Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.297 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start im Minus baute der Dax unter Schwankungen seine Verluste aus.
„Auf eine erste Rally-Woche des Börsenjahres 2026 folgte im Dax eine zweite Konsolidierungswoche“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Das am Dienstag erreichte Allzeithoch über 25.500 Punkten sahen Anleger als willkommene Gelegenheit an, nach der 1.600-Punkte-Rally ein paar Gewinne mitzunehmen.“
Spätestens mit dem Ausbruch des Dax aus seiner monatlichen Seitwärtsbewegung sei „noch einmal jede Menge konjunktureller Optimismus in die Kurse eingepreist“ worden, so die Marktanalystin. „Da dieser sich allerdings erst sehr viel später hoffentlich in Fakten bestätigen wird, ist eine Seitwärtsbewegung das Beste, was dem Markt jetzt passieren kann. In einer solchen können sich dann auch sämtliche überhitzte Stimmungs- und technische Indikatoren wieder in den Normalbereich zurückbewegen, ohne dass das Gesamtbild eines intakten Aufwärtstrends beschädigt wird.“
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Siemens-Energy-Aktien an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Papiere von Deutscher Telekom, BASF und Brenntag wieder.
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 37 Euro und damit zwölf Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 64,54 US-Dollar, das waren 78 Cent oder 1,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1599 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8621 Euro zu haben.
Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur
Foto/Quelle: dts




Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat angesichts der Neuverschuldung seines Bundeslandes eine grundlegende Reform des Länderfinanzausgleichs gefordert. Es sei absurd, Schulden aufzunehmen, um den Länderfinanzausgleich zu bezahlen, sagte Rhein der „Welt“.
Washington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump hat Ländern, die sich gegen seine Annexionspläne für Grönland stellen, mit zusätzlichen Zöllen gedroht.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Tourismusverband pocht auf eine Absenkung der Luftverkehrssteuer. „Nachhaltige Mobilität und ein wettbewerbsfähiger Luftverkehr sind gleichermaßen erforderlich“, sagte der Präsident des Verbands, Reinhard Meyer, der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Wir gehen davon aus, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarte Absenkung der Luftverkehrssteuer umgesetzt wird. Der Luftverkehr ist für die internationale Erreichbarkeit Deutschlands und vieler Tourismusregionen unverzichtbar.“
Rotterdam (dts Nachrichtenagentur) – Der Rotterdamer Hafen hat ein mäßiges 2025 hinter sich und rechnet damit, dass der Umschlag im vergangenen Jahr gesunken ist. Europas größter Hafen hat das Minus aus dem ersten Dreivierteljahr wohl nicht im Schlussquartal kompensieren können, wie Vorstandsvorsitzender Boudewijn Siemons der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagausgabe) sagte.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der kurzfristigen Verschiebung der Vorstellung der E-Auto-Prämie hat FDP-Parteivorsitzender Christian Dürr der Koalition aus Union und SPD Orientierungslosigkeit vorgeworfen. „Dass die Vorstellung, wie die Kaufprämie eigentlich aussehen soll, kurzfristig abgesagt werden musste, zeigt: Union und SPD haben offenbar selbst die Orientierung in ihrem bürokratischen Dickicht aus Zuständigkeiten, Kriterien und Detailregelungen verloren“, sagte Dürr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).
Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die norddeutsche Folk-Rock-Band „Versengold“ steht mit „Eingenordet“ an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit.
Brasilia (dts Nachrichtenagentur) – Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat das Freihandelsabkommen zwischen den Mercosur-Staaten und der Europäischen Union, das am Samstag unterzeichnet werden soll, als eines der umfassendsten Abkommen des 21. Jahrhunderts bezeichnet.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Heidi Reichinnek, kritisiert den Vorschlag des designierten Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze (CDU), Leistungsempfänger zu einem sozialen Dienst zu verpflichten.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Dennis Radtke, Chef der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, appelliert an seine Partei, in Sachen Erbschaftssteuer umzudenken.