Samstag, März 14, 2026
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Schweizer Börse hebt zu Wochenbeginn ab

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Zürich, 23. Mai (Reuters) – Nach mehreren Wochen mit einem schwachen Trend ist die Schweizer Börse mit deutlichen Kursgewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Der SMI notierte am Montag kurz vor Handelsschluss um 1,3 Prozent höher auf 11.454 Punkten. Gefragt waren vor allem Finanzwerte. Händler erklärten, die Aussicht auf steigende Zinsen haben die Anleger in Banken- und Versicherungstitel gelockt. So hob die US-Grossbank JP Morgan im Rahmen einer Investorenkonferenz ihre Prognose für die Zinserträge an. 

Unter den Schweizer Standardwerten waren UBSU mit einem Plus von 3,2 Prozent Spitzenreiter. Rivale Credit Suisse rückte 2,8 Prozent vor. Die Papiere der Versicherer Swiss Life und Zurich verteuerten sich um jeweils knapp zwei Prozent. Zu den wenigen Verlierern gehörten der Computerzubehör-Hersteller Logitech sowie Swisscom. 

Die V-Zug-Aktien sackten sieben Prozent ab. Wegen Lieferketten-Engpässen und steigenden Beschaffungskosten hat der Haushaltgeräte-Hersteller eine Gewinnwarnung herausgegeben. Das bislang für das erste Halbjahr in Aussicht gestellte Betriebsergebnis liege nicht mehr in Reichweite.

Schweizer Börse hebt zu Wochenbeginn ab

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Tarif-Gesprächsrunde für Stahlkocher ohne Ergebnis

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Düsseldorf, 23. Mai (Reuters) – Bei den Tarifgesprächen für die rund 68.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie hat es auch in der zweiten Runde keine greifbaren Ergebnisse gegeben. Die Gewerkschaft IG Metall droht nun mit einer Eskalation. Die Gespräche in Düsseldorf seien nach nur zwei Stunden beendet worden, teilte sie mit. Die Gewerkschaft fordert 8,2 Prozent mehr Lohn für die Stahlkocher, die Arbeitgeber hatten in der ersten Gesprächsrunde Mitte Mai eine Einmalzahlung in Höhe von 2100 Euro für eine Laufzeit von zwölf Monaten angeboten. Die Gewerkschaft hatte dies als nicht ausreichend abgelehnt. 

„Wir lassen uns diese Tarifrunde nicht durch eine Einmalzahlung abkaufen“, sagte der Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer Knut Giesler: „Die Stahlbranche hat seit Monaten volle Auftragsbücher und die Gewinne sprudeln.“ Die Tarifkommission der IG Metall werde am Mittwoch über das weitere Vorgehen beraten: „Mit dem Angebot einer Einmalzahlung ist die Eskalation des Konfliktes vorprogrammiert.“ Die Friedenspflicht endet am 31. Mai. 

Die Arbeitgeber hatten dagegen erklärt, es bestehe die Gefahr, dass eine sich weiter verschärfende Lage in der Ukraine und insbesondere eine Unterbrechung der Versorgung der deutschen Industrie mit Erdgas zu einem schlagartigen, dramatischen Einbruch der Wirtschaftstätigkeit in Deutschland führe. Die Forderung der IG Metall entspreche auch nicht annähernd dem Gebot der Stunde.

Die Stahlindustrie mit Konzernen wie Thyssenkrupp, Salzgitter und Arcelor profitiert von den stark gestiegenen Werkstoffpreisen, kämpft aber selbst mit den in die Höhe geschossenen Rohstoff- und Energiekosten. Zudem schwächelt aufgrund von Lieferkettenproblemen die Nachfrage der Automobilindustrie.

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EU-Staaten dürfen auch 2023 hohe Schulden machen – Lindner warnt davor

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Lindner Deutschland Steuern Geldwäsche China

Brüssel/Berlin, 23. Mai (Reuters) – EU-Staaten werden auch 2023 hohe Schulden machen können. Sie müssen die Obergrenzen zur Neuverschuldung und Gesamtverschuldung erst 2024 wieder einhalten, wie die EU-Kommission am Montag vorschlug. Eine Blockade dagegen ist nicht in Sicht, wohl aber Kritik. Bundesfinanzminister Christian Lindner warnte die EU-Partner, zu viele Schulden zu machen und damit die ohnehin schon hohe Inflation weiter anzuheizen. 

„Man kann abhängig werden von Staatsverschuldung. Und wir müssen die Sucht nach immer mehr Verschuldung beenden – so schnell wie möglich“, sagte der FDP-Vorsitzende in Brüssel vor Beratungen mit den europäischen Finanzministern. Die Bekämpfung der Inflation müsse jetzt Priorität haben. Sie sei eine Gefahr für die Wirtschaft. „Sie kann auch ein Verarmungsprogramm für viele Menschen sein.“ Nötig seien geringere Defizite, weniger Schulden und Subventionen. „Das ist unser Beitrag zur Bekämpfung der Inflation.“ In Deutschland ist die Teuerungsrate im April auf den höchsten Stand seit mehr als 40 Jahren gestiegen.

Die EU-Kommission argumentiert mit der hohen Unsicherheit im Zuge des Krieges in der Ukraine. Spaniens Wirtschaftsministerin Nadia Calvino begrüßte den Vorschlag der Brüsseler Behörde. „Ich denke, dass es positiv ist.“ Österreichs Finanzminister Magnus Brunner äußerte Verständnis. Nach 2023 müsse es aber eine Rückkehr zu nachhaltigeren Budgets in den EU-Staaten geben. Lindner ergänzte, er habe den Vorschlag der Kommission zur Kenntnis genommen. Es gehe jetzt nicht um Blockade, sondern die richtigen Prioritäten. Die jüngsten Wirtschaftsprognosen der Kommission deuteten auf eine Normalisierung hin. Sie hätten andere Schlussfolgerungen erlaubt. 

Eigentlich sollten die Regeln, die die Neuverschuldung von EU-Staaten auf drei Prozent und die Gesamtverschuldung auf 60 Prozent der jeweiligen Wirtschaftsleistung begrenzen, ab 2023 wieder greifen. Sie sind seit 2020 ausgesetzt, um den Ländern im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie mehr Spielraum zu geben. Der sogenannte Stabilitätspakt soll den Wert des Euro schützen und zu große Unterschiede innerhalb der Währungsunion verhindern. Gegen die Regeln wurde in der Vergangenheit aber immer wieder verstoßen, ohne dass dies spürbare Konsequenzen gehabt hätte. Die südlichen EU-Länder fordern seit längerem eine Reform. 

In ihrer Frühjahresprognose hatte die Brüsseler Behörde zuletzt ihre Wachstumserwartungen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine deutlich gestutzt. Für die Euro-Zone wird dieses Jahr nur noch ein Plus von 2,7 statt bisher 4,0 Prozent erwartet. Die konjunkturelle Erholung von der Pandemie fällt also schwächer aus. 

LINDNER WILL SCHULDENBREMSE 2023 UNBEDINGT EINHALTEN 

Lindner sagte, Deutschland werde von der Möglichkeit zu mehr Schulden keinen Gebrauch machen. Die im Grundgesetz verankerte – wegen der Pandemie aber ebenfalls seit 2020 ausgesetzte – Schuldenbremse solle 2023 wieder eingehalten werden. Das kommt bei der Neuverschuldung einer Vollbremsung nahe. 

Die EU-Kommission hatte im März bereits angekündigt, die sogenannte Zwanzigstel-Regel für hoch verschuldete Staaten 2023 nicht anwenden zu wollen. Danach müssen Euro-Länder mit einer Schuldenquote von über 60 Prozent jedes Jahr ein Zwanzigstel der Differenz zwischen 60 Prozent und der tatsächlichen Quote abbauen. Das würde vor allem Griechenland und Italien hart treffen, die die höchsten Schuldenstände haben. Rund um den Globus sind die Schulden in der Corona-Krise nach oben geschossen, so dass ein Abbau um ein Zwanzigstel auch immer anspruchsvoller wird.

In Italien liegt die Schuldenquote mittlerweile bei 160 Prozent und in Griechenland bei mehr als 200 Prozent. Deutschland steht dagegen viel besser da. 2021 lag die Quote bei 69,3 Prozent, sie dürfte dieses Jahr nach Einschätzung der Bundesbank deutlich sinken. Lindner will nach früheren Angaben in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts die Vorgabe von maximal 60 Prozent wieder erfüllen.

EU-Staaten dürfen auch 2023 hohe Schulden machen – Lindner warnt davor

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Scholz sagt Niger langfristige Hilfen zu

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Scholz
Brussels, Belgium. 21th January 2020.Finance Minister of Germany Olaf Scholz attends a Finance Ministers' Economic and Financial Affairs Council (ECOFIN) meeting.

Niamey, 23. Mai (Reuters) – Bundeskanzler Olaf Scholz hat bei seinem Besuch in Niger dem westafrikanischen Land eine langfristige Unterstützung zugesagt. Es solle Hilfe bei der Militärausbildung, im Bildungsbereich, Gesundheitswesen und der Landwirtschaft geben, sagte Scholz am Montag in Nigers Hauptstadt Niamey. „Wir müssen jetzt darüber sprechen, wie eine langfristige Perspektive entwickelt werden kann“, fügte er hinzu.

Die Ausbildung von Spezialkräften der nigrischen Armee endet zwar Ende des Jahres, man sei aber auf der Suche nach einem Nachfolgeprojekt. „Die Situation in der Sahel-Zone insgesamt ist sehr schwierig“, betonte Scholz. In deutschen Regierungskreisen hieß es, Niger werde als Stabilitätsanker in der krisengebeutelten Region angesehen. Nigers Präsident Mohamed Bazoum fordertefinanzielle Unterstützung für sein Land. „Wir brauchen vor allem im Bildungsbereich mehr Hilfe“, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Zuvor hatte der Kanzler bei seiner ersten Afrika-Reise Bundeswehrsoldaten im Militärcamp in Tillia etwa 80 Kilometer entfernt von der malischen Grenze besucht. Dort sind derzeit 180 Bundeswehrsoldaten eingesetzt. Nach Angaben des stellvertretenden Lagerkommandeurs sind seit Beginn des Einsatzes 2018 rund 500 Spezialkräfte der nigrischen Armee ausgebildet worden.

Allein in diesem Jahr seien zudem 15 Ausbilder geschult worden. „Jetzt wird es für uns darum gehen, dass wir ein gutes Anschlussprojekt identifizieren“, kündigte Scholz an. Deutschland hatte sein Engagement für das westafrikanische Land seit 2015 massiv aufgestockt. Hintergrund war auch, dass Routen der illegalen Migration durch Niger Richtung EU führten. Zudem hat ein lokaler Ableger radikal-islamischen IS-Miliz in der Sahel-Region Fuß gefasst. 

Der Kanzler verwies darauf, dass der Bundestag gerade die beiden Sahel-Mandate verlängert habe. Diese sehen etwa einen verstärkten Einsatz im Rahmen des UN-Einsatzes Minusma in Mali vor. Die Bundesregierung verlangt von den Vereinten Nationen (UN) aber, dass der Schutz der Soldaten nach dem Abzug der französischen Truppen etwa mit Kampfhubschraubern abgesichert wird. 

Die Ausbildung von Soldaten der Armee Malis hat die Bundeswehr dagegen gestoppt, unter anderem weil die dortige Militärjunta mit russischen Söldnern zusammenarbeitet und demokratische Wahlen hinausschiebt. Mali war erst vor drei Tagen aus der multinationalen Sahel-Sicherungstruppe ausgetreten, die gemeinsam gegen Islamisten in der Region kämpfen soll. An den sogenannten G5-Truppe waren bisher Niger, Tschad, Burkina Faso, Mauretanien und Mali beteiligt. Der Schritt isoliert Mali, gegen das die westafrikanischen Staaten Sanktionen erlassen hatten, noch weiter. Die Islamisten haben in der Region Tausende Menschen getötet und Millionen in die Flucht getrieben. 

Die Beteiligung der Bundeswehr an dem europäischen Ausbildungseinsatz EUTM soll deshalb künftig vor allem auf Niger konzentriert werden, das etwas weniger von der islamistischen Gewalt betroffen ist. Der Kanzler hatte zuvor auf seiner ersten Afrika-Reise im Amt Senegal besucht, das derzeit den Vorsitz der Afrikanischen Union innehat und wird dann nach Südafrika weiterreisen.

Scholz sagt Niger langfristige Hilfen zu

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Aktionäre nicken US-Börsen-Aus von chinesischem Fahrdienst Didi ab

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Hongkong, 23. Mai (Reuters) – Die Eigner des chinesischen Fahrdienstvermittlers Didi haben dem geplanten Rückzug von der Wall Street zugestimmt. In einer außerordentlichen Hauptversammlung am Montag votierten 96,26 Prozent der Aktionäre für das Delisting der Hinterlegungsscheine (ADS) von der New Yorker Börse (NYSE), wie aus offiziell eingereichten Unterlagen ersichtlich wurde. Bis der Rückzug aus den USA in trockenen Tüchern ist, will Didi eigenen Angaben zufolge bei keiner anderen Börse anklopfen.

Der Uber-Konkurrent hatte seinen Gang auf das Parkett in New York im vergangenen Juni gegen den Willen der chinesischen Behörden durchgezogen und war verstärkt ins Visier der Aufsichtsbehörden in der Volksrepublik geraten. „Es ist die einzige Option für die Aktionäre“, sagte Thomas Hayes vom Vermögensverwalter Green Hill Capital. Die Firma würde „im Fegefeuer landen, wenn sie auf ihrem Ungehorsam gegenüber der chinesischen Regierung bestehen würde.“ Die mächtige chinesische Aufsichtsbehörde CAC hatte eine Vielzahl von Didi-Apps verboten und dem Unternehmen die Registrierung neuer Nutzer mit Verweis auf Datenschutzbedenken untersagt. 

Die Aktienemission des 2012 gegründeten Unternehmens war mit rund 4,4 Milliarden Dollar der größte Börsengang eines chinesischen Konzerns in den USA seit dem IPO des Online-Händlers Alibaba gewesen. Der japanische Technologieinvestor Softbank hält 21,5 Prozent an Didi. Ein weiterer Großinvestor ist Uber.

Die Aktien von Didi notierten am Montag in New York mehr als sieben Prozent im Plus bei 1,61 Dollar. Seit Jahresbeginn haben sie mehr als 70 Prozent verloren. Im Dezember hatte die Firma ihre Rückzugspläne bekanntgegeben.

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Wall Street fester – Bankenwerte im Plus

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Frankfurt, 23. Mai (Reuters) – An der Wall Street haben sich die Anleger nach den Verlusten in der alten Woche am Montag wieder an Aktienkäufe herangewagt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann im frühen Handel 1,2 Prozent auf 31.623 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 1,1 Prozent auf 3944 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq zog 0,9 Prozent auf 11.461 Punkte an.

Die Aussicht auf steigende Zinsen stützte den Finanzsektor. Papiere der Banken JP Morgan und Goldman Sachs legten bis zu 3,2 Prozent zu. Übernahmespekulationen trieben die Aktien des Cloud-Dienstleisters VMWareVMW.N um knapp 20 Prozent nach oben. Medienberichten zufolge ist der Chiphersteller Broadcom in Gesprächen, um sich das Unternehmen einzuverleiben. Papiere von Broadcom fielen um knapp fünf Prozent. 

Die Aktien der Pockenimpfstoff- und Arzneimittel-Hersteller, SIGA Technologies und GeoVax Labs schossen um sieben beziehungsweise 45 Prozent nach oben. Die USA haben ihren dritten Verdachtsfall einer Virusinfektion mit Affenpocken identifiziert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet mit steigenden Zahlen und weitet die Überwachung auf Länder aus, in denen die Krankheit normalerweise nicht auftritt.

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Großauftrag der US-Armee für Airbus im Wert von über 1,5 Mrd Dollar

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Berlin, 23. Mai (Reuters) – Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Hubschrauber-Großauftrag der US-Armee im Wert von potenziell mehr als 1,5 Milliarden Dollar an Land gezogen.

Es handele sich um einen Folgevertrag, der die Lieferung von Ersatzteilen, Material und technischer Unterstützung für die gesamte UH-72A- und UH-72 B Lakota-Flotte der Armee mit 482 Nutz- und Schulungshubschraubern vorsehe, teilte Airbus am Montag mit.

Der sogenannte CLS-Vertrag mit der U.S. Army sei der größte leistungsbezogene Vertrag dieser Art für Hubschrauber von Airbus weltweit. Die US-Armee setzt die Modelle UH-72A und UH-72B für viele Missionen ein, darunter die Drogenbekämpfung und Einsätze an der Südwestgrenze für die Nationalgarde der Armee.

Großauftrag der US-Armee für Airbus im Wert von über 1,5 Mrd Dollar

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Lauterbach – Müssen schnell und hart auf Affenpocken reagieren

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Genf, 23. Mai (Reuters) – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach fordert ein entschlossenes Vorgehen gegen die Verbreitung von Affenpocken. „Der weltweite Ausbruch der Affenpocken-Infektionen ist so ungewöhnlich, dass wir uns Sorgen machen müssen, ob er so abläuft wie frühere Affenpocken-Ausbrüche“, sagte Lauterbach am Montag in Genf.

Man müsse jetzt schnell und hart reagieren, um einen globalen Ausbruch wieder einzudämmen. Lauterbach kündigte für Dienstag konkrete Empfehlungen etwa zu Quarantäne-Maßnahmen an. Darüber hinaus würden Vorbereitungen für die mögliche Beschaffung von Impfstoffen getroffen. „Eine Impfung der allgemeinen Bevölkerung ist hier nicht im Gespräch“, sagte der SPD-Politiker. Vielmehr werde über Impfempfehlungen für besonders gefährdete Personen nachgedacht.

Zum jetzigen Zeitpunkt wisse man, dass sich in erster Linie Männer infizieren, die Sex mit anderen Männern gehabt haben. „Ich appelliere an all diejenigen, die insbesondere anonymen Sex mit Männern gehabt haben, dass man hier vorsichtig ist, auf entsprechende Hautveränderungen achtet, Fieber ernst nimmt und sich im Falle eins Verdachtes sehr schnell in entsprechende medizinische Behandlung begibt“, sagte Lauterbach. Man müsse die Risikogruppen ehrlich ansprechen. „Das ist zum Schluss auch zum Schutze dieser Risikogruppen und darf nicht falsch verstanden werden als eine Stigmatisierung von Männern, die Sex mit Männern haben.“ Zum jetzigen Zeitpunkt sei das die Gruppe, in der sich die Affenpocken am stärksten ausbreite. „Das kann sich jederzeit ändern und um dies zu verhindern muss schnell und ehrlich reagiert werden.“

Affenpocken treten hauptsächlich in West- und Zentralafrika auf und nur sehr selten andernorts, was die gegenwärtigen Ausbrüche ungewöhnlich macht. Seit Anfang Mai werden zunehmend Fälle in Europa festgestellt. Zu den Symptomen gehören Fieber, Kopfschmerzen und Hautausschläge, die meist im Gesicht beginnen und sich auf den Rest des Körpers ausbreiten.

Lauterbach – Müssen schnell und hart auf Affenpocken reagieren

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Arrow Electronics startet Innovators Award 2022

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Arrow Electronics startet Innovators Award 2022

Auch in diesem Jahr setzt Arrow Electronics seinen Innovators Award fort. Ab sofort können sich Hardware-Start-ups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Teilnahme am Innovators Award 2022 bewerben, der bereits zum fünften Mal stattfindet.

Die Unternehmen Arrow, Analog Devices, BatchOne, Infineon, Molex und Munich Re unterstützen, begleiten und prämieren mit dem Award Innovationen unter anderem aus den Bereichen Elektrotechnik, IoT und DeepTech.

Um teilnehmen zu können, reichen Einzelpersonen, Gruppen oder Unternehmen eine kurze Beschreibung zu ihrem Prototypen und dessen aktuellen Status sowie zum Zielmarkt und Geschäftsmodell für ihre Projektidee ein. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2022.

Die Projektphase des Innovators Award beginnt mit dem Tag der Bewerbung und läuft bis Oktober 2022. In diesem Zeitraum entwickeln und optimieren die Teilnehmer ihre Prototypen weiter. Wie schon in den Jahren zuvor unterstützen Elektronik-Designer, Ingenieure und Mentoren die Teilnehmer in dieser Phase. Das Mentoring umfasst Support für die Entwicklung, Vermarktung und Produktion. 

Die Preisverleihung findet im Oktober 2022 statt. Dabei präsentieren die Teilnehmer ihr Produkt der Jury, bestehend aus den oben genannten Unternehmen. Die Jury beurteilt die eingereichten Produkte anhand der Kriterien Innovationsgrad, technische Schwierigkeit und Lösungsansatz sowie Business Case und Team. Der Preisträger des Wettbewerbs erhält individuelle Unterstützung bei der Entwicklung oder Vermarktung in Höhe von 20.000 Euro.

„Im Rahmen unseres Awards haben wir in den letzten Jahren viele Startups mit herausragender Innovationsleistung kennengelernt, und wir freuen uns, dass das Interesse an dieser Auszeichnung stetig zunimmt“, sagt Matthias Knoppik, Vice President Sales EMEA Central, Arrow Electronics. „Viele Teilnehmer aus den vergangenen Jahren haben wegweisende Produkte hervorgebracht, und wir arbeiten kontinuierlich mit diesen Unternehmen weiter, um sie auf ihrem Weg bestmöglich zu unterstützen.“

Interessenten können sich auf der folgenden Webseite für den Arrow Innovators Award registrieren:
www.arrow.com/innovator2022

Bild pixabay

Quelle Arrow Electronics

UBS – Unsere Kunden bleiben an der Börse an der Seitenlinie

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Zürich, 23. Mai (Reuters) – Viele Kunden der Schweizer Großbank halten sich angesichts der Ausschläge an den Finanzmärkten mit Transaktionen derzeit zurück. „Man sieht, dass sich die Kunden nicht unbedingt aus dem Markt zurückziehen, sie sind immer noch engagiert“, sagte Konzernchef Ralph Hamers am Montag zum Fernsehsender CNBC.

„Aber sie fügen nichts hinzu, sie stehen mehr oder weniger an der Seitenlinie und warten darauf, dass sich die Dinge klären, ob es eine Richtung gibt, der sie folgen können“, sagte er weiter. Hamers kündigte an, dass der weltgrößte Vermögensverwalter am Dienstag in Singapur ein neues digitales Produkt namens Circle One lancieren werde, das bei einem erfolgreichem Start auch auf anderen Märkten eingeführt werden könnte.

UBS – Unsere Kunden bleiben an der Börse an der Seitenlinie

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