Mittwoch, Juni 3, 2026
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Experten fordern mehr Grundlagenforschung zu Frauengesundheit

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Fahrradergometer für Belastungs-EKG (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) erhöht den Druck auf die Bundesregierung, die Frauengesundheit zu fördern.

„Bei der geschlechtssensiblen Ausrichtung der Medizin stehen wir in der Forschung in vielen Bereichen noch am Anfang“, sagte Dagmar Führer-Sakel, Präsidentin der DGIM, der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Dies gilt insbesondere für hormonelle und molekulare Grundlagen – hier bewegen wir uns gewissermaßen noch im Mittelalter.“ Grund dafür sei auch die Studienlage. „Studien werden überwiegend an männlichen Probanden durchgeführt. Die daraus gewonnenen Ergebnisse werden anschließend häufig ohne weitere Differenzierung auf den weiblichen Organismus übertragen“, so Führer-Sakel.

Geschlechtssensible Medizin beachtet die Unterschiede zwischen den Körpern von Männern und Frauen. Die Bundesregierung will die Forschung fördern, das hatten sowohl Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) als auch Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) angekündigt. Genauere Pläne stehen aber noch aus.


Foto: Fahrradergometer für Belastungs-EKG (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grüne fordern mehr Schutz vor Extremismus im Bundestag

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Irene Mihalic (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, hat schnelle Entscheidungen für ein Bundestagspolizeigesetz und eine Änderung des Abgeordnetengesetzes zum Schutz vor Extremismus und Spionage angemahnt.

„Die Fälle, in denen bisher ausschließlich Mitarbeitern der AfD der Hausausweis verweigert oder entzogen wurde, zeigen, dass wir den Bundestag besser schützen müssen“, sagte Mihalic dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Man müsse davon ausgehen, dass das nur „die Spitze des Eisbergs“ sei.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass Personen mit Nähe oder gar Loyalität zu autokratischen Staaten wie Russland und China, Zugang zu sensibelsten Informationen erlangen oder parlamentarische Abläufe negativ beeinflussen“, mahnte die Grünen-Politikerin. „Wir brauchen endlich ein Bundestagspolizeigesetz und sollten darin auch regeln, dass die Bundestagspolizei im Rahmen von Zuverlässigkeitsüberprüfungen in berechtigten Fällen Anfragen an den Verfassungsschutz stellen und dessen Erkenntnisse in die Prüfungen einbeziehen kann.“


Foto: Irene Mihalic (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Verkehrsminister fordert neue EU-Regeln für Panzer & Co.

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Warnung vor Panzern (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) plädiert dafür, für die militärische Infrastruktur entscheidende Rechtsgrundlagen in Europa schnell zu harmonisieren.

„Wenn wir heute Truppen und Gerät verlagern wollen, dauert es mindestens 45 Tage, um die grenzüberschreitenden Genehmigungen einzuholen. Da müssen wir auf drei Tage runter. Im Zweifel muss es auch sofort gehen“, sagte Schnieder dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

Fortschritte sieht er in nationalen Initiativen wie dem geplanten Infrastruktur-Zukunftsgesetz, das Verfahren beschleunigen soll. Allein die Digitalisierung von Planfeststellungsverfahren würde 30 Prozent Zeit einsparen, ebenso die Abschaffung von vorgelagerten Raumordnungsverfahren, wenn Länder eine Widerspruchsfrist verstreichen lassen. „Das halte ich für eines der wichtigsten Gesetze dieser Legislaturperiode“, sagte Schnieder.


Foto: Warnung vor Panzern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Weitere Olympia-Medaillen für Deutschland im Skeleton

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Cortina (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Olympischen Winterspielen in Italien hat es am Sonntagabend zwei weitere Medaillen für Deutschland im Skeleton gegeben. Die deutschen Mixed-Teams holten die Silber- und die Bronzemedaille.

Gold ging an das Mixed-Team Matt Weston und Tabitha Stoecker aus Großbritannien. Mit 17 Hundertstelsekunden vor dem Deutschen-Team setzen sie sich mit einem neuen Bahnrekord von 1:59,36 Minuten auf die Eins.

Für Susanne Kreher und Alexander Jungk gab es Silber, Jacqueline Pfeifer und Christopher Grotheer holten Bronze. Alle vier Deutschen erzielen dabei die gleichen Platzierungen wie schon in den Einzel-Wettbewerben.

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1. Bundesliga Leipzig und Wolfsburg unentschieden

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RB Leipzig - VfL Wolfsburg am 15.02.2026, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 22. Spieltags in der Fußball-Bundesliga haben sich Leipzig und Wolfsburg am Sonntagabend mit einem 2:2 unentschieden getrennt.

Die Partie begann intensiv, und RB Leipzig setzte die Gäste aus Wolfsburg früh unter Druck. Durch mehrere gefährliche Aktionen, wie etwa einen Fallrückzieher von Conrad Harder (19. Minute) und eine starke Flanke von Brajan Gruda, die jedoch von Wolfsburgs Saël Kumbedi in letzter Sekunde geklärt wurde (43. Minute), hatten die Leipziger mehr als genug Gelegenheiten, in Führung zu gehen.

Wolfsburgs Torwart Kamil Grabara hatte allerdings einen herausragenden Tag. In der 41. Minute parierte er einen Schuss von Gruda aus kurzer Distanz, der eigentlich fast schon im Tor gewesen wäre. Die Gäste aus Wolfsburg kamen kaum zu Entlastungsangriffen, und wenn, dann waren diese meist harmlos, wie ein Distanzschuss von Mikkel Eriksen (8. Minute), der knapp das Tor verfehlte.

Nach der Pause änderte sich das Bild. Wolfsburg ging aus dem Nichts in Führung: In der 52. Spielminute setzte Mohamed Amoura nach einem schönen Zuspiel von Adam Daghim den Ball gekonnt in den linken oberen Winkel – 0:1. Die Wölfe hatten die erste große Chance genutzt und gingen überraschend in Führung.

Leipzig war nun gefordert und zeigte, dass sie nicht gewillt waren, dieses Spiel einfach aufzugeben. Der Ausgleich folgte schnell: In der 70. Minute profitierte Yan Diomande von einem Fehler des Wolfsburger Torhüters Grabara, der beim Abstoß Gruda anschoss. Gruda legte den Ball im Strafraum auf Diomande ab, der ohne Probleme zum 1:1 vollstreckte.

Doch die Antwort der Wolfsburger ließ nicht lange auf sich warten: In der 78. Spielminute brachte Mattias Svanberg Wolfsburg erneut in Führung. Über eine schnelle Kombination gelangte der Ball zu Svanberg, der frei vor dem Leipziger Torwart Vandevoordt stand und souverän ins lange Eck traf.

Der letzte Akt des Spiels gehörte dann RB Leipzig. In der 89. Minute erzielte Brajan Gruda mit einem wunderschönen Schuss aus der Distanz den erneuten Ausgleich zum 2:2. Der Winterneuzugang hatte aus dem rechten Strafraumeck abgezogen und den Ball mit seinem linken Fuß perfekt in den linken oberen Winkel geschlenzt. Ein wahrer Traumtreffer.

In den letzten Minuten drängte Leipzig nochmals auf den Sieg, doch Wolfsburg verteidigte beherzt. Ein Schuss von Rômulo, der in der 90. Minute nach einer Flanke von Gruda über das Tor ging, war die letzte große Chance der Partie.

Fazit: Ein spannendes und packendes Spiel endet mit einem gerechten 2:2-Unentschieden. Leipzig dominierte insbesondere die erste Halbzeit, konnte sich jedoch nicht belohnen. Wolfsburg zeigte in der zweiten Hälfte eine starke Moral und holte nach Rückständen zweimal den Ausgleich. Beide Teams müssen mit diesem Ergebnis zufrieden sein – Leipzig kann trotz der Rückstände stolz auf die Moral ihrer Mannschaft sein, während Wolfsburg mit dem Punktgewinn im Abstiegskampf aufatmen kann.


Foto: RB Leipzig – VfL Wolfsburg am 15.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Wadephul schließt weitere Russland-Sanktionen nicht aus

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Johann Wadephul (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit Blick auf die gemeinsame Erklärung mehrerer europäischer Staaten, dass der russische Oppositionskritiker Nawalny an einer Vergiftung gestorben sein soll, schließt Außenminister Johann Wadephul eine Verschärfung der Russland-Sanktionen nicht aus.

Es sei bereits ein umfangreiches Sanktionsregime gegen Russland ausgebracht, sagte er im „Bericht aus Berlin“ des ARD-Hauptstadtstudios. „Dieses effektiver zu machen, dieses strenger zu machen, dieses so zu machen, dass Russland es noch mehr spürt – das hat definitiv die deutsche Unterstützung“, sagte Wadephul auf Nachfrage nach Großbritanniens Ankündigung zu einer koordinierten Verschärfung.

Nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der französische Präsident Emmanuel Macron auf der Münchner Sicherheitskonferenz erste Gespräche über einen europäischen Atomschirm aufgenommen haben, verweist Wadephul derweil auf den bereits bestehenden Schutz durch die Nato-Partner. „Der amerikanische Schutzschirm besteht. Niemand stellt den in Washington infrage. Ich rate dringend davon ab, den aus europäischer Sicht infrage zu stellen.“ Zudem verfügten Franzosen und Briten als europäische Nato-Partner über eine entsprechende nukleare Bewaffnung.


Foto: Johann Wadephul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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AfD begrüßt Spitzensteuersatz- und Bürgergeld-Vorstoß der CDU

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René Springer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD begrüßt die Vorstöße von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann für eine Reform des Spitzensteuersatzes sowie des Bürgergelds.

Der Mittelstand müsse im Zuge einer grundlegenden Steuerreform entlastet werden, sagte René Springer, arbeits- und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, der „Welt“. Die Bürger litten unter einer historisch hohen Gesamtbelastung aus Steuern und Sozialabgaben. Es brauche „spürbare Entlastungen für Leistungsträger, Familien und den arbeitenden Mittelstand – nicht bloß ein paar homöopathische Korrekturen kurz vor dem CDU-Parteitag“. Linnemanns Reformvorschlag zu Zuverdienstregeln beim Bürgergeld gehe in die richtige Richtung. „Er wird aber spätestens im Bundestag an der leistungsfeindlichen SPD scheitern“, sagte Springer.

Linnemann hatte in der „Bild am Sonntag“ gefordert, den Spitzensteuersatz künftig erst ab 80.000 Euro Jahresbrutto zu erheben. Zudem forderte der CDU-Generalsekretär strengere Zuverdienstregeln beim Bürgergeld.

Die Grünen erteilten Linnemann eine harte Absage. „Millionen Menschen werden von der CDU erst als faul beschimpft und dann ignoriert und vergessen“, sagte Andreas Audretsch, stellvertretender Grünen-Fraktionsvorsitzender, der „Welt“. Es brauche eine Entlastung von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen durch eine Senkung der Stromsteuer für alle. Linnemann reiße das Grundprinzip, wonach mehr Arbeit sich lohnen müsse, ein. „Menschen mehr Geld zu entziehen, wenn sie arbeiten gehen, ist absurd“, so Audretsch. „Wir wollen so viele Menschen wie möglich in Arbeit bringen und setzen darauf, dass jede Stunde mehr Arbeit auch mehr Geld im Geldbeutel bedeutet.“

Die Linke nannte Linnemanns Spitzensteuersatz-Vorschlag „einseitig und chaotisch“. Der Vorstoß komme „im Doppelpack mit einem Angriff auf alle, die aufstockendes Bürgergeld beziehungsweise Grundsicherung beziehen“, sagte Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Linksfraktion. „Am Ende wird wieder Menschen mit wenig Geld in die Tasche gegriffen – eine Frechheit.“ Linnemann ziele darauf ab, die bestehenden Ungerechtigkeiten im Steuersystem zu verstärken. Kleinere und mittlere Einkommen sollten etwa durch Erhöhung des Grundfreibetrags entlastet werden. Zudem brauche es eine Vermögenssteuer.


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1. Bundesliga: Augsburg gewinnt gegen Heidenheim

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Stefan Schimmer (Archiv), via dts NachrichtenagenturAugsburg (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 22. Bundesliga-Spieltags hat der FC Augsburg 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim gewonnen.

In der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften Schwierigkeiten, klare Torchancen zu kreieren. Heidenheim begann stark, doch mit zunehmender Spielzeit übernahm Augsburg die Kontrolle. Trotz einiger vielversprechender Angriffe blieb es zur Pause torlos.

Nach dem Seitenwechsel drängte Heidenheim auf den Führungstreffer, doch die Augsburger Defensive hielt stand. Das entscheidende Tor fiel dann in der 80. Minute für Augsburg durch Alexis Claude-Maurice, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Zuvor hatte Benedikt Gimber den Augsburger Kapitän Schlotterbeck im Strafraum zu Boden gezogen, was Schiedsrichter Zwayer dazu veranlasste, auf den Punkt zu zeigen. Das daraus resultierende Tor reichte den Hausherren zum Sieg.

In der Tabelle bleiben die Heidenheimer das Schlusslicht, während die Augsburger auf den 11. Rang vorrücken. Für Augsburg geht es am kommenden Samstag in Wolfsburg weiter, Heidenheim ist am Tag darauf gegen Stuttgart gefordert.


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Kiesewetter und Melnyk beklagen geringes Ukraine-Engagement bei MSC

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Münchner Sicherheitskonferenz am 13.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Kiews UN-Botschafter Andrij Melnyk und der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter üben scharfe Kritik am Fehlen konkreter Zusagen in Richtung der Ukraine auf der am Sonntagnachmittag zu Ende gegangenen Münchner Sicherheitskonferenz.

„Vielmehr beschränkten sich wesentliche Aussagen, auch die des Bundeskanzlers, auf die Analyse des geopolitischen Umbruchs“, sagte Kiesewetter dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). „Europa fehlt weiter ein gemeinsames Ziel der Ukraine-Unterstützung und ein Handlungsplan für die künftige europäische Sicherheitsarchitektur.“

Er beklagte, dass erneut keine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern angekündigt oder Russland nicht einmal gemeinsam zur Anerkennung des Existenzrechts seiner Nachbarstaaten aufgefordert worden sei. „Das haben wir alles nicht gehört“, die Beiträge der westlichen Staaten auf der Konferenz seien von „Hybris“ geprägt gewesen und „ohne konsequente Handlungsvorgaben“ geblieben.

„Die Antwort auf die entscheidende Frage fehlte“, klagte auch Melnyk, obwohl er „einige flammende Grundsatzreden gehört“ habe: „Was müsste die EU, was müsste Deutschland schon heute militärisch tun, um die Kriegsdynamik zu verändern und Russland zum Frieden zu zwingen?“ Er warnte, dass ein „de-facto-Weiter-so-Kurs Europas“ den „barbarischen Krieg um Jahre verlängern“ werde.


Foto: Münchner Sicherheitskonferenz am 13.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Polizei zieht positive Bilanz nach Münchner Sicherheitskonferenz

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Münchner Sicherheitskonferenz am 12.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Münchner Polizei hat eine positive Abschlussbilanz zum Einsatz während der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) gezogen. Rund 5.000 Beamte, darunter Unterstützungskräfte aus dem gesamten Bundesgebiet und mehreren europäischen Nachbarländern, waren von Donnerstag bis Sonntag im Einsatz, wie das Polizeipräsidium München am Sonntag mitteilte.

Während der Konferenz wurden 17 Versammlungen mit direktem MSC-Bezug polizeilich betreut. Der versammlungsstärkste Tag war Samstag. Auf der Theresienwiese fand eine Demonstration zu den politischen Ereignissen im Iran mit bis zu 250.000 Teilnehmern statt, die weitgehend friedlich verlief. Eine gegen die MSC gerichtete Versammlung mit etwa 2.000 Personen, darunter rund 250 aus dem autonomen Spektrum, verlief hingegen mit Störungen. Am Marienplatz wurden zwei Polizeibeamte durch Fußtritte angegriffen; die Tatverdächtigen wurden festgenommen.

Insgesamt wurden im Zusammenhang mit der MSC mehr als 20 Delikte angezeigt, darunter Verstöße gegen ein erlassenes Flugbeschränkungsgebiet. Bei einem Verkehrsunfall auf der A9 bei Allershausen am Samstag wurden sechs Polizeifahrzeuge beschädigt und mehrere Beamte leicht verletzt. Während des gesamten Einsatzes erlitten 23 Polizeikräfte leichte Verletzungen, 18 weitere Beamte erkrankten. Aus eingerichteten Haltverbotszonen mussten 59 Fahrzeuge abgeschleppt werden.


Foto: Münchner Sicherheitskonferenz am 12.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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