Samstag, November 7, 2026
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Scholz will sich bei Sondierungen weiter zurückhalten

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Sondierungstreffen im Kanzleramt am 05.03.2025, Bergmann, Guido/BPA via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will sich bei den Sondierungen seiner Partei mit der Union weiterhin zurückhalten. „Der Bundeskanzler hat auch gesagt, er ist nicht Teil des Sondierungsteams“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

Es seien jetzt vor allem diejenigen gefragt, die ihm in der Partei nachfolgen, und da gebe es einen „engen Draht“. Es finde auch ein Austausch statt, so Hebestreit. „Aber das ist jetzt Sache von Saskia Esken und Lars Klingbeil.“

Dennoch verfolgt Scholz die Gespräche genau: „Der Bundeskanzler hat ja einen sehr leidenschaftlichen Wahlkampf gemacht, mit all den Themen, die ihm wichtig gewesen sind, und je mehr dieser Themen dann auch in den Sondierungen berücksichtigt werden, umso zufriedener ist er“, sagte der Regierungssprecher. Grundsätzlich begrüße er auch die Finanzeinigung von Union und SPD. Es sei eine Regelung, „mit der er in den Wahlkampf gegangen ist“.

Scholz hatte am Mittwochvormittag CDU-Chef Friedrich Merz und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sowie Esken und Klingbeil im Kanzleramt empfangen. Dabei ging es laut Hebestreit um ein Briefing zum Londoner Ukraine-Gipfel vom Sonntag sowie auch um den am Donnerstag anstehenden EU-Gipfel in Brüssel.


Foto: Sondierungstreffen im Kanzleramt am 05.03.2025, Bergmann, Guido/BPA via dts Nachrichtenagentur

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Joschka Fischer sieht USA im Niedergang

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Weißes Haus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) sieht die USA durch das Agieren von US-Präsident Donald Trump gefährdet. „Die USA sind in der glücklichen Situation, von den beiden größten Ozeanen der Erde beschützt zu sein, sie sind mit nahezu allen bedeutenden Rohstoffen gesegnet“, sagte Fischer der Wochenzeitung die „Zeit“.

„Diese Macht kann sich nur selbst besiegen. Ich fürchte, wir waren am 28. Februar Zeugen des Beginns dieses Niedergangs“, fügte er mit Bezug auf das Zusammentreffen zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten im Weißen Haus am vergangenen Freitag hinzu. „Nun ist eingetreten, was ich lange befürchtet hatte: Der Westen ist beendet, und zwar von innen heraus, nicht durch eine auswärtige Macht. Das ist ein unfassbarer Vorgang“, verdeutlicht der frühere Grünen-Politiker weiter. Artikel 5 des Nato-Vertrags sei „durch die Vorgänge im Oval Office erheblich angeschlagen“, so Fischer.

Der frühere Außenminister fordert deshalb schnelle Verhandlungen über eine Ausweitung des französischen und britischen Atomschirms auf ganz Europa: „Die beiden Nuklearmächte Frankreich und Großbritannien sollten sich möglichst schnell in Verhandlungen mit der EU darüber begeben. Nicht als Alternative zur amerikanischen Sicherheitsgarantie, sondern als Option Nummer zwei. Der einfachste Weg wäre, wenn die nationalen Sicherheitsschirme in Frankreich und Großbritannien ausgedehnt würden. Man müsste sich über die Finanzierung einigen. Über die Verfahren. Ich halte das für unverzichtbar“, so Fischer. „Dass ich mal öffentlich für diese Dinge eintrete, hätte ich in meinen schlimmsten Albträumen nicht gedacht. Aber das ist die Realität.“


Foto: Weißes Haus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Luisa Neubauer fühlt sich bei NGO-Anfrage an AfD-Vorgehen erinnert

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Luisa Neubauer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer kritisiert die Union scharf für deren Bundestagsanfrage zur Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen.

„Ein Vorgehen wie diese Anfrage kennen wir bisher vor allem von der AfD, die etwa gemeinnützige Vereine anzeigt, wenn sie sich gegen Rassismus engagieren“, sagte Neubauer der Wochenzeitung „Die Zeit“. Durch die Anfrage mit dem Titel „Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ werde „der Eindruck erweckt, dass mit Konsequenzen rechnen muss, wer gegen Rechtsextremismus auf die Straße geht. Das halte ich für brandgefährlich. Für die Demokratie und für die Union.“

In der Wochenzeitung streitet Neubauer, die Grünen-Mitglied ist, darüber mit dem CDU-Politiker Philipp Amthor: Es brauche „eine stabile Union, die sich nicht nur rhetorisch, sondern auch praktisch von Rechtsradikalen distanziert“, sagte Neubauer. „Und dann kommt ihr mit dieser Anfrage und schüchtert Leute ein, die für die Demokratie eintreten.“

Den Vorwurf weist Amthor zurück: Die CDU habe „antifaschistischen Nachhilfeunterricht“ nicht nötig. „Wir haben nichts gegen das zivilgesellschaftliche Engagement dieser Organisationen, selbst wenn es sich gegen uns richtet.“ Allerdings sei es „demokratietheoretisch problematisch“, wenn der Staat „per Füllhorn politisch liebsame Vorfeldorganisationen fördert“. Der CDU-Politiker hält der Klimaaktivistin vor: „Fridays for Future zum Beispiel hat sich doch bestens ohne große staatliche Mittel getragen – und nicht erst dadurch, dass Aktivisten zum Betteln in Ministerien gegangen sind.“


Foto: Luisa Neubauer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundestag soll am 13. März über Investitionsprogramme beraten

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Bundestagssitzung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundestag wird voraussichtlich am 13. März in erster Lesung über die von CDU-Chef Friedrich Merz angekündigten Grundgesetzänderungen abstimmen. Die abschließende Abstimmung ist dann für den 17. März geplant, wie die FAZ unter Berufung auf Parlamentskreise berichtet.

Die SPD-Politikerin Bärbel Bas ist weiterhin Bundestagspräsidentin, sie kann ohne Frist den alten Bundestag jederzeit zu einer Sitzung einberufen. Praktisch wird es aber wohl so ablaufen: An diesem Donnerstag kommt der Ältestenrat zusammen, um wie immer über die Tagesordnung der Parlamentssitzung zu beraten. Auch hier kommt noch einmal der alte Ältestenrat zusammen, der zum alten Bundestag gehört. Im Einvernehmen mit dem Ältestenrat wird Bas also vermutlich den Bundestag einberufen, gleichzeitig liegt dann schon eine Tagesordnung vor.

Am 13. März kommt der Bundestag dann vermutlich zur ersten Lesung zusammen. Am 14. März könnten die zuständigen Ausschüsse abschließend über die grundgesetzändernden Gesetze beraten, am 17. März, dem darauffolgenden Montag, könnte dann die 2. und 3. Lesung stattfinden. Am 21. März könnte der Bundesrat abstimmen.


Foto: Bundestagssitzung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union will auch Planungsrecht reformieren

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Autobahn-Baustelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Einigung von Union und SPD auf ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen zur Modernisierung der Infrastruktur werden aus der Union weitergehende Forderungen laut.

„Damit die Gelder schnell verbaut werden können, werden auch Reformen des Planungsrechts notwendig sein“, sagte der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Verkehrsausschuss des Bundestages, Christoph Ploß (CDU), der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Wir müssen in Deutschland Infrastrukturprojekte stärker beschleunigen.“ Die Planung von neuen Infrastrukturprojekten dauere häufig Jahrzehnte, weil „den Grünen nahestehende Verbände“ dagegen klagten. „Die Einschränkung des Verbandsklagerechts ist dafür unabdingbar“, so der Bundestagsabgeordnete.

Das geplante Infrastrukturpaket sei nun „die große, historische Chance, in Deutschland neue, dringend benötigte Schienen-, Hafen- und Autobahnprojekte zu realisieren und endlich wieder Wirtschaftswachstum in Deutschland zu schaffen“, so Ploß.


Foto: Autobahn-Baustelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Spritpreise Anfang März erneut leicht gesunken

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Zapfsäule an einer Aral-Tankstelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland sind zu Beginn des Monats erneut leicht gefallen.

Ein Liter E10 kostete am Dienstag im bundesweiten Schnitt 1,735 Euro und damit 1,4 Cent weniger als in der Vorwoche, sagte ein ADAC-Sprecher am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur. Für einen Liter Diesel bezahlte man 1,666 Euro und damit im Wochenvergleich 1,8 Cent weniger.

Aus Sicht des ADAC sind die Preise aber trotz des erneuten leichten Rückgangs noch nicht genügend gesenkt worden. Der Ölpreis sei deutlicher heruntergegangen, so der Sprecher. Beim Sprit sei entsprechend noch „ein bisschen Luft nach unten“.

Die Preisdifferenz zwischen den Treibstoffarten beträgt jetzt 6,9 Cent pro Liter, gegenüber 6,5 Cent in der Vorwoche. Insgesamt setzte sich der Trend der leicht sinkenden Preise fort, wobei sie in beiden Kategorien diese Woche etwas stärker zurückgingen als in den letzten beiden Wochen.


Foto: Zapfsäule an einer Aral-Tankstelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax holt Verluste wieder auf – Börse fährt Achterbahn

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem der Dax am Dienstag mit einem kräftigen Minus zum Vortag geschlossen hatte, ist er am Mittwoch wieder erholt in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 wurde der Leitindex mit rund 23.005 Punkten beziffert und lag damit 3,0 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze des Index standen am Morgen die Aktien von Heidelberg Materials, Siemens Energy und der Deutschen Bank. Schlusslicht war Vonovia, gefolgt von Adidas und Eon.

„Die verkündeten Sonderfonds für Verteidigung und Infrastruktur und die Absicht, die Schuldenbremse bis zum Jahresende reformieren zu wollen, sind nichts anderes als eine Zeitenwende in der deutschen Politik“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Die Anleger spekulieren seit Wochen auf eine Reform der Schuldenbremse und eine wirtschaftsfreundlichere Politik und liegen damit richtig.“

Zugleich würden die Anleger mit Sorge auf die mögliche Entwicklung der Inflation blicken: „Die angekündigten Strafzölle könnten das Wachstum lähmen, bevor sie Gutes tun könnten, während sie gleichzeitig zunächst inflationär wirken, bevor sie die Preise drücken könnten“, so Stanzl. Anleger erwarteten nun wieder drei Leitzinssenkungen der Federal Reserve, um die kleine, aber existente Gefahr einer Rezession abzuwehren, sagte der Experte.

„Umso länger Donald Trump mit seiner Zollpolitik verunsichert, desto größer wird das Risiko, dass das Rezessionsgespenst an die Wall Street zurückkehrt“, so Stanzl weiter. Trump zwinge die Federal Reserve und eventuell auch die EZB dazu, „trotz Inflationsgefahr an der Zinsschraube zu drehen“. Gerade in der schlechten Stimmung an der Wall Street sieht der Analyst jedoch eine mögliche Triebfeder für ein Umschwenken in der US-Handelspolitik: „Das Kursniveau des Amtsantritts Trumps ist erreicht. Der Republikaner wird nicht wollen, dass die Zeitungen schreiben, er sei schlecht für Aktien, und dürfte also geneigt sein, jetzt wieder sanftere Töne anzuschlagen.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen stärker: Ein Euro kostete 1,0687 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9357 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 70,86 US-Dollar; das waren 18 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Von Stress zu Gelassenheit

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Lobert-Methode Melissa Veronika Lobert Fotografin Marlies Murgia

Die Lobert-Methode als Schlüssel zur Balance

Die Lobert-Methode ist ein umfassender Ansatz zur Stressbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung. Sie richtet sich auch an diejenigen, die aufgrund negativer Erfahrungen Schwierigkeiten haben, Stress zu reduzieren. Die Methode zeigt, dass es nicht immer das stundenlange Workout, die Weihrauchkerzen im ganzen Haus oder das permanente Tragen von Yogahosen sein müssen, um ein Leben in Balance zu erreichen.

Das Leben besteht aus Phasen der Anspannung und Entspannung. Manchmal ist das Leben herausfordernd, selbst für die entspannteste Person der Welt. Der Umgang damit hilft uns, den Weg zurück in die Balance zu finden. Balance bedeutet, dass wir grundsätzlich mehr entspannte Tage haben als Tage, an denen wir die Wände hochgehen möchten.

Die Lobert-Methode basiert auf sechs zentralen Prinzipien und fünf grundlegenden Wahrheiten, die den Weg zu einem ausgeglichenen und erfüllten Leben ebnen. In diesem Artikel werden wir die Prinzipien der Methode und ihre Anwendung im Alltag näher beleuchten.

Die fünf Wahrheiten der Lobert-Methode

Es wird Sie niemand retten kommen: Diese Wahrheit betont Ihre Eigenverantwortung. Sie müssen die erforderlichen Schritte gehen und Ihr Leben in die Hand nehmen.
Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung: Keine Entscheidung zu treffen, ist auch eine Entscheidung – nämlich die sich den Umständen oder den Gefälligkeiten anderer zu überlassen. Diese Wahrheit erinnert uns daran, dass Passivität Konsequenzen hat und wie wichtig es ist, aktiv Entscheidungen zu treffen.
Wachstum tut weh: Persönliches Wachstum ist oft schmerzhaft. Es erfordert, sich Ängsten und Unsicherheiten zu stellen und die Komfortzone zu verlassen. Diese Wahrheit ermutigt uns, den Schmerz als Teil des Wachstumsprozesses zu akzeptieren.
Keine Zeit ist immer: Zeit ist eine der wertvollsten Ressourcen, die wir haben. Diese Wahrheit erinnert uns daran, dass wir unsere Zeit bewusst nutzen und Prioritäten setzen sollten.

Sie sind es wert: Diese Wahrheit betont den eigenen Wert und die Wichtigkeit der Selbstfürsorge.

Haben wir die Wahrheiten verinnerlicht können wir uns den sechs Prinzipien der Lobert-Methode widmen:

Die sechs Prinzipien der Lobert-Methode

Loslassen, was Sie beschwert: Oftmals tragen wir unnötigen Ballast mit uns herum, sei es in Form von negativen Gedanken, alten Konflikten oder unerfüllten Erwartungen. Die Lobert-Methode lehrt uns, diesen Ballast bewusst loszulassen, um Platz für Neues zu schaffen.
Ideen: Achtsamkeitsübungen, Meditation, Tagebuch schreiben
Offen sein für Neues: Veränderung ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Offenheit für neue Erfahrungen und Perspektiven hilft uns, flexibel und anpassungsfähig zu bleiben. Dies bedeutet, sich neuen Herausforderungen zu stellen und bereit zu sein, aus Fehlern zu lernen
Ideen: Fahren Sie einen anderen Weg zur Arbeit, probieren Sie ein neues Rezept aus.

Bei sich bleiben, auch in Krisen: In schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, sich selbst treu zu bleiben und nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Die Lobert-Methode betont die Bedeutung von Selbstreflexion und innerer Stabilität, um auch in Krisen bei sich zu bleiben
Ideen: Erstellen Sie eine Liste, in der Sie alles aufschreiben was Ihnen gefällt und Ihnen Energie gibt. Unterteilen Sie in täglich, wöchentlich, monatlich und jährlich

Empathisch sein, auch sich selbst gegenüber: Selbstempathie ist ein zentraler Aspekt der Lobert-Methode. Es geht darum, sich selbst mit Freundlichkeit und Verständnis zu begegnen, insbesondere in Momenten des Scheiterns oder der Schwäche. Dies fördert ein gesundes Selbstwertgefühl und stärkt die Resilienz.
Ideen: Nehmen Sie sich die Zeit, aufzuschreiben, was Sie an sich selbst mögen. Fragen Sie fünf Menschen in Ihrem nahen Umfeld, was sie an Ihnen schätzen. Formulieren Sie einen wertschätzenden Satz über sich selbst und beginnen Sie Ihren Tag damit, zum Beispiel: „Ich liebe mich mit all meinen Facetten.“

Realistisch sein: Realismus bedeutet, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, ohne sie zu beschönigen oder zu dramatisieren. Dies hilft, realistische Ziele zu setzen und Enttäuschungen zu vermeiden. Die Lobert-Methode ermutigt dazu, sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein und entsprechend zu handeln.
Ideen: Beginnen Sie mit einem Mindmap, um Ihre Ziele zu definieren. Überlegen Sie, was Sie erreichen wollen, was Sie dafür benötigen und was Sie bereits haben. Bewerten Sie die Realisierbarkeit und prüfen Sie, ob es in kleinere Schritte unterteilt werden muss.

Terminieren und Strukturieren: Eine gute Organisation und Zeitmanagement sind entscheidend, um den Alltag erfolgreich zu meistern. Die Lobert-Methode empfiehlt, Aufgaben zu terminieren und den Tag zu strukturieren, um Stress zu reduzieren und effizienter zu arbeiten.
Ideen: Erstellen Sie eine To-Do-Liste, um alle Aufgaben zu notieren und Ihrem Gehirn eine Pause zu gönnen. Nutzen Sie die „Eat the Frog“-Methode: Beginnen Sie den Tag mit der unangenehmsten Aufgabe. Das steigert Ihre Motivation und verhindert, dass Sie den ganzen Tag daran denken müssen.

Fazit

Die Lobert-Methode bietet einen ganzheitlichen Ansatz zur Stressbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung. Mit der Anwendung der sechs Prinzipien und verinnerlichen der fünf Wahrheiten können Sie ein ausgeglicheneres und erfüllteres Leben führen. Probieren Sie die Methode aus und erleben Sie positive Veränderungen in Ihrem Leben.

Autor

Melissa Veronika Lobert ist eine erfolgreiche Autorin und Beraterin für persönliche Entwicklung. Sie hat umfangreiche Erfahrung in der systemischen Beratung und bietet Workshops und Seminare an. Ihre Lobert-Methode unterstützt Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen und ein erfülltes Leben zu führen. Zudem ist sie bekannt für ihre praxisnahen und inspirierenden Bücher.

Fotografin Marlies Murgia

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Junge Union kritisiert Finanzeinigung von Union und SPD

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Carsten Linnemann am 03.03.2025 nach der 2. Sondierungsrunde, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Junge Union kritisiert das von CDU, CSU und SPD vereinbarte Finanzpaket für Verteidigung und Infrastruktur.

„Aus Sicht der jungen Generation ist das ein harter Schlag für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit bei Staatsfinanzen, weil die Botschaft ist: Lieber bequeme Schulden als unbequeme Reformen“, sagte JU-Chef Johannes Winkel dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe).

Winkel sprach von einer „deutlichen Niederlage für die Union gleich zu Beginn der Verhandlungen, weil für dieses große Entgegenkommen gegenüber den Sozialdemokraten keine Gegenleistungen sichtbar wurden“. Er forderte seine Partei und die Schwesterpartei CSU auf: „Die Union muss bei Migration, Wirtschaft, auch bei Rente nun liefern.“


Foto: Carsten Linnemann am 03.03.2025 nach der 2. Sondierungsrunde, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Reservistenverband will noch dieses Jahr 20.000 neue Soldaten

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Patrick Sensburg, begrüßt die geplanten Milliardeninvestitionen in die Verteidigung und fordert eine schnelle Rückkehr zur Wehrpflicht für einen deutlichen Personalaufwuchs.

„Es ist richtig, deutlich mehr Geld in die Verteidigung zu investieren“, sagte Sensburg der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). „Hunderte Milliarden Euro in der EU und in Deutschland wären das richtige Signal angesichts der gewachsenen Bedrohungen und der schrumpfenden US-Unterstützung.“

Er sagte jedoch auch: „Die drängendste Aufgabe in Deutschland ist die Personalgewinnung für die Bundeswehr. Wir brauchen schon dieses Jahr 20.000 mehr Soldaten in der Truppe. Um das zu schaffen, muss die Wehrpflicht noch in diesem Jahr zurückkommen“, forderte Sensburg. „Ziel muss es in fünf Jahren sein, dass jeweils ein ganzer Jahrgang Männer und dann auch Frauen einberufen wird. Das gehört zwingend in einen Koalitionsvertrag von Union und SPD“, mahnte er.

„Sowohl die Erfassung der Personen als auch deren Einberufung wären technisch schrittweise möglich“, so Sensburg. Auch das Problem der Unterbringung und Ausbildung lasse sich lösen. „Da wünsche ich mir mehr Pragmatismus und weniger Perfektionismus. Wir sehen immer nur die Probleme und nicht die Lösungen“, so der Chef des Reservistenverbandes.


Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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