Sonntag, November 8, 2026
Start Blog Seite 1895

Rheinmetall rechnet mit hohen Milliarden-Aufträgen

0

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des Rüstungsunternehmens Rheinmetall, Armin Papperger, rechnet mit hohen Milliarden-Aufträgen aus dem 100-Milliarden-Sondervermögen der Bundesregierung. „Sie können davon ausgehen, dass am Ende zwischen 30 und 40 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen zu uns kommen“, so der Manger der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgaben).

„Für Flugabwehr, Lkw, Munition, unseren Anteil am F35-Programm, und vieles mehr.“ Dass der Panzerbauer und Munitionshersteller damit dann den wohl größten Anteil des Berliner 100-Milliarden-Euro-Programms für sich verbuchen dürfte, liege an der Größe des Unternehmens. „Wir sind ja auch das größte deutsche Unternehmen in diesem Bereich“, so der Manager. „Wenn wir da den kleinsten Anteil bekommen hätten, dann hätten wir irgendwas falsch gemacht.“

Das Sondervermögen für die Bundeswehr wurde von der Bundesregierung kurz nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 bereitgestellt. Bis 2026 dürfte das Budget allerdings aufgebraucht sein. Papperger forderte von der Bundesregierung daher eine gesicherte Finanzierung der Bundeswehr für die Zeit danach. Wenn das von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ausgelobte Bundeswehr-Sondervermögen aufgebraucht sei, gebe es „nur zwei Möglichkeiten“, so Papperger.

„Man kann neue Schulden aufnehmen oder Geld aus dem Haushalt umschichten.“ Es sei „alternativlos“, sagte der Manager, „entweder das eine oder das andere“. Denn „ansonsten wäre im Jahr 2026 die Zeitenwende beendet“ und man wäre „schlechter dran als vorher“. Deutschland hätte dann zwar „mehr militärisches Gerät“, könne aber dessen „Einsatz nicht mehr bezahlen“.

Zudem brauche man auch noch Personal, auch Soldatinnen und Soldaten müssten bezahlt werden. Allerdings sei es nicht Aufgabe der Wirtschaft, über eine Lockerung der Schuldenbremse oder Umschichtungen im Haushalt zu entscheiden. „Das Problem muss die Politik lösen“, so Papperger.

Um in „einer Liga mit den Amerikanern“ zu spielen, so der Rheinmetall-Chef, müssten sich große europäische Rüstungsunternehmen zusammenschließen. „Wir brauchen einen europäischen Rüstungs-Champion.“ Papperger selbst hatte vor sechs Jahren versucht, mit Rheinmetall den Münchner Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) zu übernehmen. Allerdings ist KMW heute mit dem französischen Rüstungsunternehmen Nexter zusammen.

Er glaube nicht, „dass Frankreich heute eine Übernahme durch Rheinmetall unterstützen würde“, so Papperger. Es gebe derzeit „keinerlei Gespräche“. Aber man sei „für alles offen“.


Foto: Bundeswehr-Panzer „Leopard 2“ (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Börsen legen zu – Berichtssaison im Fokus

0

Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.513 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit rund 5.222 Punkten 0,2 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 mit rund 18.161 Punkten 0,3 Prozent im Plus.

„Für die USA kann man bereits sagen, dass es eine gute Berichtsaison war“, sagte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. „Etwa 75 Prozent der Unternehmen haben ihre Gewinne um durchschnittlich acht Prozent gesteigert.“ Allerdings hätten „nur 60 Prozent“ die Umsatzerwartungen übertreffen können, so Oldenburger. „Das bedeutet, dass die Gewinnmargen die Hauptlast trugen und die Unternehmen etwas vage in ihren Ausblicken agierten, aufgrund der potenziell steigenden Kosten.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0771 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9284 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 82,86 US-Dollar, das waren 102 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

1. Bundesliga: Stuttgart schlägt Augsburg

0

Serhou Guirassy (VfB Stuttgart) (Archiv), via dts NachrichtenagenturAugsburg (dts Nachrichtenagentur) – In der Freitagsbegegnung des 33. Spieltags der 2. Bundesliga hat der VfB Stuttgart mit 1:0 gegen den FC Augsburg gewonnen.

Der FCA begann vor heimischer Kulisse zunächst souverän, der VfB konnte jedoch immer mehr Spielanteile für sich verbuchen. Die erste Großchance gehörte den Gästen, die Hausherren verteidigten gekonnt und wirkten in der Defensive gut sortiert.

In der zweiten Hälfte dann der Blitzstart: Stuttgarts Serhou Guirassy brachte sein Team in der 48. Minute durch seinen Treffer in Führung. Kurz darauf hatte Guirassy auch das zweite Tor auf dem Fuß, Augsburgs Keeper Tomas Koubek parierte jedoch gekonnt. Anschließend kühlte die Partie zunehmend ab, der FCA zeigte wenig Dynamik, das Spiel noch wenden zu wollen. Auch der VfB konnte das hohe Tempo nicht halten und ließ den Ball zirkulieren.


Foto: Serhou Guirassy (VfB Stuttgart) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Nils Schmid: Wir sollten keine Angst vor nuklearem Krieg haben

0

Nils Schmid (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der russischen Übung der Atomstreitkräfte und den Feierlichkeiten zum „Tag des Sieges“ in Moskau äußert der SPD-Bundestagsabgeordnete Nils Schmid, dass „wir keine Angst vor einem nuklearen Krieg haben sollten“. Zwar müssten Warnungen Russlands ernst genommen werden, die nukleare Abschreckung der Nato funktioniere aber, sagte Schmid dem Sender „Phoenix“ am Freitag.

Es bleibe dabei, die Ukraine mit Waffenlieferungen zu unterstützen, zugleich „aber eben nicht direkt mit Nato-Truppen in den Konflikt“ einzugreifen.

Vor dem Hintergrund des Besuchs des chinesischen Präsidenten in Europa erwartet der SPD-Sprecher für Außenpolitik von China, dass es „einen stärkeren Beitrag zum Ende des Krieges in der Ukraine leistet“. Das Land müsse darüber hinaus „Verantwortung für Stabilität und Frieden in der Welt“ übernehmen. Dem entgegen stehe unter anderem allerdings der Versuch von Präsident Xi Jinping, „die EU zu spalten.“


Foto: Nils Schmid (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

2. Bundesliga: HSV verliert und verpasst letzte Aufstiegschance

0

Fußball (Archiv), via dts NachrichtenagenturPaderborn (dts Nachrichtenagentur) – Am 33. Spieltag der 2. Bundesliga hat der Hamburger SV mit 0:1 gegen den SC Paderborn verloren und damit die letzte Chance auf das Erreichen des Relegationsplatzes verpasst. In der zweiten Begegnung des Abends trennten sich Magdeburg und Fürth mit 0:0, der FCM sichert sich damit einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.

Die Hausherren aus Paderborn begannen mit viel Spielfreunde, im ersten Durchgang waren die Gäste aus der Hansestadt jedoch das aktivere Team. In der 7. Minute brauchte Paderborns Koen Kostons die Gastgeber nach einer Flanke in Führung.

Nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Hamburger deutlich aggressiver als zuvor, es war spürbar, dass sie sich den Relegationsplatz erkämpfen wollten. Sie schafften es dafür jedoch zu selten, im gegnerischen Strafraum aufzutauchen. Erst zum Spielende drehten die Gäste nochmals auf und drängten auf den Ausgleich. Der SCP stand tief in der eigenen Hälfte und verteidigte konsequent.


Foto: Fußball (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Union gegen Pistorius-Vorstoß zur Schuldenbremse

0

Florian Hahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit seinem Vorstoß, sicherheitsrelevante Ausgaben im Bundeshaushalt von der Schuldenbremse auszunehmen, stößt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei der Opposition auf Ablehnung. Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Florian Hahn (CSU), sprach sich dagegen aus: „Es muss zunächst aufgeräumt und priorisiert werden, bevor über weitere Ausnahmen nachgedacht wird“, sagte Hahn dem „Handelsblatt“ (Samstagausgaben).

Nachfolgenden Generationen sei schlechterdings nicht zu vermitteln, dass Deutschland Radwege in Peru finanziere und die Verteidigung Europas dahinter zurückstehen müsse. Pistorius hatte in einem Gastkommentar für das „Handelsblatt“ geschrieben, die Schuldenbremse habe aus seiner Sicht „verfassungssystematisch keinen Vorrang vor der Aufgabe, Streitkräfte für die Verteidigung aufzustellen“. Im Gegenteil müsse sie „hinter die elementare Pflicht des Staates, Sicherheit bereitzustellen, zurücktreten“.

Auch der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Christian Haase (CDU), lehnte den Pistorius-Vorstoß ab: „Für eine Stärkung der Verteidigungsausgaben ist es zunächst erforderlich, die Prioritäten im Bundeshaushalt insgesamt neu zu ordnen“, sagte Haase dem „Handelsblatt“. „Hierfür müssen wir aber auch unsere Wirtschaftskraft stärken, um Mittel zu generieren, die wir wieder in die Verteidigung investieren können.“


Foto: Florian Hahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Neubrandenburg: Massenschlägerei in Strandbad mit 40 Beteiligten

0

Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturNeubrandenburg (dts Nachrichtenagentur) – Nach einer Massenschlägerei am Donnerstag in einem Strandbad in Neubrandenburg hat die Polizei ein Hinweisportal geschaltet, um den Tathergang zu rekonstruieren. An der Auseinandersetzung seien bis zu 40 Menschen beteiligt gewesen, teilte das Polizeipräsidium am Freitag mit.

„Die ersten Polizeikräfte, die nur Minuten nach dem Notruf am Einsatzort ankamen, trafen auf eine sehr aggressive und dynamische Lage“, heißt es weiter. „Es gab immer wieder mehrere Gruppen, die trotz immer größer werdender Polizeipräsenz weiter versuchten, aufeinander loszugehen.“

Die Ermittlungen richten sich aktuell gegen zwölf sowohl deutsche als auch syrische Tatverdächtige, von denen jeweils mehrere einschlägig polizeibekannt seien. Bei einem deutschen Tatverdächtigen sei ein Messer gefunden worden. Es wurden Anzeigen wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung aufgenommen.

Ein jugendlicher Syrer ist bei der Auseinandersetzung schwer verletzt und zur Behandlung in ein Klinikum gebracht worden. Des weiteren gab es vier Leichtverletzte. Die Polizei sei teilweise mit rund 60 Beamten im Einsatz gewesen.


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Viele rechte Straftaten an Christi Himmelfahrt in Dresden

0

Polizeiauto (Archiv), via dts NachrichtenagenturDresden (dts Nachrichtenagentur) – Die Polizeidirektion Dresden verweist in ihrer Bilanz über die Polizeieinsätze an Christi Himmelfahrt auf eine hohe Zahl eingeleiteter Verfahren aufgrund des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Insgesamt seien die Beamten zu 84 Einsätzen, die im Zusammenhang mit dem Feiertag standen, ausgerückt, heißt es in einer Mitteilung der Polizeidirektion am Freitag.

„Einen hohen Anteil bildeten Verstöße gegen den Paragrafen 86a des Strafgesetzbuches – Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“, heißt es weiter. Zudem hätten die Polizisten mehrere Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen und Fahrten unter Alkoholeinfluss festgestellt.

Einer der Fälle hatte bereits am Donnerstag überregional Beachtung gefunden. Demnach ermitteln die Dresdner Polizisten gegen neun Deutsche im Alter von 27 bis 58. Diese seien am Donnerstag mit einem älteren Militärfahrzeug durch Dresden gefahren und hatten dabei eine Reichsflagge am Fahrzeug befestigt. Während der Fahrt skandierten sie zudem rechte Parolen und zeigten wiederholt den Hitlergruß.

Alarmierten Polizeibeamten sei es später gelungen, das Fahrzeug auf der Leipziger Straße im Dresdner Stadtteil Pieschen zu stoppen und die Identitäten aller neun Insassen festzustellen. Der Staatsschutz der Polizeidirektion Dresden hat die Ermittlungen übernommen.


Foto: Polizeiauto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax legt siebten Tag in Folge zu und erreicht neue Bestmarke

0

Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.773 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Am Vormittag erreichte der Dax mit 18.846 Punkten eine neue Bestmarke.

Die größten Gewinne gab es bei Papieren von Siemens Energy, Heidelberg Materials und Zalando. Die größten Abschläge gab es entgegen dem Trend bei BASF.

„Der Deutsche Aktienindex beendet diese Woche nicht nur mit einem neuen Allzeithoch, sondern schloss damit auch den siebten Tag in Folge mit Kursgewinnen ab“, sagte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. „Während sich die meisten Anleger auf eine Korrektur eingestellt hatten, setzt sich quasi aus dem Nichts die Rally fort. Erneut finden sich damit viele von ihnen an der Seitenlinie wieder, was der jüngsten Aufwärtsbewegung noch zusätzlichen Schub verleihen könnte.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0769 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9286 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 83,65 US-Dollar, das waren 23 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Offensive auf Rafah: Guterres sieht "Katastrophe epischen Ausmaßes"

0

António Manuel de Oliveira Guterres (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, warnt erneut vor einer israelischen Großoffensive auf die Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens. „Ein massiver Bodenangriff in Rafah würde zu einer humanitären Katastrophe epischen Ausmaßes führen“, schrieb Guterres am Freitag auf X/Twitter.

„Die internationale Gemeinschaft muss geschlossen für einen sofortigen humanitären Waffenstillstand in Gaza, die sofortige und bedingungslose Freilassung aller Geiseln sowie eine massive Aufstockung der lebensrettenden Hilfe eintreten.“ Das Schicksal der Palästinenser, der Israelis und der gesamten Region stehe auf dem Spiel, so Guterres. „Ich wiederhole meinen Appell an die israelische Regierung und die Führung der Hamas, politischen Mut zu zeigen und keine Mühen zu scheuen, um eine Einigung zur Beendigung des Blutvergießens und zur Freilassung der Geiseln zu erzielen.“

Unterdessen setzen israelische Streitkräfte ihre Aktionen im Osten der Stadt fort. Am Donnerstagabend genehmigte das Kriegskabinett eine „maßvolle Ausweitung“ des Einsatzes. Bereits am Dienstag waren Einheiten in die Außenbezirke der Großstadt eingedrungen und hätten dabei von der Hamas genutzte Infrastruktur zerstört. Gleichzeitig würden die Verhandlungen über eine Feuerpause fortgesetzt.

Laut dem UN-Hilfswerk für Palästinenser sind mittlerweile etwa 111.000 Menschen aus der Stadt geflohen. „Aber nirgendwo im Gazastreifen ist man sicher und die Lebensbedingungen sind grauenhaft“, so das UN-Hilfswerk am Freitag.


Foto: António Manuel de Oliveira Guterres (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts