Montag, März 23, 2026
Start Blog Seite 5550

Österreichischer ‘Tigris Web3 Krypto Fund’ im Angebot

0
blockpit

Blockpit steigt bei Hedge Funds Manager 3Folio ein

3Folio, die zu Anfang des Jahres in Wien gegründete Plattform für das Hedge Funds Management für Krypto Assets, konnte den Linzer Kryptosteuerexperten Blockpit als Shareholder und strategischen Partner dazu gewinnen. Blockpit garantiert für 3Folio die Einhaltung aller Reportingstandards für das Fondsmanagement von digitalen Assets. Hierunter fallen unter anderem die lückenlose und rechtssichere Erfassung der Blockchain Transaktionen sowie die steuerliche Aufbereitung und Erfassung der Datensätze.

“Digitale Assets sind lange nicht mehr nur für IT-Affine Nutzer interessant, sondern werden sowohl von privaten- als auch institutionellen Investoren genutzt. 3Folio kann mit seiner Technologie einen digitalen Fonds voll abbilden und den Fonds-Auflegern alle notwendigen Tools mitgeben, die einen Hedge-Fonds für digitale Assets planen”, sagt Florian Wimmer, Geschäftsführer der Blockpit AG.

Die Plattform 3Folio bietet für das Hedge Funds Management unter anderem ein Portfolio Tracking, ein automatisiertes Transaktionsbuch sowie benutzerdefinierte Fondberechnungsmodelle im Bereich Decentralized Finance und Web3 an. “Wir wollen mit 3Folio die Eintrittsbarrieren in den Hedge Fonds Markt senken und das Vertrauen durch die Einhaltung aller Sicherheits- und Qualitätsstandards eines europäischen Unternehmens steigern”, sagt Michael Schöngruber, Geschäftsführer und Mitgründer von 3Folio. Neben dem Ausbau und der Evaluierung der bisherigen Funktionen an einem ersten Pilotprojekt stehe auch der Launch einer Investoren App sowie die weitere Expansion in Europa und die USA bevor.

Start mit Tigris Web3 Krypto Fund

Laut Michael Schöngruber soll die Hedge Funds Plattform im kommenden Quartal voll einsatzbereit sein. Als Pilotprojekt wird bereits der Tigris Web3 Alternative Investment Fund (AIF) des Venture-Capital-Unternehmens Venionaire Capital und des österreichischen Internetpioniers Peter Augustin über die 3Folio abgewickelt. Der Tigris Web3 AIF wird derzeit jedoch seitens des Auflegers nur an eine limitierte Anzahl an professionellen Anlegerinnen und Anlegern angeboten. Laut Michael Schöngruber von 3Folio ist das kein Widerspruch.

„Das langfristige Ziel von 3Folio ist generell die Eintrittsbarrieren zu senken und Anbietern von Hedge-Fonds im Krypto Markt eine sichere, zugängliche und transparente Plattform anzubieten“. Laut Eigenaussage befindet sich das Unternehmen gerade am Ende der Evaluierungsphase, um ein Listing weiterer alternativer Investmentprodukte umsetzen zu können und stehe bereits mit weiteren Fonds-Auflegern in Kontakt. „Die ersten Erfahrungen mit dem Tigris Web3 AIF haben uns geholfen, die Bedürfnisse von Hedge Funds Managern im Bereich digitaler Assets näher kennenzulernen und technisch umsetzen zu können”, so Michael Schöngruber abschließend.

Quelle skyrocketX communications

Halb Shanghai erreicht „Null-Covid“-Status – China kritisiert WHO

0

Peking/Shanghai, 11. Mai (Reuters) – In Shanghai hat nach wochenlangem Lockdown die Hälfte der chinesischen Millionenmetropole den „Null-Covid“-Status erreicht. Die Behörden meldeten am Mittwoch diesen Status für acht der 16 Bezirke der Stadt, an den strikten Corona-Maßnahmen soll aber weiter festgehalten werden. Noch sei nicht der richtige Zeitpunkt für Lockerungen.

„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die derzeitige Situation nicht stabil ist und das Risiko eines erneuten Ausbruchs weiterhin besteht“, sagte der stellvertretende Direktor der Shanghaier Gesundheitsbehörde, Zhao Dandan, auf einer Online-Pressekonferenz. Kritik an seiner strikten Null-Covid-Politik von der Weltgesundheitsorganisation WHO wies China als „unverantwortlich“ zurück. 

Die Zahl der Fälle in Shanghai ist insgesamt mit 1487 Infektionen auf den niedrigsten Stand seit dem 23. März gesunken. China größte Stadt verzeichnete am Dienstag zum ersten Mal seit dem 1. Mai keine Fälle außerhalb der Gebiete mit den strengsten Beschränkungen. Die Wirtschaftsmetropole befindet sich in der sechsten Woche eines strikten Lockdowns, der viele Firmen belastet, Lieferketten zerreißt, Jobs gefährdet und für wachsenden Unmut in der Bevölkerung sorgt. Chinas kompromissloser Kurs steht im Gegensatz zu den meisten anderen Teilen der Welt, in denen sich die Regierungen dazu entschieden haben, mit dem Virus zu leben.

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hatte am Dienstag die Null-Covid-Politik kritisiert und erklärt, sie sei angesichts der aktuellen Erkenntnisse über das Virus nicht nachhaltig. Über die Äußerungen von Tedros wurde in den staatlichen Medien Chinas nicht berichtet, in den sozialen Medien wurden sie zensiert. „Wir hoffen, dass die betreffende Person die chinesische Covid-Politik objektiv und rational betrachten kann und die Fakten kennt, anstatt unverantwortliche Bemerkungen zu machen“, verlautete aus dem chinesischen Außenministerium als einzige offizielle Reaktion.

Um den bisher größten Corona-Ausbruch in China einzudämmen, hat Shanghai die Nachbarn infizierter Menschen gezwungen, in zentrale Quarantäneeinrichtungen umzuziehen, selbst wenn sie negativ getestet wurden. In den sozialen Medien häufen sich Berichte, dass sie sogar die Schlüssel zu ihren Wohnungen abgeben mussten, damit diese desinfiziert werden können.

Ein Beamter des Shanghaier Zentrums zur Kontrolle und Prävention von Krankheiten verteidigte am Mittwoch die strengen Quarantänemaßnahmen und wies Vorwürfe zurück, Beamte hätten ihre Befugnisse überschritten: „Die Maßnahmen, die wir derzeit umsetzen, stehen im Einklang mit den einschlägigen Gesetzen und Vorschriften.“

Halb Shanghai erreicht „Null-Covid“-Status – China kritisiert WHO

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Thyssen fordert Klarheit über Hilfen für grünen Umbau

0

Düsseldorf, 11. Mai (Reuters) – Der größte deutsche Stahlkonzern Thyssenkrupp hat die Bundesregierung und die EU-Kommission aufgefordert, das Tempo bei den Hilfen für einen Umbau zu einer klimafreundlichen Produktion zu erhöhen. „Wir haben keine Klarheit über die Förderung“, kritisierte Finanzchef Klaus Keysberg am Mittwoch bei der Vorlage der Quartalszahlen. Der Konzern wolle 2024/25 eine Direktreduktionsanlage in Betrieb nehmen, mit der der Werkstoff klmafreundlicher produziert werden kann. Die Kosten beziffert das Unternehmen auf rund eine Milliarde Euro, wovon etwa die Hälfte durch Fördergelder getragen werden könnte.

Der Stahlsparte war es zu einem großen Teil zu verdanken, dass Thyssenkrupp seinen operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) von Januar bis Ende März auf 802 Millionen Euro von zuvor 220 Millionen verbessern konnte. Thyssenkrupp Steel Europe fuhr dank der stark gestiegenen Werkstoffpreise ein operatives Ergebnis auf 479 Millionen Euro nach zuvor 47 Millionen Euro ein. Das Quartalsergebnis des Konzerns liege deutlich über den Markterwartungen, sagte ein Händler. Der Aktienkurs legte zeitweise um neun Prozent zu.

Thyssenkrupp hob für den Gesamtkonzern die Prognose an und erwartet nun im Geschäftsjahr ein bereinigtes Ebit von mindestens zwei Milliarden Euro statt bislang 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro. Im vorherigen Geschäftsjahr hatte Thyssenkrupp ein Ergebnis von 796 Millionen Euro erzielt.

POSITIVER CASHFLOW VOR M&A BLEIBT VORRANGIGES ZIEL

Der vom Markt viel beachtete Free Cashflow vor M&A lag im zweiten Quartal bei minus 772 Millionen Euro nach zuvor minus 750 Millionen Euro. Die stark gestiegenen Rohstoff- und Materialpreise sowie verzögerte Kundenabrufe hätten zu einem temporären, stark preisgetriebenen Aufbau des Umlaufvermögens geführt. Thyssenkrupp hatte im März die Cashflow-Prognose ausgesetzt und rechnet nun nach einem Fehlbetrag von 1,3 Milliarden Euro mit einen negativen Wert im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Ursprünglich hatte der Konzern einen ausgeglichenen Wert erwartet. 

Thyssenkrupp wollte sich angesichts der angespannten geopolitischen Lage nicht festlegen, wann der Konzern wieder eine Dividende zahlt. „Auch wenn die Herausforderungen im Umfeld zunehmen, die Rückkehr zu einem positiven Free Cashflow vor M & A und die Wiederherstellung der Dividendenfähigkeit von Thyssenkrupp bleiben vorrangige Ziele“, erklärten Konzernchefin Martina Merz und Keysberg im Quartalsbericht. „Der russische Angriffskrieg in der Ukraine erschwert Aussagen, wann genau wir diese Ziele erreichen werden. Aber: Wir lassen nicht locker.“

Den geplanten Teil-Börsengang der Wasserstofftochter Nucera treibt Thyssenkrupp weiter voran. Eine Entscheidung könne noch im ersten Halbjahr getroffen werden, sagte Keysberg. „Wir sind in den Vorbereitungen, die in diese Richtung gehen. Wir beobachten ganz genau das Marktumfeld und wir werden einen Zeitpunkt haben, wo wir sagen, ob wir das machen oder nicht.“

Thyssen fordert Klarheit über Hilfen für grünen Umbau

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Privatanleger sind angesichts der Wahlen in Frankreich wieder positiv eingestellt

0
Privatanleger

Spectrum Markets, der paneuropäische Handelsplatz für verbriefte Derivate, hat seine SERIX-Daten für europäische Privatanleger für den Monat April veröffentlicht (weitere Informationen zur Methodik siehe unten). Diese zeigen eine anhaltend positive Dynamik für den CAC 40, wobei der Index vor dem Hintergrund der französischen Präsidentschaftswahlen aufwärts tendiert.

Der SERIX-Wert für den CAC 40 erreichte im April mit einem Wert von 101 ein Niveau, das seit Dezember 2020 nicht mehr erzielt wurde. Damit wurde ein stetiger Trend zu einer zunehmend positiven Einstellung fortgesetzt. Das Allzeittief für den französischen Index wurde im Februar 2021 mit 85 erreicht

Das Handelsvolumen für den CAC 40 war im April, als in Frankreich gewählt wurde, besonders hoch. Am 11. April, als der erste Wahlgang stattfand, wurde mehr als das Doppelte des Monatsdurchschnitts für den Index gehandelt. 

„Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich, die von vielen als potenzieller Wendepunkt für die gesamte Europäische Union angesehen wurde, zogen ein großes Interesse der Privatanleger in Europa auf sich. Vor allem, als sich im ersten Wahlgang ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Kandidaten Emmanuel Macron und Marine Le Pen abzeichnete, hat dies die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich gezogen“, erklärt Michael Hall, Head of Distribution bei Spectrum Markets. 

„Längerfristig hat sich die Stimmung der Privatanleger gegenüber dem französischen Aktienindex CAC 40, wie die SERIX-Grafik zeigt, seit Februar 2021 mehr oder weniger stetig verbessert. Die Daten vom April deuten darauf hin, dass die Anleger die weiteren Aussichten für Frankreich unter Macron weitgehend optimistisch einschätzen“, fügt Hall hinzu.

Im April 2022 wurden 102,8 Millionen verbriefte Derivate auf Spectrum gehandelt, wobei 39,5 % der Geschäfte außerhalb der traditionellen Handelszeiten (d.h. zwischen 17:30 und 9:00 Uhr MEZ) stattfanden. Dies ist der höchste Monatswert der letzten zwei Jahre. 

87,4 % der gehandelten Derivate bezogen sich auf Indizes, 7,1 % auf Rohstoffe, 4,4 % auf Währungspaare und 1,1 % auf Aktien, wobei die drei meistgehandelten Basiswerte der S&P 500 
(24,3 %), der DAX 40 (23,4 %) und der NASDAQ 100 (17,8 %) waren. 

Betrachtet man die SERIX-Daten für die drei wichtigsten zugrundeliegenden Basiswerte, so fiel der 
DAX 40 um einen Punkt auf 99 und rutschte damit in die Baissezone. Der S&P 500 stieg im selben Zeitraum von 98 auf 103 und der NASDAQ 100 verzeichnete einen ähnlichen Anstieg von 99 auf 103.

Privatanleger sind angesichts der Wahlen in Frankreich wieder positiv eingestellt

Titelfoto und SERIX-Grafik des CAC40 (Quelle: Spectrum Markets)

Weitere wichtige Entwicklungen zur Börse.

Bitkom sieht Digitalbranche im Aufwind – Lage so gut wie im Mai 2019

0

Berlin, 11. Mai (Reuters) – Dank voller Auftragsbücher bei IT- und Telekommunikationsfirmen hellt sich das Geschäftsklima in der Digitalbranche spürbar auf. „Die Geschäftslage ist so gut wie zuletzt im Mai 2019“, teilte der Branchenverband Bitkom am Mittwoch zu seinem Digitalindex in Kooperation mit dem Münchner Ifo-Institut mit. Das Barometer stieg im April um 8,9 auf 26,0 Punkte und näherte sich damit dem Niveau von vor dem Ukraine-Krieg an. Auch die Geschäftserwartungen verbesserten sich deutlich und drehten von minus 4,1 auf 5,5 Punkte zurück ins Plus. Das bedeute, dass die Mehrheit der Unternehmen für das kommende halbe Jahr nicht mehr von einer rückläufigen, sondern positiven Auftragsentwicklung ausgehe.

„Der russische Angriffskrieg und die Folgen der Sanktionspolitik belasten die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und verstärken die ohnehin schon großen Schwierigkeiten mit unterbrochenen Lieferketten, verlangsamtem Wachstum und schnell steigender Inflation“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. „Aber im Vergleich zur Gesamtwirtschaft steckt die Digitalbranche diese Belastungen sehr viel besser weg.“ Die Geschäfte liefen gut und auch für die nächste Zeit seien die Firmen nach dem Schock im Februar nun wieder zuversichtlich.

Fachkräftemangel ist laut Bitkom weiter das größtes Geschäftshemmnis der Branche. Das Barometer dazu sei zwar im Vergleich zum Jahresbeginn gesunken, bleibe aber auf sehr hohem Niveau. Die IT- und Telekommunikationsunternehmen wollen zudem weiter Jobs schaffen. Demnach will die weit überwiegende Mehrheit in den kommenden drei Monaten zusätzliche Arbeitskräfte einstellen. Viele Firmen rechnen derweil mit steigenden Preisen für ihre Produkte und Dienstleistungen. Der Index dazu legte auf hohem Niveau zu.

Bitkom sieht Digitalbranche im Aufwind – Lage so gut wie im Mai 2019

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Börse.

Al-Dschasira-Reporterin bei israelischem Militäreinsatz getötet

0

Dschenin, 11. Mai (Reuters) – Bei einem israelischen Militäreinsatz im besetzten Westjordanland ist am Mittwoch eine Reporterin des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira getötet worden. Die 51-jährige Schirin Abu Akleh, eine Palästinenserin mit US-Staatsbürgerschaft, sei bei der Berichterstattung über eine Razzia in Dschenin ums Leben gekommen, teilte Al-Dschasira mit.

Sie habe eine Presseweste getragen, die sie eindeutig als Journalistin ausgewiesen habe. Ein zweiter Reporter, der bei dem Vorfall verletzt wurde, erhob schwere Vorwürfe gegen die israelischen Sicherheitskräfte: „Sie haben sie kaltblütig getötet“, sagte Ali Smudi. Israel macht dagegen palästinensische Kämpfer für den Tod der Journalistin verantwortlich. 

Die Reporterin sei von Schüssen in den Kopf getroffen worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas sagte, Al-Dschasira spreche von einem unverfrorenen, kaltblütigen Mord durch israelische Einsatzkräfte. Der verletzte Journalist sagte, die Israelis hätten plötzlich das Feuer eröffnet. Die Reporter seien nicht aufgefordert worden, das Filmen einzustellen und zu gehen. „Sie haben auf uns geschossen. Eine Kugel traf mich und eine andere Schirin“, sagte Smudi, der in einem Krankenhaus in Dschenin behandelt wurde. 

Der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett stellte den Vorfall anders dar: „Es sieht so aus, dass bewaffnete Palästinenser – die zu dem Zeitpunkt wahllos schossen – verantwortlich für den bedauernswerten Tod der Journalistin sind.“ Die Palästinenser-Behörde habe ein Angebot Israels abgelehnt, eine gemeinsame Autopsie des Leichnams durchzuführen. 

Abu Akleh und Smudi berichteten über eine Razzia, wie es sie in den von Israel besetzten Gebieten zuletzt öfter gegeben hat. Das Militär reagiert damit auf eine Serie von Anschlägen, die in den vergangenen Wochen in Israel verübt worden waren. Das israelische Militär erklärte, bei dem jüngsten Einsatz in Dschenin seien die eigenen Truppen unter massiven Beschuss geraten und hätten zurückgeschossen. Ein Sprecher sagte im Armee-Radio, die Journalistin habe sich in der Nähe von bewaffneten Palästinensern aufgehalten, die „ungenau“ geschossen hätten. Auf diese Darstellung angesprochen sagte der verletzte Journalist: „Es gab keine Widerstandskämpfer in unserer Nähe“.

Der US-Botschafter in Israel, Tom Nides, erklärte auf Twitter, es sei sehr traurig vom Tod der amerikanisch-palästinensischen Journalistin zu hören. Er rege eine gründliche Untersuchung der Umstände ihres Todes und der Verletzung von mindestens einem weiteren Journalisten in Dschenin an. Aus der US-Botschaft in Jerusalem hieß es, Abu Akleh habe seit mehr als zwei Jahrzehnten aus dem Nahen Osten und darüber hinaus berichtet. Sie habe großen Respekt von „vielen Palästinensern und anderen weltweit“ genossen.

Katar, wo der Sender Al-Dschasira ansässig ist, wandte sich ausdrücklich gegen Israel. Das Außenministerium erklärte auf Twitter, Katar „verurteile auf Schärfste die Ermordung (der Journalistin) durch israelische Besatzungstruppen“.

Bei weiteren Zusammenstößen im Westjordanland wurde dem palästinensischen Gesundheitsministerium zufolge ein Palästinenser getötet. Von Israel gab es zu dem Vorfall nahe Ramallah ebenfalls am Mittwoch zunächst keine Stellungnahme.

Al-Dschasira-Reporterin bei israelischem Militäreinsatz getötet

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Börse.

Commerzbank-AR-Chef wirbt für Umbaukurs des Managements

0

Frankfurt, 11. Mai (Reuters) – Commerzbank-Aufsichtsratschef Helmut Gottschalk hat auf der Hauptversammlung bei den Aktionären darum geworben, die Strategie des Managements zu unterstützen. Das erste Transformationsjahr sei ein wichtiger Schritt gewesen, um die Bank wieder zu alter Stärke zurückzuführen, sagte Gottschalk am Mittwoch auf dem virtuellen Aktionärstreffen. „Nun kommt es darauf an, dass wir die nächsten Schritte genauso konsequent gehen“, erklärte er. „Das Jahr 2022 wird dabei bestimmt kein einfaches.“ Auch auf die Commerzbank habe die Situation Auswirkungen, wie die Eckdaten des ersten Quartals gezeigt hätten.

Deutschlands zweitgrößte Privatbank war mit einem Gewinnsprung in das Jahr gestartet, hatte im Zuge des Ukraine-Kriegs aber ihre Risikovorsorge für drohende Kreditausfälle deutlich erhöht. Der Überschuss hat sich im ersten Quartal mit 284 Millionen Euro binnen Jahresfrist mehr als verdoppelt nach 133 Millionen Euro vor einem Jahr. Die Risikovorsorge wurde mehr als verdreifacht auf 464 Millionen Euro nach 149 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Dank eines starken Kundengeschäfts konnte die Bank dies aber verkraften. Das ganze Zahlenwerk zum ersten Quartal soll am Donnerstag veröffentlicht werden.

„Trotz aller Fortschritte sind wir natürlich noch lange nicht am Ziel“, sagte Gottschalk. Aber die operative Entwicklung im vergangenen Geschäftsjahr gebe Rückenwind. Commerzbank-Chef Manfred Knof hat dem Geldhaus einen Radikalumbau verordnet, durch den die Bank wieder auf einen stabilen Gewinnkurs gebracht werden soll. Von den einst rund 1000 Filialen sollen am Ende noch 450 übrigbleiben. Rund 10.000 Stellen sollen gestrichen werden. Unter Knofs Führung war das Institut 2021 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt und hatte im März ihre Konzernziele 2024 nach oben geschraubt. Die Bank strebt für 2024 inzwischen Erträge von 9,1 Milliarden Euro an und ein operative Ergebnis von drei Milliarden Euro.

Commerzbank-AR-Chef wirbt für Umbaukurs des Managements

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Börse.

McMakler Finance verzeichnet starken Nachfrageanstieg nach Immobilienfinanzierungen

0
mcmakler finance

McMakler Finance hat im Jahr 2021 einen starken Anstieg in der Nachfrage nach Finanzierungsberatungen verzeichnet. Dieser setzt sich im ersten Quartal dieses Jahres fort. Angesichts einer hohen Inflation bleibt die Immobilie für die Deutschen nach wie vor eine attraktive Kapitalanlage. Der Geschäftsbereich der McMakler Gruppe unterstützt seit 2019 Kunden bei der Finanzierung von Immobilien.

Steigende Zinsen und längere Kreditlaufzeiten

Eine Auswertung der Finanzierungsdaten* von McMakler Finance zeigt, dass die Zinsen für Immobiliendarlehen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark gestiegen sind: So kostete ein Darlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren im April 2022 durchschnittlich 1,6 Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahresmonat. Bei einer Zinsbindung von 15 Jahren mussten Kreditnehmer ebenfalls eine um 1,6 Prozentpunkte höhere Zinsrate im Vergleich zum Vorjahr in Kauf nehmen.

Vor dem Hintergrund der aktuell hohen Inflation von zuletzt 7,4 Prozent** ziehen die Zinsen für Immobiliendarlehen im April weiter an: Seit Januar haben sich diese im Schnitt um fast 1,7 Prozentpunkte verteuert. Ein Immobiliendarlehen mit 10-jähriger Zinsbindungsfrist kostet Ende April etwa 2,3 Prozent. Gleichzeitig hat sich die durchschnittliche Kreditlaufzeit von 11,9 Jahre (2020) auf 12,9 Jahre (2021) verlängert.

Lam Son Nguyen, Managing Director von McMakler Finance, erklärt: „Angesichts der jüngsten Entwicklungen ist das Ende des aktuellen Zinsanstiegs noch nicht abzusehen. Der Druck auf die EZB steigt, die Inflation durch Leitzinserhöhungen einzudämmen. Diese Entwicklung ist bereits in den USA zu beobachten. Es ist davon auszugehen, dass die EZB im Laufe des Jahres erste Zinsschritte verkünden wird – damit ist ein weiterer Anstieg der Hypothekenzinsen wahrscheinlich.”

Starkes Wachstum von McMakler Finance bestätigt anhaltend hohe Immobiliennachfrage

Das Wachstum von McMakler Finance zeigt, dass die Nachfrage nach Immobilienkrediten und einer fundierten Beratung durch Spezialisten weiterhin ungebrochen hoch ist. Die Anzahl der vermittelten Finanzierungen steigt 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 250 Prozent. Dabei zahlt sich zunehmend das integrierte Angebot der McMakler-Plattform aus: Bei durchschnittlich rund 15 Prozent der verkauften Immobilien unterstützt McMakler Finance die Käufer zusätzlich bei der Finanzierung.

Auch im ersten Quartal 2022 setzt sich dieser Trend fort: Mit bereits knapp 65 Millionen Euro an vermitteltem Darlehensvolumen verzeichnet McMakler Finance einen Anstieg von über 300 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Mittlerweile kümmern sich 70 Mitarbeiter bei McMakler Finance, in der Beratung sowie im Bank- und Qualitätsmanagement um alle Kundenwünsche rund um die Immobilienfinanzierung. Kunden profitieren dabei von einer maßgeschneiderten Betreuung aus einer Hand, bei der Wunschimmobilie, Lebensplanung und Finanzierung perfekt aufeinander abgestimmt werden. So sparen sich Kunden den Weg in die lokale Bank. Hierfür vergleichen die Experten von McMakler Finance unter anderem die Angebote von über 450 Banken deutschlandweit. Jedem Kunden wird dabei ein fester Ansprechpartner zur Verfügung gestellt, der auch nach erfolgreichem Abschluss beratend zur Seite steht.

Das müssen Immobilienkäufer nun beachten

Durch den jüngsten Zinsanstieg kommen höhere monatliche Belastungen auf Immobilienkäufer zu. Gepaart mit den weiterhin steigenden Immobilienpreisen müssen Käufer nun einen größeren Teil ihres Einkommens für die Finanzierung aufbringen. Ein Immobilienkauf kann sich in jedem Fall lohnen, muss jedoch gut durchdacht sein. Laut dem Finanzexperten Lam Son Nguyen sollten interessierte Käufer dabei vor allem Folgendes beachten:

„Vor dem Hintergrund steigender Zinsen werden längere Zinsbindungsfristen und zinsabsichernde Produktkombinationen (z.B. mit Bausparvertrag) für Darlehensnehmer attraktiver. Durch einen Konditionenvergleich und professionelle Beratung lässt sich langfristig bares Geld sparen. Interessenten sollten vor einem Immobilienkauf daher unbedingt zusammen mit einem Experten verschiedene Finanzierungsoptionen durchrechnen und im Detail besprechen. Denn der Zins ist nicht alles. Das gesamte Finanzierungskonzept muss stimmig sein und in die Lebensplanung passen.”

Die Datenerhebung basiert auf den vermittelten Baufinanzierungen durch McMakler Finance im Beobachtungszeitraum Januar 2020 bis Januar 2022. Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die McMakler Finanz GmbH im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden.

**Verbraucherpreisindex, April 2022; Prozentualer Anstieg zum Vorjahresmonat (vorläufig) gem. Statistischem Bundesamt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle McMakler 

Opel bekommt schon wieder neuen Chef – Hochgeschurtz rückt auf

0

München, 11. Mai (Reuters) – Opel bekommt nach weniger als einem Jahr einen neuen Chef. Florian Huettl löse Uwe Hochgeschurtz ab, der künftig für das erweiterte Europageschäft zuständig sei, teilte der Mutterkonzern Stellantis am Mittwoch mit. Huettl arbeitet seit März 2021 für Stellantis, zuletzt als Vertriebschef bei Opel. Er hatte in den vergangenen 20 Jahren internationale Erfahrung in der Autobranche gesammelt, unter anderem in Großbritannien, Deutschland und Russland. 

Hochgeschurtz rückt unterdessen auf und ist künftig operativ für das erweiterte Europageschäft bei Stellantis zuständig. Er hatte den Spitzenposten bei Opel erst im September 2021 übernommen. Zuvor hatte Hochgeschurtz als Deutschland-Chef beim französischen Opel-Rivalen Renault gearbeitet, davor im Marketing für Nutzfahrzeuge bei Volkswagen und bei Ford.

Der Chefwechsel bei Opel ist Teil einer größeren Reorganisation bei Stellantis unter dem Obertitel „Dare Forward 2030“. Hochgeschurtz‘ Vorgänger Maxime Picat übernehme den Posten als Einkaufschef von Michelle Wen, die künftig persönliche Projekte vorantreiben wolle, hieß es. Picat habe strategische Weitsicht bewiesen. Das werde dabei helfen, die Kosten bei Elektroautos um 40 Prozent zu senken.

Opel bekommt schon wieder neuen Chef – Hochgeschurtz rückt auf

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Börse.

Grüne Schifffahrt: Flagship Founders gründet Startup zero44 aus

0
zero44

Flagship Founders gründet weiteres Startup aus: zero44 verhilft Schifffahrtsunternehmen zur optimalen CO2-Strategie

Flagship Founders kann heute die Ausgründung seines dritten Startups verkünden. Das Unternehmen mit dem Namen zero44 wird Reedereien, Schiffsmanager und Charterer künftig dabei unterstützen, die CO2-Emissionen ihrer Flotte zu messen und zu steuern, um eine möglichst optimale CO2-Bilanz und damit kommerziellen Erfolg möglich zu machen. Dies ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunft in einer Branche, die sich ab 2023 strengen Regularien zur Emissionsreduktion gegenübersieht.

Die Schifffahrt verursacht etwa drei Prozent der globalen Emissionen. Ihr Ziel ist es, bis 2050 CO2-neutral zu sein. Noch aber steigen die Emissionen, statt zu sinken – nach aktuellem wissenschaftlichem Stand werden sie im Jahr 2050 sogar 20 Prozent über den aktuellen Ausstoß-Werten liegen, so nicht bald entschieden gegengesteuert wird. Zugleich sind Veränderungszyklen in der Schifffahrt lang, hochmoderne Schiffe mit sparsamen Technologien werden sich erst ab ca. 2030 schrittweise verbreiten. Der Austausch der gesamten Welthandelsflotte dauert anschließend weitere Dekaden.

Deutlich früher allerdings müssen sich Schifffahrtsunternehmen mit den neuen gesetzlichen Anforderungen zur Emissionsreduktion auseinandersetzen: Schon ab 2023 treten die schärferen Klimaschutzvorgaben der IMO in Kraft, die Schiffe je nach ihrer CO2-Effizienz bewerten. Für Schiffe, die ein schlechtes Rating erhalten, müssen Eigner oder Betreiber dann konkrete Pläne vorlegen, um den CO2-Ausstoß zu verringern.

Daneben steht auch die Aufnahme der Schifffahrt in den EU-Emissionshandel voraussichtlich kurz bevor. Tritt dies ein, müssen Schiffe wie in anderen Sektoren üblich CO2-Zertifikate erwerben, wenn sie in europäischen Gewässern agieren. Dies wird nach aktuellem Stand bei zahlreichen Akteuren zu massiven Betriebskostensteigerungen führen. Im Schnitt werden diese bei ca. einer Million Euro zusätzlich pro Schiff und Jahr liegen.

Weitere Regularien überall auf der Welt sind zu erwarten. Diese Gegebenheiten erfordern schnelle, wirksame Lösungen für eine nachhaltige CO2-Reduktion.

CO2-Strategien für bestmögliche Geschäftsergebnisse

Genau hier setzt zero44 an: Das Unternehmen will seinen Kunden dabei helfen, die bestmöglichen Entscheidungen rund um ihre CO2-Emissionen zu treffen. zero44 greift dabei schon an einem sehr frühen Zeitpunkt in das CO2-Management ein.

So erhalten Schifffahrtsunternehmen mit Hilfe der digitalen Lösung nicht nur einen umfassenden und tagesaktuellen Überblick über ihre Emissionen, sondern auch ganz konkrete Entscheidungshilfen für ihre CO2-Planung. Sie erfahren, welche kommerziellen Auswirkungen bestimmte Entscheidungen haben und wie sie ihre Prozesse daraufhin optimieren können. Dafür werden diverse relevante Parameter und Optionen berücksichtigt: Dazu kann etwa die Planung der Dauer und Strecke einer Schiffsroute gehören, die sich stark auf den CO2-Ausstoß auswirken.

Auch bereits bestehende IMO-Ratings für Schiffe werden in den Berechnungen einkalkuliert. In anderen Fällen wiederum kann es die geschäftlich sinnvollste Lösung für beteiligte Unternehmen sein, einen Aufpreis für höhere CO2-Emissionen zu zahlen – auch dies berücksichtigt zero44 in seinen Empfehlungen. Damit bietet das Unternehmen eine wirklich umfassende Lösung, mit der sich Unternehmen der Schifffahrt schnell und effizient nachhaltig aufstellen können.

„Die Schifffahrt braucht ganz dringend Lösungen, um nachhaltiger zu werden – und das nicht erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten, sondern jetzt sofort“”, sagt Friederike Hesse, Managing Director und Mitgründerin von zero44. “Der Klimawandel wartet nicht. Also gilt es, jetzt kreative und gleichzeitig langfristig wirksame Möglichkeiten zur CO2-Reduktion zu finden, die sich sofort einsetzen lassen: Auf allen Arten von Schiffen und unabhängig ihres Alters oder der genutzten Technologie.

Bisher gab es dafür keine umfassenden und zufriedenstellenden Lösungen. Genau deshalb haben wir zero44 gegründet. Wir wollen Schiffsbetreibern bei dieser schwierigen Aufgabe helfen und mit ihnen gemeinsam die globale Schifffahrt nachhaltig und ressourcenschonend gestalten. Nur so ist sie zukunftsfähig.“

Flagship Founders’ drittes Startup

Auch Fabian Feldhaus, Managing Director und Mitgründer bei Flagship Founders, freut sich über die neue Ausgründung: “Die Schifffahrt muss nun schnell sein und nachhaltig werden. Wir als Flagship Founders wollen dazu unbedingt beitragen und hatten das Thema schon früh im Blick. Gespräche mit verschiedensten Branchen-Akteuren und -Experten haben uns darin nur bestätigt: Wir sehen uns hier einer der größten Herausforderungen dieser globalen Branche gegenüber, und das für mindestens 30 Jahre.

Die kommenden Regularien erfordern, dass sich alle Akteure hinsichtlich des Emissionsmanagements abstimmen. Die kommerziellen Auswirkungen der neuen Gesetzgebung müssen dabei berücksichtigt und Planungsprozesse darauf zugeschnitten optimiert werden. Das Potenzial in diesem Bereich ist riesig, das konnten wir im Vorfeld der Gründung validieren. Hier können wir unser Know-how im Aufbau digitaler Geschäftsmodelle besonders gut einsetzen. So fiel die Entscheidung für den Aufbau und die Ausgründung von zero44.”

Geleitet wird zero44 von Friederike Hesse und Nils Obermann, die beide als Managing Director und Mitgründer fungieren. Das Unternehmen befindet sich vorerst in der Produktentwicklungsphase und fokussiert zudem auf den Aufbau des Mitarbeiter-Teams und den Aufbau von Kundenbeziehungen. Der Launch der Software für den breiten Markt ist im Laufe des Jahres geplant.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Flagship Founders