Samstag, November 7, 2026
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Lottozahlen vom Samstag (10.05.2025)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 17, 23, 32, 34, 46, 48, die Superzahl ist die 2. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 1265036. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 840062 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Der Jackpot bei „6 aus 49“ betrug neun Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Menden: 14-Jähriger nach Messerangriff von 17-Jährigem gestorben

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Polizisten (Archiv), via dts NachrichtenagenturMenden (dts Nachrichtenagentur) – Ein 14-jähriger Junge ist in Menden nach einem Messerangriff ums Leben gekommen. Wie die Staatsanwaltschaft Arnsberg und die Polizei Hagen am Samstagnachmittag mitteilten, wurde der Jugendliche in der Nacht zum Samstag gegen 1:35 Uhr auf einem Spielplatz vom 17-jährigen Alexis R. attackiert. R. soll nach einem Streit mehrerer Personen mit einem Messer auf das Opfer eingestochen haben. Ein anderer 17-Jähriger wurde durch Messerstiche schwer verletzt.

Der 14-Jährige erlag noch in der Nacht seinen Verletzungen im Krankenhaus, obwohl Rettungskräfte ihn wiederbeleben konnten. Der 17-Jährige, der bei der Auseinandersetzung ebenfalls verletzt wurde, befindet sich nicht in Lebensgefahr, hieß es. Der mutmaßliche Täter, der bereits polizeilich bekannt ist, flüchtete vom Tatort.

Die Mordkommission der Hagener Polizei fahndet nun nach dem 17-jährigen Alexis R., gegen den Haftbefehl vorliegt. Der Gesuchte ist etwa 1,75 Meter groß, hat dunkle Augen und braune Haare. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.


Foto: Polizisten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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VfL Bochum und Holstein Kiel steigen aus der 1. Bundesliga ab

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Bochum/Kiel (dts Nachrichtenagentur) – Der VfL Bochum und Holstein Kiel steigen aus der 1. Fußball-Bundesliga ab. Nach der 1:4-Niederlage der Bochumer gegen Mainz und der 1:2-Pleite der Kieler gegen Freiburg können beide die Abstiegsränge nicht mehr verlassen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

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1. Bundesliga: Heidenheim triumphiert – Bochum und Kiel steigen ab

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Union Berlin - 1. FC Heidenheim am 10.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Am 33. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Union Berlin an der Alten Försterei gegen den 1. FC Heidenheim mit 0:3 verloren. Heidenheim kann damit nicht mehr direkt absteigen. Der VfL Bochum und Holstein Kiel verabschieden sich dagegen mit Niederlagen aus Liga 1.

Die Mannschaft von Frank Schmidt ging in der zwölften Minute bereits mit der erste schönen Kombination in Führung: Schöppner wurde in den Strafraum geschickt, legte zurück für Pieringer und dessen Ablage schweißte Beck entschlossen in die Maschen.

Erste Torgefahr der Köpenicker war in der 19. Minute zu bestaunen, Trimmels Gewaltschuss konnte Feller im kurzen Eck aber mit einem starken Reflex entschärfen.

Ansonsten verlegte sich der Gast aber auf eine stabile Defensive und ließ nicht wirklich etwas zu, war angesichts der knappen Führung zur Pause aber auch noch nicht der sichere Sieger.

Nach dem Seitenwechsel beruhigte Schöppner dann aber die Gemüter aufseiten der Gäste: In der 56. Minute leitete Pieringer einen langen Ball von Feller per Kopf auf den Stürmer weiter, der setzte sich gegen Vogt durch und blieb allein vor dem Kasten cool.

Die Baumgart-Truppe mühte sich im Anschluss durchaus, das Ergebnis noch zu korrigieren. Die mit viel Herz verteidigenden Süddeutschen hielten ihren Kasten aber gemeinschaftlich sauber.

Stattdessen machte Beck in der 73. Minute alles klar für den FCH: Der Stürmer wurde von Wanner am Sechzehner bedient, ließ Preu stehen und drosch das Leder von Doekhi abgefälscht links ins Gehäuse. In der 78. Minute gelang beinahe der Doppelschlag, nach Krätzig-Pass konnte Rönnow Pieringers verunglückten Versuch aber noch vor der Linie abfangen. Am Ende stand aber ein vielumjubelter 3:0-Erfolg für die hocheffektiven Gäste.

Mit dem Sieg kann Heidenheim auf Rang 16 zumindest nicht mehr direkt aus der 1. Bundesliga absteigen. Holstein Kiel und der VfL Bochum sind nach Niederlagen gegen Freiburg und Mainz dagegen sicher direkt abgestiegen. Für Union Berlin auf Platz 13 hat das Ergebnis dagegen keine wirkliche Bedeutung mehr.

Die Ergebnisse der Parallelspiele der 1. Bundesliga im Überblick: Kiel – Freiburg 1:2, Bochum – Mainz 1:4, Bremen – Leipzig 0:0.


Foto: Union Berlin – 1. FC Heidenheim am 10.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Van Aken: Politische Mitte "kümmert sich nicht um die Menschen"

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Heidi Reichinnek, Sören Pellmann, Ines Schwerdtner, Jan van Aken am 09.05.2025, via dts NachrichtenagenturChemnitz (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chef Jan van Aken ist Zuweisungen entgegengetreten, wonach seine Partei sich zur „politischen Mitte“ hin öffnen will. „Ich weiß gar nicht, ob ich politische Mitte sein will. Ich möchte für die Mehrheit der Menschen hier da sein“, sagte er am Rande des Linken-Parteitags am Samstag in Chemnitz dem ARD-Hauptstadtstudio.

„Und das, was wir im Moment politische Mitte nennen – die kümmert sich nicht um die Menschen. Zum Beispiel haben wir im Wahlkampf an 600.000 Haustüren geklopft. Und ein riesiges Problem, was die Menschen uns geschildert haben, sind die hohen Lebensmittelpreise. Jetzt gucken Sie mal in den Koalitionsvertrag – die sind da nicht mal erwähnt – mit keinem Wort auf 144 Seiten“, kritisierte van Aken.

„Das heißt, diese Koalition der Mitte hat das dringendste Problem der Mehrheit der Bevölkerung nicht mal als Problem erkannt. Und deswegen sage ich: Nein, der Merz – ich habe immer dieses Bild – wenn der in seinem Privatflieger nach Sylt fliegt, dann schwebt er da oben über den Wolken. Der weiß gar nicht, wie es uns hier unten geht“, so der Linken-Vorsitzende.

Hingewiesen auf die Zusammenarbeit mit der Merz-CDU, als am Kanzlerwahltag eine Zweidrittelmehrheit zur Änderung der Geschäftsordnung benötigt wurde, sagte van Aken: „Genau. Der braucht uns – deswegen: Dieser Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU, der ist mir doch egal. Also, wenn die CDU uns braucht und mit uns reden will, dann müssen sie den über den Haufen werfen. Ich brauche das nicht.“

„Wir haben am Dienstag gesagt: Uns ist es völlig egal, ob wir am Dienstag oder Mittwoch den Merz nicht wählen. Uns war wichtig, dass wir schnell Klarheit haben, weil: Stellen Sie sich mal vor, der wäre im zweiten Wahlgang auch durchgefallen, denn da wäre ja sofort die Suche nach einer neuen Person nötig gewesen. Merz wäre es nie wieder geworden“, erklärte der Linken-Politiker.


Foto: Heidi Reichinnek, Sören Pellmann, Ines Schwerdtner, Jan van Aken am 09.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Dresden und Bielefeld kehren in 2. Bundesliga zurück

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Fußbälle (Archiv), via dts NachrichtenagenturMannheim (dts Nachrichtenagentur) – Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld steigen in die 2. Fußball-Bundesliga auf.

Die Sachsen konnten sich am vorletzten Spieltag der 3. Liga den Aufstieg trotz einer 0:1-Niederlage beim Waldhof in Mannheim sichern, weil zeitgleich der 1. FC Saarbrücken bei Alemannia Aachen mit 2:4 verlor. Kurz vor Abpfiff wurde die Partie für einige Minuten unterbrochen, nachdem sich beide Fanlager Zugang zum Innenraum verschafft hatten. Die Arminia spielt erst am Sonntag und feiert demnach die Rückkehr ins Fußball-Unterhaus von der sprichwörtlichen Couch aus.

Dynamo hatte seit dem Abstieg drei Jahre in der Drittklassigkeit verbracht, bei den Bielefeldern waren es zwei. Saarbrücken verliert durch die Niederlage den Relegationsplatz an Energie Cottbus, der 3:1 bei Hansa Rostock gewann. Cottbus und Saarbrücken sind punktgleich, Rostock hat mit zwei Punkten Rückstand ebenfalls noch Chancen auf die Relegation.


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Linke will sich als Arbeiterpartei gegen AfD behaupten

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Ines Schwerdtner am 09.05.2025, via dts NachrichtenagenturChemnitz (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chefin Ines Schwerdtner will ihre Partei zu einer organisierten Klassenpartei machen und sich für die Interessen der Arbeiter einsetzen.

Die „breite Mehrheit der Bevölkerung“ müsse für ihren Lohn und ihre Miete arbeiten gehen, „die allerwenigsten können von ihrem Erbe oder von ihrem Vermögen allein leben“, sagte Schwerdtner dem Sender Phoenix beim Linken-Parteitag in Chemnitz.

Innerhalb der Arbeitswelt gebe es viele unterschiedliche Menschen, „die einen im Krankenhaus, die anderen im Betrieb, bei VW, wo auch immer. Und wir wollen ihre Interessen gemeinsam organisieren. Dafür sind wir angetreten. Vor allem auch, weil die AfD sehr, sehr stark geworden ist unter Arbeiterinnen und Arbeitern. Und wir sagen: Wir sind die Arbeiterpartei, wir vertreten eure Interessen, wir lassen nicht Arbeitende gegen arme Menschen gegeneinander ausspielen. Das ist jetzt unser Auftrag“, so Schwerdtner weiter.

Im Fokus der Partei stehe nun das Soziale. Beim Thema Migration und Außenpolitik gebe es dennoch eine klare Haltung, „die keine Doppelstandards kennt. Alle Kriegsverbrechen werden geahndet, egal, ob sie von Putin kommen, von Netanjahu. Ich glaube, das ist trotzdem eine wichtige Haltungsfrage, das ist aber keine Frage, mit der wir an die Haustüren gehen und Unterschriften sammeln“, machte Schwerdtner deutlich. Es gehe nun darum, auch im Bundestag klare Positionen zu bewahren, aber auch konkret etwas zu verändern, etwa beim Thema Mieten.

Das Ringen um eine neue Sicherheitsarchitektur und die Frage von Verteidigungsfähigkeit sei für sie in Ordnung. Eine große Streitfrage innerhalb der Partei bleibe in Bezug auf den Israel-Gaza-Konflikt der Begriff „Genozid“. Schwerdtner sagte dazu: „Das ist auch gerade das, was immer noch geprüft wird vom Gerichtshof. Und ich finde, bis das nicht offiziell auch bestätigt ist, dass es sich um einen Genozid handelt – das ist eben auch eine sehr große Frage ja auch, ab wann ist das offiziell bestätigt? Trotzdem kann man ja jetzt schon sagen, dass es sich um Kriegsverbrechen handelt.“ Eine Million Menschen seien vertrieben worden.

„Also wir können ja trotzdem über die Realität in Gaza sprechen und auch über die Kriegsverbrechen der israelischen Regierung, ohne das eine Wort zu benutzen. Ich glaube, an dem Punkt sollten wir wirklich bei der Realität und bei dem Leid der Menschen bleiben und uns jetzt auch nicht um einzelne Begriffe streiten, sondern wirklich sagen: Es handelt sich um Kriegsverbrechen, das ist schon eindeutig und das sollten wir auch so benennen.“


Foto: Ines Schwerdtner am 09.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Grüne kritisieren Schweigen der Justizministerin zu Grenzkontrollen

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Stefanie Hubig am 06.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen haben das Schweigen von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) zu den von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) angekündigten verstärkten Kontrollen an den Grenzen kritisiert.

„Flächendeckende Grenzkontrollen und pauschale Zurückweisungen auch von Asylsuchenden verstoßen gegen Europarecht“, sagte der rechtspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Helge Limburg, dem „Handelsblatt“. Er erwarte von der Justizministerin, dass sie sich dazu äußert. „Als Hüterin des Rechtsstaates darf sie nicht schweigend daneben stehen, während ihr Kabinettskollege Recht und Gesetz mit Füßen tritt.“

Limburg warf der Bundesregierung ein „kommunikatives Chaos“ vor, das für „massive Verunsicherung im In- und Ausland“ sorge. „So schafft man neue Probleme, anstatt sie zu lösen“, sagte der Grünen-Politiker.

Hintergrund ist, dass Dobrindt die von ihm angeordneten verschärften Grenzkontrollen in einen Zusammenhang mit der Notlagenklausel nach Artikel 72 des Vertrags der EU gebracht hatte. Dieser ermöglicht Ausnahmen vom geltenden Recht zur „Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und dem Schutz der inneren Sicherheit“. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ließ daraufhin nach Gesprächen mit Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) klarstellen, dass „kein nationaler Notstand“ ausgerufen worden sei.


Foto: Stefanie Hubig am 06.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Merz: Debatte über konkrete Waffenlieferungen nicht mehr öffentlich

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Taurus (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Besuch in Kiew die fortgesetzte militärische Unterstützung der Ukraine zugesichert und dabei die enge Abstimmung mit europäischen Partnern und den USA hervorgehoben.

Mit Blick auf die mögliche Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern sagte Merz: „Wir unterstützen die Ukraine militärisch, soweit wir das eben können und verantworten können. Und wir tun es, damit dieser Krieg zu Ende geht.“

Zukünftig sollen Diskussionen über konkrete Waffenlieferungen jedoch nicht mehr öffentlich geführt werden. Merz erklärte dazu: „Unter meiner Führung wird die Debatte um Waffenlieferungen, Kaliber, Waffensysteme und und und aus der Öffentlichkeit herausgenommen.“

Gleichzeitig unterstrich er das berechtigte Informationsinteresse der Bevölkerung. Die Entscheidungen über Art und Umfang der militärischen Hilfe, so Merz weiter, würden weiterhin im Kabinett und in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern getroffen.


Foto: Taurus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Merz gegen Trump-Forderung nach Neuwahlen in der Ukraine

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Friedrich Merz am 06.05.2025, via dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – Ungeachtet einer „überraschend hohen Übereinstimmung“ in der Bewertung des Ukraine-Kriegs gibt es offenkundig weiter Differenzen zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Präsident Donald Trump.

Merz sagte am Samstag nach dem Eintreffen in Kiew der „Bild“ zur Forderung Trumps nach zeitnahen Neuwahlen in der Ukraine: „Die ukrainische Verfassung sieht vor, dass Wahlen in Zeiten eines Krieges nicht stattfinden können. Ich finde, das haben wir alle zu respektieren. Präsident Selenskyj ist der legitime, gewählte Präsident dieses Landes und er ist unser Gesprächspartner.“

Merz war zuvor zusammen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer in einem Sonderzug in die ukrainische Hauptstadt gereist, wo der polnische Regierungschef Donald Tusk dazukam.

Der Kanzler unterstützt auch die Absicht zahlreicher EU-Staaten, ein Sondertribunal für Mitglieder der russischen Führung wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine einzurichten: „Das ist natürlich selbstverständlich. Russland begeht in der Verantwortung von Putin schwerste Kriegsverbrechen. Und selbstverständlich müssen diese Kriegsverbrechen eines Tages auch geahndet werden. Und dafür gibt es internationale Institutionen, die das tun können – und wie die Außenminister gestern richtigerweise festgestellt haben – auch tun müssen.“

Die USA hatten sich aus dem Prozess zur Vorbereitung des Tribunals zurückgezogen und waren daher auch nicht bei dem Außenministertreffen am Freitag im ukrainischen Lemberg vertreten.


Foto: Friedrich Merz am 06.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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