Sonntag, November 8, 2026
Start Blog Seite 1217

Deutlich mehr Aufträge im Bauhauptgewerbe im November 2024

0

Kransitz (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im November 2024 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 7,9 Prozent gestiegen. Dabei nahm der Auftragseingang im Hochbau um 7,8 Prozent und im Tiefbau um 7,9 Prozent zu, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2023 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe demnach um 16,6 Prozent. Dabei nahm der Auftragseingang im Hochbau um 3,1 Prozent und im von Großaufträgen geprägten Tiefbau um 30,3 Prozent zu. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 16,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe nahm im November 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent ab (nominal: -0,1 Prozent), so das Statistische Bundesamt. Im Hochbau sank der Umsatz real um 5,2 Prozent (nominal: -3,2 Prozent), während er im Tiefbau um 0,1 Prozent anstieg (nominal: +2,9 Prozent). Mit 11,5 Milliarden Euro Umsatz war der November allerdings der bisher umsatzstärkste Monat im Jahr 2024.

In den ersten elf Monaten 2024 sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum laut Destatis real um 1,1 Prozent, nominal nahmen sie um 0,5 Prozent zu. Innerhalb des Bauhauptgewerbes sanken die Umsätze in diesem Zeitraum im Hochbau real um 5,0 Prozent, während sie im Tiefbau um 3,8 Prozent anstiegen. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im November 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozent ab, so die Statistiker.


Foto: Kransitz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Zahl der Verletzten bei Verkehrsunfällen im November 2024 gesunken

0

Unfall auf der A 9 bei Leipzig (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Verletzten bei Straßenverkehrsunfällen ist im November 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4 Prozent gesunken. Insgesamt wurden rund 28.000 Menschen und damit 1.200 weniger als im November 2023 verletzt, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag nach vorläufigen Zahlen mit.

Die Zahl der Verkehrstoten sank demnach um 12 auf 199 Personen. Die Polizei registrierte im November 2024 insgesamt 217.200 Straßenverkehrsunfälle und damit 5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat (-11.900).

Im Zeitraum Januar bis November 2024 erfasste die Polizei laut Destatis 2,3 Millionen Straßenverkehrsunfälle und damit in etwa so viele wie im Vorjahreszeitraum. Darunter waren 267.400 Unfälle mit Personenschaden, bei denen 2.545 Menschen getötet wurden. Damit ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 65 (-2 Prozent) gesunken.

Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nahm um 5.700 (-2 Prozent) ab, so die Statistiker. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank im selben Zeitraum um 2 Prozent oder 7.800 Menschen auf 334.400.

Die Vereinten Nationen wollen bis 2030 die Zahl der Verkehrstoten halbieren. Dafür empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Straßen, auf denen sowohl seitliche als auch frontale Zusammenstöße ausgeschlossen sind, eine sichere Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Auf Straßenabschnitten mit möglichen Zusammenstößen zwischen Autos und ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie etwa Fußgängern werden 30 Kilometern pro Stunde empfohlen. Darüber hinaus weist die Weltgesundheitsorganisation auf den Nutzen von baulichen Maßnahmen hin, wie etwa Fuß- und Radwegen, erhöhten Fußgängerüberwegen, Kreisverkehren und verengte Straßenabschnitten.


Foto: Unfall auf der A 9 bei Leipzig (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD-Politiker wollen harte Gangart gegenüber Trump

0

Axel Schäfer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Einen Monat vor der Bundestagswahl verlangen SPD-Politiker von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der eigenen Parteispitze eine härtere Gangart gegenüber dem neuen US-Präsidenten Donald Trump. „Bundeskanzler und SPD-Chef müssen Donald Trump die Stirn bieten“, sagte der SPD-Abgeordnete Axel Schäfer dem „Tagespiegel“ am Freitag.

„Trump gefährdet die Demokratie, regiert mit Oligarchen. Joe Biden spricht diese Wahrheit aus“, sagte er. „Warum schweigen wir?“

Schäfer rief die eigene Partei dazu auf, klarzumachen, dass es bei der Bundestagswahl am 23. Februar mit Blick auf Trump um eine „Richtungsentscheidung“ gehe. „CDU, AfD und FDP unterwerfen sich dem Trump-Regime. Sie stehen für Anpassen und Einknicken vor Trump. Das gilt vor allem für CDU-Chef Merz, wie sein anbiedernder Brief an Trump zeigt“, sagte Schäfer. „Die Demokratie ist so gefährdet wie seit 1945 nicht – die SPD muss und wird sich standhaft zeigen.“

Deutschland und Europa seien „keine Vasallen der USA“, sagte der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) der Zeitung. „Wir wollen und werden uns Herrn Trump nicht unterwerfen. Das muss Deutschland, das muss die Bundesregierung immer wieder deutlich machen.“

Man solle „ernst nehmen, was Trump sagt und tut“, sagte Thierse. „Aber: Niemand muss dem gewaltigen Ego Donald Trump schmeicheln. Weder Anbiederung noch Unterwerfungsgesten sind nötig. Das sollte die SPD im Wahlkampf deutlich machen.“

Die USA seien für Deutschland wie Europa ein wichtiger, politischer, wirtschaftlicher und militärischer Partner, sagte Thierse. Die EU solle weiter eine „Partnerschaft auf Augenhöhe“ mit den USA pflegen. „In der Nato sind wir gleichberechtigt mit den USA“, so Thierse.

Sachsen-Anhalts SPD-Vorsitzende Juliane Kleemann sagte, man solle Trump nicht den Gefallen tun, ihn mit Schaum vor dem Mund zu attackieren. „Aber wir Sozialdemokraten, auch Kanzler Olaf Scholz, müssen für unsere Prinzipien einstehen, auch gegenüber Trump“, sagte Kleemann der Zeitung. „Wir müssen laut sagen, und mit geradem Rücken Trumps Verstöße gegen Demokratie, Rechtsstaat, die regelbasierte Ordnung benennen. Andere Parteien mögen Trump nun schmeicheln. Unterwürdigkeit aber ist eben nicht das Gebot der Stunde.“

Donald Trump werfe „alle Normen und Regeln über den Haufen“, sagte Kleemann. „Er will die transatlantische Partnerschaft zerstören.“


Foto: Axel Schäfer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Umfrage: Mehrheit offen für Stromverbrauch in günstigen Zeiten

0

Moderne Stromzähler (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine Mehrheit der Deutschen kann sich einer neuen Befragung vorstellen, eigene Stromverbräuche in die Zeiträume zu legen, in denen die Strompreise am günstigsten sind. Das geht aus einer Umfrage von Yougov im Auftrag des Energieunternehmens Eon hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) vorab berichten.

Demnach befürworten mehr als 60 Prozent der Deutschen flexible Stromverbrauchs-Verschiebungen in bestimmte Zeitfenster. „Das ist ein wichtiges Statement für die Energiewende“, sagte Jens Michael Peters, Geschäftsführer Energielösungen bei Eon Energie Deutschland, zu den Ergebnissen den Funke-Zeitungen. Denn mit solch einem Verhalten könnten Verbraucher „in bestimmten Konstellationen nicht nur bares Geld sparen, sondern auch zur stabilen Weiterentwicklung eines modernen Energiesystems beitragen“. So könne man einer „intelligenten, grünen Energiezukunft einen großen Schritt näherkommen.“

In Deutschland sind Stromanbieter seit Anfang dieses Jahres verpflichtet, Kunden sogenannte dynamische Stromtarife anbieten zu können. Dabei sind die konkreten Energiekosten direkt an die Strombörse gekoppelt und verändern sich stündlich. Ist also etwa viel Strom aus Wind und Sonne im Netz ist der Preis günstiger, ist das Angebot hingegen knapp, wird die Kilowattstunde (kWh) teurer. Das bislang klassische Tarifmodell funktionierte über einen festen Grundpreis pro Jahr plus festen Arbeitspreis pro verbrauchter kWH.

Um die neuen Stromtarife nutzen zu können, benötigen Kunden allerdings zwingend einen digitalen Stromzähler, sogenannte Smart Meter. In Deutschland habe der Smart Meter Rollout zum Jahreswechsel an Tempo aufgenommen, so Eon. Derzeit aber haben einer Einschätzung der Smart-Meter-Initiative (SMI) zufolge nur zwei Prozent der deutschen Haushalte ein solches Gerät.

Viele zeigen sich laut der Eon-Umfrage aber dafür offen. 48 Prozent der Deutschen sehen darin, einen „wichtigen Baustein der Energiewende“. 22 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu, während 31 Prozent unentschlossen sind oder keine Angabe machen.

Darüber hinaus zeigt die Umfrage, dass mehr als jeder dritte Befragte (36 Prozent) bereits ein grundsätzliches Interesse am freiwilligen Einbau eines Smart Meters hätte. Besonders die jüngeren Altersgruppen zeigen sich hier überdurchschnittlich interessiert, mit 47 Prozent Zustimmung bei den 18-24-Jährigen und 46 Prozent bei den 25-34-Jährigen.


Foto: Moderne Stromzähler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Microsoft-Diversity-Managerin besorgt über Trump-Entwicklungen

0

Microsoft-Filiale (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Magdalena Rogl, „Head of Diversity and Inclusion“ bei Microsoft Deutschland, blickt mit großer Sorge auf die gesellschaftliche Entwicklung nach dem erneuten Amtsantritt Donald Trumps. „Die Weltpolitik verändert sich gerade entgegen der Werte, die wir bisher als Gesellschaft gelebt haben. Das betrifft nicht nur die USA, sondern ist auch in Deutschland zu spüren“, sagte sie dem „Stern“.

In den USA werden Diversity-Programme gerade mit großer Geschwindigkeit zurückgefahren, auch in großen Tech-Firmen. Rogl hält das nicht nur menschlich, sondern auch wirtschaftlich für eine fatale Entscheidung: „Es geht nicht nur ums Nettsein. Wenn alle Mitarbeitenden psychologische Sicherheit haben, das Gefühl von Wertschätzung und Verbundenheit, dann sind sie auch leistungsfähiger und motivierter.“

Studien belegten, dass Firmen bis zu 30 Prozent erfolgreicher seien, wenn sie sich für Diversität und Inklusion einsetzten. Ein Wettbewerbsvorteil, den man nicht ohne Not aufgeben solle.

Dennoch sieht sie die Zukunft nicht nur pessimistisch: „Es hat historisch gesehen immer diese Wellen gegeben, Reaktionen auf starke, progressive Bewegungen.“ Der aktuelle politische Trend sei also eine Momentaufnahme: „Daran halte ich mich fest“, sagte sie. Diversity sei eine Tatsache – und Unternehmen in der Pflicht, sie zu gestalten. „Ein Unternehmen kann nur in einer gesunden Gesellschaft gut funktionieren. Deshalb haben wir eine Verantwortung, diese Gesellschaft auch bei Gesundheit zu halten.“


Foto: Microsoft-Filiale (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Habeck: "Wir müssen jetzt einen Tick mehr riskieren"

0

Robert Habeck mit Grünen-Spitzenpolitikern (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Einen Monat vor der Bundestagswahl kündigen die Grünen eine offensivere Wahlkampfstrategie an, um doch noch in der Regierung zu bleiben. „Wir müssen jetzt einen Tick mehr riskieren“, sagte Kanzlerkandidat Robert Habeck der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe).

Zwar haben die Grünen seit dem Ampel-Aus einige Prozentpunkte zugelegt, liegen in den aktuellen Umfragen aber noch immer deutlich hinter der SPD von Kanzler Olaf Scholz. Schon rechnerisch ist damit fraglich, ob es für eine Koalition mit der weit enteilten Union von Friedrich Merz reicht. Dies wäre nach aktuellem Stand die einzige realistische Machtoption.

Die Grünen hoffen laut Habeck dennoch weiter auf eine Regierungsbeteiligung nach der Wahl am 23. Februar. „Ich will die Grünen nicht in die Opposition führen, um dann bei der nächsten Wahl mit 25 Prozent angreifen zu können“, sagte der Vizekanzler weiter. „Playing to win, not to lose – darum geht es mir.“

Der Wahlkampf der Grünen war in den vergangenen Tagen von einer mutmaßlichen Intrige im Berliner Landesverband überschattet worden. Zudem hatte Habeck mit einem unausgereiften Vorschlag, Sozialbeiträge auf Kapitalerträge zu erheben, Kritik auf sich gezogen.


Foto: Robert Habeck mit Grünen-Spitzenpolitikern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Europa League: Frankfurt-Erfolg dank Uzun-Traumtor gegen Budapest

0

Can Uzun (Eintracht Frankfurt) (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am siebten Spieltag der Uefa Europa-League-Vorrunde hat Eintracht Frankfurt zuhause gegen Ferencvaros Budapest mit 2:0 gewonnen.

In einer zähen ersten Hälfte ging von der Eintracht noch die meiste Torgefahr aus. Die Gäste verlegten sich dagegen auf eine stabile Defensive, ohne jedoch echte Offensivakzente zu setzen.

In der 19. Minute versuchte es Ekitiké mal aussichtsreich von der Strafraumkante, Dibusz konnte den Schuss aber aus dem rechten Eck kratzen.

Am Ende einer schönen Kombination kam Kristensen in der 36. Minute zum Abschluss aus spitzem Winkel, der für den verletzten Dibusz gekommene Keeper Varga parierte aber zur Ecke, die nichts einbrachte. Nach 45 Minuten hätte die SGE eher eine Führung verdient gehabt, musste aber ohne Treffer in die Kabine.

In Hälfte zwei brachte Uzun die Hausherren dann aber doch in Front: Nach einer tollen Balleroberung zog der 19-Jährige in der 50. Minute aus 20 Metern einfach mal ab und drosch das Leder unhaltbar in den linken Winkel.

Die Toppmöller-Elf bekam nun mehr Räume angeboten und nutzte diese in der 59. Minute auch aus: Ein abgefälschter Larsson-Schuss landete über Umwege bei Ekitiké, der Gartenmann narrte und aus wenigen Metern verwertete.

Anschließend kontrollierten die Hessen die Begegnung nach Belieben und brachten die drei Punkte ins Ziel.

Mit dem Sieg rückt Frankfurt in der Europa-League-Tabelle auf Rang zwei vor und steht damit fast sicher im Achtelfinale des Wettbewerbs.


Foto: Can Uzun (Eintracht Frankfurt) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Börsen legen weiter zu – Banken legen Fabelzahlen vor

0

Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag weiter zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 44.565,07 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.115 Punkten 0,5 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 21.900 Punkten 0,2 Prozent im Plus.

„Die großen Wall-Street-Banken, die zum Start in die Berichtssaison ihre Ergebnisse vorgelegt haben, konnten mit zweistellig prozentualen Zuwächsen im Investmentbanking aufwarten“, brachte Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets zu den Gründen der guten Anlegerstimmung vor. „JP Morgan, die nach Vermögenswerten größte Bank des Landes, meldete einen Rekordjahresgewinn, während Goldman Sachs den Gewinn pro Aktie mehr als verdoppeln konnte.“

„Es folgten gute Zahlen vom Chipgiganten Taiwan Semiconductor. Dieser liefert unter anderem Chips an Nvidia und verzeichnete einen Gewinnsprung von 57 Prozent im vierten Quartal. Das nährt die Hoffnung, dass die enormen Investitionen in KI-Projekte anhalten werden. Schaffen es also die `Glorreichen Sieben` erneut, die Erwartungen der Wall Street zu erreichen oder gar zu übertreffen, dürfte die aktuelle Rally eher am Anfang stehen als am Ende“, prognostizierte der Experte.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0418 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9599 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ leicht nach, am Abend wurden für eine Feinunze 2.754 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 84,99 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 77,88 US-Dollar, das waren 112 Cent oder 1,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Europa League: Tottenham setzt sich knapp gegen Hoffenheim durch

0

Anton Stach (TSG Hoffenheim) (Archiv), via dts NachrichtenagenturSinsheim (dts Nachrichtenagentur) – Am 7. Spieltag der Uefa Europa-League-Vorrunde hat die TSG 1899 Hoffenheim in Sinsheim gegen die Tottenham Hotspurs mit 2:3 verloren.

Die Gäste aus England waren von der ersten Minute an überlegen und münzten dies in der dritten Minute bereits in Tore um: Pedro Porros langer Ball landete bei Maddison und der feuerte von rechts am Strafraumrand trocken unter die Latte.

Son besorgte in der 22. Minute das verdiente 2:0, als der Ex-Hamburger links am Strafraum abzog und durch Kaderabek abgefälscht in die Maschen traf.

Danach schien die TSG endlich aufzuwachen und kam selbst zu Chancen: In der 33. Minute zog Bischof aus 13 Metern ab, kam aber nicht am aufmerksamen Keeper Austin vorbei.

In der 45. Minute wiederum verpasste Bergvall den dritten Gästetreffer, als sein Kopfball aus drei Metern nicht an Baumann vorbeikam. Zur Pause führte die Postecoglou-Elf verdient, aber die Ilzer-Truppe schien noch nicht aufgegeben zu haben.

Das unterstrich Kramaric nach dem Seitenwechsel in der 55. Minute: Der Kroate stieg nach Flanke hoch und köpfte geräuschvoll an die Querlatte. In der 60. Minute verpasste Bischof das linke obere Toreck nur knapp.

Die Londoner ließen nun zu viel zu und bekamen die Quittung in der 68. Minute: Jurseks Hereingabe von links brachte Stach im Vollsprint unten rechts unter.

Die Engländer zeigten sich in der 77. Minute aber gnadenlos und stellten den alten Abstand wieder her: Son drang von links in den Strafraum ein und beförderte die Kugel aus spitzem Winkel ins lange Eck.

Doch auch von diesem Rückschlag ließ sich der Bundesligist nicht beirren und kam in der 88. Minute noch einmal heran: Der eingewechselte Mokwa nickte nach Kramaric-Flanke vorbildlich ins rechte Eck ein. Merh war aber nicht drin.

Damit rutscht Hoffenheim in der Tabelle vorerst auf Rang 28 ab und muss am 8. Spieltag gegen Anderlecht unbedingt punkten, um die Play-offs zu erreichen.


Foto: Anton Stach (TSG Hoffenheim) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Faeser kritisiert Behörden in Bayern nach Aschaffenburg

0

Nancy Faeser (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat nach dem tödlichen Messerangriff in Aschaffenburg deutliche Kritik an den bayerischen Behörden geübt – und sich offen für eine Diskussion darüber gezeigt, Abschiebungen nicht mehr allein den Ländern überlassen. „So müssen wir jetzt von den bayerischen Behörden durchaus wissen, warum konnte denn der Täter noch auf freiem Fuß sein, obwohl er vorher Gewalttaten begangen hat und obwohl er psychisch auffällig war“, sagte Faeser im ZDF-„Heute-Journal“.

Gesetzlich sei in der Vergangenheit bereits an vielen Stellen nachgeschärft worden. „Wir haben Ausreisegewahrsam, Abschiebehaft verlängert, aber Sie haben recht, das muss in der Praxis auch funktionieren“, so Faeser. „Für die Abschiebungen sind die Länder vor Ort zuständig. Wir stellen fest, dass wir zu wenig Abschiebehaftplätze haben und ja, wir haben hier Vollzugsdefizite.“

Angesprochen darauf, ob nun der Bund Abschiebungen übernehmen werde, sagte Faeser: „Wir prüfen, ob es sinnvoller ist, tatsächlich die Abschiebung auf andere Behörden zu verlagern. Das kann ich Ihnen abschließend noch nicht beantworten. Normalerweise sagt man, wenn man näher dran ist, funktioniert es einfacher. Aber wir werden uns das angucken müssen.“

Bei dem tödlichen Messerangriff in Aschaffenburg waren am Mittwoch ein zweijähriger Junge und ein 41-jähriger Mann getötet worden. Der Tatverdächtige ist ein 28-Jähriger mit afghanischer Staatsangehörigkeit, der laut Bayerns Innenminister Herrmann ausreisepflichtig war.


Foto: Nancy Faeser (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts