Donnerstag, August 20, 2026
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Weitere von Hamas übergebene Geisel-Leichen identifiziert

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Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturJerusalem/Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Israel hat drei weitere Leichen von Geiseln identifiziert, die am Sonntagabend von der radikal-islamischen Hamas übergeben worden waren. Es handele sich um die sterblichen Überreste von verschleppten israelischen Soldaten, teilte die israelische Armee am Montag mit.

Damit befinden sich noch acht tote Geiseln im Gazastreifen. Man arbeite daran, alle verstorbenen Geiseln zur angemessenen Bestattung in ihrem Land zurückzubringen, teilte das Büro von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu mit. Die Hamas sei verpflichtet, ihre gegenüber den Vermittlern eingegangenen Verpflichtungen einzuhalten und sie im Rahmen der Umsetzung des Waffenruhe-Abkommens auszuhändigen.

Man werde in dieser Frage keine Kompromisse eingehen und keine Mühen scheuen, bis alle Geiseln, bis auf den letzten Mann, zurückgebracht worden seien, hieß es aus Netanjahus Büro weiter.


Foto: Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Industriestrompreis könnte 4,5 Milliarden Euro kosten

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – BERLIN. Eine Allianz um die bundeseigene „Deutsche Energieagentur“ (Dena) hat ein Konzept für den von der Bundesregierung geplanten Industriestrompreis erstellt. In dem Dokument, über welches das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) berichtet, schlägt die Dena gemeinsam mit den Denkfabriken Epico Klima-Innovation und Agora Energiewende vor, energieintensive Betriebe so zu subventionieren, dass sie auf einen Industriestrompreis von fünf Cent je Kilowattstunde kommen. Gelten solle dieser Preis für die Hälfte des individuellen Stromverbrauchs der Unternehmen.

Für den Empfängerkreis solle die „Kuebll-Liste“ der EU genutzt werden, die Unternehmen mit hohem Strombedarf und im internationalen Wettbewerb führt. In Deutschland sind das rund 2.000 Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtverbrauch von rund 100 Terawattstunden. Dena, Epico und Agora rechnen vor, dass der Industriestrompreis in diesem Fall für den Bund Kosten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro verursachen würde. Nach EU-Beihilferecht darf der Industriestrompreis nur für drei Jahre gelten, die Gesamtkosten lägen damit bei 4,5 Milliarden Euro.

Laut Dena, Epico und Agora würden mittelfristig nur wettbewerbsfähige Industriestrompreise möglich sein, wenn zeitgleich strukturelle Verbesserungen durchgeführt würden. „Der Industriestrompreis wirkt wie ein Schmerzmittel“, sagte Epico-Gründer Bernd Weber der Zeitung: „Er heilt aber nicht die Ursachen für die Abwanderung von Investitionen.“ Weitere Vorschläge in dem Konzeptpapier sind deshalb eine Stärkung von Direktverträgen zwischen Unternehmen und Erneuerbaren-Betreibern („PPA“), etwa durch Investitionsgarantien, und eine Beibehaltung der Ausbaugeschwindigkeit der Erneuerbaren.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kündigte am Montag den Start des Industriestrompreises zum 1. Januar 2026 an. Man sei bei den Verhandlungen „in den letzten Zügen“, hieß es.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ostdeutsche halten Begriff "neue Bundesländer" für veraltet

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Verlauf der Berliner Mauer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine breite Mehrheit aller Ostdeutschen hält den Begriff „neue Bundesländer“ nicht mehr für zeitgemäß. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Zeitschrift „Super Illu“.

35 Jahre nach der Wiedervereinigung und 36 Jahre nach dem Mauerfall halten demnach 65 Prozent der Ostdeutschen den Begriff „neue Bundesländer“ für das Staatsgebiet der ehemaligen DDR nicht mehr für angemessen. Nur 22 Prozent der Befragten sind der Meinung, der Begriff „neue Bundesländer“ sei zeitgemäß.

Den alternativen Begriff „östliche Bundesländer“ finden laut derselben Umfrage 33 Prozent aller Ostdeutschen besser. Zusammengerechnet 37 Prozent aller Befragten waren allerdings auch der Meinung, „östliche Bundesländer“ wäre in etwa genauso gut (10 Prozent) oder genauso schlecht (27 Prozent) wie die Formulierung „neue Bundesländer“.

Eine Mehrheit (53 Prozent) ist laut der Umfrage außerdem der Meinung, der 9. November als Jahrestag des Mauerfalls sei als Nationalfeiertag besser geeignet als der Jahrestag der Wiedervereinigung am 3. Oktober.

Die Umfrage wurde im Zeitraum zwischen dem 10. und 17. September 2025 durchgeführt. Befragt wurden 1.000 Personen aus Ostdeutschland, inklusive Berlin.


Foto: Verlauf der Berliner Mauer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linnemann von halbierten Asylzahlen positiv überrascht

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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat positiv überrascht auf den jüngsten Rückgang der Asylzahlen in Deutschland reagiert. „Also wenn mir jemand vor einem halben Jahr erzählt hätte, dass wir binnen Jahresfrist mehr als 50 Prozent der Zahlen senken, dann hätte ich das nicht geglaubt“, sagte er den Sendern RTL und ntv.

„Natürlich waren wir schon vor der Bundestagswahl in diesem Trend unterwegs, aber wir sind jetzt signifikant unterwegs“, fügte der CDU-Politiker hinzu. „Das heißt mit anderen Worten: Deutschland ist nicht mehr das Magnetland in Europa, wo jeder hin will, sondern andere Länder.“ Diesen Weg müsse man weitergehen.


Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet im Plus – Anleger hoffen auf Weihnachtsrally

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag mit Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 24.110 Punkten berechnet und damit 0,6 Prozent über dem Schlussniveau von Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Mercedes-Benz und Volkswagen, am Ende Qiagen, Adidas und Symrise.

„Mit dem heutigen Handelstag beginnt auch an den Börsen der November“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die letzten drei November endeten beim Dax alle positiv. Betrachtet man die vergangenen 15 Jahre, war der November im Durchschnitt für den Dax der beste Monat des Jahres. „Die Weihnachtsrally hat zuletzt immer mehr im November als im Dezember stattgefunden“, so Altmann.

Unterdessen geht der Government-Shutdown in den USA in seinen zweiten Monat. Damit ist der aktuelle Shutdown kurz davor, der bislang längste in der US-Historie zu werden. „An den Börsen ist der Shutdown zuletzt mehr und mehr in den Hintergrund getreten“, so Altmann. Anleger sollten sich des Shutdowns aber weiterhin bewusst sein. „Und je länger er andauert, desto größer werden die wirtschaftlichen Einbußen für die USA am Ende sein.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1526 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8676 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,97 US-Dollar; das waren 20 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Linnemann kritisiert Zuwanderung von ukrainischen Männern

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Carsten Linnemann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann kritisiert, dass immer mehr junge ukrainische Männer nach Deutschland kommen. „Ich will niemanden ausweisen, aber wenn jemand nach Deutschland kommt und jung ist, dann sollte er natürlich hier nicht die Solidargemeinschaft nutzen, sondern das Ziel muss sein, dass die Menschen in Arbeit kommen“, sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv.

Bei Ukrainern sei es nochmal ein besonderes Beispiel, weil dort um die Freiheit gekämpft werde. „Und wir unterstützen ja die Ukrainer auch. Da geht es ja um ein ganz wichtiges Thema: um Frieden, um Freiheit. Und dass junge Menschen in der Zahl zu uns kommen, finde ich, ist nicht hinnehmbar, weil ja in der Ukraine gekämpft wird. Und da braucht es ja auch diese Menschen“, so der CDU-Politiker. „Natürlich ist es so, dass, wenn ein Land kämpft um die Freiheit, diejenigen, die dort sind, und zwar junge Männer, natürlich auch eingezogen werden müssen“, ergänzte er.

Wer dann aber nach Deutschland komme, solle auch einer Arbeit nachgehen. „Wir sehen das in den Niederlanden und in Polen. Da sind die Raten derjenigen, die arbeiten gehen, die aus der Ukraine kommen, viel, viel höher als in Deutschland. Und deswegen dürfen die auch nicht ins Bürgergeld, sondern ins Asylbewerberleistungsgesetz sozusagen rein. Und da müssen wir das Thema Arbeiten großschreiben.“


Foto: Carsten Linnemann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Eierproduktion in Deutschland von Bodenhaltung dominiert

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Hühner (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Ende August 2025 hat es in Deutschland 2.200 Betriebe mit der Haltung von Legehennen gegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, wurden dort durchschnittlich insgesamt 44,6 Millionen Legehennen gehalten.

Diese erzeugten im August 2025 insgesamt 1,2 Milliarden Eier, die zum Konsum bestimmt waren. Bei der Haltungsform dominierte mit durchschnittlich 25,5 Millionen Legehennen die Bodenhaltung. 11,3 Millionen Legehennen wurden im Durchschnitt in Freilandhaltung, 6,6 Millionen unter ökologischer Erzeugung und 1,2 Millionen in Kleingruppenhaltung gehalten.

Den mit Abstand größten Bestand an Legehennen gab es im August 2025 in Niedersachsen mit 17,3 Millionen Tieren, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (4,7 Millionen) und Bayern (4,0 Millionen).

Für Geflügelhalter in einigen Regionen Deutschlands – seien es Hobbyhalter, Klein- oder Großbetriebe – gilt aktuell wegen der Geflügelpest bereits eine Stallpflicht oder eine Einführung wird diskutiert. Zuletzt wurden am 1. März 2023 die geflügelhaltenden landwirtschaftlichen Betriebe und deren Geflügelbestände erhoben. Zum Stichtag 1. März 2023 gab es in Deutschland insgesamt 42.690 landwirtschaftliche Betriebe, die insgesamt 167,3 Millionen Geflügeltiere hielten. Zu diesem Zeitpunkt wurden 156,3 Millionen Hühner, 9,0 Millionen Puten, 1,6 Millionen Enten und 0,4 Millionen Gänse in den Betrieben gehalten.

Den mit Abstand größten Geflügelbestand gab es in Niedersachsen (77,6 Millionen Tiere), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (19,0 Millionen) und Bayern (14,3 Millionen).

In mehreren Betrieben mussten zuletzt mehrere hunderttausend Tiere getötet werden, um eine weitere Verbreitung der Geflügelpest möglichst einzudämmen. Das Fleisch der Tiere aus Betrieben, in denen es bestätigte Fälle der Krankheit gibt, darf nicht in den Handel gebracht werden. Für den menschlichen Verzehr wurden im Jahr 2024 insgesamt 694 Millionen Stück Geflügel geschlachtet und 1,6 Millionen Tonnen Geflügelfleisch erzeugt. 90 Prozent der geschlachteten Geflügeltiere waren Hühner, die zur Mast bestimmt waren, vier Prozent waren Puten.

Pro Kopf verzehrten die Menschen 2024 nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Deutschland 13,6 Kilogramm Geflügelfleisch, darunter 10,2 Kilogramm Hühnerfleisch und 2,9 Kilogramm Putenfleisch. Damit lag der rechnerische Verzehr von Geflügelfleisch 2024 über dem Durchschnitt der Vorjahre 2023 (13,1 Kilogramm) und 2022 (12,4 Kilogramm).

Der Selbstversorgungsgrad mit Geflügelfleisch insgesamt lag im Jahr 2024 bei 100 Prozent. Das bedeutet, dass der Inlandsbedarf für Geflügelfleisch rechnerisch vollständig durch die heimische Fleischerzeugung gedeckt werden konnte. Bei Hühnerfleisch betrug der Selbstversorgungsgrad 105 Prozent, rechnerisch war demnach die heimische Erzeugung größer als der Inlandsbedarf. Bei Putenfleisch betrug der Selbstversorgungsgrad 92 Prozent, bei Entenfleisch 57 Prozent und bei Gänsefleisch 19 Prozent.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern in Deutschland erreichte 2024 nach vorläufigen Angaben der BLE mit 249 Eiern einen neuen Höchststand. Der Selbstversorgungsgrad mit Eiern liegt bei 72 Prozent. Um seinen Eigenbedarf an Eiern zu decken, muss Deutschland also rechnerisch mehr als ein Viertel seines Bedarfs aus dem Ausland importieren.


Foto: Hühner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutschland bei Frauen in Führungspositionen unter EU-Durchschnitt

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Frau auf einer Rolltreppe (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Frauen sind in den deutschen Führungsetagen weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Während im Jahr 2024 rund 1,32 Millionen Männer in Deutschland eine Führungsposition hatten, waren es nur 540.000 Frauen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte. Damit waren lediglich 29,1 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt.

Dieser Wert lag deutlich unter dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU) von 35,2 Prozent. Den Spitzenplatz im EU-Vergleich belegte wie bereits im Vorjahr Schweden mit einem Frauenanteil von 44,4 Prozent. Relativ hohe Quoten verzeichneten laut EU-Statistikbehörde Eurostat auch Lettland (43,4 Prozent) und Polen (41,8 Prozent). Das Schlusslicht bildete Zypern, wo nur 25,3 Prozent der Führungskräfte weiblich waren.

Seit dem Jahr 2014 hat sich der Anteil der weiblichen Führungskräfte in Deutschland praktisch nicht verändert (+0,1 Prozentpunkte von 29,0 Prozent im Jahr 2014 auf 29,1 Prozent im Jahr 2024). Im EU-Durchschnitt stieg der Anteil der weiblichen Führungskräfte dagegen in diesem Zeitraum um 3,4 Prozentpunkte. Besonders stark wuchs der Anteil in Schweden (+7,3 Prozentpunkte), Estland (+7,2 Prozentpunkte) sowie in den Inselstaaten Zypern (+7,8 Prozentpunkte) und Malta (+10,3 Prozentpunkte).

Der geringe Anteil an Frauen in Leitungspositionen in Deutschland fällt besonders auf, da hier fast ebenso viele Frauen erwerbstätig sind wie Männer. Ihr Anteil an allen Erwerbstätigen lag 2024 bei 46,9 Prozent und damit leicht über dem EU-Durchschnitt (46,4 Prozent). Demgegenüber war der Anteil von Frauen in Führungspositionen in Italien mit 27,9 Prozent auf einem ähnlichen Niveau wie in Deutschland, allerdings bei einem niedrigeren Frauenanteil an allen Erwerbstätigen von 42,5 Prozent. In Österreich wiederum war der Anteil der weiblich besetzten Führungspositionen mit 36,2 Prozent deutlich höher als in Deutschland bei einer ähnlichen Quote von Frauen an allen Erwerbstätigen (47,5 Prozent).


Foto: Frau auf einer Rolltreppe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Stimmung im Einzelhandel bleibt verhalten

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Silikon in einem Baumarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Stimmung im deutschen Einzelhandel bleibt verhalten. Das vom Münchener Ifo-Institut gemessene Geschäftsklima im Einzelhandel stieg im Oktober leicht auf -23,2 Punkte, nach -23,8 Punkten im September.

Die Unternehmen beurteilen ihre aktuelle Lage etwas besser, bleiben jedoch zurückhaltend. „Das Geschäftsklima bei den Einzelhändlern bewegt sich auf niedrigem Niveau seitwärts“, sagte Ifo-Experte Patrick Höppner. „Besonders die Erwartungen bleiben eingetrübt. Viele Händler gehen davon aus, dass die Geschäftssituation bis ins Jahr 2026 sehr herausfordernd bleiben wird.“

Die Stimmung in den Möbelhäusern und bei Baumärkten hat sich etwas verbessert, während sie sich im Bekleidungseinzelhandel leicht verschlechtert hat. Über die Hälfte der Händler berichtete von zurückhaltenden Verbrauchern. In stationären Geschäften war die Kundenfrequenz im dritten Quartal bei 45,3 Prozent der Einzelhändler niedriger als saisonüblich. „Die Online-Shops der Einzelhändler waren etwas besser besucht“, sagte Höppner. „Dort registrierten nur 23,7 Prozent der Händler weniger Klicks als saisonüblich.“

Etwas mehr Einzelhändler planen in den kommenden Monaten mit steigenden Verkaufspreisen: Der Indikator für die Preiserwartungen stieg im Oktober leicht auf 25,9 Punkte. Besonders die Möbelhäuser und die Lebensmitteleinzelhändler planen häufiger als der Einzelhandel insgesamt, ihre Preise anzuheben. Der Fachkräftemangel bleibt für 25,4 Prozent der Einzelhändler herausfordernd. 6,8 Prozent berichten von Finanzierungsschwierigkeiten.


Foto: Silikon in einem Baumarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zahlreiche Tote und Verletzte bei Erdbeben im Norden Afghanistans

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Afghanistan (Archiv), via dts NachrichtenagenturMasar-e Scharif (dts Nachrichtenagentur) – Im Norden Afghanistans hat sich am Montag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,3 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich in den frühen Morgenstunden in der Nähe von Masar-e Scharif, einer der bevölkerungsreichsten Städte im Norden des Landes. Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten. Laut Behördenangaben kamen mindestens 20 Menschen ums Leben und etwa 320 wurden verletzt. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen.

Das Taliban-Verteidigungsministerium erklärte, Teile der Provinzen Balkh und Samangan seien am stärksten betroffen. Militärische Rettungs- und Notfallteams seien vor Ort. Die Nationale Katastrophenschutzbehörde erklärte, das Beben habe Teile des Nordens, Ostens und Westens des Landes betroffen.

Afghanistan hat in den letzten Jahren eine Reihe von Erdbeben erlebt, die Tausende von Todesopfern forderten. Die Fähigkeit des Landes, auf Naturkatastrophen zu reagieren, ist seit der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 stark eingeschränkt.


Foto: Afghanistan (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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