Mittwoch, März 18, 2026
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FUNDSCENE Talk #1 #WEB3 #NFT

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web3 talk

In der ersten Folge haben Ibrahim, Michael und Stefan über folgende Themen gesprochen.

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Weitere Informationen

Permissionless Speakers konzentrieren sich heute auf das Bauen, nicht auf Marktbedingungen
Quelle Kryptonews Austria   

  • Ibrahim über den Erfolgsfaktor??? „Sold Out“ LinkedinPost
  • The US Military Is Building Its Own Metaverse  

https://www.wired.com/story/military-metaverse/#intcid=_wired-verso-hp-trending_27e19bd0-3c70-400e-a48a-4914f5e12a6d_popular4-1

„Es ist wie ein Multiplayer-Videospiel am Himmel.“ AR+VR  +KI

  • Aktueller Bitcoin Kurs ( Blick auf den Chart)

Livestreams im Mai : Link bei FUNDSCENE

Bis in einer Woche, Ibrahim, Michael und Stefan.

FUNDSCENE Talk #1 #WEB3 #NFT

BDI wirbt bei Gasnot für die Industrie

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Frankfurt, 20. Mai (Reuters) – Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) will Insidern zufolge der Bundesregierung ein Konzept vorlegen, damit im Fall einer Gasnotlage besonders auf den Brennstoff angewiesene Firmen ihren Betrieb aufrechterhalten können. Der Verband wolle die Bundesnetzagentur beraten, die bei einem Mangel an Erdgas entscheiden muss, in welcher Reihenfolge Betriebe weiter beliefert werden oder nicht, sagten mehrere mit den Überlegungen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Deutschland will sich damit für den Fall wappnen, dass Russland seine Lieferungen stoppt. Insbesondere energieintensive Firmen der Stahl-, Glas- oder Chemieindustrie befürchten hohe Schäden für ihre Produktion, die sich auch auf weitere Branchen auswirken könnten. 

Der BDI wolle mit seinen Vorschlägen dafür sorgen, dass die Folgen für die Betriebe abgefedert würden, sagten die Insider. Anfang Juni wolle der Lobbyverband der Netzagentur seine Ideen erläutern. Er schlage ein Auktionsmodell vor. Der Staat würde Firmen belohnen, die ihre Produktion kürzen oder ganz einstellen und damit Gas den Betrieben überließen, die dringender darauf angewiesen seien, sagte ein Insider. Ein anderer sagte, Gasbezugsrechte könnten verkauft werden. Die genauen Details würden noch geklärt. Die Netzagentur hat sich offen gezeigt für Auktionen, die auch schon bei der Abschaltung von Kohlekraftwerken genutzt wurden.

MITTELSTAND SIEHT SICH BENACHTEILIGT

Mittelständler schlagen indes Alarm. „Gasverbrauchsrechte per Auktion zu vergeben ist weder fair noch effizient“, sagte der Chefvolkswirt der Organisation „Der Mittelstand.BVMW“, Hans-Jürgen Völz. „Große, finanzstarke Unternehmen haben bei solchen Auktionen eine deutlich höhere Schmerzgrenze als mittelständische Betriebe.“ Zugleich spiele der Faktor Energie bei der Produktkalkulation der Unternehmen eine sehr unterschiedliche Rolle. „All diejenigen, für die die Energiekosten nur einen geringen Teil der Produktionskosten ausmachen, werden in den Auktionen deutlich aggressiver agieren können.“ 

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hatte kürzlich sein Vorgehen im Fall einer Gasnotlage beschrieben. Zu den geschützten Kunden gehörten neben Feuerwehr, Krankenhäusern, der Polizei, Schulen, Kitas, Gefängnissen oder der Bundeswehr auch alle Privathaushalte mit einem Gasverbrauch von bis zu 10.000 Kilowattstunden Gas im Jahr, sagte Müller der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Er stellte zudem Kriterien für die Großverbraucher vor.

Dazu gehörten die Dringlichkeit der Maßnahme und die Größe des Unternehmens. Ein weiterer Aspekt seien die Vorlaufzeiten: Einige Firmen bräuchten mehr Zeit, um geordnet herunterzufahren. Außerdem gehe es um die volks- und betriebswirtschaftlichen Schäden. Berücksichtigt würden auch die Kosten und die Dauer für die Wiederinbetriebnahme sowie die Bedeutung der Versorgung für die Allgemeinheit, etwa mit Lebensmitteln oder Medikamenten. Gaskraftwerke sollten abgeschaltet werden, sofern sie nicht der Netzstabilität dienten. Zu den ersten Betrieben, denen der Hahn zugedreht werden könnte, gehörten Schwimmbäder und weitere Freizeiteinrichtungen. Es sei aber nicht möglich, eine eindeutige Reihenfolge festzulegen.

BDI wirbt bei Gasnot für die Industrie

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USA halten Schlüssel zu Russlands Zahlungsfähigkeit

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20. Mai (Reuters) – Zum wiederholten Mal seit dem Einmarsch in die Ukraine steht Russland am Rande der Zahlungsunfähigkeit. Am 25. Mai läuft eine Ausnahmeregelung der USA aus, die es Russland erlaubt, im Ausland eingefrorene Devisenreserven zur Bedienung von Anleihen zu nutzen. Kurz danach werden weitere Zinszahlungen fällig. 

Trotz der westlichen Strafmaßnahmen und russischer Gegen-Sanktionen, die den internationalen Zahlungsverkehr erschweren, ist es der Regierung in Moskau bislang gelungen, sämtliche Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Mit dem Ende der US-Ausnahmeregelung könnte es damit aber vorbei sein.

Nachfolgend die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Thema: 

WIRD DIE AUSNAHMEREGELUNG VERLÄNGERT?

Die Aussichten hierfür sind gering. US-Finanzministerin Janet Yellen zufolge ist zwar noch keine endgültige Entscheidung gefallen, eine Verlängerung sei aber unwahrscheinlich. Anfang März hatte das Office of Foreign Assets Control (OFAC) US-Personen Geschäfte mit dem russischen Finanzministerium, der Zentralbank oder dem Staatsfonds im Zusammenhang mit dem Schuldendienst erlaubt. Diese Ausnahmegenehmigung läuft am 25. Mai aus. 

WAS SPRICHT GEGEN EINE VERLÄNGERUNG?

Kritiker weisen darauf hin, dass Russland bis zum Jahresende Fremdwährungsdarlehen im Volumen von weniger als zwei Milliarden Dollar bedienen müsse. Dem stehe ein Vielfaches von Einnahmen aus Energie-Exporten gegenüber. Sie beliefen sich dank der gestiegenen Preise für Öl und Gas allein im April auf 28 Milliarden Dollar. 

Die Befürworter argumentieren, dass eine Verlängerung die Kriegskasse des russischen Präsidenten Wladimir Putin leere. Russland sei dann gezwungen, seine ausländischen Devisenreserven für den Schuldendienst anzuzapfen. Rund die Hälfte des insgesamt 640 Milliarden Dollar großen Finanzpolsters sind eingefroren. 

WELCHE ZAHLUNGEN WERDEN FÄLLIG?

Am 27. Mai, zwei Tage nach Ablauf der US-Ausnahmeregelung, werden für zwei Staatsanleihen Zinsen in Höhe von 71 Millionen Dollar und 29 Millionen Euro fällig. Für beide Bonds ist die Möglichkeit vorgesehen, die Schulden in einer anderen Hartwährung wie Pfund Sterling oder Schweizer Franken zu bedienen, sollten nicht selbst verschuldete Gründe Russland eine Zahlung in der Ursprungswährung unmöglich machen. Bei dem auf Euro lautenden Bond kann auch in russischen Rubel gezahlt werden. 

Experten bezweifeln allerdings, dass Russland sich auf höhere Gewalt berufen kann. Schließlich seien die westlichen Sanktionen eine Reaktion auf den Einmarsch ins Nachbarland Ukraine. 

Sollte Russland am 27. Mai nicht zahlen können, gibt es eine 30-tägige Nachfrist. Erst nach deren Ablauf wäre ein Zahlungsausfall offiziell. 

Weitere Zinszahlungen in Höhe von insgesamt 235 Millionen Dollar werden am 23. Juni fällig. 

KANN UND WILL RUSSLAND ZAHLEN?

Der russische Finanzminister Anton Siluanow betont, sein Land habe ausreichend Geld, um seine Verbindlichkeiten zu bedienen. Bei einer US-Blockade werde man notfalls in Rubel zahlen. Rein rechtlich müssen Schulden binnen der gesetzten Frist und in der vereinbarten Währung gezahlt werden, um einen Zahlungsausfall zu vermeiden. 

Die Sache sei aber kompliziert, sagt Ian Clark, Partner in der Anwaltskanzlei White & Case. Russland könne Anleihe-Haltern das Geld an die nationale Wertpapier-Verwahrstelle überweisen, die außerhalb der US-Jurisdiktion liege. „Diese Gelder können dann vielleicht nicht transferiert werden, aber Russland hätte damit den Bestimmungen genüge getan und eine Zahlungsunfähigkeit abgewendet – zumindest kurzfristig.“ Unabhängig davon könnte Russland Zahlungen auf einen Termin vor dem 25. Mai vorziehen. 

WARUM WILL RUSSLAND EINE ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT ABWENDEN?

Russland verfügt zwar über ausreichende Mittel für den Schuldendienst. Langfristig ist es aber auf ausländisches Kapital angewiesen. Bei einem Ende der Kämpfe in der Ukraine werde die Regierung sicher versuchen, die gekappten Wirtschaftsbeziehungen zum Westen wieder aufzubauen, sagt Chris Miller, leitender Mitarbeiter der Denkfabrik Greenmantle. Ein Zahlungsausfall würde den Zugang zu den Kapitalmärkten erschweren und die Zinsen in die Höhe treiben. Anders als nach der Annexion der Krim 2014 werde eine Normalisierung der Beziehungen diesmal jedoch länger dauern. 

WAS WÜRDE DIESEN ZAHLUNGSAUSFALL BESONDERS MACHEN?

Normalerweise stellen Staaten ihren Schuldendienst aus Geldmangel ein, wenn ihre Devisenreserven erschöpft sind oder ihr Zugang zum Kapitalmarkt eingeschränkt ist. Bis zum Ukraine-Krieg schien ein Zahlungsausfall Russlands nahezu ausgeschlossen. Dank der Milliardeneinkünfte aus Rohstoff-Exporten wurde die Bonität von Rating-Agenturen gut benotet. „Russland hat den Luxus eines enormen Leistungsbilanz-Überschusses“, sagt Anlagestratege Wouter Sturkenboom vom Vermögensverwalter Northern Trust. „Ein Wendepunkt wäre eine Ende der Ölkäufe durch Europa.“ Das würde Russland erheblich unter Druck setzen.

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Berliner Sony Center bekommt neuen Miteigentümer

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Oslo, 20. Mai (Reuters) – Der norwegische Staatsfonds wird neuer Miteigentümer des Sony Center in Berlin. Für 677 Millionen Euro erwarben die Norweger eine 50-prozentige Beteiligung an der Immobilie, wie der weltgrößte Staatsfonds am Freitag mitteilte. Die übrigen 50 Prozent bleiben im Besitz des kanadischen Pensionsfonds Oxford Properties.

Der Pensionsfonds für kommunale Angestellte in Ontario hatte den 113.000 Quadratmeter großen Komplex am Potsdamer Platz 2017 zusammen mit dem Investor Madison International Realty für 1,1 Milliarden Euro gekauft. Nun wird die Immobilie einschließlich Schulden mit 1,354 Milliarden Euro bewertet. Der im 2000 Jahr eröffnete Komplex mit der charakteristischen Kuppel aus Glas und Stahl wird derzeit modernisiert.

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Luxuskonzern Richemont mit Umsatzrekord – Gewinn enttäuscht

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Zürich, 20. Mai (Reuters) – Der Luxusgüterkonzern Richemont hat die Corona-Krise im Geschäftsjahr 2021/22 überwunden. Der Gewinn kletterte dank der Erholung des Konsums um 61 Prozent auf 2,08 Milliarden Euro, wie der Schweizer Konzern am Freitag mitteilte. Analysten hatten einer Umfrage von Refinitiv zufolge allerdings einen Überschuss von 2,75 Milliarden Euro erwartet.

Die Finanzkosten fielen deutlich höher aus als im Vorjahr, unter anderem wegen Bewertungsverlusten auf Wertpapieren des Luxusmode-Onlinehändlers Farfetch. Der Umsatz des Herstellers von Cartier-Schmuck und Uhren der Marken A. Lange & Söhne oder IWC zog um 46 Prozent auf den Rekordwert von 19,2 Milliarden Euro an. Rund lief es vor allem im Uhrengeschäft.

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Lambrecht setzt auf Wechsel der Innenministerin nach Hessen

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Berlin, 20. Mai (Reuters) – Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) rechnet damit, dass Innenministerin Nancy Faeser (SPD) 2023 das Bundeskabinett verlassen und nach Hessen wechseln wird. „Ich setze darauf, dass Nancy Faeser nicht nur Spitzenkandidatin wird, sondern auch die erste Ministerpräsidentin in Hessen“, sagte sie in einem Interview mit dem Nachrichtenportal „T-online“. Zugleich schloss die SPD-Politikerin aber einen eigenen Wechsel ins Innenministerium aus. 

„Ich habe die Herausforderung angenommen, die Bundeswehr endlich ordentlich auszustatten,“ sagte sie in dem Interview. „Diese Aufgabe werde ich auch erfüllen.“ Es sei „kein Geheimnis“, dass sie sich „immer für die Rechts- und Innenpolitik interessiert“ habe. ​​​​​​​Dennoch schließe sie sich dem Wunsch des Bundeskanzlers Olaf Scholz an. „Mein Ziel am Ende der Wahlperiode ist, dass man rückblickend sagen kann: Sie hat dafür gesorgt, dass die Bundeswehr endlich richtig ausgestattet ist“, sagte Lambrecht.

Lambrecht steht seit Wochen wegen ihrer Amtsführung in der Kritik, hat aber sowohl von Kanzler Scholz als auch SPD-Co-Chef Lars Klingbeil deutliche Rückendeckung bekommen. CDU-Chef Friedrich Merz hatte dagegen am Donnerstag ihre Entlassung gefordert. Im neuen ZDF-Politbarometer erhielt sie einen Zustimmungswert von minus 0,8. 

Schon bei der Kabinettsbildung der Ampel-Koalition war spekuliert worden, dass Faeser Spitzenkandidatin für die SPD bei den Landtagswahlen im Herbst 2023 in Hessen werden könnte. Der amtierende Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) tritt nicht mehr an. In Hessen regiert ein schwarz-grünes Bündnis.

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Bieterkonsortium sichert sich Mehrheit an Aareal Bank

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Frankfurt, 20. Mai (Reuters) – Die Finanzinvestoren Advent, Centerbridge und der staatliche kanadische Pensionsfonds CPPIB biegen mit ihrem zwei Milliarden Euro schweren Übernahmeangebot für die Aareal Bank auf die Zielgerade ein.

Bis Donnerstagabend haben sich die Investoren mit 51,05 Prozent bereits die Mehrheit der Anteile an dem Wiesbadener Immobilienfinanzierer gesichert, wie sie am Freitag mitteilten. Mit ihrer Offerte wollen sie 60 Prozent der Anteile an dem Geldhaus einsammeln. Die Angebotsfrist läuft noch bis zum Dienstag um Mitternacht. Die Investoren bieten den Aareal-Bank-Aktionären 33 Euro je Aktie.

Mit einem ersten Übernahmeversuch waren die Finanzinvestoren im Februar gescheitert. Doch mit ihrer erhöhten neuen Offerte haben sie die widerspenstigen Hedgefonds Petrus und Teleios bereits auf ihre Seite gezogen.

Diese hatten den ersten Vorstoß zu Fall gebracht. Petrus und Teleios, der Londoner Fonds Talomon und der tschechische Unternehmer Daniel Kretinsky haben sich verpflichtet, ihre Beteiligung von zusammen 37 Prozent an Advent und Centerbridge zu verkaufen. Bei ihrem ersten Vorstoß hatten die Investoren die selbstgesetzte Schwelle von 60 Prozent der Aareal-Bank-Anteile deutlich verfehlt.

Bieterkonsortium sichert sich Mehrheit an Aareal Bank

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Inflation ist nicht das Hauptproblem der Zentralbanken

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Norwegen Inflation Fonds Big Picture Bank

Ein Marktkommentar von Svein Aage Aanes, Head of Fixed Income, DNB Asset Management:

„Die Inflation wird bald, wenn nicht schon geschehen, ihren Höchststand erreichen und dann wieder sukzessive abflachen. Leider ist dies nicht das Hauptproblem für die Zentralbanken, sondern eher die Tatsache, dass die Lohnentwicklung auf den angespannten Arbeitsmärkten deutlich zugenommen hat.

Dies ist insofern Anlass zur Sorge, als es letztlich die Lohnentwicklung ist, die im Laufe der Zeit zu einer anhaltenden Inflation führen kann. Die Zentralbanken müssen somit die Lohnentwicklung unter Kontrolle bekommen, um die Verankerung der Inflationserwartungen zu stützen. Die Zinssätze werden zur Inflationsbekämpfung und zur Stabilisierung der Inflationserwartungen so weit angehoben werden wie letztendlich nötig.

Ein Blick auf die letzten 25 Jahre zeigt, dass die Inflation in den USA und Europa gering und dabei recht stabil war. Dies kann man als großen Erfolg der Geldpolitik und des Zentralbankwesens der letzten Jahrzehnte verbuchen. In den 1990er Jahren glaubten nur wenige, dass die Zentralbanken in der Lage sein würden, die Inflation einzudämmen, so dass die Preise von Vermögenswerten (z. B. 10-Jahres-Zinsen) vermutlich eine erhebliche Inflationsrisikoprämie enthielten.

Mit zunehmender Glaubwürdigkeit der Zentralbanken ist diese Inflationsrisikoprämie auf den Märkten gesunken und die Verhandlungen über Löhne und Preise sind dadurch leichter geworden. Die Zentralbanken werden sich hüten, ihren guten Ruf aufs Spiel zu setzen, selbst wenn sie den Volkswirtschaften damit kurzfristig Schaden zufügen sollten. Vermutlich geht das Prozedere auch in Zukunft weiter, da die Themen Geldpolitik und Makroökonomie naturgemäß ziemlich ungenaue Angelegenheiten sind (um nicht zu sagen: eine Wissenschaft). Es wird schwierig sein, „die Luft kontrolliert aus dem Ballon zu lassen“. 

Dies führt uns zu dem Risiko einer Stagflation. Das Risiko einer Stagflation im strengen technischen Sinne, d. h. einer Rezession, die in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit negativem Wachstum bei gleichzeitig hoher Inflation gemessen wird, hat deutlich zugenommen. In einer Situation, in der die Zentralbanken die Wirtschaftstätigkeit dämpfen und negative Produktionslücken schaffen wollen, ist ein Stagflationsszenario keineswegs unwahrscheinlich.

Eine Stagflation im umgangssprachlichen Sinne, d. h. eine längere Periode schwachen Wachstums und hoher Inflation (man denke an die 1970er Jahre), ist wesentlich unwahrscheinlicher, da ich davon ausgehe, dass die Zentralbanken die Inflation erfolgreich bekämpfen werden.

Wie hoch die Zinssätze sein müssen, um die Ziele der Zentralbanken zu erreichen, bleibt offen. Die Zentralbanken selbst wissen es nicht, wie die rasche Kehrtwende der Fed im vergangenen Jahr gezeigt hat. Sie sind in jedem Fall bereit, das Notwendige zu veranlassen. Wenn die Fed die Zinsen auf 5 % anheben muss, wird sie das tun. Aus meiner Sicht müsste ein Leitzins in der Größenordnung von 2 bis 3 % ausreichen, da das Wirtschaftswachstum bereits wieder anzieht. Aber wer weiß.“

Inflation ist nicht das Hauptproblem der Zentralbanken

Titelfoto von Svein Aage Aanes (Quelle: DNB Asset Management)

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Tesla-Chef Musk weist Vorwürfe sexueller Belästigung zurück

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Whistleblower musk Tesla
--FILE--Tesla CEO Elon Musk is pictured during a delivery ceremony at the sales center of Tesla in Jinqiao, Shanghai, China, 23 April 2014. Tesla CEO Elon Musk and the electric car company have agreed to pay a total of $40 million and make a series of concessions to settle a government lawsuit alleging Musk duped investors with misleading statements about a proposed buyout of the company. Tesla and Musk will each pay $20m to settle the case. The settlement will require Musk to relinquish his role as chairman for at least three years, but he will able to remain as CEO. The Securities and Exchange Commission announced the settlement Saturday, just two days after filing a case seeking to oust Musk as CEO.

Oakland, 20. Mai (Reuters) – Tesla-Chef Elon Musk hat Vorwürfe sexueller Belästigung als „völlig unwahr“ zurückgewiesen. Das Nachrichtenportal „Business Insider“ hatte am Donnerstag berichtet, der Milliardär habe 2016 eine Flugbegleiterin in einem Privatjet sexuell belästigt.

Musks Raumfahrtfirma SpaceX habe 2018 250.000 Dollar gezahlt, um eine Klage der namentlich nicht genannten Frau beizulegen, die ihn unter anderem beschuldigte, sich vor ihr entblößt zu haben und ihren Oberschenkel gerieben zu haben. Auf Twitter schrieb der Tesla-Gründer: „Und fürs Protokoll: Diese wilden Anschuldigungen sind absolut unwahr.“

Der Bericht zitierte dabei eine ebenfalls anonyme Freundin der Flugbegleiterin, die im Rahmen des außergerichtlichen Vergleichs eine Erklärung abgegeben hatte. Reuters konnte den Bericht von „Business Insider“ nicht verifizieren. Weder Musk noch SpaceX antworteten auf Anfragen nach einer Stellungnahme. Von „Business Insider“ war zunächst kein Kommentar erhältlich. 

In einem anderen Beitrag zuvor hatte Musk geschrieben, dass die Angriffe gegen ihn politisch motiviert seien. Am Mittwoch hatte der Tesla-Chef getwittert, er werde nicht mehr die Demokraten wählen, sondern die Republikaner.

Der Bericht solle seine Pläne für die anvisierte 44 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Kurznachrichtenanbieters TwitterTWTR.N durchkreuzen. „Aber nichts wird mich davon abhalten für eine gute Zukunft und euer Recht auf freie Meinungsäußerung zu kämpfen“, twitterte Musk. Er trat zudem Sorgen von Anlegern entgegen, dass der Zukauf ihn ablenke. „Tesla habe ich 24/7 im Kopf.“ Fünf Prozent seiner Zeit verwende er für die geplante Akquisition. „Das ist keine Raketenwissenschaft.“ 

Die Aktien des Elektroautobauers Tesla haben ein Drittel ihres Wertes verloren, nachdem Musk im April Papiere verkauft hatte, um die Twitter-Übernahme zu finanzieren.

Tesla-Chef Musk weist Vorwürfe sexueller Belästigung zurück

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Titelfoto: Copyright [Chinalmages] /Depositphotos.com

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Dax geht zum Wochenschluss auf Erholungskurs

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Frankfurt, 20. Mai (Reuters) – Nach seinen jüngsten Verlusten ist der Dax am Freitag mit einem Plus in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex gewann 0,7 Prozent auf 13.974 Zähler. Zuletzt hatten Investoren angesichts düsterer Wirtschaftsaussichten eher einen Bogen um Aktien gemacht. Für Auftrieb sorgte am Freitag, dass China den Referenzzins für Kredite mit fünfjähriger Laufzeit stärker als erwartet um 15 Basispunkte gesenkt hatte. Dieser beeinflusst die Hypotheken. Die Behörden versuchen dadurch den Häusermarkt anzukurbeln und somit die Konjunkturabschwächung abzufedern.

Zu den größten Gewinnern im Dax zählten in den ersten Minuten Zalando und Daimler Truck die jeweils um 2,3 und 1,8 Prozent zulegten. Adidas und Puma gehörten mit einem Abschlag von 1,5 und einem Prozent dagegen zu den schwächsten Werten.

Dax geht zum Wochenschluss auf Erholungskurs

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Titelfoto: Symbolfoto

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