Samstag, Mai 30, 2026
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Bericht: Regierung zweifelt an gemeinsamem Eurofighter-Nachfolger

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Eurofighter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung rechnet nicht mehr mit einer Fortsetzung des in die Krise geratenen Kampfflugzeugprojekts FCAS in seiner geplanten Form. Das schreibt der „Stern“ unter Berufung auf Regierungskreise. Aufgrund der Differenzen zwischen den beteiligten Unternehmen aus beiden Ländern und unterschiedlichen Anforderungen beider Länder an den Flieger werde es keinen gemeinsamen Kampfjet mit den Franzosen mehr geben, berichtete demnach Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Mitte Januar gegenüber Kabinettsmitgliedern aus einem Gespräch mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron.

Stattdessen werde man eine „Zwei-Fighter-Lösung“ verfolgen – also zwei verschiedene Kampfjets, gebaut von unterschiedlichen Unternehmen. Andere geplante Komponenten von FCAS sollten dagegen weiter gemeinsam entwickelt werden, insbesondere eine Datenplattform („Combat Cloud“), die Kampfflugzeuge und Begleitdrohnen miteinander vernetzen soll.

Auf Anfrage des „Stern“ teilte ein Regierungssprecher mit, dass „aufgrund der Komplexität des Projekts noch keine abschließende Entscheidung zur Zukunft von FCAS getroffen“ wurde. Dem Bericht zufolge erwartet die Bundesregierung bis spätestens Ende Februar von der französischen Seite finale Klarheit über die Zukunft des Projekts. Dann will Macron eine große außenpolitische Rede halten.

Das FCAS-Projekt (Future Combat Air System) war 2017 von der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Macron als deutsch-französisches Symbolprojekt gestartet worden. Die Entwicklungskosten für das ultramoderne Luftkampfsystem aus einem Kampfflugzeug der sechsten Generation, Begleitdrohnen und Führungssoftware wurden auf rund 100 Milliarden Euro geschätzt. Der Superjet sollte 2040 einsetzbar sein.

Mit der Umsetzung wurden von den Partnerländern, zu denen 2019 auch Spanien kam, federführend zunächst der französische Flugzeugbauer Dassault und Airbus beauftragt. Schon bald kam es allerdings zu Streit zwischen den beteiligten Unternehmen aus Deutschland und Frankreich über die Verteilung von Führungsrolle und Arbeitspaketen. Wegen der Blockade geht in der Entwicklung seit Monaten kaum mehr etwas voran.


Foto: Eurofighter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Champions League: Eintracht unterliegt Tottenham – Bayern siegreich

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Eintracht Frankfurt - Tottenham Hotspur am 28.01.2026, via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Am letzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase hat Eintracht Frankfurt gegen Tottenham Hotspur mit 0:2 verloren. Nach einer torlosen ersten Hälfte brachte Randal Kolo Muani die Gäste in der 47. Minute mit 1:0 in Führung. In der Schlussphase nutzte Dominic Solanke in der 77. Minute einen Ballverlust der Eintracht und sorgte für den Endstand.

Der FC Bayern München hat sich bei der PSV Eindhoven ein 2:1 erarbeitet. Jamal Musiala traf in der 58. Minute zur Führung für die Münchner. Die PSV kam in der 78. Minute durch Ismael Saibari zum Ausgleich, der aus der Distanz unhaltbar einschoss. Harry Kane sorgte schließlich in der 84. Minute für den 2:1-Endstand.

Borussia Dortmund musste sich Inter Mailand knapp mit 0:2 geschlagen geben. Den Führungstreffer erzielte Federico Dimarco in der 81. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß. Andy Diouf legte zudem in der 4. Minute der Nachspielzeit nach.

Bayer Leverkusen hat sein Heimspiel gegen den FC Villarreal klar mit 3:0 gewonnen. Malik Tillman brachte die Werkself in der 12. Minute in Führung und erhöhte in der 35. Minute auf 2:0. Alejandro Grimaldo setzte in der 57. Minute mit dem Treffer zum 3:0 den Schlusspunkt.

Zum Abschluss der Ligaphase steht damit fest: Der FC Bayern zieht in die nächste Runde ein. Dortmund und Leverkusen sichern sich die Playoff-Teilnahme – Eintracht Frankfurt verpasst den Einzug.


Foto: Eintracht Frankfurt – Tottenham Hotspur am 28.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Dow und S&P 500 schließen nahezu unverändert – Nasdaq legt zu

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch nahezu unverändert geschlossen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.016 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.978 Punkten wenige Punkte im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 26.023 Punkten 0,3 Prozent im Minus.

Trotz des Drucks von US-Präsident Donald Trump auf die Federal Reserve hat die Zentralbank den Leitzins am Mittwoch nicht gesenkt. „Nachdem wir unseren Leitzins im Laufe unserer letzten drei Sitzungen um 75 Basispunkte gesenkt haben, halten wir die derzeitige geldpolitische Ausrichtung für angemessen, um Fortschritte sowohl bei unserem Ziel der maximalen Beschäftigung als auch bei unserem Inflationsziel von zwei Prozent zu fördern“, sagte Fed-Chef Jerome Powell, gegen den mittlerweile das US-Justizministerium ermittelt. „Unser Erfolg bei der Erreichung dieser Ziele ist für alle Amerikaner von Bedeutung. Wir bei der Fed werden unsere Arbeit weiterhin objektiv, integer und mit großem Engagement für das amerikanische Volk fortsetzen.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1949 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8369 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete erneut starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 5.389 US-Dollar gezahlt (+4,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 144,99 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg ebenfalls deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 68,52 US-Dollar, das waren 95 Cent oder 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Klimaforscher sieht wissenschaftlichen Abstieg der USA unter Trump

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Hans Joachim Schellnhuber (Archiv), via dts NachrichtenagenturWien (dts Nachrichtenagentur) – Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber hat vor einem Abstieg der USA unter der Trump-Regierung als führendes Wissenschaftsland gewarnt. „Sie sind gerade dabei als zukunftsfähige Nation Selbstmord zu begehen“, sagte er der „Frankfurter Rundschau“ (Donnerstagsausgabe).

Die USA hätten über viele Jahrzehnte am meisten vom wissenschaftlich-technischen Fortschritt profitiert. Nun aber solle dieser Fortschritt privatisiert werden, fürchtet Schellnhuber.

Genauso laufe es bei der verstärkten Rückkehr zu den fossilen Energiequellen. Hier gehe es um Gewinne für Großaktionäre, während die Öffentlichkeit über die Klimafolgen getäuscht werde, sagte der Forscher, der Generaldirektor des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien ist und bis 2018 Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) war.

Es sei zwar klar, „dass Trumps Rückkehr zum Aberglauben auf Dauer nicht funktionieren wird“, aber aktuell komme der US-Präsident damit seiner Wählerklientel entgegen, so Schellnhuber. „Seine Anhänger würden ihm auch folgen, wenn er ihnen sagen würde: Die Erde ist eine Scheibe – oder ein Super-Big Mac.“

Der Professor sagte voraus, dass China in den nächsten zehn Jahren zur wissenschaftlichen Nation Nummer Eins werde. „Das Land investiert massiv in Erneuerbare Energien, Speichertechnologien, Künstliche Intelligenz und weitere disruptive Technologien, die nachhaltig und auch kommerziell gewinnbringend sind“, erklärte er. Das Land übernehme damit die Rolle, die die USA nach dem Zweiten Weltkrieg gespielt hätten.

Schellnhuber sieht in dieser Konstellation durchaus Chancen für die Europäische Union. Die EU müsse sich stärker von den USA lösen und mehr mit China kooperieren, „ohne freilich alles gutzuheißen, was dort geschieht“, sagte er. Europa könne mit dem aufstrebenden Afrika „ein neues, eigenes Kraftfeld bilden und in vielen innovativen Bereichen Weltmarktführer werden“. Er nannte hier die Sektoren klimafreundliches Bauen, intelligentes Stromnetz-Management, systemische Energiespeicherung, kompostierbare Polymere, biobasierte Verbundwerkstoffe, regenerative Landnutzung und nachhaltige Ernährungssysteme.


Foto: Hans Joachim Schellnhuber (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union und SPD wollen sicherheitsrelevante Daten geheim halten

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Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 28.01.2026, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Union und SPD haben sich im Koalitionsausschuss am Mittwochabend auf einen Abbau von Transparenzregeln und eine „Agenda für Resilienz und mehr Souveränität“ geeinigt.

Bund und Länder sollten das öffentlich zugängliche Angebot von Geodaten zu kritischen Infrastrukturen und sonstige sicherheitsrelevante Informationen überprüfen und „nach Möglichkeit einschränken, soweit dies für die öffentliche Sicherheit und Ordnung sinnvoll und erforderlich ist“, heißt es in der Beschlusssammlung von Schwarz-Rot. „Dem Schutz kritischer Infrastruktur ist gegenüber der pauschalen Transparenz von sensiblen Infrastrukturinformationen stets Vorrang einzuräumen.“

Die Bundesregierung will sich auch auf europäischer Ebene für eine entsprechende Änderung der Veröffentlichungspflichten einsetzen. Außerdem will sie „konkrete Maßnahmen für ein höheres Schutzniveau, schnellere Reparaturen und eine Notversorgung“, ergreifen. Zugleich müsse die Wirtschaft insbesondere mit Blick auf das Stromsystem resilienter werden.

„Wir müssen weg von der sehr weitgehenden Transparenz und hin zu mehr Resilienz“, sagte dazu Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Der Schutz der kritischen Infrastruktur geht nach unserer Auffassung vor dem Wunsch nach Transparenz.“

Hinsichtlich der geplanten „Agenda für Resilienz und mehr Souveränität“ schreibt die Koalition, wenige Großmächte würden aktuell um Einfluss, Ressourcen und technologische Führerschaft konkurrieren. Deutschland und Europa müssten stärker werden. „Doch jede Art von Stärke, sei sie militärischer oder technologischer Art, beruht am Ende auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, der Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.“ Zweitens erwachse Souveränität daraus, einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden.

„Wenn wir unsere Souveränität nicht stärken, dann werden wir angreifbar und dann verlieren wir unsere Wettbewerbsfähigkeit“, sagte dazu der Kanzler. SPD-Chef und Vizekanzler Las Klingbeil ergänzte, er wolle, „dass Europa so stark wird, dass wir uns vor keinem anderen Land klein machen müssen“.

Bärbel Bas, SPD-Chefin und Arbeitsministerin, plädierte insbesondere für mehr Schutz vor Deepfakes vor den Landtagswahlen. „Wir sehen, welche Angriffe wir jetzt schon sehen, auch Cyberangriffe, und auch Beeinflussung, und deshalb werden wir uns mit diesem Thema auch in einem nächsten Koalitionsausschuss nochmal intensiv beschäftigen, weil es auch wichtig ist, unsere Demokratie in unserem Land weiter zu stärken“, sagte sie.

CSU-Chef Markus Söder lobte das Vorgehen von Merz gegenüber der US-Regierung beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Der „Mix aus Klarheit und Besonnenheit“ habe Deutschland in Davos sehr geholfen. Man habe daher nun keinen Zollkrieg. Söder plädierte für „Realismus“ gegenüber den USA. „Wir brauchen die Vereinigten Staaten von Amerika“, sagte er und zählte Abhängigkeiten in den Bereichen Verteidigung, Technologie und Geheimdienste auf. „Deswegen ist es wichtig: Kein Handelsstreit, jedenfalls keiner, der von uns ausgeht, keine Boykottaufrufe oder ähnliches mehr, lauter so einen Quatsch. Sondern wir setzen auf Freihandel, wir setzen auf Regeln.“


Foto: Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 28.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Schulz fürchtet mögliche Wahlverhinderung durch Trump

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Martin Schulz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat Zweifel geäußert, ob die für November geplanten US-Kongresswahlen unter Präsident Donald Trump überhaupt abgehalten werden. „Ich glaube, dass er den Aufstand will. Er will die Konfrontation, um anschließend zu sagen, in so einer Situation kann man keine normale Wahl durchführen“, sagte der frühere Kanzlerkandidat der SPD dem Videoformat „Spitzengespräch“ des „Spiegels“ am Mittwoch. Deshalb glaube er, „dass noch nicht gesichert ist, dass diese Midterms stattfinden“.

Schulz warf Trump zugleich ein bewusst eskalierendes Vorgehen durch die Polizeibehörde ICE vor. „Dieses brutale Vorgehen von ICE und auch von anderen Kräften, von der Nationalgarde, die er eingesetzt hat, hat ja ein Ziel“, sagte Schulz. Trump wolle, „dass die andere Seite Krawall macht, dass sie sich wehren“, um anschließend behaupten zu können: „Ich habe die ja nicht dahingeschickt von ungefähr, sondern weil da die radikale Linke Aufstände probt.“

Zuvor hatte der frühere außenpolitische Berater von Angela Merkel, Christoph Heusgen, das Wahljahr als entscheidende Bewährungsprobe für die älteste Demokratie der Welt bezeichnet. „Ich glaube, dass dieses Jahr ganz kritisch wird“, sagte er mit Blick auf die Zwischenwahlen. Sollten die Demokraten das Repräsentantenhaus gewinnen, gebe es „Möglichkeiten, den Präsidenten zu stoppen, bis hin zu Impeachment-Versuchen“, also einem Amtsenthebungsverfahren gegen den amtierenden Präsidenten.

Heusgen hält es zugleich für denkbar, dass Trump einen Notstand ausruft, um die Abstimmung zu verhindern. Er glaube, Trump könne versuchen, den Insurrection Act zu nutzen und „letztlich dahin kommen, dass diese Wahlen nicht stattfinden, gar nicht stattfinden“.

Schulz schloss sich dieser Einschätzung ausdrücklich an. „Das sehe ich genauso“, sagte er. Trump strebe gezielt Eskalation an, um daraus ein Argument gegen reguläre Wahlen zu machen, mit potenziell weitreichenden Folgen für die demokratische Ordnung in den USA und für Europa, das sich gegenüber Trumps Amerika behaupten müsse.


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US-Notenbank hält Leitzins stabil

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Federal Reserve (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Nach drei Zinssenkungen hat die US-Notenbank Federal Reserve eine Zinspause eingelegt. Der Leitzins bleibe weiterhin in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent, teilte die Zentralbank am Mittwoch mit.

Die Entscheidung fiel erneut nicht einstimmig. Während der Vorsitzende der Notenbank, Jerome Powell, und die Mehrheit der Mitglieder des Offenmarktausschusses für den Schritt stimmten, plädierte Stephen Miran wie auch schon bei den letzten beiden Sitzungen für eine schnellere Absenkung. Christopher Waller schloss sich ihm dieses Mal an.

Die US-Notenbank erklärte in einer gemeinsamen Mitteilung, dass die jüngsten Indikatoren darauf hindeuteten, dass sich die Wirtschaftstätigkeit in einem soliden Tempo ausgeweitet habe. Der Beschäftigungszuwachs sei weiterhin gering und die Arbeitslosenquote zeige Anzeichen einer Stabilisierung, hieß es. Die Inflation bleibe weiterhin etwas erhöht.

Erneut hieß es, dass man bereit sei, den geldpolitischen Kurs anzupassen, „wenn Risiken auftauchen, die das Erreichen der Ziele des Ausschusses behindern könnten“. Dabei werde man „eine Vielzahl von Informationen berücksichtigen, darunter Daten zu den Arbeitsmarktbedingungen, zum Inflationsdruck und zu den Inflationserwartungen sowie zu den finanziellen und internationalen Entwicklungen“.

Von hohen Zinsen erwarten sich die Notenbanker typischerweise eine Senkung der allgemeinen Teuerung. Diese sind aber schlecht für die Aktienmärkte und für wirtschaftliche Investitionen. Zu niedrige Zinsen dagegen könnten die Inflation anfeuern.


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Lottozahlen vom Mittwoch (28.01.2025)

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Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Mittwochabend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 9, 11, 25, 35, 37, 44, die Superzahl ist die 3. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 3576416. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 349484 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Im Jackpot liegt aktuell eine Million Euro.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wagenknecht lehnt Abschaffung des Acht-Stunden-Tages ab

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Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Sahra Wagenknecht hält die geplante Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit für einen Fehler. „Das Schleifen des Acht-Stunden-Tages ist eine Kampfansage an alle Arbeitnehmer und ihr Familienleben“, sagte die Gründerin und Namensgeberin des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) der „Welt“ (Donnerstagausgabe).

„Schon heute leisten die Beschäftigten immer mehr Überstunden, die aktuell aber wenigstens mit entsprechenden Zuschlägen vergütet werden müssen. Gerade bei harter körperlicher Arbeit sind verlängerte Arbeitszeiten ein Anschlag auf die Gesundheit, ohnehin nehmen stressbedingte Erkrankungen seit Jahren zu“, sagte Wagenknecht. Längere Arbeitszeiten senkten zudem die Produktivität.

Dass sich die SPD offenbar an einer möglichen Flexibilisierung beteilige, sei ein „Armutszeugnis“, so Wagenknecht. „Statt Attacken auf Arbeitnehmer im Wochentakt brauchen wir endlich einen Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik und eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch preiswerte Energie, Bürokratieabbau und Investitionen in die Infrastruktur.“ Die bestehenden Regelungen seien ausreichend flexibel, sagte sie.


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Dax lässt nach – Daimler Truck und Infineon gefragt

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.823 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax startete am Mittwoch auf Vortagesniveau und rutschte zügig ins Minus. Nach einer Annäherung an den grünen Bereich am Mittwoch baute der Index seine Verluste erneut aus, bevor er am späten Nachmittag einen Teil der Verluste wieder reduzierte.

„Die Investoren werden derzeit mit einer Reihe von Paradigmenwechsel konfrontiert“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. Die Edelmetallpreise befänden sich aktuell in der parabolischen Kursphase und der US-Dollar schwäche sich weiter spürbar zum Euro ab. „So langsam wird sich das auch bei den Exportwerten bemerkbar machen. Das werden die Investoren weiter beobachten müssen“, erklärte Lipkow. „Die heutige Notenbanksitzung ist ebenfalls nicht ohne Brisanz zu betrachten und hat das Potential, die Finanzmärkte ordentlich durchrütteln zu können.“

Die Aktien von Daimler Truck und Infineon standen bis kurz vor Handelsschluss an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende fanden sich die Papiere von Bayer und Fresenius wieder.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 38 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 68,06 US-Dollar, das waren 49 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1944 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8372 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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