Dienstag, März 24, 2026
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EZB-Ratsmitglied Holzmann – Bis zu drei Zinsschritte 2022

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Zürich, 07. Mai (Reuters) – EZB-Ratsmitglied Robert Holzmann hat sich angesichts der hohen Inflation erneut für bis zu drei Zinserhöhungen in diesem Jahr ausgesprochen. „Ich glaube, es wäre angemessen, mindestens zwei oder auch drei Schritte zu setzen.

Das können kleinere, also jeweils 0,25 Prozentpunkte, sein. Wenn das bis Dezember eintritt, hätte es den Effekt, dass man 2023 bei den Einlagezinsen für Banken, die jetzt bei minus 0,5 Prozent liegen, im positiven Bereich ist“, sagte der Chef der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) den „Salzburger Nachrichten“. „Man ist dann noch immer um einiges weg vom natürlichen Nominalzins. Also ist noch ein gutes Stück des Weges zu gehen. Aber es wäre ein gutes Signal an die Öffentlichkeit.“ 

Die EZB sei nicht zu spät dran, aber sie hätte vielleicht früher tätig werden können, sagte er der Zeitung. Am Mittwoch hatte die US-Notenbank Fed auf die hohe Inflation mit dem größten Zinssprung seit 22 Jahren reagiert, sie will weitere Erhöhungen folgen lassen. 

Am Freitag hatten sich die Signale der Europäischen Zentralbank auf eine baldige Zinswende gemehrt. EZB-Direktorin Isabel Schnabel hatte der „Bild“ gesagt: „Nach heutigem Stand gehe ich davon aus, dass wir im Juli die Zinsen erstmalig erhöhen können.“

Nach Ansicht von Bundesbank-Chef Joachim Nagel ist Eile geboten. Auch sein französischer Kollege Francois Villeroy de Galhau ist mit Blick auf die rekordhohe Teuerungsrate von zuletzt 7,5 Prozent alarmiert und sieht die Währungshüter um EZB-Chefin Christine Lagarde unter Zugzwang.

EZB-Ratsmitglied Holzmann – Bis zu drei Zinsschritte 2022

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Nordkorea feuert Kurzstreckenrakete ab

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Seoul/Tokio, 07. Mai (Reuters) – Nordkorea hat südkoreanischen und japanischen Aussagen zufolge offenbar erneut eine Rakete abgefeuert. Nordkorea habe am Samstag vor seiner Ostküste eine ballistische Kurzstreckenrakete gestartet, teilte das südkoreanische Militär mit.

Dabei handele es sich vermutlich um ein von einem U-Boot aus abgefeuertes Geschoss aus der Gegend der Stadt Sinpo, wo Nordkorea U-Boote und Ausrüstung stationiert hat. Auch das japanische Verteidigungsministerium schrieb auf Twitter, bei dem Projektil könne es sich um eine ballistische Rakete gehandelt haben. Das Geschoss sei schließlich ins Meer gefallen, teilte die japanische Küstenwache mit. Bereits am Mittwoch hatte Nordkorea südkoreanischen und japanischen Angaben zufolge eine Rakete getestet. 

Am 10. Mai tritt Südkoreas neuer Präsident Yoon Suk Yeol sein Amt an. Der frühere Generalstaatsanwalt strebt eine härtere Gangart gegenüber Nordkorea an. Dessen Machthaber Kim Jong Un kündigte vergangene Woche bei einer Militärparade an, die Entwicklung von Atomwaffen zu beschleunigen zu wollen.

Nordkorea feuert Kurzstreckenrakete ab

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Ernährungsindustrie warnt vor Knappheit von Lebensmitteln

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Berlin, 07. Mai (Reuters) – Angesichts steigender Lebensmittelpreise haben Verbände vor Lebensmittel-Knappheit gewarnt und forderten Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) zum Handeln auf.

„Irgendwann ist nicht mehr die Frage, wie viel Rohstoffe für unser Essen auf dem Weltmarkt kosten, sondern ob wir überhaupt noch welche bekommen“, sagte Christian von Boetticher, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie der „Bild“, einem Vorabbericht zufolge. Boetticher forderte Özdemir auf, „vom Grünen-Programm endlich auf aktives Krisen-Management“ umzuschalten.

Im Hinblick auf steigende Lebensmittelpreise und zusätzlich 50 Millionen Hungernde weltweit könne man „keinem Menschen erklären, dass deutsche Landwirte 20 Prozent Anbauflächen künftig lediglich biologisch bewirtschaften und zehn Prozent sogar als ökologisches Brachland stilllegen sollen“, sagte von Boetticher laut Vorabbericht.

Ernährungsindustrie warnt vor Knappheit von Lebensmitteln

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Biden kündigt Waffenpaket im Wert von 150 Millionen Dollar für Ukraine an

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Washington, 07. Mai (Reuters) – US-Präsident Joe Biden hat am Freitag ein neues Waffenpaket im Wert von 150 Millionen Dollar für die Ukraine unterzeichnet, mit dem zusätzliche Artilleriemunition, Radar und andere Ausrüstungsgegenstände bereitgestellt werden. Damit soll die Ukraine bei der Abwehr der russischen Invasion unterstützt werden.

„Heute setzen die Vereinigten Staaten ihre starke Unterstützung für das tapfere ukrainische Volk fort, das sein Land gegen die anhaltende russische Aggression verteidigt“, so Biden in einer Erklärung. Seit dem Einmarsch Russlands am 24. Februar haben die Vereinigten Staaten Kiew Rüstungsgüter im Wert von 3,4 Milliarden Dollar geliefert.

Die neuen Lieferungen würden aus den verbleibenden 250 Millionen US-Dollar eines präsidialen Budgets (Presidential Drawdown Authority) finanziert. Dies ermöglicht es dem Präsidenten, in Notfällen den Transfer überschüssiger Waffen aus US-Beständen ohne Zustimmung des Kongresses zu genehmigen.

Im vergangenen Monat beantragte Biden ein Hilfspaket in Höhe von 33 Milliarden Dollar für die Ukraine. Der Kongress muss das neue Finanzierungspaket noch genehmigen. Die Vertreter des Repräsentantenhauses und Senats erklärten, sie wollten schnell handeln, konnten aber nicht angeben, wann sie über Bidens Antrag abstimmen werden.

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

US-Richter weist Trumps Klage gegen sein Twitter-Verbot ab

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Trump Twitter
NEW YORK, USA, SEPTEMBER 25, 2020: Donald Trump versus Twitter. Silhouette of angry American President in conflict with Chinese social network Twitter. Logo of company on blue screen in background

Washington, 07. Mai (Reuters) – In den USA hat am Freitag ein Richter die Klage des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gegen Twitter abgewiesen. Die Klage richtete sich gegen Trumps Suspendierung von der Plattform. Der US-Bezirksrichter James Donato in San Francisco wies Trumps Argument zurück, Twitter habe sein Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt, das durch den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung garantiert sei. 

Twitter Musk Trump

Twitter und andere soziale Netzwerke hatten Trump von ihren Diensten ausgeschlossen, nachdem seine Anhänger das US-Kapitol am 6. Januar 2021 in einem tödlichen Aufstand gestürmt hatten. 

Zum Zeitpunkt der Löschung von Trumps Konto erklärte Twitter, seine Tweets hätten gegen die Regeln der Plattform verstoßen, die eine Verherrlichung von Gewalt verbieten.

US-Richter weist Trumps Klage gegen sein Twitter-Verbot ab

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Fitch erhöht Rating-Ausblick für Portugal

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Fitch EZB Grossbritannien Österreich Kredit
Canary Wharf London. 23 May 2019. A view of the Fitch Ratings office in canary wharf in London

Berlin, 07. Mai (Reuters) – Die US-Ratingagentur Fitch hat den Bonitäts-Ausblick für Portugal auf „positiv“ von zuvor „stabil“ angehoben. Damit kann das Land auf eine Höherstufung in näherer Zukunft und in der Folge auch auf günstigere Kredite hoffen.

Die Einstufung der langfristigen Fremdwährungsanleihen bleibe zunächst bei „BBB“ und damit im Investmentbereich, teilten die Bonitätswächter am Freitag mit. Die wirtschaftliche Erholung sei stärker als erwartet ausgefallen, hieß es zur Begründung. Außerdem habe sich das Land bei der Bekämpfung der Corona-Pandamie mit seinen Ausgaben zurückgehalten.

Fitch erhöht Rating-Ausblick für Portugal

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Moody’s hebt Irlands Bonitätsnote an – Ausblick weiter stabil

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Berlin, 07. Mai (Reuters) – Irland hat von der Ratingagentur Moody’s eine bessere Bonitätsnote bekommen. Die Experten begründeten ihren Schritt am Freitag unter anderem damit, dass die Verschuldung des Staats vor dem Hintergrund eines robusten Wirtschaftswachstums sinke.

Die Schulden dürften auch in den nächsten Jahren weiter abnehmen. Die Konjunktur sei weitgehend resilient gegen die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg. Das neue Rating lautet nun „A1“ nach zuvor „A2“. Moody’s bescheinigt dem Euroland damit eine gute bis befriedigende Bonität bei einem geringen Kreditausfallrisiko. Der Ausblick sei weiterhin stabil.

Moody’s hebt Irlands Bonitätsnote an – Ausblick weiter stabil

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Anleger nervös – Zinssorgen und Bilanzen belasten

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Frankfurt/New York, 07. Mai (Reuters) – Die Furcht vor einer Rezession infolge des Ukraine-Krieges und rasch steigenden Zinsen treibt die Anleger an der Wall Street um. Die US-Indizes wechselten zum Wochenschluss häufig die Richtung. Der Dow-Jones-Index schloss am Freitag 0,3 Prozent tiefer auf 32.899 Punkten. Der technologielastige Nasdaq gab 1,4 Prozent auf 12.144 Punkte nach. Der breit gefasste S&P 500 büßte 0,6 Prozent auf 4123 Punkte ein.

Robuste Signale vom Arbeitsmarkt lieferten der Fed Experten zufolge keinen Grund, den geldpolitischen Straffungskurs der US-Notenbank Fed infrage zu stellen – im Gegenteil. Im vergangenen Monat entstanden 428.000 neue Jobs, von Reuters befragte Volkswirte hatten lediglich mit 391.000 gerechnet. „Die Investoren wollen einerseits einen starken Arbeitsmarkt sehen, der verhindert, dass die Wirtschaft in eine Rezession fällt“, sagte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst von CMC Markets. „Andererseits darf dieser aber auch nicht zu stark werden, damit sie den Worten von Fed-Chef Jerome Powell Glauben schenken können, dass es keine Zinsschritte über 50 Basispunkte geben wird.“ 

Powell hatte nach der Zinserhöhung um 50 Basispunkte am Mittwoch weitere Anhebungen im größeren Stil von 75 Basispunkten zunächst ausgeschlossen. Doch viele zweifelten daran, dass eine Tempoverschärfung der Fed in den kommenden Wochen vom Tisch sein dürfte. An den Terminmärkten sehen Investoren aktuell eine Chance von 75 Prozent, dass die Zinsen in der Juni-Sitzung um 75 Basispunkte nach oben gehen. 

ANLEGER SPEKULIEREN AUF STEIGENDE ZINSEN IM EURO-RAUM 

Neben der US-Notenbank lässt aber auch das Vorgehen der Europäischen Zentralbank (EZB) in puncto Zinswende die Anleger nicht los. Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung im Euro-Raum nahmen zu, nachdem das französische EZB-Ratsmitglied Francois Villeroy de Galhau sich für ein Ende der Anleihenkäufe in der zweiten Jahreshälfte ausgesprochen hatte – was als Voraussetzung für eine Zinserhöhung gilt. Der EuroEUR= verteuerte sich in der Spitze um 0,6 Prozent auf 1,0599 Dollar.

Am Anleihenmarkt trennten sich die Investoren von Staatspapieren – dies trieb die Rendite der zehnjährigen deutschen Bonds auf 1,140 Prozent, den höchsten Stand seit September 2014. Die US-Pendants rentierten bei bis zu 3,131 Prozent. Mit steigenden Zinsen werden Anleihen im Vergleich zu Aktien zunehmend attraktiver für Investoren.

Die Furcht vor Versorgungsengpässen durch das sich anbahnende Öl-Embargo der EU-Kommission gegen Russland trieb an den Rohstoffmärkten den Ölpreis nach oben. BrentLCoc1 verteuerte sich um 1,9 Prozent auf 113,06 Dollar je Fass. WTICLc1 wurde mit 110,52 Dollar je Barrel gut zwei Prozent höher gehandelt. Die Kommission hatte am Mittwoch ein sechstes Sanktionspaket einschließlich eines Öl-Embargos beschlossen.

UNDER ARMOUR ENTTÄUSCHT MIT GEWINNPROGNOSE

Auf Talfahrt gingen die Aktien von Under Armour, die in der Spitze um 27,2 Prozent auf ein 20-Monats-Tief von 10,40 Dollar absackten. Der US-Sportartikelhersteller erwartet wegen hoher Transportkosten und dem Wiederaufflammen des Coronavirus in China einen Gesamtjahresgewinn unter den Erwartungen. Für das laufende Geschäftsjahr werde ein bereinigter Gewinn je Aktie zwischen 63 und 68 Cent erwartet. Von Refinitiv befragte Analysten waren von 83 Cent je Aktie ausgegangen. Aktien des Rivalen NikeNKE.N gaben ebenfalls um 3,4 Prozent nach.

Papiere des Action-Kamera-HerstellersGPRO.O brachen um 18 Prozent auf 7,15 Dollar ein. Der Umsatz im Quartal lag unter den Analystenschätzungen. Die Analysten von JP Morgan senkten das Kursziel von 14 Dollar auf 12 Dollar und begründeten dies mit einer enttäuschenden Prognose für das zweite Quartal und einer schwächeren Verbraucherstimmung im Euro-Raum und in Nordamerika.

Nach einem Quartalsumsatz über Markterwartungen und angehobenen Gesamtjahreszielen gingen DoorDash auf Berg- und Talfahrt. Nach einem Kursverlust von mehr als elf Prozent lagen die Titel zuletzt nur noch 1,4 Pozent im Minus. Die Gewinnaussichten seien verhalten, weil der Essenslieferant viel Geld in seine Expansion stecke, kommentierte Analyst Jake Fuller vom Brokerhaus BTIG.

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Sri Lankas Präsident ruft erneut Notstand aus

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Sri Lanka
Histroical Old Parliment Building Colombo, Sri Lanka

Colombo, 07. Mai (Reuters) – Nach neuen Protesten gegen die Regierung und Streiks in Sri Lanka hat Präsident Gotabaya Rajapaksa am Freitag den Notstand ausgerufen. Dieser werde ab Mitternacht gelten und diene der öffentlichen Sicherheit, hieß es in einer Mitteilung.

Details wurden zunächst nicht bekannt. Zuvor war die Polizei vor dem Parlamentsgebäude mit Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen, die jüngsten Zusammenstöße vor dem Hintergrund einer schweren Wirtschaftskrise.

Rajapaksa hatte bereits am 1. April den Notstand ausgerufen, ihn jedoch nach fünf Tagen aufgehoben. Der Bevölkerung mangelt es an Lebensmitteln, Treibstoff und Medikamenten. Grund ist unter anderem eine starke Abwertung der Landeswährung, wodurch Importe teurer wurden.

Sri Lankas Präsident ruft erneut Notstand aus

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US-Index Dow Jones schließt im Minus

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New York, 07. Mai (Reuters) – An der Wall Street hat der Dow Jones<.DJI> am Freitag nachgegeben. Der US-Leitindex verlor 0,3 Prozent auf 32.899,37 Punkte. Der technologielastige Nasdaq<.IXIC> gab 1,4 Prozent auf 12.144,66 Punkte nach und der breit gefasste S&P 500<.SPX> büßte 0,6 Prozent auf 4.123,34 Punkte ein.

US-Staatsanleihen

T-BondsKursaktuellVeränderungabsolutRenditeaktuellRenditeVortag
10-jährige<US10YT=RR>89,4531-0,53133,1363,068
30-jährige<US30YT=RR>81,3125-1,18753,2323,161

Statistik für Nyse und Nasdaq

NyseNasdaq
Anzahl der gehandelten Aktien in Mio.1.1595.143
Anzahl der Werte mit Kursgewinnen1.2251.169
Anzahl der Werte mit Kursverlusten3.0483.538
Anzahl der unveränderten Werte254495

US-Index Dow Jones schließt im Minus

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