DIHK-Umfrage – 78 Prozent der deutschen Firmen spüren Kriegsfolgen

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Berlin, 18. Mrz (Reuters) – 78 Prozent der deutschen Unternehmen sind einer DIHK-Blitzumfrage zufolge vom Krieg in der Ukraine geschäftlich betroffen. Lediglich 22 Prozent hätten angegeben, bislang keine Auswirkungen des Krieges und der deswegen gegen Russland verhängten Sanktionen zu spüren, teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag am Freitag mit. Der Verband hat gerade 3700 Firmen aus allen Branchen und Regionen dazu befragt. Besonders alarmierend seien die Ergebnisse für die Industrie, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. 

Die Unternehmen gaben an, vor allem Auswirkungen über steigende Preise und gestörte Lieferketten zu spüren, teilweise haben sie auch Kunden und Lieferanten verloren. Probleme in der Logistik und bei den Lieferketten haben drei Viertel der Industriebetriebe, im Vergleich zu 61 Prozent in der Gesamtwirtschaft. Fast 90 Prozent in der Industrie melden fehlende Rohstoffe und Vorprodukte (Gesamtwirtschaft 66 Prozent). 

„Bereits zu Jahresbeginn waren wir wegen der hohen Energiepreise bei unserer Konjunkturprognose eher zurückhaltend“, sagte Wansleben. Jetzt seien alle Prognosen Makulatur. Im Februar – noch vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine – hatte der DIHK seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr auf 3,0 Prozent gesenkt. 2021 hatte die Wirtschaft um 2,8 Prozent zugelegt.

DIHK-Umfrage – 78 Prozent der deutschen Firmen spüren Kriegsfolgen

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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