Freitag, Februar 13, 2026
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51nodes im Interview

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51nodes Vision FutureCity

Stellen Sie sich doch bitte kurz unseren Lesern vor!

Vielen Dank für die Möglichkeit, an diesem Interview teilnehmen zu können. Mein Name ist Jochen Kaßberger, ich bin Mitgründer von 51nodes und verantworte die betriebswirtschaftliche Geschäftsführung im Unternehmen. Nach meinem Architekturstudium in den 90er Jahren arbeitete ich in der amerikanischen Dot.Com Branche und danach als Unternehmensberater in der deutschen Automobilbranche. Ab 2012 habe ich Unternehmen zu den Themen Strategie und Technologie beraten.

Warum haben Sie sich entschieden 51nodes zu gründen?

Seit 2015 habe ich mich intensiver mit Blockchain-Technologie beschäftigt. Etwa zur selben Zeit ist bei mir der Entschluss gefallen, mich in diesem Bereich auch unternehmerisch zu betätigen. Gemeinsam mit meinem Geschäftspartner Jan Paul Buchwald sahen wir eine Geschäftschance, Unternehmen bei der technischen Implementierung von Blockchain-Technologie zu unterstützen. Das war der Ausgangspunkt für unsere Gründung im Jahr 2017.

Welche Vision steckt hinter 51nodes?

Blockchain-Technologie stellt eine weitere Entwicklungsstufe der Digitalisierung dar. Im Kern geht es dabei darum, dass digitale Einheiten, also Blockchain-Token, nicht mehr beliebig kopierbar sind und dadurch verschiedene Werte annehmen können, z.B. in Form von Kryptowährungen. Unsere Vision für 51nodes ist es, Blockchain-Technologie für Unternehmen nutzbar zu machen um an einer neuen digitalen Wirtschaftsform, die wir Crypto Economy nennen, teilnehmen zu können. Dazu unterstützen wir Unternehmen bei der technischen Umsetzung von Self-Sovereign-Identity (SSI) Konzepten, bei der Entwicklung von dezentralen Digitalplattformen und bei der Umsetzung von Tokenisierungsprojekten. Dies machen wir technologieagnostisch jeweils mit den geeigneten Open Source Technologien.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie diese finanziert?

Die erste Herausforderung bestand darin, einen Geschäftsplan zu schreiben, ohne dass es schon einen nennenswerten Absatzmarkt für unsere Leistungen gab. Finanzieren konnten wir uns durch einige Seed-Investoren. Eine weitere Hürde war das Aufstellen eines Teams und das Finden erster Kunden. Die wohl größte Herausforderung aber war das Einschätzen der Marktentwicklung in den letzten Jahren. In der Anfangszeit konnte man die Trends nur schwer erahnen, inzwischen zeichnen sich sinnvolle Einsatzbereiche der Technologie schon besser ab. Aber genau dieses Kennenlernen und Verstehen des Marktes und der Kundenbedürfnisse macht auch den Reiz unserer Arbeit aus.

Wie sind Sie selbst das erste Mal mit Bitcoin und Co. in Verbindung gekommen?

Meine erste Berührung mit Bitcoin dürfte so etwa im Jahr 2012 gewesen sein. Damals habe ich von den Anfängen der Technologie gehört, sie mir auch angeschaut, aber auch schnell wieder auf die Seite gelegt. Es hat bei mir insgesamt drei Anläufe mit dem Thema gebraucht, bis mir klar war, dass hier etwas Außergewöhnliches und sehr Spannendes passiert. 

Wer ist die Zielgruppe von 51nodes? Wo liegen die Vorteile?

Unsere Zielgruppen sind größere Unternehmen, wie Bosch und Daimler Mobility, mittlere Unternehmen wie die Börse Stuttgart und der Gasnetzbetreiber terranets BW, sowie Start-ups wie bloXmove und Swarm Logistics. Der gemeinsame Nenner bei allen unseren Kunden ist, dass sie sich bereits ausgiebig mit Blockchain-Technologie auseinandergesetzt haben und Unterstützung bei der Technologie-Implementierung brauchen.
Der Vorteil unseres Angebots liegt zum einen darin, dass wir mit unseren Entwicklern die verschiedenen Technologien verstehen und sie technisch gut umsetzen können. Zum anderen bieten wir eine Reihe von ergänzenden Leistungen, die man bei konventionellen Softwareentwicklungsunternehmen eher nicht findet: Unterstützung beim Thema Tokenisierung, beim Ökosystemmanagement, also der Koordination verschiedener Projektpartner und bei der Unterstützung unserer Kunden bei der Ausgründung von Projektgesellschaften, was wir Venture Management nennen.

Intralogistikroboter – Gemeinsames Projekt mit Bosch, Daimler Mobility und der Gruppe Börse
  Stuttgart – Digitale Token für Investments in industrielle Güter Foto: Constantin Raff

Wo sehen Sie 51nodes in den nächsten 12 Monaten?

Wir planen, beim Thema SSI im Kontext offener Mobilitätsnetzwerke einen großen Schritt weiter zu sein. Zudem haben wir bis dahin einige spannende Kundenprojekte im DeFi- und Kryptobereich erfolgreich abgeschlossen. Außerdem hoffen wir, dass die oben erwähnten Einsatzbereiche der Blockchain-Technologie sich stabilisiert und gut weiterentwickelt haben.

Welche Vorteile haben Kryptowährungen?

Kryptowährungen, vor allem Bitcoin, haben nachgewiesen, dass offene dezentrale Blockchain-Netzwerke funktionieren. Durch diesen Beweis werden eine ganze Reihe weiterer digitaler Innovationen möglich. Wenn wir Phänomene wie Utility Token als alternative Finanzierungsmethoden für dezentrale Projekte nehmen, so tun sich hier ganz neue Innovationsdimensionen auf. Allein durch diesen Effekt sind in den letzten Jahren Milliardenbeträge in Blockchain-Projekte geflossen und noch wesentlich höhere Werte entstanden.

Vor kurzem habe ich die Zahl von 250–500 Mrd. CHF gehört, die neben über 5.000 Arbeitsplätzen allein im Schweizer Zug in den letzten Jahren entstanden sind.
Als Geldanlage sehe ich einen gewissen Vorteil bei Kryptowährungen aber auch ein hohes Anlagerisiko. Nimmt man Bitcoin, so bietet diese Digitalwährung in Zeiten zunehmender Inflation wenigstens die Gewissheit, dass keine Zentralbank und keine anderen Akteure die Anzahl der Coins wird erhöhen können. Vermutlich liegt darin ein Grund für seinen kometenhaften Aufstieg.

51nodes Unternehmensbesuch des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier Copyright Constantin Raff
Unternehmensbesuch des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier am 04. Juni 2021 bei
  51nodes GmbH in Stuttgart Foto: Constantin Raff

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Krypto-Neulingen mit auf den Weg geben?

Die Frage wie man in das Thema einsteigt und wie fundiert man sich einarbeitet, hängt aus meiner Sicht stark vom persönlichen Interesse ab. Deshalb sollte man sich Themen suchen, die einen stark interessieren. Zweites sollte man gut auf die Backups seiner privaten Schlüssel achten. Und drittens würde ich sehr genau darauf schauen, in welche Token man investiert. Ich gehe davon aus, dass 99% aller Kryptowährungen und Projekttoken mittelfristig nicht werthaltig sein werden.

Welche Kryptowährungen haben Ihrer Meinung nach ähnliches Potential wie der Bitcoin?

Mittelfristig sehe ich ein ähnliches Potential am ehesten bei Ether.

Welche Bücher empfehlen Sie zum Thema Krypto?

Die wirklich wichtigen Informationen zum Thema findet man eher im Netz als in Büchern. Allerdings kann ich die Bücher „Mastering Bitcoin“ und „Mastering Ethereum“ von Andreas Antonopoulos empfehlen. Die Universität von Nicosia hat mehrere sehr gute Onlinekurse (MOOCs) zum Thema Kryptowährungen und DeFi, diese halte ich für einen Einstieg ins Thema auch für sehr geeignet.

Mehr Informationen: 51nodes

Wir bedanken uns bei Jochen Kaßberger für das Interview. Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


TOP-PERFORMER: 51nodes

Kontakt:

51nodes GmbH
Industriestr. 4​
70565 Stuttgart​

www.51nodes.io
kassberger@51nodes.io

Ansprechpartner: Jochen Kaßberger (Geschäftsführer)

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Apple verklagt NSO Group

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Apple verklagt NSO Group, um den Missbrauch durch staatlich geförderte Spionagesoftware einzuschränken.

Apple hat darüber hinaus bekannt gegeben Forscher:innen und Verfechter:innen im Bereich Cyberüberwachung mit zehn Millionen US-Dollar zu unterstützen.

Apple hat am 23.11.21 eine Klage gegen die NSO Group und ihre Muttergesellschaft eingereicht, um sie für die Überwachung von und den gezielten Angriff auf Apple Nutzer:innen zur Verantwortung zu ziehen. Die Klage enthält neue Informationen darüber, wie die NSO Group die Geräte der Opfer mit ihrer Spionagesoftware Pegasus infiziert hat. Um weiteren Missbrauch und Schaden für Anwender:innen zu verhindern, beantragt Apple außerdem eine dauerhafte Verfügung, die der NSO Group die Nutzung jeglicher Software, Services oder Geräte von Apple untersagt.

Die NSO Group entwickelt eine ausgeklügelte, staatlich geförderte Überwachungstechnologie, mit der ihre hochgradig zielgerichtete Spionagesoftware ihre Opfer überwachen kann. Diese Angriffe zielen nur auf eine sehr geringe Anzahl von Nutzer:innen ab und betreffen Personen mehrerer Plattformen, einschließlich iOS und Android. Forscher:innen und Journalist:innen haben öffentlich dokumentiert, dass diese Spionagesoftware in der Vergangenheit missbraucht worden ist, um Journalist:innen, Aktivist:innen, Dissident:innen, Akademiker:innen und Regierungsbeamt:innen zu überwachen1

„Staatlich geförderte Akteure wie die NSO Group geben Millionen von US-Dollar für ausgeklügelte Überwachungstechnologien aus, ohne dass eine wirksame Rechenschaftspflicht besteht. Das muss sich ändern“, sagt Craig Federighi, Senior Vice President of Software Engineering von Apple. „Apple-Geräte sind die sicherste Consumer-Hardware auf dem Markt – aber private Unternehmen, die staatlich geförderte Spionagesoftware entwickeln, sind noch gefährlicher geworden. Obwohl diese Bedrohungen der Cybersicherheit nur eine sehr geringe Anzahl unserer Kund:innen betreffen, nehmen wir jeden Angriff auf unsere Anwender:innen sehr ernst und arbeiten kontinuierlich daran, die Maßnahmen zum Datenschutz und der Privatsphäre in iOS zu verbessern, um alle unsere Nutzer:innen zu schützen.“

FORCEDENTRY-Exploit der NSO Group

Die Klage von Apple enthält neue Informationen über den FORCEDENTRY der NSO Group, ein Exploit für eine inzwischen geschlossene Sicherheitslücke. Diese ist zuvor genutzt geworden, um in das Apple-Gerät eines Opfers einzudringen und die neueste Version von Pegasus, der Spionagesoftware der NSO Group, zu installieren. Die Schwachstelle ist ursprünglich vom Citizen Lab, einer Forschungsgruppe an der Universität Toronto, entdeckt worden.

Die Spionagesoftware ist verwendet worden, um eine geringe Anzahl von Apple Nutzer:innen weltweit mit gefährlicher Malware und Spionagesoftware anzugreifen. Die Klage von Apple zielt darauf ab, weiteren Schaden von Personen abzuwenden und der NSO Group die Nutzung von Produkten und Services von Apple zu untersagen. Mit der Klage wird auch Wiedergutmachung für die eklatanten Verstöße der NSO Group gegen geltendes US-amerikanisches Bundes- und Landesrecht gefordert, die durch die Aktivitäten, Apple und seine Nutzer:innen gezielt anzugreifen, aufgetreten sind.

Die NSO Group und ihre Kund:innen verwenden die immensen Ressourcen und das Potenzial von Nationalstaaten, um Cyberangriffe sehr gezielt durchzuführen, die ihnen Zugriff auf das Mikrofon, die Kamera und andere sensible Daten auf Apple- und Android-Geräten ermöglichen. Um FORCEDENTRY auf Apple-Geräte zu übertragen, haben die Angreifer Apple-IDs erstellt, um bösartige Daten an das Gerät des Opfers zu senden. So konnten die NSO Group oder ihre Kund:innen die Pegasus Spionagesoftware ohne das Wissen des Opfers übertragen und installieren. Obwohl Apple-Server bei der Übertragung von FORCEDENTRY missbraucht worden sind, sind diese bei den Angriffen nicht gehackt oder kompromittiert worden.

Apple stellt die sichersten Mobilgeräte auf dem Markt her und investiert kontinuierlich in die Verbesserung des Datenschutzes und der Privatsphäre seiner Anwender:innen. Sicherheitsforscher:innen haben herausgefunden, dass andere mobile Plattformen 15-mal mehr Malware-Infektionen aufweisen als das iPhone2 und eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass weniger als zwei Prozent der mobilen Malware auf iOS-Geräte abzielt.3

iOS 15 enthält eine Reihe neuer Sicherheitsvorkehrungen, darunter erhebliche Verbesserungen des BlastDoor-Sicherheitsmechanismus. Obwohl sich die Spionagesoftware der NSO Group ständig weiterentwickelt, hat Apple keine Beweise für erfolgreiche Remoteangriffe auf Geräte mit iOS 15 und neueren Versionen festgestellt. Apple fordert alle Nutzer:innen auf, sein:ihr iPhone zu aktualisieren und immer die neueste Software zu verwenden.

„Bei Apple arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Nutzer:innen selbst vor den komplexesten Cyberangriffen zu schützen. Die Schritte, die wir heute unternehmen, senden eine klare Botschaft aus: In einer freien Gesellschaft ist es inakzeptabel, mächtige staatlich geförderte Spionagesoftware gegen diejenigen einzusetzen, die die Welt verbessern wollen“, sagt Ivan Krstić, Head of Apple Security Engineering and Architecture. „Unsere Teams zur Erkennung und Entwicklung von Maßnahmen gegen Cyberangriffe arbeiten rund um die Uhr daran, neue Bedrohungen zu analysieren, Schwachstellen schnell zu beheben und branchenführende neue Schutzmechanismen für unsere Software und unsere Chips zu entwickeln. Die Sicherheitstechnologien von Apple gehören zu den am weitest entwickelten auf der ganzen Welt, und wir werden weiterhin unermüdlich daran arbeiten, unsere Nutzer:innen vor Missbrauch durch staatlich geförderte Akteure wie die NSO Group zu schützen.“

Apples kontinuierliche Anstrengungen beim Schutz seiner Nutzer:innen

Apple würdigt Gruppen wie Citizen Lab und Amnesty Tech für ihre wegweisende Arbeit zur Aufdeckung von Missbrauch durch Cyberüberwachung und zum Schutz der Opfer. Um Bemühungen wie diese weiter zu stärken, wird Apple zehn Millionen US-Dollar sowie den etwaigen Schadenersatz aus der Klage an Organisationen spenden, die sich mit der Erforschung von und dem Schutz vor Cyberüberwachung beschäftigen.

Apple wird außerdem die Forscher:innen des Citizen Labs mit kostenloser Technik, bei der Aufklärung von Bedrohungsszenarien sowie mit technischer Hilfe bei ihrer unabhängigen Forschungsarbeit unterstützen und gegebenenfalls anderen Organisationen, die in diesem Bereich wichtige Arbeit leisten, dieselbe Unterstützung anbieten.

„Firmen wie die NSO Group, die Spionagesoftware mit söldnerischen Absichten entwickeln, haben einige der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen und grenzüberschreitenden Repressionen ermöglicht, während sie sich selbst und ihre Investoren bereichert haben“, sagt Ron Deibert, Direktor des Citizen Lab an der Universität von Toronto. „Ich begrüße es, dass Apple sie für ihre Verstöße zur Rechenschaft zieht, und hoffe, dass Apple damit dazu beiträgt, all jenen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, die durch das rücksichtslose Verhalten der NSO Group zu Opfern geworden sind.“

Apple benachrichtigt die geringe Anzahl von Nutzer:innen, die, wie man festgestellt hat, möglicherweise von FORCEDENTRY betroffen sind. Jedes Mal, wenn Apple Aktivitäten feststellt, die auf einen staatlich geförderten Spionageangriff hindeuten, wird Apple betroffene Nutzer:innen gemäß den branchenbesten Verfahren benachrichtigen.

Für Apple ist Privatsphäre ein Grundrecht und Datenschutz zählt bei allen Teams im gesamten Unternehmen zu den Kernwerten. Seit Jahren ist Apple führend in der Branche bei der Vereitelung ausgeklügelter Angriffe und dem Schutz seiner Nutzer:innen. Dazu gehören Features wie Pointer Authentication Codes (PAC), BlastDoor und der Page Protection Layer (PPL). Weitere Informationen über die Plattformsicherheit von Apple unter support.apple.com/guide/security/welcome/web

1 Citizen Lab, „NSO Group iMessage Zero-Click Exploit Captured in the Wild“, 13. September 2021. 2. Nokia, „Threat Intelligence Report 2020“, 2020. 3.PurpleSec, „2021 Cyber Security Statistics: The Ultimate List Of Stats, Data & Trends“, 2021.

TextQuelle: Apple

Greenfield One hat mit 160 Millionen einen Krypto-Fond aufgelegt

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greenfield one

Greenfield One, der early-stage Krypto-VC aus Berlin, verkündet das Closing des dritten Fonds

Mit einem Volumen von 160 Millionen Dollar (135 Mio. Euro) ist er nun Europas größter Krypto-Fonds. Die neu eingeworbenen Gelder wird Greenfield One weiter in Krypto-Netzwerke und Entwicklerteams investieren, die eine offene, dezentralisierte und robustere Architektur für das Internet von morgen aufbauen. So konnten aus dem neuen Fonds auch bereits erste Investments getätigt werden, unter anderem in Paladin, einem Governance Lending Protokoll; Brink, einem Decentralized Finance (DeFi) Protokoll für konditionale Gebote sowie Darkblock, einem Protokoll für Rechteverwaltung von NFTs.

Ende letzten Jahres verkündete Greenfield One das First Closing des zweiten Fonds mit einem Zielvolumen von 50 Mio. Euro. Dieser wurde dann frühzeitig abgeschlossen, da es bereits nach den ersten Investments zu signifikanten Wertsteigerungen im Portfolio kam. 

Neben vielen Bestandsinvestoren wie Bertelsmann Investments und Family Offices wie Lennertz & Co. aus Hamburg sind unter anderem der Telekommunikationskonzern Swisscom, CommerzVentures, Galaxy Vision Hill, die Fund of Fund business unit von Mike Novogratz’s Galaxy Digital, sowie der Fund of Fund Aldea Ventures neu dabei. Auch der dritte Fonds von Greenfield One kommt ohne öffentliche Mittel aus. Sämtliche Investoren kommen aus dem privaten Sektor.

Mit dem Fokus auf europäische Projekte und den vielen Jahre in der Szene konnte Greenfield One in der Vergangenheit gleich mehrere große Erfolge verbuchen. Der Krypto-Fonds mit Sitz in Berlin war der erste Investor in Projekten wie 1inch. Greenfield One war auch der erste institutionelle Investor der in Sovryn und damit in ein  Bitcoin-natives DeFi-Ökosystem investiert hat. 

Ebenso investierte die Firma ganz früh in Celo, die in diesem Jahr auch die Deutsche Telekom als Investorin gewinnen konnte. Neben den europäischen Projekten ist Greenfield One unter anderem auch seit langem in Flow investiert, die von Dapper Labs entwickelte Blockchain, die unter anderem mit den NFT-basierten Basketball-Sammelkarten auch einem breiteren Publikum bekannt wurden. Damit spielt der Fonds eine entscheidende Rolle beim Aufstieg des europäischen Kryptomarkts.

Sebastian Blum, Mitgründer und Partner bei Greenfield One: 

Das Web 3.0 hat sich mittlerweile aus der Nische heraus entwickelt. Das Innovationstempo ist nach wie vor extrem hoch. Wir freuen uns über das starke Wachstum des Investitionsvolumens in unserem neuen Fonds bei dem sich die bestehenden Partner aber auch immer mehr institutionelle Investoren engagieren, um von den Innovationen im Krypto-Markt zu profitieren.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Fotograf: Dominik Tryba

Quelle VONROEDER COMMUNICATIONS

Credit Suisse lanciert den Nutrition Fund

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Die Credit Suisse hat gemeinsam mit J.P. Morgan Asset Management den «Credit Suisse JPMorgan Sustainable Nutrition Fund» lanciert. Dieser investiert in Unternehmen, welche sich mit den Wechselwirkungen zwischen Ernährung, Gesundheit, Biodiversität und Klima befassen. Der Fonds wurde diese Woche mit einem verwalteten Vermögen von über 250 Mio. US-Dollar lanciert und konzentriert sich schwerpunktmässig auf Unternehmen, welche sich für eine Reduzierung der Kohlenstoffintensität von Lebensmittelsystemen engagieren.

Die Credit Suisse und J.P. Morgan Asset Management haben beschlossen, auf dem Gebiet der nachhaltigen Ernährung zusammenzuarbeiten. Im Rahmen dieser Partnerschaft bringen die zwei Finanzinstitute Research und Ressourcen ein, um eine der grössten globalen Herausforderungen für unsere Gesundheit und Umwelt mit Folgen für unsere Zukunft anzugehen.

Basierend darauf stützt sich der neu initialisierte «Nutrition Fund» auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ab. Genauer gesagt auf Ziel 2 «Kein Hunger» sowie Ziel 13 «Massnahmen zum Klimaschutz». Es handelt sich um ein globales «High-Conviction»-Aktienportfolio mit hoher Überzeugungskraft, das sich aus 40 bis 60 Titeln zusammensetzt. Anlagen können täglich und ohne Mindestbetrag getätigt werden.

Der Fonds befasst sich mit dem Thema Ernährung und legt den Schwerpunkt auf innovative Small- und Mid-Cap-Unternehmen, welche sich von der Produktion über die Verarbeitung bis hin zum Konsum von Lebensmitteln für eine nachhaltigere Wertschöpfungskette einsetzen. Vertikale Landwirtschaft, pflanzliche Proteine und Lebensmittelanalysen sind nur einige der zahlreichen Aktivitäten, in welche der Fonds anhand der drei Unterthemen – nachhaltige Landwirtschaft, effiziente Lebensmittelprozesse sowie nachhaltige und gesunde Ernährung – investieren wird. 

Lydie Hudson, CEO Sustainability, Research & Investment Solutions bei der Credit Suisse, erläutert: «Die Credit Suisse und J.P. Morgan Asset Management sind bestrebt, sowohl finanzielle als auch zweckorientierte Ziele zu erreichen und dabei nachhaltigen Portfoliowert zu schaffen. Genau das macht diesen Fonds so interessant. Er kombiniert die Notwendigkeit zur Bewältigung der klimabezogenen Herausforderungen der Ernährungsbranche mit dem Ziel attraktiver Renditen auf dem investierten Kapital.» 

Michael Strobaek, Global Chief Investment Officer bei der Credit Suisse, ergänzt: «Ich bin stolz darauf, dass wir diesen wichtigen Fonds mit einem verwalteten Vermögen von über USD 250 Mio. lancieren konnten. Dies ist ein Zeichen des Vertrauens unserer Kundinnen und Kunden in uns und unsere Partner und zeigt auch, dass Ernährung ein thematisch zentrales Anlagethema ist.»

Jennifer Wu, globale Leiterin Sustainable Investing bei J.P. Morgan Asset Management, teilt diese Einschätzung: «Bei dem Wandel hin zu einer nachhaltigeren Weltwirtschaft sollte nachhaltige Ernährung im Mittelpunkt stehen. Diese neue Strategie soll einen positiven Beitrag zu einer gesünderen Zukunft leisten, indem sie in Unternehmen investiert, welche die vorherrschenden Ineffizienzen entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette angehen, dabei die Kohlenstoffintensität von Lebensmittelsystemen reduzieren und letztlich eine gesündere Ernährung ermöglichen.»

Claude Kurzo, CEO Schweiz bei J.P. Morgan Asset Management, fügt an: «Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der Credit Suisse. Die beiden Unternehmen kombinieren ihre führenden Kenntnisse und Fähigkeiten im Nachhaltigkeits- und Anlagebereich zugunsten dieser einzigartigen Anlagestrategie, die exklusiv für Kundinnen und Kunden der Credit Suisse verfügbar ist.»

Textquelle: Credit Suisse

SchuldnerAtlas Deutschland 2021

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Schuldneratlas Überschuldung nach Alter

Die Zahl der überschuldeten Verbraucher hat 2021 einen Tiefststand erreicht, es sind so wenige wie noch nie seit Beginn der Auswertungen 2004. Die Zahl überschuldeter Privatpersonen in Deutschland hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 700.000 Fälle (- 10,1 Prozent) auf 6,16 Millionen verringert. 3,08 Millionen Haushalte gelten damit als überschuldet und nachhaltig zahlungsgestört. Die Überschuldungsquote, also der Anteil überschuldeter Personen im Verhältnis zu allen Erwachsenen in Deutschland, sinkt um mehr als einen Prozentpunkt auf 8,86 Prozent und ist damit erstmals unter die Neun-Prozent Marke gefallen.

Verschleierte Überschuldungslage

„Die positiven Zahlen sind in Anbetracht der lang anhaltenden Corona-Lage ein Überschuldungs-Paradoxon“, sagt Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Wirtschaftsforschung bei Creditreform. Bereits im vergangenen Jahr entwickelte sich die Lage erstaunlich positiv. Die andauernden staatlichen Hilfsmaßnahmen, insbesondere das Kurzarbeitergeld und die Überbrückungshilfen, stützten massiv die Unternehmen und damit auch Arbeitsplätze und Verbraucher. „Die derzeit noch stabile Situation der Verbraucher ist eng mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verbunden“, so Hantzsch weiter.

Die Folgen der Corona-Pandemie seien bei der Überschuldung nicht akut spürbar, sondern würden zeitverzögert und mit Langzeitwirkung auftreten. „Megatrends wie gestörte Lieferketten, steigende Energiepreise und anhaltende Inflation wirken erst auf die Wirtschaft und dann auf die Geldbeutel der Verbraucher“, erläutert Hantzsch. Zudem haben angesichts der unklaren Lage viele Verbraucher mit Ausgabenvorsicht und Konsumzurückhaltung reagiert und dadurch mehr als 200 Milliarden Euro zusätzlich seit Anfang 2020 angehäuft.

Stabile Lage, gemischte Aussichten

„Die aktuellen Zahlen zeigen uns einen positiven Gesamttrend auf fast allen Ebenen“, sagt Stephan Vila, Geschäftsführer von Creditreform Boniversum und microm. „Überschuldungsquoten und Überschuldungsfälle sinken bei Männern und Frauen sowie in fast allen Altersgruppen“, so Vila weiter. Eine Entwarnung sei dieser Befund allerdings nicht: „Zwar sinkt die direkte Betroffenheit von Unternehmen und Verbrauchern durch die Corona-Verordnung weiter“, so der Experte, „derzeit sind aber immer noch 32 Prozent oder rund 13,5 Millionen Haushalte von Einbußen beim Haushaltsnettoeinkommen betroffen.“ Außerdem habe der sogenannte „finanzielle Stress“ der Verbraucher wieder zugenommen und sei auf dem höchsten Wert seit Mai 2020.

Sondereffekte: Altersarmut und Privatinsolvenzen

„Altersarmut bleibt trotz allem ein Thema“, sagt Michael Goy-Yun, Geschäftsführer von Creditreform Boniversum und microm. „Die 60- bis 69-Jährigen zeigen 2021 als einzige Altersgruppe einen Anstieg der Überschuldungsfälle und -quote.“ Derzeit seien 769.000 Überschuldungsfälle in diesem Alterssegment zu verzeichnen ein Zuwachs von 44.000 Fällen oder 6 Prozent. Bedenklich: Die Zahl „harter“ Überschuldungsfälle mit juristisch relevanten Sachverhalten steigt deutlich um 113.000 Fälle während die Zahl „weicher Fälle“ mit geringer Intensität zurückgehe (- 69.000 Fälle).

„Bei den Privatinsolvenzen können wir einen Sonder- effekt beobachten“, erläutert Stephan Vila. „Der deutlichste Anstieg seit über zehn Jahren liegt vor allem an der verkürzten Restschuldbefreiung von drei Jahren (bisher: sechs Jahre). Die für 2021 zu erwartenden rund 100.000 Verbraucherinsolvenzverfahren sind allerdings nur die Spitze des Eisbergs, denn sie machen nur rund zwei Prozent der aktuellen Überschuldungsfälle aus“, so Vila weiter.

Ländertrends durchgehend positiv

Positive Überschuldungsentwicklung zeigt sich 2021 sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland, wie zuletzt in den Jahren 2008/09. „Alle 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland verzeichnen einen Rückgang der Überschuldungsquote“, sagt Michael Goy-Yun. Insgesamt sind in den westlichen Bundesländern rund 5,17 Millionen, in Ostdeutschland rund 0,99 Millionen Personen überschuldet. Bei elf Bundesländern ist die Abnahme der Überschuldung überdurchschnittlich, wobei Bayern die geringste Verbesserung aufweist (6,43 Prozent; – 0,71 Punkte). Den deutlichsten Rückgang kann Hamburg verzeichnen mit – 1,43 Punkten auf 9,10 Prozent Überschuldung. Die Schlusslichter bleiben wie in den Vorjahren Bremen (12,81 Prozent; – 1,16 Punkte), Sachsen-Anhalt (11,56 Prozent; – 1,06 Punkte) und Berlin (10,81 Prozent; – 1,21 Punkte).

Neue ÜberschuldungsTypologie

„Die gemessenen Zahlen sind in dieser Deutlichkeit einmalig, insbesondere im Kontrast zu den vorherigen Krisenmonaten. Die dafür verantwortlichen Hilfen und Sondereffekte sind zeitlich begrenzt, die Megatrends für Wirtschaft und Verbraucher haben länger Bestand“, so Hantzsch. „Wir wollen die Überschuldungslage der Verbraucher in Deutschland deswegen noch präziser analysieren“, erläutert Michael Goy-Yun.

Dabei wird zukünftig einen neue „ÜberschuldungsTypologie“ helfen, die idealtypisch zeigt, welche Überschuldungsintensität und Ursachendimension überschuldete Verbraucher in Deutschland aufweisen. „Damit können wir beispielsweise zeigen, dass nicht nur einkommensschwache Personen von Überschuldung betroffen sind, sondern beispielsweise auch Gutverdiener in exklusiven Metropolregionen. Diese Erkenntnisse können wir nutzen, um ein noch differenzierteres Bild zu zeichnen“, so Goy-Yun, der mit dem Creditreform Tochterunternehmen microm die Typologie entwickelt hat.

SchuldnerAtlas
Foto/Quelle: Creditreform

Klarna übernimmt PriceRunner

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Klarna App

Klarna, einer der weltweit führenden Bank-, Zahlungs- und Shoppingdienstleister, gibt heute die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Übernahme von PriceRunner bekannt. PriceRunner wird die Klarna App um neue Funktionen in Form von Produktbewertungen, dem Entdecken von Produkten und Preisvergleichen erweitern, um das Einkaufs-, Zahlungs- und Bankerlebnis für Verbraucher*innen weltweit zu verbessern.

Das nahtlose Einkaufserlebnis von Klarna – von der Inspiration und Produktauswahl über die flexible Bezahlung und Sendungsverfolgung bis hin zur Lieferung und Rücksendung – wird durch PriceRunners tägliche Preisaktualisierungen, Bewertungen, professionelle Tests und intelligente Filteroptionen erweitert, um so allen Klarna Kund*innen ein noch verbessertes Einkaufserlebnis zu bieten. Klarna wird die Funktionalitäten von PriceRunner in sein globales Angebot integrieren. Darüber hinaus werden Händler, die Klarna nutzen, von verbesserten Einblicken in das Kaufverhalten ihrer Kund*innen, erhöhtem Website-Traffic und optimierten Marketingmöglichkeiten profitieren, um so ihr Wachstum weiter voranzutreiben. 

David Fock, Chief Product Officer bei Klarna: „Unser Ziel bei Klarna ist es, das Zahlungs- und Bankerlebnis so gut wie möglich zu gestalten. Dabei möchten wir Verbraucher*innen die Möglichkeit geben von der Produktentdeckung bis zum Bezahlen so einzukaufen, wie es für sie persönlich am besten ist. Die Übernahme wird unsere Angebote in den Bereichen Banking und Zahlungsdienste weiter stärken und unsere globale Wettbewerbsfähigkeit fördern. Sie unterstreicht zudem, dass Klarna kein Marktplatz sein wird, sondern eine praktikable und wettbewerbsfähige Alternative für Handelspartner gegenüber Amazon, Google und Facebook bietet. Das Team von PriceRunner passt mit ihrem Talent und ihrer Leidenschaft perfekt zu uns und wir freuen uns darauf, was wir gemeinsam erreichen können.“ 

Mikael Lindahl, Chief Executive Officer von PriceRunner: „In den letzten fünf Jahren haben wir PriceRunner von Grund auf neu aufgebaut, um einen erstklassigen Shopping-Vergleichsservice zu schaffen und gleichzeitig unseren Partnern zu helfen, ihre geschäftlichen Aktivitäten zu verbessern. Wir sehen in Klarna den idealen Partner, um unser Wachstum zu beschleunigen und unsere langfristige Vision zu erreichen, gemeinsam der beliebteste Shopping-Vergleichsservice der Welt zu werden.“

Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.

Foto/Quelle: Klarna

17 Finalisten für die Ampolon DECARBONIZE Real Estate Challenge

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Die auf Transformation und Digitalisierung in der Bau- und Immobilienbranche spezialisierte blackprintpartners GmbH (blackprint) mit Sitz in Frankfurt veranstaltet im Rahmen ihres jährlichen PropTech Winter Special am Donnerstag (25. November 2021) zusammen mit Ampolon erstmals die DECARBONIZE Real Estate Challenge, für die jetzt 17 Finalisten ausgewählt wurden. 

Die 17 Finalisten, die aus rund 80 PropTech-Bewerbern ermittelt wurden, präsentieren bei dem finalen Showcase-Event ihre Lösungen, die zur signifikanten CO2-Reduktion im Immobilien-Sektor beitragen können. Die 17 Finalisten des europäischen Wettbewerbs werden in diesen vier Kategorien pitchen:

Green Construction & Redevelopment: Concular, Madaster, Alcemy, CAALA

Supply of Green Energy: gridX, Ampeers Energy, Heliatek, Prosume

Building Efficiency Improvement: DABBEL, envio, vilisto, MClimate

CO2 Assessment & ESG Reporting: BuildingMinds, Hello energy, Klima.metrix, PlanA, Sweep

Die Gewinner der jeweiligen Kategorien haben die Möglichkeit zu einem Pilot-Projekt mit den fünf Industry Partnern der Ampolon Challange: Aareon, Aareal Bank, Commerz Real, Drees & Sommer und JLL.

Arash Houshmand, Geschäftsführer von Ampolon: „Die Dekarbonisierung ist eine globale Herausforderung und eine zentrale Aufgabe für unsere Gesellschaft. Neue Ansätze sind notwendig, um Themen wie Energieeffizienz oder zirkuläres Bauen in der Immobilienwirtschaft anzugehen. Mit dieser Challenge wollen wir Innovatoren eine Plattform geben, die schon heute handeln und schneller vorankommen wollen. Wir sind tief beeindruckt von den Bewerbern und freuen uns darauf, sie wachsen zu sehen.“

Sarah Schlesinger, Geschäftsführerin von blackprint: „Der Gebäudesektor hat mit einem Anteil von rund 40 Prozent der globalen Kohlenstoffemissionen nach wie vor den größten Anteil am CO2-Ausstoß unter allen Industrien. Dieses starke Hemmnis für den Klimaschutz muss und kann endlich in aller Konsequenz angegangen werden. Wir sind sehr stolz, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit Ampolon vorantreiben konnten. Die Ampolon DECARBONIZE Real Estate Challenge ist ein starkes Symbol, denn in der entscheidenden Frage der CO2-Reduktion gehen PropTechs und gestandene Immobilienunternehmen die Herausforderungen gemeinsam an. Schon in den 17 Nachhaltigkeitszielen, die hinter der ESG-Regulatorik stehen, sind Kooperationen zum Erreichen von Nachhaltigkeit explizit aufgeführt.“

Weitere Informationen zu dem hybriden Event PropTech Winter Special von blackprint, der Decarbonize Real Estate Challenge von Ampolon und der Möglichkeit zur digitalen oder Vor-Ort Teilnahme finden Sie hier: https://blackprintbooster.de/proptechspecial2021/

Ampolon ist ein Ecosystem Builder, der Start-ups und etablierte Akteure der Immobilienbranche zusammenbringt.

Text: Blackprint

Quantistry schließt Finanzierungsrunde erfolgreich ab

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Quantistry

Investment dient weiterem Ausbau des Teams und der eigenen Simulationsplattform Quantistry Lab 

Quantistry gibt heute den Abschluss einer signifikanten Finanzierung bekannt. Die siebenstellige Investitionsrunde dient der Firma mit Sitz in Berlin vor allem zum Ausbau des Produktportfolios und der Erweiterung des Personalstamms. Das mittlerweile zwölfköpfige Team hat in den vergangenen Jahren eine intuitiv zu bedienende Software entwickelt, mit der – basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI) und quantenchemischen Simulationen – chemische Vorhersagen ermöglicht werden. Damit können bei der Erforschung und Entwicklung neuer Materialien und pharmazeutischer Wirkstoffe die notwendigen Laborversuche und Experimente deutlich reduziert werden – das verkürzt Entwicklungszeiten und spart erhebliche Kosten ein. Zudem arbeitet das Team an der Anpassung der eigenen Software an Quantencomputer, die in Zukunft für eine weitere Beschleunigung der hochkomplexen Rechenprozesse sorgen werden. Zu den Kunden von Quantistry zählen Forschungseinrichtungen, aber auch namhafte Kunden u.a. aus der Halbleiterindustrie. Zudem ist Quantistry assoziierter Partner von PlanQK, einem Zusammenschluss von 19 Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen, bei dem an der Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Quantum Computing gearbeitet wird.

„Die SaaS-Lösung von Quantistry bietet für die chemische und pharmazeutische Industrie einen enormen Innovationsschub. Mit dem Quantistry Lab können Forschung und Entwicklung deutlich beschleunigt und die Kosten von Experimenten und Laborversuchen reduziert werden“, sagt Dr. Marcel Quennet, Geschäftsführer und Co-Gründer von Quantistry, „Mit unserer mehr als zehnjährigen Erfahrung im Bereich der quantenchemischen Simulationen und der jetzt abgeschlossenen Investitionsrunde sind wir davon überzeugt, mit Quantistry ein Hightech-Unternehmen von globaler Relevanz mit Sitz in Deutschland aufbauen zu können.“ 

„Wir freuen uns, neben erfahrenen Privatinvestoren auch eine umfangreiche Projektförderung durch die Investitionsbank Berlin erhalten zu haben“, so Dr. Marcel Quennet weiter. Die Projektfinanzierung der IBB im Rahmen des Pro FIT-Programms, mit dem technologische Innovationsvorhaben vorangetrieben werden, soll vorrangig dem Ausbau der Plattform zur Simulation von chemischen Reaktionen dienen. „Die Fortschritte im Cloud- und Quantum Computing erlauben es uns, das volle Potenzial von chemischen Simulationen in unserer Plattform auszuschöpfen und zu nutzen“, ergänzt Dr. Vincent Pohl, CTO und Co-Gründer von Quantistry. „Damit können komplexe Problemstellungen verschiedenster Industrien nutzerfreundlich und effizient gelöst werden.“ 

Weitere Informationen finden Sie hier

Kontakt: Quantistry – QoD Technologies GmbH

FINEXITY tokenisiert Porsche 911 Turbo

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FINEXITY tokenisiert Porsche 911 Turbo

Die FINEXITY AG baut ihr Angebot an tokenisierten Sachwertanlagen weiter aus und bietet Privatanlegern ab sofort die Möglichkeit, neben Immobilien, Kunst, Fine Wine und Diamanten ab 500 Euro auch in Classic Cars zu investieren.

Bei dem ersten Anlageobjekt handelt es sich um einen Porsche 911 Turbo von 1979, dessen Finanzierungsphase innerhalb weniger Minuten erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die Hamburger FINEXITY AG erweitert ihr Produktportfolio und ermöglicht ihren Kunden ab sofort auch tokenisierte Investitionen in wertstabile Classic Cars. „Classic Cars überzeugen als Investitionsgüter vor allem durch ihre verhältnismäßig geringe Korrelation zum Aktienmarkt“, erklärt Paul Huelsmann, Gründer und CEO der FINEXITY AG. „Im Vergleich zu anderen Anlageklassen gewährt ein Classic Cars Investment eine höhere Preisstabilität und damit eine gewisse Krisensicherheit. Dies ist insbesondere auf einen vergleichsweise langen Anlagehorizont, die Illiquidität dieser Anlageklasse sowie die natürliche Knappheit zurückzuführen. Außerdem führen die repräsentative und emotionale Kraft der Fahrzeuge sowie die wohlhabende Käuferschicht zu höheren Preisprämien als bei vergleichbaren Anlageklassen. Kaufprozesse sind häufig emotional motiviert, was zu extremen Wertsteigerungen führen kann.“

Paul Huelsmann, Gründer und CEO der FINEXITY AG

Eine Direktinvestition in diese Anlageklasse ist für Privatanleger mit diversen Einstiegshürden verbunden: Neben den hohen individuellen Kaufpreisen und den Herausforderungen einer sachgemäßen Lagerung, müssen sich Käufer genau mit der Materie auskennen, um den technischen Zustand und die Historie des jeweiligen Fahrzeugs beurteilen zu können. Durch ihr erfahrenes und global vertretenes Partnernetzwerk kann FINEXITY mit gezieltem Fokus auf Wertstabilität und kontinuierliche Wertentwicklung geeignete Objekte identifizieren und eine optimale langfristige Verwahrung und Pflege sicherstellen sowie diese Privatanlegern in tokenisierter Form zugänglich machen.

Porsche 911 Turbo: Automobile Legende als Investment

Bei dem ersten Fahrzeug, das FINEXITY anbietet, handelt es sich um einen metallic-schwarzen Porsche 911 Turbo aus dem Jahr 1979 mit 265 PS Leistung. Es besticht durch lediglich knapp 34.500 gefahrene Kilometer, sogenannte Matching Numbers (das heißt, dass das Fahrzeug über den originalen Motor, Getriebe und Rahmen verfügt) und Authentizitätszertifikat.

„Bei speziellen Classic Cars wird es immer schwieriger, Fahrzeuge im originalen Zustand zu finden“, erklärt Guido Frank, Classic Cars Experte und FINEXITY Berater. „Durch das beiliegende Porsche-Zertifikat und die aktuellen Instandhaltungsnachweise sehe ich in diesem Porsche 911 Turbo großes Wertentwicklungspotential.“

Dank der großen Bekanntheit sind gepflegte Modelle des Porsche 911 Turbo sehr gefragt – so hat sich der Marktpreis dieser Modellreihe allein in den letzten sieben Jahren fast verdreifacht. Das angebotene Fahrzeug konnte FINEXITY durch sein gutes Netzwerk zu einem attraktiven Gesamterwerbspreis von 116.300 Euro ankaufen. Die aktuellen Preise für vergleichbare Porsche 911 Turbo liegen bis zu 50 Prozent höher, was sehr gute Renditeaussichten für dieses Objekt verspricht. Über die geplante Laufzeit des Investments von zehn Jahren liegt die prognostizierte Wertentwicklung bei 4,9 Prozent pro Jahr. Alle registrierten Kunden, die die kurze Finanzierungsphase verpasst haben, werden bereits in den nächsten Wochen die Möglichkeit haben, sich an einem weiteren Classic Cars Investment zu beteiligen.

Foto/Quelle: FINEXITY

Tink und ecolytiq mit grüner Banklösung

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Tink und ecolytiq treiben grüne Banklösungen durch neue Partnerschaft voran

Die neue Partnerschaft mit Europas führender Banking-Plattform Tink ermöglicht es dem Sustainability-as-a-Service®-Anbieter ecolytiq, Banken, Finanzinstitute und Fintechs mit Lösungen für nachhaltiges Banking zu versorgen. ecolytiq kooperiert mit Tink als Technologiepartner, um seine Sustainability-as-a-Service®-Expertise anzubieten. Die Partnerschaft beginnt zunächst in der DACH-Region und soll in Zukunft auch auf weitere europäische Märkte ausgedehnt werden.

Die ecolytiq-Lösung wird über eine API integriert, die bestehende digitale Bankanwendungen um neue und attraktive Funktionen erweitert. Die Produkte eröffnen Banken die Möglichkeit, ihren Kundinnen die gesamte Wertschöpfungskette der Nachhaltigkeit anzubieten. Die ecolytiq Produktsuite ist modular aufgebaut und bietet Bankkundinnen neben individuellen Berechnungen des ökologischen Fußabdrucks (z. B. CO2) auch Verhaltensanreize zu klügeren und nachhaltigeren Konsumentscheidungen. Der einfache Zugang zu Gold Standard-zertifizierten Kompensationsangeboten und ESG-Investitionen rundet das Kundenerlebnis ab.

„Die ecolytiq Lösung wurde mit Blick auf rasche Skalierung entwickelt, da die globale Erderwärmung exponentielle und effektive Klimaschutzmaßnahmen erfordert. Tink ist hier ein strategischer Partner mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz. Dies ermöglicht uns, Banken und Fintechs die datengesteuerten digitalen Lösungen zu liefern, die ihre Kund*innen wollen und brauchen. ecolytiq ist die nächste Generation dieser Produkte“, sagte ecolytiq-CEO und Mitgründer Ulrich Pietsch.

Dr. Cyrosch Kalateh, Regional Director für die DACH-Region bei Tink, fügte hinzu: „Die Kombination aus Tinks Transaktionsprodukten und der Nachhaltigkeitsexpertise von ecolytiq schafft einen klaren Mehrwert für Finanzinstitute und Fintechs in der DACH-Region, um Services anzubieten, die dabei helfen, CO2-Fußabdrücke besser zu messen zu reduzieren. Wir freuen uns darauf, diese Partnerschaft in Zukunft weiter auszubauen und ecolytiq dabei zu helfen, auf unserer Open-Banking-Plattform in ganz Europa schnell zu expandieren.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Laika Communications GmbH/ Bild Tink Gründer