Sonntag, November 8, 2026
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Formel 1: Piastri holt Pole in Imola

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Fahrbahnmarkierung auf einer Formel-1-Rennstrecke (Archiv), via dts NachrichtenagenturImola (dts Nachrichtenagentur) – Beim Großen Preis der Emilia-Romagna startet McLaren-Pilot Oscar Piastri am Sonntag aus der Pole-Position. Der Australier legte am Samstag vor Red-Bull-Fahrer Max Verstappen und Mercedes-Star George Russell die schnellste Zeit hin.

Die weiteren Startplätze nach Q3 werden in dieser Reihenfolge von Lando Norris (McLaren), Fernando Alonso (Aston Martin), Carlos Sainz Jr., Alex Albon (beide Williams), Lance Stroll (Aston Martin), Isack Hadjar (Racing Bulls) und Pierre Gasly (Alpine) belegt.

Der einzige deutsche Pilot Nico Hülkenberg (Sauber) startet von P17.


Foto: Fahrbahnmarkierung auf einer Formel-1-Rennstrecke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutschland kritisiert Israel nach Start der neuen Gaza-Offensive

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Israelischer Soldat am 14.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Start einer neuen Bodenoffensive der israelischen Armee im Gazastreifen schickt die deutsche Bundesregierung deutliche Kritik nach Israel.

Das Vorgehen gebe „Grund zu tiefer Sorge – sowohl mit Blick auf die strategischen Ziele Israels als auch die humanitäre Lage in Gaza“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Samstag. Israel habe zwar das Recht, sich im Rahmen des geltenden Völkerrechts zu verteidigen, „aber das aktuelle Vorgehen könnte das Leben der verbliebenen Geiseln gefährden, darunter auch der deutschen, die nach fast 600 Tagen noch immer in den Hamas-Kerkern um ihr Überleben fürchten müssen“.

Eine großflächige Militäroffensive berge zudem das Risiko, dass die katastrophale humanitäre Lage der Bevölkerung in Gaza und die Lage der verbliebenen Geiseln sich weiter verschlechtere und die Aussicht auf einen dringend notwendigen langfristigen Waffenstillstand in die Ferne rücke, sagte der Sprecher weiter.

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat nach Angaben des Ministeriums am Samstag mit seinem israelischen Amtskollegen telefoniert. Details aus dem Gespräch wurden nicht bekannt. Auch mit „weiteren Partnern der Region“ sei der Minister „in engem Kontakt“, hieß es weiter.


Foto: Israelischer Soldat am 14.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Paris bringt neue EU-Schulden ins Gespräch

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Eiffelturm (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die französische Regierung fordert auf europäischer Ebene weitreichendere Schritte zur Rüstungsfinanzierung. Man müsse „wirklich ehrgeizige Ziele verfolgen, um die Voraussetzungen für unsere strategische Autonomie zu schaffen“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Eric Lombard der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ).

In diesem Zusammenhang sollten alle relevanten Finanzierungsinstrumente geprüft werden. „Die Idee einer europäischen Verschuldung zur Finanzierung von Rüstungsgütern sollte nicht aus Prinzip abgelehnt werden“, erklärte er. Lombard mahnte, die Schuldenfrage im aktuellen weltwirtschaftlichen Kontext auch strategisch zu betrachten. „Seit April verändert sich die Rolle des Dollars. Es ist eindeutig eine Suche nach sicheren Werten zu beobachten. Die europäische Wirtschaft profitierte davon, wenn der Euro eine noch wichtigere Reservewährung wäre, was sichere Vermögenswerte wie auf nationaler und europäischer Ebene emittierte Schuldtitel voraussetzt“, sagte der Minister weiter.

Auch in der Wettbewerbspolitik forderte er „in allen Bereichen“ ein strategisches Umdenken, um die Entstehung großer Akteure zu ermöglichen. Hinsichtlich der Handelsgespräche zwischen der EU und den USA bekräftigte Lombard das Ziel, „im Rahmen der laufenden Verhandlungen zumindest zu den alten Zöllen für Waren zurückzukehren“. Er kann sich auch eine weitreichendere Einigung vorstellen. „Wenn wir sogar einen Zollsatz von null erreichen könnten, wäre das sehr gut“, so Lombard. Er schränkte aber ein, dass dies im Agrarsektor wegen unterschiedlicher Standards „sehr schwierig“ wäre. „Die Landwirtschaft ist in Frankreich ein sehr sensibles Thema, da sie einen wesentlichen Teil unserer Unabhängigkeit und Identität ausmacht“, sagte Lombard mit Blick auf Frankreichs Widerstand gegen das Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten.


Foto: Eiffelturm (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kulturstaatsminister Weimer will Filmbranche ankurbeln

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Wolfram Weimer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) will die deutsche Filmbranche ankurbeln. „Wir haben in der Filmbranche im Moment große wirtschaftliche Probleme, wir verlieren Weltmarktanteile, die Arbeitsbedingungen verschlechtern sich“, sagte Weimer der „Welt am Sonntag“.

„Eine Lösung wäre: mehr staatliche Filmförderung. Darum haben wir mit dem Filmförderungsgesetz einen großen Schritt nach vorne getan. Nun bemühen wir uns, einen zweiten Schritt zu machen. Aber die spannendere Frage ist: Wie können wir viel größere, private Investitionen mobilisieren? Was gäbe es da für Möglichkeiten?“ Er könne sich vorstellen, die Studioinfrastruktur, wie zum Beispiel die Bavaria Filmstudios in München, für Investoren zu öffnen und marktwirtschaftlich breiter entwickeln. „Hierfür sind international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für den Filmstandort Deutschland wichtig.“

Bei möglichen Investoren gehe es um große Medienkonzerne, die derzeit wenig in Deutschland investieren. „Die globalen Streaming-Anbieter von Netflix bis Amazon Prime, von Disney bis Apple, von Paramount bis HBO sollten wir ermutigen, deutlich mehr bei uns zu produzieren. Und wenn Standorte wie die Bavaria Filmstudios davon profitieren, dann wäre das für alle ein großer Gewinn.“ Es stellten sich die Fragen, wie Medienvielfalt erhalten bleibe und wie die digitalen Medienmärkte der Zukunft gefördert und geöffnet werden könnten. „Amerikanische Konzerne sind dabei, unsere Medienmärkte so zu kanalisieren, dass wir uns in Quasi-Monopolen bewegen. Das ist nicht gut. Wir müssen uns emanzipieren von der erdrückenden Übermacht der amerikanischen und wahrscheinlich bald auch chinesischen Konzerne.“

US-Präsident Donald Trumps Plan für Zölle auf ausländische Filmproduktionen bezeichnete Weimer als „traurige Groteske, ein Angriff auf die kulturelle Freiheit. Filme leben ganz besonders vom freien internationalen Austausch, der kulturellen Begegnung. Immerhin gibt es inzwischen versöhnlichere Signale aus dem Weißen Haus, dass es im Zollstreit zu guten Lösungen kommen kann. Filmzölle sollten wir auf jeden Fall verhindern.“


Foto: Wolfram Weimer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Karliczek soll Vorsitzende des Tourismusausschusses werden

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Anja Karliczek (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die frühere Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) soll neue Vorsitzende des Tourismusausschusses des Bundestages werden. Wie die „Rheinische Post“ (online) berichtet, wurde die 54-jährige von der Unionsfraktion für diesen Posten nominiert.

Karliczek war in der vergangenen Legislaturperiode bereits tourismuspolitische Sprecherin von CDU/CSU. Karliczek sagte der Zeitung, sie wolle als Brückenbauerin zwischen der Politik und der Tourismusbranche wirken. „Wir sollten und werden die Chancen nutzen, unser schönes Land als Tourismusdestination weiter nach vorn zu bringen.“

Direkt im Tourismus sind in Deutschland etwa drei Millionen Erwerbstätige beschäftigt. Der Tourismus ist damit der Wirtschaftsbereich mit der dritthöchsten Beschäftigungszahl – direkt hinter dem Einzelhandel und der Gesundheitswirtschaft und weit vor Branchen wie Großhandel und Maschinenbau.

Die neue Bundesregierung plant laut Koalitionsvertrag, den Mehrwertsteuersatz auf Speisen in der Gastronomie wieder auf sieben Prozent zu senken. Auch soll die Konkurrenz- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen wieder verbessert werden.


Foto: Anja Karliczek (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Manuel Hagel ist Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg

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Manuel Hagel (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Manuel Hagel ist Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg. Der 37-Jährige erhielt am Samstag auf dem Landesparteitag in Stuttgart 272 von 290 Stimmen.

Hagel wird sich damit bei der Landtagswahl am 8. März 2026 auch um den Posten des Ministerpräsidenten bewerben. Nach derzeitigem Umfragestand stehen die Chancen gut, dieses Ziel zu erreichen. So wird die CDU in Baden-Württemberg bei etwa 31 Prozent klar auf Platz eins gesehen, die Grünen vom Amtsinhaber Winfried Kretschmann sind bei 17 bis 20 Prozent, und damit etwa auf dem Niveau der AfD, die bei 19 Prozent gesehen wird. SPD (10 bis 12 Prozent), Linke (7 bis 8 Prozent) und FDP (5 bis 6 Prozent) folgen in den Umfragen mit Abstand. Hinzu kommt, dass Kretschmann 2026 nicht mehr antritt, Cem Özdemir will ihn bei den Grünen beerben.

Die CDU, bisher Juniorpartner in der Regierungskoalition mit den Grünen, soll nach den Vorstellungen ihres neuen Spitzenkandidaten aber ebenfalls die Kretschmann-Anhänger abholen. So hatte Hagel am Samstag für den amtierenden Ministerpräsidenten von den Grünen viel Lob, dieser habe mit „Maß und Mitte“ regiert. „Lasst uns der Club für die ganz Normalen sein“, sagte Hagel, und: „Das Erbe von Winfried Kretschmann wird bei uns in guten Händen sein.“


Foto: Manuel Hagel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Weiterer Jugendlicher nach Tötungsdelikt in Menden festgenommen

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Polizeiabsperrung (Archiv), via dts NachrichtenagenturMenden (dts Nachrichtenagentur) – Die Staatsanwaltschaft Arnsberg hat einen weiteren Tatverdächtigen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Menden vom vergangenen Samstag festnehmen lassen.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten, handelt es sich um einen 16-jährigen Syrer, der dringend verdächtigt wird, die Tat gemeinsam mit einem bereits bekannten 17-Jährigen begangen zu haben.

Der Haftbefehl gegen den Jugendlichen wurde demnach am Freitagnachmittag beantragt und noch am Abend vollzogen. Der Verdächtige wurde dem Haftrichter am Amtsgericht Arnsberg vorgeführt.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und möglichen weiteren Beteiligten dauern an. Weitere Informationen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.


Foto: Polizeiabsperrung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Prien nennt hohe Männerquote im Koalitionsausschuss "bitter"

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Karin Prien am 15.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU-Vizevorsitzende und neue Bundesfamilienministerin Karin Prien hat es als „bitter“ bezeichnet, dass im Koalitionsausschuss der schwarz-roten Koalition voraussichtlich mit Ausnahme der Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) ausschließlich Männer sitzen werden.

Auf die Frage, ob sie sich darüber ärgere, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Kabinett mehr Männer als Frauen berufen hat, sagte Prien der Funke-Mediengruppe: Sie selbst komme aus einem Kabinett in Schleswig-Holstein, das paritätisch besetzt sei. „Meine Erfahrung ist: Paritätische Teams arbeiten besser. Man sollte dieses Ziel weiter anstreben.“


Foto: Karin Prien am 15.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Masala nennt Idee zur dauerhaften Besetzung Gazas "wahnsinnig"

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Israelischer Soldat am 14.05.2025, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der Politikwissenschaftler Carlo Masala kritisiert das aktuelle Vorgehen der israelischen Regierung im Gazastreifen und die Pläne zur Besetzung des Landstrichs scharf.

Israel bewege sich mit dem, was es derzeit mache, „komplett außerhalb des Völkerrechts“, sagte Masala der Funke-Mediengruppe. Die Idee, den Gazastreifen dauerhaft zu besetzen, bezeichnete er als „wahnsinnig“.

Israel habe sich vor zehn Jahren aus dem Landstrich zurückgezogen, weil die israelischen Streitkräfte dort ständig angegriffen worden seien und der Blutzoll viel zu hoch gewesen sei. „Das reproduziert Israel jetzt wieder“, so der Politikwissenschaftler. Die seit mehr als zwei Monaten anhaltende Blockade humanitärer Hilfsgüter durch Israel sei ein völkerrechtliches „No-Go“ und bewege sich „außerhalb jeder völkerrechtlichen Norm“.

Auch die von der israelischen Regierung angedrohte Umsiedlung der Bewohner des Gazastreifens kritisierte Masala deutlich als „ethnische Säuberung“, die „völkerrechtlich überhaupt nicht gedeckt und nicht zu begründen“ sei. Zudem warnte der Politikwissenschaftler vor einer Erhöhung des Konfliktpotenzials in der Region, sollte die israelische Regierung ihre umstrittenen Pläne umsetzen. Sollte die Bevölkerung des Gazastreifens vertrieben werden, werde das „für Israel nicht gut enden, in dem Sinne, dass der Terrorismus dann stärker zurückkehren wird, aller Wahrscheinlichkeit nach“. Angesichts dessen, was derzeit geschehe, sei er „sehr, sehr skeptisch, was die Zukunft der israelischen Sicherheit und den Mittleren und Nahen Ostens anbelangt“.


Foto: Israelischer Soldat am 14.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Bildungsministerin will bundesweit einheitliche Regeln zum Gendern

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Genderzeichen vor einem Lehrerzimmer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) fordert bundesweit einheitliche Regeln zum Gendern an Schulen.

„Gerade in einem Einwanderungsland ist es wichtig, dass nach einheitlichen Regeln unterrichtet und geschrieben wird“, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Schulen und Behörden sollten sich nach ihrer Einschätzung deshalb an die Regeln des Rats der deutschen Rechtschreibung halten, erklärte sie.

„Geschlechtersensible Sprache ist wichtig, aber Sonderzeichen wie Sternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich sollten in der Schule nicht gelehrt und nicht genutzt werden“, sagte Prien. Diese Regeln seien ihr wichtig. Sie werde sie deshalb auch in ihrem Ministerium einhalten, so die CDU-Politikerin.


Foto: Genderzeichen vor einem Lehrerzimmer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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