Montag, August 10, 2026
Start Blog Seite 539

Lottozahlen vom Samstag (30.08.2025)

0

Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 5, 11, 13, 39, 42, 48, die Superzahl ist die 6. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 9971449. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 062316 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Der Jackpot bei „6 aus 49“ betrug vier Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Hotelier befürchtet schwere Einbußen beim Deutschlandtourismus

0

Strandkörbe (Archiv), via dts NachrichtenagenturHeringsdorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Hotelier und Tourismusfunktionär Rolf Seelige-Steinhoff sieht angesichts der Wirtschaftslage in Deutschland die Perspektive für den innerdeutschen Tourismus kritisch. „Noch verdienen die Menschen gut bei Mittelständlern und Konzernen, sie können sich Urlaub leisten. Doch wenn dort Jobs im großen Stil wegfallen, was der dramatische Anstieg von Insolvenzen zeigt, war es das mit den Urlaubsparadiesen an den deutschen Küsten und in den deutschen Bergen“, sagte Seelige-Steinhoff, der mehrere Hotels auf Usedom besitzt, dem „Spiegel“.

Die Politik habe Visionen verschlafen und Zyklen unterschätzt. „Wir stehen mit unserer Branche am Ende der Wertschöpfung – die Kostenexplosion trifft Hotels besonders hart: steigende Lohnkosten, Energie, Beschaffung. Unterm Strich bedeutet das bis zu 12 bis 14 Prozent höhere Kosten pro Jahr“, sagte der Hotelbesitzer, der auch Vorstandsmitglied im Hotelverband Deutschland ist. Die Preise müssten nachziehen.

In seinen Häusern habe er ab April 2024 einen abrupten Einbruch der Buchungen gesehen, in dreieinhalb Monaten summierten sich die Verluste nach seiner Darstellung auf rund zwei Millionen Euro. Die Gäste reagierten sehr sensibel auf Hotelpreise – die Sparneigung steige, die Risikobereitschaft sinke.

Deutschland fungiere für viele Reisende als Zweiturlaubsziel – für den ersten Trip werde weiter weg geflogen, für den zweiten fehle es mittlerweile teils am Budget. Das liege auch an teureren Flügen, etwa durch hohe Steuern und Gebühren. „Der Ersturlaub wird abgeflogen, komme was wolle. Die Aufenthaltsdauer beim Zweiturlaub geht dann aber runter“, so Seelige-Steinhoff. Kamen früher Touristen noch für im Schnitt 4,8 Tage nach Usedom, sei die Aufenthaltsdauer jetzt auf knapp 4 Tage gesunken. Allein das koste 15 bis 25 Prozent Umsatz.


Foto: Strandkörbe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD kritisiert Merz` "heftige Attacken gegen unseren Sozialstaat"

0

Friedrich Merz am 27.08.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD hat sich irritiert gezeigt von jüngsten Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Merz` heftige Attacken gegen unseren Sozialstaat passen nicht zu den sachlichen Gesprächen der Koalitionsfraktionen gerade in Würzburg“, sagte Parlamentsgeschäftsführer Johannes Fechner dem „Tagesspiegel“ (Sonntagausgabe) mit Blick auf die vorangegangene Klausurtagung.

Dort war nach den tiefgreifenden Unstimmigkeiten rund um die verschobene Richterwahl im Juli erst am Freitag ein neuer koalitionärer „Geist von Würzburg“ beschworen worden. „Auch wir in der SPD sehen sozialpolitischen Reformbedarf, aber in Würzburg haben wir uns gegenseitig zugesichert, nicht die schnelle Schlagzeile zu suchen, sondern die anstehenden Sozialreformen sachlich miteinander zu beraten“, sagte Fechner. „Es wäre gut, auch der Kanzler nähme sich diese Abmachung zu Herzen.“

Merz, der schon vor einer Woche die Sozialsysteme als „unbezahlbar“ bezeichnet hatte, hatte am Samstag nun aber auf dem Parteitag seines nordrhein-westfälischen Landesverbandes gesagt, Deutschland lebe schon zu lange über seine Verhältnisse.


Foto: Friedrich Merz am 27.08.2025, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

1. Bundesliga: Kombinationsstarkes Leipzig schlägt Heidenheim

0

RB Leipzig - 1. FC Heidenheim am 30.08.2025, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Am zweiten Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat RB Leipzig zuhause gegen den 1. FC Heidenheim mit 2:0 gewonnen.

Die Sachsen hatten in Person von Baumgartner die frühe Führung in der fünften Minute auf dem Fuß, nach Heidenheimer Fehler im Aufbau grätschte der Österreicher das Leder aber knapp vorbei. Auf der Gegenseite hatte Honsak links im Strafraum in der achten Minute die Großchance, scheiterte aber an Gulacsi.

Die beiden Teams lieferten sich einen regelrechten Schlagabtausch: In der 13. Minute rettete erst Ramaj gegen Banzuzi, dann durfte auf der anderen Seite Honsak zentral abschließen und traf genau den Keeper. Doch trotz bester Chancen auf beiden Seiten stand es zur Pause torlos.

Kurz nach Wiederanpfiff änderte sich das: Baumgartner ließ in der 48. Minute nach einem langen Ball Gimber alt aussehen und knallte das Rund mit dem Außenrist aus spitzem Winkel in die Maschen. Der FCH tat sich in der Folge schwer, Torgefahr zu kreieren. Stattdessen hätte Baumgartner in der 65. Minute beinahe nachgelegt, lenkte eine Freistoßflanke aber nur an die Latte.

Die Werner-Elf schien einer höheren Führung eigentlich näher, als die Schmidt-Truppe dem Ausgleich, da prüfte Conteh in der 74. Minute Gulacsi und kam nicht am Torwart vorbei. Doch Romulo machte in der 78. Minute den Deckel drauf: Der Brasilianer traf nach Baku-Flanke sehenswert mit der Hacke.

Die Hausherren hatten in der Folge noch mehrere stark herausgespielte Chancen zum 3:0, ließen sie aber liegen, wie Diomande in der 90. Minute. Doch es reichte auch so zum Heimerfolg.

In den Parallelspielen der 1. Bundesliga gab es zudem die folgenden Ergebnisse: Bremen – Leverkusen 3:3, Stuttgart – Gladbach 1:0, Hoffenheim – Frankfurt 1:3.


Foto: RB Leipzig – 1. FC Heidenheim am 30.08.2025, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

2. Bundesliga: Hannover siegt auch in Kiel – Platz eins gefestigt

0

Spieler von Hannover 96 (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiel (dts Nachrichtenagentur) – Auch am 4. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat Hannover 96 keine Punkte liegen lassen. Gegen Kiel drehten die Niedersachsen am Samstag die Partie und gewannen nach Rückstand doch noch mit 2:1. Mit vier Siegen in vier Spielen ist Hannover damit klar auf Platz eins der Tabelle, gefolgt von Elversberg und Bielefeld – Kiel rutscht auf Rang 13.

Phil Harres brachte die Gastgeber an der Förde in der 21. Minute nach einer präzisen Flanke von Tolkin zunächst in Führung. Kiel verteidigte kompakt und ließ Hannover lange kaum zur Entfaltung kommen. Erst nach einer druckvollen Phase kurz vor der Pause kam 96 gefährlich auf, Neubauer traf dabei aber zunächst nur die Latte.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Hannover deutlich verbessert: Virgil Ghița köpfte in der 62. Minute nach einer Ecke zum Ausgleich ein, Joker Benjamin Källman sorgte nur sieben Minuten später mit einem weiteren Kopfballtreffer nach einem Freistoß für die 2:1-Führung (69.). Kiel wechselte in der Schlussphase offensiv, kam aber nicht mehr entscheidend vor das Tor.

Die weiteren Ergebnisse aus der 2. Liga vom frühen Samstagnachmittag: VfL Bochum – Preußen Münster 1:2 und Eintracht Braunschweig – Arminia Bielefeld 1:1.


Foto: Spieler von Hannover 96 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wüst als Chef der NRW-CDU bestätigt

0

Hendrik Wüst (Archiv), via dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Hendrik Wüst bleibt Chef der NRW-CDU. Auf dem Landesparteitag in Bonn erhielt der mittlerweile 50-Jährige am Samstag nach offiziellen Angaben genau 98 Prozent der Delegiertenstimmen, Gegenkandidaten gab es keine.

Wüst war 2021 als Nachfolger von Armin Laschet mit 98,3 Prozent ins Amt gewählt und 2023 mit 96,7 Prozent bestätigt worden. Er gilt parteiintern durchaus als Konkurrent von Bundeskanzler Friedrich Merz, der aber demonstrativ Geschlossenheit zeigt und auf dem Landesparteitag sprechen wird.

Die NRW-CDU will sich in Bonn letzten Schwung für die Kommunalwahl am 14. September holen. Dabei darf sie bei der Wahl durchaus auf gute Ergebnisse in den Städten und Landkreisen hoffen. In Umfragen zur Landtagswahl, die allerdings erst wieder 2027 stattfindet, liegt die CDU in NRW mit 35 bis 39 Prozent klar vor allen anderen, AfD und SPD liefern sich ein Rennen um den zweiten Platz im Bereich von 14 bis 18 Prozent.


Foto: Hendrik Wüst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Offiziell: Nick Woltemade wechselt von Stuttgart nach Newcastle

0

Nick Woltemade (Archiv), via dts NachrichtenagenturNewcastle (dts Nachrichtenagentur) – Nun ist es offiziell: Der 23-jährige deutsche Nationalspieler Nick Woltemade wechselt „mit sofortiger Wirkung“ vom VfB Stuttgart zu Newcastle United. Das teilten beide Vereine am Samstag mit.

Woltemade soll in England das Trikot mit der Nummer 27 tragen. Der Stürmer ließ sich von seinem neuen Arbeitgeber zitieren mit den Worten: „Ich bin wirklich glücklich, bei diesem großartigen Verein zu sein. Vom ersten Kontakt an hatte ich das Gefühl, dass der Verein mich wirklich will und große Pläne mit mir hat.“ Und weiter: „Es ist ein großer Schritt in meinem Leben, Deutschland zu verlassen, aber alle haben mich so herzlich aufgenommen, dass ich mich schon wie eine Familie fühle. Nach dem Gespräch mit dem Cheftrainer habe ich das gute Gefühl, dass dies der richtige Ort für mich ist, um mein Bestes zu geben.“

Newcastles Cheftrainer Eddie Howe sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir Nick so schnell verpflichten konnten. Er passt genau in unser Profil, das wir für unsere Angriffsoptionen gesucht haben.“

Über die Kosten für den Transfer wurde Stillschweigen bewahrt. Laut Medienberichten stand aber zuletzt eine Ablösesumme von bis zu 90 Millionen Euro im Raum. Laut weiterer unbestätigter Berichte wird über ein Gehalt von sieben bis neun Millionen Euro pro Saison spekuliert.

Newcastle United befindet sich mehrheitlich im Besitz eines saudi-arabischen Staatsfonds. In der Saison 2025/26 spielt der Verein in der Premier League sowie in der Uefa Champions League.

Woltemade war im Sommer 2024 ablösefrei vom SV Werder Bremen zum VfB gewechselt. Insgesamt absolvierte er dort 36 Pflichtspiele, in denen ihm 18 Tore und drei Vorlagen gelangen. Der 23-Jährige war in der abgelaufenen Saison 2024/2025 mit fünf Treffern Stuttgarts bester Torschütze im DFB-Pokal und trug maßgeblich dazu bei, dass er gemeinsam mit seinen Teamkollegen den nationalen Pokalwettbewerb gewann. Sein Vertrag in Stuttgart lief eigentlich bis zum 30. Juni 2028.


Foto: Nick Woltemade (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Steinbrück wirbt für umfassende Sozialreformen

0

Peer Steinbrück (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) spricht sich für umfassende Sozialstaatsreformen aus.

„Unser Sozialstaat ist zweifellos ein hohes Kulturgut. Aber er ist leistungsfähig nur zu erhalten, wenn er effizienter wird“, sagte Steinbrück der „Welt am Sonntag“. „Die Entwicklung der Sozialversicherungsabgaben und der Kosten der Vielzahl steuerfinanzierter Leistungen zeigt klar: Ohne Reform geht es nicht.“

Er unterstütze deshalb ausdrücklich die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die Sozialpolitik der Bundesregierung in diesem Herbst neu auszurichten. „Ich halte es für richtig und notwendig, dass der Bundeskanzler das Thema zur Chefsache macht.“ Die Idee, „Zuständigkeiten zu bündeln, Leistungen zusammenzulegen und zu pauschalieren“, verdiene „volle Unterstützung“. Das gelte auch für die „digitale Transformation“ der Sozialverwaltung.

Steinbrück sprach sich zugleich für die von der SPD geforderte Erhöhung der Erbschaftsteuer aus. „Wenn man die Freibeträge hochsetzt, Stundungsregelungen für Betriebsvermögen erlässt und sich politisch festlegt, das Mehraufkommen ausschließlich in Bildung zu investieren – dann halte ich das für einen vertretbaren Ansatz“, so der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten.


Foto: Peer Steinbrück (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

BDEW-Chefin Andreae lobt Standortvorteile der Energiewende

0

Windräder (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Energieverband BDEW hält die Diskussion über die hohen Stromkosten in Deutschland für einseitig. „Wir sollten nicht immer nur über die Preise als Standortnachteile sprechen, sondern über die Standortvorteile der Energiewende“, sagte BDEW-Chefin Kerstin Andreae der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Als Beispiel nannte sie die verlässliche Netzstabilität. „In Deutschland fiel 2023 für Verbraucher im Durchschnitt nur 13 Minuten lang der Strom aus, das ist Weltklasse.“ In den USA seien es 367 Minuten gewesen, fast dreißigmal so viel, sagte Andreae der FAZ.

Auch profitiere der Standort von grünen Innovationen und vom Export klima- und umweltschonender Techniken. So gebe es viele Aufträge für deutsche Anlagenbauer von wasserstofffähigen Gaskraftwerken, leider aber nicht aus dem Inland. „Im Bundeshaushalt 2026 liegt zu wenig Fokus auf dem Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft, es ist kurzsichtig, hier zu zögern“, kritisierte Andreae in der FAZ.

Sie erinnerte daran, dass der Koalitionsvertrag von Union und SPD vorsehe, in Deutschland den ersten Kernfusionsreaktor zu errichten. „Schön wäre, wenn dort auch stünde, dass Deutschland das erste Land mit zehn wasserstofffähigen Gaskraftwerken wird, und dass hier Elektrolysekapazitäten für grünen Wasserstoff entstehen.“

Andreae bemängelte zudem, dass die Bundesregierung die versprochene Senkung der Stromsteuer „für alle“ nicht verwirkliche. Mit Einschränkungen lobte die Verbandschefin die beschlossenen Zuschüsse zu den Netzentgelten von 6,5 Milliarden Euro im Jahr: „Das Geld sollte aber aus dem Haushalt kommen, nicht aus dem Klimafonds KTF für Investitionen.“

Andreae begrüßte, dass der von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in Auftrag gegebene „Monitoringbericht“ zum Stand der Energiewende Sparpotentiale aufzeigen werde. Hier könne es eine grundlegende Umorientierung geben. „Einen Neustart brauchen wir beim Fokus auf Kostenoptimierung und Kosteneffizienz“, kündigte Andreae in der FAZ an.

Sparpotentiale sieht sie beim Verlegen von Freileitungen statt teuren Erdkabeln, bei der intelligenteren Anordnung von Windkraftanlagen im Meer oder auch beim Bürokratieabbau. Die Bürokratie koste die Energiewirtschaft 8,2 Milliarden Euro im Jahr, viele der 1.000 Informationspflichten seien überflüssig.

Andreae forderte Reiche in der FAZ auf, den noch unveröffentlichten Monitoringbericht „intensiv“ mit der Energiewirtschaft zu diskutieren. Trotz der Sparpotentiale müsse der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Netze weitergehen. „Einen Deutsche-Bahn-Effekt können wir uns nicht leisten: dass wir nicht rechtzeitig in die Infrastruktur investiert haben“, warnte sie.

Um sich gegen „Dunkelflauten“ ohne Wind- und Solarstromerzeugung zu wappnen, müsse Deutschland jetzt schnell gesicherte Leistung in neuen Gaskraftwerken aufbauen. „Wir brauchen das Ausschreibungsdesign sofort, der Vorlauf bis zum Betrieb dauert locker fünf Jahre“, sagte sie der Zeitung. „Es ist zu begrüßen, dass Ministerin Reiche und die Netzagentur die ersten Ausschreibungen für das laufende Jahr angekündigt haben, aber ich bin hochgradig ungeduldig.“

Andreae forderte in der FAZ den Zusammenschluss europäischer Regierungen zu einer „Wasserstoffallianz“. Es gebe schon eine „Nukleare Allianz“ unter Führung der Franzosen, die es geschafft habe, die Kernenergie in der EU als erneuerbar einzustufen und ihr so staatliche Förderung zu ermöglichen. „Für Wasserstoff gibt es solch eine Gruppe leider nicht, die einzelnen Länder sind entsprechend schwach“, beklagte die ehemalige grüne Spitzenpolitikerin. „Auch deshalb ist die EU-Regulatorik nicht sehr wasserstofffreundlich.“


Foto: Windräder (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

CDA warnt vor falscher Themensetzung im NRW-Kommunalwahlkampf

0

Wahlplakate zu den NRW-Kommunalwahlen 2025 (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, hat vor einer falschen Themensetzung im nordrhein-westfälischen Kommunalwahlkampf gewarnt.

Die Fragen Asyl und Migration gehörten zum „Kerngeschäft der AfD“, sagte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“. „Wer sich zentral nur auf dieses Thema fokussiert, hat schon verloren. Hier müssen Lösungen her, ohne von morgens bis abends darüber zu reden“, mahnte Radtke.

Der CDA-Chef beklagte zudem, dass die AfD von Defiziten in der Sozialpolitik profitiere. „Die Frage der Lebenshaltungskosten, vor allem die Frage von bezahlbarem Wohnraum, hat sich zu der sozialen Frage in unserem Land entwickelt, die weit in die Mittelschicht ausstrahlt“, sagte Radtke. Die Tatsache, dass immer mehr Menschen sich anstrengen und trotzdem kaum über die Runden kommen, sei „ein Brandbeschleuniger“ für die Entwicklung der AfD.

„Lähmende Bürokratie, Engpässe bei Pflege und Kinderbetreuung, kaputte Straßen und vergammelte Grünanlagen lassen den Eindruck entstehen, dass in unserem Land nicht mehr viel funktioniert“, sagte Radtke. Die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen finden am 14. September statt.


Foto: Wahlplakate zu den NRW-Kommunalwahlen 2025 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts