Sonntag, November 8, 2026
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Dax startet nahezu unverändert – BMW verzeichnet Gewinneinbruch

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch nahezu unverändert in den Handel gestartet. Um 9:30 Uhr standen rund 23.266 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, wenige Punkte höher als bei Vortagesschluss.

Im Dax waren zu Handelsstart die Papiere von BMW mit knapp drei Prozent Plus am stärksten. Der Autobauer musste am Mittwoch zwar einen Gewinneinbruch von 26,4 Prozent im ersten Quartal vermelden. Doch damit wurden angesichts des schwierigen China-Geschäfts und der hohen Unsicherheit im globalen Handel die Erwartungen der Anleger dennoch übertroffen. Am Tabellenende in Frankfurt rangierten derweil die Sartorius-Aktien.

„Die Marktteilnehmer werden auch zur Wochenmitte mit einer Vielzahl an Impulsen konfrontiert“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Die gestrige Bundeskanzlerwahl in Deutschland hat ein politisches Novum dargestellt.“ Das habe zumindest kurzzeitig für Wirrungen bei den Investoren gesorgt, erklärte der Analyst.

Zugleich zeichneten sich Fortschritte in den Verhandlungen zwischen den USA und China ab. „So will der stellvertretende Ministerpräsident Chinas am 9. Mai in die Schweiz reisen, um sich dort mit den Vertretern der USA zu treffen“, sagte Lipkow. „Zudem hat die Peoples Bank of China die Mindestreservevorschriften gelockert und einen Leitzins gesenkt.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1365 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8799 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 62,88 US-Dollar, das waren 73 Cent oder 1,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Miersch zum neuen Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion gewählt

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Berlin: Miersch zum neuen Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion gewählt. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

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SPD-Fraktion wählt Matthias Miersch zum Fraktionsvorsitzenden

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Matthias Miersch (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Matthias Miersch ist neuer Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Er wurde am Mittwochvormittag mit 83,2 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt, teilte die Fraktion mit.

Miersch wird damit Nachfolger von Lars Klingbeil, der nach der Bundestagswahl das Amt von Rolf Mützenich übernommen hatte. Klingbeil ist seit Dienstag Finanzminister und Vizekanzler in der neuen Koalition aus Union und SPD.

Miersch war nach dem Rückzug von Kevin Kühnert Anfang Oktober kommissarisch Generalsekretär seiner Partei geworden. Zuvor war er bereits stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag gewesen. Am Dienstag hieß es, dass Miersch offenbar den Posten als Generalsekretär der Partei abgeben will, aber noch im Amt bleiben soll, bis ein Nachfolger gefunden ist.


Foto: Matthias Miersch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutlich mehr Online-Buchungen von Übernachtungen in Ferienhäusern

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Neubaugebiet (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2024 haben Gäste aus dem In- und Ausland über die vier großen Online-Plattformen Airbnb, Booking, Trip-Advisor und Expedia insgesamt 60,4 Millionen Übernachtungen in Ferienwohnungen und -häusern in Deutschland gebucht. Damit verzeichneten die vier Online-Plattformen 22,6 Prozent mehr solcher Übernachtungen als im Jahr 2023, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit.

Das Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 wurde demnach 2024 deutlich übertroffen: Damals hatten in- und ausländische Gäste 37,2 Millionen Übernachtungen in Ferienunterkünften über die Plattformen gebucht. Im Vergleich dazu lagen die Zahlen des Jahres 2024 um 62,3 Prozent höher.

Die Zahl der über die vier Online-Plattformen gebuchten Übernachtungen in Ferienwohnungen und -häusern von Gästen aus dem Inland stieg 2024 laut Destatis im Vergleich zu 2023 deutlich um 23,6 Prozent auf 42,1 Millionen. Der Zuwachs bei Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland fiel etwas geringer aus. Sie stiegen um 20,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 18,4 Millionen.

Auch das Vor-Corona-Niveau konnte der grenzüberschreitende Tourismus in Ferienwohnungen und -häusern in Deutschland weit übertreffen: Die Zahl der gebuchten Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland lag 2024 um 33,8 Prozent über dem Wert des Jahres 2019. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Inland war sogar 78,9 Prozent höher als vor der Pandemie.

Die meisten Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland entfielen im Jahr 2024, wie schon im Vorjahr, mit 2,6 Millionen auf Gäste aus den Niederlanden, so das Statistische Bundesamt. Auf Platz zwei folgte mit 1,8 Millionen Übernachtungen Polen, gefolgt von den USA mit 1,4 Millionen auf Platz drei. Die Top-5-Herkunftsländer im Jahr 2024 wurden wie im Vorjahr von Frankreich (1,3 Millionen Übernachtungen) und der Schweiz (1,0 Millionen) komplettiert.

Über die vier Online-Plattformen wurden 2024 mit 9,2 Millionen die meisten Übernachtungen in Bayern gebucht, was einem Anteil von 15,2 Prozent an allen Übernachtungen entspricht. Es folgen Baden-Württemberg mit 7,2 Millionen, Nordrhein-Westfalen mit 7,1 Millionen und Niedersachsen mit 6,8 Millionen Übernachtungen.

Schaut man sich die Verteilung der Gäste aus dem In- und Ausland an, so sind einige Unterschiede zwischen den Bundesländern erkennbar. In Mecklenburg-Vorpommern wurden Destatis zufolge 92,9 Prozent der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland gebucht, gefolgt von Schleswig-Holstein mit 88,2 Prozent und Niedersachsen mit 82,8 Prozent. Im Gegensatz dazu entfielen in Berlin 70,4 Prozent aller Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 44,8 Prozent und Baden-Württemberg mit 41,8 Prozent.

Die Plattformdaten ergänzen die Übernachtungszahlen für Ferienunterkünfte aus der amtlichen Tourismusstatistik, weil sie überwiegend Buchungen bei kleineren Anbietern abbilden: So wurden rund 95 Prozent der über die vier Online-Plattformen gebuchten Übernachtungen in Ferienwohnungen oder -häusern von Beherbergungsbetrieben mit insgesamt weniger als 10 Betten angeboten, wie das Bundesamt erklärte. Oft stünden dahinter private Vermieter, die Unterkünfte im Nebenerwerb anbieten.

Demgegenüber erfasse die amtliche Monatserhebung im Tourismus ausschließlich Übernachtungen in Betrieben mit mindestens 10 Betten, hieß es. Die amtliche Tourismusstatistik weist für Ferienwohnungen und -häuser 96,8 Millionen Übernachtungen im Jahr 2024 aus. Von den 60,4 Millionen über die Plattformen gebuchten Übernachtungen sind 95 Prozent oder 57,2 Millionen nicht in der Tourismusstatistik erfasst und ergänzen somit das Bild bei dieser Unterkunftsart.


Foto: Neubaugebiet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Frei stellt Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU zur Linken infrage

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Thorsten Frei am 06.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) hat sich offen für eine Diskussion über die Abschaffung des Unvereinbarkeitsbeschlusses der CDU mit der Linkspartei gezeigt. „Wir werden gemeinsam darüber zu sprechen haben“, sagte Frei am Mittwoch der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv.

Den Beschluss des CDU-Bundesparteitags könne man zwar nicht mit einem Federstrich außer Kraft setzen. „Aber mit Sicherheit sind wir in einer Situation, wo wir die eine oder andere Frage neu bewerten müssen“, erklärte der Kanzleramtsminister.

Man habe bei der Kanzlerwahl im Bundestag erneut das Problem gehabt, nicht absehbar eine Zweidrittelmehrheit organisieren zu können. Nun gehe es um pragmatische Lösungen für das Land, so Frei. „Das Wohl des Landes ist immer höher zu bewerten als das Parteiinteresse.“


Foto: Thorsten Frei am 06.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im März gestiegen

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Autoproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist im März 2025 gegenüber Februar 2025 saison- und kalenderbereinigt um 3,6 Prozent gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 3,2 Prozent höher als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit Hinweis auf die Vorläufigkeit der Daten am Mittwoch mit.

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang demnach im 1. Quartal 2025 um 2,3 Prozent niedriger als im 4. Quartal 2024, ohne Großaufträge stieg er um 0,5 Prozent. Im Februar 2025 blieb der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Januar 2025 unverändert (vorläufiges Ergebnis bestätigt).

Zum Anstieg der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März 2025 trugen laut Destatis viele Wirtschaftszweige bei, vor allem die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (saison- und kalenderbereinigt +14,5 Prozent zum Vormonat), der Maschinenbau (+5,3 Prozent), der Sonstige Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; +13,0 Prozent) sowie die Automobilindustrie (+2,5 Prozent) und die Pharmaindustrie (+17,3 Prozent).

Bei den Investitionsgütern stieg der Auftragseingang im März 2025 um 3,7 Prozent gegenüber dem Vormonat, so das Statistische Bundesamt. Auch bei den Vorleistungsgütern (+2,5 Prozent) und den Konsumgütern (+8,7 Prozent) legten die Auftragseingänge zu.

Die Auslandsaufträge stiegen nach den Daten des Bundesamtes um 4,7 Prozent. Dabei stiegen die Aufträge aus der Eurozone um 8,0 Prozent und die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 2,8 Prozent. Die Inlandsaufträge nahmen um 2,0 Prozent zu.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im März 2025 saison- und kalenderbereinigt 2,2 Prozent höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2024 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,4 Prozent geringer. Für Februar 2025 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 0,3 Prozent gegenüber Januar 2025 (vorläufiger Wert: 0,2 Prozent).


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grüne zeigen Verständnis für Unmut über Merz in Union und SPD

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Timon Dzienus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Politiker Timon Dzienus hat Verständnis für Unmut über den am Dienstag erst im zweiten Wahlgang gewählten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in den Koalitionsfraktionen gezeigt.

Dass Merz im ersten Wahlgang durchgefallen ist, sei auch für ihn überraschend gewesen, sagte er dem Nachrichtenportal „Watson“ am Mittwoch. „Andererseits kann ich es auch verstehen, dass es innerhalb der Koalitionsfraktionen Unmut gibt. Merz hat sich die letzten Jahre wie die Axt im Walde verhalten und wundert sich nun, dass der Baum umfällt. Der neue Bundeskanzler muss seinen alten Weg der Polarisierung beenden“, erklärte Dzienus.

Kanzlerschaft bedeute mehr als Fraktions- oder Parteivorsitzender der CDU zu sein. „Ein Kanzler muss einen und nicht spalten“, so Dzienus. „Ob Friedrich Merz das kann, muss er noch beweisen.“

Dzienus kritisierte, dass insbesondere junge Menschen im Koalitionsvertrag zu wenig Berücksichtigung fänden. „Das Motto der neuen Regierung scheint zu sein: unambitioniert und zukunftsfeindlich“, sagte er. „Die neue schwarz-rote Koalition hat für junge Menschen überhaupt nichts zu bieten.“

Das gelte sowohl für bezahlbare Miete als auch für den Klimaschutz. Zudem kritisiert der Abgeordnete die Pläne der neuen Regierung für die Bundeswehr. „Viele junge Leute warten monatelang auf einen Therapieplatz. Aber die einzigen Plätze, die es neu geben soll, wird es wohl in den Kasernen geben.“


Foto: Timon Dzienus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Thüringens Innenminister empfiehlt Belehrung von Beamten über AfD

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Georg Maier (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sowie seinen Kollegen in den Ländern nach der Hochstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ eine Belehrung der Beamten über etwaige Konsequenzen eines Engagements in der Partei empfohlen. „Man muss sich jetzt dazu verhalten, wie man mit der Hochstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch umgeht“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgabe). „Wir haben in Thüringen Erfahrungen damit gemacht.“

Er würde empfehlen, dass man alle Beamten „nochmal informiert und belehrt, dass es da einen Widerspruch geben kann zwischen ihrer Tätigkeit und der Parteimitgliedschaft – auch wenn sie allein nicht ausreicht, sondern es ein darüber hinaus gehendes, besonderes Engagement geben muss“, so Maier.

„Wir haben solche Fälle schon gehabt. Und das führt dann auch zu disziplinarischen Konsequenzen“, erklärte er. „Wichtig ist, dass man das einheitlich macht: Bund, Länder und Kommunen. Dazu müssen wir uns jetzt bei der Innenministerkonferenz verständigen.“


Foto: Georg Maier (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linke erwartet von Union Beteiligung nicht nur in Notfällen

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Ines Schwerdtner und Heidi Reichinnek am 06.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, hat die Union aufgefordert, ihre Partei stärker einzubinden, wenn es um politische Entscheidungen geht. Anlass ist, dass die Linke am Dienstag gemeinsam mit den Grünen den Weg freigemacht hat für einen zweiten Durchgang bei der Wahl des Unionskandidaten Friedrich Merz (CDU) zum Bundeskanzler.

„Ich erwarte von der Union, dass sie sich nicht nur meldet, wenn die Hütte brennt, sondern auch bei anderen politischen Entscheidungen, wenn eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig ist“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Demokratische Parteien sollten in der Lage sein, miteinander zu sprechen. Bei allen kommenden politischen Entscheidungen möchte ich deshalb nicht mehr den Eiertanz haben, wer auf wessen Anrufbeantworter spricht.“

Sie erwarte, dass dann „ordentlich eingeladen und verhandelt“ wird. „Welche Probleme das bei der CDU macht, das müssen die unter sich klären“, so Schwerdtner. Bei der CDU gibt es einen gültigen Parteitagsbeschluss, der Kooperationen mit der AfD ebenso ausschließt wie mit der Linken.


Foto: Ines Schwerdtner und Heidi Reichinnek am 06.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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DBB gegen pauschale Konsequenzen für beamtete AfD-Mitglieder

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AfD-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (DBB), Ulrich Silberbach, hat die Äußerung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) begrüßt, wonach es trotz der jüngsten Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ keine pauschalen Konsequenzen geben soll für Beamte, die der Partei angehören.

„Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die `Alternative für Deutschland` als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). Das bedeute nicht, dass „Beamte, die Mitglied in dieser Partei sind, automatisch aus dem Dienst entlassen werden – jedenfalls solange das Bundesverfassungsgericht die Partei nicht verbietet“. Vielmehr bedürfe es hier „im Falle eines konkreten Fehlverhaltens weiterhin einer Prüfung des Einzelfalls, welche disziplinarrechtlichen Konsequenzen angezeigt sind“.

Für Bewerber, die Mitglieder der AfD sind, sei eine Übernahme in das Beamtenverhältnis jedoch bereits jetzt deutlich unwahrscheinlicher geworden, so Silberbach. „Denn die Voraussetzung dafür ist ein dauerhaftes Bekenntnis zur Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung. Ob dieses gegeben ist, dürfte gerade angesichts der zunehmenden Radikalisierung der AfD in den letzten Jahren nun durch die Dienstherren zunehmend in Frage gestellt werden.“


Foto: AfD-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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