Dienstag, August 11, 2026
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On Leadership

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On Leadership. Über die Kunst des guten Führens von Tony Blair. Buch hält Anabel Ternès von Hattburg in der Hand

On Leadership. Über die Kunst des guten Führens von Tony Blair

1. Worum geht es in diesem Buch?

Tony Blair, einer der einflussreichsten Politiker unserer Zeit, gibt in On Leadership tiefe Einblicke in die Kunst des Führens. Er analysiert, was erfolgreiche Führung ausmacht, welche Herausforderungen sie mit sich bringt und warum Integrität, Vision und Entschlossenheit entscheidend sind. Das Buch verbindet Blairs persönliche Erfahrungen als britischer Premierminister mit universellen Prinzipien für effektive Führung – sei es in Politik, Wirtschaft oder anderen Bereichen. Es ist ein inspirierender Leitfaden für alle, die Verantwortung übernehmen und Wandel gestalten wollen.

2. Warum ist dieses Buch entstanden?

Tony Blair hat in seiner Amtszeit dramatische Krisen gemeistert, Reformen angestoßen und komplexe Entscheidungen getroffen. Nach seinem Rücktritt wollte er seine Erkenntnisse über Führung weitergeben – nicht als politische Abrechnung, sondern als praktischen Ratgeber. Das Buch entstand aus dem Bedürfnis, die nächste Generation von Führungspersönlichkeiten zu inspirieren und zu zeigen, dass wahre Führung mehr ist als bloße Macht: Sie erfordert Mut, Weitblick und die Fähigkeit, Menschen mitzunehmen.

3. Wer steckt hinter dem Autor?

Tony Blair war von 1997 bis 2007 britischer Premierminister und prägte eine Ära des Wandels. Er führte Großbritannien mit seiner „New Labour“-Politik in eine neue politische Richtung, setzte sich für soziale Reformen ein und spielte eine zentrale Rolle in internationalen Krisen. Nach seinem Rücktritt engagierte er sich in globalen Fragen wie Bildung, Frieden und Klimaschutz. Sein Führungsstil war oft umstritten, aber seine Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und Visionen umzusetzen, bleibt unbestritten.

4. Die 7 besten Tipps aus dem Buch

  1. Eine starke Vision ist das Fundament guter Führung – Menschen folgen keiner Person, sondern einer klaren Idee für die Zukunft.
  2. Entscheidungen erfordern Mut, nicht Popularität – Wer nur nach Zustimmung sucht, wird nie echte Veränderungen bewirken.
  3. Krisen sind der ultimative Führungstest – Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich wahre Führungsstärke.
  4. Kommunikation ist entscheidend – Ein guter Leader muss nicht nur wissen, was richtig ist, sondern es auch überzeugend vermitteln können.
  5. Erfolg entsteht durch Teamarbeit – Selbst die stärkste Führungspersönlichkeit ist ohne ein starkes Team machtlos.
  6. Vertrauen ist die Währung von Führung – Wer nicht authentisch und glaubwürdig ist, wird langfristig scheitern.
  7. Führung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – Man kann nicht immer gewinnen, aber man muss immer zu seinen Entscheidungen stehen.

5. Die besten 5 Zitate aus dem Buch

  1. „Führung ist keine Position, sondern eine Haltung.“
  2. „Der Unterschied zwischen einem Politiker und einem Leader? Der eine folgt den Umfragen, der andere folgt einer Vision.“
  3. „Die schwierigsten Entscheidungen sind die, für die es keine perfekten Antworten gibt – doch genau da zeigt sich Führung.“
  4. „Ein Leader, der sich vor Verantwortung drückt, ist kein Leader mehr.“
  5. „Führung bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Führung bedeutet, trotz der Angst zu handeln.“
Fazit

On Leadership ist mehr als ein Buch über politische Führung – es ist eine tiefgehende Reflexion über das Wesen von Verantwortung und Veränderung. Tony Blair zeigt mit persönlichen Erfahrungen und klugen Einsichten, was wahre Führung ausmacht. Wer nach Inspiration für seine eigene Führungsrolle sucht – sei es in Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft –, wird hier wertvolle Lektionen finden. Ein Muss für alle, die wirklich etwas bewegen wollen.

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Merkel plant Auftritt im Forschungsministerium

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Angela Merkel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Altbundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) plant einen weiteren ihrer seltenen Auftritte – diesmal bei einer Ministerin aus der Regierungsmannschaft von Friedrich Merz. Am 16. September wird Merkel einem Bericht der „Welt am Sonntag“ zufolge eine Ausstellung im Forschungsministerium von Dorothee Bär (CSU) eröffnen.

Unter dem Titel „Versäumte Bilder“ werden dort Arbeiten der Wissenschaftsfotografin Gesine Born gezeigt. Sie bildet mithilfe von künstlicher Intelligenz inzwischen verstorbene Forscherinnen ab, deren Leistungen den Männern in ihrem Umfeld zugeschrieben wurden. Dabei werden bestehende Porträts so bearbeitet, dass auch die wissenschaftlichen Erfolge der Frauen, die lange übergangen wurden, erkennbar werden.

Bär habe sich persönlich an Merkel gewandt und zu der Vernissage eingeladen, heißt es aus dem Ministerium. Die Altkanzlerin, die promovierte Physikerin ist, habe schnell zugesagt und werde ein Grußwort halten.


Foto: Angela Merkel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD unterstützt Merz-Aussage zur Wehrpflicht für Frauen

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Fraktionsvize Siemtje Möller unterstützt die Überlegungen von Bundeskanzler Merz zur Wehrpflicht für Frauen. „Wenn wir Gleichberechtigung ernst nehmen, müssen wir auch über die Wehrpflicht für Frauen sprechen“, sagte Möller dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Dafür wäre allerdings eine Grundgesetzänderung mit Zweidrittelmehrheit im Bundestag notwendig, die derzeit nicht absehbar ist.“

Sie gehe jedoch davon aus, dass eine Wiedereinsetzung der Wehrpflicht nicht nötig ist, so die frühere Verteidigungsstaatssekretärin. „Ich setze wie der Verteidigungsminister darauf, dass der neue, attraktiv gestaltete Wehrdienst auch ohne Pflicht ein Erfolg wird“, sagte Möller dem RND.

Merz hatte im französischen TV-Sender TF1 gesagt, bei einem Mangel an Freiwilligen für die Bundeswehr werde es „einen Mechanismus geben müssen, auch zur Wehrpflicht zurückzukehren“, die dann „eigentlich“ auch für Frauen gelten müsse, so der Kanzler. „Da liegen noch einige Hürden vor uns, aber wir fangen an.“

Die Linksfraktion kündigte bereits an, eine entsprechende Grundgesetzänderung nicht mitzutragen. Frauen an die Waffe zu zwingen, sei „kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt“, sagte Linken-Verteidigungsexpertin Desiree Becker dem RND. „Da dafür eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag nötig wäre, stellt sich die Frage, wie Merz diese erreichen will.“ Die Linke werde gegen eine Wehrpflicht für Frauen kämpfen, sagte sie.


Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linnemann: Steuererhöhungen wird es nicht geben

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Carsten Linnemann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat ein Ende der Koalitionsdebatte über höhere Steuern gefordert. „Im Koalitionsvertrag stehen keine Steuererhöhungen, und es wird sie auch nicht geben“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

Der CDU-Politiker weiter: „Ich halte die ganze Debatte für falsch. Unser Wohlstand erodiert, die KI verändert die Welt dramatisch – und wir diskutieren tagelang über ein paar Prozentpunkte mehr bei dieser oder jener Steuer. Das bringt Deutschland nicht voran.“

Linnemann appellierte an die Koalitionspartner: „Wir müssen stärker ins Machen kommen. In der Migrationspolitik ist das bereits gelungen. Der Start war nicht fehlerfrei, aber alle haben dazu gelernt und alle wissen, welche Verantwortung wir tragen. Entscheidend ist, dass Fehler nicht wiederholt werden.“

Mit Blick auf die geplanten Sozialreformen rief der Generalsekretär dazu auf, die Effizienz im Gesundheitssystem zu steigern. „Wir müssen auch die Bonusprogramme bei den Krankenversicherungen ausweiten“, sagte Linnemann. „Die Patienten müssen stärker belohnt werden, wenn sie mehr Eigenverantwortung übernehmen.“ Außerdem müssten sich die Menschen bei manchen medizinischen Behandlungen auf längere Entfernungen einstellen.

Auf die Nachfrage, ob er Leistungskürzungen ausschließe, sagte Linnemann: „Im System ist viel Geld, das besser und zielgerichteter eingesetzt werden kann. Es wird zu Veränderungen kommen, wie zum Beispiel bei der Art der Behandlung oder der lokalen Konzentration von Spezialisten. Aber genau zu diesen Themen tagen gerade die Kommissionen und es wäre unseriös, hier Ergebnisse vorzugeben.“


Foto: Carsten Linnemann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Studie: Gaspreise sinken auf tiefsten Stand des Jahres

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Gaszähler (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Wer mit Gas heizt oder kocht, zahlt aktuell bei Neuabschluss eines Vertrags deutlich weniger als noch Anfang des Jahres. Das geht aus einer Analyse eines Vergleichsportals hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) berichten.

Demnach haben die Großhandelspreise für Gas im August mit durchschnittlich rund 3,3 Cent pro Kilowattstunde den niedrigsten Monatswert in diesem Jahr erreicht. Wettbewerbsorientierte Gasversorger würden diesen Preisnachlass weitergeben und versuchten so, Neukunden zu gewinnen, hieß es.

Im Frühjahr 2025 lag der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde der günstigsten Gasangebote für Neukunden hingegen noch bei rund 10 Cent (brutto inklusive Grundpreis). Im Verlauf des Sommers sank er auf etwa 9 Cent pro Kilowattstunde.

Für Verbraucher können die gesunkenen Gaspreise deutliche Einsparungen zur Folge haben. Bei einem Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh liegen die jährlichen Heizkosten bei einem Kilowattstundenpreis von 9 Cent bei 1.800 Euro.

Wer sich hingegen noch nie um einen günstigeren Gastarif gekümmert hat und zu den Bedingungen der örtlichen Grundversorgung beliefert wird, zahlt rund 14 Cent pro Kilowattstunde und hat jährliche Heizkosten von rund 2.800 Euro, so die Analyse. Der Preisunterschied liegt somit bei rund 1.000 Euro pro Jahr.


Foto: Gaszähler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Drogenbeauftragter Streeck besorgt über Crack-Ausbreitung

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Drogendealer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) hat eindringlich vor den Folgen der zunehmenden Crack-Verbreitung gewarnt. „Die Droge, die mir am meisten Sorgen macht, ist Crack“, sagte Streeck der „Bild am Sonntag“.

Crack werde aus Kokain hergestellt. „Bei Kokain ist es in bestimmten Gesellschaftskreisen fast schon in Ordnung, dass es konsumiert wird. Aber Crack ist eine Droge, die enorm süchtig macht: Ein Zug an der Crackpfeife kann bereits dazu führen, dass eine dauerhafte Abhängigkeit entsteht.“

Streeck hob die massiven gesundheitlichen Schäden durch den Konsum hervor: „Es zerstört den Körper, man kann die Crackabhängigkeit alleine mit dem Blick erkennen. Und es macht so ein starkes Verlangen, dass auch eine Aggressivität dahintersteckt.“

Im Gegensatz zu Heroin gebe es bei Crack bislang keine Möglichkeit einer Substitutionstherapie. „Wir haben nichts, was wir dagegenhalten können. Nur Verhaltenstherapien und Psychotherapien“, so der Drogenbeauftragte. „Bei Heroin können wir ein Substitut geben, damit die Menschen langsam wieder in ein geregeltes Leben kommen. Die Möglichkeit haben wir bei Crack nicht.“

Der Bundesdrogenbeauftragte warnte generell eindringlich vor einer wachsenden Gefahr durch leicht verfügbare Drogen. „Wir sehen eine Veränderung des Marktes. Man kann mittlerweile im Darknet, aber zum Teil sogar im normalen Internet solche Drogen bestellen“, erklärte Streeck.

„Die werden dann nicht mehr über einen Dealer verteilt, sondern kommen per Taxi, oder auf anderen Wegen direkt ins Jugendzimmer. Wir alle wissen, wie schwer die Verfolgung im Internet ist. Hier geht es um Jugendschutz.“

Streeck warnte insbesondere vor der Ausbreitung gefährlicher Drogen: „Wir sehen europaweit immer mehr immer potentere und unvorhergesehene Wirkstoffe, die zum Teil bei der ersten Einnahme tödlich sind. Ein Beispiel ist das Fentanyl. Es gibt aber auch noch andere synthetische Opioide wie Nitazene – diese haben die 500-fache Potenz von Heroin. Bleistiftspitzengrößen können dabei tödlich sein, und die werden häufig beigemengt.“

Streeck forderte ein bundesweites Warnsystem: „Hier würde ich mir für Deutschland wünschen, dass wir ein nationales Monitoring und Frühwarnsystem haben. Dass wir wissen, was auf den Straßen unterwegs ist, in Echtzeit. Dass wir die Rettungskräfte und Suchthilfen warnen können. Aber am Ende auch die Abhängigen, damit sie wissen: Passt auf, was da für Drogen gerade unterwegs sind.“


Foto: Drogendealer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lohnentwicklung zwischen Ost und West geht weiter auseinander

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Verlauf der Berliner Mauer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – 35 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wachsen die Lohnunterschiede zwischen West und Ost wieder: Der Durchschnitts-Bruttolohn für Vollzeitbeschäftigte liegt in Ostdeutschland mehr als 13.000 Euro oder 21 Prozent unter dem in den alten Bundesländern. Das geht aus der Jahresbilanz für 2024 des Statistischen Bundesamts hervor, die das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) abgefragt hat und über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Sonntagausgaben) berichten.

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es eine flächendeckende Steigerung der Durchschnittslöhne – in absoluten Zahlen aber öffnet sich die Schere zwischen Ost und West weiter. 2023 hatten westdeutsche Vollzeitbeschäftigte im Schnitt 60.798 Euro brutto verdient, ostdeutsche 48.023 Euro, ein Unterschied von 12.775 Euro. 2024 lag der Durchschnitt im Westen nun bei 63.999 Euro Jahres-Bruttogehalt, im Osten bei 50.625, ein Unterschied von 13.375 Euro.

Am wenigsten verdienen Vollzeitbeschäftigte in Sachsen-Anhalt (46.708 Euro) und Thüringen (46.720 Euro), am meisten in Hessen (62.915 Euro) und Hamburg (62.517 Euro).

„Die Löhne der normalen Arbeitnehmer in Deutschland sind insgesamt viel zu niedrig, auch weil die regierungsgetriebene Inflation der letzten Jahre tief ins Portemonnaie der Bürger gegriffen hat“, sagte Sahra Wagenknecht dem RND. „Im Schnitt 13.374 Euro weniger Lohn im Osten bei Vollzeitbeschäftigten ist 35 Jahre nach der Deutschen Einheit eine beschämende Bilanz.“

Die Lohnlücke von 21 Prozent werde „ein Schwerpunktthema für das BSW im Osten“, kündigte Wagenknecht an. Das BSW fordere „Verbesserungen auf beiden Seiten“, sagte sie: „Höhere Löhne einerseits, niedrigere Steuern und nicht immer weiter steigende Sozialabgaben für Gering- und Normalverdiener andererseits.“


Foto: Verlauf der Berliner Mauer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Kampfbetontes Remis zwischen Düsseldorf und KSC

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Matthias Zimmermann (Fortuna Düsseldorf) (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Am vierten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat Fortuna Düsseldorf zuhause gegen den Karlsruher SC mit 0:0 unentschieden gespielt.

In einer von Beginn an umkämpften Begegnung waren Chancen wahrlich Mangelware. Erst in der 28. Minute wurde es mal brenzlig: Muslija flankte auf Lunddal und der köpfte knapp rechts neben das Gehäuse.

Direkt in der 30. Minute legte Muslija diesmal für Appelkamp auf und der Angreifer zielte etwas zu weit rechts. Damit hatte die Fortuna zur Pause etwas mehr fürs Spiel getan, das 0:0 war aber dennoch gerechtfertigt.

In Durchgang zwei mussten sich die Zuschauer erneut lange gedulden bis zur ersten Möglichkeit: In der 69. Minute flankte Muslija auf Appelkamp und dessen Kopfball entschärfte Bernat noch auf der Linie. Ansonsten war die Partie aber wirklich kein Augenschmaus und endete insgesamt folgerichtig ohne Tore. Gerade von Karlsruhe kam über 90 Minuten offensiv fast nichts.


Foto: Matthias Zimmermann (Fortuna Düsseldorf) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Augsburg-Aufholjagd gegen Bayern München scheitert

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Serge Gnabry (Archiv), via dts NachrichtenagenturAugsburg (dts Nachrichtenagentur) – Am zweiten Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat der FC Augsburg daheim gegen den FC Bayern München mit 2:3 verloren.

Die favorisierten Gäste drängten von Beginn an auf die Führung: In der dritten Minute fing Olise einen Dahmen-Pass ab und schoss Richtung leeres Tor, der Keeper schaffte es aber rechtzeitig zurück und hielt. Auch der FCA traute sich offensiv etwas zu: Massengo verfehlte in der 19. Minute aus spitzem Winkel.

In der 28. Minute brachte Gnabry den FCB dann in Führung, weil Kane auf den Kopf des Flügelstürmers flankte und der trocken einnickte. In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang Luis Diaz das 2:0, nach Laimer-Hereingabe von der Grundlinie bugsierte der Brasilianer das Leder ins Netz. Damit standen die Weichen für die Kompany-Elf zur Pause klar auf Sieg.

Diesen Anspruch zementierte Olise in der 48. Minute: Nach Kane-Pass vernaschte der Flügelflitzer Schlotterbeck und bezwang Dahmen per Flachschuss.

In der 53. Minute keimte dann aber Hoffnung für die Hausherren auf: Fellhauer spielte im Strafraum Jakic an und der vollstreckte volley ins rechte Eck. Kömür schaffte in der 76. Minute gar den Anschluss, als Jakic Boeys Pass abfing, den Deutschtürken bediente und der abgefälscht erfolgreich war.

In der 77. Minute hatte Olise die perfekte Antwort auf dem Fuß, kam an Dahmen aber nicht vorbei und auf Boey verfehlte im Nachschuss. In der 87. Minute scheiterte Upamecano per Kopf an Dahmen.

Kömür hätte in der 90. Minute den Ausgleich auf dem Kopf, köpfte nach Jakic-Flanke aber links vorbei. Am Ende stand die Wagner-Elf trotz starker Aufholjagd ohne Punkte da und der FCB kam mit einem blauen Auge vorbei.


Foto: Serge Gnabry (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Arbeitsministerin Bas ordnet Nullrunde beim Bürgergeld in 2026 an

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Bärbel Bas am 27.08.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesarbeitsministerium hat die Bürgergeld-Regelsätze für 2026 neu berechnet: Danach gibt es für die 5,6 Millionen Empfängerin neuen Jahr eine erneute Nullrunde. Das geht aus einer Verordnung des Ministeriums von Bärbel Bas (SPD) hervor, über die die „Bild am Sonntag“ berichtet.

Am 10. September soll das Kabinett die Nullrunde beschließen. Der Bundestag muss nicht mehr zustimmen. Ein Single bekommt danach auch im nächsten Jahr 563 Euro pro Monat, Kinder je nach Alter 357 Euro (0-6 Jahre), 390 Euro (7-14 Jahre), 471 Euro (15-18 Jahre).

Während es beim Bürgergeld eine Nullrunde gibt, werden die Leistungen für Asylbewerber in 2026 erhöht. Sie steigen laut „Bild“ um 14 Euro auf 455 Euro im Monat. Grund: Bei den Leistungen für Asylbewerbe gibt es keinen gesetzlichen Bestandschutz. Deshalb wurde diese Leistung nach der überproportionalen Erhöhung 2024 im Folgejahr 2025 um 19 Euro gekürzt.

Im September wird Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas nicht nur die Bürgergeld-Nullrunde beschließen lassen, sie legt auch härtere Sanktionsregeln vor: „Ich sorge für mehr Zug in der Betreuung. Wer ohne Grund nicht zum Termin kommt, dem wird jetzt deutlich mehr gestrichen“, sagte sie der „Bild“.

„Das Signal ist klar: Wir helfen auf dem Weg in Arbeit, aber dafür muss man mitmachen. Alles andere ist unfair gegenüber denjenigen, die jeden Morgen aufstehen.“

Laut „Bild“ soll das Bürgergeld bei Terminversäumnissen im Jobcenter gleich um 30 Prozent (bislang 10 Prozent) gekürzt werden. Wer als arbeitsfähiger Bürgergeld-Empfänger einen Job wiederholt ablehnt, der muss nach den Plänen von SPD und Union künftig mit einem vollständigen Leistungsentzug rechnen.

Bas kündigte an: „Ich will die Menschen in Arbeit bringen. Mehr Beratung, engere Betreuung und mehr Verbindlichkeit. Wir bieten den Menschen stärkere Unterstützung auf dem Weg in Arbeit an, aber wer nicht mitmacht, dem machen wir es deutlich schwerer.“


Foto: Bärbel Bas am 27.08.2025, via dts Nachrichtenagentur

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