Samstag, November 7, 2026
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DHL hofft auf Zusatzgeschäft durch Handelskrieg

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Deutsche-Post-Transporter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Der Logistikkonzern DHL könnte nach Einschätzung des Konzernchefs vom Handelskrieg und den Zöllen, die US-Präsident Donald Trump eingeführt hat, profitieren.

Der DHL-Vorstandsvorsitzende Tobias Meyer sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe), dass die hohen Zölle zwischen den USA und China dem Bonner Dax-Mitglied „zusätzliches Geschäft bringen“ könnten: „Unternehmen bauen ihre Lieferketten um, und dies führt teils zu mehr Transporten“, sagte der 49-Jährige, der DHL seit zwei Jahren führt.

„Außerdem ist der Marktanteil von DHL auf der Route China – USA klein im Vergleich zu unserem Anteil auf anderen Routen. Gewinnen andere Routen an Bedeutung zulasten des Handels China-USA, ist das gut für DHL.“ Meyer verwies auch darauf, dass das Unternehmen – der Mutterkonzern der Deutschen Post – an der Zollbürokratie verdiene: „Mehr Verzollung bedeutet mehr Arbeit für Dienstleister wie uns. Die Arbeit rechnen wir ab.“

Meyer sprach auch über seinen Plan, den Konzern mit weltweit 602.000 Beschäftigten klimafreundlicher zu machen. Unter anderem soll bis 2030 fast ein Drittel des Treibstoffs der DHL-Transportflugzeuge aus klimafreundlicher Produktion stammen, also nicht auf Rohöl beruhen. Er warnte allerdings, dass die Produktionskapazitäten für nachhaltige Treibstoffe nicht schnell genug wüchsen: „Das bereitet uns Sorgen.“

Von der neuen Bundesregierung wünscht sich Meyer Bürokratieabbau, zum Beispiel bei der Genehmigung von Bauprojekten: Wegen der vielen komplizierten Regeln sei inzwischen manche Gemeinde „völlig überfordert damit, ein Planfeststellungsverfahren gerichtsfest abzuschließen“, klagte er in dem Gespräch. „Größere Gemeinden bekommen das vielleicht noch hin, haben jedoch nicht genug Kapazitäten, sodass alles ewig dauert. Auch die Klagemöglichkeiten für Bürger führen dazu, dass sich Verfahren sehr lange hinziehen.“ Meyer sagte der SZ, es sei besser, „ein Vorhaben intensiv zu prüfen, aber zügig zu entscheiden. Dann ist vielleicht eine Seite unzufrieden, doch das Leben geht weiter“.


Foto: Deutsche-Post-Transporter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Stuttgart besiegt Augsburg mit 4:0

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Samuel Essende (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Am 33. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart den FC Augsburg mit 4:0 besiegt.

Das Spiel begann mit einem frühen Führungstreffer für Stuttgart durch Atakan Karazor in der 8. Minute. Die Augsburger gerieten schon kurz darauf, in der 12. Minute, in Unterzahl, als Samuel Essende nach einem brutalen Foulspiel die Rote Karte sah. Trotz der numerischen Unterlegenheit versuchten die Gäste, sich gegen die dominanten Stuttgarter zu behaupten, konnten jedoch keine nennenswerten Chancen herausspielen.

Im zweiten Durchgang legten die Stuttgarter dann kräftig nach: Nick Woltemade in der 51. Minute, Enzo Millot in der 80. Minute und Ermedin Demirović in der 87. Minute. Dabei war der Torreigen nicht allein durch die Unterzahl der Augsburger zu erklären, auch bei den spielerischen Einzelleistungen machten die Verteidiger der Gäste es dem VfB bei allen Toren einfach zu leicht.

In der Tabelle rückt Stuttgart damit hoch auf Platz neun, Augsburg bleibt auf Position elf. Dabei war vor der Partie schon klar, dass es für beide Teams in dieser Saison um nichts mehr geht. Beide haben den Klassenerhalt schon lange in der Tasche, Startplätze für das internationale Geschäft waren auch nicht mehr zu erreichen.


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Trump: Gespräch zwischen Selenskyj und Putin in der Türkei geplant

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Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Kiew: Trump: Gespräch zwischen Selenskyj und Putin in der Türkei geplant. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

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Persönliches Treffen zwischen Selenskyj und Putin bahnt sich an

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Wolodymyr Selenskyj (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington/Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Erstmals seit Ausbruch des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine könnte es in wenigen Tagen ein persönliches Treffen zwischen dem russischen und dem ukrainischen Präsidenten geben.

US-Präsident Donald Trump schrieb am Sonntag auf seiner Plattform „Truth Social“, Putin wolle kein Waffenstillstandsabkommen mit der Ukraine, sondern ein Treffen am Donnerstag in der Türkei, um über ein mögliches Ende des Blutbads zu verhandeln.

Selenskyj teilte umgehend ebenfalls am Sonntag mit, er werde am Donnerstag in der Türkei auf Putin warten. Die Ukraine erwarte allerdings ab Montag einen vollständigen Waffenstillstand, um eine Basis für Diplomatie zu legen. Es habe keinen Sinn, das Töten verlängern. „Ich hoffe, dass die Russen dieses Mal keine Ausreden suchen“, sagte Selenskyj.


Foto: Wolodymyr Selenskyj (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Frankfurt und St. Pauli unentschieden

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Morgan Guilavogui (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am 33. Spieltag in der Fußball-Bundesliga haben sich Eintracht Frankfurt und der FC St. Pauli am Sonntagabend mit einem 2:2-Unentschieden getrennt.

Die Partie begann mit einem Blitzstart der Frankfurter, als Rasmus Kristensen bereits nach 24 Sekunden das 1:0 erzielte. Doch St. Pauli ließ sich nicht beeindrucken und glich nur wenige Minuten später durch Manolis Saliakas aus (4. Minute). Die Gäste drehten die Partie vorübergehend, als Morgan Guilavogui nach einem schnellen Konter in der 16. Minute erfolgreich war.

In der zweiten Halbzeit drängte Frankfurt auf den Ausgleich und wurde schließlich belohnt. Michy Batshuayi traf in der 71. Minute zum 2:2, nachdem er von Fares Chaibi im Strafraum bedient wurde.

Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es beim Unentschieden, das für St. Pauli allerdings den sicheren Klassenerhalt bedeutet. Frankfurt hingegen verpasste die Chance, sich vorzeitig für die Champions League zu qualifizieren.


Foto: Morgan Guilavogui (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Esken gibt SPD-Parteiführung auf

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Saskia Esken (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Chefin Saskia Esken tritt nicht mehr zur Wiederwahl als Parteivorsitzende an.

Esken sagte am Sonntagabend dem ARD-Hauptstadtstudio: „Ich hatte die Freude und die Ehre, sechs Jahre lang die Vorsitzende dieser altehrwürdigen, quicklebendigen Partei zu sein. Nun ist es für mich an der Zeit, der SPD Raum für ihre Erneuerung zu geben.“

Die Sozialdemokraten wählen am letzten Juni-Wochenende eine neue Parteiführung. Wer Saskia Esken im Amt nachfolgen soll, ist noch unklar.

Esken gehört zu den am längsten amtierenden SPD-Vorsitzenden. Nach dem zweiten Weltkrieg waren nur Kurt Schumacher, Willy Brandt und Sigmar Gabriel länger im Amt.


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17-Jähriger aus Menden nach Tötungsdelikt in Haft

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Polizeiauto (Archiv), via dts NachrichtenagenturHagen (dts Nachrichtenagentur) – Im Fall des Tötungsdelikts in Menden befindet sich der Tatverdächtige nach seiner Festnahme nun in Haft. Das teilten die Staatsanwaltschaft Arnsberg und die Polizei Hagen am Sonntag mit.

Der 17-jährige Deutsche war bereits am Samstag festgenommen worden. Am Sonntag wurde er dem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte.

Die Tat, bei der ein 14-Jähriger tödlich verletzt und ein anderer 17-Jähriger schwer verletzt wurde, hatte sich in der Nacht zu Samstag auf einem Spielplatz in Menden ereignet.


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1. Bundesliga: BVB wahrt in Leverkusen Champions-League-Chancen

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Julian Brandt (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Dortmund hat am vorletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen Bayer 04 Leverkusen mit 4:2 gewonnen und sich damit die Chance auf die Teilnahme an der Champions League bewahrt.

Die Partie begann mit einem Tor von Jeremie Frimpong für Leverkusen, doch Dortmund antwortete schnell durch Julian Brandt. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit brachte Julian Ryerson die Gäste in Führung, bevor Karim Adeyemi und Serhou Guirassy in der zweiten Halbzeit den Sieg für Dortmund sicherten. Jonas Hofmanns Anschlusstreffer kam dann schlussendlich zu spät.

Leverkusen hatte in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen, scheiterte jedoch immer wieder am stark aufspielenden Dortmunder Torwart Gregor Kobel oder der Latte. Trotz einer dominanten Spielweise gelang es der Werkself nicht, die Führung auszubauen. Dortmund hingegen zeigte sich vor dem Tor eiskalt und nutzte seine Chancen effizient.

In der zweiten Halbzeit verstärkte Dortmund seine Defensive und setzte auf Konter. Leverkusen versuchte weiterhin, Druck aufzubauen, konnte jedoch kaum entscheidende Akzente mehr setzen. Der Sieg bringt Dortmund in eine gute Ausgangsposition für den letzten Spieltag, während Leverkusen, das bereits als Vizemeister feststeht, sich von seinem Trainer Xabi Alonso verabschiedete.


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Günther fordert vom Bund schnelle wirtschaftspolitische Signale

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Industrieanlagen (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiel (dts Nachrichtenagentur) – Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat die neue Bundesregierung aufgefordert, noch vor den Sommerferien erste Maßnahmen zur Entlastung der Unternehmen zu beschließen.

„Bürokratie-Abbau, der Wegfall von Vorschriften und Dokumentationspflichten, spürbare Entlastungen – das sind die wichtigen Schritte, die jetzt kommen müssen“, sagte Günther der „Welt“.

„Es wird sicher nicht so sein, dass der Frust, den insbesondere die Ampel-Regierung in der Bevölkerung erzeugt hat, innerhalb von 100 Tagen komplett abgebaut werden kann. Aber ich wünsche mir schon, dass spürbar wird, dass sich jetzt etwas verändert. Dass sich die Bundesregierung um die Probleme der Menschen kümmert und schnell erste Dinge angeschoben werden, mit denen sich die Stimmung im Land wieder aufhellt.“

Günther versicherte, dass die schwarz-grüne Koalition in Kiel entsprechenden Reformen im Bundesrat nicht im Weg stehen werde. „Das Landeskabinett hat schon zu Ampel-Zeiten gezeigt, dass wir keine Blockade-Regierung sind. Unseren Grünen ist klar, dass wir diesen konstruktiven Kurs auch in der neuen Konstellation beibehalten wollen.“

Der Landesregierungschef sprach sich für die sorgfältige Vorbereitung eines AfD-Verbotsantrags aus. „Ich werde alles dafür tun, dass der Weg zu einem solchen Verfahren jetzt beschritten wird, und wir werden die Bundesregierung dabei natürlich unterstützen.“


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Herzog zieht aus deutsch-israelischen Beziehungen "Hoffnung"

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Isaac Herzog (Archiv), via dts NachrichtenagenturJerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Der israelische Präsident Jitzchak Herzog hat vor seinem Berlin-Besuch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Deutschland vor 60 Jahren als Anlass zur Hoffnung auf Frieden in Nahost bewertet.

Der „Welt“ (Montagsausgabe) sagte Herzog, der am morgigen Montag in Berlin erwartet wird: „Wenn nach der dunkelsten Zeit der Geschichte, nach den schlimmsten Gräueltaten der Nazis an den Juden im Zweiten Weltkrieg heute 60 Jahre diplomatische Beziehungen mit Deutschland gefeiert werden können, dann gibt mir das Hoffnung, dass wir vom Frieden mit den Palästinensern träumen können.“

Als Voraussetzung für einen solchen Frieden nannte Herzog drei Regeln: „Keine Akzeptanz von Terror unter keinen Umständen.“ Zweitens müsse es „Würde für alle Völker“ sowie die „Einbindung der Israelis als selbstverständlicher Teil eines neuen Nahen Ostens“ geben. Und drittens: „Wir müssen sicherstellen, dass der Iran nicht in den Besitz einer Atomwaffe gelangt.“

Mit Blick auf die Reise von US-Präsident Donald Trump nach Saudi-Arabien und in andere Golfstaaten äußerte das israelische Staatsoberhaupt die Hoffnung auf „positive Veränderungen“. Herzog weiter: „Was uns am wichtigsten ist, sind natürlich die Verhandlungen mit dem Iran über ein Atomabkommen oder besser gesagt ein Anti-Atom-Abkommen, damit der Iran unter keinen Umständen nukleare Fähigkeiten erreicht. Wenn dazu Militäroperationen erforderlich sind, dann soll das so sein. Aber wir geben dem Dialog eine Chance.“

Herzog, der in Berlin unter anderem auch mit dem neuen Bundeskanzler sprechen wird, lobte Friedrich Merz: „Er wird in Israel als enger Freund und sehr positiv gesehen, und ich bin mir sicher, dass er auf internationaler Ebene einen großen Einfluss haben wird.“ Kritische Äußerungen des Kanzlers zur humanitären Lage in Gaza wies der Präsident aber zurück: „Ich empfehle jedem, der darüber spricht, sich eingehend mit den Fakten zu befassen.“ Bei diesem Thema gebe es viele „Fake News und falsche Behauptungen“. Die Hamas führe einen „großen psychologischen Krieg an vielen Fronten, um ein verzerrtes Bild zu erzeugen, um Regierungen dazu zu bringen, Druck auf Israel auszuüben“, so Herzog.

Die humanitäre Lage im Gazastreifen wird auch von UN-Institutionen sowie unabhängigen Hilfsorganisationen als katastrophal beschrieben. Zudem gibt es breite Kritik an Blockaden von Hilfslieferungen durch die Netanjahu-Regierung.

Herzog verband unterdessen seine Kritik mit einem Angebot an Berlin: „Ich empfehle der Bundesregierung, falls nötig, Experten zu entsenden, um die Situation eingehend zu untersuchen. Jetzt, da es einen neuen Plan gibt, denke ich, dass die internationale Gemeinschaft sich diesem Plan anschließen und die entsprechenden Lieferungen bereitstellen wird, damit man sie den Menschen in Gaza direkt, ohne Zwischenhändler oder Terroristen, bereitstellen kann.“


Foto: Isaac Herzog (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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