Sonntag, November 8, 2026
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Re-Branding: Pottsalat und MaKE heißen jetzt Green Club

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Nach Medienaufruhr um Ex-Investor und Unternehmensfusion zum Marktführer benennt der Essener Lieferdienst mit elf Standorten in Deutschland seine Marken in „Green Club“ um

+++ Aus „Pottsalat“ und “MaKE” wird „Green Club“
+++ Neuer Markenname für deutschlandweiten Wiedererkennungswert
+++ Erfolgreiche Fusion: Lieferdienst rechnet mit 12 Mio. Euro Außenumsatz in 2024
+++ Positive Deckungsbeiträge an allen Standorten: Green Club plant Break-Even in 2024
+++ Neue Standorte in Mannheim und Stuttgart

Nach dem Medienskandal um seinen ehemaligen Investor Hans-Christian Limmer und der Fusion mit dem Mitbewerber „MaKE“ zum Marktführer verpasst sich das Unternehmen Pottsalat einen neuen Markenauftritt. Der auf gesunde Bowls, Salate und Ramen spezialisierte Lieferdienst aus Essen mit elf Standorten in ganz Deutschland tritt künftig mit dem Namen „Green Club“ am Markt auf. Mit dem neuen Markennamen baut der Lieferdienst auch seine elf Standorte in den kommenden Wochen visuell um und vereint die bisherigen Pottsalat- und MaKE-Filialen unter einer neuen gemeinsamen Marke.

Mit der neuen Marke stellt sich der Lieferdienst auch strategisch für die weitere Expansion auf. Denn mittelfristig will das Unternehmen mit rund 50 Green-Club-Standorten in ganz Deutschland vertreten sein. „Für unsere Wachstumsstrategie ist es sehr wichtig, dass alle unsere Kunden sofort erkennen, wofür wir stehen, nicht nur unsere Kunden im Ruhrgebiet“, erläutert Geschäftsführer Ben Küstner den neuen Markennamen. „Die Marke Green Club zeigt, dass wir einfach und schnell frische, gesunde und nachhaltige Produkte liefern, und funktioniert deutschlandweit“, ergänzt Mitgeschäftsführer Tobias Drabiniok.

Auch der Name der Unternehmensgesellschaft Pottsalat GmbH soll künftig dem Markennamen angepasst werden. „Unsere Priorität liegt derzeit allerdings auf der Green-Club-Eröffnung in Mannheim im Juni sowie auf der Umgestaltung unserer elf bestehenden Standorte“, sagt Tobias Drabiniok. Darüber hinaus sollen noch in diesem Jahr Filialen in Stuttgart und in zwei weiteren Städten folgen.

Pottsalat wurde im Jahr 2016 in einer ehemaligen Pommesbude in Essen gegründet. Seitdem ist das Unternehmen stark expandiert und liefert seit der Fusion mit dem Mitbewerber „MaKE“ in insgesamt 25 Städte von elf Standorten aus: Essen, Dortmund, Bochum, Duisburg, Münster, Köln, Bonn, Mainz, Frankfurt am Main sowie zwei in Düsseldorf.

Mit 12 Millionen Euro Außenumsatz zur operativen Profitabilität

Mit dem Rebranding schließt Pottsalat seine Unternehmensfusion vom Jahresbeginn auch visuell ab und sieht sich trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage in Deutschland auf Erfolgskurs. ”Die Profitabilität von Lieferdiensten wird häufig infrage gestellt. Im Gegensatz zu vielen während der Corona-Krise gehypten Lebensmittel-Lieferdiensten erwirtschaften wir an allen Standorten positive Deckungsbeiträge mit unseren Bestellungen”, führt Ben Küstner aus.

„Wir haben die operative Integration aller Betriebe und Prozesse von MaKE und Pottsalat abgeschlossen, und aufgrund der betriebswirtschaftlichen Daten rechnen wir damit, dass wir im laufenden Kalendarjahr mehr als zwölf Millionen Euro Außenumsatz fahren können“, sagt Tobias Drabiniok. „Unternehmerisch bedeutet diese Zahl für uns, dass wir ab diesem Punkt trotz Ukraine-Krieg, Inflation und Rezession operativ profitabel sind“, so Drabiniok weiter.

Profitabel der Marktlage zum Trotz

Für das Geschäftsmodell des Lieferdienstes sind insbesondere vier Entwicklungen mit Wechselwirkungen untereinander relevant. Das sind zum einen die allgemeine Ausgabebereitschaft der Konsumenten und deren Bereitschaft, sich Essen zum direkten Verzehr zu bestellen. Darüber hinaus beeinflusst auch der Shift von Offline zu mehr Online im Food-Delivery-Markt den Umsatz des Lieferdienstes sowie der Wille der Menschen, sich gesünder und nachhaltiger zu ernähren.

„Dass sich Konsumenten momentan insbesondere bei Essensbestellungen etwas zurückhalten, spüren wir natürlich, und das spiegelt sich auch im derzeit historisch niedrigen Konsumklimaindex wider“, sagt Tobias Drabiniok. „Wir können trotz der Marktlage profitabel wirtschaften, das beweisen wir bereits heute an vielen Standorten“, so Drabiniok weiter. Wenn sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland erholt und sich damit das Konsumklima verbessert, wirke dies wie ein Katalysator für Umsatz und Gewinn an allen Standorten, zeigt sich der Lieferdienst überzeugt.

100 Millionen Euro Umsatzpotential mit 50 Green-Club-Standorten

Insgesamt sieht das Unternehmen das Potential für rund 50 Green-Club-Standorte in der ganzen Bundesrepublik. Die Expansion will der Lieferdienst vor allem auch mit Franchise-Partnern realisieren.

Derzeit betreibt der Lieferdienst neun der insgesamt elf Stores in Eigenregie. Die Standorte in Frankfurt am Main und Mainz werden von Franchise-Partnern betrieben. Der dritte Franchise-Betrieb eröffnet im Juni in Mannheim. „Unser Laden in der Quadrate-Stadt ist zudem der erste offizielle Green-Club-Standort in ganz Deutschland“, sagt Ben Küstner. Im Jahr 2024 sollen darüber hinaus neue Standorte folgen, unter anderem in Stuttgart. Der Mietvertrag für den Store in Stuttgart sind bereits unterzeichnet, in weiteren Städten sucht das Unternehmen derzeit noch intensiv nach geeigneten Flächen.

Bild:Pottsalat Re-Branding Green Club

Quelle:Pottsalat GmbH

Von Äpfeln und Birnen: Warum der KI-Hype keine Dotcom-Blase ist

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Der heutige Technologieboom wird durch echte Effizienzgewinne angetrieben – ein Vergleich mit der Dotcom-Blase scheint unangebracht.

Künstliche Intelligenz (KI) sorgt für viel Wirbel und das aus gutem Grund. Neue Formen des maschinellen Lernens haben das Potenzial, die Produktivität zu steigern. Dabei werden viele Anwendungsfelder gerade erst entdeckt. Doch schießt die Begeisterung, die der Markt aktuell für diese neue Technologie zeigt, eventuell über das Ziel hinaus? Einige Experten ziehen die ersten Parallelen zur Dotcom-Blase. Hier hatten zu Beginn der Internet-Ära Telekommunikations- und Kabelanbieter Milliarden in die Web-Infrastruktur investiert, während die günstige Finanzierung und die Anlegereuphorie die Kurse der Tech-Aktien in neue Höhen trieben. Doch es zeigte sich schnell, dass die Geschäftsmodelle, die zur Nutzung dieser Infrastruktur erforderlich waren, noch nicht ausgereift waren. Die Bewertungen der Tech-Aktien überstiegen deren Fundamentaldaten. Schließlich waren sehr viele Start-ups überbewertet, das Kapital versiegte und die Blase platzte.

Substanz versus Spekulationen
Manche Analysten erinnert der heutige Aufbau von KI-Server-Kapazität an die Blütezeit der Dotcoms, die bekanntermaßen für die Anleger nicht gut ausgegangen war. Immerhin werden bis Ende 2024 mehr als 100 Milliarden US-Dollar von Unternehmen, Cloud-Firmen und Staaten in die KI-Infrastruktur investiert werden. Doch damit enden die Ähnlichkeiten auch: So sind im Gegensatz zu vielen Unternehmen der Dotcom-Ära die Mega-Caps, die hinter dem aktuellen Ausbau der Cloud-Infrastruktur stehen, bereits profitabel. Mit Cloud-Infrastruktur werden beträchtliche Umsätze erzielt, von Cloud-Anwendungs- und Infrastruktursoftware bis hin zu Werbung in sozialen Medien. Das spiegelt sich in der Cloud-Kapitalintensität (Investitionsausgaben als Prozentsatz der Gesamteinnahmen) wider. Weil die aufgebaute Infrastruktur bereits durch die Nachfrage unterstützt wird (Abbildung), haben diese sich zuletzt stabil entwickelt.

Anstatt das nächste große Produkt zu prognostizieren – eine fehlgeschlagene Taktik des Dotcom-Booms – investieren die profitablen KI-Unternehmen von heute in erster Linie in die Cloud-Infrastruktur, um Effizienz zu steigern. Tatsächlich ist das vielleicht die beste Art, Künstliche Intelligenz zu betrachten – als Effizienzsteigerung.

Warum der Gipfel noch nicht zu sehen ist
Der aktuelle Ausgabenboom konzentriert sich auf den Aufbau der nächsten Ebene der digitalen Infrastruktur – bekannt als „Accelerated Compute“ (beschleunigte Datenverarbeitung), wo Generative Künstliche Intelligenz (GKI) nur eine von vielen Anwendungen ist. „Accelerated Compute“ ist eine effizientere Form der Recheninfrastruktur, die sowohl Künstliche Intelligenz als auch Nicht-KI-Arbeitslasten unterstützt – von Empfehlungen für Social-Media-Inhalte über probabilistisches Targeting bis hin zu Simulationen für die Medikamentenentwicklung. Die sich daraus ergebenden Effizienzgewinne führen zu einer weitaus schnelleren Verbreitung von Künstlicher Intelligenz als dies von vielen Experten erwartet wurde. Die beschleunigte Datenverarbeitung stellt ein neues Paradigma dar, mit dem sich Arbeitslasten bewältigen lassen, die zuvor unpraktisch waren. Das Simulationsunternehmen ANSYS schätzt etwa, dass die Ausführung einer High-End-Aerodynamiksimulation auf beschleunigten Rechnern die Simulationszeit um das 33-Fache beschleunigen könnte.

Und es gibt noch jede Menge weiteres Potenzial: Derzeit werden jährlich zwischen 10 und 15 Millionen CPUs ausgeliefert, verglichen mit weniger als einer Million beschleunigter Server. Wir schätzen, dass weniger als 25 Prozent der weltweit installierten Rechenleistung beschleunigt ist (Abbildung), während es vor zwei Jahren noch fast null waren.

Bewertungen deutlich unter dem Niveau der Dotcom-Ära
Die Chance auf einen Quantensprung in der Produktivität ist real. Die Einführung und Anwendung der Technologie wird sich jedoch über Jahre hinziehen, und es wird einige Zeit dauern, bis die Anleger die langfristigen geschäftlichen Nutznießer dieses dramatischen technologischen Paradigmenwechsels identifizieren können. Wir befinden uns in einem Wandel, der Anfang der 1990er-Jahre begann – eine Reise, die uns vom Schmalband über das Breitband zum Mobilfunk und nun zur Generativen Künstlichen Intelligenz geführt hat. Anstatt diese Phase der technologischen Entwicklung mit der Dotcom-Blase zu vergleichen, halten wir es für sinnvoller, sie als eine Erweiterung des Web 3.0 zu betrachten – ein wesentlich effizienteres, dezentralisiertes Internet, das durch Peer-to-Peer-Netzwerke verbunden ist und durch maschinelles Lernen angetrieben wird. In diesem Zusammenhang liegt die Einschätzung nahe, dass ein gutes Maß an Marktübertreibungen bereits im Jahr 2022 abgebaut wurde, als Technologieaktien stark fielen. Obwohl sich die Technologieaktien von diesem Schock teilweise erholt haben, glauben wir nicht, dass sie so überbewertet sind, wie einige Anleger glauben – und sie sind sicherlich nicht auf dem Niveau, das sie in der Dotcom-Ära erreicht hatten (Abbildung).

Erdbebenartige Technologiezyklen bringen unweigerlich Höhen und Tiefen mit sich. Doch unabhängig von den Marktbedingungen sind wir der Meinung, dass Unternehmen, die durch Künstliche Intelligenz einen differenzierten Wettbewerbsvorteil aufbauen, das Potenzial haben, den Anlegern ein langfristiges Gewinnwachstum zu bescheren. Wir befinden uns heute in einem sehr frühen Stadium eines transformativen digitalen Infrastruktur-Upgrade- und Produktzyklus. Die Branchentrends deuten darauf hin, dass es sich nicht um eine weitere Technologieblase handelt. Aktienanleger mit einem geduldigen und disziplinierten Ansatz sollten Unternehmen mit nachhaltigen KI-Geschäftsmodellen identifizieren können, die auf echter Profitabilität und nicht auf falschen Versprechungen basieren.

Bild:Lei Qiu, International Technology

Quelle:redRobin. Strategic Public Relations GmbH

fynk: Seriengründer starten Vertragsmanagement-Software und geben Preseed-Runde bekannt

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Prescreen-Founder Wintoniak, Hackl und Presle greifen mit prominenten Business Angels nach einem rasch wachsenden Milliardenmarkt.
Unzureichendes Vertragsmanagement kostet Unternehmen weltweit jährlich zwei Billionen US-Dollar an zusätzlicher Wertschöpfung.
Das Fehlen einer einfachen, leistbaren und zeitgemäßen Vertragsmanagement-Software für Klein- und Mittelbetriebe führte zur Gründungsidee von fynk.

Constantin Wintoniak, Dominik Hackl und Markus Presle erlangten spätestens im Jahr 2017 mit dem Verkauf ihres Unternehmens Prescreen an Xing um 17 Millionen Euro unter deutschsprachigen Gründern eine schlagartige Bekanntheit. Nun haben sich zahlreiche prominente Business Angels an ihrem neuen Vertragsmanagement-Softwareunternehmen fynk im Zuge der Preseed-Finanzierungsrunde beteiligt.

Unter den Investoren finden sich Johann „Hansi“ Hansmann (The Hans(wo)men Group), das Family Office CoastCap von Finanzcheck-Gründer Moritz Thiele, Andreas Burike (AnyDesk), Personio Co-Founder Ignaz Forstmeier, PlanRadar-Mitgründer Domagoj Dolinsek, Latido-Gründer Stefan Speiser, Alexander Brix (Head of Operations Europa, Canva), Kai Romberg, der mit Hg den größten Tech-Investor Europas mit aufgebaut hat, sowie Wirtschaftsanwalt Manuel Mofidian mit dessen DeepTech Inkubator. Zusätzlich sicherte sich das Unternehmen eine FFG-Förderung, sodass mit dieser ersten Finanzierungsmaßnahme in Summe 1,25 Millionen Euro Wachstumskapital für den heute erfolgten „Public Launch“ der SaaS-Lösung eingesammelt wurden.

Schnell wachsender Markt
Der globale Markt für Vertragsmanagement-Software hatte im Jahr 2023 laut Emergen Research ein Volumen von 2,75 Milliarden US-Dollar und wird mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 14,4 % eine Größe von 9,23 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 erreichen. Als Wachstumstreiber gelten der zunehmende Bedarf an effizienteren Vertragsprozessen und besserem Risikomanagement, sowie Änderungen der rechtlichen Anforderungen. Hinzu kommt die Integration von KI-Technologien in Vertragsmanagement-Software, die neue Anwendungsszenarien bei der Analyse und Verfolgung vertraglicher Vereinbarungen ermöglichen.

Durch schlechtes Vertragsmanagement und veraltete Prozesse entgehen Unternehmen laut Deloitte Consulting weltweit zwei Billionen US-Dollar an zusätzlicher Wertschöpfung.

„Die Mehrheit der Unternehmen mit 10 bis 500 Mitarbeiter:innen arbeitet nach wie vor mit Textverarbeitungsprogrammen, um ihre Verträge zu erstellen, abzustimmen und zu verwalten. Bislang stand ihnen weder technologisch, noch im Hinblick auf die Kosten, eine geeignete Lösung für den Umstieg auf eine zeitgemäße Software zur Verfügung. Genau diese Organisationen adressieren wir mit fynk, um die Produktivität, Genauigkeit und Kosteneffizienz im Management von Verträgen zu steigern und damit verbundene Verwaltungs- und Abstimmungsprozesse zu rationalisieren“, erklärt Constantin Wintoniak, CEO und Mitgründer von fynk.

„Mit fynk haben wir in den vergangenen zwei Jahren eine einfache, moderne Vertragsmanagement-Software zur Erstellung, Prüfung, Zeichnung und Analyse von Verträgen in großer Anzahl in Wien entwickelt“, so Wintoniak. Über das Tool werden Verträge von Anfang bis Ende in einer flexiblen, benutzerfreundlichen Cloud-Lösung organisiert. Anwender:innen erhalten dadurch die vollständige Transparenz, Kontrolle und Steuerung über alle rechtlichen Dokumente im Unternehmen. Von überall, zu jeder Zeit, in einem Browser.

Die Monatsabos starten bei 69 Euro für zwei Nutzer:innen. Größere Pakete mit bis zu acht Nutzer:innen inklusive KI-Vertragsanalyse und KI-Zusammenfassung kosten monatlich 299 Euro. Zu den Kunden zählen unter anderem der FC Nürnberg, Finmatics, Löwenanteil und Unite.

„Wir hatten in unserem letzten Software-Unternehmen Prescreen selbst die Herausforderung, den Überblick über unsere Verträge, Fristen, Freigaben, Vorlagen und Risiken zu behalten. Auf Basis unserer Marktrecherche haben wir jedoch keine benutzerfreundliche, intelligente und leistbare Lösung für den KMU-Bereich gefunden. Das war für uns der Auslöser, wieder neu zu gründen“, kommentiert Mitgründer und CSO Markus Presle die Genesis von fynk.

Verträge sind die Basis jedes Unternehmens und geschäftlicher Transaktionen, jedoch werden sie häufig nachlässig behandelt und oft gänzlich mit manuellen Prozessen abgewickelt. „Genau das wollen wir mit fynk ändern und für praktisch alle Unternehmen eine zeitgemäße Lösung anbieten. Zusätzlich nutzen wir im Produktkern unsere proprietären KI-Funktionen, um Verträge automatisiert zu analysieren, prüfen, durchsuchen und bearbeiten“, so Wintoniak abschließend.

Bild:Markus Presle, Dominik Hackl und Constantin Wintoniak haben eine zeitgemäße, leistbare Vertragsmanagement-Software für KMUs entwickelt.Bildquelle: Victor Liska

Quelle:Reiter PR

Die immerwährende Diktatur von ChatGPT

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Herr Holz, welche Rolle spielt Ilja Sutskever als Chefwissenschaftler von OpenAI und Mastermind hinter ChatGPT in Bezug auf die öffentliche Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz?

Holz: Ende 2022 erblickte ChatGPT das Licht der Öffentlichkeit. Der Mitgründer von OpenAI und Mastermind hinter der Entwicklung von ChatGPT – Ilya Sutskever – war unter Insidern längst eine Legende. Bekannt wurde er einer breiten Öffentlichkeit aber erst durch seinen Putschversuch gegen Sam Altman, CEO und ebenfalls Mitgründer von OpenAI. Er wollte Pandora der Superintelligenz erst aus ihrer Büchse lassen, wenn die Sicherheitsmaßnahmen geklärt sind.

Ilya Sutskever ist nicht nur ein erfahrener Programmierer, sondern gehört auch zu den am meisten zitierten KI-Forschern der Welt. Schon 2012 war er im Team von Geoffrey Hinton, dem „Godfather of AI“, als mit ImageNet der überraschende Durchbruch bei neuronalen Netzwerken gelang. Seither dominiert diese Technik die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz.

Der noch in der Sowjetunion geborene Sutskever ist zweifellos von den Erfahrungen seiner Familie mit einer menschenunwürdigen Diktatur geprägt. Man mag sich die mörderischen Exzesse einer Planwirtschaft gar nicht vorstellen, wenn Stalin im Besitz der Technologie gewesen wäre, die der junge Sutskever miterfunden hat.

Mit GPT-2 kam für Hinton, Sutskever und andere Experten ein “Oppenheimer Moment”. Sie waren von der überraschenden Leistungsfähigkeit ihrer eigenen Schöpfung schockiert. ChatGPT hatte ungeplante Fähigkeiten entwickelt. Beispielsweise konnte das System von alleine zwischen verschiedenen Sprachen übersetzen, obwohl das gar nicht vorgesehen war. Welche, vielleicht gefährlicheren Fähigkeiten lauern da noch in der Tiefe dieser Technologie?

Was sind die potenziellen Gefahren, die Sam Altman, der Geschäftsführer von OpenAI, im Zusammenhang mit exponentiellem Innovationsvorsprung vor „Konfliktstaaten“ sieht, und wie versucht er diese zu vermeiden?

Holz: Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Diktatoren und andere Bösewichte mit hochintelligenten Algorithmen großen Schaden anrichten könnten.

Verantwortungsträgern wie Sam Altman ist allerdings bewusst, dass eine Verzögerung der Entwicklung den Bösewichten in die Hand spielen kann. Das Know How neuronaler Netzwerke in offenen Gesellschaften ist nicht nur für Menschen verfügbar, die guten Willens sind.

Ohne Nachteile in Kauf zu nehmen, gibt es keine Innovation. Mit dem Auto haben wir den Autounfall dazu erfunden. Gegen den Autounfall haben wir wiederum Gurt, Airbag und ABS erfunden. Sam Altman hat gute Gründe darauf zu vertrauen, dass die Aufrecherhaltung des Innovationsvorsprungs in gewohnter Weise potentielle Schäden besser einfangen kann als Ängstlichkeit.

So sehen wir bereits heute, dass KI-Systeme das Internet immer sicherer machen. Bevor bösartige Akteure überhaupt Zugang zu neuen Anwendungen haben, können Schwachstellen durch KI umfassender identifiziert und behoben werden, als durch Menschen.

Wie unterscheiden sich die Ansichten der KI-Weltuntergangspropheten von den Vorstellungen, die sich auf die Implementierung einer KI richten, die mit den Bedürfnissen der Menschen übereinstimmt?

Holz: Hollywood hat uns ein bestimmtes Narrativ der Künstlichen Intelligenz als eigenständige – meist böse – Persönlichkeit eingeflößt. Das hat aber dramaturgische und keine wissenschaftlichen Gründe. Eine KI ist eben kein Antagonist in einem Blockbuster, sondern nur ein fragiles Stück Software für einen bestimmten Zweck.

KI-Apokalyptiker beschäftigen sich mit der Hypothese, ob ein System, das millionenfach klüger ist, als die gesamte Menschheit, gefährlich sein könnte. In Analogie sind Menschen tausendmal klüger als Ameisen. Wenn wir es vermeiden können, tun wir ihnen nichts. Aber wenn wir ein Haus bauen, schonen wir die betroffenen Insekten nicht.

Noch ist die Machbarkeit einer Superintelligenz reine Spekulation. Sollte es aber so weit kommen, wäre es im Nachhinein klug gewesen, rechtzeitig Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, damit wir nicht das Schicksal der Ameise teilen.

Dieses sogenannte Alignment Problem beschäftigt sich mit der Frage, wie man eine Superintelligenz davon überzeugen kann, uns nichts zu tun. Schließlich bedeutet “Superintelligenz”, dass sie alle Sicherheitsmaßnahmen austricksen kann.

Pragmatische Experten empfehlen, die KI-Systeme einfach nicht einzuschalten, wenn sie gefährlich werden.

Welche aktuellen Auswirkungen von KI werden von Tristan Harris betont, insbesondere im Hinblick auf Manipulation, Hassrede und Sucht?

Holz: Jahre bevor neuronale Netzwerke ins mediale Rampenlicht gerückt sind, wurden sie bei Google oder Facebook schon eingesetzt, um die Vorlieben und Vorurteile der Nutzer zu befriedigen.

Ohne zu verstehen, worum es geht, haben KI-basierte Vorschlagssysteme entdeckt, dass Menschen moralische Empörung gegenüber anderen spannend finden. Hassrede verschafft einen Vorteil im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der User. Und das korreliert mit Werbezeit als Einnahmequelle. Soziale Medien halten uns hier einen Spiegel vor. Und wir müssen nicht immer mögen, was wir darin sehen.

TikTok hat diese Benutzerbefriedigung so optimiert, dass man sich nach einer kurzen Einlernphase kaum mehr lösen kann. Bei Menschen, die sonst kein Leben haben, kann das zur Sucht führen. Substanzlose Sucht ist nicht so sehr eine Frage der Disziplin, sondern tragfähiger Beziehungen zu Familie und Freunden.

Menschen, die manipulierbar sind, nennt man Kinder. Die muss man schützen. Für alle anderen gilt: „Werde erwachsen.“ Kritisches Denken ist in Zeiten der Sozialen Medien nicht mehr optional.

Tristan Harris hat eine sehr schöne Metapher für die Versuchung der Sozialen Medien geprägt. Das Swipen nach oben, um neue Meldungen angezeigt zu bekommen, funktioniert genau so wie der Arm des einarmigen Banditen im Spielkasino. Bei der nächsten Bewegung ist vielleicht doch noch etwas Interessantes dabei. Also bleibt man dran.

Die Älteren kennen das als Zappen vor dem Fernseher. Dahinter steckt die Hoffnung, dass auf irgendeinem Kanal doch noch etwas Gutes läuft. Aber es ist genau die Unsicherheit der Gratifikation, die einen weitermachen lässt.

Im Unterschied zu den klassischen Massenmedien wird das KI-gesteuerte und KI-generierte Programm auf den einzelnen Betrachter maßgeschneidert. Die eigene Selbstbeherrschung muss also gegen einen Supercomputer antreten, der einen zu unterhalten versucht.

Bei oberflächlicher Betrachtung von Machtverhältnissen kann man unvorhersehbare Phänomene der KI wie z.b. Manipulation, Sucht, Hassrede und ähnliches als Instrumente von Unterdrückung missverstehen. Tristan Harris selbst ist kein Vertreter der kritischen Theorie der Frankfurter Schule. Die Kritische Theorie geht von der offensichtlich falschen Annahme aus, dass KI-getriebene Unternehmen aus Unterdrückung Profit schlagen.

Es ist vermutlich kein Zufall, dass pauschale Digitalisierungskritik um 2015 nur wenige Jahre nach der Anwendung neuronaler Netze bei kurativen Anwendungen wie Sozialen Medien und Suchmaschinen einsetzt.

Kritik ist eine wichtige Richtschnur für ethische Analysen und moralische Softwareentwicklung, die im Interesse aller Stakeholder sind. Problematisch wird es, wenn man die Algorithmen für gesellschaftliche Schwächen verantwortlich macht, die viel älter sind als die Technik, wie z.b. Rassismus, Neid und Hass.

Wir können vom Staat fordern, einzelne Unzulänglichkeiten zu verbieten. Damit untergraben wir unsere Demokratie. Denn der Staat muss unparteiisch sein. Und es gibt zu allem jemanden, der etwas anderes für unzumutbar hält.

Im Kampf der Weltanschauungen des Silicon Valley, ist die gegenwartsorientierte Machkritik an der Digitalisierung in den Schatten der öffentlichen Wahrnehmung geraten.

Wie wird der Kulturkampf im Spannungsfeld von Longtermismus, effektivem Accelerationalismus in der Diskussion über KI deutlich, und warum ist es lohnenswert, genauer hinzuschauen?

Holz: Die Moralphilosophie des effektiven Altruismus verlangt von uns, nicht nur dort zu helfen, wo wir in unserem Umfeld direkt eingreifen können. Wenn alle Menschen den gleichen Wert haben, darf es für eine humanistische Moral keinen Unterschied machen, wie weit die hilfsbedürftige Person entfernt ist. Zur Tugend des effektiven Altruismus gehört es, möglichst reich zu werden, damit man viel spenden kann.

Longtermismus erweitert diese Moralphilosophie um die Zukunft. Sie fragt, was wir heute tun können, damit es möglichst vielen Menschen in einer noch so fernen Zukunft gut geht.

Kritiker meinen, man sollte sich zuerst um die gegenwärtigen Probleme wie z.B. den Klimawandel und seine Auswirkungen kümmern. Allerdings hat solch kurzfristiges Denken Probleme wie den Klimawandel erst verursacht.

Es ist also wichtig, nicht all seine Ressourcen auf die Gegenwart zu richten, sondern sich auch um die existentiellen Probleme zu kümmern, die erst noch vor uns liegen, wie z.b. Supervulkane, Killer-Meteoriten oder eben die KI-Apokalypse, die Ilya Sutskever und Kollegen solche Sorgen bereitet.

Gegen die pessimistische Sicht des Longtermismus hat sich mit den effektiven Accelerationalisten e/acc eine Gegenbewegung gebildet, die in der Weiterführung des bisherigen Erfolgsmodells der Beschleunigung die beste Lösung sieht.

Während viele Menschen glauben, dass unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten nicht möglich wäre, zeigt uns die Natur das Gegenteil. Wasser auf der Erde ist eine finite Resource. Aber der Wasserkreislauf macht unendlichen Gebrauch davon.

Leben auf unserem Planeten ist grenzenlose Produktion und Konsum ohne Abfall. Eine Grenze, die nicht überschritten werden kann, ist keine Grenze, sondern das Ende. Und am Ende sind wir noch lange nicht.

Autor Christoph Holz:

Christoph Holz hat Raumfahrttechnik und Informatik an der Technischen Universität in München studiert und mehrere Unternehmen gegründet.
Er ist ein gefragter Keynote Speaker rund um die menschlichen Fragen der digitalen Transformation durch Künstliche Intelligenz und Robotik. Christoph Holz weiß mit Sprachwitz, eindrucksvollen Bildern und außergewöhnlichen Beispielen zu begeistern. Er verbindet Technologie, Gesellschaft und Wirtschaft zu einem sinnstiftenden Ganzen. Seine Zukunftsperspektiven nehmen den Menschen die Angst vor Veränderung und trainieren die Innovationsfähigkeit seiner Zuhörer.

Der Informatiker und Raumfahrttechniker weiß, wovon er spricht. Er ist Hochschullehrer und ein echter Cyborg. Als Business Angel engagiert er sich in Australien und Singapur und investiert in vielversprechende Projekte im Bereich Künstliche Intelligenz, Blockchain und Co-Living. Start-ups profitieren dabei von seinen 20 Jahren Erfahrung als IT-Unternehmer in Europa und dem Silicon Valley. Einer breiten Öffentlichkeit ist Holz als TV-Experte, z.B. bei Sat.1, RTL oder N-TV bekannt.

Webseite: www.christophholz.com

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sehnsucht nach Sommer und Bergen?

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sommer Bild Quelle: KOTTERSTEGER (Alpinhotel Keil)

Sehnsucht nach Sommer und Bergen?
„7 Täler in 7 Tagen“ – das Alpinhotel Keil ist der perfekte Ausgangspunkt zum Wandern und Biken im Pustertal

Lieber mittendrin im Bergsommer als nur dabei, scheint das Motto im Alpinhotel Keil in den Südtiroler Dolomiten zu sein. Rein in die Wanderschuhe und raus in die Natur – rauf aufs Bike und ab in die Berge. Hier in der Erlebnis-region Kronplatz spielt sich der Sommer in der herrlichen alpinen Natur ab. Gleich drei Naturparks umgeben das Alpinhotel Keil: Fanes-Sennes-Prags, Puez-Geisler, Rieserferner-Ahrn. Das vielseitige Haus liegt direkt am Tor zum Bergvergnügen und krönt die Urlaubstage mit modern-behaglichen Wohnwelten, Wellness „with a view“, kulinarischen Genüssen – und einem Gastgeber, der als begeisterter Biker seinen Gästen unvergessliche Bike-Erlebnisse beschert.

Das Alpinhotel Keil ist Mitglied der BikeHotels Südtirol und bei Mountainbike Holiday
Bike-Verleih direkt im Hotel

Radbegeisterte Naturliebhaber können sich im Alpinhotel Keil auf herzliche Gastfreundschaft, kompetente Tourenberatung und exzellentes Guiding verlassen. Die Lage für einen unvergesslichen und abwechslungsreichen Bike-Urlaub könnten nicht besser sein. Ausgesprochene Bike-Liebhaber mit Schmackes in den Wadeln bekommen von den knackigen Mountainbike-Trails im Pustertal nicht genug, egal ob auf dem klassischen oder dem E-Mountainbike. Genussradler bevorzugen die etwas weniger anstrengenden, aber nicht minder schönen Bike-Touren. Vom Downhill am Kronplatz bis zu gemütlichen Radwegen im Tal für die ganze Familie – rund um das Alpinhotel Keil treten alle in die Pedale. Besonders praktisch ist der E-Bike-Verleih direkt im Hotel. Das Bike-Wochenprogramm bietet viele großartige Highlights. Individuelle und persönliche Tourenberatung und viele geführte Biketouren sind hier Chefsache. Lukas Brunner ist geprüfter Bike-Guide, steht den Gästen mit Rat und Tat zur Seite und weiß, welchen Service „seine Biker“ schätzen.

Naturschönheiten
Urlaub direkt am Tor in die Dolomiten

Die schönsten Berge der Welt – das sind für viele zweifellos die Dolomiten, deren hellgraue Gipfel seit jeher die Menschen in ihren Bann ziehen. Das UNESCO-Weltnaturerbe liegt Wanderern und Bergsteigern im Alpinhotel Keil zu Füßen. Neben herrlichen Touren zum Pragser Wildsee, zum Antholzer See und zu den Drei Zinnen warten unzählige Routen für jede Könnerstufe. Urige Hütten und Berggasthöfe laden zu einer Rast mit zünftiger Brotzeit ein. Mehrere geführte Wanderungen pro Woche begleiten Aktivurlauber zu den schönsten Plätzen der Region. Wer es beim Wandern am Kronplatz etwas gemütlicher angehen möchten, überwindet die Höhenmeter bequem mit einer der Aufstiegsanlagen von Bruneck, Olang oder dem Furkelpass. Mit dem Guest Pass Olang können Urlauber alle öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol kostenlos benutzen und haben freien Eintritt in über 80 Museen.

just alpine – ein Urlaubszuhause für Aktive

Draußen die Berge, drinnen eine stilvolle Wohlfühlwelt auf der ganzen Linie. Der unangefochtene Lieblingsplatz vieler Gäste des Alpinhotel Keil ist der Indoor-Outdoor-Rooftop-Panoramapool. Sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, den herrlichen Ausblick auf die Pustertaler Bergwelt genießen, den Alltag vergessen. Von Saunen über (Heil)Massagen bis hin zu Anwendungen – der stilvolle Wellnessbereich animAlpina Spa bietet Entspannung pur.

„just alpine“ ist der Urlaub im Alpinhotel Keil, „just alpine“ ist auch die Küche. Aus besten, vorwiegend heimischen Zutaten zaubert das Küchenteam kulinarische Köstlichkeiten. Etwa die handgemachte Pasta mit Wildkräutern, die köstlichen Rote-Bete-Spätzle oder der duftende Apfelstrudel aus Bio-Äpfeln. Und weil Wein eine Leidenschaft ist, berät der Hausherr als Sommelier die Feinschmecker beim Abendessen persönlich. Im neuen Raritätenweinkeller lagern Weine aus dem gesamten Alpenraum – von Burgund über Piemont bis zum Burgenland und Venetien. Der living room „peak“ im Hotel ist ein Ort mit Wohnzimmer-Charakter, an dem sich Einheimische wie Gäste in lockerer Atmosphäre austauschen, gute Getränke genießen und samstags sogar mit lässiger Musik unterhalten werden.

Die längsten Tage des Jahres im Freien verbringen, Berge erklimmen, Radtouren, Gipfelbesteigungen, die schönsten Bergseen des Alpenraums, gesellige Feste und laue Sommerabende: Genießer wohnen im Alpinhotel Keil in geschmackvollen Wohnwelten. Seit fünf Generationen wächst hier eine gelungene Kombination aus Tradition und Innovation. Ab Sommer 2024 ist das neu erbaute Guesthouse Keil fertig – viel Platz, viel Aussicht, alles neu, hochwertig, natürlich, unterirdisch mit dem Alpinhotel verbunden und auch mit dem kompletten exzellenten Hotelservice. Ein gutes Gefühl: Seit Oktober 2023 trägt das Alpinhotel Keil das Nachhaltigkeitslabel Südtirol.

Alpinhotel Keil
www.alpinhotel.it

Bild Quelle: KOTTERSTEGER (Alpinhotel Keil)

Quelle mk Salzburg

Soummé Von der Höhle der Löwen zum internationalen Erfolg

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Soummé expandiert in die Vereinigten Arabischen Emiraten

Soummé expandiert in die Vereinigten Arabischen Emiraten

Seit ihrem Auftritt in der „Höhle der Löwen“ im Jahr 2019 haben die Gründerin Sümmeyya Bach und Investor Ralf Dümmel gemeinsam an der Erfolgsgeschichte von Soummé gearbeitet. Durch ihre engagierte Zusammenarbeit konnten sie bereits über 800.000 Einheiten verkaufen und einen Handelsumsatz von ca. 16 Millionen Euro erzielen.
Soummé: Antitranspirant bietet zuverlässigen Schutz gegen übermäßiges Schwitzen

Unschöne Schweißflecken, übler Körpergeruch – für viele ist das nicht nur im Hochsommer besonders lästig. Soummé kann helfen: Das Antitranspirant reduziert übermäßiges Schwitzen zuverlässig und pflegt gleichzeitig die Haut unter anderem mit Aloe Vera, Allantoin und Glycerin. Soummé verzichtet darüber hinaus vollständig auf Ethylalkohol, Parabene, PEG-Stoffe, Parfüm sowie Farbstoffe.

Sümmeyya Bach, die Gründerin von Soummé, hatte selbst lange Zeit mit starkem Schwitzen zu kämpfen. Nach erfolglosen Versuchen mit handelsüblichen Antitranspiranten, entwickelte sie Soummé. 2019 überzeugte sie in der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ gleich drei Löwen mit ihrem starken Auftritt und schloss den Deal mit Investor und Wunschlöwe Ralf Dümmel.

Von der Höhle bis zum internationalen Erfolg

Neben dem bisherigen Erfolg hat Soummé große Pläne für die Zukunft. Das Unternehmen plant, in den Vereinigten Arabischen Emiraten Fuß zu fassen, was für Gründerin Sümmeyya Bach ein langgehegter Traum ist. „Der arabische Markt war seit der Gründung meines Unternehmens ein Traum von mir. Zum einen habe ich selbst arabische Wurzeln und zum anderen bietet sich das Produkt thematisch optimal an“, erklärt sie.

Soummé expandiert in die Vereinigten Arabischen Emiraten

Um diese Expansionspläne voranzutreiben, haben Ralf Dümmel und Sümmeyya Bach gemeinsam eine Reise nach Dubai unternommen. Ein Höhepunkt der Reise war ein persönliches Treffen mit einem Mitglied einer der Königsfamilien, H.H. Sheikh Ahmed bin Faisal Al-Qassimi, das die Weichen für eine vielversprechende Zusammenarbeit gestellt hat. H.H. Sheikh Ahmed bin Faisal Al-Qassimi ist ein Mitglied der königlichen Familie der Emirate Sharjah & Ras Al Khaimah der Vereinigten Arabischen Emirate.
Bereits jetzt trägt die Kooperation Früchte: Soummé ist nun in der größten Drogeriekette Watsons platziert.

„Die Zusammenarbeit mit Ralf Dümmel & seinem Team hat mir zu enormen Wachstum verholfen. Ich freue mich, dass wir mit Soummé international eine wichtige Rolle spielen werden. Auch nach nun gut fünf Jahren Zusammenarbeit mit Ralf, bin ich immer wieder positiv überrascht, über sein bodenständiges und respektvolles Wesen. Ich habe Ralf auch als Mensch sehr lieb gewonnen“ Sümmeyya Bach, Gründerin Soummé

„Sümmeyya ist eine außergewöhnliche Gründerin. Sie hat mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrem Mut, Soummé zu einem beeindruckenden Erfolg geführt. Sie hat nicht nur einen großartigen Problemlöser entwickelt, sondern auch alle Herausforderungen gemeistert und eindrucksvoll bewiesen, dass sie eine starke Unternehmerin ist. Ihr Engagement, ihre Zielstrebigkeit und ihr Durchhaltevermögen verdienen höchsten Respekt. Ich bin stolz darauf, Teil ihrer Reise zu sein und freue mich, dass Soummé nun auch in der arabischen Welt großartige Erfolge feiern wird.“ Ralf Dümmel, Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Bilder: Fotocredits: Soummé | DS Unternehmensgruppe

Quelle DS Unternehmensgruppe

Rettung für das Lebensmittelretten Startup

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SIRPLUS

Online-Supermarkt SIRPLUS startet neu durch

Sie ist da – die Rettung für die Retter:innen: SIRPLUS, der im Januar dieses Jahres in die Insolvenz gerutschte Online-Supermarkt für gerettete Lebensmittel, wurde selber gerettet und ist seit heute wieder online.

Der Neustart wurde möglich, als Mitgründer Raphael Fellmer zusammen mit drei Investor:innen, die bereits bei SIRPLUS dabei waren und einem neuen Investor die Marke, Domain und Social-Media-Accounts aus der Insolvenzmasse kaufte. Dadurch wird nun der SIRPLUS Mission neues Leben eingehaucht.

Nach bio und vegan wurde mit SIRPLUS gerettet salonfähig

Der 2017 an den Start gegangene Online-Supermarkt SIRPLUS machte gerettete Lebensmittel salonfähig und Lebensmittelretten zum Mainstream. Gründer Raphael Fellmer setzte sich bereits seit 2009 gegen die Verschwendung und für die Wertschätzung von Lebensmitteln ein. Nach Jahren als Mülltaucher lebte er 5,5 Jahre ohne Geld – oder im “Geldstreik”, wie es der zweifache Familienvater nennt – und baute in dieser Zeit erfolgreich die Bewegung foodsharing mit auf. Mittlerweile retten über 600.000 Menschen in der DACH Region bei über 15.000 Bäckereien, Supermärkten und Marktständen überschüssige Lebensmittel. Mit SIRPLUS machte der Berliner das Lebensmittelretten salonfähig und bewahrte mit 100.000 Kund:innen über 4 Millionen Kilogramm Lebensmittel vor der Entsorgung.

Der Großteil der Produkte hatte dabei eine zu kurze Restlaufzeit vom Mindesthaltbarkeitsdatum und stammt vornehmlich von Produzent:innen und Großhändler:innen, die diese nicht normal verkaufen konnten. Das Berliner Startup liefert diese mit DHL Go Green bequem zu Verbraucher:innen nach Hause. Überschüssige Lebensmittel wurden so zurück in den Kreislauf geführt, womit wiederum Lebensmittelverschwendung reduziert wurde. Außerdem ermöglichte SIRPLUS in Kooperation mit der Welthungerhilfe über 500.000 Schulmahlzeiten in Burundi. Zwischenzeitlich führte das Berliner Startup auch stationäre Geschäfte, sogenannte Rettermärkte, die jedoch im Zuge der Corona-Pandemie schließen mussten.

SIRPLUS 2.0: In neuer Konstellation gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Um beim Neustart von Anfang an auf festen Beinen zu stehen, schließt sich Raphael Fellmer jetzt mit Alexander Bernikas von TrendRaider zusammen, der als Mitgründer von SIRPLUS 2.0 vor allem die Themen Operations, Customer Satisfaction und Business Development verantwortet. Bernikas hat mit TrendRaider in Bootstrapping-Manier ohne externe Finanzierung selbst ein erfolgreiches Geschäft rund um nachhaltige Food- und Lifestyle-Produkte aufgebaut. Damit ist er die perfekte Ergänzung zu Mitgründer Raphael Fellmers Plan, sich mit dem Neustart von SIRPLUS auf die Anfänge und eigenen Stärken zurückzubesinnen: Community Building, kleines Team statt rasantem Wachstum und dafür schneller in die Schwarze Null durch organisches Wachstum, Aufklärung und Beteiligung statt teurer Werbeschlacht auf Meta, Google & Co zu kommen.

Gemeinsam setzen beide Gründer zudem ab sofort auf einen anderen Hebel, der zurück zu den Wurzeln der foodsharing Bewegung weist: Durch enge Partnerschaften und Kooperationen soll die Kostenstruktur optimiert und damit langfristige und fruchtbare Partnerschaften geschaffen werden. Das beliebte Subscription-Überraschungs Modell bleibt und profitiert durch Bernikas zehnjährige Erfahrung im E-Commerce Boxengeschäft.

Aber auch die individuellen Bestellungen von einzelnen geretteten Lieblingsprodukten wird es weiterhin geben. Das Produktportfolio wird neben geretteten Lebensmitteln in Zukunft auch gerettete Haushaltsartikel, überschüssige und nachhaltige Wellness- und Lifestyle-Produkte umfassen. Die geretteten Produkte erhalten die Kund:innen direkt aus einer Hand in Berlin-Weißensee nach Hause.

“Wir gehen noch einmal zurück zum Anfang, aber ich bin überzeugt, dass unsere Community zu uns zurückkehren wird“, sagt SIRPLUS Mitgründer Raphael Fellmer. “Ich bin unendlich dankbar, dass die SIRPLUS Reise weitergeht, denn unsere Vision von einer Welt in der alle Menschen genügend zu essen haben, ist heute relevanter denn je: Pro Minute wird allein in Deutschland eine volle LKW-Ladung Lebensmittel weggeschmissen, rund 50 % dieser Verschwendung geschieht dabei direkt in den Haushalten.

Dabei könnten wir die 800 Millionen hungernden Menschen weltweit dreimal mit den global verschwendeten Lebensmitteln ernähren. Außerdem gehen die neusten Studien davon aus, dass 1/10 der globalen Treibhausgase durch Food Waste entstehen. Unsere Herausforderung bleibt also, ohne moralischen Zeigefinger aufzuklären und Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu stärken.”

“Einmal ganz abgesehen von unserer ökologischen und moralischen Verpflichtung, sorgsam und wertschätzend mit Lebensmitteln und Ressourcen umzugehen, sind günstige Nahrungsmittel in Zeiten von Inflation und Krise gefragter denn je. Einfach zum Klimaschutz beizutragen und dabei gleichzeitig den Geldbeutel zu schonen ist und bleibt für mich – wenn richtig umgesetzt – ein Erfolgskonzept”, ergänzt der Berliner Mitgründer Alexander Bernikas

Bildquelle SIRPLUS

Quelle Laika Communications GmbH

BEWITAL und Pacurion: Partnerschaft für optimierten Paletteneinkauf

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Langfristige Zusammenarbeit geschlossen

Die BEWITAL Unternehmensgruppe, ein führender Hersteller von Tiernahrung mit Sitz in Südlohn-Oeding (Kreis Borken, NRW), hat sich für den Paletteneinkauf mit der digitalen Handelsplattform Pacurion aus Reken zusammengeschlossen. Neben der gemeinsamen regionalen Herkunft verbindet die beiden Unternehmen eine solide Partnerschaft. Pacurion begleitet alle Prozesse für die etwa 100.000 Ladungsträger, die BEWITAL jährlich benötigt: von der Angebotseinholung über Verhandlungen und Auftragsvergabe bis hin zur Überwachung der Lieferungen und der Bearbeitung von Reklamationen, stets in enger Zusammenarbeit mit der Produktionsplanung von BEWITAL.

Millionen Nutz- und Heimtiere erhalten die Produkte von BEWITAL – rund 98.000 Tonnen waren es im Jahr 2023. Geliefert wird auf Paletten an den Groß- und Fachhandel oder direkt in die landwirtschaftlichen Betriebe in ganz Deutschland, Europa und weltweit. Das Geschäft wächst, BEWITAL expandiert seit Jahren.

Die familiengeführte BEWITAL-Gruppe betont dabei Innovation, Exzellenz und Effizienz, sowohl bei ihren Produkten als auch in ihren Prozessen. Neben einer hochautomatisierten und digitalisierten Produktionsumgebung setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und investiert vor allem in sein Team. Mit aktuell 600 Mitarbeitenden in verschiedenen Unternehmensbereichen ist BEWITAL auf Erfolgskurs. Jüngste Weiterentwicklungen am Standort umfassen einen neuen Firmensitz, den Ausbau der modernen Produktionsanlagen um viele neue Maschinen und ein vollautomatisiertes Hochregallager mit 13.000 Paletten-Stellplätzen. Die Steuerung der komplexen Materialflüsse wird durch hochmoderne Technologie und neueste IT-Systeme unterstützt.

100.000 Paletten – Premium gemanagt

„Beim Paletteneinkauf setzen wir künftig auf noch mehr Effizienz“, sagt Christof Sicking, kaufmännischer Betriebsleiter bei BEWITAL. „Wir benötigen jede Woche bis zu 2.000 Paletten, rund 100.000 Ladungsträger pro Jahr. Der administrative Aufwand dafür ist enorm, so dass wir beim Beschaffungsmanagement von Paletten jetzt auf Pacurion als Partner setzen. Die digitale Handelsplattform kombiniert die Vorteile von Digitalisierung und KI mit persönlicher Beratung. Das Team verfügt über eine fundierte Marktkenntnis und ist sehr serviceorientiert, wir arbeiten deshalb eng mit dem Team zusammen.“

Pacurion bietet seinen Kunden über die digitale Handelsplattform unterschiedliche Beschaffungslösungen an, von Basic über Smart bis Prime: „Kunden wie BEWITAL profitieren am stärksten von unserem Prime-Modell“, sagt Patrick Grünwald, Chief Sales Officer von Pacurion. „Neben tagesaktuellen Bestpreisen erhält BEWITAL die komplette Ladungsträgerbeschaffung als Service on top – fester Ansprechpartner, Liefergarantie und Reporting inklusive.“

Pacurion steht dabei als Vertragspartner in der Verantwortung – sowohl für Kunden als auch für Lieferanten. Bisherige Bestandslieferanten des Kunden werden auf Wunsch auf die Plattform integriert. Pacurion finanziert sich über eine Gebühr pro Transaktion, die im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt.

Rund drei Monate wurde die Zusammenarbeit im Prime-Modell getestet. „Es gab während der gesamten Zeit keine einzige Reklamation“, sagt Patrick Thesing, Pacurion Account Manager Sales und direkter Ansprechpartner für BEWITAL. Jetzt erteilte BEWITAL den Zuschlag für die laufende Zusammenarbeit: Jede Woche schickt Pacurion mehrere Lkw in den Kreis Borken, die dort die georderten Ladungsträger an unterschiedlichen Lager-Standorten abliefern. Neben dem neu errichteten Hochregallager zählen dazu zwei Außenläger, ein weiteres Hochregallager sowie die Lagerflächen der acht unterschiedlichen Werksbereiche.

Volle Transparenz

Bei Marco Wanninger, er ist bei BEWITAL im Bereich Einkauf und Materialdisposition tätig, laufen die Bestellanforderungen zusammen. „Alle vierzehn Tage bespreche ich mit Pacurion unseren Bedarf, ansonsten leite ich die benötigten Mengen kurz per Mail weiter“, erklärt er. „Die operative Zusammenarbeit läuft reibungslos und bequem.“

Zum Service gehören ein monatliches Reporting, Marktinformationen wie zum Beispiel der Holz-Preis-Index, Analysen zur Entwicklung von Palettenpreisen oder aktuelle Zollinformationen, die Paletten betreffen. „Wir haben bei BEWITAL viel vor und werden in diesem, wie auch in den nächsten Jahren, weiter wachsen“, sagt Christof Sicking. „Das Beschaffungsmanagement von Paletten liegt bei Pacurion in professionellen Händen. Wir haben dort unsere festen Ansprechpartner, erhalten Preistransparenz und attraktive Konditionen. Wir sparen enorm an administrativen Aufwand. Für uns ist das eine große Arbeitserleichterung – unser Team kann sich so voll und ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren.“

Bild:Zusammenarbeit BEWITAL – Pacurion

Quelle:STROOMER PR | Concept GmbH

Thomas Pförtner: „KI ist kein Qualitätsmerkmal“

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Das Thema Künstliche Intelligenz wird im Marketing gehypt

ChatGPT und andere Tools haben einen Hype um das Thema KI ausgelöst. Die Werbeversprechen in Sachen Künstliche Intelligenz sind inzwischen allgegenwärtig. Überall ist KI drin, dran oder zumindest beteiligt. KI ist zum Marketingrenner geworden. Dabei ist KI aber keineswegs ein Qualitätsmerkmal. Zwar ist es gut, dass durch ChatGPT und Co. das Thema nun große Aufmerksamkeit bekommt, aber die großen Sprachmodelle sind nur ein kleiner Teil möglicher Anwendungen. Wer nicht aufpasst und nicht entsprechend vorbereitet ist, kann wegen der vielen Werbeversprechen „auf die Nase fallen“.

„Nicht überall, wo KI draufsteht, ist auch KI drin“, weiß Thomas Pförtner. Er ist Interim und Projektmanager sowie Experte rund um die Themen IT, Business Development und neue Geschäftsmodelle. „Hier spielt KI natürlich eine große Rolle. Aber: Nicht alles braucht wirklich KI. Unternehmen sollten sich hier nicht blenden lassen.“ ChatGPT und andere Anwendungen sind nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten generativer KI. Der weitaus größere Teil von KI befasst sich schon heute mit dem Verarbeiten strukturierter Daten. Und hier sind viele Unternehmen noch sehr mangelhaft aufgestellt. „Da nutzt auch kein Werbeversprechen. Profitieren kann nur, wer seine Daten sauber und seine Prozesse digitalisiert hat“, so Thomas Pförtner. Wo dies nicht der Fall ist, drohten teure Fehlentscheidungen und Fehlinvestitionen.

„Weder Chatbots noch Dokumenten-Management-Prozesse benötigen zwingend Künstliche Intelligenz. Viele Lösungen funktionieren einfach regelbasiert. Nicht jeder Algorithmus ist auch eine KI. Da findet derzeit viel Irreführung statt“, ist Pförtner überzeugt. Zwar könne KI viele Anwendungen besser machen, zwingend sei sie aber für viele Anwendungsfälle nicht.

„KI ist Statistik“, erklärt Pförtner. „Statistik, die sich selbst verbessert, in dem sie immer bessere Schlüsse aus den gewonnenen Erkenntnissen zieht. Algorithmen hingegen sind Regeln, basierend auf ‚einfachen‘ Wenn-Dann-Prozessen, wobei ‚einfach‘ auch bedeuten kann, dass tausende Formeln und Berechnungen stattfinden.“ KI habe immer ein selbstoptimierendes, erkennendes und lernendes Element. Für viele Anwendungen sei das aber eben gar nicht nötig. Online-Banking, Call-Center-Steuerungen, Fahrkartenautomaten, Bestellterminals und Suchmaschinen kamen schließlich bislang auch ohne KI aus. Nicht alles, was digital abgebildet wird oder das Leben leichter macht, sei KI, so Pförtner. Aber: „Wir werden erleben, dass immer KI auch in solche Prozesse Einzug hält.“ Da komme noch viel auf die Menschen und die Unternehmen zu.

Es sei wichtig zu verstehen, wo der Einsatz von Künstlicher Intelligenz tatsächlich Sinn habe, so der IT- und Infrastrukturexperte. Auch die Frage, welche Art von KI, müsse geklärt werden. So bringen Sprachmodelle wie ChatGPT im Rahmen von Berechnungen, Formeln und deren Verknüpfungen kaum einen relevanten Nutzen, wohl aber im Kontext von Textverarbeitungen. „KI ist da sinnvoll, wo Service verbessert wird. Service erfordert heute Daten. Liegen diese digital und strukturiert vor, kann eine KI helfen, diese zu verwerten und in Leistungen umzuwandeln sowie die Daten selbst und die Leistungen selbstlernend zu optimieren.“ Unternehmen sollten sich auf das konzentrieren, was derzeit möglich und für sie sinnvoll ist. Der KI-Hype ist grundsätzlich berechtigt, aber er darf niemanden blenden. Versprechen allein lösen keine Probleme.

Bild:Thomas Pförtner ist Projekt- und Interim Manager. Er realisiert neue Geschäftswerte durch fokussierte Projekte und ist immer dann gefragt, wenn es um strategisches Wachstum durch technische Innovationen geht.

Quelle:Dipl.-Ing. Thomas Pförtner

Fußball-EM: Mit Bluecode & mobile-pocket mobil bezahlen und in Partnerschaft mit Alipay+ 444 EM-Tickets gewinnen

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Wer bei ausgewählten Händlern über die mobile-pocket App mit Bluecode bezahlt, kann beim offiziellen EM 2024 Ticket-Run teilnehmen; verlost werden 222 x 2 Tickets.

Die Partnerschaft von Bluecode mit Alipay+, dem offiziellen Sponsor der UEFA EURO 2024TM, bringt Bluecode User:innen die Chance, bei der Fußball-EM in Deutschland live dabei zu sein. Als langjähriger Bluecode-Partner ermöglicht auch mobile-pocket seinen User:innen, direkt aus der mobile-pocket App zu bezahlen und am EM 2024 Ticket-Run teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es 222 mal 2 Tickets, vom Eröffnungsspiel am 14. Juni in München bis zum Finalspiel am 14. Juli in Berlin. Darunter sind auch Tickets für die längst ausverkauften Gruppenspiele der österreichischen und der deutschen Nationalmannschaft. Das Gewinnspiel läuft ab sofort und bis 11. Juni. mobile-pocket ist neben der Bluecode App und der OneFootball App eine von drei Apps, mit denen an diesem Gewinnspiel teilgenommen werden kann. User:innen, die via mobile-pocket mit Bluecode bei einem der teilnehmenden Alipay+ Händler bezahlen und Kund:in bei einer der teilnehmenden Banken sind, können teilnehmen.

„Wir sind sehr stolz, dass Bluecode, gemeinsam mit mobile-pocket – zwei europäische Innovationsträger – den Österreicher:innen und Deutschen dieses spektakuläre Gewinnspiel als europäische Payment-Marke und Partner von Alipay+ anbietet und dass wir dafür ein sehr starkes Netzwerk an Partnern, Händlern und Banken zusammenstellen konnten“, sagt Bluecode-CEO Christian Pirkner.

Großes Gewinnspiel-Netzwerk: Teilnahme bei Rossmann, Müller & Co.
„Als österreichisches Mehrwert-Wallet freuen wir uns enorm, unseren User:innen in Deutschland dieses internationale Megaevent Fußball-EM ein Stück weit näherzubringen“, ergänzt Wolfgang Stockner, CEO der bluesource – mobile solutions gmbh, dem oberösterreichischen Entwickler und Betreiber von mobile-pocket. Zum Bluecode-Netzwerk, das am Gewinnspiel teilnimmt, gehören namhafte Banken wie die Frankfurter Sparkasse, die Stadtsparkasse München sowie die Sparkasse Siegen, die Kreissparkassen Saarlouis, Saarpfalz und St. Wendel, und die Sparkassen Saarbrücken und Merzig-Wadern sowie bundesweite Händler wie Rossmann, Müller und dm. Bluecode-Nutzer:innen, die mit Bluecode aus der mobile-pocket App, der Bluecode App oder der One Football App bei einem der teilnehmenden Händler bezahlen und Kund:in bei einer der teilnehmenden Banken sind, bekommen für jeden ausgegebenen Euro ein Los.

Mit mobile-pocket & Bluecode in den EM-Stadien und offiziellen Fanzonen bezahlen
Mit der mobile-pocket-App lassen sich sämtliche Kundenkarten digitalisieren und gesammelt auf dem Smartphone speichern. Durch die nahtlose Integration des offenen Bezahlsystems Bluecode können User:innen schnell, bequem und sicher direkt aus der mobile-pocket App heraus bezahlen, so auch in den EM-Stadien und offiziellen Fanzonen der Fußball-EM 2024. Christian Pirkner, CEO von Bluecode: „Indem wir digitales Bezahlen nahtlos in den Alltag unserer User:innen integrieren, revolutionieren wir nicht nur die Art und Weise, wie Menschen einkaufen, sondern auch wie sie ihre Freizeit genießen. Mit mobile-pocket bringen wir den Lifestyle von morgen schon heute in die Hände unserer User:innen und bieten zudem die Chance, die Fußball-EM 2024 live mitzuerleben.“

Pietro Candela, General Manager of Europe bei Alipay+, fügt hinzu: „Dies ist eine fantastische Gelegenheit für Bluecode- und mobile-pocket-Nutzer:innen, die Chance auf Tickets für eines der größten Sportereignisse des Jahres zu bekommen. Wir freuen uns darauf, mit Fußballfans, die Deutschland für die UEFA EURO 2024 besuchen, sowie mit allen Tourist:innenzu interagieren, die diesen Sommer nach Europa kommen und mit ihren Alipay+ unterstützten Partnerwallets, die ihnen ein reibungsloses Zahlungserlebnis ermöglichen, bezahlen.“

Bild:Christian Pirkner, CEO von Bluecode © Blue Code International AG

Quelle:Blue Code International AG