Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um eine Reform des Sozialstaats hat der ehemalige Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) eine grundlegende Neuausrichtung der privaten Altersvorsorge gefordert. Angesichts der demografischen Entwicklung seien Leistungsbegrenzungen in der gesetzlichen Rente unvermeidbar, schreibt der frühere FDP-Vorsitzende in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“.
Um Belastungen für kommende Generationen abzufedern, brauche es eine leistungsfähige dritte Säule der Vorsorge neben gesetzlicher Rente und betrieblicher Altersversorgung. Lindner kritisierte, dass die jüngste Rentenpolitik der schwarz-roten Koalition die Schieflage in der Alterssicherung noch verschärft habe. Anstatt den geplanten Einstieg in eine kapitalgedeckte Vorsorge über ein „Generationenkapital“ zu wagen, sei die Mütterrente ausgeweitet worden. „Für die Jüngeren ist das eine schlechte Nachricht“, schreibt Lindner mit Verweis auf Umfragen, wonach rund drei Viertel der Bevölkerung der gesetzlichen Rente misstrauten.
Als Vorbild nannte Lindner das 401(k)-System aus den USA, bei dem Millionen Beschäftigte über steuerlich geförderte Wertpapierdepots für das Alter vorsorgen. In Deutschland solle ein vergleichbares „Altersvorsorgedepot“ eingeführt werden, so sein Vorschlag. Ein solches Modell könne nicht nur Ängste vor Altersarmut mindern, sondern auch die Aktienkultur in Deutschland stärken und den Sozialstaat langfristig entlasten, argumentierte Lindner. „Der beste Zeitpunkt für diesen Richtungswechsel wäre vor 25 Jahren gewesen. Der zweitbeste Zeitpunkt ist jetzt“, schreibt er.
Foto: Christian Lindner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Foto/Quelle: dts




Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, spricht sich für eine eigenständige Commerzbank aus.
Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der mobilen Bordelle an Niedersachsens Straßen ist in diesem Jahr leicht gestiegen. Aktuell gibt es 66 solcher Fahrzeuge, wie eine Abfrage der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) bei allen Kreisen und kreisfreien Städten ergab. 2024 waren es circa 61, 2023 etwa 68.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt am Dienstag den kanadischen Premierminister Mark Carney: Auf der Agenda des Treffens steht unter anderem eine Absichtserklärung zu kritischen Rohstoffen zwischen Deutschland und Kanada, die im Laufe des Vormittags veröffentlicht wird.
Washington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump warnt andere Länder vor Sondersteuern und speziellen Gesetzen für US-Tech-Konzerne, wie sie unter anderem in Deutschland und der EU ein Dauerthema sind. „Als Präsident der Vereinigten Staaten werde ich mich Ländern entgegenstellen, die unsere großartigen amerikanischen Technologieunternehmen angreifen“, schrieb Trump am Montagabend (Ortszeit) auf seiner eigenen Kurznachrichtenplattform „Truth Social“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD im Bundestag beharrt darauf, dass der geplante neue Wehrdienst in der Bundeswehr als Freiwilligen-Dienst eingeführt wird und Festlegungen zu einer möglichen Wehrpflicht erst später im Bedarfsfall getroffen werden.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union und die Linke sprechen sich dafür aus, die Doppelverbeitragung von sogenannten Direktversicherungen zu beenden.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verteidigt die umstrittene Späh-Software des US-Unternehmens Palantir.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) stand in den vergangenen Wochen mehrfach in der Kritik.
Naumburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Todesfahrer von Magdeburg soll bereits 2023 einen Anschlag geplant haben. Das geht dem „Spiegel“ zufolge aus der 206 Seiten langen Anklageschrift der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg gegen den 50-Jährigen hervor.