Sonntag, November 8, 2026
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Polizeibeauftragter pocht auf Gesetz für die Bundestagspolizei

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Polizei vor dem Bundestag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der neue Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch, fordert einen „klaren Rechtsrahmen“ für die Bundestagspolizei. Für die Beamten müsse klar geregelt sein, was im Falle eines Angriffs auf Gebäude des Bundestages zu tun sei, sagte Grötsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Der SPD-Politiker bezog sich dabei auch auf den Sturm auf das Kapitol in Washington, der vor zwei Jahren die USA erschüttert hatte.

Zuvor hatte bereits Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) mehr Befugnisse für die Bundespolizei gefordert, um herauszufinden, welche Mitarbeiter von Abgeordneten eine Gefahr darstellen. „Es geht nicht darum, das Parlament zu einem Hochsicherheitstrakt zu machen“, sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Wenn es einen Extremismusverdacht gegen Mitarbeiter von Abgeordneten gibt, sollte die Bundestagspolizei jedoch in der Lage sein, dem intensiver als bisher nachzugehen.“

Nach Berichten des Bayerischen Rundfunks sollen AfD-Abgeordnete mehr als 100 Mitarbeiter aus dem rechtsextremen Milieu beschäftigen. Vor wenigen Tagen wurde zudem ein Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, unter Spionageverdacht für China verhaftet.


Foto: Polizei vor dem Bundestag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Faeser wirft AfD "Angriff auf die europäische Demokratie" vor

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Nancy Faeser am 25.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hat angesichts des Spionage-Verdachts gegen einen Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten Maximilian Krah von einem „Angriff von innen auf die europäische Demokratie“ gesprochen. „Die Putin-Freunde der AfD verachten und verraten unser Land“, sagte Faeser der „Bild am Sonntag“. „Sie lassen sich einspannen für die Lügen und Kriegspropaganda des russischen Verbrecher-Regimes.“

Auch der Vorwurf der Spionage und Einflussnahme für China aus einem Abgeordnetenbüro im Europäischen Parlament heraus wiege äußerst schwer, so die SPD-Politikerin weiter. „Das ist ein Angriff von innen auf die europäische Demokratie. Es besteht ein dringender Tatverdacht, sonst hätte der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs nicht Haftbefehl erlassen können.“

Im Rechtsstaat gebe es unabhängige Gerichte, vor denen sich auch Spione verantworten müssen. „Alle Verbindungen und Hintergründe werden genauestens ausgeleuchtet – und zwar rechtsstaatlich“, sagte Faeser. „Das unterscheidet uns von den Diktaturen, die von der AfD so verehrt werden.“


Foto: Nancy Faeser am 25.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Insa: AfD verliert in Europawahl-Umfrage

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Maximilian Krah (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach den Skandalen um ihre Spitzenkandidaten zur Europawahl verliert die AfD in den Europa-Umfragen. Im „Europawahl-Trend“, den das Meinungsforschungsinstitut Insa für die „Bild am Sonntag“ erhoben hat, kommt die AfD auf 17 Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als bei einer Insa-Umfrage für das Portal „T-Online“ vor zwei Wochen.

Die SPD kommt nun auf 16 Prozent, die Union auf 29 Prozent. Die Grünen können mit 13 Prozent der Stimmen rechnen, FDP und Linke mit jeweils vier Prozent. Das BSW käme auf sieben Prozent und die Freien Wähler auf drei Prozent. Die sonstigen Parteien könnten sieben Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

Im regulären Sonntagstrend zur Bundestagswahl, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kann die SPD einen Punkt zulegen und kommt in dieser Woche auf 16 Prozent. Die Union verliert einen Punkt, bleibt aber mit 29 Prozent klar stärkste Kraft. Die AfD bleibt bei 18 Prozent, die Grünen bleiben bei 13 Prozent. Die FDP könnte wie in der Vorwoche mit fünf Prozent der Stimmen rechnen. Die Linke liegt weiter unter der Fünf-Prozent-Marke (vier Prozent, +/-0), das BSW käme wie in der Vorwoche auf sieben Prozent. Die sonstigen Parteien könnten sechs Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

Für die Erhebung wurden 1.203 Personen im Zeitraum vom 22. bis zum 26. April befragt.


Foto: Maximilian Krah (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FDP-Parteitag stimmt für 12-Punkte-Plan

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Abstimmung auf FDP-Parteitag am 27.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der FDP-Parteitag hat am Samstag mit großer Mehrheit für den Leitantrag der Parteispitze zu einer sogenannten „Wirtschaftswende“ gestimmt. Grundlage war der 12-Punkte-Plan, der bereits in der letzten Woche für Aufregung gesorgt hatte.

Die FDP geht damit auf Distanz zu den Koalitionspartnern, insbesondere zu den Grünen aber auch zur SPD. So fordern die Liberalen nun ausdrücklich eine Anhebung des Renteneintrittsalters oder Kürzungen für Arbeitslose, die Jobs ablehnen, eine Abschaffung des Soli oder Steuerfreiheit über Überstunden.

Zuvor hatten schon FDP-Parteichef Christian Lindner und die Spitzenkandidatin für die Europawahl Marie-Agnes Strack-Zimmermann die Delegierten mit typischen FDP-Forderungen nach einer freien Entfaltung des Marktes oder einem Abbau der Bürokratie in Stimmung gebracht. Beide zeichneten ein düsteres Bild der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Am Sonntag wird der Parteitag fortgesetzt, dann steht unter anderem eine Rede von FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai auf dem Programm.


Foto: Abstimmung auf FDP-Parteitag am 27.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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London erwägt Truppen-Entsendung zur Verteilung von Gaza-Hilfen

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Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Großbritanniens Verteidigungsministerium erwägt offenbar, Soldaten nach Gaza zu entsenden, um Hilfslieferungen zu verteidigen. Das berichten die BBC und der Guardian übereinstimmend. Der Vorschlag soll bislang jedoch noch nicht an Premierminister Rishi Sunak übermittelt worden sein.

Bei den Überlegungen geht es um die Hilfslieferungen, die mit Lastwagen von einer Anlegestelle gefahren werden müssen, die derzeit von den USA vor der Küste des Gazastreifens gebaut wird. Diese soll Anfang Mai fertiggestellt sein. US-Präsident Biden schloss zuletzt den Einsatz von US-Soldaten an Land aus.

Das Welternährungsprogramm (WFP) hatte zuletzt davor gewarnt, dass ohne massive und kontinuierliche Hilfslieferungen die Schwelle für eine Hungersnot im Gazastreifen innerhalb der nächsten sechs Wochen überschritten wird. Ungehinderte und sichere Lieferungen seieen die einzige Möglichkeit, die Hungersnot zu beenden. Derzeit verschärft eine Hitzewelle die Situation der Bevölkerung.


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1. Bundesliga: Leverkusen verliert auch nicht gegen Stuttgart

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Alejandro Grimaldo (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Am 31. Spieltag der 1. Bundesliga haben sich Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart mit 2:2 unentschieden getrennt. Die erste Saisonniederlage konnte der bereits feststehende neue deutsche Meister dabei wieder einmal in letzter Minute abwenden, Stuttgart bleibt auf Platz drei der Tabelle.

Eine äußerst defensive Spielweise führte zu einer chancenarmen ersten Hälfe. Erst in der 47. Minute bescherte Chris Führich Stuttgart die Führung. Deniz Undav baute in der 57. Minute den Vorsprung aus, doch das ließ die Werkself nicht auf sich sitzen: Amine Adli traf in der 61. Minute, bevor Robert Andrich den Ausgleich in der siebten Minute der Nachspielzeit erzielte.


Foto: Alejandro Grimaldo (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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USA: Experten besorgt über Ausbreitung der Vogelgrippe bei Kühen

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Kühe (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington D.C. (dts Nachrichtenagentur) – Neue Daten deuten auf eine deutliche Verbreitung von Geflügelpest-Viren unter Milchkühen in den USA hin. Bislang wurden Infektionen mit hochpathogenem aviären Influenzavirus vom Subtyp H5N1 (HPAIV H5N1) in 34 Milchkuhbetrieben aus neun Bundesstaaten der USA festgestellt, darunter auch in symptomfreien Tieren. PCR-Nachweise von kontaminierter Milch in Supermärkten legen jedoch nahe, dass deutlich mehr Höfe betroffen sind.

Etwa jede fünfte Probe sei positiv getestet worden, teilte das US-Landwirtschaftsministerium mit. Auf der Grundlage dieser Daten und der Sequenzierung des Genoms ist die Vogelgrippe ersten Einschätzungen zufolge bereits seit Ende letzten Jahres unter Milchkühen auf dem Vormarsch. Vorläufige Tests der US-Lebensmittelbehörde FDA mit den positiven Milchproben zeigen, dass die Pasteurisierung bei der Inaktivierung des Influenzavirus wirksam bleibt. Der Konsum dieser Milch dürfte daher weiterhin sicher sein.

Anfängliche Vermutungen, dass die Übertragung über Vogelkot im Futter erfolgt, werden damit unwahrscheinlicher. Diskutiert wird, ob H5N1 über das Melkgeschirr oder die Aerosolbildung beim Melken unter den Tieren verbreitet wird. Auch eine direkte Ansteckung von Kuh zu Kuh kann bisher nicht ausgeschlossen werden.

In Deutschland konnten durch das Friedrich-Loeffler-Institut keine Hinweise auf Infektionen von Milchkühen gefunden werden. „Erste orientierende Untersuchungen von 1.000 Rinderserumproben aus Deutschland durch das Friedrich-Loeffler-Institut ergaben keinen Hinweis auf H5N1-Infektionen“, teilte das für Tiergesundheit zuständige Forschungsinstitut mit. „Es gibt keinerlei Hinweise auf ähnliche Infektionsgeschehen außerhalb den USA.“

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das von H5N1 ausgehende Risiko für die öffentliche Gesundheit insgesamt als gering ein. Für Personen, die infizierten Vögeln oder Tieren oder einer kontaminierten Umgebung ausgesetzt sind, wird das Infektionsrisiko als gering bis mäßig eingestuft. „Dieses Risiko muss genau beobachtet werden, und die WHO und ihre Partner werden weiterhin regelmäßig Bewertungen des Risikos für die öffentliche Gesundheit durch die Vogelgrippe vornehmen und veröffentlichen“, heißt es in einer in dieser Woche veröffentlichten Beurteilung der Lage.

Die Todesrate unter allen in den vergangenen Jahrzehnten dokumentierten H5N1-Fällen unter Menschen ist sehr hoch. Seit 2021 verliefen laut WHO jedoch alle 28 Erkrankungen von infizierten Menschen in Europa und Nordamerika mild oder asymptomatisch. Das Ansteckungsrisiko ist bislang sehr gering. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch konnte bislang nicht sicher nachgewiesen werden. Ein Anfang April bekannt gewordener Fall eines infizierten Menschen, der auf einer Farm in Texas gearbeitet haben soll, dürfte ersten Einschätzungen nach nicht in direkter Verbindung zum aktuellen Infektionsgeschehen unter Milchkühen stehen.

Sorge bereitet Fachleuten, dass die zuständigen US-Behörden nur langsam Daten zur Verfügung stellen und einige Höfe Testungen verweigern. Zudem erhöht eine hohe Zirkulation von H5N1 unter Säugetieren die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Virus besser an den Menschen anpasst. Ein denkbarer Zwischenschritt wäre etwa die Infektion von Schweinen, in denen eine Rekombination des Virus mit für Menschen typischeren Viren leichter vonstatten gehen könnte.

Auch die Gegenmaßnahmen stoßen auf Kritik. Während hierzulande bei einem bestätigten Verdacht auf H5N1 das betroffene Geflügel für gewöhnlich getötet werden müssen, setzt das US-Landwirtschaftsministerium bislang bei den Milchkühen auf mildere Instrumente: Die Tiere müssen nun vor einem Transport getestet werden.


Foto: Kühe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (27.04.2024)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 8, 27, 43, 45, 46, 48, die Superzahl ist die 0.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 5098591. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 160918 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot liegen aktuell vier Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leipzig schlägt Dortmund

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RB Leipzig - BVB am 27.04.2024, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Am 31. Spieltag der 1. Bundesliga hat RB Leipzig gegen Borussia Dortmund 4:1 gewonnen. Damit bleibt Leipzig direkt vor Dortmund auf Tabellenplatz vier.

Dortmund kam nur langsam ins Spiel, konnte dann jedoch einen höheren Ballbesitz verzeichnen. Jadon Sancho brachte die Mannschaft in der 20. Minute in Führung. Doch schon kurz darauf glich Lois Openda aus (23.). Im weiteren Verlauf erhöhte Leipzig das Tempo: Für sie trafen Benjamin Sesko (45.+2), Mohamed Simakan (46.) und Christoph Baumgartner (80. Minute).

Die weiteren Ergebnisse: Bayern München – Eintracht Frankfurt 2:1; SC Freiburg – VfL Wolfsburg 1:2; FC Augsburg – Werder Bremen 0:3. Wolfburg. Bremen kann sich folglich auf den zehnten Platz verbessern, Wolfsburg auf Rang zwölf.


Foto: RB Leipzig – BVB am 27.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Göring-Eckardt will Bundestag vor Extremisten schützen

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Bundestag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Enthüllungen über AfD-Mitarbeiter hat Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) einen besseren Schutz des Parlaments gefordert. „Mitarbeiter, die nicht auf dem Boden unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen, sollten keinen Zugang zu Parlamentsgebäuden und keinen Zugriff auf das Netzwerk des Bundestages bekommen“, sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Und sie sollten meiner Auffassung nach dann auch nicht aus Steuermitteln bezahlt werden.“

Es werde geprüft, was davon rechtssicher umsetzbar sei. „Wir dürfen uns in der Herzkammer der Demokratie jedenfalls nicht in Gefahr begeben“, so die Grünen-Politikerin.

Um herauszufinden, welche Mitarbeiter von Abgeordneten eine Gefahr darstellen, soll die Bundestagspolizei nach Ansicht von Göring-Eckardt mehr Befugnisse bekommen. In Verdachtsfällen sollten die Polizisten künftig auch Informationen vom Verfassungsschutz abrufen können, forderte die Vizepräsidentin. „Es geht nicht darum, das Parlament zu einem Hochsicherheitstrakt zu machen“, sagte sie. „Wenn es einen Extremismusverdacht gegen Mitarbeiter von Abgeordneten gibt, sollte die Bundestagspolizei jedoch in der Lage sein, dem intensiver als bisher nachzugehen.“

Nach Berichten des Bayerischen Rundfunks sollen AfD-Abgeordnete mehr als 100 Mitarbeiter aus dem rechtsextremen Milieu beschäftigen. Vor wenigen Tagen wurde zudem ein Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, unter Spionageverdacht für China verhaftet.


Foto: Bundestag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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