Freitag, August 21, 2026
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Merz telefoniert mit Netanjahu zu Situation in Gaza

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Blick von Israel in den Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin/Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Sonntag mit dem Ministerpräsidenten von Israel, Benjamin Netanjahu, telefoniert.

Wie der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, mitteilte, tauschten sich beide darüber aus, wie eine „weitere Stabilisierung des Waffenstillstands in Gaza“ erreicht werden könne.

Merz und Netanjahu waren sich laut Kornelius einig, dass die humanitäre Hilfe die Menschen in Gaza „sicher und in ausreichendem Maße“ erreichen müsse. Die Hamas müsse die sterblichen Überreste der letzten Geiseln umgehend übergeben.


Foto: Blick von Israel in den Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesliga: Hoffenheim dreht Partie und verschärft Wolfsburgs Krise

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Mohamed Amoura (Archiv), via dts NachrichtenagenturWolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Die TSG Hoffenheim hat zum Abschluss des 9. Bundesliga-Spieltags beim VfL Wolfsburg mit 3:2 gewonnen.

Das Spiel begann mit einem frühen Tor für Wolfsburg durch Mohammed Amoura, der in der 14. Minute nach einem Zuspiel von Mattias Svanberg traf. Hoffenheim glich in der 31. Minute durch Wouter Burger aus, der eine Flanke von Vladimir Coufal nutzte.

In der zweiten Halbzeit drehte Hoffenheim das Spiel, als Grischa Prömel in der 50. Minute per Kopfball nach einer Flanke von Andrej Kramaric traf. Wolfsburg kam durch Amoura in der 56. Minute noch einmal zum Ausgleich, bevor Burger in der 62. Minute erneut für Hoffenheim traf.

Der Sieg bringt Hoffenheim auf den sechsten Tabellenplatz, während Wolfsburg weiterhin in der Krise steckt. Am kommenden Freitag geht es für die Wölfe schon in Bremen weiter. Hoffenheim empfängt tags darauf RB Leipzig.


Foto: Mohamed Amoura (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berlin: Staatsanwaltschaft wirft Festgenommenen Anschlagspläne vor

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der 22-jährige Syrer, den die Berliner Polizei am Sonntag festgenommen hat, wird verdächtigt, eine „schwere staatsgefährdende Gewalttat“ vorbereitet zu haben.

Wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Abend mitteilte, wird dem in Neukölln festgenommenen Mann außerdem vorgeworfen, Propagandamaterial verfassungsfeindlicher Organisationen verbreitet zu haben.

Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, im Sinne der IS-Ideologie einen jihadistisch motivierten Anschlag mit einer selbstgebauten Spreng- oder Brandvorrichtung geplant zu haben. Bei Durchsuchungen an drei Adressen in Neukölln und Köpenick konnten nach Polizeiangaben entsprechende Utensilien sowie elektronische Speichermedien sichergestellt werden.

Zudem soll der Mann mehrfach auf einer Social-Media-Plattform IS-Propaganda in Form sogenannter Nashids – jihadistische Kampflieder – verbreitet haben. Der Beschuldigte wurde am Sonntag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Tiergarten vorgeführt, der Haftbefehl erlassen hat. Die Ermittlungen dauern an.


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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DFB-Pokal: Dortmund empfängt im Achtelfinale Leverkusen

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Borussia Dortmund im DFB-Pokal am 28.10.2025, via dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Dortmund empfängt im Achtelfinale des DFB-Pokals Bayer Leverkusen.

Das ergab am Sonntagabend die Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund mit dem DFB-Vizepräsidenten Peter Frymuth als Ziehungsleiter und Segelsportler Felix van den Hövel als „Losfee“.

Beide Mannschaften mussten in der zweiten Pokalrunde zuletzt Überstunden machen. Leverkusen setzte sich erst in der Verlängerung beim Zweitligisten Paderborn durch. Der BVB musste in Frankfurt sogar ins Elfmeterschießen.

Daneben kommt es im Achtelfinale zu einem Nordduell zwischen dem Hamburger SV und Holstein Kiel im Volksparkstadion. Der FC Bayern München muss derweil in Köpenick bei Union Berlin antreten. Für Titelverteidiger VfB Stuttgart geht es nach Bochum zum VfL.

Die weiteren Begegnungen des Achtelfinales, das am 2. und 3. Dezember ausgetragen werden soll: Hertha BSC – 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg – SV Darmstadt 98, Borussia Mönchengladbach – FC St. Pauli und RB Leipzig – 1. FC Magdeburg.


Foto: Borussia Dortmund im DFB-Pokal am 28.10.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesliga: Köln gewinnt Aufsteiger-Duell gegen HSV

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Marvin Schwäbe (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des neunten Bundesliga-Spieltags hat der 1. FC Köln 4:1 gegen den Hamburger SV gewonnen.

Die Geißböcke konnten in der 25. Minute durch einen Treffer von Ragnar Ache in Führung gehen. Der HSV versuchte im Anschluss, sich gegen die druckvolle Spielweise der Kölner zu behaupten, hatte jedoch Schwierigkeiten, die Defensive der Gastgeber zu durchbrechen.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Florian Kainz in der 48. Minute mit einem Freistoß auf 2:0 für die Hausherren. Der HSV zeigte sich aber kämpferisch und konnte durch Fábio Vieira in der 50. Minute auf 2:1 verkürzen. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten und einiger strittiger Situationen, die erst per Videobeweis geklärt wurden, blieb es beim Sieg für die Kölner.

Diese profitierten in der Schlussphase auch davon, dass die Hamburger wegen Gelb-Rot für Immanuel Pherai ab der 79. Minute in Unterzahl spielen mussten. Pherai war erst zwei Minuten zuvor eingewechselt worden – er sammelte in Rekordgeschwindigkeit zwei Verwarnungen, die zu seinem Platzverweis führten. Wegen Meckerns sah in der 83. Minute dann auch Vieira Gelb-Rot, sodass die Gäste nur noch mit neun Mann auf dem Platz standen, was für den Ausgleich offensichtlich zu wenig war. Said El Mala (94. Minute) und Jakub Kaminski (99. Minute) sorgten schließlich für den deutlichen Endstand.

In der Tabelle rücken die Kölner auf den siebten Platz vor, während die Hamburger auf dem 13. Rang bleiben. Für die Kölner geht es am Samstagabend in Mönchengladbach weiter, der HSV ist am Samstagnachmittag zu Hause gegen Borussia Dortmund gefordert.


Foto: Marvin Schwäbe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CDA-Chef nimmt neue CDU-Gruppe "Compass Mitte" in Schutz

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Dennis Radtke (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Christdemokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, nimmt die neue Initiative „Compass Mitte“ innerhalb der CDU gegen Kritik in Schutz. „Ich bin über die Heftigkeit der Gegenreaktion überrascht“, sagte Radtke, der den Aufruf selbst nicht unterzeichnet hat, der „Süddeutschen Zeitung“.

„Es ist erstaunlich, dass gerade diejenigen, die unter Angela Merkel einen Mangel an Debatte beklagt haben, nun jede Debatte in Sachfragen zu einer persönlichen Kritik an der Parteiführung umdeuten“, sagte er. „Mitglieder, die ein berechtigtes Anliegen haben, die sich Sorgen machen und die Inhalte vortragen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten in der CDU, als nicht debattenprägend abzuqualifizieren, ist in der Sache nicht hilfreich und nicht angemessen“, so der Europaabgeordnete.

Die neue Gruppe wendet sich gegen eine einseitig konservative Ausrichtung der CDU und warnt vor jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD. Intern hatte es scharfe Kritik an der Initiative gegeben. Zu den Initiatoren gehört der frühere CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz.


Foto: Dennis Radtke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Paderborn schlägt Fürth – Platz 1

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Branimir Hrgota (Archiv), via dts NachrichtenagenturPaderborn (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des elften Spieltags der 2. Bundesliga hat der SC Paderborn 2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth gewonnen und damit die Tabellenführung erobert.

Die Paderborner gingen in der 37. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß von Laurin Curda in Führung. Filip Bilbija erhöhte in der 64. Minute nach einer Flanke von Curda per Kopf auf 2:0. Die Gäste aus Fürth hatten im Anschluss zwar einige Chancen, konnten den fälligen Anschlusstreffer aber erst in der 90. Minute erzielen. Das war letztendlich zu spät.

Paderborn zeigte sich insgesamt als die effektivere Mannschaft und konnte mit dem Sieg die Position in der Spitzengruppe der Liga festigen. Für Greuther Fürth hingegen bleibt die Defensive ein Problem, da sie mit 30 Gegentoren die schwächste Abwehr der Liga stellen. Die Fürther rangieren derzeit auf dem 16. Platz.

Für die Fürth geht es am Freitag gegen Münster weiter, Paderborn ist zwei Tage später in Magdeburg gefordert. Die Ergebnisse der Parallelbegegnungen vom Sonntagnachmittag: VfL Bochum – 1. FC Magdeburg 2:0, Fortuna Düsseldorf – 1. FC Kaiserslautern 1:1.


Foto: Branimir Hrgota (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD stellt sich bei Syrien-Abschiebungen hinter Wadephul

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Johann Wadephul (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Koalitionsstreit um Abschiebungen nach Syrien fordert die Linke, sämtliche Rückführungen nach Syrien auszusetzen.

Das Land biete derzeit „keine Lebensbedingungen, die ein sicheres oder menschenwürdiges Leben zulassen“, sagte Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, der „Welt“. „Dass Vertreter der CSU dennoch weiterhin Abschiebungen fordern, obwohl selbst die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages auf die Beteiligung staatlicher Einheiten an Massakern hinweisen, offenbart ihr menschenverachtendes Weltbild.“

Es dürfe „keine Deals mit Islamisten“ geben, so Özdemir. „Diese Regierung propagiert teils selbst Zwangsverschleierung und Geschlechtertrennung“, unterdrücke Teile der Bevölkerung und zeichne sich durch „massenhafte Verschleppung von Frauen“ aus, sagte Özdemir der Zeitung . „Eine Normalisierung dieser islamistischen Regierung darf es nicht geben.“

Nachdem Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sich schockiert über die Zerstörung nach dem Bürgerkrieg in Syrien zeigte und Skepsis bezüglich einer baldigen Rückkehr der geflohenen Syrer zeigte, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), weiter an Verhandlungen über Abschiebungen nach Syrien mit der dortigen Regierung festzuhalten.

Die SPD hob auf Anfrage der „Welt“ zwar die Einigung im Koalitionsvertrag hervor, „Straftäter und Gefährder grundsätzlich auch wieder nach Syrien zurückzuführen“, wie Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, sagte. „Es liegt doch aber in der Natur der Sache, dass das immer nur mit Blick auf die konkrete Lage vor Ort erfolgen kann“, so Eichwede. „Genau von dieser Lage und vom gewaltigen Ausmaß der Zerstörung nach einem mehr als ein Jahrzehnt andauernden Krieg hat sich der Außenminister auf seiner Reise ein Bild gemacht.“

Die AfD wiederum sprach von einer „offenen Schlacht um die Deutungshoheit“ in der Migrationspolitik innerhalb der Bundesregierung. Der Außenminister wolle „Merkels verheerendes Erbe“ fortführen. „Wadephul setzt in hemmungsloser Direktheit die inländerfeindliche Außenpolitik seiner grünen Amtsvorgängerin fort“, sagte der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Gottfried Curio, mit Blick auf Wadephuls Vorgängerin Annalena Baerbock (Grüne).

Wadephul müsse die Bedingungen in Syrien für die Rückkehr „organisieren“, doch verschleppe vielmehr die Rückführungen, sagte Curio. „Dieser Außenminister ist eine komplette Fehlbesetzung, die Regierung wird bei Rückführungen nicht handeln.“ Asyl sei nur ein „Schutz auf Zeit“. Durch das Ende des Bürgerkriegs in Syrien gebe es weder Bürgerkriegsgefahren noch Sorge vor Verfolgung, sagte Curio. „Sämtliche Schutztitel sind mithin zu widerrufen, alle nicht eingebürgerten Syrer des Landes zu verweisen sowie ein sofortiger Stopp für die Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen oder neuen Einbürgerungen im betroffenen Personenkreis anzuordnen.“

Die Grünen stimmten Wadephuls Aussagen zur Situation in Syrien zu. Innenminister Dobrindt wiederum solle nicht „ständig monothematisch Symbolpolitik“ betreiben, sondern sich um „zentrale Sicherheitsfragen kümmern“ und Deutschland gegen „hybride Bedrohungen widerstandsfähig“ machen, sagte Marcel Emmerich, innenpolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion. „Cyberattacken, Ausspähungen in kritischer Infrastruktur, Spionage und Sabotage sind längst an der Tagesordnung und der dafür zuständige Innenminister kommt nicht aus dem Quark, weil er eine Nebenaußenpolitik macht“, sagte Emmerich. „Das ist verantwortungslos und setzt die Sicherheit des Landes aufs Spiel.“

Rückendeckung bekam Innenminister Dobrindt für seine Pläne, wieder nach Syrien abzuschieben, aus der Unionsfraktion. Die „spontane Äußerung“ Wadephuls werde „ganz offensichtlich aus dem Zusammenhang gerissen“, sagte Günter Krings (CDU), stellvertretender Unionsfraktionschef, der Zeitung. „Der syrische Bürgerkrieg ist vorbei und in weite Teile des Landes ist für die allermeisten ausgereisten Syrer eine Rückkehr nun möglich und zumutbar.“ Der Zerstörungsgrad eines Landes sei als Argument gegen eine „freiwillige oder pflichtgemäße Rückkehr“ ungeeignet. Denn wer solle ein zerstörtes Land wieder aufbauen, wenn das nicht seine eigenen Staatsbürger tun, so Krings.

Syrer, die keine Niederlassungserlaubnis in Deutschland haben und vom Sozialstaat unterstützt werden müssten, solle man „im ersten Schritt zur freiwilligen Rückkehr ermutigen“. Ferner wolle die Union alle Straftäter und Ausreisepflichtigen „mit hoher Priorität“ und in Abstimmung mit der syrischen Regierung abschieben. „Die Grundlage eines jeden Schutzes für Bürgerkriegsflüchtlinge kann und muss sein, dass sie unser Land wieder verlassen, wenn der Krieg in ihrer Heimat beendet ist“, sagte der CDU-Politiker.


Foto: Johann Wadephul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Syrer soll Terror-Anschlag in Berlin geplant haben

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In Berlin haben Spezialkräfte der Polizei am Samstag einen Syrer festgenommen, der einem Medienbericht zufolge einen Terroranschlag geplant haben soll. Wie die „Bild“ schreibt, sollen bei dem Zugriff Materialien zum Bau von Sprengsätzen gefunden worden sein.

Die Festnahme erfolgte laut Zeitung in Neukölln. Der Mann, der drei Wohnanschriften in Berlin haben soll, wurde in einer Gefangenensammelstelle untergebracht. Laut „Bild“ wird dem Syrer die Vorbereitung einer schweren und staatsgefährdenden Straftat zur Last gelegt. Die weiteren Hintergründe, insbesondere die möglichen Ziele des Mannes, waren zunächst unklar.


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Opposition in Tansania wirft Präsidentin Wahlfälschung vor

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Tansania (Archiv), via dts NachrichtenagenturDaressalam (dts Nachrichtenagentur) – Nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Tansania rutscht das ostafrikanische Land immer mehr in eine politische Krise. Die größte Oppositionspartei kündigte an, den Wahlsieg von Präsidentin Samia Suluhu Hassan nicht anzuerkennen. In diesem Zusammenhang wurden Vorwürfe der Wahlfälschung erhoben.

Zuvor hatte die Wahlkommission Hassan mit einem Ergebnis von fast 98 Prozent der Stimmen als Siegerin der Wahlen am Mittwoch verkündet. Die beiden größten Konkurrenten der Amtsinhaberin waren bereits im Vorfeld ausgeschlossen worden. Davon wurde ein Kandidat wegen Hochverrats festgenommen, nachdem er Wahlreformen bei Protesten gefordert hat.

Vor der Wahl soll es zu Entführungen, Folterungen und Verhaftungen von weiteren Regierungskritikern gekommen sein. Nach der Wahl flammten schließlich Proteste in Tansania auf, wobei auch mehrere Menschen getötet worden sein sollen.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas reagierte besorgt auf die Entwicklung der Lage. „Die EU ist sehr besorgt über die Ereignisse, die sich während des gesamten Wahltages ereignet haben und noch andauern, darunter Gewalt, die Abschaltung des Internets sowie Berichte über Unregelmäßigkeiten im Wahlprozess an einigen Orten“, sagte Kallas am Sonntag. „Zuverlässige Berichte über eine große Zahl von Todesopfern und Schwerverletzten geben Anlass zu äußerster Besorgnis.“ Die EU fordere die Behörden nachdrücklich auf, „äußerste Zurückhaltung“ zu üben, um Menschenleben zu schützen.

Kallas sprach von einer „Ungleichheit der Wettbewerbsbedingungen im Vorfeld der Wahlen“. Die EU fordere die Freilassung aller inhaftierten Politiker und eine transparente und faire Verhandlung für die Festgenommenen auf einer soliden Rechtsgrundlage sowie eine rasche und gründliche Untersuchung aller gemeldeten Fälle von Entführungen, Verschleppungen und Gewalt.


Foto: Tansania (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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