen anberaumen

Tunesischer Präsident Saied will Obersten Justizrat auflösen


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GlobalWafers will Milliarden in neue Wafer-Fabriken stecken

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Taipeh, 06. Feb (Reuters) – Der gescheiterte Käufer des Münchner Chip-Zulieferers Siltronic will das gesparte Geld in neue Fabriken stecken. Die taiwanische GlobalWafers kündigte am Sonntag an, bis 2024 bis zu 100 Milliarden Taiwan-Dollar (3,1 Milliarden Euro) zu investieren, davon einen Großteil in den Ausbau der Wafer-Produktionskapazitäten an bestehenden und neuen Standorten. In Frage kämen dafür Asien, die USA, aber auch Europa. Die neuen Anlagen sollten im zweiten Halbjahr 2023 hochgefahren werden. GlobalWafers-Chefin Doris Hsu sagte auf einer Pressekonferenz, man sei zwar enttäuscht über das Scheitern der 4,35 Milliarden Euro schweren Übernahme des Münchner Konkurrenten Siltronic, habe aber von Anfang an zweigleisig geplant.

Hsu sagte, die deutsche Regierung habe zu wenig Zeit gehabt, die Entscheidung der chinesischen Kartellbehörde zu prüfen, die erst eine Woche vor Ablauf der Frist eingetroffen war. Daran sei der Kauf gescheitert. Die Bundesregierung hatte nach einer 14-monatigen Prüfung nach dem Außenwirtschaftsgesetz die Frist verstreichen lassen, innerhalb der GlobalWafers alle Freigaben für die Transaktion gebraucht hätte.

„Jeder rätselt. Die offizielle Aussage, die wir bekommen haben, ist, dass die Zeit nicht ausreichte“, sagte Hsu auf Journalistenfragen, ob bei der Entscheidung andere Faktoren wie Protektionismus im Spiel gewesen seien. Sie wollte sich nicht dazu äußern, ob es noch Gespräche mit der Bundesregierung zu dem Thema gebe. Siltronic ist der einzige europäische unter den fünf größten Herstellern von Siliziumscheiben (Wafern) zur Produktion von Halbleitern.

Ein neuer Anlauf zur Übernahme von Siltronic dürfte mit den Investitionsentscheidungen vom Tisch sein. GlobalWafers hatte einen zweiten Versuch am Dienstag ausdrücklich offengelassen. Siltronic-Chef Christoph von Plotho hatte aber klargemacht, dass ein neues Kaufangebot angesichts des boomenden Halbleitermarkts höher ausfallen müsse als die 145 Euro, die die Taiwaner zahlen wollten. Am Freitag schloss die Siltronic-Aktie bei 110,10 Euro. GlobalWafers hält noch 13,7 Prozent an dem Münchner Rivalen, die das Unternehmen im Zuge des Übernahmeangebots direkt aufgekauft hatte. 

Wafers

GlobalWafers will Milliarden in neue Wafer-Fabriken stecken


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Marktentwicklungen 6. Februar 2022

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Update: 10:35 Uhr

06. Feb (Reuters) – Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

VOLKSWAGEN – Frankfurt: Die Konzerntochter Porsche rechnet trotz des anhaltenden Chipmangels mit einem weiteren Rekordjahr. „Wenn ich mir den aktuellen Auftragsbestand anschaue, bin ich für das Jahr 2022 sehr zuversichtlich“, sagte Porsche-Vertriebschef Detlev von Platen der Branchenzeitschrift „Automobilwoche“. Das Absatzplus könne in diesem Jahr auf einem ähnlichen Niveau liegen wie 2021. Damals wurde ein Plus von elf Prozent auf 301.915 Einheiten erreicht. Für das laufende Jahr würde dies einen Absatz von mehr als 335.000 Einheiten bedeuten.

HENKEL – Frankfurt: Der in den Produktfeldern Klebstoff und Körperpflege engagierte Konzern denkt nicht an eine Aufspaltung. „Ganz klar: Nein“, sagte Vorstandschef Carsten Knobel der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Das sehe auch der Gesellschafterausschuss des börsennotierten Familienunternehmens so. „Wir sind überzeugt, dass wir mit zwei starken Geschäften unseren Aktionären eine langfristige Wertsteigerung bieten können“, sagte er. Deshalb wolle Henkel beide Geschäfte unter einem Dach behalten.

PELOTON – Bangalore: Mehrere Konzerne haben einer Zeitung zufolge Interesse an einer Übernahme des Fitnessgeräte-Herstellers. Darunter sei Amazon, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Sache vertrauten Personen. Eine Stellungnahme von Peloton und Amazon lag zunächst nicht vor, die Peloton-Aktie stieg nachbörslich um 40 Prozent. Peloton erlitt zuletzt einen Kurssturz. Ein aktivistischer Investor will Medienberichten zufolge eine Ablösung des Chefs erreichen und einen Verkauf der Firma an einen größeren Technologie- oder Fitness-Konzern prüfen lassen.

APPLE/BROADCOM – Washington/New York: Ein US-Bundesberufungsgericht hat eine Milliarden-Strafe gegen die Konzerne in einem Verfahren um WLan-Patente verworfen. Die im Januar 2020 von Geschworenen in Los Angeles verhängte Summe von insgesamt 1,1 Milliarden Dollar sei „juristisch untragbar“, erklärten die Richter. Die Strafe müsse daher in einem weiteren Verfahren neu festgesetzt werden. Der Technologiekonzern und der Zulieferer waren schuldig gesprochen worden, Patente der California University of Technology (Caltech) verletzt zu haben. Apple sollte 270,2 Millionen Dollar und Broadcom 837,8 Millionen zahlen. Eine Stellungnahme der Unternehmen lag nicht vor. 

Marktentwicklungen 6. Februar 2022

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Scholz fliegt zu Antrittsbesuch nach Washington

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Berlin, 06. Feb (Reuters) – Bundeskanzler Olaf Scholz bricht heute (Sonntag) zum Antrittsbesuch bei US-Präsident Joe Biden auf. Die beiden Politiker wollen am Montag in Washington zusammentreffen. Geplante Gesprächsthemen sind unter anderem der russische Truppenaufmarsch nahe der Ukraine, die deutsche G7-Präsidentschaft und der Umgang mit China, wie es in deutschen Regierungskreisen heißt.

Beim Besuch des Kanzlers in Washington dürfte auch die Kritik in US-Medien zur Sprache kommen, dass die Bundesregierung der Ukraine keine Waffen liefern will und an dem milliardenschweren Nord-Stream-2-Gaspipeline-Projekt durch die Ostsee festhält. Der Besuch bei Biden ist für Scholz Auftakt einer ganzen Reihe von Gesprächen über die Ukraine-Krise, die übernächste Woche in einem Besuch in Moskau gipfelt.

Scholz fliegt zu Antrittsbesuch nach Washington

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UNO – China soll Menschenrechtskommissarin glaubwürdigen Besuch ermöglichen

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New York, 06. Feb (Reuters) – UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat Chinas Präsident Xi Jinping auf die Wichtigkeit eines glaubwürdigen Besuches der UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet in dem Land hingewiesen. Guterres habe sich den Vereinten Nationen (UN) zufolge am Samstag am Rande der Olympischen Winterspiele in Peking mit dem chinesischen Präsidenten und dem Außenminister Wang Yi getroffen. „Der Generalsekretär machte deutlich, dass er erwartet, dass die Kontakte zwischen dem Büro der Kommissarin für Menschenrechte und den chinesischen Behörden einen glaubhaften Besuch der Kommissarin in China und Xinjiang ermöglichen werden“, hieß es im UN-Bericht über Guterres‘ Treffen mit Xi Jinping.

Die Menschenrechts-Chefin der UN, Michelle Bachelet, bemüht sich seit mehr als zwei Jahren um einen Zugang zu Xinjiang, um dort die Vorwürfe von Misshandlungen an der muslimischen Minderheit der Uiguren untersuchen zu können. Bachelets Büro in Genf bestätigte im vergangenen Monat, dass Gespräche für eine mögliche Reise in das Gebiet im Nordwesten Chinas in der ersten Jahreshälfte im Gange seien. Ende Januar berichtete die „South China Morning Post“ unter Berufung auf Insider, dass Bachelet nach den Olympischen Spielen in die Region reisen dürfe. Bedingung sei, dass es sich um einen „freundlichen“ Besuch und nicht um Recherche handele. Wie die Zeitung weiter berichtete, hat die Regierung in Peking Bachelet gebeten, einen Bericht über die Lage in Xinjiang nicht zu veröffentlichen.

UNO China

Menschenrechtsgruppen und die USA werfen China unter anderem Völkermord an den Uiguren vor. Durch die Olympischen Spiele in der chinesischen Hauptstadt vom 4. bis 20. Februar rückten mögliche Menschenrechtsverletzungen wieder in den Mittelpunkt. Westliche Staaten und Menschenrechtsgruppen werfen den chinesischen Behörden in Xinjiang vor, Uiguren in Lagern gefangen zu halten und zu foltern. Zudem sollen Angehörige der muslimischen Minderheit Zwangsarbeit verrichten müssen. China weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet die Lager als berufliche Trainings-Center, um religiösen Extremismus zu bekämpfen.

UNO – China soll Menschenrechtskommissarin glaubwürdigen Besuch ermöglichen

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