Samstag, März 14, 2026
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Nachhaltigkeit fängt bei truemorrow vor der eigenen Haustür an

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truemorrow

Wir sind echte Berliner ‒ truemorrow zeigt, was Berlin alles kann, um wirklich nachhaltig zu sein

Nachhaltig bedeutet heutzutage nicht nur, natürliche Produkte herzustellen, sondern auch seine Produktionsketten so nachhaltig und fair wie möglich zu gestalten. Das Berliner Startup truemorrow hat seine Wertschöpfung ganz neu gedacht und zeigt, wie viel seine Heimatstadt zu bieten hat. truemorrow entwickelt kompromisslos nachhaltige Körperpflegeprodukte und fördert damit sogar Berlin als Standort in vielen Bereichen, die man auf den ersten Blick gar nicht erkennt. 

Für den truemorrow-Gründer Simon Prinz ist das alles eigentlich ganz simpel: „Berlin bietet uns wahnsinnig viele Möglichkeiten, unsere gesamte Wertschöpfungskette auf Nachhaltigkeit zu optimieren, dabei mit unseren lokalen Partnern zu wachsen und unsere Stadt an vielen Stellen nachhaltig und sozial zu fördern.“

Insgesamt arbeitet das junge Unternehmen mit mehr als 100 Partnern in der Hauptstadtregion zusammen. So zum Beispiel mit den Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (BWB) in einer ganzen Reihe von Arbeitsschritten. „Der faire Umgang mit den Menschen ist uns besonders wichtig. Wir kennen unsere Partner persönlich und testen vorab jeden einzelnen Produktionsschritt. Nur geeignete und nicht zu schwierige Arbeiten werden dorthin übergeben. Unsere fleißigen Helfer:innen dort lieben besonders das Konfektionieren unserer toll duftenden Seifen, Shampoos und nachhaltigen Deo-Sticks“, beschreibt Simon Prinz.

So entstehen auch Möglichkeiten, komplett neue Produkte zu entwickeln. Klassische Kosmetika sind oft mit schädlichen Inhaltsstoffen versehen und in Einwegplastik verpackt; das ist für truemorrow allerdings keine Option. Ihre Naturkosmetikprodukte wie feste Seifen, feste Shampoos oder feste Deodorants werden per Hand hergestellt und hier in Berlin von BWB gelabelt und verpackt. Auch die Rasierklingen werden dort händisch plastikfrei verpackt, und sogar der innovative, in Friedrichshain selbstentwickelte Seifen-Magnethalter mit Saugnapf wird mitten in Berlin per Hand gefertigt und verpackt.

Aber auch kreative Arbeiten werden lokal in Berlin ausgeführt. So werden zum Beispiel die veganen und nachhaltigen Kork-Schutzhüllen für Zahnbürsten und Reisetaschen mit Studierenden der Berliner Mode- und Design-Universitäten entwickelt und von ihnen handgenäht. „Für unsere Werkstudent:innen ist dies eine kreative und wirklich sinnstiftende Arbeit, die ihnen gleichzeitig den direkten Praxisbezug zu ihrer Ausbildung bietet.“

Damit auch die Transportwege so lokal und nachhaltig wie möglich sind, lagert truemorrow bei einem inhabergeführten Berliner Logistikdienstleister ein, der jedes Paket per Hand in innovativen Graspapierkartons plastikfrei verpackt und von dort deutschlandweit klimaneutral versendet. Außerdem beliefert truemorrow mit ihrer lokalen Partnerfirma Dropp rund eine Million Berliner:innen umweltfreundlich per Lastenrad und innerhalb von nur 3 Stunden nach dem Onlinekauf: 100 Prozent lokal, nachhaltig und komfortabel.

Auch der lokale Einzelhandel wird unterstützt. Berliner Unverpacktläden, Bio-Supermärkte, Apotheken und die ersten EDEKA-Filialen haben die Produkte im Angebot; und auch mehr und mehr Zahnarztpraxen nutzen Produkte von truemorrow Dental für ihre Behandlung. „Wir freuen uns sehr, dass unsere modernen Zahnpflegeprodukte besonders bei Zahnärzt:innen so positiv aufgenommen werden.“
 Dank des enormen Entwicklungsaufwands des Friedrichshainer Startups haben die Praxen nun erstmals eine wirklich nachhaltige und wirksame Alternative zu den konventionellen Produkten gefunden, die sie auch gerne ihren Patient:innen empfehlen. 

Mit aktuell rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzt sich truemorrow für die Stärkung   lokaler Berliner Partnerunternehmen ein und macht neben der täglichen Körperpflege auch unsere Hauptstadt Tag für Tag ein Stück nachhaltiger. Die Produkte von truemorrow, wie die neue natürliche Zahnpasta, nachhaltige Kinderseife und zahlreiche weitere hochwertige Körperpflegeprodukte, sind im Netz unter www.truemorrow.de und bei mehr und mehr Einzelhandelspartnern erhältlich.

Quelle CandyStorm PR

BioNTech plant Impfstoff-Zulassung für Kleinkinder – Drei Dosen nötig

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Frankfurt, 23. Mai (Reuters) – Kinder unter fünf Jahren benötigen drei Dosen des Covid-19-Impfstoffs von BioNTech und Pfizer für einen ausreichenden Schutz. Drei Impfungen erzeugten starke Immunantworten und eine hohe Wirksamkeit, teilten das Mainzer Biotechunternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer am Montag mit. Die beiden Partner veröffentlichten erste Ergebnisse aus ihrer klinischen Studie der Phase 2/3 mit Kindern im Alter von sechs Monaten bis unter fünf Jahren.

Demnach wurde eine Wirksamkeit von gut 80 Prozent gegen eine symptomatische Covid-Erkrankung nach der dritten Dosis beobachtet, während die hochansteckende Omikron-Variante vorherrschte. Die Impfungen seien gut vertragen worden, die Nebenwirkungen mild bis moderat gewesen. Bei einer Zulassung wäre es der erste verfügbare Covid-Impfstoff für Kinder unter fünf Jahren. 

„Wir bereiten derzeit die entsprechenden Unterlagen vor und gehen davon aus, dass wir den Einreichungsprozess für die Notfallzulassung in den USA noch in dieser Woche abschließen können“, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin. Einreichungen bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA und anderen Behörden weltweit sollen in den kommenden Wochen folgen.

Bislang ist der Impfstoff in der EU und den USA nur zum Einsatz bei Kindern ab fünf Jahren freigegeben. Sie erhalten zwei Dosen wie Jugendliche ab zwölf Jahren und die Erwachsenen, allerdings in einer niedrigeren Dosis von zehn Mikrogramm – ein Drittel der Erwachsenendosis. Die Dosierung für unter Fünfjährige ist mit drei Mikrogramm nochmals deutlich niedriger. In Deutschland gibt es rund vier Millionen Kinder unter fünf Jahren.

Die Impfserie bei Babys und Kleinkindern umfasst insgesamt drei Dosen, da nach ersten Studiendaten zwei Dosen zwar bei sechs bis 24 Monate alten Kindern ausreichten. Bei Zwei- bis Vierjährigen erzeugten sie aber keine ausreichende Wirksamkeit. Biontech und Pfizer entschieden sich daher im Dezember, eine dritte Dosis – die mindestens zwei Monate nach der zweiten Dosis verabreicht wird – zu untersuchen, um einen ausreichend hohen Schutz zu gewährleisten. Auch bei verschiedenen Kinderimpfstoffen sind bis zu drei Teilimpfungen für die Grundimmunisierung erforderlich, etwa bei Tetanus, Diphtherie, Polio und Keuchhusten. 

„Die Studiendaten deuten darauf hin, dass unser Impfstoff mit der sorgfältig ausgewählten, niedrigen Dosierung von 3 µg wirksam genug ist, um auch bei den Jüngsten einen hohen Schutz gegen die neusten Covid-19 Varianten zu bieten“, sagte Sahin. Die vorläufigen Daten aus der Studie mit 1678 geimpften Kindern unter fünf Jahren basieren auf zehn symptomatischen Covid-Fällen, die sieben Tage nach der dritten Dosis auftraten und bis Ende April registriert wurden. Eine formale Analyse zur Wirksamkeit ist nach mindestens 21 Fällen vorgesehen, danach sollen die endgültigen Wirksamkeitsdaten veröffentlicht werden. 

Auch bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern über fünf Jahren weisen Studiendaten darauf hin, dass drei Dosen den Schutz gegenüber zwei Impfdosen verbessern. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission allen ab zwölf Jahren eine Covid-Auffrischimpfung mit einer dritten Dosis in einem Mindestabstand von drei Monaten zur vorangegangenen Impfung.

Wie viele Eltern ihre Kleinkinder gegen Covid-19 impfen lassen werden, ist indes nicht klar. Von den Fünf- bis Elfjährigen sind in Deutschland knapp 20 Prozent vollständig geimpft, in den USA sind es 29 Prozent. Für gesunde Kinder besteht nur ein geringes Risiko für eine schwere Covid-Erkrankung, die Infektion verläuft bei ihnen meist symptomlos und meist milder als bei Erwachsenen.

BioNTech plant Impfstoff-Zulassung für Kleinkinder – Drei Dosen nötig

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yoummday holt erfahrene Service- und Digitalexpertin in den Beirat

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carola wahl

Carola Wahl unterstützt das Unternehmen bei der internationalen Expansion

Das Münchener Technologie-Unternehmen yoummday, Plattform für 360 Grad-Kundenservices, will weiterwachsen und sich kapitalmarktaffiner aufstellen. Am 1. Mai 2022 konnte das erste Mitglied für den neu gegründeten Beirat gewonnen werden: Carola Wahl, erfahrene Aufsichtsrätin mit langjähriger Managementerfahrung in der Telekommunikations- und Informationstechnologie, Versicherungswirtschaft und im Handel, unterstützt yoummday zukünftig als Vorsitzende des Beirates bei der weiteren Expansion.

Carola Wahl ist Executive Director bei der ÖBAG, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende bei der Österreichischen Post sowie Verwaltungsrätin der Generali Schweiz und Beirätin der powercloud GmbH, einer B2B SaaS Plattform für den Energiesektor. Bis 2019 verantwortete Carola Wahl als Mitglied der Geschäftsleitung der AXA Schweiz die Bereiche Strategie, Innovation, Data Analytics, Produktentwicklung und Marketing. Vor ihrer Zeit in der Schweizer Assekuranz war Carola Wahl zwölf Jahre bei der Deutschen Telekom, wo sie das Handelsgeschäft zurück zum Wachstum führte und den regionalen Infrastrukturvertrieb für Breitband- und Glasfaseranschlüsse aufbaute. In früheren Funktionen bei der Deutschen Telekom war Carola Wahl für den Umbau der Service-Organisation zu einem leistungsfähigen Vertriebskanal mit mehr als 4.000 Mitarbeitern verantwortlich.

„Wir freuen uns, dass Carola Wahl nun als Beiratsvorsitzende bei uns an Bord ist“, sagt Dr. Klaus Harisch, Gründer und CEO von yoummday. „Mit ihrer Erfahrung sowohl in internationalen Großkonzernen als auch jungen Technologieunternehmen fungiert sie erfolgreich als Brückenbauerin zwischen beiden Welten und trägt maßgeblich zum Wachstum von digitalen Geschäftsmodellen bei. Darüber hinaus bringt sie praktische Erfahrung im Vertriebs-, Service- und Datenbereich mit – eine passendere Besetzung hätten wir uns nicht wünschen können.“

Mit dem neuen Beirat bereitet sich yoummday auf die für einen möglichen zukünftigen Börsengang erforderlichen Strukturen und Prozesse vor. Dr. Florian Heinemann, bekannter Start-up-Investor und General Partner bei Project A, nimmt ebenfalls im Mai seine Arbeit als Beiratsmitglied auf. Project A und Armira Growth hatten im Februar 2022 eine gemeinsame Investition von 30 Millionen Euro für die Wachstumsfinanzierung von yoummday bereitgestellt.

Carola Wahl ist der Berufung in den yoummday-Beirat aus voller Überzeugung gefolgt: „Ich beschäftige mich schon länger mit der innovativen New Work-Plattform von yoummday und bin ein echter Fan geworden. Die klaren Vorteile gegenüber klassischen Call Center-Betreibern und das großartige Team begeistern mich. yoummday ermöglicht innerhalb weniger Stunden die Bereitstellung eines Kundensupports oder Telesales-Teams für Unternehmen jeder Größe und Branche.“ 

yoummday bietet mit seiner Plattform und rund 55.000 registrierten Talenten in 65 Ländern der Welt ein reines work@home-Modell, das Unternehmen gegenüber der Beauftragung klassischer Call Center deutlich mehr Flexibilität bietet und pro Call Center-Agent und Jahr rund 90 Prozent CO2 einspart. Die Plattform bringt Talente mit Kunden zusammen, die aufgrund ihrer Fähigkeiten und Anforderungen gut zusammenpassen. So entsteht eine hervorragende Zusammenarbeit, die die Qualität des Kundenservices bei Unternehmen deutlich steigert. Die bei yoummday registrierten Talente profitieren ebenfalls von einer hohen Flexibilität, da sie sich ihre Arbeitszeiten frei einteilen können. Gleichzeitig verdienen sie erheblich mehr als in einem klassischen Call Center angestellte Agenten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle 60 Zeilen

Daimler steigt bei Maschinenbauer Manz ein für Batterietechnik

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Frankfurt, 23. Mai (Reuters) – Daimler Truck beteiligt sich mit rund zehn Prozent am Maschinenbauer Manz zum Aufbau einer Fertigung von Batterien für Elektro-Laster. Daimler Truck werde im Zuge einer Kapitalerhöhung mit rund zehn Prozent zum Ankeraktionär des Reutlinger Unternehmens, teilte der Dax-Konzern am Montag mit. Zum Aufbau einer Pilotlinie für die Herstellung von Lithium-Ionen-Zellen und die Batteriemontage im Daimler-Werk Mannheim sei eine strategische Partnerschaft besiegelt worden. 

An der Börse kletterten die Aktien von Manz in der Spitze um fast 13 Prozent in die Höhe. Daimler Truck notierten 1,4 Prozent fester. 

„Wir haben den Anspruch, Innovationsführer in der Nutzfahrzeugindustrie zu sein“, erklärte Daimler-Technikchef Andreas Gorbach. Entwicklung von Produkten und Fertigungsprozessen müssen dafür eng verzahnt werden.

Der Weltmarktführer für Schwerlaster will bis Ende 2024 eine elektrische Lkw-Plattform entwickeln. Der Maschinenbauer Manz sei der ideale Partner für Daimlers Strategie in der Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen, erklärte Manz-Chef Martin Drasch. Manz habe jahrzehntelange Erfahrung in der Batterietechnologie und Expertise für solche Großprojekte.

Daimler steigt bei Maschinenbauer Manz ein für Batterietechnik

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Credit-Suisse-Präsident stellt sich erneut hinter Konzernchef Gottstein

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Credit Suisse Schweiz Greensill CS
SANKT MORITZ, SWITZERLAND - AUGUST 16, 2018: Credit Suisse, swiss bank sign on window in Sankt Moritz, Switzerland

Zürich, 23. Mai (Reuters) – Credit-Suisse-Verwaltungsratspräsident Axel Lehmann hat seine Unterstützung für den in der Kritik stehenden Konzernchef Thomas Gottstein bekräftigt. „Ich stehe voll und ganz hinter ihm, weil er gut ist“, sagte Lehmann am Montag dem Fernsehsender CNBC.

Berichte über einen möglichen Abgang Gottsteins bezeichnete er als „Gerüchte und Spekulationen“. Angesprochen auf einen Bericht, wonach es Gespräche über seine Ablösung gegeben habe, sagte Lehmann: „Ich weiß, dass das nicht stattgefunden hat, also ist es falsch.“ 

Großaktionär Artisan Partner hatte Lehmann vergangene Woche aufgefordert, einen Nachfolger für Gottstein zu suchen. Credit Suisse machte in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit einer Reihe von Fehlschlägen Schlagzeilen.

Nach einem milliardenhohen Verluste mit dem Hedgefonds Archegos, der Notschließung der Greensill-Fonds sowie Bestechungs- und Betrugsverfahren hat die Bank inzwischen zwar die Risiken zurückgefahren, bekommt das aber auch in mauen Erträgen zu spüren. Gottstein wurde im Februar 2020 hastig auf den Schild gehoben, nachdem sein Vorgänger über einen Beschattungsskandal gestolpert war. Inzwischen ist er das einzige Mitglied der damaligen Konzernleitung, das noch nicht abberufen wurde.

Credit-Suisse-Präsident stellt sich erneut hinter Konzernchef Gottstein

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Österreichs Ex-Außenministerin Kneissl verlässt Rosneft

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Österreich
Foreign minister pose for a group picture during a meeting on EAP Eastern Partnership on the occasion of a EU Foreign Affairs Council meeting at the EU headquarters in Brussels on May 13, 2019

Wien, 23. Mai (Reuters) – Die wegen ihrer Russland-Kontakte kritisierte frühere österreichische Außenministerin Karin Kneissl hat ihren Posten im Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Rosneft aufgegeben. Das teilte der staatliche Energiekonzern am Montag mit. Sie folgt damit dem Schritt von Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder und dem Geschäftsmann Matthias Warnig. 

Kneissl, die heute in Frankreich lebt, war zwischen 2017 und 2019 Außenministerin in Österreich. Sie galt als parteilos, wurde aber von der rechtspopulistischen FPÖ nominiert, die damals eine Koalition mit der konservativen ÖVP bildete. Für Schlagzeilen sorgte Kneissl, als sie 2018 Russlands Präsident Wladimir Putin als Ehrengast zu ihrer Hochzeit einlud. Damals gingen Bilder um die Welt, auf denen sie mit Putin tanzte und einen tiefen Knicks vor ihm machte.

Österreichs Ex-Außenministerin Kneissl verlässt Rosneft

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IG Metall – Tarifpolitik kann hohe Inflation nicht ausgleichen

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Frankfurt, 23. Mai (Reuters) – Die IG Metall Baden-Württemberg hat Erwartungen auf starke Lohnerhöhungen angesichts aktuell hoher Inflationsraten gedämpft. „Exorbitante Inflationsraten sind nicht durch Tarifpolitik auszugleichen“, sagte Roman Zitzelsberger, Leiter des wichtigen Tarifbezirks der Gewerkschaft, am Montag zur bevorstehenden Forderungsdiskussion der Mitglieder.

Die Politik müsse als Mitverursacher den Teuerungsraten von derzeit über sieben Prozent entgegensteuern. Gleichwohl liege die Priorität der Mitglieder nach Befragungen bei einer deutlichen, dauerhaft wirksamen Erhöhung der Monatsentgelte, nachdem es in den vergangenen vier Jahren nur Einmalzahlungen gegeben habe.

Die Stahlindustrie, in der die Gewerkschaft mit einer Forderung von 8,2 Prozent Lohnerhöhung in die Verhandlungen zog, sieht Zitzelsberger nicht als Vorbild. Es komme auf die spezifische Situation in jeder Branche an. Für die Metall- und Elektroindustrie gelte ein anderes Niveau, signalisierte der Bezirkschef eine niedrigere Prozentzahl. Die Gewerkschaft werde ihrer Formel treu bleiben, die auf der Zwei-Prozent-Zielinflationsrate der Europäischen Zentralbank als einem Element beruht. Produktivitätszuwachs und eine aus Sicht der Gewerkschaft gerechtfertigte Umverteilung von Unternehmensgewinnen sind die anderen beiden Faktoren.

Die Lage der wichtigsten deutschen Industrie ist nach Einschätzung der Gewerkschaft gemischt. Einerseits verdienen viele Firmen gut und haben dicke Auftragsbücher. Andererseits sind Lieferkettenstörungen durch die Pandemie und den Ukraine-Krieg Risikofaktoren. Ein Stopp der Gaslieferungen aus Russland wäre ein Schock, auf den sich die Tarifparteien mit schnelleren Vereinbarungen zu Kurzarbeit einstellen wollen. Dass die im September beginnenden Tarifverhandlungen deshalb verschoben würden, hält Zitzelsberger aber für unwahrscheinlich. 

In allen IG-Metall-Bezirken laufen in den kommenden Wochen die Diskussionen über die Tarifforderung, die am 30. Juni beschlossen werden soll. Der neue Chef des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall, Joachim Schulz, erklärte jüngst, die Erwartungen der Tarifparteien lägen weiter auseinander als üblich. Er rechne mit einer enorm schwierigen Tarifrunde. Die Unternehmen seien durch steigende Kosten schwer belastet. „Deshalb darf es in der anstehenden Tarifrunde eigentliche keine zusätzlichen Belastungen durch steigende Personalkosten geben.“ Andererseits müssten die Arbeitgeber anerkennen, dass auch die Beschäftigten aufgrund der hohen Inflation belastet seien.

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Siemens Energy will nach Übernahme bei Siemens Gamesa durchgreifen

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Berlin, 23. Mai (Reuters) – Siemens Energy-Chef Christian Bruch stellt sich auf eine jahrelange Sanierung der angeschlagenen Windkraft-Tochter Siemens Gamesa ein. Es werde mehrere Jahre dauern, bis alle Probleme gelöst seien, sagte Bruch am Montag. Derzeit gebe es keine Anzeichen für eine Besserung bei dem spanischen Unternehmen. Die wichtigsten Gründe für die Probleme bei dem Windkraftanlagen-Bauer seien identifiziert. „Eine Integration erlaubt uns, auf eine gemeinsame Infrastruktur zuzugreifen“, sagte Bruch. Bei einer vollständigen Integration von Siemens Gamesa ergäben sich jährliche Synergien von rund 300 Millionen Euro vor allem bei Einkauf und Logistik. 

Siemens Energy will die 33 Prozent an Siemens Gamesa, die der Konzern noch nicht hält, für gut vier Milliarden Euro kaufen und den Windanlagenbauer von der Börse nehmen. Von diesem Schritt erhofft sich Siemens Energy eine leichtere Sanierung des spanischen Unternehmens. Es sei keine Frage der Eigentümerstruktur, ob Managementprobleme gelöst werden könnten oder nicht. Aber es sei leichter, eigene Leute oder sonstige Unterstützung zu schicken, wenn man Eigentümer sei, sagte Bruch.

An der Börse legten die Siemens-Gamesa-Aktien 6,5 Prozent auf 17,82 Euro zu. Damit notieren sie aber unter den 18,05 Euro, die Siemens Energy bietet. Die Analysten der Credit Suisse bezeichneten den Preis als enttäuschend. Er sei zwar höher als der Sechsmonats-Durchschnitt und liege gut 17 Prozent über dem Schlusskurs vom 17. Mai, vor dem Bekanntwerden der Übernahmepläne, hieß es. Zwischen August 2020 bis Mitte Januar habe der Kurs aber noch über dem Angebotspreis gelegen. 

Auch Bruch räumte ein, dass die Offerte unter dem Preis liege, für den der Miteigentümer IberdrolaIBE.MC herausgekauft worden war. Seither habe sich die Lage bei Siemens Gamesa aber weiter verschlechtert, betonte er. Siemens Gamesa ist eigentlich der Hoffnungsträger für den Hersteller von Gas- und Dampfturbinen, macht aber seit Jahren mit Verlusten, verfehlten Gewinnprognosen und operativen Problemen Negativ-Schlagzeilen. Bei der neuen Windturbinen-Generation 5.X gibt es große Anlaufschwierigkeiten, zudem laufen Siemens Gamesa die Kosten für Rohstoffe davon, während in den Lieferverträgen mit den Kunden feste Preise vereinbart sind. In weniger als einem Jahr musste Siemens Gamesa gleich dreimal seine Ergebnisziele herabschrauben.

Um Siemens Gamesa von der Börse zu nehmen, braucht Siemens Energy nach spanischem Recht mindestens 75 Prozent der Aktien. Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte erfolgen, die Zustimmung der Hauptversammlung ist für November geplant. Das Angebot werde so bald wie möglich vorgelegt, wenn die Zustimmung der spanischen Aufsicht vorliege, sagte Bruch. „Das liegt in unserem Interesse. Es würde jedem helfen, so bald wie möglich an dieser Stelle Klarheit zu erhalten.“

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Airport-Chef Lammers wird als BDL-Chef oberster Luftfahrt-Lobbyist

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Berlin, 23. Mai (Reuters) – Münchens Flughafen-Chef Jost Lammers ist künftig Chef-Lobbyist der Luftfahrt in Deutschland. Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wählte den 55-Jährigen einstimmig zum neuen BDL-Präsidenten. Lammers tritt seine zweijährige Amtszeit am 1. Juni an und folgt auf den Lufthansa-Manager Peter Gerber.

Lammers‘ Hauptaufgabe dürfte es sein, die Luftfahrt mit Abebben der Virus-Krise durch das Wiederhochfahren zu steuern und dabei Auflagen der Politik zu bremsen. „Nachdem wir die Pandemie hinter uns gelassen haben, befindet sich die Luftverkehrsbranche jetzt im Aufbruch“, sagte der Betriebswirt.

Als größte Herausforderung für die Luftfahrt sieht er in den nächsten Monate die Neuaufstellung der Klimapolitik der Europäischen Union mit dem Reformpaket Fit for 55. Lammers nahm umgehend die Kritik seines BDL-Vorgängers Gerber auf und warnte vor Wettbewerbsverzerrungen zuungunsten europäischer Airlines und Airports durch die vorgeschlagenen EU-Maßnahmen: „Hier muss dringend nachgesteuert werden.“

Airport-Chef Lammers wird als BDL-Chef oberster Luftfahrt-Lobbyist

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Steigender Bauzins, kein Material und keine Handwerker: Experte gibt 5 Tipps, worauf Immobilienkäufer jetzt achten müssen

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Die Zinsen für Baukredite steigen auf einen neuen Höchstwert, um der hohen Inflation entgegenzuwirken – und eine Besserung ist nicht in Sicht. Sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen, wird dadurch immer kostspieliger. Auch die Immobilienpreise steigen auf ein Rekordhoch, gleichzeitig gibt es keine Materialien oder Handwerker mehr. Einen schnellen Impuls-Kauf sollte man sich daher gut überlegen.

„Egal ob als Investition oder Eigenheim – es gibt derzeit nur wenige Objekte, die man sinnvoll kaufen kann – und für die gibt es klare Kriterien“, erklärt Immobilienexperte Nico Gebhard. Gerne verrät er in diesem Gastbeitrag, worauf Immobilienkäufer jetzt achten sollten.

1. Zwischen Eigenbedarf und Kapitalanlage

Zinsen und Kosten für den Hausbau sind zuletzt gestiegen. Wer eine Immobilie für den Eigenbedarf sucht, müsste nun also tief in die Tasche greifen. Besser ist dagegen das Wohnen zur Miete. Allerdings lohnt sich eine Immobilie auch als Investitionsobjekt. Bei der Immobilie als Kapitalanlage profitiert man in erster Linie von Steuervorteilen, die beim Eigenheim nicht zu tragen kommen. Zinsen und auch Kosten für Erhaltung können von der Steuer abgesetzt werden. Das kann je nach Objekt zu Steuervorteilen im fünfstelligen Bereich führen.

2. Die Lage macht den Unterschied

Es gibt für den Immobilienkauf kaum ein Kriterium, das so wichtig ist wie die Umgebung. Denn in guter Lage müssen für den Erwerb zwar höhere Preise bezahlt werden – durch die hohe Nachfrage können dort aber nachhaltige Mieteinnahmen und Wertsteigerungen erzielt werden. Anders dagegen sieht es beim Kauf in kleineren Städten oder ländlichen Regionen aus. In den sogenannten C-Lagen sind die Kaufpreise in den letzten Jahren aufgrund der günstigen Zinsen gestiegen, obwohl die tatsächliche Nachfrage durch die Abwanderung der Bevölkerung nachgelassen hat. In diesen Regionen kann es in den nächsten Jahren zu Verwerfungen kommen.

Gastbeitrag Bauzins
Nico Gebhard (Foto) und Jonas Dorsch sind zwei der Geschäftsführer von INVICTA Real Estate. Foto/ Quelle: INVICTA Real Estate GmbH.

3. Mit der Inflation muss gerechnet werden

Der Immobilienkauf stellt in der Regel eine nicht unerhebliche Entscheidung dar, die gut durchdacht sein möchte. Investoren, die die Immobilie als Kapitalanlage nutzen möchten, können dabei aber auf die Inflation hoffen – die gegenwärtig bereits ein hohes Niveau erreicht und in den kommenden Jahren wohl noch weiter ansteigt. Dabei gilt: Je mehr die Geldentwertung zunimmt, desto stärker wird davon auch der Kredit für den Immobilienkauf „aufgefressen“. Das bedeutet, die Inflation hilft aktiv bei der Entschuldung. Zudem steigen die Mieten meist inflationsbedingt, wohingegen die Darlehensrate auf der anderen Seite über die nächsten Jahrzehnte festgeschrieben ist.

4. Eigenkapital statt Vollfinanzierung

Leider herrscht vielfach der Glaube, eine Immobilie ausschließlich über eine Vollfinanzierung zu bezahlen, sei sinnvoll. In den letzten Jahren mag das aufgrund von niedrigen Zinsen und niedriger Inflation vernünftig gewesen sein. In der aktuellen Lage ist es allerdings ratsam, sein Kapital in den Sachwert Immobilie zu investieren, um sich somit einen Zinsvorteil und verbesserten Business Case zu verschaffen.

5. Tipps für den Kauf

Wer eine Immobilie erwirbt, muss einige Aspekte beachten. Dazu gehört auch die Energieeffizienz des Gebäudes. Ein Kriterium, das in der Gesellschaft an Bedeutung gewinnt. Sinnvoll kann es zudem sein, im Rahmen der Vermietung jedes Zimmer einzeln anzubieten. Oft lässt sich damit die Rendite erhöhen. Umso mehr, wenn die Räume bereits eingerichtet sind und dem Mieter damit der Möbelkauf erspart werden kann. Sehr sinnvoll kann es auch sein, die Immobilie zu sanieren, um sich steuerliche Vorteile zu verschaffen. 

Über Invicta Real Estate:

Nico Gebhard und Jonas Dorsch sind zwei der Geschäftsführer von INVICTA Real Estate. Sie setzen beim Vermögensaufbau auf Immobilien. Gemeinsam mit ihrem Team stellen sie dafür die passenden Objekte zur Verfügung, übernehmen die Finanzierungsabwicklung und den Verwaltungsaufwand nach dem Immobilienkauf. Somit sparen ihre Kunden Steuern und bauen ohne großen Zeitaufwand Vermögen auf. Weitere Informationen unter:  https://invictarealestate.de/

Steigender Bauzins, kein Material und keine Handwerker: Experte gibt 5 Tipps, worauf Immobilienkäufer jetzt achten müssen

Wir bedanken uns bei Nico Gebhard für Gastbeitrag.  Aussagen des Autors und des Interview-Partners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlages wieder. 

Foto/ Quelle: INVICTA Real Estate GmbH.