Dienstag, September 22, 2026
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Verkehrsministerium will Bahn-Finanzierungsproblem lösen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Verkehrsministerium ist zuversichtlich, die bestehenden Finanzierungsprobleme bei geplanten Bahn-Bauprojekten zu lösen, sieht aber noch Abstimmungsbedarf.

„Da steht das Wort der Bundesregierung nach dem letzten Koalitionsausschuss, dass diese Projekte, die baureif sind, letztendlich auch gebaut werden“, sagte ein Bahn-Sprecher am Freitag auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. „An diesem Punkt sind wir aktuell noch nicht, wir werden aber natürlich da irgendwann hinkommen“, sagte er weiter.

Demnach seien bestimmte größere Bahn-Bauprojekte, um die es dabei geht, jetzt ohnehin noch nicht baureif. Wenn man sich die Finanzierungsperspektive dieser Projekte ansehe, dann seien sie „Stand heute nicht finanziert“.

Zuvor hatte bereits eine „Kleine Anfrage“ der Grünen-Bundestagsfraktion ans Licht gebracht, dass bis ins Jahr 2029 zwei Milliarden Euro fehlen. Betroffen sind laut der Antwort des Bundesverkehrsministeriums unter anderem die geplante Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung in Thüringen sowie die Elektrifizierung der Bahnstrecke von München über Mühldorf nach Freilassing im Abschnitt Dorfen.

Auch mit dem Bau der sogenannten Wallauer Spange, die Wiesbaden besser an den Frankfurter Flughafen anbinden soll, kann vorerst nicht begonnen werden. Ebenso können vorbereitende Maßnahmen für den Ausbau des Mannheimer Bahnknotens nicht stattfinden. Zudem ist eine 267 Millionen Euro teure Anlage für den kombinierten Güterverkehr in Regensburg betroffen.

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Dax zeigt wenig Dynamik – Anleger werden vorsichtiger

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Freitag nach einem bereits zurückhaltenden Start in den Handelstag auch bis zum Mittag weiter wenig Dynamik gezeigt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.320 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Die Marktteilnehmer gehen zum Wochenschluss zunehmend vorsichtiger vor und lehnen sich nicht zu weit aus dem Fenster“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. In der aktuellen Situation scheine es ratsamer zu sein, sich auch mal an den Seitenlinien aufzuhalten und nicht zu forsch an den Aktienmärkten zu agieren.

„Angeführt wird die Gewinnerliste von den Aktien der Siemens Energy, Fresenius und Qiagen. Bei den Verliererwerten befinden sich BASF und Brenntag am Dax-Ende. Das Handelsvolumen bleibt weiterhin dünn und es kommt kein großer Verkaufsdruck auf. Der Gesamtmarkt schreitet weiter in seiner derzeitigen Konsolidierungsphase voran und versucht, sich auf dem aktuellen Kursniveau zu etablieren“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1620 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8606 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ leicht nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.609 US-Dollar gezahlt (-0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 127,51 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 64,54 US-Dollar, das waren 78 Cent oder 1,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Fluggesellschaften drängen auf Senkung der Luftverkehrssteuer

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Fluggasttreppen am Flughafen München, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) drängt die schwarz-rote Koalition, die im November versprochene Senkung der Luftverkehrssteuer zum 1. Juli jetzt zügig umzusetzen.

Geschäftsführer Michael Engel sagte der „Rheinischen Post“: „Je schneller die Umsetzung erfolgt, desto wirkungsvoller kann die Absenkung zu einer Ausweitung des Flugangebots in Deutschland führen und Wachstum und Steuermehreinnahmen ankurbeln.“

Engels sagte weiter, der Beschluss des Koalitionsausschusses, der auch die Gegenfinanzierung regle, müsse nun durch eine Änderung des Luftverkehrssteuergesetzes realisiert werden. „Federführend hierbei ist das Bundesfinanzministerium.“

Wie die „Rheinische Post“ berichtet, ringen das Verkehrs- und das Finanzministerium um die Kompensation der erwarteten Mindereinnahmen von 350 Millionen Euro. Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sieht dafür in seinem Etat keine Spielräume. Die Vorsitzende des Tourismusausschusses des Bundestages, Anja Karliczek (CDU), mahnte eine rasche Lösung des Streits an. Karliczek sagte der „Rheinischen Post“: „Ich gehe davon aus, dass die Bundesregierung eine Lösung findet.“


Foto: Fluggasttreppen am Flughafen München, via dts Nachrichtenagentur

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Nouripour will von Merz mehr Solidarität mit Demonstranten im Iran

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Omid Nouripour (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der grüne Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour fordert von der Bundesregierung mehr Solidarität mit den Protestierenden im Iran – und auch mehr Engagement der deutschen Zivilgesellschaft.

„Warum empfängt der Bundeskanzler nicht iranische Aktivistinnen, die für ihre Rechte einstehen? Macron hat sie im Élysée empfangen, die Ampelregierung hat das auch getan“, sagte Nouriour der Wochentaz.

„Wenn dieses Regime die Legitimität verloren hat, wie die Bundesregierung sagt, was hält sie dann noch davon ab, Frauenrechtlerinnen zu treffen?“, so Nouripour weiter. Es gebe in Deutschland viele bekannte Leute aus der Kunst- und Kulturszene und der Zivilgesellschaft, die aus dem Iran fliehen mussten. Es gebe Regisseure, die die Goldene Palme oder einen Oscar gewonnen hätten. „Was hält die Bundesregierung davon ab, sich mit denen zu zeigen und sie zu fragen, wie es ihnen geht?“ Zudem forderte Nouripour die Bundesregierung auf, einen bundesweiten Abschiebestopp für iranische Geflüchtete zu beschließen.

Nouripour forderte auch mehr Engagement der deutschen Zivilgesellschaft. „Frustriert“ sei er, dass „jede einzelne Demo rein von Exiliranern organisiert worden ist“, sagte Nouripour. „Ich kenne aus der Vergangenheit andere Solidaritätswellen, auch aus der Breite des demokratischen Spektrums.“

Nouripour ist seit März 2025 Vizepräsident des Deutschen Bundestags, zuvor war er gemeinsam mit Ricarda Lang Bundesvorsitzender der Grünen. Er ist in Teheran geboren, seine Familie kam nach Frankfurt am Main, als er 13 Jahre alt war. Einer seiner Onkel ist vom Regime ermordet worden. „Hassan war 17 Jahre alt, hatte Flyer verteilt. Er ist vom Regime hingerichtet worden“, sagte Nouripour der „taz“. Er ist deutscher und iranischer Staatsbürger. Den iranischen Pass kann man nicht abgeben.


Foto: Omid Nouripour (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bilger: Grönland-Mission "richtet sich nicht gegen die USA"

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Steffen Bilger am 13.01.2026, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, unterstützt die Erkundungsmission unter Beteiligung der Bundeswehr auf Grönland.

„Wenn die Amerikaner unter dem Präsidenten Trump vor allem anführen, dass es ein Sicherheitsthema sei in Grönland, dann macht es ja Sinn, dass Dänemark auch zeigt: Wir können uns mit Partnern gemeinsam um die Sicherheit in Grönland kümmern. Ich glaube, da kommt es einfach auch auf dieses wichtige Signal an“, sagte Bilger am Freitag den TV-Sendern RTL und ntv.

„Unser Ziel als Bundesregierung, als Koalition ist ganz klar, dass wir die Nato zusammenhalten“, so der CDU-Politiker weiter. Wichtig sei, dass Bundeskanzler Friedrich Merz einen guten Draht zu US-Präsident Donald Trump besitze und Außenminister Johann Wadephul (beide CDU) Gespräche in den USA geführt habe. Das Signal sei dabei stets gewesen: „Wir stehen zur Nato. Wir müssen beieinanderbleiben.“ Demzufolge seien die europäischen Soldaten auf Grönland nicht auf einer Mission gegen die Amerikaner unterwegs. „Diese Erkundungsmission, diese Übung richtet sich nicht gegen den Nato-Partner USA, sondern es geht immer um das Gemeinsame.“


Foto: Steffen Bilger am 13.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Zwei Männer aus Kassel wegen Terrorvorbereitung festgenommen

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Polizeiauto, via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) haben zwei Männer wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat festnehmen lassen. Die deutschen Staatsangehörigen im Alter von 27 und 18 Jahren wurden am Donnerstag an den Flughäfen Hannover und Stuttgart festgenommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft, wie die Behörden am Freitag mitteilten.

Den Beschuldigten mit Bezügen in die islamistische Szene wird vorgeworfen, nach Syrien ausreisen zu wollen, um sich dort mutmaßlich ausbilden zu lassen und an Kampfhandlungen teilzunehmen. Die Ausreise konnte durch intensive polizeiliche Maßnahmen unter Einbeziehung von Spezialeinsatzkräften verhindert werden. Bei Wohnungsdurchsuchungen in Kassel und dem Landkreis Kassel wurden unter anderem eine Armbrust, Flyer und Broschüren mit Bezug zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS), Bargeld sowie diverse Mobiltelefone und Datenträger sichergestellt.

An den Ermittlungen mit bundeslandübergreifenden Bezügen waren neben dem HLKA und dem Polizeipräsidium Nordhessen auch Kräfte der Bundespolizei, des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Frankfurt beteiligt. Die Behörden sagten, dass zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefährdung für die Bevölkerung bestanden habe. Die weiteren Ermittlungen dauern an.


Foto: Polizeiauto, via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet vorsichtig – internationale Investoren zeigen Interesse

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.330 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Die Analysten bleiben aber weiter optimistisch. „Auf einen schwachen Tag im Dax folgt sofort wieder ein bullischer Konter“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die Devise bleibe offenbar: Rücksetzer würden gekauft – „buy the dip“ bleibe beliebt. „Größere Kursrückgänge dürften daher eher ausbleiben, zumal der S&P 500-Index bei anhaltender Dynamik heute erstmals in der Geschichte die 7.000-Punkte-Marke knacken könnte. Ein solch bedeutender Meilenstein dürfte auch auf dem Frankfurter Parkett nicht ungesehen bleiben.“

„Bis Dienstag ist der Dax an 14 aufeinanderfolgenden Tagen gestiegen. Eine so lange Serie mit höheren Schlusskursen hat es in diesem Index noch nie gegeben. Es fällt weltweit auf, dass der Dax im vergangenen Jahr mit +23 Prozent unter den Indizes der entwickelten Volkswirtschaften den Spitzenplatz eingenommen hat. Jetzt will jeder mitmischen – und es spricht sich erst langsam herum, dass das Gewinnwachstum 2026 im Dax mit 15 Prozent sogar über dem des S&P-500-Index liegen dürfte. Das Blatt hat sich gewendet: Internationale Investoren setzen – wie schon im Frühjahr 2025 – darauf, dass die deutsche Volkswirtschaft erwacht.“

„Auch im europäischen Vergleich belegt das Gewinnwachstum im Dax den Spitzenplatz. Das rückt den Dax in den Fokus internationaler Investoren, während die Nebenwerte in MDax und SDax durch günstige Bewertungen und Übernahmefantasie glänzen.“ Es sei anzunehmen, dass internationale Investoren eine bedeutende Rolle beim jüngsten Dax-Anstieg gespielt hätten. „Sie scheinen aufgrund der Milliardeninvestitionen der Regierung in Rüstung und Infrastruktur eine optimistischere Sicht auf Deutschland zu haben als viele deutsche Investoren selbst“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1610 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8613 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ leicht nach, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.609 US-Dollar gezahlt (-0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 127,63 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 63,72 US-Dollar, das waren 4 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Inflationsrate im Jahr 2025 durchschnittlich bei 2,2 Prozent

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Brotregal im Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2025 um 2,2 Prozent gegenüber 2024 erhöht.

„Die Entwicklung der Verbraucherpreise hat sich damit stabilisiert. Im Jahresdurchschnitt 2024 hatte die Inflationsrate ebenfalls bei +2,2 Prozent gelegen, in den Jahren zuvor deutlich über zwei Prozent“, sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis), am Freitag.

2023 hatte die Jahresdurchschnittsrate bei +5,9 Prozent gelegen, 2022 bei +6,9 Prozent und 2021 bei +3,1 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, lag die monatliche Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – im Dezember 2025 bei +1,8 Prozent. Zum Jahresende schwächte sich die monatliche Rate somit ab und fiel im Dezember erstmals im Jahr 2025 unter zwei Prozent. Ein noch niedrigerer Wert wurde zuletzt im September 2024 mit +1,6 Prozent erreicht.

Die Jahresteuerungsrate ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag 2025 bei +2,8 Prozent, nach +3,0 Prozent im Jahr 2024 und +5,1 Prozent im Jahr 2023. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren hat sich dieser Wert 2025 somit abgeschwächt, lag aber weiterhin über der Gesamtteuerung. Dies verdeutlicht, dass die Teuerung in anderen Güterbereichen im Jahresdurchschnitt 2025 weiterhin hoch war.

Dienstleistungen insgesamt verteuerten sich 2025 im Vergleich zum Vorjahr 2024 mit +3,5 Prozent überdurchschnittlich. Bereits in den zwei Jahren zuvor erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen im Jahresdurchschnitt deutlich (2024: +3,8 Prozent; 2023: +4,4 Prozent). Im Jahresdurchschnitt 2025 wurden kombinierte Personenbeförderung (+11,4 Prozent), Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+8,7 Prozent) und Versicherungen (+7,4 Prozent) für Verbraucher spürbar teurer. Auch die Preise für viele andere Dienstleistungen wie stationäre Gesundheitsdienstleistungen (+6,7 Prozent), Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,5 Prozent), Pauschalreisen (+4,6 Prozent) oder Gaststättendienstleistungen (+4,0 Prozent) erhöhten sich von 2024 bis 2025 deutlich. Die für die Preisentwicklung bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2025 um 2,1 Prozent und lagen somit knapp unterhalb der Gesamtteuerung. Dagegen verbilligten sich Telekommunikationsdienstleistungen gegenüber 2024 um 1,1 Prozent.

Waren insgesamt verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2025 gegenüber 2024 um 1,0 Prozent und damit deutlich weniger als Dienstleistungen. Unter den Waren erhöhten sich die Preise für Verbrauchsgüter um 1,1 Prozent. Hier wirkten sich der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln (+2,0 Prozent) und insbesondere der Preisrückgang bei Energie (-2,4 Prozent) dämpfend auf die Jahresteuerung aus. Innerhalb der Nahrungsmittel wurden teilweise gegenläufige Preisentwicklungen beobachtet (zum Beispiel Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren: +5,9 Prozent; Obst: +4,9 Prozent, aber Speisefette und Speiseöle: -1,0 Prozent; Gemüse: -0,3 Prozent). Auch innerhalb der Nahrungsmittelgruppen standen vereinzelt spürbaren Preiserhöhungen auffällige Preissenkungen gegenüber. Darüber hinaus erhöhten sich die Preise für Verbrauchsgüter vor allem für alkoholfreie Getränke (+7,0 Prozent) und Tabakwaren (+5,0 Prozent) im Jahresdurchschnitt. Hingegen gingen bei Energie sowohl die Preise für Haushaltsenergie (-2,3 Prozent, darunter leichtes Heizöl: -5,3 Prozent; Strom: -2,2 Prozent) als auch für Kraftstoffe (-2,6 Prozent) zurück. Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die Jahresteuerungsrate 2025 bei +2,6 Prozent gelegen. Gebrauchsgüter verteuerten sich 2025 um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Dezember 2025 gegenüber Dezember 2024 bei +1,8 Prozent, nach jeweils +2,3 Prozent im November und Oktober 2025. Damit hat sich der Preisauftrieb zum Jahresende abgeschwächt. Im Dezember 2025 verstärkten sich insbesondere die Preisrückgänge bei Energie und dämpften somit die Inflationsrate in stärkerem Umfang: Die Preisveränderungsrate für Energie lag im Dezember 2025 gegenüber Dezember 2024 bei -1,3 Prozent, nach -0,1 Prozent im November 2025 gegenüber November 2024. Binnen Jahresfrist verbilligte sich im Dezember 2025 die Haushaltsenergie um 1,7 Prozent. Insbesondere konnten die Verbraucher von günstigeren Preisen für leichtes Heizöl (-3,6 Prozent) und Strom (-1,8 Prozent) profitieren. Deutlich teurer im Bereich der Haushaltsenergie waren hingegen Brennholz, Holzpellets oder andere feste Brennstoffe (+7,4 Prozent). Die Kraftstoffpreise verbilligten sich gegenüber Dezember 2024 um 0,7 Prozent. Die Inflationsrate ohne Energie lag im Dezember 2025 bei +2,2 Prozent.

Der Preisanstieg bei den Nahrungsmitteln lag im Dezember 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat bei +0,8 Prozent, nach +1,2 Prozent im November 2025. Damit verteuerten sich Nahrungsmittel binnen Jahresfrist auch im Dezember 2025 unterdurchschnittlich. Weiterhin waren jedoch vor allem Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+8,8 Prozent, darunter Schokolade: +18,9 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+3,9 Prozent, darunter Rind- und Kalbsfleisch: +14,1 Prozent; Geflügelfleisch: +6,3 Prozent) spürbar teurer. Hingegen waren insbesondere Speisefette und Speiseöle (-20,2 Prozent, darunter Butter -31,7 Prozent; Olivenöl: -17,7 Prozent) günstiger als ein Jahr zuvor.

Ohne Berücksichtigung der Preise für Nahrungsmittel und Energie hätte die Inflationsrate im Dezember 2025 bei +2,4 Prozent gelegen. Dies verdeutlicht, dass die Teuerung in anderen wichtigen Güterbereichen überdurchschnittlich war.

Die Preise für Waren insgesamt lagen im Dezember 2025 um 0,4 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Neben der Preiserhöhung bei Verbrauchsgütern mit +0,8 Prozent, zu denen Energie und Nahrungsmittel zählen, wurden hier insbesondere alkoholfreie Getränke (+5,9 Prozent) und Tabakwaren (+4,4 Prozent) teurer. Gebrauchsgüter wurden günstiger (-0,3 Prozent).

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im gleichen Zeitraum weiterhin überdurchschnittlich um 3,5 Prozent, darunter verteuerten sich die Nettokaltmieten um 2,2 Prozent. Deutlich teurer waren einige Dienstleistungen, unter anderen die kombinierte Personenbeförderung (+11,4 Prozent) und Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+7,7 Prozent). Auch Versicherungsdienstleistungen für den Verkehr (+7,5 Prozent), Personenbeförderung im Schienenverkehr (+7,2 Prozent) sowie stationäre Gesundheitsdienstleistungen (+6,5 Prozent) verteuerten sich binnen Jahresfrist erheblich. Nur wenige Dienstleistungen waren im Dezember 2025 günstiger als ein Jahr zuvor, zum Beispiel Telekommunikationsdienstleistungen (-0,4 Prozent).

Im Vergleich zum November 2025 blieb der Verbraucherpreisindex im Dezember 2025 stabil (0,0 Prozent). Saisonbedingt erhöhten sich vor allem die Preise für internationale Flugtickets (+24,0 Prozent) und Pauschalreisen (+6,0 Prozent). Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt gingen gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent zurück. Neben dem Preisanstieg bei Gemüse (+3,3 Prozent) war zudem der erneute Preisrückgang bei Butter um 12,5 Prozent auffällig, nachdem die Butterpreise bereits die letzten Monate deutlich gesunken waren (November: -4,6 Prozent; Oktober 2025: -10,0 Prozent). Die Preise für Energie insgesamt gingen hingegen gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent zurück, insbesondere die Kraftstoffpreise (-2,2 Prozent), so die Statistiker.


Foto: Brotregal im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im November

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Baustelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im November 2025 wurde in Deutschland der Bau von 20.100 Wohnungen genehmigt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, waren das 12,5 Prozent oder 2.200 Baugenehmigungen mehr als im November 2024. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 12,4 Prozent oder 1.800 auf 16.300. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,6 Prozent oder 400 auf 3.800.

Im Zeitraum von Januar bis November 2025 wurde in Deutschland der Bau von 215.500 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 11,3 Prozent oder 21.900 Wohnungen mehr als von Januar bis November 2024.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis November 2025 insgesamt 175.200 Wohnungen genehmigt, das waren 13,9 Prozent oder 21.400 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 17,0 Prozent (+5.900) auf 40.700. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 1,6 Prozent (-200) auf 11.500 ab. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 114.800 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 13,5 Prozent (+13.700) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,9 Prozent (+2.000) auf 8.200 Wohnungen.

In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis November 2025 insgesamt 3.500 Wohnungen (-15,7 Prozent; -700) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.

Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis November 2025 insgesamt 36.800 Wohnungen genehmigt, das waren 3,1 Prozent oder 1.100 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2024, so das Bundesamt.


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Politbarometer: SPD legt leicht zu – Kritik an US-Außenpolitik

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Bärbel Bas am 15.01.2026, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im ZDF-Politbarometer kann die SPD leicht zulegen.

Wenn am nächsten Sonntag tatsächlich Bundestagswahl wäre, kämen die Sozialdemokraten in der neuesten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen auf 15 Prozent (+1). Die Linke gibt einen Punkt auf zehn Prozent ab.

Die restlichen Parteien zeigen keine Veränderung. Die Union bleibt bei 26 Prozent, die AfD einen Punkt dahinter. Die Grünen kommen weiter auf zwölf Prozent, genauso wie die übrigen Parteien zusammengenommen.

Ein klares Bild zeigt sich derweil bei der Bewertung von US-Interventionen in fremde Länder. Über zwei Drittel sagen im Politbarometer, die EU sollte dagegen Position beziehen, dass die USA in die Politik anderer Länder militärisch eingreifen, um sich wirtschaftliche Ressourcen zu sichern. Bei einem Eingreifen im Iran sind die Befragten dagegen gespalten, je 37 Prozent fänden es gut beziehungsweise schlecht. Das deutet darauf hin, dass die Befragten hier weniger wirtschaftliche Interessen der USA im Vordergrund sehen.


Foto: Bärbel Bas am 15.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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