Freitag, November 6, 2026
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1. Bundesliga Leipzig und Wolfsburg unentschieden

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RB Leipzig - VfL Wolfsburg am 15.02.2026, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 22. Spieltags in der Fußball-Bundesliga haben sich Leipzig und Wolfsburg am Sonntagabend mit einem 2:2 unentschieden getrennt.

Die Partie begann intensiv, und RB Leipzig setzte die Gäste aus Wolfsburg früh unter Druck. Durch mehrere gefährliche Aktionen, wie etwa einen Fallrückzieher von Conrad Harder (19. Minute) und eine starke Flanke von Brajan Gruda, die jedoch von Wolfsburgs Saël Kumbedi in letzter Sekunde geklärt wurde (43. Minute), hatten die Leipziger mehr als genug Gelegenheiten, in Führung zu gehen.

Wolfsburgs Torwart Kamil Grabara hatte allerdings einen herausragenden Tag. In der 41. Minute parierte er einen Schuss von Gruda aus kurzer Distanz, der eigentlich fast schon im Tor gewesen wäre. Die Gäste aus Wolfsburg kamen kaum zu Entlastungsangriffen, und wenn, dann waren diese meist harmlos, wie ein Distanzschuss von Mikkel Eriksen (8. Minute), der knapp das Tor verfehlte.

Nach der Pause änderte sich das Bild. Wolfsburg ging aus dem Nichts in Führung: In der 52. Spielminute setzte Mohamed Amoura nach einem schönen Zuspiel von Adam Daghim den Ball gekonnt in den linken oberen Winkel – 0:1. Die Wölfe hatten die erste große Chance genutzt und gingen überraschend in Führung.

Leipzig war nun gefordert und zeigte, dass sie nicht gewillt waren, dieses Spiel einfach aufzugeben. Der Ausgleich folgte schnell: In der 70. Minute profitierte Yan Diomande von einem Fehler des Wolfsburger Torhüters Grabara, der beim Abstoß Gruda anschoss. Gruda legte den Ball im Strafraum auf Diomande ab, der ohne Probleme zum 1:1 vollstreckte.

Doch die Antwort der Wolfsburger ließ nicht lange auf sich warten: In der 78. Spielminute brachte Mattias Svanberg Wolfsburg erneut in Führung. Über eine schnelle Kombination gelangte der Ball zu Svanberg, der frei vor dem Leipziger Torwart Vandevoordt stand und souverän ins lange Eck traf.

Der letzte Akt des Spiels gehörte dann RB Leipzig. In der 89. Minute erzielte Brajan Gruda mit einem wunderschönen Schuss aus der Distanz den erneuten Ausgleich zum 2:2. Der Winterneuzugang hatte aus dem rechten Strafraumeck abgezogen und den Ball mit seinem linken Fuß perfekt in den linken oberen Winkel geschlenzt. Ein wahrer Traumtreffer.

In den letzten Minuten drängte Leipzig nochmals auf den Sieg, doch Wolfsburg verteidigte beherzt. Ein Schuss von Rômulo, der in der 90. Minute nach einer Flanke von Gruda über das Tor ging, war die letzte große Chance der Partie.

Fazit: Ein spannendes und packendes Spiel endet mit einem gerechten 2:2-Unentschieden. Leipzig dominierte insbesondere die erste Halbzeit, konnte sich jedoch nicht belohnen. Wolfsburg zeigte in der zweiten Hälfte eine starke Moral und holte nach Rückständen zweimal den Ausgleich. Beide Teams müssen mit diesem Ergebnis zufrieden sein – Leipzig kann trotz der Rückstände stolz auf die Moral ihrer Mannschaft sein, während Wolfsburg mit dem Punktgewinn im Abstiegskampf aufatmen kann.


Foto: RB Leipzig – VfL Wolfsburg am 15.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Wadephul schließt weitere Russland-Sanktionen nicht aus

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Johann Wadephul (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit Blick auf die gemeinsame Erklärung mehrerer europäischer Staaten, dass der russische Oppositionskritiker Nawalny an einer Vergiftung gestorben sein soll, schließt Außenminister Johann Wadephul eine Verschärfung der Russland-Sanktionen nicht aus.

Es sei bereits ein umfangreiches Sanktionsregime gegen Russland ausgebracht, sagte er im „Bericht aus Berlin“ des ARD-Hauptstadtstudios. „Dieses effektiver zu machen, dieses strenger zu machen, dieses so zu machen, dass Russland es noch mehr spürt – das hat definitiv die deutsche Unterstützung“, sagte Wadephul auf Nachfrage nach Großbritanniens Ankündigung zu einer koordinierten Verschärfung.

Nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der französische Präsident Emmanuel Macron auf der Münchner Sicherheitskonferenz erste Gespräche über einen europäischen Atomschirm aufgenommen haben, verweist Wadephul derweil auf den bereits bestehenden Schutz durch die Nato-Partner. „Der amerikanische Schutzschirm besteht. Niemand stellt den in Washington infrage. Ich rate dringend davon ab, den aus europäischer Sicht infrage zu stellen.“ Zudem verfügten Franzosen und Briten als europäische Nato-Partner über eine entsprechende nukleare Bewaffnung.


Foto: Johann Wadephul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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AfD begrüßt Spitzensteuersatz- und Bürgergeld-Vorstoß der CDU

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René Springer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD begrüßt die Vorstöße von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann für eine Reform des Spitzensteuersatzes sowie des Bürgergelds.

Der Mittelstand müsse im Zuge einer grundlegenden Steuerreform entlastet werden, sagte René Springer, arbeits- und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, der „Welt“. Die Bürger litten unter einer historisch hohen Gesamtbelastung aus Steuern und Sozialabgaben. Es brauche „spürbare Entlastungen für Leistungsträger, Familien und den arbeitenden Mittelstand – nicht bloß ein paar homöopathische Korrekturen kurz vor dem CDU-Parteitag“. Linnemanns Reformvorschlag zu Zuverdienstregeln beim Bürgergeld gehe in die richtige Richtung. „Er wird aber spätestens im Bundestag an der leistungsfeindlichen SPD scheitern“, sagte Springer.

Linnemann hatte in der „Bild am Sonntag“ gefordert, den Spitzensteuersatz künftig erst ab 80.000 Euro Jahresbrutto zu erheben. Zudem forderte der CDU-Generalsekretär strengere Zuverdienstregeln beim Bürgergeld.

Die Grünen erteilten Linnemann eine harte Absage. „Millionen Menschen werden von der CDU erst als faul beschimpft und dann ignoriert und vergessen“, sagte Andreas Audretsch, stellvertretender Grünen-Fraktionsvorsitzender, der „Welt“. Es brauche eine Entlastung von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen durch eine Senkung der Stromsteuer für alle. Linnemann reiße das Grundprinzip, wonach mehr Arbeit sich lohnen müsse, ein. „Menschen mehr Geld zu entziehen, wenn sie arbeiten gehen, ist absurd“, so Audretsch. „Wir wollen so viele Menschen wie möglich in Arbeit bringen und setzen darauf, dass jede Stunde mehr Arbeit auch mehr Geld im Geldbeutel bedeutet.“

Die Linke nannte Linnemanns Spitzensteuersatz-Vorschlag „einseitig und chaotisch“. Der Vorstoß komme „im Doppelpack mit einem Angriff auf alle, die aufstockendes Bürgergeld beziehungsweise Grundsicherung beziehen“, sagte Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Linksfraktion. „Am Ende wird wieder Menschen mit wenig Geld in die Tasche gegriffen – eine Frechheit.“ Linnemann ziele darauf ab, die bestehenden Ungerechtigkeiten im Steuersystem zu verstärken. Kleinere und mittlere Einkommen sollten etwa durch Erhöhung des Grundfreibetrags entlastet werden. Zudem brauche es eine Vermögenssteuer.


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1. Bundesliga: Augsburg gewinnt gegen Heidenheim

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Stefan Schimmer (Archiv), via dts NachrichtenagenturAugsburg (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 22. Bundesliga-Spieltags hat der FC Augsburg 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim gewonnen.

In der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften Schwierigkeiten, klare Torchancen zu kreieren. Heidenheim begann stark, doch mit zunehmender Spielzeit übernahm Augsburg die Kontrolle. Trotz einiger vielversprechender Angriffe blieb es zur Pause torlos.

Nach dem Seitenwechsel drängte Heidenheim auf den Führungstreffer, doch die Augsburger Defensive hielt stand. Das entscheidende Tor fiel dann in der 80. Minute für Augsburg durch Alexis Claude-Maurice, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Zuvor hatte Benedikt Gimber den Augsburger Kapitän Schlotterbeck im Strafraum zu Boden gezogen, was Schiedsrichter Zwayer dazu veranlasste, auf den Punkt zu zeigen. Das daraus resultierende Tor reichte den Hausherren zum Sieg.

In der Tabelle bleiben die Heidenheimer das Schlusslicht, während die Augsburger auf den 11. Rang vorrücken. Für Augsburg geht es am kommenden Samstag in Wolfsburg weiter, Heidenheim ist am Tag darauf gegen Stuttgart gefordert.


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Kiesewetter und Melnyk beklagen geringes Ukraine-Engagement bei MSC

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Münchner Sicherheitskonferenz am 13.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Kiews UN-Botschafter Andrij Melnyk und der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter üben scharfe Kritik am Fehlen konkreter Zusagen in Richtung der Ukraine auf der am Sonntagnachmittag zu Ende gegangenen Münchner Sicherheitskonferenz.

„Vielmehr beschränkten sich wesentliche Aussagen, auch die des Bundeskanzlers, auf die Analyse des geopolitischen Umbruchs“, sagte Kiesewetter dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). „Europa fehlt weiter ein gemeinsames Ziel der Ukraine-Unterstützung und ein Handlungsplan für die künftige europäische Sicherheitsarchitektur.“

Er beklagte, dass erneut keine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern angekündigt oder Russland nicht einmal gemeinsam zur Anerkennung des Existenzrechts seiner Nachbarstaaten aufgefordert worden sei. „Das haben wir alles nicht gehört“, die Beiträge der westlichen Staaten auf der Konferenz seien von „Hybris“ geprägt gewesen und „ohne konsequente Handlungsvorgaben“ geblieben.

„Die Antwort auf die entscheidende Frage fehlte“, klagte auch Melnyk, obwohl er „einige flammende Grundsatzreden gehört“ habe: „Was müsste die EU, was müsste Deutschland schon heute militärisch tun, um die Kriegsdynamik zu verändern und Russland zum Frieden zu zwingen?“ Er warnte, dass ein „de-facto-Weiter-so-Kurs Europas“ den „barbarischen Krieg um Jahre verlängern“ werde.


Foto: Münchner Sicherheitskonferenz am 13.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Polizei zieht positive Bilanz nach Münchner Sicherheitskonferenz

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Münchner Sicherheitskonferenz am 12.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Münchner Polizei hat eine positive Abschlussbilanz zum Einsatz während der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) gezogen. Rund 5.000 Beamte, darunter Unterstützungskräfte aus dem gesamten Bundesgebiet und mehreren europäischen Nachbarländern, waren von Donnerstag bis Sonntag im Einsatz, wie das Polizeipräsidium München am Sonntag mitteilte.

Während der Konferenz wurden 17 Versammlungen mit direktem MSC-Bezug polizeilich betreut. Der versammlungsstärkste Tag war Samstag. Auf der Theresienwiese fand eine Demonstration zu den politischen Ereignissen im Iran mit bis zu 250.000 Teilnehmern statt, die weitgehend friedlich verlief. Eine gegen die MSC gerichtete Versammlung mit etwa 2.000 Personen, darunter rund 250 aus dem autonomen Spektrum, verlief hingegen mit Störungen. Am Marienplatz wurden zwei Polizeibeamte durch Fußtritte angegriffen; die Tatverdächtigen wurden festgenommen.

Insgesamt wurden im Zusammenhang mit der MSC mehr als 20 Delikte angezeigt, darunter Verstöße gegen ein erlassenes Flugbeschränkungsgebiet. Bei einem Verkehrsunfall auf der A9 bei Allershausen am Samstag wurden sechs Polizeifahrzeuge beschädigt und mehrere Beamte leicht verletzt. Während des gesamten Einsatzes erlitten 23 Polizeikräfte leichte Verletzungen, 18 weitere Beamte erkrankten. Aus eingerichteten Haltverbotszonen mussten 59 Fahrzeuge abgeschleppt werden.


Foto: Münchner Sicherheitskonferenz am 12.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Judit Polgár fordert Unterstützung für Mädchen im Schach

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Schach (Archiv), via dts NachrichtenagenturBudapest (dts Nachrichtenagentur) – Schach-Ikone Judit Polgár hofft, dass die neue Netflix-Doku über ihre Karriere Mädchen inspiriert. „Ich freue mich darauf, dass mehr Mädchen Schach spielen und mehr Mädchen den großen Traum verfolgen, die besten Schachspielerinnen zu werden, die sie sein können“, sagte sie dem „Spiegel“. „Ich hoffe, Eltern und Trainer davon zu überzeugen, dass talentierte Mädchen Unterstützung verdienen und ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Schach ist für alle da.“

Am 6. Februar erschien auf der Streamingplattform Netflix die Dokumentation „Die Königin des Schachs“. Der Film erzählt von Judit Polgárs Aufstieg an die Spitze der Schachwelt, wie sie sich in der von Männern geprägten Welt durchsetzt und schließlich als erste Frau der Geschichte den besten Spieler in der Weltrangliste, Garri Kasparow, besiegt.

Judit Polgár ist die beste Schachspielerin der Geschichte, als erste und bislang einzige Frau erreichte sie die Top 10 der gemischten Weltrangliste und spielte in einem Kandidatenturnier zur offenen Weltmeisterschaft. Heute befindet sich keine Frau mehr in den Top 100 der Weltrangliste.

Polgár setzt sich nun dafür ein, dass der Weltschachverband eigens für Frauen eingeführte Titel wie „Frauen-Großmeisterin“ wieder abschafft. „Die große Frage ist: Woran liegt es, dass es keine Frauen mehr gibt, die in meine Fußstapfen treten? Ich denke, eines der Probleme ist, dass alle zu niedrige Ansprüche haben“, sagte Polgár dem „Spiegel“ im vergangenen Jahr: „Alle wollen immer den leichten Weg gehen, das ist menschlich. Wenn wir also Mädchen sagen, dass sie den leichteren Weg gehen können und dafür auch mit Titeln belohnt werden, dann nehmen sie natürlich den leichteren Weg.“ In der Schule gebe es aber auch keine nach Mädchen und Jungen getrennten Noten oder Abschlüsse.


Foto: Schach (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD knüpft Reform der Einkommensteuer an Bedingungen

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Finanzamt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um eine Entlastung bei der Einkommensteuer zeichnet sich ein neuer Konflikt zwischen Union und SPD ab. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sebastian Roloff, begrüßte im „Handelsblatt“ (Montagausgabe) zwar Bewegung bei der CDU, fordert aber höhere Abgaben für Spitzenverdiener. Auch bei den Bürgergeld-Plänen stellt er sich quer.

Roloff sagte der Zeitung, es sei „sehr zu begrüßen, dass die CDU den Handlungsbedarf bei der Einkommensteuer jetzt auch erkannt hat“. Es brauche „dringend eine Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen“. Das führe zu mehr Kaufkraft und Nachfrage und damit auch zu mehr Wachstum.

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte vorgeschlagen, die Schwelle für den Spitzensteuersatz von derzeit rund 68.000 Euro Jahresbrutto auf 80.000 Euro anzuheben. So solle der sogenannte „Mittelstandsbauch“ im Tarifverlauf abgeflacht werden. Eine Umsetzung peilt er zur Mitte der laufenden Legislaturperiode an.

Roloff hält eine Verschiebung der Schwelle grundsätzlich für möglich – allerdings nur als Teil eines größeren Pakets. „Eine Verschiebung der Schwelle für den Spitzensteuersatz als Teil eines Maßnahmenpakets kann mit Blick auf mittlere Einkommen sinnvoll sein“, sagte er. Zugleich machte der SPD-Politiker klar: „Spitzeneinkommen müssen allerdings mehr beitragen als aktuell – über einen höheren Spitzensteuersatz für die höchsten Einkommen.“

Deutlich ablehnend äußerte sich Roloff zu dem Vorstoß Linnemanns, im Zuge der anstehenden Bürgergeld-Reform strengere Regeln beim Hinzuverdienst zu verankern. „Der Vorschlag zur Anrechnung von Hinzuverdienst beim Bürgergeld ist nicht schlüssig und würde zu weniger geleisteten Stunden führen“, sagte er. Stattdessen brauche es „Anreize um, wenn möglich, eher mehr zu arbeiten“.


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2. Liga: Schalke schlägt Kiel und ist wieder Tabellenführer

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Soufiane El-Faouzi (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiel (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 22. Spieltags der 2. Bundesliga hat der FC Schalke 04 2:1 bei Holstein Kiel gewonnen und damit die Tabellenführung zurückerobert.

Die Schalker gingen bereits in der 16. Minute in Führung, als Kenan Karaman nach einer Ecke von Adil Aouchiche den Ball über die Linie drückte. In der 29. Minute erhöhte Hasan Kurucay per Kopfball auf 2:0, nachdem Dzeko den Ball am ersten Pfosten verlängert hatte.

Kiel kämpfte sich im zweiten Durchgang zurück ins Spiel und erzielte in der 55. Minute durch einen Foulelfmeter von David Zec den Anschlusstreffer. Danach versuchten die Hausherren, den Druck zu erhöhen, doch Schalke verteidigte geschickt und ließ nur wenige Chancen zu. Am Ende wirkten die Gäste platt, konnten die drei Punkte aber über die Zeit verteidigen.

Schalke steht nach dem Sieg wieder ganz vorn in der Tabelle und hat einen Punkt Vorsprung auf den Zweiten, während Kiel auf den 14. Rang abrutscht. Für die Störche geht es am kommenden Samstag beim KSC weiter, die Schalker sind am gleichen Tag gegen Magdeburg gefordert. Die Ergebnisse der Parallelbegegnungen vom Sonntagnachmittag: VfL Bochum – SC Paderborn 07 0:0, 1. FC Magdeburg – Arminia Bielefeld 0:2.


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Treffen zu Drittstaatenlösungen auf Münchner Sicherheitskonferenz

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Münchner Sicherheitskonferenz am 12.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat sich die sogenannte europäische Kerngruppe für Drittstaatenlösungen getroffen. Ziel sei es, „innovative Modelle“ wie sogenannte Return Hubs zügig voranzubringen, teilte das Bundesinnenministerium am Sonntag mit.

Mit dabei waren demnach EU-Kommissar Magnus Brunner, der niederländische Minister für Asyl und Migration David van Weel sowie Österreichs Innenminister Gerhard Karner. Auch Griechenland und Dänemark unterstützen die Initiative.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nutzte die Konferenz für Gespräche mit europäischen Partnern und Vertretern weiterer Drittstaaten. Der Fokus lag darauf, wie sich Drittstaatenmodelle rechtssicher umsetzen und wirksam in das nationale und europäische Asylsystem integrieren lassen. Dobrindt sagte, dass Europa bereit sei, „gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen“.

Die Kerngruppe hatte sich erstmals am Rande des informellen Rats der Innen- und Justizminister auf Zypern formiert. Nun gehe es darum, die Initiative breiter in Europa zu verankern und konkrete Kooperationsmodelle auf den Weg zu bringen, hieß es.


Foto: Münchner Sicherheitskonferenz am 12.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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