Dienstag, August 4, 2026
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Immer mehr Mieter von Armut bedroht

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Mieter, die von Armut bedroht sind, steigt. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Sonntagausgabe) unter Berufung auf Zahlen, die das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) beim Statistischen Bundesamt abgefragt hat.

Demnach waren im vergangenen Jahr 22,4 Prozent der Mieter armutsgefährdet. Gegenüber 2023 ist das eine Steigerung um zwei Prozentpunkte. Damit sind Mieter im Vergleich zur Gesamtbevölkerung überproportional vom Armutsrisiko betroffen.

Obwohl die Armutsgefährdungsquote in der Gesamtbevölkerung zum Vergleichsjahr 2021 leicht rückläufig ist, ist die Armut unter Mietern ansteigend. Unter Wohneigentümern ist das Risiko, in Armut zu rutschen, in den vergangenen Jahren gesunken. 2024 lag der Anteil bei 8,3 Prozent, drei Jahre zuvor noch bei 10,9 Prozent.

„Wenn inzwischen fast jeder vierte Mieter von Armut bedroht ist, dann ist das ein beschämendes Armutszeugnis für die Wohnungspolitik der letzten Jahre. Auch die neue Bundesregierung tut viel zu wenig“, kommentierte die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht die Zahlen. Die Mietpreisbremse verpuffe nahezu wirkungslos. „Die Miete wird immer mehr zum Armutsrisiko“, sagte die BSW-Chefin der NOZ.

Wagenknecht weiter: „In allen Regionen, in denen es nicht mehr möglich ist, sich mit einem normalen Einkommen adäquaten Wohnraum zu leisten, sollten die Mieten mindestens bis 2030 eingefroren werden“. Größere Teile des Wohnungsmarktes müssten wieder den Regeln der Gemeinnützigkeit unterworfen werden. Zudem müsse die Politik den Wohnungsbau „durch öffentliche und gemeinnützige Wohnungsbauunternehmen ankurbeln und durch zinsvergünstigte Kredite fördern“.


Foto: Graffiti mit Schriftzug „Mieten runter“ (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ersatzfreiheitsstrafen belasten Gefängnisse

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Gefängnis (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Ersatzfreiheitsstrafen belasten die ohnehin vollen Gefängnisse in Deutschland weiter. In den Bundesländern machen Häftlinge mit Ersatzfreiheitsstrafen zwischen vier Prozent (Hamburg) und elf Prozent (Brandenburg) der Gefängnispopulation aus, geht aus einer Abfrage des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Sonntagausgaben) in den Bundesländern hervor.

Die Justizministerien aller 16 Bundesländern wollen aber grundsätzlich an den Ersatzfreiheitsstrafen festhalten, wie sie dem RND mitteilten. Der rheinland-pfälzische Justizminister Philipp Fernis (FDP) erklärte etwa: „Eine Abschaffung der Ersatzfreiheitsstrafe wäre der falsche Weg.“ Ohne sie sei es möglich, dass Geldstrafen, die nicht beigetrieben werden können, ohne das Druckmittel der Ersatzfreiheitsstrafe ins Leere laufen.

Mehrere Bundesländer fordern jedoch Reformen wie die Streichung des „Fahrens ohne Fahrschein“ aus dem Strafrecht. Die Hamburger Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) sagte dem RND: „Bestimmte Delikte, wie das Fahren ohne Fahrschein oder Prostitution im Sperrgebiet, müssen endlich entkriminalisiert werden.“ Häufig befänden sich die Betroffenen in einer prekären Lebenssituation und könnten deshalb ihre Geldstrafe nicht bezahlen.

NRW-Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) sagte: „Jeder ersparte Tag einer Ersatzfreiheitsstrafe ist ein Gewinn für das Land, die betroffenen Menschen und den Steuerzahler.“ Ein Gesetzentwurf des Bundes zur Abschaffung der Strafbarkeit beim Fahren ohne Fahrschein sei überfällig.


Foto: Gefängnis (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rehlinger will höhere Steuern für Top-Verdiener und Vermögende

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Anke Rehlinger (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Die stellvertretende SPD-Vorsitzende und saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger unterstützt Forderungen nach höheren Steuern für Top-Verdiener und Vermögende. „Wir sollten uns nicht von vornherein irgendwelche Denkverbote auferlegen“, sagte Rehlinger der „Bild am Sonntag“.

„Im Koalitionsvertrag haben wir die klare Aussage getroffen, kleine und mittlere Einkommen zu entlasten. Dazu eine Unternehmenssteuerreform für wirtschaftliche Impulse. Aber ich glaube, dass es gut ist, den Zoom ein bisschen aufzuziehen.“ Sie wolle „keine Neiddebatten“, so Rehlinger. „Ich bin sehr dafür, dass sich Leistung lohnen soll.“

Aber wer profitiere, „für den kommt dann auch der Zeitpunkt, wo man sagt, okay, ich kann vielleicht auch etwas mehr schultern als andere“. Die SPD-Vizechefin denkt dabei nicht nur an die Einkommens-, sondern auch an die Vermögens- oder Erbschaftssteuer: „Was die SPD sich überlegt“, sei „für die sehr reichen Menschen in diesem Land“.

Auffällig sei, so Rehlinger, „wie sehr im europäischen, im weltweiten Vergleich Vermögen bei uns geschont werden“. Konkret: „Wir können nochmal einen Blick auf die Erbschaftssteuer werfen.“ Die biete „sehr viele Gestaltungsspielräume“, die oft „zu einer ganz geringen Steuerlast führen“. Dabei habe sie weder „das Häuschen von der Oma“ im Visier, noch wolle sie Unternehmen belasten, „die in ihrer Substanz gefährdet wären“.

Aber es gebe „Vermögensverschiebungen“, bei denen „eine ehrliche Debatte“ über schärfere Erbschaftssteuer nötig sei: „Das wäre kein Neid, aber es wäre Gerechtigkeit, über die man dann sprechen würde“, so die SPD-Vizechefin.


Foto: Anke Rehlinger (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Schalke siegt mit spätem Doppelschlag gegen Bochum

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Mats Pannewig (VfL Bochum) (Archiv), via dts NachrichtenagenturGelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – Am dritten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der FC Schalke 04 zuhause gegen den VfL Bochum mit 2:1 gewonnen.

Die Anfangsphase gestaltete sich bis auf einige zaghafte Torannäherungen eher gemächlich. Das änderte sich in der 25. Minute: Kurucay nahm im Strafraum die Hand zur Hilfe und Vogt trat zum fälligen Elfmeter an, Karius kratzte den halbhohen Versuch aber aus dem rechten Eck.

Danach war weiter wenig Schauwert geboten, bis es in der dritten Minute der Nachspielzeit doch nochmal brenzlig wurde: Antwi-Adjei war auf einmal frei vor Horn durch, der Ex-Bochumer kam aber nicht am Schlussmann vorbei. Damit gab es zur Pause folgerichtig keine Treffer zu vermelden.

Im zweiten Durchgang zeigte zunächst S04 etwas mehr Offensivdrang, das Tor fiel aber in der 65. Minute für die Gäste: Hofmann bediente im Strafraum Pannewig, dessen Schuss Karius noch parierte, doch Holtmann staubte den Abpraller ab.

Darauf fand die Muslic-Elf eine rasche Antwort: Im Anschluss an eine Ecke zog Porath in der 75. Minute aus 16 Metern ab und über Kurucays Bein landete das Leder in den Maschen. In der 79. Minute hatte Königsblau die Partie auch schon gedreht: Joker Lasme wurde von El-Faouzi auf die Reise geschickt, ließ Kleine-Bekel stehen und Horn keine Chance.

Die Gäste mussten nun alles nach vorne werfen und kassierten in der 86. Minute fast die Entscheidung, doch Horn wehrte gegen Becker und Syllas Nachschuss ab. In der 88. Minute stand nur noch Kleine-Bekel zwischen Sylla und dem leeren Tor, doch der Abwehrmann rettete gegen den Schuss des Stürmers. Nichtsdestotrotz stand am Ende eine Niederlage für Bochum, während Schalke einen wichtigen Heimsieg einfuhr.


Foto: Mats Pannewig (VfL Bochum) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Zwei späte Tore sichern St. Pauli Punkt gegen BVB

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Eric Smith (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Am Auftakt-Spieltag zur neuen Saison der 1. Fußball-Bundesliga hat der FC St. Pauli am Millerntor gegen Borussia Dortmund mit XX XX.

Die erste Torgefahr ging in der Anfangsphase tatsächlich von den Hamburgern aus: Oppie schoss in der zehnten Minute ein Stück vorbei und Hountondji verpasste eine Hereingabe des 23-Jährigen in der elften Minute. In der 18. Minute rutschte ein langer Ball zum Nationalspieler des Benin durch, doch er fand seinen Meister in Kobel.

Dann meldete sich auch mal der BVB vorne an: In der 23. Minute scheiterte Guirassy aus spitzem Winkel an Vasilj, in der 25. Minute kam Gross aus wenigen Metern nicht am Keeper vorbei.

Das erste Mal erfolgreich war in der 35. Minute Guirassy, der nach Sabitzer-Flanke trocken unten rechts einköpfte. Nach Foul von Smith an Adeyemi im Strafraum hatte Guirassy in der 39. Minute die Chance zum 2:0 per Elfmeter, Vasilj kratzte den Versuch des Stürmers aber aus dem linken Eck. Damit lag die Kovac-Elf zur Pause nur knapp vorne.

Kurz nach Wiederanpfiff fiel auch prompt der Ausgleich für die Braun-Weißen: Hountondji stieg in der 50. Minute nach Flanke von Sinani hoch und bugsierte das Leder mit dem Kopf unten links in die Maschen.

Doch ausgerechnet Abwehrchef Anton brachte die Gäste in der 67. Minute wieder in Front: Sein Schlenzer wurde von Wahl unhaltbar abgefälscht und senkte sich so ins Netz. Der eingewechselte Brandt legte in der 74. Minute nach, einen langen Ball nahm der Nationalspieler gut mit und ließ Vasilj keine Abwehrchance.

In der 86. Minute verkürzte die Blessin-Elf dann aber wieder: Mane hielt im Strafraum Ceesay fest, sah dafür Glattrot wegen Notbremse und Sinani verwandelte den fälligen Strafstoß unten rechts. Und es wurde noch verrückter, als Smith in der 89. Minute unbedrängt vor dem Sechzehner unten links einschießen durfte und damit den Ausgleich für seine Farben erzielte. Wenig später war Schluss.

Ein starkes St. Pauli durfte sich über einen verdienten späten Punkt freuen, während sich Dortmund über zwei unnötige späte Gegentore ärgern musste.


Foto: Eric Smith (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bayerns Landwirtschaftsministerin gedenkt verstorbenem Bocklet

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Michaela Kaniber (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) hat den Tod des früheren Landwirtschaftsministers Reinhold Bocklet bedauert. Die Nachricht vom Tod Bocklets schmerze sie sehr, wird die CSU-Politikerin in einer Mitteilung am Samstagabend zitiert. Bocklet habe als Europaabgeordneter, Landwirtschaftsminister und Landtagsvizepräsident mit unermüdlichem Einsatz und Fachwissen für die bayerische Landwirtschaft gewirkt.

Kaniber hob hervor, dass Bocklets Lebenswerk die bayerische Landwirtschaft tief geprägt habe. Sein Verantwortungsbewusstsein, strategisches Denken und der feste Wille, Lösungen für die Menschen vor Ort zu finden, seien beispielhaft gewesen. Sie erinnerte sich an ihn als verlässlichen und sachkundigen Wegbegleiter, dessen Rat und Erfahrung in der Zukunft fehlen werden.

In Gedanken sei sie bei seiner Familie. Kaniber dankte Bocklet für alles, was er für Bayern, seine Menschen und insbesondere für die bayerische Landwirtschaft getan habe. Sein Verlust werde in der Branche stark spürbar sein.


Foto: Michaela Kaniber (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (23.08.2025)

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Lotto-Spielerin, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 9, 13, 21, 23, 27, die Superzahl ist die 9. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 4843510. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 430699 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Der Jackpot bei „6 aus 49“ betrug zwölf Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spielerin, via dts Nachrichtenagentur

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Insa: AfD schließt zu Union auf

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Alice Weidel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die schwarz-rote Regierung hat seit der Bundestagswahl knapp fünf Prozentpunkte an Zustimmung verloren. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verliert die Union einen Prozentpunkt und kommt auf 25 Prozent.

Bei der Bundestagswahl am 23. Februar vor genau einem halben Jahr holte die Union noch 3,5 Punkte mehr (28,5 Prozent). Der Koalitionspartner SPD stagniert bei 15 Prozent. Bei der Bundestagswahl waren es 16,4 Prozent. Die Regierungsparteien haben damit zusammengerechnet 4,9 seit der Bundestagswahl verloren. Die AfD hält ihre 25 Prozent aus der Vorwoche und zieht mit der CDU/CSU als stärkste Kraft gleich.

Die Grünen verharren aktuell bei elf Prozent, wie die Linke, die um zwei Punkte zulegt. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kommt auf vier Prozent. Die FDP verliert einen Punkt und erreicht nur noch drei Prozent. Sonstige Parteien würden zusammen sechs Prozent der Stimmen erhalten.

Die Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung nimmt weiter ab. Aktuell sind 62 Prozent der Befragten unzufrieden, am 8. August waren es noch 60 Prozent. 26 Prozent sind mit der Regierungsarbeit aktuell zufrieden – ein Prozentpunkt weniger als vor zwei Wochen. Mit Friedrich Merz` Arbeit als Kanzler sind 57 Prozent der Befragten unzufrieden – 28 Prozent sind zufrieden.

Die Sonntagsfrage stellte Insa 1.201 Personen vom 18. bis 22. August 2025. Zusätzlich wurden 1.001 Personen zwischen dem 21. und 22. August gefragt: „Alles in allem: Sind Sie mit der Arbeit von Friedrich Merz als Bundeskanzler zufrieden oder unzufrieden? Alles in allem: Sind Sie mit der Arbeit der aktuellen Bundesregierung (CDU/CSU, SPD) zufrieden oder unzufrieden?“


Foto: Alice Weidel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Gladbach verpflichtet Giovanni Reyna aus Dortmund

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Fans von Borussia Mönchengladbach (Archiv), via dts NachrichtenagenturMönchengladbach (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Mönchengladbach hat Giovanni Reyna von Borussia Dortmund verpflichtet. Der 22-jährige Offensivspieler hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben und wechselt sofort an den Niederrhein, teilte der Verein am Samstag mit.

Roland Virkus, Geschäftsführer Sport der Borussia, sagte: „Gio ist ein erfahrener und gleichzeitig noch junger Spieler mit sehr großem Potenzial. Wir verfolgen seinen Weg schon lange und sind davon überzeugt, dass er uns mit seinem Profil sportlich weiterbringen kann. Er kennt die Bundesliga und ist variabel auf allen Offensivpositionen einsetzbar.“

Giovanni Reyna selbst zeigte sich glücklich über den Wechsel: „Borussia ist ein toller, großer Klub. Ich freue mich sehr darauf, die Menschen hier kennenzulernen und natürlich auch auf die anstehenden sportlichen Aufgaben.“ Dem Vernehmen nach zahlt Gladbach für den US-Nationalspieler rund sieben Millionen Euro an Ablöse.


Foto: Fans von Borussia Mönchengladbach (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Union Berlin schlägt Stuttgart zum Auftakt

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Union Berlin - VfB Stuttgart am 23.08.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Zum Start der neuen Saison der 1. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Union Berlin an der Alten Försterei gegen den VfB Stuttgart mit 2:1 gewonnen.

Die erste Annäherung hatte in der zwölften Minute Stuttgart, gegen Chabots wuchtigen Kopfball nach Mittelstädt-Flanke war Rönnow aber auf dem Posten. Ansah machte es da auf der anderen Seite besser – und wie: In der 18. Minute ließ der Angreifer den Ball von der Brust auf den Spann tropfen und versenkte ihn volley aus 25 Metern über den linken Innenpfosten im Netz.

In der 31. Minute hatte Vagnoman nach Mittelstädt-Vorlage die Gelegenheit zum Ausgleich, zielte aber über die Kiste. In der 44. Minute half gar der Pfosten mit: Karazor durfte nach Woltemade-Steckpass feuern, Rönnow lenkte die Kugel aber ans Aluminium.

Stattdessen erhöhten die Köpenicker in der vierten Minute der Nachspeilzeit: Ansah wurde 15 Meter vor dem Tor von Ilic bedient und drosch das Leder erneut per Direktabnahme in die Maschen. Zur Pause ließen eiskalte Hausherren die Hoeneß-Elf damit ordentlich grübeln.

Und der VfB hatte einen Plan: In der 49. Minute setzte sich der Gast vor dem Kasten fest, am Ende durfte Undav aus vier Metern abschließen und ließ die Latte erzittern. In der 57. Minute ließ Karazor die nächste Möglichkeit aus, nach Leweling-Hereingabe köpfte er haarscharf rechts vorbei.

In der Folge bekam die Baumgart-Truppe die Defensive aber dicht und ließ lange wenig zu. In der 86. Minute kamen die Schwaben dann aber doch zum Anschluss: Der eingewechselte Tiago Tomas ließ den Ball nach Führich-Vorarbeit über den Außenrist an den rechten Pfosten rutschen, von wo er die Linie überquerte – Traumtor.

Der Treffer kam aber zu spät. Die effektiven Berliner brachten die Führung über die Zeit und fuhren zum Start drei Punkte ein, während sich Stuttgart über einige vergebene Chancen ärgern durfte.

In den Parallelspielen der 1. Bundesliga kam es zu den folgenden Ergebnissen: Frankfurt – Bremen 4:1, Leverkusen – Hoffenheim 1:2, Freiburg – Augsburg 1:3, Heidenheim – Wolfsburg 1:3.


Foto: Union Berlin – VfB Stuttgart am 23.08.2025, via dts Nachrichtenagentur

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