Donnerstag, Oktober 29, 2026
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Merz will von Griechenland weniger Sekundärmigration

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Kyriakos Mitsotakis und Friedrich Merz am 13.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet von der griechischen Regierung ein härteres Vorgehen gegen weiterreisende Migranten innerhalb der EU.

„Die Sekundärmigration von Griechenland aus nach Deutschland muss sinken“, sagte Merz am Dienstag in Berlin nach einem Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis. „Die Rückübernahmen müssen steigen.“ Darüber würden auch noch die Innenminister der Länder reden, kündigte der Kanzler an. Man sei sich einig, dass man die neuen restriktiveren EU-Regeln „gemeinsam rasch“ umsetzen wolle.

Weiter rief Merz erneut Russland dazu auf, einer 30-tägigen Waffenruhe zuzustimmen. Er begrüße die Bereitschaft des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, persönlich an den Gesprächen am Donnerstag in Istanbul teilzunehmen. Sollte sich Moskau dabei nicht auf die Ukraine zubewegen, werde man weitere Gegenmaßnahmen ergreifen, so Merz. Das 17. EU-Sanktionspaket sei bereits formuliert.


Foto: Kyriakos Mitsotakis und Friedrich Merz am 13.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Kardinal Woelki von schneller Papstwahl überrascht

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Vatikan (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat die schnelle Papstwahl überrascht.

Woelki, der als einer von drei Deutschen am Konklave teilgenommen hatte, sagte der „Rheinischen Post“ (Mittwoch): „Allen Kardinälen war bewusst, welche Verantwortung wir in diesem Moment für die Kirche wahrgenommen haben.“ Es sei nicht darum gegangen, möglichst schnell einen neuen Papst zu wählen, sondern darum, zu erkennen, „wen Gott mit dieser großen Aufgabe betraut“, so Woelki. „Dass es dann so schnell ging, war vorher aber nicht absehbar und auch für mich überraschend.“

Papst Leo XIV. habe schon bei seinen ersten Auftritten als Papst deutlich gemacht, dass er ganz in der Tradition der Päpste vor ihm stehe: „Mit Papst Franziskus teilt er die große Liebe zu den Ärmsten und den Menschen an den Rändern und den Eifer für die Evangelisierung. Mit Papst Benedikt XVI. und Papst Johannes Paul II., den beiden großen Theologen-Päpsten, verbindet ihn der Wunsch, den Glauben und das Nachdenken darüber, wie Gott für uns erkennbar ist, der Welt verständlich und klar zu vermitteln.“

Kardinal Woelki wird am kommenden Dienstag, 20. Mai, im Kölner Dom eine Dankmesse für den neuen Papst halten.


Foto: Vatikan (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kanzleramtschef: Putin braucht "klare Ansage"

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Wladimir Putin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) ist zuversichtlich, dass Europa und die USA im Ukraine-Krieg am Ende gemeinsam zu Ergebnissen kommen.

Dem TV-Sender „Welt“ sagte Frei am Dienstag: „Am Wochenende haben wir eine ganz enge Abstimmung zwischen Europa und den USA gesehen. Und ich bin auch davon überzeugt, dass wir unterm Strich eine Bewegung eher wieder aufeinander zugehen und nicht voneinander weg.“

Weiterhin sagte Frei, „dass Wladimir Putin vor allen Dingen auch eine klare Ansage braucht und dass er die Entschlossenheit von Europäern und Amerikanern sehen muss. Das wird ganz entscheidend sein, damit es zu einem Waffenstillstand kommt und auf dieser Grundlage dann eben auch zu Gesprächen, die einen dauerhaften Frieden in der Ukraine gewährleisten können. Und zwar einen, der die Interessen der Ukraine auch in den Mittelpunkt stellt.“

Frei bekräftigte außerdem die Forderung der vier Staats- und Regierungschefs von Großbritannien, Frankreich, Polen und Deutschland, „dass man nur auf der Grundlage von einem Waffenstillstand letztlich auch vernünftige Gespräche führen kann, weil das die Voraussetzung dafür ist“. Es sei schwer vorstellbar, wie man darüber sprechen solle, wie man aus dieser schwierigen Situation herausfinde, wenn gleichzeitig die Zivilbevölkerung bombardiert werde, so Frei.


Foto: Wladimir Putin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Steinmeier und Herzog setzen Doppelbesuch in Israel fort

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Reise des Bundespräsidenten nach Israel am 13.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin/Tel Aviv (dts Nachrichtenagentur) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist gemeinsam mit seinem israelischen Amtskollegen Isaak Herzog zum Gegenbesuch nach Israel aufgebrochen.

In Tel Aviv wurde Steinmeier am Dienstagmittag mit militärischen Ehren empfangen. Am Nachmittag steht unter anderem auch ein Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auf dem Programm.

Am Montag hatte Herzog Deutschland besucht. Anlass für den Doppelbesuch ist der 60. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern. „Für uns Deutsche war das ein Geschenk, das wir nach den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs und des Zivilisationsbruchs der Shoah nicht erwarten durften“, sagte Steinmeier. Weiter dankte er Herzog für „einen sehr offenen Austausch in schwieriger Zeit, auch über die Frage, wie wir Wege aus der Krise herausfinden“.

Herzog war auch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfangen worden. Dabei mahnte Merz zur Zwei-Staaten-Lösung als beste Chance für Frieden und Sicherheit für Israel und seine Nachbarn. Zudem brachte er seine Hoffnung auf erfolgreiche Verhandlungen über einen Waffenstillstand, die Freilassung aller Geiseln und die humanitäre Versorgung Gazas zum Ausdruck.


Foto: Reise des Bundespräsidenten nach Israel am 13.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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ZEW-Konjunkturerwartungen im Mai deutlich gestiegen

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Mannheim (dts Nachrichtenagentur) – Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Mai deutlich verbessert: Der entsprechende Index stieg von -14,0 Zählern im April auf nun 25,2 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.

Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

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ZEW-Konjunkturerwartungen hellen sich nach Einbruch wieder auf

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ZEW (Archiv), via dts NachrichtenagenturMannheim (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland im April 2025 eingebrochen waren, haben sie sich im Mai wieder wesentlich verbessert.

Der entsprechende Index stieg gegenüber April um 39,2 Zähler auf nun 25,2 Punkte, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.

Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage bleibt stabil. Der Lageindikator für Deutschland sinkt um -0,8 Punkte und liegt nun bei -82,0 Punkten. Dies ist weiterhin der niedrigste Wert unter den untersuchten Ländern und der Eurozone.

„Die Erwartungen hellen sich auf. Im Mai 2025 erfährt der ZEW-Index eine wesentliche Verbesserung und macht damit einen Teil der Verluste aus der April-Umfrage wieder wett. Die Bildung der neuen Bundesregierung, die Bewegung in den Zollstreitigkeiten, sowie eine sich stabilisierende Inflationsrate tragen zu dem gestiegenen Optimismus bei“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die aktuellen Ergebnisse.

Fast alle Branchen erfahren eine Verbesserung in der Mai-Umfrage. Insbesondere hellen sich die Aussichten für die Bankenbranche auf, aber auch für exportintensive Branchen wie die Automobil- und Chemieindustrie sowie die Metall-, Maschinen- und Stahlproduktion. Die jüngste Zinssenkung durch die EZB sowie die erwarteten weiteren Zinssenkungen begünstigen insbesondere eine Verbesserung für die Baubranche. Auch die zuletzt verhaltene Binnennachfrage soll laut den Befragten mit Sicht auf sechs Monate anziehen und somit die aktuell stagnierende deutsche Konjunktur stärken.

Auch die Erwartungen für die Konjunkturentwicklung in der Eurozone verbessern sich substanziell. Diese steigen um +30,1 Punkte und liegen damit aktuell mit 11,6 Punkten wieder im positiven Bereich. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage in der Währungsunion verbessert sich ebenfalls, wenn auch weniger stark. Mit -42,4 Punkten liegt sie um +8,5 Punkte über dem Vormonatswert.


Foto: ZEW (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bilger kann sich AfD-Ausschussvorsitze nicht vorstellen

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Steffen Bilger (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Union, Steffen Bilger, kann sich Ausschussvorsitze für die AfD im Bundestag nicht vorstellen.

„Das sind ja alles keine einfachen Fragen, die sich da für uns stellen in den Abläufen im Parlament“, sagte Bilger am Dienstag den Sendern RTL und ntv. „Aber es kann nicht sein, dass Abgeordnete entgegen ihrer eigenen Überzeugung jemanden wählen müssen. Und ein Ausschussvorsitzender muss gewählt werden“, erläuterte der Unions-Politiker.

„Wir können unseren Abgeordneten nicht empfehlen, AfD-Abgeordnete zu Ausschussvorsitzenden zu wählen. Spätestens nach der Einstufung durch den Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem kann ich mir nicht vorstellen, dass AfD-Politiker Vorsitz von Ausschüssen im Deutschen Bundestag übernehmen“, stellte Bilger klar.

Auf das Szenario, dass AfD-Politiker nicht zum Ausschussvorsitzenden gewählt werden, bereite man sich schon jetzt vor. „Natürlich muss die Arbeit gemacht werden können in so einem Ausschuss. Das heißt, es braucht gleich Regeln. Wenn klar ist, da ist ein Ausschussvorsitzender nicht gewählt worden, hat nicht das Vertrauen der Mitglieder des Ausschusses, dann kommt es auf die stellvertretenden Vorsitzenden in den Ausschüssen an“, so Bilger.

Welche Ausschüsse die Union gerne besetzen möchte, wollte Bilger nicht verraten. Die Union wolle sich dazu am Dienstag noch einmal mit dem Koalitionspartner SPD abstimmen. „Auch wir sind sehr gespannt, wie das ausgehen wird, also welche Ausschussvorsitze wir als Unionsfraktion dann am Ende besetzen können.“


Foto: Steffen Bilger (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet vor ZEW-Daten und US-Inflationsrate zurückhaltend

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.580 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste enteilten die Aktien von Bayer mit fast zehn Prozent Aufschlag. Der Pharmakonzern hatte zuvor ein Quartalsergebnis verkündet, das nicht so schwach ausfiel wie befürchtet.

„Der gestrige Handelstag im Dax mit einer Spanne von über 500 Punkten lässt sich nicht allein als Ausdruck ungebremster Kauflaune deuten, sondern könnte vielmehr ein Warnsignal für eine bereits erreichte Erschöpfung sein“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Die Euphorie der letzten Wochen basierte zu einem großen Teil auf der Hoffnung, dass Washington und Peking in ihrem Handelsstreit zu substanziellen Zugeständnissen finden. Nachdem diese Hoffnungen zumindest vorübergehend erfüllt wurden, stellt sich die Frage, ob es kurzfristig noch neue Impulse für weiter steigende Kurse geben kann.“

„Fehlen neue, ebenso gewichtige Nachrichten, dürften viele Investoren auf fallende Kurse warten, um anschließend als Schnäppchenjäger einzusteigen. Das würde aber auch bedeuten, dass die Kauflaune auf dem erhöhten Kursniveau begrenzt bliebe.“

„Gleichzeitig hat der Markt die Zinssenkungserwartungen für die US-Notenbank für dieses Jahr bereits von vier auf zwei Zinsschritte reduziert. Dies stützt zwar immer noch die Attraktivität von Aktien, signalisiert aber auch, dass die Fed eine abwartende Haltung bevorzugen dürfte und ihr Eingreifen nicht mehr als ausgemachte Sache gilt.“

Die heutigen Inflationsdaten würden daher mit Spannung erwartet, denn höhere Zahlen könnten die Aussicht auf weitere Zinssenkungen weiter schleifen – im Extremfall fielen die Zinssenkungen 2025 ganz aus. Bislang argumentierten viele Ökonomen, Trumps Zollpolitik werde zu spürbar höheren Preisen führen. „Sollte sich dies in den Daten widerspiegeln, würde das nicht nur die Zinswende der Fed in weite Ferne rücken, sondern Anleger zugleich veranlassen, ihre Risikobereitschaft zu überdenken. Der heutige Inflationsbericht wird der erste sein, der die Auswirkungen durch Trumps Zollpolitik aufzeigen wird.“

Langfristig bleibe zu hoffen, dass die USA ihre positiven Erfahrungen aus den China-Verhandlungen auch in Deals mit anderen Handelspartnern umsetzen könnten. Gelinge es, neue Abkommen zu schließen, wäre das ein weiterer Stützpfeiler für den Aktienmarkt. Doch bis dahin gelte es, die ökonomischen Auswirkungen der immer noch aktiven Zölle zu beobachten – beginnend mit dem heutigen Inflationsbericht. „Denn dieser wird erheblich darüber entscheiden, ob die Rally im Dax weitergeht oder ob wir einen kurzfristigen Höhepunkt in der Kursentwicklung gesehen haben“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1109 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9002 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Mutmaßliche Anführer des "Königreich Deutschland" festgenommen

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturKarlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag vier deutsche Staatsangehörige festnehmen lassen, die im Verdacht stehen, als Rädelsführer in einer kriminellen Vereinigung, konkret im Reichsbürgerverein „Königreich Deutschland“, tätig gewesen zu sein.

Die Festnahmen erfolgten in den Landkreisen Bad Dürkheim, Mittelsachsen und Oder-Spree durch Beamte des Bundeskriminalamts mit Unterstützung der örtlichen Polizeibehörden, teilte der Generalbundesanwalt mit. Zeitgleich wurden demnach Durchsuchungen in den Räumlichkeiten der Beschuldigten durchgeführt. Auch in der Schweiz wurde im Rahmen der Rechtshilfe die Wohnung eines weiteren Beschuldigten durchsucht.

Den Festgenommenen wird vorgeworfen, Mitglieder der im September 2012 gegründeten Vereinigung „Königreich Deutschland“ (KRD) zu sein. Diese Gruppierung betrachte sich als souveränen Staat und strebe an, das System der Bundesrepublik Deutschland durch ein eigenes in den Grenzen des Deutschen Reiches des Jahres 1871 zu ersetzen. Die Vereinigung soll pseudostaatliche Strukturen aufgebaut haben, darunter ein Bank- und Versicherungssystem sowie eine eigene Währung. Die Finanzierung erfolgte laut Bundesanwaltschaft durch verbotene Bank- und Versicherungsgeschäfte, Spenden und Einnahmen aus Seminaren.

Drei der Festgenommenen gehörten zu den Gründungsmitgliedern des KRD, während der vierte 2013 beitrat und für die Finanzen verantwortlich war. Peter F. soll als „Oberster Souverän“ die Kontrolle über die Vereinigung gehabt haben. Die Beschuldigten werden dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden wird.

Das KRD war am Dienstagmorgen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verboten worden.


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Immer mehr stationäre Hautkrebsbehandlungen

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Sonnenbaden (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Innerhalb von 20 Jahren hat die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Hautkrebs fast stetig zugenommen.

116.900 Menschen wurden 2023 mit der Diagnose Hautkrebs im Krankenhaus stationär behandelt. Das waren 87,5 Prozent mehr Fälle als im Jahr 2003, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Zum Vergleich: Die stationären Krankenhausbehandlungen insgesamt sind im selben Zeitraum um 1,2 Prozent gefallen.

Zugenommen haben vor allem die Behandlungsfälle aufgrund des sogenannten hellen Hautkrebses. Sie haben sich binnen 20 Jahren mehr als verdoppelt (+117,0 Prozent): von 41.900 Fällen im Jahr 2003 auf 91.000 im Jahr 2023. Wegen des sogenannten schwarzen Hautkrebses gab es 2023 rund 26.000 stationäre Behandlungen und damit gut ein Viertel (26,9 Prozent) mehr als 2003. Vor allem heller Hautkrebs steht in Verdacht, durch Sonnenlicht mitausgelöst zu werden.

Hautkrebs war bei 8,1 Prozent aller stationären Krebsbehandlungen im Jahr 2023 die Hauptdiagnose. Der Anteil der Hautkrebs- an allen Krebsbehandlungen hat sich binnen 20 Jahren nahezu verdoppelt: Im Jahr 2003 hatte er noch bei 4,1 Prozent gelegen. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen: Auf sie entfielen zuletzt 56,1 Prozent der stationären Behandlungen wegen Hautkrebs, aber nur 48,2 Prozent aller Krankenhausbehandlungen insgesamt.

An Hautkrebs starben im Jahr 2023 rund 4.500 Menschen. Das waren 60,8 Prozent mehr als im Jahr 2003 mit 2.800 solcher Todesfälle. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Todesfälle wegen Krebserkrankungen insgesamt lediglich um 10,1 Prozent gestiegen. Wie bei den meisten Krebserkrankungen sind auch bei Hautkrebs vor allem ältere Menschen betroffen: So war mehr als die Hälfte (52,8 Prozent) der 2023 an Hautkrebs Verstorbenen 80 Jahre und älter. Relativ gesehen ist das Risiko, an Hautkrebs zu versterben, in der Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen am höchsten: Hier war Hautkrebs in 1,0 Prozent der Todesfälle die Todesursache, während der Anteil über alle Altersgruppen hinweg bei nur 0,4 Prozent lag, so die Statistiker.


Foto: Sonnenbaden (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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