Sonntag, November 8, 2026
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Investieren in der Krise: Die drei großen Stellschrauben

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Die letzten Monate haben ihre Spuren hinterlassen: Massive Preissteigerungen für Energie und Rohstoffe, lange Lieferzeiten und Materialmangel sowie ein schwaches Konsumklima sind die aktuellen Rahmenbedingungen in der Wirtschaft. Doch so seltsam es auch klingen mag – gerade in Krisenzeiten sollten Unternehmen investieren. Der globale Technologieanbieter Zoho zeigt, an welchen drei grundlegenden Stellschrauben Firmen drehen können, um gestärkt in die Zukunft zu gehen.

In wirtschaftlich angespannten Zeiten treten viele Unternehmen vorsorglich auf die Bremse. Da werden Budgets massiv gekürzt oder komplett eingefroren, Projekte und Kampagnen gestoppt, Lieferanten beim Preis gedrückt oder sogar über einen Stellenabbau nachgedacht. Diese Maßnahmen mögen kurzfristig eine Entlastung versprechen – langfristig riskieren die Firmen jedoch, geschwächt und im Wettbewerb abgehängt zu werden.

Um erst gar nicht in eine solch missliche Situation zu geraten, sollten die Unternehmen aus Sicht von Zoho drei grundlegende Stellschrauben – Technologie, Kunden und Mitarbeiter – im Blick haben und dort verstärkt investieren.

Stellschraube Nr. 1: eine zentrale Plattform. Technologie ist heute einer der zentralen Grundpfeiler jedes Geschäftsmodells. Aber nur wenn die Prozesse nahtlos ineinandergreifen und die gesammelten Daten zur Optimierung herangezogen werden, sind Unternehmen auf dem richtigen Weg. Die Realität ist in der Regel eine andere. Laut einer Zoho-Umfrage ist nur ein Viertel der Befragten digital „gesund“, hat sich also erfolgreich und nachhaltig digital transformiert. Vier von zehn Unternehmen (41 Prozent) verfügen über einen durchschnittlichen Digitalisierungsgrad, ein Drittel (34 Prozent) hat noch nicht einmal richtig damit angefangen. Damit ist ein effizientes Datenmanagement nahezu unmöglich. Erschwerend kommt hinzu, dass oftmals die unterschiedlichsten Software-Lösungen im Einsatz sind. Liegen die Datenbestände jedoch in technischen Silos ab, ist die Gewinnung und Nutzung von präzisen, in Echtzeit verfügbaren Erkenntnissen für die Optimierung von Geschäftsabläufen eine nahezu unlösbare Aufgabe. Unternehmen brauchen deshalb eine Datenstrategie, die alle Abteilungen einbezieht. Genauso wichtig ist eine integrierte, Cloud-basierte Plattform, auf die alle Teams zentral Zugriff haben. Eine solche Technologie-Konsolidierung vereinfacht nicht nur die Arbeit, sondern reduziert auch Kosten und Ressourcen, etwa für Verwaltungsaufgaben. In Zeiten knapper Kassen ist dieser Aspekt nicht zu unterschätzen. Unternehmen, die mehrere Plattformen im Einsatz haben, müssen bei der Auswahl neuer Anwendungen darauf achten, wie gut sich diese nahtlos integrieren lassen.
Stellschraube Nr. 2: ein exzellentes Kundenerlebnis. Neue Kunden zu gewinnen ist teurer, als bestehende zu halten. Diese Marketing-Erkenntnis sollten Unternehmen gerade in Krisenzeiten, wenn die Nachfrage stagniert, nicht aus dem Blick verlieren. Wer jedoch eine langfristige Beziehung zu seinen Kunden aufbauen und pflegen will, muss deren Wünsche, Vorlieben und Verhaltensmuster genau kennen und darauf eingehen. Durch die Einbeziehung von Echtzeitinformationen – etwa Website-Verhalten, Suchergebnisse, Kaufhistorie, frühere Beschwerden und Interaktionen – entwickeln Unternehmen ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse jedes Einzelnen. Gleichzeitig ermöglicht erst diese Hyperpersonalisierung maßgeschneiderte Angebote und zeitnahe Reaktionen, was wiederum die Kundenzufriedenheit erhöht. Auch hier ist eine einheitliche Sicht auf alle Daten mit Hilfe einer zentralen Plattform von Nutzen – ansonsten müssen Unternehmen die benötigten Informationen in den unterschiedlichsten Systemen suchen, was wiederum eine perfekte Customer Experience erschwert oder sogar verhindert. Alternativ ist es möglich, Daten aus den verschiedenen Anwendungen plattformübergreifend in ein zentrales Analyse-Repository zu übertragen und dieses als einzige Quelle für die Erfassung der Customer Journey zu nutzen. Auch hier müssen Unternehmen darauf achten, dass die verwendeten Anwendungen nahtlos in das Repository integriert werden können.
Stellschraube Nr. 3: zufriedene Mitarbeiter. Die Qualität der Kundenerfahrung hängt eng mit der Zufriedenheit der Mitarbeiter zusammen. Die Idee der Employee Experience zielt darauf ab, aus einem häufig monotonen Arbeitsalltag ein inspirierendes, motivierendes und produktives Erlebnis für die eigene Belegschaft zu machen – und dadurch den Unternehmenserfolg anzukurbeln. Der Schlüssel für eine positive Mitarbeitererfahrung sind moderne Software-Tools, die den Anwendern benutzerfreundliche und flexible Funktionen zur Verfügung stellen. Zudem sollte die Lösung möglichst gut an die jeweiligen Arbeitsabläufe eines Unternehmens angepasst sein. An Bedeutung gewinnen in diesem Zusammenhang auch Low-Code-Plattformen – bestenfalls in Kombination mit künstlicher Intelligenz. Durch die automatisierte Analyse des Nutzerverhaltens kann die Software mit den gewonnenen Ergebnissen Workflows vorschlagen, die sich an die Bedürfnisse der unterschiedlichen Entwickler anpassen, die Arbeit erleichtern und damit die Effizienz steigern. Für fachfremde und weniger spezialisierte Anwender lassen sich zudem Arbeitsabläufe und Datenmodelle vorschlagen, die den Einsatz von Fachpersonal überflüssig machen.
„Angst ist ein denkbar schlechter Ratgeber – das gilt gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Unternehmen sollten lieber einen kühlen Kopf bewahren und Krisen als Chance begreifen, das eigene Geschäftsmodell nachhaltig voranzutreiben“, betont Sridhar Iyengar, Managing Director von Zoho Europe. „Wer in die Beziehung zu Kunden, Partnern und Mitarbeitern investiert, ihre Bedenken und Anregungen ernst nimmt und ihnen die notwendigen Informationen sowie Tools bereitstellt, wird sich besser im Markt behaupten können als diejenigen, die einen Sparkurs fahren.“

Bild:Sridhar Iyengar, Managing Director von Zoho Europe (Quelle: Zoho)​

Quelle:Zoho Europe PR

Ein Lächeln schenken

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zeitgeist

Zeitgeist GmbH beschließt langfristige Zusammenarbeit mit dem Verein send a smile e.V.

Ein Lächeln schenken: Lifestylemarken unterstützen Projekte für Straßenkinder in Ghana

„Creating better times“ – aus diesem Leitsatz heraus hat sich das Unternehmen Zeitgeist GmbH, bekannt für die Marken Lilienthal Berlin und DETOMASO, der Nachhaltigkeit verpflichtet. Neben Umweltschutzmaßnahmen unterstützt die Gesellschaft seit vergangenem Jahr auch ein soziales Projekt: Der Verein send a smile e.V. bietet Straßenkindern in Ghana neue Perspektiven.

„Es kann ein Morgen geben, das besser als das Heute ist”, weiß Mark Steinberg, einer der drei Geschäftsführer der Zeitgeist GmbH. Deshalb soll von den wirtschaftlichen Erträgen und erarbeiteten Ressourcen etwas zurückgegeben werden. Das Unternehmen mit Standorten in Essen und Berlin hat sich für eine langfristige Partnerschaft mit send a smile e.V. entschieden. Der gemeinnützige Verein setzt Projekte für Straßenkinder in Ghana um.

Vergangenes Jahr hat die Zeitgeist GmbH den Verein bereits mit 20.000 Euro unterstützt – und weitere Spenden sollen in den nächsten Jahren folgen. „Uns ist es jedoch wichtig, dass wir den ehrenamtlichen Verein nicht nur finanziell unterstützen”, erklärt Jacques Colman, ebenfalls Geschäftsführer der Zeitgeist GmbH. „Wir helfen bei der Projektentwicklung auch mit unserer fachlichen Expertise und persönlichem Support.” So nutzt das Unternehmen seine Reichweite für Fundraising-Aufrufe und die rund 70 Mitarbeitenden beteiligen sich an der Aktion „Smile Bags”, wofür sie Rucksäcke mit Schulmaterialien, Kleidung, Spielzeug und Hygieneartikeln füllen.

Unterkunft, Bildung, Ernährung und Gesundheit als Grundlage der Vereinsarbeit

Seit seiner Gründung 2014 hat der Verein send a smile den Leitgedanken: „Send a smile around the globe.“ Zusammen mit Förder*innen und der ghanaischen NGO Street Children Empowerment Foundation (SCEF) ermöglicht er Straßenkindern eine sichere Unterkunft, einen besseren Zugang zu Bildung, eine ausgewogenere Ernährung und zuverlässige Gesundheitsversorgung. Diese vier Projektbausteine bilden die Grundlage der Vereinsarbeit.

Das erste realisierte Projekt der send a smile e.V. ist das „Smile House”. Dabei handelt es sich um ein Wohngebäude auf einer Farm in Bosomabena, in der Nähe der Hauptstadt Accra. Aktuell werden dort 48 Kinder beherbergt und betreut. Zum Alltag auf der Farm gehört neben der Schulbildung auch ein Freizeitprogramm mit Sport- und Kochkursen. Robin Bieling, Gründer und Vorsitzender des Vereins, erklärt: „Unser Ziel ist es, Straßenkindern und jungen Erwachsenen in prekären Situationen eine selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen. Unser Fokus liegt dabei auf der engen Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, wodurch wir bedürfnisnah agieren können.”

Weitere Informationen zum Verein und den jeweiligen Projekten unter sendasmile.org.

Bild Die Mitarbeitenden der Zeitgeist GmbH unterstützten die Kinder mit „Smile Bags”: Rucksäcke gefüllt mit Schulmaterialien, Kleidung, Spielzug und Hygieneartikeln.

Quelle © Lilienthal Berlin 2024

Digitale Plattform eröffnet neue Wege für KMU-Investitionen

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CONDA Capital Market
schnaubelt.co

CONDA Capital Market: Digitale Plattform eröffnet neue Wege für KMU-Investitionen

Die Möglichkeit, in KMUs zu investieren und von deren Renditen zu profitieren, war ursprünglich nur institutionellen Investor:innen vorbehalten, doch durch die Plattform CONDA Capital Market steht diese Chance nun auch Privatanleger:innen offen. Über regulierte Wertpapiere wie beispielsweise Anleihen, Aktien und Genussscheine können Investor:innen direkt in KMUs, das Herzstück der deutschen Wirtschaft, investieren. Dadurch werden sowohl attraktive Renditen als auch eine Förderung der lokalen Wirtschaft und Innovationen ermöglicht. Die digitale Investment-Plattform bietet zudem eine effektive Methode zur Risikostreuung, da Anleger:innen in eine Vielzahl von Branchen und Projekten investieren zu können.

Der deutsche Mittelstand, bekannt für seine hohe Qualität und Innovationskraft, bildet das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Seine enge Verbindung zu Mitarbeiter:innen und der regionalen Wirtschaft, gepaart mit einer langfristigen Geschäftsausrichtung, zeichnet den Mittelstand besonders aus. Genau hier setzt CONDA, Europas Spezialist für digitale Investments, an und bietet ihren Anleger:innen Möglichkeiten in diese Unternehmen zu investieren.

Das Rückgrat der Wirtschaft

Der deutsche Mittelstand umfasst eine Vielzahl an Unternehmen, die zusammen mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung Deutschlands generieren. Konkret zählen dazu Firmen mit einem Jahresumsatz von einer bis 50 Millionen Euro und einer Mitarbeiterzahl zwischen zehn und 499. Diese mittelständischen Unternehmen spielen eine entscheidende Rolle für den Arbeitsmarkt, indem sie rund 60 Prozent aller Arbeitsplätze und etwa 80 Prozent der Ausbildungsplätze bereitstellen. „Die Bedeutung mittelständischer Unternehmen für die Innovation und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist immens, mit einem starken Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und langfristige Unternehmensstrategien“, so Dirk Littig, Co-Geschäftsführer von CONDA.

Investition in Qualität und Innovation

Investitionen in kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bieten nicht nur die Möglichkeit, attraktive Renditen zu erzielen, sondern tragen auch maßgeblich zur Stärkung der lokalen Wirtschaft bei. Anleger:innen ermöglichen durch die direkte Beteiligung an diesen Unternehmen nicht nur das Wachstum und die Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen, sondern fördern auch die regionale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Für Privatanleger:innen wird damit erstmals der Zugang zu einer breiteren Anlageklasse im deutschen Mittelstand geschaffen. „Das Engagement in einem KMU bietet die Chance, Teil einer Unternehmensgeschichte zu werden, die auf nachhaltiges Wachstum und langfristige Wertschöpfung ausgerichtet ist. Durch die digitalen Investment-Plattformen von CONDA wird diese Art der Investition zugänglich und transparent, sodass Anleger:innen mit Vertrauen und Überzeugung in den Mittelstand investieren können“, fügt Littig hinzu.

Streuung des Portfolio-Risikos

Den Schlüssel zum Erfolg liefert CONDA, über dessen Plattform CONDA Capital Market Anleger:innen unkompliziert und digital in eine breite Palette von KMUs investieren können. Neben klassischen Finanzinstrumenten wie Aktien und Anleihen gibt es auch die Möglichkeit, in Genussscheine und Wandelanleihen anzulegen. Genussscheine bieten Investor:innen im Unterschied zu den meisten Anleihen nicht nur einen Zinsanspruch, sondern einen Anteil am Erfolg eines Unternehmens, während Wandelanleihen zu einem späteren Zeitpunkt in Unternehmensanteile umgewandelt werden können.

Diesem Beispiel der CONDA Capital Market folgte auch das Münchner Bierbrauereiunternehmen Giesinger Bräu. Durch den Finanzierungsmix von Genussscheinen mit 6% Verzinsung will das Unternehmen mit einem Teil der Summe in eine eigene Abfüllanlage investieren. Diese Vielfalt an Investitionsmöglichkeiten gestattet es Anleger:innen, gezielt in Unternehmen und Projekte zu investieren, die ihren individuellen Interessen und ihrem Risikoprofil entsprechen.

Die Streuung über verschiedene Branchen, Regionen und Finanzinstrumente hinweg ermöglicht zudem eine Risikominderung, da nicht das gesamte Kapital von der Entwicklung einer bestimmten Branche oder Unternehmens abhängig ist. Für Anleger:innen birgt die Beteiligung am deutschen Mittelstand durch digitale Unternehmensfinanzierungen attraktive Möglichkeiten.

Neben festen Zinsen können zusätzliche Bonuszinsen als Anteil am Unternehmenserfolg winken. Während die Risiken eines Darlehens bedacht werden müssen, stehen sie im Verhältnis zu den Chancen auf eine überdurchschnittliche Rendite. „Es ist entscheidend, dass Investor:innen nur in Geschäftsmodelle und Unternehmen investieren, die sie wirklich verstehen. Das Verständnis für das, was man finanziert, ist grundlegend, um sowohl Risiken zu managen als auch langfristig von den Investments zu profitieren“, so Littig abschließend.

Dies ist eine Werbemitteilung, sie ist unverbindlich und kein Angebot. Es handelt sich um keine Anlageempfehlung und ersetzt keine Anlageberatung. Der Erwerb dieser Anlage ist mit erheblichen Risiken verbunden; bis hin zum Totalverlust. Informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie investieren und ziehen Sie professionelle Beratung bei.

Bildcopyright Niklas Schnaubelt

Quelle YIELD COMMUNICATIONS GMBH

Yokoy gewinnt Swisscom als Partner

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yokoy

Yokoy, Anbieter einer KI-gesteuerten Ausgabenmanagement-Plattform für mittelständische und große Unternehmen, geht eine strategische Allianz mit Swisscom ein: Die KI-gesteuerte Ausgabenmanagement-Lösung von Yokoy steht jetzt auch den Unternehmenskunden von Swisscom, einem der größten integrierten ICT-Anbieter für Großkunden sowie kleine und mittelständische Unternehmen in der Schweiz, zur Verfügung.

Als Integrationspartner für SAP und Abacus kennt Swisscom die Bedürfnisse von Unternehmenskunden. Die Zusammenarbeit mit Yokoy bietet ihnen einen großen Nutzen. Von optimierten Transaktionsprozessen bis hin zu fortschrittlichem Spesenmanagement: Die Kunden können innerhalb eines einheitlichen Systems eine umfassendere Palette an Dienstleistungen nutzen.

Die KI-gesteuerten Ausgabenmanagement-Lösungen von Yokoy werden als Teil des Swisscom-Conextrade-Portfolios für alle bestehenden und neuen Swisscom-Kunden, die ihre Ausgabenprozesse optimieren wollen, verfügbar sein. Die Fähigkeit von KI, unstrukturierte Datensätze wie Rechnungen und Quittungen zu analysieren und sie mit gesetzlichen oder unternehmensinternen Richtlinien abzugleichen, macht die manuelle Dateneingabe überflüssig, spart Zeit und eliminiert Fehler.

*Zwei Plattformen, eine Zielgruppe*

Conextrade von Swisscom ist eine führende Schweizer E-Invoicing und E-Procurement Plattform. Sie ist spezialisiert auf die Digitalisierung und Automatisierung von Purchase-to-Pay (P2P) und Order-to-Cash (O2C) Prozessen. Sie unterstützt effiziente Geschäftstransaktionen mittels des elektronischen Austauschs von Daten und Dokumenten über ihr robustes Electronic Data Interchange (EDI) Netzwerk. Conextrade ist so konzipiert, dass es sich nahtlos in die wichtigsten ERP-Systeme wie SAP und Abacus integrieren lässt. Dadurch werden Transaktionsprozesse rationalisiert, der manuelle Aufwand reduziert und die Genauigkeit erhöht. Conextrade von Swisscom ist eine seit zwei Jahrzehnten etablierte digitale Lösung und ein vertrauenswürdiges und zuverlässiges Instrument für Unternehmen.

Yokoys Ausgabenmanagement-Plattform vereint Spesenabrechnungen, die Verwaltung von Lieferantenrechnungen und die Bezahlung mit intelligenten Firmenkarten in einem intuitiven Tool, das auf modernster Sicherheitstechnik beruht. Mithilfe künstlicher Intelligenz automatisiert sie das Ausgabenmanagement von mittelständischen und großen Unternehmen.

„Mit Yokoy führen wir eine revolutionäre KI-Technologie in das Ausgabenmanagement unserer Kunden ein. Diese Partnerschaft stärkt die Position von Swisscom als eines der führenden Unternehmen bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen“, sagt Mike Fäh, Head of Conextrade bei Swisscom.

„Die Partnerschaft mit Swisscom ist ein wichtiger Meilenstein“, meint Ben Crow, Global Head of Partnerships & Alliances bei Yokoy. „Gemeinsam revolutionieren wir, wie Unternehmen ihre Finanzoperationen verwalten. Swisscom arbeitet bereits mit der Art von Unternehmen zusammen, die auch von unseren Lösungen erheblich profitieren. Genau wie wir ist Swisscom daran interessiert, dass sich die Investitionen der Unternehmen in ihre Finanzsysteme auszahlen. Durch die Partnerschaft mit Yokoy können sie unsere KI-gesteuerten Tools nutzen, um die Kosten für die Transaktionsverarbeitung um über 95 Prozent zu senken.“

Bild Yokoy GmbH

Quelle messerPR – Public Relations

EM-FIEBER IN BADEN-WÜRTTEMBERG

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EM-Fieber

EM-FIEBER IN BADEN-WÜRTTEMBERG
Überraschende Erfindungen und Reiseziele zum runden Leder

Bald ist Anpfiff! Die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland kommt auch in den Süden. Mit Stuttgart als einem von bundesweit zehn Spielorten steigt die Stimmung dort, wo der deutsche Fußball seine Wurzeln hat. Auch sonst ist Deutschlands Süden eng mit der Historie des Fußballs verwoben. Wir präsentieren elf Geschichten rund ums Kicken aus Baden-Württemberg.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Die Wurzeln des deutschen Fußballs

Auf dem Cannstatter Wasen nahm alles seinen Anfang: 1865 wurde dort erstmals in Deutschland Fußball gespielt. Cannstatt, damals noch nicht nach Stuttgart eingemeindet, war als die Stadt mit dem zweitgrößten Mineralwasservorkommen Europas besonders für den englischen Adel attraktiv. Auf eines der neu entstandenen Internate ging William Cail, später Schatzmeister des englischen Rugbyverbands. In einem seiner Briefe findet sich der älteste Nachweis eines Fußballspiels auf deutschem Boden. Die Frage, ob damals Fußball oder Rugby gespielt wurde, erübrigt sich. Beides nannte man einfach „Football“.

Freiburg: Wo Jogi seinen Espresso trinkt

Zwischen Freiburger Hauptbahnhof und dem Luxushotel Colombi ist es durchaus prominent gelegen und doch könnte man das unscheinbare Café Melange glatt übersehen. Keine Wimpel, keine Poster: Vielleicht hat sich Ex-Bundestrainer Joachim Löw genau deshalb das Melange als Stammcafé ausgesucht. Wobei: Der Espresso muss in jedem Fall außergewöhnlich sein. Der Weltmeister-Trainer von 2014 schätzt das Heißgetränk so sehr, dass ihm zu Amtszeiten bei jedem Interview ein Tässchen gereicht wurde. Stammgäste des Cafés geben Löw recht: Der Espresso sei der beste nördlich der Alpen. Wer Glück hat, trinkt ihn mit Jogi zusammen.

Metzingen: Weiße Weste dank schwäbischen Tüftlergeists

Die Kleinstadt Metzingen ist heute vor allem für die Outletcity Metzingen bekannt. Dort, am Fuß der Schwäbischen Alb, gelang dem Sportartikelhersteller Reusch in den 1970er-Jahren eine fußballerische Revolution. Mit Nationaltorhüter Sepp Maier entwickelte er den Torwarthandschuh mit Innenflächen aus Latex. Die neuerdings mit Kunststoff beschichteten Lederbälle flutschten damit nicht mehr so leicht durch die Hände. Angeblich hielt „Katze Maier“ deshalb so zuverlässig seinen Kasten sauber, weil er das bessere Equipment hatte. Den Innovationsvorsprung hielt Reusch über zwei Jahrzehnte und stellte die Handschuhe her, denen Torhüter vertrauen.

Stuttgart: Warum? Vhy! – Vegan essen bei Timo Hildebrand

Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Im Stuttgarter Trend-Restaurant „Vhy!“ wird lieber gehandelt, als sich in Fragen zu verlieren. Und zwar am liebsten kreativ und experimentell. Fußballer Timo Hildebrand und Künstler Tim Bengel setzen mit ihrem veganen Küchenkonzept auf Veränderung und Vielfalt – weil‘s Spaß macht, lecker schmeckt und guttut. Auf den Teller kommen deswegen auch ausschließlich Bio- und Demeter-Produkte. Zum Veganismus bekehrt werden soll hier aber niemand. Dass es trotzdem passiert, ist bei den leckeren und bunten Kreationen auf Pflanzenbasis nicht ausgeschlossen.
vhydowe.care

Wangen im Allgäu: Wo die WM 2006 begann

Kaum zu glauben, aber wahr: Auf dem Wangener Marktplatz begann die Weltmeisterschaft 2006. Die togolesische Mannschaft hatte sich das Allgäu als Quartier ausgesucht. Als erstes Team trafen die Westafrikaner offiziell und in Mannschaftsstärke ein. Der Empfang auf dem Marktplatz wurde live im Fernsehen übertragen. Von dort ging das Signal durchs ganze Land: Die WM hat begonnen! Unglücklicherweise war Togo auch das erste Team, bei dem feststand, dass es wieder abreisen würde. Der Verbundenheit hat es keinen Abbruch getan: Noch heute werden die Beziehungen zwischen Togo und Wangen intensiv gepflegt.

Karlsruhe: Hochburg einer jungen Sportart

In Stuttgart wurde erstmals in Deutschland Fußball gespielt, Karlsruhe aber etablierte sich bald als Hochburg der jungen Sportart. Das liegt vor allem an Walther Bensemann. An über 15 Vereinsgründungen in Süddeutschland beteiligt, gründete der deutsche Fußballpionier in Karlsruhe 1889 den International Football Club, später die Karlsruher Kickers. Man spielte auf dem Engländerplatz an der Moltkestraße, auf dem auch eines der sieben „Ur-Länderspiele“ stattfand. Teile des Ascheplatzes kann man heute noch bespielen. Auch dank Bensemann war Baden sportlich früh überlegen: Drei der ersten sieben deutschen Meistertitel gingen ins Großherzogtum, zwei davon nach Karlsruhe.

Schluchsee: Von falschen und echten Wundermitteln

Mit einem Trainingslager in Höhenluft sollte die WM 1982 für die deutsche Mannschaft zum Erfolg werden. Das Hotel Vier Jahreszeiten am Schluchsee liegt auf 1.000 Metern, der clevere Hoteldirektor versprach dem DFB wundersame Gesundheitseffekte. Dass Höhentraining erst ab 1.500 Metern beginnt, war noch nicht so geläufig. Sowieso stand bei den Nationalspielern eher eine Diskothek in Waldshut hoch im Kurs, der Begriff „Schlucksee“ wurde geprägt. Gegen Katerstimmung am nächsten Tag hatte Hotelportier Heinz Schneider ein Mittel: Dank Spiegeleiern mit Schwarzwälder Speck standen tags darauf alle Mann wieder auf dem Platz.
vjz.de

Stuttgart: Ein Schwabe sorgt für Ordnung

Als der Fußball ruppiger wurde, hatte ein Stuttgarter Schiedsrichter eine bahnbrechend einfache Idee. Rudolf Kreitlein erfand Ende der 1960er-Jahre die Gelbe und Rote Karte. Zuvor brauchte er bei einem Spiel der WM 1966 in England stolze sieben Minuten, um den argentinischen Kapitän nach einem Platzverweis vom Spielfeld zu komplimentieren. Seine klare Ansage „Now is end for you!“ war dann doch nicht eindeutig genug. Kreitlein grübelte tagelang, ob es nicht ein unmissverständliches Signal für Platzverweis gäbe. Als er in London vor einer Ampel stand, fiel der Groschen. Die erste Gelbe Karte zeigte dann bei der WM 1970 mit Kurt Tschenscher aus Mannheim ein Badener.

Heidenheim: Höhenluft und Würstchenduft

555 Meter über Null: Seit dieser Saison stellt der 1. FC Heidenheim das höchstgelegene Stadion der Bundesliga. Mittlerweile im Oberhaus angekommen, werden Fans vor Ort stets daran erinnert, wo der Verein herkommt: Zu Landesliga-Zeiten hätten sich die Ostälbler zu gern ein Clubhaus neben ihren Sportplatz gebaut, mussten aber mit einer provisorischen Bretterbude Vorlieb nehmen. Über die Jahre wird “Liko’s Kiosk” zum Heiligtum. Beim Stadionausbau steht ein Abriss nicht zur Debatte, der Architekt muss die neue Tribüne um den Kiosk herum bauen. Nur in Heidenheim hat man heute beim Würstchenholen eine derart ungehinderte Sicht auf das Spielfeld.

Villingen-Schwenningen: Stadionatmosphäre im Wohnzimmer

Wenn die EM 2024 nach Deutschland kommt, feiert ein Fußball-Original aus dem Süden sein 100-jähriges Jubiläum: Tipp-Kick bringt damals wie heute der Deutschen liebstes Spiel in die heimischen Wohnzimmer. Ein Stuttgarter Möbelfabrikant verscherbelte 1924 sein Patent für kleine Zinnfiguren mit beweglichem Fuß. Er hielt seine Idee für wertlos. So kann man sich täuschen. Der Schwenninger Edwin Mieg kaufte ihm das Patent ab und stellte die Figuren samt eckigem Ball zwei Jahre später auf der Nürnberger Spielwarenmesse vor. Tipp-Kick gibt es bis heute fast unverändert. So richtig original ist es nur, wenn es in Schwenningen hergestellt wird.

Ostfildern: Die Neuerfindung des Fußballs

Begriffe wie „Viererkette“, „Ballorientierung“ und „Verschieben“ kursieren heute wie selbstverständlich. Als sie in den 1980er-Jahren von einer südwestdeutschen Trainerschule eingeführt wurden, kam das manchen wie die taktische Neuerfindung des Fußballs vor. Federführend war der Stab um Helmut Groß, Ralf Rangnick und weitere Fachleute des Württembergischen Fußballverbandes. Einige Kniffe hatte man sich von Dynamo Kiew abgeschaut, die regelmäßig in der Sportschule in Ostfildern-Ruit zu Gast waren. Der Vorsprung der württembergischen Trainerschule hatte zwischenzeitlich dazu geführt, dass ein Drittel aller Bundesligatrainer aus dem Fußballsüden stammte.

Bild EM-Fieber im Süden: Fußballfans auf dem Stuttgarter Schlossplatz; Bildnachweis: SMG/Martina Denker

Quelle: WIR SIND SÜDEN. Tourismus Marketing GmbH

1. Bundesliga: Bayer baut Serie auf 50 ungeschlagene Spiele aus

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Patrik Schick (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBochum (dts Nachrichtenagentur) – Am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat Bayer Leverkusen beim VfL Bochum seine Serie an ungeschlagenen Spielen auf 50 ausgebaut. Der designierte deutsche Meister gewann im Ruhrgebiet mit 5:0.

Die Hausherren starteten mit viel Offensivdrang in die Partie und konnten die Werkself immer wieder in Bedrängnis bringen. Nach einer Viertelstunde änderten sich die Vorzeichen des Duells jedoch grundlegend: VfL-Verteidiger Felix Passlack sah nach einer Notbremse die Rote Karte. Trotzdem brauchten die Rheinländer zunächst, um wirklich gefährlich vors Tor zu kommen. In der 30. Minute traf Granit Xhaka nach einer Ecke noch die Latte. Knapp zehn Minuten später klingelte es dann tatsächlich im Bochumer Kasten. Patrik Schick verwertete eine Hereingabe von Arthur zum Führungstreffer. Vor dem Pausenpfiff erhöhte Victor Boniface auf 2:0.

Leverkusen beherrschte im zweiten Durchgang weitgehend die Partei souverän und kam immer wieder zu Gelegenheiten, die Führung weiter auszubauen. Der eingewechselte Amine Adli traf in der 76. Minute per Kopf zum 3:0. Josip Stanisic und Alejandro Grimaldo besorgten in den Schlussminuten dann den Endstand.

Vor der aktuellen Ungeschlagen-Serie hatte Bayer vor rund einem Jahr seine bislang letzte Pflichtspiel-Niederlage an der Castroper Straße hinnehmen müssen. Für die Bochumer heißt die Niederlage, dass sie weiter zittern müssen. Der Ruhrgebietsclub bleibt auf Rang 14 mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Der VfL ist am letzten Spieltag bei Werder Bremen gefordert. Die Leverkusener dürfen derweil am kommenden Samstag nach den letzten 90 Minuten der Saison gegen Augsburg vor heimischer Kulisse die Meisterschale in die Höhe recken.


Foto: Patrik Schick (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Putin tauscht Verteidigungsminister Schoigu aus

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Wladimir Putin (Archiv), via dts NachrichtenagenturMoskau (dts Nachrichtenagentur) – Russlands Präsident Wladimir Putin will offenbar seinen bisherigen Verteidigungsminister Sergei Schoigu ersetzen. Putin habe Andrei Beloussow für das Amt vorgeschlagen, berichtet die russische Nachrichtenagentur Tass.

In der vorherigen Regierung arbeitete Beloussow als erster stellvertretender Premierminister. Darüber hinaus war er zu verschiedenen Zeiten Assistent von Putin in Wirtschaftsfragen, Minister für wirtschaftliche Entwicklung sowie in weiteren Ämtern tätig.

Die Ablösung von Schoigu hatte sich in den vergangenen Wochen abgezeichnet. Zuletzt hatte Putin zunehmend versucht, die Macht des Ministers zu beschneiden und sich mit möglichen Konkurrenten getroffen.


Foto: Wladimir Putin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Bayerns B-Elf schlägt Wolfsburg

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Mathys Tel (FC Bayern) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg mit 2:0 gewonnen.

Dabei zeigten die Münchener keine Nachwirkungen des dramatischen Ausscheidens in der Champions League am Mittwoch und starteten konzentriert in die Partie. Bereits nach vier Minuten brachte Lovro Zvonarek die Hausherren auf die Anzeigentafel. Für den Kroaten dürfte es ein ganz besonderer Treffer gewesen sein: Nach mehreren Kurzeinsätzen bekam er erstmals in der Bundesliga von Anfang an die Chance. Knapp zehn Minuten später erhöhte Leon Goretzka auf 2:0. Die Gäste kamen im ersten Durchgang kaum zu nennenswerten Offensivaktionen.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Wölfe zielstrebiger, ohne jedoch für wirkliche Gefahr zu sorgen. Die Bayern verwalteten größtenteils ihre Führung und gaben weiteren Nachwuchsspielern die Möglichkeit, sich zu zeigen. Unter anderem ersetzte Daniel Peretz nach 74 Minuten Stammkeeper Manuel Neuer, der sein 500. Bundesligaspiel feierte.

Mit dem Erfolg schieben sich die Münchener wieder am VfB Stuttgart vorbei auf den zweiten Tabellenplatz. Wolfsburg bleibt derweil zwölfter.

Am letzten Spieltag gastiert der FC Bayern bei der TSG Hoffenheim, während Wolfsburg den 1. FSV Mainz 05 empfängt.


Foto: Mathys Tel (FC Bayern) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Mützenich lehnt Nato-Schutz des ukrainischen Luftraums ab

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Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat Überlegungen mehrerer Bundestagsabgeordneter eine scharfe Absage erteilt, russische Luftangriffe auf die Ukraine von Nato-Gebiet aus abzuwehren.

„Den ukrainischen Luftraum durch einen Einsatz der Nato schützen zu wollen, bedeutet eine Abkehr vom Grundsatz, dass wir nicht aktiv in den Krieg eingreifen wollen“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). „Ich halte solche Vorschläge für unverantwortlich und brandgefährlich.“ Die Beteiligung der Bundeswehr würde Deutschland „unmittelbar zur Kriegspartei“ machen und bedürfte eines Bundestagsmandats: „Dem wird die SPD-Fraktion nicht zustimmen.“

Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), die Verteidigungsausschussvorsitzende, sagte dem „Tagesspiegel“: „Diese weitreichende Frage muss gemeinsam in der Nato entschieden werden.“ Dazu biete sich „spätestens der Nato-Gipfel im Juli in Washington an“. Eine solche Entscheidung wäre nach Ansicht Mützenichs „ein Spiel mit dem Feuer und genau das, was Putin will – Futter für seine wirren Narrative einer imperialistischen Nato“. Bisher sei es in der Koalition unbestritten, dass die Nato nicht militärisch eingreifen werde. „Dazu steht die SPD-Fraktion auch weiterhin“, so deren Vorsitzender weiter: „Ich kann nur dazu raten, dass die Spitzen der Koalition, aber auch die der Opposition durch leichtfertiges Verschweigen diesen Grundsatz nicht infrage stellen, sondern diese Debatte beenden.“

Zur Abwehr der Attacken sei es dagegen „gut und richtig, die Ukraine weiterhin und massiv auch mit militärischen Mitteln zu unterstützen, damit sie sich gegen den russischen Aggressor wehren kann“.


Foto: Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Hoffenheim schießt Darmstadt ab

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Mathias Honsak (SV Darmstadt 98) (Archiv), via dts NachrichtenagenturDarmstadt (dts Nachrichtenagentur) – Am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat die TSG Hoffenheim bei Darmstadt 98 mit 6:0 gewonnen.

Dabei ließen die Gäste von Beginn an keine Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Bereits nach sechs Minuten führten die Kraichgauer mit 2:0. Zuerst Ihlas Bebou und dann Maximilian Beier durften sich in die Torschützenliste eintragen. Bis zur Halbzeitpause erhöhten Pavel Kaderabek, Ozan Kabak und erneut Beier auf 5:0. Die bereits abgestiegenen Darmstädter zeigten sich äußerst passiv, was von den Fans mit Pfiffen quittiert wurde.

Trainer Torsten Lieberknecht reagierte und wechselte zum zweiten Durchgang doppelt. Die Lilien zeigten sich nun etwas engagierter, aber den nächsten Treffer erzielten erneut die Gäste. Bebou markierte in der 51. Minute sein siebtes Saisontor. Darmstadt bemühte sich anschließend, zumindest noch einen Ehrentreffer zu erzielen, blieb jedoch glücklos. Auf der anderen Seite hatte die TSG immer wieder Chancen, noch mehr fürs Torverhältnis zu tun.

In der Tabelle ziehen die Hoffenheimer am SC Freiburg vorbei und haben noch drei Punkte Rückstand auf die sechstplatzierten Frankfurter. Um an der Eintracht noch vorbeizuziehen, muss die TSG also am letzten Spieltag gegen Bayern München gewinnen und auf eine Niederlage der Hessen gegen Leipzig hoffen. Darmstadt beschließt die Saison am kommenden Samstag bei Borussia Dortmund.


Foto: Mathias Honsak (SV Darmstadt 98) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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