Sonntag, November 8, 2026
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2. Bundesliga: Greuther Fürth entlässt Cheftrainer Siewert

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Fans von Greuther Fürth (Archiv), via dts NachrichtenagenturFürth (dts Nachrichtenagentur) – Fußball-Zweitligst SpVgg Greuther Fürth hat nach der jüngsten 0:1-Niederlage gegen Hertha BSC seinen Cheftrainer Jan Siewert freigestellt. Die Nachfolge werde „zeitnah geregelt“, teilte der Verein am Montagabend mit.

„Wir haben uns zu dieser schweren Entscheidung entschlossen, um der Mannschaft im Endspurt der Saison einen neuen Impuls zu geben“, sagte Sportdirektor Stephan Fürstner zu dem Schritt. „Jan hat in den letzten Monaten sehr viel Energie bei uns reingesteckt und maßgeblich dabei mitgeholfen, dass wir den Klassenerhalt in der eigenen Hand haben. Leider ist es uns aber in den letzten Wochen nicht gelungen den letzten Schritt zu gehen. Wir danken Jan für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft von Herzen alles Gute.“

Jan Siewert selbst wünschte seinem bisherigen Arbeitgeber trotz Trennung alles Gute: „Ich bin weiter davon überzeugt, dass das Kleeblatt die Klasse halten wird und drücke Mannschaft, Staff und allen drumherum dafür die Daumen.“


Foto: Fans von Greuther Fürth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Abschaffung von 26 Beauftragten- und Koordinatoren-Posten geplant

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Unterzeichnung Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD am 05.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die neue Bundesregierung will in ihrer ersten Sitzung an diesem Dienstag die Abschaffung von mehr als zwei Dutzend Beauftragten von Regierung und Ministerien beschließen. Das geht aus einem Beschlusspapier hervor, über das das Nachrichtenmagazin Politico berichtet.

Nach der Wahl von Friedrich Merz (CDU) an diesem Dienstag ist für 18 Uhr die erste Kabinettssitzung geplant. Danach wird es ein gemeinsames Abendessen des neuen Kabinetts im Kanzleramt geben. Laut Vorlage will die neue Regierung künftig auf 26 Beauftragte, Sonderbeauftragte und Koordinatoren verzichten.

Verzichtet werden soll unter anderem auf die Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik und den Sonderbevollbemächtigten für Migrationsabkommen. Außerdem sollen die Beauftragten für Güterverkehr und Logistik, für den Schienenverkehr, für die Länder des westlichen Balkans, für Luft- und Raumfahrt sowie für Informationstechnik abgeschafft werden. Auch einen Meeresbeauftragten soll die neue Bundesregierung nicht mehr haben.

Im Auswärtigen Amt will die neue Regierung die Stellen der Botschafterin für feministische Außenpolitik und der Beauftragten für Menschenrechte und globale Gesundheit streichen. Im Verteidigungsministerium soll es keinen Beauftragten mehr für die Planung der Zeitenwende geben. In Zukunft sollen Beauftragte, Sonderbeauftragte und Koordinatoren „künftig ausschließlich durch Kabinettsbeschluss oder Organisationserlass des Bundeskanzlers“ bestellt werden, sofern die betreffende Funktion nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.


Foto: Unterzeichnung Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD am 05.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Linke sieht "angekündigten Rechtsbruch" im Koalitionsvertrag

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Unterzeichnung Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD am 05.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chef Jan van Aken sieht im Bezug auf Migration und Bürgergeld im schwarz-roten Koalitionsvertrag angekündigte Rechtsbrüche. „Da wird einfach mal so eben gesagt: `Ab morgen 6:45 Uhr wird niemand mehr ins Land gelassen.` Das ist ein offener Rechtsbruch, das ist mit EU-Recht nicht möglich“, sagte van Aken am Montag. „Jeder Mensch, der an die deutsche Grenze kommt, hat ein Recht auf die Prüfung eine Asylverfahrens. Punkt“, hob er hervor.

Zudem sei bei Bürgergeld-Empfängern im Koalitionsvertrag ein „Totalentzug“ vorgesehen. „Das hat das Bundesverfassungsgericht schonmal entschieden, dass das nicht geht, auch Arbeitslose haben ein Recht auf ein Existenzminimum. Und es ist aus meiner Sicht kein Zufall, dass genau bei den beiden Punkten Bürgergeld-Empfänger und Migration ein offener Rechtsbruch angekündigt wird: Das ist Sündenbock-Politik“, zeigte sich van Aken überzeugt. Insgesamt schaffe der Vertrag „überhaupt keine soziale Sicherheit“, so der Linken-Vorsitzende.


Foto: Unterzeichnung Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD am 05.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Scholz telefoniert kurz vor Ende seiner Amtszeit mit Selenskyj

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Wolodymyr Selenskyj und Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Montagnachmittag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und dessen Folgen hätten wie kaum ein anderes Ereignis die Amtszeit des Bundeskanzlers geprägt, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit.

Bundeskanzler Scholz dankte Präsident Selenskyj für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er würdige dessen Führungsstärke und Mut, die Tapferkeit und die Entschlossenheit des ukrainischen Präsidenten und des ukrainischen Volkes gegen die russische Aggression, hieß es. Hiervon konnte sich der Bundeskanzler bei seinen beiden Besuchen zu Kriegszeiten in Kyjiw im Juni 2022 und im Dezember 2024 einen persönlichen Eindruck machen.

Der Bundeskanzler und der ukrainische Präsident tauschten sich zur aktuellen Lage und Wege hin zu einem dauerhaften und gerechten Frieden in der Ukraine aus. Der Bundeskanzler habe hervorgehoben, dass die Bereitschaft des ukrainischen Präsidenten zu einer bedingungslosen 30-tägigen Waffenruhe vor Augen führe, dass niemand sich Frieden mehr wünsche, als die Ukraine. Dies müsse auch der russische Präsident endlich erwidern, seine zynische Verzögerungstaktik einstellen und seinen erbarmungslosen Feldzug beenden.

Der Bundeskanzler bekräftigte die anhaltende und unverbrüchliche Solidarität Deutschlands mit der Ukraine. Er zeigte sich überzeugt, dass Deutschland die Ukraine in enger Abstimmung mit europäischen und internationalen Partnern weiter und so lange wie nötig unterstützen werde.


Foto: Wolodymyr Selenskyj und Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax legt deutlich zu – Optimismus zum Start der neuen Koalition

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.344,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,12 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Kurz nach Unterzeichnung des schwarz-roten Koalitionsvertrags hoffen Marktbeobachtern zufolge die Anleger auf einen schwungvollen Start mit wirtschaftlichen Impulsen seitens der neuen Bundesregierung, gerade angesichts der bereits zuvor geschnürten Kreditpakete für Infrastruktur und Militär.

An der Spitze der Kursliste waren die Papiere von Rheinmetall mit über drei Prozent im Plus zu finden, direkt vor denen der Münchener Rück und der Hannoverschen Rueck. Am Listenende rangierten entgegen dem Trend die Werte von BASF, die über vier Prozent im Minus standen, direkt hinter denen der Deutschen Post und von Zalando.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1322 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8832 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.316 US-Dollar gezahlt (+2,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 94,17 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 59,71 US-Dollar, das waren 158 Cent oder 2,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Jens Spahn neuer Chef der Unionsfraktion

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Jens Spahn und Friedrich Merz am 05.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Jens Spahn ist neuer Chef der Bundestagsfraktion von CDU und CSU. Laut Teilnehmerangaben erhielt er in der Fraktionssitzung am Montag über 90 Prozent der Stimmen.

Die Wahl erfolgte am Tag vor der Bundestagssitzung, in der sich Friedrich Merz zum Bundeskanzler wählen lassen will. Merz hatte 2022 nach seiner Wahl zum Parteichef selbst den Fraktionsvorsitz übernommen und bis jetzt inne.

Spahn, der in elf Tagen 45 Jahre alt wird, ist seit 2014 Mitglied des CDU-Präsidiums und war von 2021 bis 2022 einer der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden, von 2018 bis 2021 war er Gesundheitsminister. Im neuen Kabinett der Koalition von Union und SPD hatte er allerdings keinen Ministerposten bekommen.


Foto: Jens Spahn und Friedrich Merz am 05.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Guildo Horn wünscht sich mehr "Vintage-Musik" beim ESC

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Geigen (Archiv), via dts NachrichtenagenturTrier (dts Nachrichtenagentur) – Schlagersänger Guildo Horn übt heftige Kritik am Eurovision Song Contest. „Das ist nicht mehr mein Wettbewerb“, sagte der 63-Jährige dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgaben). Der Contest habe „seine Seele verloren“.

Der Grund: „Die Künstler werden erschlagen von diesen Video-Walls. Sie selbst sind nur noch ein winziger Teil der Inszenierung.“ Er selbst sei „Purist“, sagte Horn. „Ich mag handgemachte Vintage-Musik mit guten Melodiebögen.“ Zuletzt habe ihm beim ESC „nichts mehr richtig gefallen“, sagte er weiter. „Ich werde wohl zu alt.“

Auch der deutsche Beitrag „Baller“ für den ESC 2025 kommende Woche in Basel sei „musikalisch überhaupt nicht meine Baustelle“. Er wünsche dem Geschwisterduo Abor & Tynna, das für Deutschland ins Rennen geht, dennoch „viel Glück“. Beide hätten eine „super Ausstrahlung“.

Horn hatte 1998 mit dem von Stefan Raab geschriebenen Song „Guildo hat Euch lieb“ den siebten Platz beim ESC belegt. In diesem Jahr tritt er parallel zum ESC beim „1. Inklusiven Musikfestival“ in Trier mit einer Behindertenband auf. „Das ist mir wichtig“, sagte Horn, der sich seit Jahren für Behinderte engagiert, dem RND.

Horn kritisierte die sinkende Solidarität mit Behinderten. Inklusionsprogramme würden „ohne Sinn und Verstand gestoppt“. Nicht nur US-Präsident Donald Trump diffamiere zunehmend Behinderte, sondern auch „interessierte Kreise in Deutschland“. „Wenn der Wind rau wird, knüppelt man auf die Schwächsten der Schwachen ein. Das ist die einfachste Methode, um über andere Defizite der Gesellschaft hinwegzugehen. Ich möchte gern in einer Gesellschaft leben, in der Menschen nett zueinander sind und solidarisch.“


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SPD-Vorstandsmitglied Roloff stärkt Esken den Rücken

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Sebastian Roloff (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Roloff hat sich in der Debatte um die Zukunft der bundesweiten Co-Parteichefin hinter Saskia Esken gestellt. „Ich kann mir eine politische Rolle für sie weiterhin vorstellen“, sagte Roloff dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe).

Der aus Bayern stammende Politiker lobte das Auftreten Eskens bei der Verkündung der SPD-Ministerriege. Auch in den vergangenen Wochen habe sie sich „sehr professionell“ verhalten – trotz der „unnötigen öffentlichen Angriffe auf ihre Person“, fügte das SPD-Bundesvorstandsmitglied hinzu.

Esken ging bei der Verteilung der Kabinettsposten leer aus. Ob sie im Juni erneut für die SPD-Spitze kandidiert, ist weiter offen.


Foto: Sebastian Roloff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Innenministerium stoppt Flüchtlingsflug aus dem Sudan

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Bundesinnenministerium (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesinnenministerium und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) haben offenbar kurzfristig einen Charterflug mit Flüchtlingen aus dem Sudan gestoppt.

Das berichtet die „Bild“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Demnach sollte das Flugzeug am kommenden Mittwoch über Kenia nach Hannover fliegen. Der Flug wurde aber am Montagmorgen kurzfristig abgesagt und verschoben.

An Bord der Maschine hätten „besonders schutzbedürftige Flüchtlinge“ reisen sollen, die überwiegend aus dem Sudan und Somalia stammen, schreibt die „Bild“ weiter. Sie wurden vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) zur Aufnahme über das sogenannte EU-Resettlement-Programm vorgeschlagen. Deutschland hatte die Aufnahme bereits seit Längerem zugesagt.

Der designierte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekündigt, er wolle freiwillige Aufnahmeprogramme überprüfen und gegebenenfalls stoppen lassen.

Der Sudan wird seit zwei Jahren von einem verheerenden Bürgerkrieg heimgesucht. Knapp zwei Drittel der Bevölkerung sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Rund zwölf Millionen Menschen wurden nach UN-Schätzungen vertrieben, vor allem Frauen und Mädchen, die im Bürgerkrieg immer wieder sexualisierter Gewalt ausgesetzt sind.

Auch Somalia wird seit Jahrzehnten von inneren militärischen Konflikten erschüttert. Dazu kommen noch regelmäßige Extremwetterereignisse am Horn von Afrika: Historische Dürren mit Hungersnöten und schwere Sturzfluten wechselten sich in den vergangenen Jahren ab.


Foto: Bundesinnenministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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AfD und Linke wollen gegen "Blackrock-König" Merz stimmen

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Friedrich Merz bei Unterzeichnung des Koalitionsvertrag am 05.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – AfD und Linke wollen CDU-Chef Friedrich Merz am Dienstag nicht zum Kanzler wählen.

„Herr Merz wird von uns nach meiner Einschätzung keine einzige Stimme erhalten“, sagte Stephan Brandner, Zweiter Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion, dem Nachrichtenportal T-Online. Er könne sich nicht vorstellen, dass „irgendjemand von Verstand“ Merz zum Kanzler wähle. „Und wir haben großen politischen Verstand bei der AfD“, sagte Brandner, dessen Partei am Freitag vom Verfassungsschutz zur „gesichert rechtsextremistischen Bestrebung“ hochgestuft wurde.

Deutlich lehnt auch Christian Görke, Parlamentarischer Geschäftsführer der Linken, im Namen seiner Fraktion Merz als Kanzler ab. „Wir werden den Blackrock-König nicht zum Kanzler wählen“, sagte er T-Online. Merz arbeitete vor seiner Rückkehr in die Politik jahrelang als Aufsichtsratsvorsitzender von Blackrock Asset Management Deutschland, dem deutschen Ableger des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock.

Knapp dürfte es für Merz dennoch nicht werden. Er braucht im ersten Wahlgang die sogenannte Kanzlermehrheit, also die absolute Mehrheit der Mitglieder des Bundestages. Diese Schwelle liegt bei 316 Stimmen. CDU, CSU und SPD haben gemeinsam 328 Stimmen im Parlament.


Foto: Friedrich Merz bei Unterzeichnung des Koalitionsvertrag am 05.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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