Samstag, November 7, 2026
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ADAC-Präsident will Preistransparenz an Ladesäulen

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Elektroauto an einer Strom-Tankstelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC), Christian Reinicke, schlägt sichtbare Preisinformationen an öffentlichen Ladestationen für Elektroautos wie an Tankstellen vor. „Wir brauchen dringend eine Vergleichbarkeit von Preisen, so wie wir das auch beim Tanken kennen“, sagte Reinicke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Es gebe keinen erkennbaren Grund dafür, dass es so etwas nicht gibt. Konkret fordert er, dass man an der Ladesäule erkennen müsse, „wie hoch der Strompreis überhaupt ist“, sagte er. „Dann würden E-Autofahrer auch mal spontan, wenn es gerade günstig ist, zum Laden fahren.“

Grundsätzlich fordert der Präsident von Europas größtem Mobilitätsclub mehr Verlässlichkeit in Bezug auf die Ladepreise an öffentlichen Ladestationen. Bislang sehe er jedoch noch große Unsicherheitsfaktoren. „Der Ladepreis für den Strom ist viel zu hoch und wird absehbar auch eher nicht sinken. Die Politik muss alles dafür tun, dass die Ladestrompreise für Verbraucher günstiger werden“, sagte Reinicke.

Helfen könnten dem ADAC-Präsidenten zufolge eine sogenannte Markttransparenzstelle, wie es sie auch bei Spritpreisen gibt. Angesiedelt ist sie beim Bundeskartellamt. Verbraucher können sich so zum Beispiel per App jederzeit über die Kraftstoffpreise informieren. „Das ist ein einfaches Instrument, das Verbraucher kennen. Und das würde automatisch zu einem Wettbewerb unter den Anbietern und auch zu günstigeren Ladepreisen führen“, so Reinicke.

Einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox zufolge war das Aufladen eines Elektroautos an einer öffentlichen Ladestelle im ersten Halbjahr 2024 bis zu 79 Prozent teurer als das Stromtanken an der heimischen Wallbox. Der durchschnittliche Haushalts-Strompreis lag bei 35,96 Cent/kWh. Bei öffentlichen Ladesäulen lag der durchschnittliche Kilowattstundenpreis bei 54,25 Cent/kWh (normale Aufladung mit Wechselstrom) beziehungsweise bei 64,44 Cent/kWh (Schnellladung mit Gleichstrom).

Mit Blick auf den Ausbau des Ladenetzes mahnte der Funktionär schnellere Fortschritte an. Man dürfe aber auch nichts Unmögliches verlangen. Gut ist der Ausbauzustand Reinicke zufolge an Autobahnen, aber zum Beispiel in Mehrfamilienhäusern habe man große Probleme. „Da höre ich zum Teil von Angeboten, wo Wohnungsbesitzer monatlich 50 bis 75 Euro an die Stadtwerke zahlen sollen – nur, um die Möglichkeit zu haben, laden zu können. Da sind die Strompreise noch nicht eingerechnet“, sagte er. Das rechne sich einfach nicht. „Nur aus Klimaschutzgründen werden sich Verbraucher kein E-Auto kaufen, zumal dann nicht, wenn sowohl der Anschaffungspreis als auch der Betrieb im Zweifel teuer ist.“

In Deutschland waren im vergangenen Jahr die Zulassungszahlen von Elektroautos massiv eingebrochen. Auch, weil die Ampel-Koalition zum Jahreswechsel 2023/2024 wegen Haushaltslöchern die Förderung strich. ADAC-Präsident Reinicke kritisierte das massiv: „Verlässlichkeit und Vertrauen in politisches Handeln sind wichtig. Und dann so eine Kaufprämie mal eben übers Wochenende aufzukündigen, war ein schwerer Fehler. Das darf nicht noch einmal passieren“, sagte er. Stattdessen müsse die Politik muss dafür sorgen, dass ein klares, planbares und voraussehbares Umfeld geschaffen werde, indem Elektromobilität in den Markt kommen könne.

Vorschläge aus Wahlprogrammen der Parteien wie eine Ladeprämie oder einen steuerlichen Vorteil beim Kauf eines Elektroautos lehnt Reinicke unterdessen ab. „Wenn ich kein Geld habe, kann ich nicht auch noch Steuervergünstigungen versprechen, die ich möglicherweise nicht halten kann oder wieder abkündigen muss“, so der ADAC-Präsident. Die Politik müsse dafür sorgen, dass das System dauerhaft funktioniere. „Das bedeutet, verlässliche Ladeinfrastruktur in der Fläche zu schaffen, aber auch Verlässlichkeit in Bezug auf die Preise“, sagte Reinicke.


Foto: Elektroauto an einer Strom-Tankstelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kieler Institut warnt EU vor übereilten Gegenmaßnahmen

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiel (dts Nachrichtenagentur) – Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat vor übereilten Gegenmaßnahmen der EU zu den von US-Präsident Donald Trump verhängten Importzöllen auf Stahl und Aluminium gewarnt. „Die EU sollte nicht voreilig und reflexartig mit Gegenmaßnahmen antworten“, sagte IfW Vizepräsident Rolf Langhammer der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

„Weil nach den jahrzehntelangen Erfahrungen mit US-Zöllen gegen Stahl und Aluminium diese fast immer auf Wunsch der US-Unternehmen, die Stahl und Aluminium verarbeiten, wieder rückgängig gemacht wurden“, sagte der Handelsexperte. „Die amerikanischen Stahlproduzenten waren bisher weder qualitativ noch mengenmäßig in der Lage, zu liefern, wenn sich die US-Importe verteuern. Dies ist auch diesmal zu erwarten, weil die amerikanische Konjunktur heiß zu laufen droht, sollte Trump die Konjunktur mit Steuersenkungen ankurbeln und die Binnennachfrage nach verarbeitetem Stahl steigen“, sagte Langhammer.

Die EU-Kommission solle aber bei Trump vorstellig werden, um seine Forderungen in Erfahrung zu bringen und mit Gegenmaßnahmen Druck auszuüben. Zudem sollten die europäischen Wirtschaftsverbände amerikanische Investoren in Europa davon überzeugen, „dass ein Zollkrieg die Rentabilität ihrer Investitionen in Europa gefährdet“, sagte Langhammer. „Der teurere europäische Stahl als Folge der Zölle würde die Wettbewerbsfähigkeit der US-Auslandsstandorte weltweit beinträchtigen“, sagte Langhammer. Das gelte etwa für die US-Autohersteller Ford und Chrysler.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Türkische Gemeinde ruft zu Teilnahme an Bundestagswahl auf

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Warteschlamge vor Botschaft bei Türkei-Wahl 2023, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, hat die wahlberechtigte türkisch-stämmige Bevölkerung aufgerufen, sich an der Bundestagswahl am 23. Februar stärker zu beteiligen als an vorangegangenen Bundestagswahlen.

„Die politische Partizipation der 1,2 Millionen türkischstämmigen Menschen, die in Deutschland das Wahlrecht haben, ist sehr wichtig. Dazu gehört, dass sie auch zur Wahl gehen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Denn das hat einen anderen Einfluss auf die politischen Parteien und die politische Entwicklung, als wenn man nichts tut.“

Sofuoglu fügte hinzu: „Beim letzten Mal lag die Wahlbeteiligung nach unseren Erkenntnissen teilweise unter 20 Prozent, und das ist natürlich sehr gering. Sie sollte aber mindestens genauso hoch liegen wie die Beteiligung an Wahlen in der Türkei. Und da liegt sie zwischen 40 und 50 Prozent. Die Wahlergebnisse in Deutschland betreffen unser Leben schließlich viel mehr als die Wahlergebnisse in der Türkei.“

Die Türkische Gemeinde in Deutschland startet am Donnerstag eine deutschlandweite Wahlkampagne, um insbesondere türkischstämmige Wähler zur Wahrnehmung ihres Wahlrechts aufzufordern und sie über die Bundestagswahl zu informieren. Sie findet statt in Kiel, Hamburg, Essen, Koblenz, Stuttgart, Frankfurt am Main, Karlsruhe, Wiesbaden und Hannover und soll am 22. Februar, also am Tag vor der Bundestagswahl, enden.


Foto: Warteschlamge vor Botschaft bei Türkei-Wahl 2023, via dts Nachrichtenagentur

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Freiberuflern fehlen 211.000 Fachkräfte und Auszubildende

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Jobcenter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz wieder steigender Arbeitslosigkeit schlagen die Vertreter der freien Berufe Alarm: In Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Architektenbüros oder Apotheken fehlen derzeit rund 211.000 Fachkräfte und Auszubildende. Das zeigt eine Umfrage des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB), die der „Rheinischen Post“ vorliegt (Mittwochsausgabe).

Demnach fehlen Aktuell rund 129.000 Fachkräfte, 38.000 angestellte Berufsträger sowie 44.000 Auszubildende. „Insgesamt klafft eine erhebliche Lücke von rund 211.000 Personen“, sagte BFB-Präsident Stephan Hofmeister. Dadurch gehe Deutschland eine Wertschöpfung von 16 Milliarden Euro im Jahr verloren, warnte er. Dies entspreche fast drei Prozent des Umsatzes, den die Freien Berufe 2024 erwirtschaftet hätten.

Die Gründe für die Besetzungsprobleme seien vielfältig, sagte Hofmeister. 81 Prozent der Befragten nannten den Mangel an geeigneten Bewerbern als Hauptursache für den Fachkräftemangel. „55 Prozent sehen eine veränderte Arbeits- und Lebenseinstellung der Bewerber als entscheidenden Faktor“, sagte der BFB-Chef. 51 Prozent der Bewerber hätten zu hohe Gehaltsvorstellungen angegeben. Bei knapp 40 Prozent der Bewerber hätten die speziellen Qualifikationen nicht auf die jeweilige Stelle gepasst. Ein Drittel der Bewerber sei aber auch generell nicht qualifiziert genug gewesen – sei es als Fachkräfte oder als Lehrstellen-Kandidaten.


Foto: Jobcenter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CDU will an dritter Geschlechtsbezeichnung "divers" festhalten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU will nach Angaben ihrer Vizevorsitzenden Silvia Breher an der zusätzlichen Geschlechtsbezeichnung „divers“ festhalten. „Es bleibt dabei, im Geschlechtseintrag `divers` angeben zu können“, sagte Breher dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben).

Gleichwohl betonte Breher, die durch das Selbstbestimmungsgesetz erleichterte Geschlechts- und Namensänderung zurücknehmen zu wollen: „Die voraussetzungslose, jährliche Änderungsmöglichkeit von Vornamen und Geschlecht ist meines Erachtens falsch. Deshalb wollen wir als Union das Selbstbestimmungsgesetz in der jetzigen Fassung abschaffen.“

Breher forderte einen besseren Jugendschutz: „Mir ist es besonders wichtig, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen in den Vordergrund gestellt wird. Denn gerade in der altersbedingt volatilen Lebensphase der Pubertät muss ausgeschlossen werden, dass Persönlichkeitszweifeln mit einem leichtfertigen Geschlechtswechsel begegnet wird.“ Es sei daher zentral, dass Jugendliche nicht einfach mal so ihr Geschlecht und ihren Vornamen ändern, „sondern eine Änderung des personenstandsrechtlichen Geschlechtseintrags nur nach Vorlage psychologischer Gutachten erlangen können“.


Foto: „Crazy-Wall“ bei einer Befragung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Scholz-Plan für Pflegeversicherung wird konkreter

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Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Beim TV-Duell am Sonntag erzeugte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit seinen Andeutungen zu einer umfassenden Pflegereform noch Fragezeichen, nun werden neue Details bekannt.

Die privaten Pflegeversicherungen, in der rund zehn Prozent der Bevölkerung sind, sollen demnach bei der Finanzierung der gesetzlichen Pflegeversicherung helfen, schreibt „Business Insider“. Während des TV-Duell benannte der Kanzler das Konzept mit dem sperrigen Namen „Solidaritätsverschränkung“.

Hintergrund: Personen mit besonders hohen Einkommen können in Deutschland ins System der privaten Pflegeversicherung wechseln. Sie finanzieren dann nicht mehr die Pflegekosten der gesetzlichen Versicherungen, in der die Mitglieder in der Regel geringere Einkommen haben.

Nach Scholz Plan soll bald ein Teil des Geldes der privaten Versicherungen an die gesetzlichen Kassen fließen, um dort bei der Finanzierung zu helfen. Ähnliche Konzepte gibt es bereits in der Krankenversicherung. Dort zahlen die gesetzlichen Krankenkassen einen Risikostrukturausgleich aneinander. Sollte Scholz nun in der Pflege so einen Risikoausgleich – die „Solidaritätsverschränkung“ – einführen, würden die privaten Versicherungen plötzlich für die gesetzlichen Kassen mitzahlen. Wie hoch diese Zahlung wäre, wollte die SPD auf Anfrage nicht beantworten.

Scholz` Plan zur Solidaritätsverschränkung wird von Seite der privaten Krankenversicherungen (PKV) kritisiert. Die Idee einer „Solidaritätsverschränkun“ sei ein „20 Jahre altes, längst gescheitertes Rezept aus der politischen Mottenkiste“, schreibt der PKV-Verband auf Anfrage, wie „Business Insider“ berichtet. Zudem sei es verfassungswidrig, wie ein Prüfantrag der Bundesregierung schon 2006 gezeigt habe.


Foto: Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Champions League: BVB gewinnt Hinspiel in Lissabon

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Maxi Araújo (Archiv), via dts NachrichtenagenturLissabon (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Dortmund hat sich im Playoff-Hinspiel der Champions League eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Der BVB gewann auswärts bei Sporting Lissabon mit 3:0.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Serhou Guirassy die Dortmunder in der 60. Minute mit einem präzisen Kopfball in Führung. Pascal Groß erhöhte in der 68. Minute auf 2:0 und erzielte damit sein erstes Tor für den BVB sowie seinen Premierentreffer in der Champions League. Karim Adeyemi machte in der 82. Minute nach einem sensationellen Konter den Hinspiel-Deckel drauf.

Sporting hatte zwar in der ersten Hälfte einige gefährliche Abschlüsse, darunter ein Lattenschuss von Maximiliano Araújo, konnte aber keinen Treffer erzielen. Dortmund kontrollierte nach der Führung das Spiel und ließ nur noch wenig zu.

Das Rückspiel findet in einer Woche in Dortmund statt, wo der BVB den Einzug in das Achtelfinale perfekt machen kann.


Foto: Maxi Araújo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen ohne klare Richtung – Tech-Werte im Rückwärtsgang

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Wallstreet (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Dienstag keine klare Richtung gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 44.594 Punkten berechnet, 0,3 Prozent über Vortagesschluss. Der breiter gefasste S&P 500 beendete den Börsentag mit 6.069 Punkten knappe 0,03 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq meldete hingegen überwiegend Verluste, der Nasdaq 100 schloss mit 21.694 Punkten 0,3 Prozent im Minus.

Wieder einmal waren Zinsgerüchte wichtiges Gesprächsthema. US-Notenbank-Chef Jerome Powell sagte, die Zentralbank müsse die Zinssätze nicht überstürzt senken. „Da unsere Politik nun deutlich weniger restriktiv ist als zuvor und die Wirtschaft weiterhin stark ist, müssen wir uns mit der Anpassung unserer Politik nicht beeilen“, sagte Powell am Dienstag vor dem Bankenausschuss des Senats.

Im Dow legten Coca-Cola gegen den Trend deutliche knapp fünf Prozent zu, mit etwas Abstand folgten Appel und IBM, mit Zugewinnen von jeweils über zwei Prozent. Mit Abschlag verkauft wurden unter den Standardtiteln dagegen Salesforce, Honewell und Cisco.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,0361 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9652 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 2.898 US-Dollar gezahlt (-0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 89,92 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg dagegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 76,90 US-Dollar, das waren 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: AfD erbt weitere 6 Millionen Euro

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AfD-Logo auf Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD hat laut eines Medienberichts eine Erbschaft im Wert mehrerer Millionen Euro erhalten. Wie der „Spiegel“ schreibt, gehe aus dem AfD-Rechenschaftsbericht für das Geschäftsjahr 2023 hervor, dass eine frühere Parteispenderin aus Berlin-Dahlem dem AfD-Bundesverband ein Vermögen in Höhe 5.957.969,66 Euro vermacht habe.

Gleichzeitig soll die Partei im Jahr 2023 Eigentümerin von zwei Mehrfamilienhäusern in Berlin-Dahlem und Berlin-Schöneberg geworden sein, deren Wert sie mit zwei beziehungsweise mit 2,15 Millionen Euro angebe. Inwieweit die neuen AfD-Immobilien ebenfalls aus der Millionenerbschaft stammen, blieb zunächst unklar.

Dem Rechenschaftsbericht zufolge stieg das Reinvermögen der AfD insgesamt um rund 14,8 Millionen – von 23,5 Millionen Euro im Jahr 2022 auf rund 38,3 Millionen Euro im Jahr 2023, schreibt der „Spiegel“ weiter.

Im aktuellen Bundestagswahlkampf erhielt die AfD zudem gleich mehrere Millionenbeträge von vermögenden Parteispendern: So überwies ein Multimillionär der Partei eine Großspende in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Ein inzwischen geschasster Aufsichtsrat eines Thüringer Versandhändlers soll 999.990 Euro an die Partei gespendet haben.

Wenig später meldete die AfD den Erhalt einer Sachspende im Wert von rund 2,35 Millionen Euro: Ein ehemaliger FPÖ-Politiker aus Österreich hatte der AfD eine umfangreiche Plakatkampagne finanziert.


Foto: AfD-Logo auf Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FDP will mindestens vier Ministerien abschaffen

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Bundesbauministerium am 07.02.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chef Christian Lindner will durch die Zusammenlegung von Ressorts mindestens vier Bundesministerien abschaffen. „Die Ministerien für Bauen und Verkehr können zusammengehen, Gesundheit, Familie und Soziales auch, genau wie das Auswärtige Amt und Entwicklungsministerium sowie Wirtschaft und Arbeit“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).

Auf die Frage, ob er also vier Ministerien abschaffen wolle, antwortete Lindner: „Mindestens. Möglicherweise ist noch mehr drin.“ Der FDP-Vorsitzende will zudem die Digitalzuständigkeiten aus allen Ressorts bündeln. Für ein neues Digitalministerium sollen keine Leute eingestellt werden, sondern die bestehenden Abteilungen und Referate an einer Stelle konzentriert werden. „Ich halte es fur möglich, dass im Bereich der Verwaltung 20 Prozent der Stellen in den nächsten Jahren entfallen“, sagte der FDP-Chef. Das gehe allein schon durch die Pensionierungswelle der Baby-Boomer.

„Bei den 700 nachgeordneten Behörden des Bundes sehe ich Einsparpotenzial“, sagte Lindner. Das Umweltbundesamt will der FDP-Politiker abschaffen, das Bundesverwaltungsamt und Bundesanstalt fur Verwaltungsdienstleistungen zusammenlegen.

Lindner verteidigte trotz der jüngsten Entwicklungen in den USA seine Forderung, mehr Musk und Milei zu wagen. „Musk war für mich das Beispiel eines erfolgreichen Unternehmers, der auf disruptive Technologien setzt“, sagte er. Musks politische Ansichten sehe er weiterhin kritisch. „Bei Milei ist der turnaround beeindruckend. Sein Beispiel kann uns motivieren, unseren Staatsapparat zu verschlanken.“


Foto: Bundesbauministerium am 07.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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