Sonntag, November 8, 2026
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1. Bundesliga: Niederlage gegen Heidenheim – Darmstadt steigt ab

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Tim Skarke / Darmstadt 98 (Archiv), via dts NachrichtenagenturDarmstadt (dts Nachrichtenagentur) – Bundesliga-Aufsteiger Darmstadt 98 geht wieder zurück in die 2. Liga. Nach einer 0:1-Heimpleite gegen den Mitaufsteiger FC Heidenheim könnten die Lilien selbst mit drei Siegen in den verbliebenen drei Spielen nicht mehr den Relegationsplatz erreichen.

Dabei war die Leistung in der Partie gegen Heidenheim, zumindest was die Defensivarbeit anging, über weite Strecken nicht ganz schlecht. Darmstadt konnte das Aufbauspiel der Gäste immer wieder zertrümmern und hielt die Null bis zur 90. Minute. Dann kam Heidenheims Nikola Dovedan und erzielte den Siegtreffer – und damit den endgültigen Liga-Todesstoß für die Gastgeber.

Darmstadt war erst in dieser Saison in die Bundesliga aufgestiegen, nach zuvor sechs Spielzeiten in der 2. Liga, mit durchweg Positionierungen auf den vorderen zehn Plätzen.


Foto: Tim Skarke / Darmstadt 98 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Abstiegskampf in der 1. Bundesliga: Mainz und Köln unentschieden

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Leandro Barreiro (Mainz 05) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – In der zweiten Sonntagspartie des 31. Bundesligaspieltags haben sich Mainz und Köln mit einem 1:1 unentschieden getrennt.

Bei einer Niederlage der Kölner wäre Darmstadt schon sicher und Köln so gut wie sicher in die 2. Liga abgestiegen, so bleiben noch minimale Resthoffnungen. Die Darmstädter können mit einer Niederlage in der letzten Sonntagpartie doch noch den Abstieg an diesem Tag perfekt machen.

Im Spiel gegen Köln legte Mainz in der 29. Minute durch Leandro Barreiro vor, aber danach hatten die Gäste so viele Chancen, dass auch noch ein Sieg der Geißböcke drin gewesen wäre. Luca Waldschmidt vergab aber in der 48. Minute einen Elfmeter, einen erneuten Strafstoß brachte dafür sein Teamkollege Florian Kainz in der fünften Minute der Nachspielzeit rein. Der Abstiegskampf bleibt spannend.


Foto: Leandro Barreiro (Mainz 05) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Justizminister erwartet weitere Spionage-Enttarnungen

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Marco Buschmann am 28.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) erwartet, dass schon in naher Zukunft weitere Spione in Deutschland enttarnt werden.

„Wir müssen davon ausgehen, dass wir auch in den nächsten Monaten weitere Enttarnungen vornehmen werden“, sagte Buschmann am Sonntag dem ARD-Magazin „Bericht aus Berlin“. Deutschland sei längst in den Fokus autoritärer Mächte geraten, die sich auch geheimdienstlicher Mittel bedienen.

Der Bundesjustizminister sagte, der Zugriff beim Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten für den Europawahlkampf Maximilian Krah wegen des Verdachts der Spionage für China habe beschleunigt durchgeführt werden müssen. „Wir hatten Sorge, dass – und das verstehen sie nun bitte nicht als Kritik – Journalisten ein Interview mit dem Verdächtigen führen wollten, das sozusagen, eine Art Vorwarnung hätte gewesen sein können. Das war der Hintergrund, sonst ist da nichts hineinzugeheimnissen“, so Buschmann.

Vorwürfen aus Reihen der AfD, es handele sich um eine Kampagne gegen die Partei, widersprach der FDP-Politiker vehement. Die Ermittlungsbehörden würden ausschließlich auf der Basis von Recht und Gesetz entscheiden. Außerdem sei wichtig: „Wenn Haftbefehl erlassen wird und Untersuchungshaft angeordnet wird, dann müssen zwei Dinge zusammenkommen: Erstens ein sehr, sehr hoher Verdachtsgrad und zweitens, auf die Gefahr, dass jemand ansonsten sich aus dem Staub macht oder Beweise beiseiteschafft und das wird unabhängig von der Justiz geprüft. Das ist keine politische Entscheidung.“


Foto: Marco Buschmann am 28.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Frankreichs Außenminister für mehr Rüstungskooperation in Europa

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Flugabwehrkanonenpanzer Gepard (Archiv), via dts NachrichtenagenturParis (dts Nachrichtenagentur) – Frankreichs Außenminister Stéphane Séjourné sieht Deutschland und Frankreich als wichtigste Motoren in Europa. „Wie in jeder Phase des europäischen Aufbauwerks tragen Frankreich und Deutschland eine gemeinsame Verantwortung dafür, Ziele festzulegen und schnell und entschlossen zu handeln“, sagte Séjourné der „Welt“.

Die Beziehung zwischen den beiden Ländern seien keineswegs geschwächt, wie oft behauptet wird. „Deutschland und Frankreich haben in der Vergangenheit ambitionierte Projekte wie den Europäischen Aufbauplan in der Corona-Pandemie umgesetzt. Und die ersten Reaktionen auf Macrons jüngste Rede fielen positiv aus“, so Séjourné weiter.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte sich in seiner Grundsatzrede zur Zukunft Europas an der Pariser Sorbonne am Donnerstag vor allem an Deutschland gewandt, etwa mit Blick auf gemeinsame Rüstungsprojekte und den Aufbau einer europäischen Rüstungsindustrie.

Séjourné mahnte eine „Standardisierung für Waffensysteme auf europäischer Ebene“ an. Ziele müsse es sein, dass militärisches Material von allen Staaten problemlos verwendet werden könne. „Das wäre ein wichtiger Schritt, um den europäischen Pfeiler der Nato zu stärken“, so Séjourné weiter. „Wir müssen eine zweite Lebensversicherung neben der Nato abschließen.“

Die USA sollten weiterhin enge Verbündete bleiben, aber Europa müsse in der Lage sein, seine eigene „Souveränität und strategische Autonomie“ zu entwickeln, sagte Séjourné. Im Mai ist ein Staatsbesuch Präsident Macrons in Deutschland geplant. Dann sollen auch Details der jüngsten Sorbonne-Rede besprochen werden. Das, so Séjourné, werde „ein Höhepunkt der deutsch-französischen Beziehungen“.


Foto: Flugabwehrkanonenpanzer Gepard (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Nullnummer zwischen Gladbach und Union Berlin

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Yorbe Vertessen (Union Berlin) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMönchengladbach (dts Nachrichtenagentur) – Am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat Union Berlin bei Borussia Mönchengladbach 0:0 unentschieden.

Nach einer mauen ersten Hälfte nahm die Partie im zweiten Durchgang zunächst etwas an Dynamik auf. Die dickste Chance bis dato hatte Unions Kevin Volland nach rund einer Stunde. Dem Stürmer gelang es zwar Keeper Moritz Nicolas auszutanzen, anschließend traf er aber nur den Pfosten. Beide Teams bemühten sich in der Schlussphase, den Lucky-Punch zu erzielen, waren aber in der Regel zu harmlos. Einen letzten Schreckmoment für die Gäste gab es doch noch nach einer Ecke. Frederik Rönnow parierte jedoch auf der Linie.

Durch die Punkteteilung bleiben beide im Abstiegskampf. Am Abend kann der FSV Mainz 05 noch an Union Berlin vorbeiziehen. Am nächsten Spieltag gastiert die Borussia an der Weser beim SV Werder Bremen. Union Berlin empfängt kommenden Sonntag den VfL Bochum zum Kellerduell.


Foto: Yorbe Vertessen (Union Berlin) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Taurus: Wadephul kritisiert "starrsinnige Weigerung" des Kanzlers

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Johann Wadephul am 25.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der für Außenpolitik zuständige stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Johann Wadephul (CDU), hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) scharf dafür kritisiert, trotz Forderungen auch aus dem Ausland seine Ablehnung der Taurus-Lieferungen an die Ukraine nicht zu überdenken.

„Die starrsinnige Weigerung des Kanzlers zeigt, dass der Erfolg der Ukraine für ihn nicht höchste Priorität hat“, sagte Wadephul der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe). Der Appell aus Polen unterstreiche die Dramatik der Lage. Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski hatte mit Blick auf die US-Lieferungen von weitreichenden ATACMS-Raketen an die Ukraine geäußert, er hoffe, der Kanzler fühle sich durch die Ereignisse der vergangenen Tage ermutigt. Scholz hingegen bekräftigte am Wochenende seine Ablehnung.

„Die Sommermonate dieses Jahres entscheiden, ob die Ukraine ihren Freiheitskampf gewinnen kann“, sagte Wadephul der FAZ. „Doch der Kanzler setzt auf Ängste in der Bevölkerung, denen er mit seiner Haltung gerade Vortrieb gibt. Das werden sich insbesondere unsere östlichen Partner, bei denen unser Ansehen ohnehin nicht üppig ist, merken“, fügte Wadephul an. „Er schadet damit nachhaltig deutschen und europäischen Interessen.“


Foto: Johann Wadephul am 25.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Fürth gewinnt wildes Spiel in Wiesbaden

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Spieler von Greuther Fürth (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 31. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga hat die SpVgg Greuther Fürth ein wildes Spiel beim SV Wehen Wiesbaden 5:3 gewonnen.

Dabei erwischten die Hessen einen Traumstart in die Partie. Knapp drei Minuten nach Anpfiff brachte Ivan Prtajin die Gastgeber bereits in Führung. Eine Viertelstunde später erhöhte Nikolas Agrafiotis auf 2:0. Anschließend trommelte Fürth-Kapitän Branimir Hrgota seine Mitspieler zu einer spontanen Mannschaftsbesprechung zusammen. Und der Stürmer ging mit gutem Beispiel voran: In der 26. Minute verkürzte er auf 1:2. Noch vor der Pause gelang es den Fürthern durch einen Doppelschlag von Armindo Sieb, das Spiel zu drehen. Bei den Wiesbadenern taten sich im ersten Durchgang zu häufig große Lücken in der Defensive auf.

Der Sportverein kam verbessert aus der Pause, sah sich aber in der 67. Minute mit einem Elfmeter konfrontiert. Hrgota setzte den Ball aber deutlich übers Tor. Fünf Minuten später zeigte Schiedsrichter Patrick Ittrich dann gegenüber auf den Punkt. Prtajin machte es hier besser als Hrgota und besorgte den Ausgleich. In die folgende Drangphase der Hausherren hinein erzielte Lukas Petkov sechs Minuten vor Schluss die abermalige Führung für die Franken, die Hrgota in der Nachspielzeit noch mal ausbaute.

Durch die Niederlage fallen die Hessen auf den Relegationsplatz 16 zurück. Fürth bleibt weiter im gesicherten Mittelfeld. Am kommenden Samstag empfangen die Fürther Eintracht Braunschweig. Wiesbaden bekommt es am Sonntag dann mit dem Tabellenzweiten aus Kiel zu tun.

Die weiteren Ergebnisse des Nachmittags: 1. FC Magdeburg – VfL Osnabrück 1:1; 1. FC Nürnberg – Karlsruher SC 0:1.


Foto: Spieler von Greuther Fürth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lindner: "Wirtschaftswende" hat nichts mit Wahlkampf zu tun

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Christian Lindner im Interview mit der ARD am 28.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chef Christian Lindner will keinen Zusammenhang zwischen den Vorschlägen seiner Partei für eine „Wirtschaftswende“ und den anstehenden Wahlen ziehen. „Die Wirtschaftswende hat nichts mit Wahlkampf zu tun“, sagte er am Sonntag der ARD.

Es gehe darum, „ganz grundsätzlich das Land wieder auf Kurs zu bringen“. Seit 2014 sei in Deutschland der Wohlstand verwaltet, verbraucht und verteilt worden. „Aber jetzt müssen wir in eine Ära eintreten, und die dauert länger als einige Wochen, wenige Quartale, sondern die wird Jahre dauern.“ Es gehe darum, sich „wieder in die Weltspitze“ heraufzuarbeiten, so Lindner.

Der Parteichef sprach auch über die schlechten Umfragewerte der FDP für die Wahlen in den drei ostdeutschen Bundesländern Sachsen, Thüringen und Brandenburg im Herbst. In Thüringen bekommt der Landesverband der FDP keine finanzielle Unterstützung für den Wahlkampf. Hintergrund ist die Spitzenkandidatur von Thomas Kemmerich, der sich nach der Wahl 2020 mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten wählen ließ. „Der Landesverband Thüringen hat sich für seinen eigenen Weg entschieden“, sagte Lindner auf die Frage, warum er Kemmerich nicht persönlich im Wahlkampf unterstütze. „Ich wünsche ihm viel Erfolg. Ein Parlament mit FDP ist immer besser als ein Parlament ohne FDP.“


Foto: Christian Lindner im Interview mit der ARD am 28.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Spanien fordert stärkere Integration von Europas Energienetzen

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Strommast (Archiv), via dts NachrichtenagenturMadrid (dts Nachrichtenagentur) – Teresa Ribera, Ministerin für den ökologischen Wandel und demographische Herausforderung in Spanien, fordert eine stärkere Integration von Europas Energienetzen.

„Die Energiekrise war ein traumatisches Erlebnis, das uns gelehrt hat, dass jederzeit und an jedem Ort ein Problem entstehen kann“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). „Je stärker unsere Energienetze verbunden sind, desto mehr Möglichkeiten haben wir, schnelle Alternativen zu suchen.“

In dem Zusammenhang kritisiert sie Frankreich scharf für mangelnde Kooperation beim Ausbau der Stromleitungen von Spanien nach Frankreich. „Für uns hat das oberste Priorität, aber die Franzosen blockieren schon seit Jahren – das ist eine absolute Schande“, sagte Ribera. Die Planungen für den Bau einer Wasserstoff-Pipeline von Barcelona nach Marseille liefen dagegen „einigermaßen gut“, so die Ministerin. „Wir sind aber auch noch in der ersten Phase, in der Studien erstellt und Aufgaben verteilt werden.“

Spanien, das mit viel Sonne, Wind und freier Fläche ideale Bedingungen für Erneuerbare besitzt, will zum wichtigen Exporteur von grünem Wasserstoff werden. Deutschland möchte den aus Spanien beziehen und hat sich deshalb für den Bau der Pipeline eingesetzt. Der grüne Wasserstoff würde dann zunächst nach Marseille und von dort weiter durch französische Pipelines nach Deutschland transportiert. „Wir müssen Deutschland für die Rolle danken, die es in der Frage übernimmt“, sagte Ribera. „Mit Frankreich hatten wir in den vergangenen Jahren enorme Schwierigkeiten, transnationale Infrastrukturprojekte umzusetzen. Und wir haben immer wieder gesagt: Das darf kein rein bilaterales Thema sein.“


Foto: Strommast (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Faeser fordert "hartes Einschreiten" gegen Islamisten

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Nancy Faeser am 25.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat nach einer von Islamisten organisierten Demonstration in Hamburg ein „hartes Einschreiten“ des Staates bei derlei Veranstaltungen gefordert und die Arbeit der Polizei gewürdigt.

„Eine solche Islamisten-Demonstration auf unseren Straßen zu sehen, ist schwer erträglich. Es ist gut, dass die Hamburger Polizei mit einem Großaufgebot Straftaten entgegengewirkt hat“, sagte Faeser dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). „Die roten Linien müssen ganz klar sein: keine Terrorpropaganda für die Hamas, keine Hassparolen gegen Jüdinnen und Juden, keine Gewalt.“ Wenn es zu solchen Straftaten komme, „muss es ein sofortiges, hartes Einschreiten bei Demonstrationen geben“, sagte die SPD-Politikerin: „Das ist die rote Linie, bei der der weitreichende Schutz von Versammlungs- und Meinungsfreiheit endet.“

Die Sicherheitsbehörden hätten die islamistische Szene weiter im Visier, sagte Faeser. Sie verwies darauf, dass sie die Terrororganisation Hamas und die Gruppierung Samidoun im November 2023 in Deutschland verboten habe. „Das bedeutet: Jedwede Betätigung ist untersagt und eine Straftat, dazu gehören auch Propagandareden“, sagte Faeser. „Die Sicherheitsbehörden beobachten sehr aufmerksam, dass die Verbote eingehalten werden. Auch andere Gruppierungen, die emotionalisieren, radikalisieren und neue Islamisten heranziehen wollen, stehen im Fokus unserer Sicherheitsbehörden. Das gilt auch für die mutmaßlich maßgebliche Gruppierung bei der Demonstration in Hamburg.“


Foto: Nancy Faeser am 25.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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