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Agrardemos: EU-Kommission will Umweltstandards deutlich absenken

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Bauernproteste (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der anhaltenden Agrarproteste hat EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) eine deutliche Absenkung der Umweltstandards in der Landwirtschaft in Aussicht gestellt. Nach einem zeitlich stark verkürzten Prozess, bei dem die übliche Folgenabschätzung etwa für Umweltbelange nicht durchgeführt wurde, hat die EU-Kommission am Freitagnachmittag entsprechende Änderungen vorgelegt.

Das Verfahren soll laut Kommission bis Ende April abgeschlossen werden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium kritisiert, dass die Änderungen die Umweltambitionen teils auf ein Niveau unterhalb der vorherigen Förderperiode absenken würden.

Um EU-Mittel zu erhalten, müssen Landwirte bisher neun Standards einhalten, die dem Umwelt- und Klimaschutz dienen. Der Standard „GLÖZ 8“ soll künftig nicht mehr verpflichtend sein: Mithilfe von nicht-produktiven Flächen wie etwa Brachflächen und Hecken wollte die EU den Rückgang der Artenvielfalt in der Landwirtschaft stoppen und die Ökosystemleistungen der Landwirtschaft verbessern. Betriebe sollen nun nur noch bestehende Landschaftselemente erhalten müssen. Im Gegenzug sollen die Mitgliedsstaaten verpflichtet werden, Öko-Regelungen zu Brachen und Landschaftselementen einzuführen. Von der Leyen sprach gegenüber Polens Ministerpräsident Tusk von einer rückwirkenden Umwandlung in ein Anreizsystem zum Jahresbeginn.

Bei „GLÖZ 7“, mit dem der Eintrag von Schadstoffen in Gewässer reduziert werden soll, können die Mitgliedstaaten den Bauern künftig mehr Flexibilität bei der Fruchtfolge einräumen. Zudem sollen die Mitgliedsstaaten zeitweise Ausnahmen der GLÖZ-Standards 5, 6 und 7 zulassen können, wenn infolge von „extremen Wetterbedingungen“ Verpflichtungen nicht eingehalten werden können. Des Weiteren sollen Betriebe mit einer Größe unter zehn Hektar von Kontrollen ausgenommen werden.

„Die Kommission ergreift energische und rasche Maßnahmen, um unsere Landwirte in einer Zeit zu unterstützen, in der sie mit zahlreichen Herausforderungen und Sorgen konfrontiert sind“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU). Die Vorschläge böten „gezielte Flexibilitäten, damit die Landwirte ihre wichtige Arbeit mit mehr Vertrauen und Sicherheit erledigen können“. Die Agrarpolitik bleibe ihrer Ansicht nach weiterhin auf die „zentrale Priorität“ des Umweltschutzes und der Anpassung an den Klimawandel ausgerichtet.

Landwirte sollten auf dem Feld oder im Stall stehen und nicht am Schreibtisch sitzen, erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne). „Damit sie dafür mehr Zeit haben, will auch ich, dass die Arbeit im Büro einfacher wird. Das sollte aber nicht bedeuten, dass Bürokratieabbau gleichgesetzt wird mit der Absenkung von Umweltambitionen.“

Der Kommissionsvorschlag enthalte einige vernünftige Vorschläge, so Özdemir. „Ein Teil der Vorschläge sollte aber überarbeitet werden. Gesunde Böden und Artenschutz sind die Voraussetzung für eine zukunftsfeste Landwirtschaft“, sagte der Landwirtschaftsminister. „Wenn es auch in 20, 30 oder 50 Jahren gute Ernten geben soll, müssen wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen und Ressourcen heute schützen. Artenvielfalt, Klima und unsere Umwelt sind bereits massiv unter Druck – wie wir an Dürren, Bränden und Überschwemmungen sehen können“, sagte Özdemir. Was man heute verloren gebe, müsse umso mühsamer wiederaufgebaut werden.

„Es wäre der falsche Weg, die berechtigten Anliegen der Bauern nach mehr Unterstützung und Planbarkeit gegen den existenziell notwendigen Schutz von Natur, Umwelt und Biodiversität auszuspielen, das rächt sich nach hinten raus“, sagte der Grünen-Politiker. „Ich habe mich für eine Beibehaltung des Umweltniveaus bei gleichzeitigem Abbau überbordender Regulierungen stark gemacht und auch Vorschläge gemacht, wie Bürokratieabbau und Klimaschutz Hand in Hand gehen können, zum Beispiel mit der finanziellen Stärkung des Mindestbudgets für die Öko-Regelungen.“ Sein Ziel sei ein System, das für Landwirtschaft, Menschen, Tiere, Klima und Umwelt ein Gewinn sei, erklärte Özdemir. „Dafür werbe ich im Rat bei der Behandlung der Kommissionsvorschläge.“


Foto: Bauernproteste (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lindner kündigt Steuersenkung zum Abbau der kalten Progression an

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Einkommensteuer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat im Zuge der gerade begonnenen Haushaltsberatungen weitere Steuererleichterungen in Aussicht gestellt und eine Nullrunde beim Bürgergeld vorausgesagt. „Für die Jahre 2025 und 2026 stehen weitere Anpassungen des Steuertarifs an, um die kalte Progression zu beseitigen“, sagte Lindner der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS).

„Wir dürfen nicht nur Sozialleistungen an die Preisentwicklung anpassen. Wir müssen auch den Steuertarif anpassen – damit nicht diejenigen, die alles bezahlen, immer stärker belastet werden.“ Zugleich bekräftigte der FDP-Chef seine Forderung nach einem „Einstieg in das Ende des Solidaritätszuschlags“.

Mit einer Erhöhung des Bürgergelds rechnet Lindner in diesem Jahr nicht. „Selbst ohne jede Änderung prognostiziere ich für 2025 eine Nullrunde, da die letzte Erhöhung die Inflation überschätzt hat“, erklärte er. „Für die Zukunft sollte man die Berechnungsmethode prüfen.“ Darüber hinaus müsse man Arbeitsanreize verbessern sowie Meldepflichten bei der Arbeitsagentur, das Schonvermögen und die Pflicht zur Annahme zumutbarer Arbeit diskutieren. Die häufigere Kontaktaufnahme bei Geflüchteten oder die Sanktionen für Totalverweigerern gingen in die richtige Richtung, so Lindner.

Seit Anfang März laufen innerhalb der Bundesregierung die Verhandlungen über den Haushalt für 2025, es gilt dabei auch ohne Steuersenkungen eine Lücke in zweistelliger Milliardenhöhe zu schließen.


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Streikrecht: Lindner will Diskussion "ohne Denkverbote"

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GDL-Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat den laufenden Lokführer-Streik bei der Bahn kritisiert und nach dem Ende des Ausstands eine Debatte über mögliche Konsequenzen gefordert. „Alle müssen ihre Verantwortung bedenken, auch die Tarifpartner“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS).

„Welche volkswirtschaftlichen Kosten hat das, was machen solche Streiks mit der Akzeptanz von Arbeitskämpfen?“ Während laufender Auseinandersetzungen wolle er keine Diskussion beginnen, fügte Lindner hinzu. Danach sei das aber „ohne Denkverbote nötig“.

Der Chef der Lokführer-Gewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hatte zuletzt kurzfristig angekündigte „Wellenstreiks“ in Aussicht gestellt und damit am vorigen Donnerstag begonnen. Eine Einigung im Streit um eine kürzere Wochenarbeitszeit ist nach wie vor nicht in Sicht. Regierungsvertreter hatten sich bislang mit dem Ruf nach Gesetzesänderungen zurückgehalten, darunter auch Verkehrsminister Volker Wissing (FDP).


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Dax schließt auf Vortagesniveau – Ölpreis gesunken

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 17.937 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Bis zum frühen Nachmittag konnte der Dax zulegen, bevor der Index im weiteren Handelsverlauf seine Gewinne nach Gegenwind aus den USA wieder abgab.

„Der Dax hat seinen ersten Härtetest zur Abrechnung der Terminkontrakte bei der Mittagsauktion erfolgreich vollzogen und nun geht es an die Einzelwerte“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Insgesamt ist der Kampf um die 18.000-Punkte-Kursmarke vollends entbrannt.“ Nun müsse sich zeigen, „ob die optimistischen Marktteilnehmer noch genug Luft haben, um das Kursniveau nachhaltig überwinden zu können“, so Lipkow.

Bis kurz vor Handelsschluss bildeten die Vonovia-Aktien mit deutlichen Abschlägen das Schlusslicht der Dax-Liste. Hintergrund sind am Vortag veröffentlichte Quartalszahlen, die angesichts der Immobilienkrise einen Milliardenverlust auswiesen. An der Spitze der Kursliste standen dagegen wie schon am Donnerstag die Papiere von Rheinmetall. Der Rüstungskonzern hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr neue Rekordwerte erzielt.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 27 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 85,19 US-Dollar, das waren 23 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0888 US-Dollar (+0,04 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9185 Euro zu haben.


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Bericht: AfD im Europaparlament wählt Anderson zur neuen Leiterin

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Logo vor AfD-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD-Delegation im Europaparlament hat offenbar Christine Anderson zur neuen Delegationsleiterin gewählt. Joachim Kuhs, der nach dem Rücktritt von Nicolaus Fest an der Spitze im Februar des vergangenen Jahres kommissarischer Leiter der AfD-Delegation wurde, ist damit wieder abgewählt, berichtet die „Welt“ am Freitag.

Anderson wurde demnach mit knapper Mehrheit ins Amt gehoben. Von neun AfD-Abgeordneten sollen nur sechs anwesend gewesen sein. Drei davon sollen für Anderson gestimmt haben. Die restlichen Stimmen sollen sich auf Nein-Stimmen und Enthaltungen aufgeteilt haben. Anderson ist dem Bericht zufolge die vierte Delegationsleiterin seit Beginn der Legislaturperiode im Juli 2019.

Der Bundesvorstand der Partei wollte die Neuwahl verhindern, wie die „Welt“ unter Berufung auf eine Mail der Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla an die AfD-Delegation von Mittwoch schreibt. Darin heiße es, dass zu befürchten sei, dass durch die Wahl „nicht allein delegationsintern Unruhe verursacht wird, sondern auch im Verhältnis zu unseren europäischen Partnerparteien“.

Weiter heißt es in der Mail: „Unabhängig davon erschließt sich ebensowenig die Notwendigkeit, wenige Wochen vor Ablauf dieser Legislaturperiode im Europäischen Parlament zum mittlerweile vierten Mal einen Delegationsleiter der Alternative für Deutschland wählen zu wollen. Eine solche Vorgehensweise kann nicht im Interesse unserer Partei sein“, so die Parteivorsitzenden. „Wir bitten Sie deshalb inständig darum, diese Neuwahl eines Leiters der AfD-Delegation im Europäischen Parlament nicht durchzuführen.“

Der Zeitung zufolge heißt es aus dem Umfeld des Bundesvorstands, Christine Anderson und ihr „kleiner Unterstützerkreis“ hätten der AfD mit ihrer „handstreichartigen“ Aktion einen „Bärendienst“ erwiesen. Kurz vor dem Europawahlkampf sei ohne Not die Delegation der AfD in der Öffentlichkeit und vor den europäischen Partnern beschädigt worden.


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Ukraine: Litauens Ministerpräsidentin Simonyte gegen roten Linien

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Ingrida Simonyte am 14.03.2024, via dts NachrichtenagenturVilnius (dts Nachrichtenagentur) – Litauens Ministerpräsidentin Ingrida Simonyte hat den Westen eindringlich davor gewarnt, sich selber Beschränkungen der Unterstützung der Ukraine bei der Verteidigung gegen Russland aufzuerlegen. „Wichtig ist, dass wir uns selbst keine roten Linien auferlegen, denn Putin kennt keine roten Linien“, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe). Er sei es, der jede zweite Woche über Atomwaffen spreche.

„Wir sollten nicht sagen, wir werden dieses tun, jenes aber niemals. Dann kann uns Putin lesen wie ein Buch“, erläuterte sie. „Er schlägt es auf und sieht, was wir alles nicht tun werden, aber das beeinflusst sein Handeln in keiner Weise.“ So hält sie die Auflage für falsch, dass die Ukraine vom Westen gelieferte Waffen nur auf dem eigenen Territorium einsetzen darf.

„Was ist das für eine Logik, dass die Ukraine diesen Krieg nur auf ihrem Territorium führen soll, während Russland ihre Städte zerstört?“, fragte Simonyte. „Wir sagen damit letztlich, die Ukraine hat zwar irgendwie ein Recht, sich zu verteidigen, aber nicht mit allen Mitteln. Dabei ist die UN-Charta da völlig eindeutig.“ Sie finde solche Debatten vor allem mit Blick auf die Krim „verstörend, denn sie ist völlig unstrittig Teil der Ukraine und hat große strategische Bedeutung für sie“.


Foto: Ingrida Simonyte am 14.03.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Verdi verteidigt aktuelle Streikwelle

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Streik-Hinweis an einer Postbank-Filiale (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hat die aktuelle Streikwelle mit einem hohen Nachholbedarf in weiten Teilen des Dienstleistungssektors begründet. „Über viele Jahre herrschte in einigen Bereichen eine prekäre Situation: Ausgliederungen, Leiharbeit, Werkverträge oder nur Teilzeitjobs wie bei den Bodenverkehrsdiensten an den Flughäfen haben die Arbeitsbedingungen geprägt“, sagte Werneke dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgaben). „Daraus ist ein erheblicher Nachholbedarf entstanden.“

Viele Beschäftigte wohnten zudem in Ballungsgebieten und seien von hohen Mieten betroffen. „Alles zusammen ergibt eine Gemengelage, die zu einer hohen Streikbeteiligung in den aktuellen Konflikten führt“, sagte Werneke.

Grundsätzlich habe sich das tarifpolitische Zentrum stärker in den Dienstleistungsbereich verlagert, erklärte er. „Das hängt damit zusammen, dass die Beschäftigten ein neues Selbstbewusstsein entwickelt haben, was wiederum auch mit der verbesserten Situation auf dem Arbeitsmarkt zusammenhängt.“ Im Ergebnis habe man wieder mehr Engagement und Mut in Tarifbewegungen.

„In dem Moment, in dem Dienstleistungen stärker ins Zentrum von Tarifkonflikten rücken, haben die Arbeitgeber das Interesse, diese Streiks unwirksamer zu machen. Das ist die Position von Wirtschaftsverbänden und ihnen nahestehenden politischen Kräften“, sagte der Verdi-Chef mit Blick auf Forderungen, das Streikrecht einzuschränken.


Foto: Streik-Hinweis an einer Postbank-Filiale (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Erstes ARRtist Start-up Gründer Meeting in Wien

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Rund 60 Gründer und Gründerinnen von B2B Software Start-ups folgten der Einladung von ARRtist für das erste Tour Event. In The Base, dem Start-up Hub in Margareten, diskutierten Gastgeber iDWELL CEO Alexander Roth mit Hendrik Wildhagen vom Software Wachstums-Investor PSG Equity. Jannis Bandorski von ARRtist moderierte die Veranstaltung.

Das Eventformat „ARRtist on Tour“ veranstaltet jährlich zehn Events in Deutschland, Österreich und der Schweiz, um die lokalen Software-as-a-Service (SaaS)-Ökosysteme zu unterstützen und deren einzigartige Qualitäten auszubauen.
„Wir möchten die regionalen Gemeinschaften stärken und reale Kontakte zwischen Gründern und Experten fördern“, informiert ARRtist Co-Founder Jannis Bandorski, der die Veranstaltungsreihe zum ersten Mal in Wien durchführte und moderierte. In Deutschland hat sich der ARRtist Summit zur wichtigsten B2B SaaS-Konferenz im deutschsprachigen Raum entwickelt. So treffen sich etwa die namhaftesten 500 B2B SaaS-Gründer und -Leader sowie 125 B2B SaaS-Investoren am 10. Oktober in Berlin.

PSG Investor-Austausch mit PropTech iDWELL
An diesem Abend stand der Wissensaustausch unter SaaS-Gründern im Vordergrund. Unter dem Motto „Managing churn for SaaS companies“ wurden die Besonderheiten, Chancen und Risken der Branche diskutiert und die Vorgehensweise von Wachstums-Investoren aufgezeigt.
Das PropTech Unternehmen iDWELL konnte im letzten Jahr stark wachsen. „Mit unserem digitalen Ökosystem für Immobilienverwaltungen wurde der Umsatz mehr als verdoppelt, bei einem jährlichen Churn, also einer Kündigungsrate, von 2 Prozent und es werden mit dem 60-köpfigen Team bereits mehr als 1,2 Millionen Wohnungen verwaltet“, informierte iDWELL Gründer Alexander Roth.
Hendrik Wildhagen vom Software Wachstums-Investor PSG Equity schilderte aus der Sicht eines Investors und konnte zahlreiche Beispiele und Best Practices aus dem umfangreichen Software-Portfolio erzählen. „Wir sind begeistert von der wachsenden SaaS-Community in Wien und sehen spannende Investitionsmöglichkeiten für Growth Equity. Als Sponsoren von ARRtist wollen wir dabei unterstützten die SaaS-Community im deutschsprachigen Raum näher zusammenzubringen und den Austausch in der Branche zu fördern“, erklärte Wildhagen von PSG Equity, die kürzlich einen 2,6 Milliarden Fonds für europäische und israelische Software Investments aufgelegt hat.
Bandorski führte durch die Diskussion und bezog die zahlreichen Software-Unternehmer im Publikum immer wieder mit ein. Am Abend wurde deutlich, dass den Themen Sales und Customer Success eine besondere Bedeutung beim Aufbau einer Softwarefirma zukommt. Im Anschluss an eine rege Diskussion tauschten sich SaaS Gründer wie Reinhold Baudisch (ehem. Durchblicker und CEO von LineMetrics) mit Jakob Feigl (bonrepublic), Sergio Ardelean (Artivive), Andreas Sernetz (ehem. Fairplane und Antson) mit Anna Matzenberger (iDWELL) über rechtliche Rahmenbedingungen und Wachstumschancen in der Branche aus. Weiters gesehen wurden unter anderem Franz Tretter (hello again), Markus Lang (Speedinvest), Johann Rath (Tableconnect), Paul Lind (reebuild) und viele weitere.

Bild:Alexander Roth (iDWELL),Jannis Bandorski (ARRtist),Hendrik Wildhagen (PSG Equity)Bildquelle: Linus Luschtinez

Quelle:Prime Consulting

Mit einer Wachstumsrate von 2.571 Prozent schafft es IoT Venture GmbH auf Platz 4 der Deloitte Technology Fast 50.

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Die IoT Venture GmbH ist gestern Abend mit dem Deloitte Technology Fast 50 Award ausgezeichnet worden. Mit dem Award prämiert die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Deloitte jedes Jahr die 50 am schnellsten wachsenden Unternehmen der Tech-Branche, basierend auf ihrem prozentualen Umsatzwachstum der vergangenen vier Geschäftsjahre. Im Gesamt-Ranking belegte IoT Venture mit einem Wachstum von 2.571 Prozent den 4. Platz. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war die selbst entwickelte IoT-Technologie, um Dinge über eine Smart-Device-Lösung mit dem Internet zu verbinden und mit den so entstehenden „Data Signatures“ neue digitale Geschäftsmodelle für die Kunden zu schaffen.

Im Vertical Mobility ist die integrierte IoT-Technologie bestehend aus Hardware, zugehöriger App und Data Analytics seit 2018 als innovative Diebstahlschutzlösung für E-Bikes unter der Marke IT’S MY BIKE am Markt. Zudem wird sie als White-Label von führenden E-Bike-Herstellern und Fahrrad-Retailern eingesetzt. Seit Ende 2021 ergänzt eine Pet-Tracking-Lösung das Portfolio des Darmstädter Unternehmens.

„Mit Data Signatures machen wir Produkte mit Daten neu erlebbar. Diese Auszeichnung unterstreicht das Vertrauen und die Zufriedenheit unserer Kunden, die mit unserer Technologie ihre Produkte und Services transformieren. Wir sind fest davon überzeugt, dass der kontinuierliche Innovationsgeist unseres Teams gewährleistet, nicht nur weiter mit dem Markt Schritt zu halten, sondern die Zukunft im Bereich Internet of Things weiter aktiv mitzugestalten“, sagt Jürgen Veith, CEO der IoT Venture GmbH.

„Der Fast 50 Award ist nicht bloß ein Preis – er repräsentiert unsere Wertschätzung für die leidenschaftliche Innovation und das unerschütterliche Unternehmertum, das die Tech-Szene vorantreibt. Seit 1995 weltweit und seit 2003 in Deutschland zelebrieren wir mit diesem Award den beeindruckenden Ideenreichtum und die außergewöhnliche Durchhaltekraft in der Welt der Start-ups“, hebt Andreas Reuß, Partner bei Deloitte, hervor.

Bild:Award-Verleihung / Deloitte

Quelle:IoT Venture GmbH

"Judas Priest" an Spitze der Album-Charts – Paula Hartmann auf zwei

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Paula Hartmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBaden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die 1969 gegründete britische Metal-Band Judas Priest steht nach 22 platzierten Alben mit „Invincible Shield“ erstmals an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte GfK Entertainment am Freitag mit.

Paula Hartmann steht an zweiter Stelle mit „Kleine Feuer“, Ariana Grande mit „Eternal Sunshine“ auf Rang drei. Für Konzert-Atmosphäre sorgen die Rolling Stones, deren Mitschnitt „Live At The Wiltern“ auf Platz vier debütiert.

In den Single-Charts ist US-Newcomer Benson Boone nun das dritte Mal in folge mit „Beautiful Things“ auf Platz eins. Dahinter kommt Cyrils mit „Stumblin` In“ näher – der Remix des gleichnamigen 70er-Jahre-Kultliedes verbessert sich von sechs auf zwei. Wie in der Vorwoche landen Soho Bani, Herbert Grönemeyer und Ericson mit „Zeit, dass sich was dreht“ auf Platz drei. Die höchsten Neuzugänge hören auf die Namen Tream & treamiboii („Superstars“, 19) und reezy & Hamza („Penny“, 22).

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Paula Hartmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts