Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland zu übernehmen, fordern europäische Spitzenpolitiker ein stärkeres Engagement in der Arktis.
„Die Grenzen der Europäischen Union sind nicht verhandelbar“, sagte der französische Außenminister Jean-Noel Barrot der „Welt am Sonntag“. Man müsse jedoch anerkennen, dass die Arktis eine bedeutende Rolle für die Sicherheit des Westens spiele, vor allem aufgrund der De-facto-Allianz zwischen Russland und China. „Sollte man“, fragte Barrot, „angesichts dieser neuen Bedrohungen einfach abwarten?“ Die Antwort laute Nein.
Top-Entscheider in Brüssel betrachten die Gedankenspiele in Washington als Weckruf für die EU. „Präsident Trump hält Europa ein Stück weit den Spiegel vor“, sagte Manfred Weber, Chef der christdemokratischen Europäischen Volkspartei (EVP), der „Welt am Sonntag“. Der Kontinent müsse geostrategisch auftreten. „Trump unterstreicht zu Recht die Bedeutung Grönlands“, so Weber. „Diese wurde von Europa bisher nicht diskutiert.“
Der EVP-Chef pochte zugleich auf ein entschlossenes Vorgehen der EU, sollte Trump Zölle auf dänische Produkte verhängen, um die Regierung in Kopenhagen zu einem Verkauf Grönlands zu bewegen. „Dänemarks Interessen sind Europas Interessen, wir lassen uns nicht auseinanderdividieren“, sagte Weber. „Zölle gegen Dänemark müssten gemeinsam beantwortet werden.“
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Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Im Gazastreifen sind am Samstag drei weitere der am 7. Oktober 2023 entführten Geiseln aus den Händen der Hamas freigelassen worden.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere Städte melden einen Anstieg bei Gewalttaten auf bekannten Plätzen. Das zeigen Polizei-Auswertungen aus Köln, München und Berlin, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor der Bundestagswahl legt die Linkspartei einen Fünf-Punkte-Plan vor, um „das Vermögen der deutschen Milliardäre in zehn Jahren zu halbieren“. Die Mehreinnahmen sollen in den Ausbau des Sozialstaates und der Infrastruktur fließen, heißt es in dem Konzept, über welches das „Handelsblatt“ berichtet. Der Bundesvorstand will es an diesem Wochenende beschließen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump auf breiter Front kritisiert. Gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ missbilligte er Trumps Versuch, US-Hilfe für die Ukraine an Nutzung ihrer Seltenen Erden zu koppeln.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die EU unternimmt nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) nicht genug gegen Billigwaren aus China, die direkt an Endkunden verschickt werden.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ist zu einer Reform des Bürgergelds nach der Wahl bereit.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat Forderungen nach einer Pflegevollversicherung zurückgewiesen. „Die Pflegeversicherung ist eine Teilversicherung – und das wird sie voraussichtlich auch bleiben, weil eine Vollversicherung zu teuer wäre“, sagte der CDU-Chef den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben).
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Stefan Düll, fordert Übungstage für Online-Unterricht.
New York (dts Nachrichtenagentur) – An den US-Börsen hat sich am Freitag zum Ausklang der Handelswoche noch einmal Pessimismus breit gemacht. Der Dow schloss bei 44.303 genau 1,0 Prozent schwächer, der Nasdaq 100 ging mit 21.491 Punkten 1,3 Prozent niedriger aus dem Handel und der breiter gefasste S&P 500 war am Ende bei 6.026 Punkten ebenfalls 1,0 Prozent günstiger bewertet.