Freitag, November 6, 2026
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Länderspiel: Deutschland schlägt die Niederlande

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Linienrichter beim Fußball mit Fahne (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Die DFB-Elf hat am Dienstagabend das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande 2:1 gewonnen. Bereits in der vierten Minute brachte Joey Veerman die niederländische Mannschaft in Führung, Maximilian Mittelstädt glich jedoch nur sieben Minuten später aus.

Im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte dominierte die deutsche Mannschaft, ehe sie später etwas nachließ. Oranje verteidigte stark und hatte in der zweiten Hälfte die besseren Torchancen. In der 61. Minute verpassten die Niederländer die Führung nur knapp.

Das Team von Nagelsmann konnte sich kaum Großchancen erspielen. Niklas Füllkrug gelang das 2:1 schließlich in der 85. Minute.


Foto: Linienrichter beim Fußball mit Fahne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Habeck und Lindner für Aufarbeitung der Corona-Politik

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Christian Lindner und Robert Habeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vize-Kanzler Robert Habeck (Grüne) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) haben eine Aufarbeitung der deutschen Corona-Politik gefordert. „Es wurden durch die Entscheidungen Leben gerettet, aber gerade für Kinder und Jugendliche war es auch eine Zeit der großen Einsamkeit“, sagte Habeck der „Bild“ (Mittwochausgabe). „Ich denke, wir sollten den Mut haben, die Lehren ziehen, Abläufe überprüfen, die Auswirkungen evaluieren. Kein Blame Game, aber aus Erfahrung lernen – das ist die Devise.“

Habeck beruft sich in seiner Argumentation auf ein Zitat des damaligen Gesundheitsministers der Großen Koalition. „Jens Spahn hat mal gesagt, wir werden uns viel zu verzeihen haben“, so der Grünen-Politiker. „Wir sollten jetzt eine Phase einleiten, in der wir über die schwere Pandemie-Zeit mit all ihren Auswirkungen noch mal nachdenken.“

Habeck erkennt dabei ausdrücklich die schwierige Lage an, in der sich die Großen Koalition während der Politik befand. Diese habe „in einer nie gekannten Situation auf schwankendem Boden schnell tiefgreifende Entscheidungen treffen“ müssen. „Sicherlich sind da auch Fehler passiert, aber genauso wäre es ein Fehler gewesen, nicht zu entscheiden.“

FDP-Chef und Bundesfinanzminister Christian Lindner will Lehren aus der Pandemie ziehen. „Wir müssen die Pandemie aufarbeiten, um die richtigen Schlussfolgerungen für die Zukunft ziehen zu können“, sagte Lindner dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochausgabe). „Heute wissen wir, dass viele Entscheidungen der früheren Bundesregierung großen sozialen und wirtschaftlichen Schaden angerichtet haben“, sagte er. „Schulschließungen, Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren und Zutrittsverbote waren zum Teil absolut unverhältnismäßige Eingriffe in die Freiheitsrechte“, kritisierte der FDP-Politiker.

Der Bundesfinanzminister begrüßte, dass nun neue Bewegung in die Frage der Aufarbeitung komme. „Die FDP setzt sich dafür ein, dass sich eine Enquete-Kommission des Bundestags mit der Aufarbeitung der Pandemie befasst“, sagte Lindner. In die Arbeit dieses Gremiums könnten auch Experten direkt eingebunden werden. „Deswegen ist eine Enquete-Kommission das Mittel der Wahl“, so Lindner. Ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss könnte „zur parteipolitischen Profilierung missbraucht“ werden, sagte Lindner. Auch einer Enquete-Kommission gehören – neben Sachverständigen aus Wissenschaft und Praxis – Abgeordnete an.

„Mir geht es aber nicht darum, Entscheider anzuklagen“, sagte Lindner. „Eine transparente Aufarbeitung könnte Verschwörungstheoretikern und Querdenkern den Wind aus den Segeln nehmen. Ich nehme wahr, dass die Union, die sich bislang gegen eine Aufarbeitung gesperrt hat, über eine Kurskorrektur nachdenkt.“

Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), hat sich ebenfalls für eine Aufarbeitung ausgesprochen. „Ich halte eine Aufarbeitung – in welcher Form auch immer – für wichtig, um für die Zukunft zu lernen und auch, um den Riss zu kitten, der zwischen Befürwortern und Gegnern der Corona-Maßnahmen entstanden ist“, sagte Dreyer dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Dienstag.

Die SPD-Politikerin verwies zudem auf die extreme Ausnahmesituation, in der damals die politischen Verantwortlichen ihre Entscheidungen trafen. „Politik und Gesellschaft standen während der Corona-Pandemie vor nie da gewesenen existentiellen Fragen um Leben und Tod“, so Dreyer. Den Regierungen von Bund und Ländern sei wichtig gewesen, „auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse Entscheidungen zu treffen“.

Mehrere Grünen-Abgeordnete im Bundestag sprechen sich ebenso sich für eine Aufarbeitung von Fehlern aus. „Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wäre es gut, wenn es mit etwas Abstand eine Aufarbeitung der Corona-Politik gäbe“, sagte der rechtspolitische Sprecher der Fraktion, Helge Limburg der „Welt“ (Mittwochausgabe). „Das kann eine Enquete-Kommission sein, eine Expertenkommission oder eine andere Form der Auseinandersetzung, die den Menschen signalisiert: Wir wischen die einschneidenden Maßnahmen von damals nicht einfach zur Seite.“

Die Folgen der Pandemie-Politik seien für Kinder und Jugendliche „ganz konkret spürbar“, sagte Limburg weiter. „Es gibt psychische Probleme, die weit über das normale Maß hinausgehen.“ Er werde von Ungeimpften angesprochen, die sagten, sie hätten nicht vergessen, wie sie behandelt worden seien. Leute, die Angehörige in der Pandemie verloren haben, würden berichten, wie schlimm die Einschränkungen beim Trauern gewesen seien. „Das ist eine Wunde, die bleibt.“ Es brauche eine Aufarbeitung, die zeige: „Manchen Menschen ist in der Pandemie verbal oder tatsächlich Unrecht geschehen.“

Die Gesundheits- und Haushaltspolitikerin Paula Piechotta (Grüne) hält eine Aufarbeitung für überfällig. „Die Pandemie und die Energiekrise sind vorbei, aber die nächsten Krisen stehen schon vor unserer Tür“, sagte sie der „Welt“ (Mittwochausgabe). „Deswegen ist es nun, fast genau vier Jahre nach Beginn der ersten Pandemie-Maßnahmen in Deutschland, überfällig, die Fehler der Pandemie-Politik in den unterschiedlichsten Bereichen von Gesundheits- über Bildungs- bis Finanzpolitik für alle transparent und zeitnah aufzuarbeiten.“ Interdisziplinäre Sachverständigenräte sollten den Ausschüssen des Bundestags bis zum Herbst zum jeweiligen Themenfeld Lehren in Berichtsform zukommen lassen, die die Ausschüsse dann debattieren können, schlug Piechotta vor.

Aus der Grünen-Fraktion im Bundestag fordern zudem Corinna Rüffer, Expertin für Behindertenpolitik, Rechtspolitikerin Manuela Rottmann, Dieter Janecek, Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, und Tabea Rößner, Vorsitzende des Ausschusses für Digitales, eine Aufarbeitung.

Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Janosch Dahmen, lehnt das Instrument einer Enquete-Kommission bislang ab. „Eine Enquete-Kommission oder gar ein Untersuchungsausschuss wäre jetzt das falsche Instrument und würde vor allem für parteipolitische Profilierung missbraucht werden“, sagte er dem Nachrichtenportal „T-Online“. Das helfe niemandem.

Solche Gremien würden von jenen besonders laut gefordert, „die sich erkennbar über die andauernde, unabhängige, wissenschaftliche Aufarbeitung hinwegsetzen wollen, um mit populistischen Parolen politische Duftmarken zu setzen“, kritisierte Dahmen. „Als Arzt und Politiker finde ich es vor dem Hintergrund der unzähligen Opfer falsch, die Aufarbeitung der Pandemie nun für die anstehenden Wahlkämpfe instrumentalisieren zu wollen.“

Die FDP-Fraktion bevorzugt das Instrument einer Enquete-Kommission. „Wir sollten die Fehler ebenso wie die richtigen Entscheidungen während der Corona-Pandemie reflektieren und aus diesen lernen“, sagte Johannes Vogel, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, dem „Spiegel“.

Erforderlich sei eine Kommission zur Aufarbeitung von Pandemie, Maßnahmen, Freiheits- und Grundrechtseinschränkungen sowie gesellschaftlicher Folgen. „Hierfür eignet sich eine Enquetekommission im Deutschen Bundestag besonders gut“, so Vogel. Er fordert, diese „zeitnah“ einzusetzen, um mit ausreichend Vorlauf vor dem Ende der Legislaturperiode mit dieser Aufarbeitung zu beginnen.

Auch Linken-Politiker Gregor Gysi sprach sich für eine Enquete-Kommission aus. „Diese Enquete-Kommission muss klären, welche Maßnahmen richtig und notwendig waren, welche bei einem ähnlichen Fall nicht wiederholt werden dürfen und ob es wesentlich weniger beeinträchtigende Alternativen zu den getroffenen Entscheidungen gibt“, sagte Gysi dem Nachrichtenportal „T-online“ am Dienstag. Als Beispiele nannte Gysi jene Maßnahmen, die zu Schulausfall und zur Isolierung von Kindern geführt hätten, sowie generelle Fragen einer Impfpflicht.

„Die Enquete-Kommission hätte viel zu tun“, so Gysi weiter. Der Bundestag sei verpflichtet, all dies aufzuarbeiten und der Bevölkerung entsprechende Auskünfte zu erteilen. Von der Unionsspitze im Bundestag habe es im Herbst auf einen entsprechenden Linken-Vorschlag geheißen, man sei für eine Enquete-Kommission in der nächsten Legislaturperiode. „Wir werden darauf auf jeden Fall zurückkommen.“

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat bereits im September 2020 ein „unabhängiges Gremium für Pandemievorbereitung und -reaktion“ eingesetzt, um die Reaktion auf die Corona-Pandemie sowie Präventionsmaßnahmen laufend und evidenzbasiert zu untersuchen. Das Gremium hat seitdem Vorschläge zur Verbesserung der Prävention und Reaktion auf Pandemien unterbreitet und mehrere Artikel in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht. Zu den empfohlenen Maßnahmen gehören unter anderem eine verstärkte unabhängige Überwachung neuer Viren sowie ein gerechterer Zugang zu medizinischen Gegenmaßnahmen.


Foto: Christian Lindner und Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen lassen nach – Verbraucher pessimistischer

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Dienstag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.282 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.204 Punkten 0,3 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 16.316 Punkten 0,4 Prozent schwächer. Ausschlaggebend waren insbesondere deutliche Verluste der Nvidia-Aktie kurz vor Handelsschluss.

Im Februar stiegen die Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent, wie das staatliche Büro für Wirtschaftsanalyse am Dienstag mitteilte. Im Vorfeld waren Experten von einem geringeren Anstieg ausgegangen. Eine Umfrage des Think Tanks Conference Board zum Vertrauen der Verbraucher in die Wirtschaft zeichnet derweil ein gemischtes Bild: Während sich die Einschätzung der aktuellen Situation verbessert hat, blicken die befragten Verbraucher nun etwas pessimistischer in die Zukunft.

Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung etwas schwächer. Ein Euro kostete am Dienstagabend 1,0829 US-Dollar (-0,07 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9234 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich fester, am Abend wurden für eine Feinunze 2.177,94 US-Dollar gezahlt (+0,26 Prozent). Das entspricht einem Preis von 64,63 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 86,07 US-Dollar, das waren 68 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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GDL: Riexinger will 35-Stunden-Woche für weitere Berufsgruppen

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Bernd Riexinger (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der 35-Stunden-Woche für Lokführer sehen Arbeitsmarktpolitiker der Linken und der Grünen ein Vorbild für weitere Branchen. „Die 35-Stunden-Woche fordern Gewerkschaften und wir als Linke seit vielen Jahren“, sagte der Linken-Abgeordnete und frühere Gewerkschaftsfunktionär Bernd Riexinger dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe). Die Lokführergewerkschaft GDL habe vorgemacht, wie mit einem Arbeitskampf die 35-Stunden-Woche durchgesetzt werden könne. „Ich bin überzeugt davon, dass weitere Berufsgruppen wie die Beschäftigten im ÖPNV, Erzieherinnen und Pfleger folgen werden“, sagte Riexinger.

Frank Bsirske, Arbeitsmarktpolitiker der Grünen, erwartet, dass der GDL-Abschluss Schule machen wird. „Insbesondere für stark belastete Berufe ist Arbeitszeitverkürzung eine Option. Sie hilft, die Tätigkeit länger gesund ausüben zu können und macht es einfacher, Berufsnachwuchs zu gewinnen“, sagte der frühere Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi der Zeitung.

Wirtschaftsminister Robert Habeck hatte die Forderungen nach geringeren Arbeitszeiten hingegen vor Kurzem kritisiert. Er verwies auf 700.000 offene Stellen und Deutschlands stagnierende Wirtschaft. „Auch Wirtschaftsminister können irren“, kritisierte Bsirske seinen Parteifreund. „Wer weiß, wie wichtig gute Arbeit ist“, könne die von der GDL erreichte 35-Stunden-Woche nur begrüßen, sagte Bsirske.

Unterstützung für Habeck kommt hingegen von der FDP. „Wir sind in einer wirtschaftlichen Lage, die Handlungsbedarf erfordert“, sagte der wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, Reinhard Houben, der Zeitung. „Mit weniger Arbeit ist noch keine Krise bewältigt worden.“ Den Abschluss von GDL und Deutscher Bahn kritisierte Houben allerdings nicht. Er verwies auf die Tarifautonomie.

Der Tarifabschluss zwischen Deutscher Bahn und GDL sieht vor, dass Beschäftigte im Schichtdienst ab 2029 regulär nur noch 35 Stunden pro Wochen arbeiten müssen. Wer länger arbeiten will, bekommt pro Wochenstunden zusätzlich 2,7 Prozent mehr Gehalt.


Foto: Bernd Riexinger (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Nach Armutsbericht: Grünen-Fraktion für 15 Euro Mindestlohn

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Euromünzen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Als Reaktion auf den Armutsbericht, den der Paritätische Wohlfahrtsverband am Dienstag in Berlin vorstellte, fordern die Grünen im Bundestag eine Erhöhung des Mindestlohns. „Das beste Instrument gegen Armut sind gute Löhne“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag, Andreas Audretsch, dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgaben). „Darum wollen wir Armutslöhne mit einem fairen Mindestlohn bekämpfen.“

Demnach wollen die Grünen im Bundestag die Untergrenze bei 60 Prozent des mittleren Lohns festlegen. Damit würde der Mindestlohn in diesem Jahr auf 14 Euro und 2025 auf 15 Euro steigen.

Der Koalitionspartner FDP widerspricht. Fraktionsvize Christoph Meyer bezeichnete die Forderungen von Grünen und dem Sozialverband als „Wohlstandsrisiko“. „Staatliche Einmischung und höhere Sozialtransfers sorgen für weniger Wettbewerbsfähigkeit und eine stagnierende Wirtschaft“, sagte er der Zeitung. „Daher brauchen wir Steuersenkungen und Bürokratieabbau, um die Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig aufzustellen und damit neue, gut bezahlte Jobs zu schaffen.“

Nach Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands verharrt die Armut in Deutschland auf einem hohen Niveau. 16,8 Prozent der Bevölkerung lebten derzeit in Armut, wobei sich im Vergleich der Bundesländer große regionale Unterschiede zeigten, heißt es im neuen „Paritätischen Armutsbericht“, der am Dienstag vorgestellt wurde. Demnach sind 14,2 Millionen Menschen von Armut betroffen. 2022 waren es damit fast eine Million Menschen mehr als vor Pandemie-, Energie- und Preiskrise im Jahr 2019 und 2,7 Millionen mehr als 2006.

Insbesondere Alleinerziehende, Familien mit drei oder mehr Kindern und Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit sind dem Bericht zufolge von Armut betroffen. Auf einen neuen Rekordwert ist nach der Studie zudem die Kinderarmut gestiegen: Mehr als jedes fünfte Kind ist nach Rechnung des Paritätischen mittlerweile von Armut betroffen (21,8 Prozent). Unter Alleinerziehenden lag die Armutsquote bei 43,2 Prozent.

Bis November muss die Bundesregierung eine EU-Richtlinie zum Mindestlohn umsetzen. Die Mitgliedstaaten sollen demnach Indikatoren und entsprechende Referenzwerte verwenden, um die Angemessenheit des gesetzlichen Mindestlohns zu beurteilen. Die Richtlinie nennt dabei die Möglichkeit, den Bruttomindestlohn auf 60 Prozent des mittleren Bruttolohns festzusetzen.


Foto: Euromünzen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bafa stoppt vorerst Förderauszahlungen für Energieberatungen

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Neubau mit Wärmepumpe (Archiv), via dts NachrichtenagenturEschborn (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hat überraschend die Förderprogramme für Energieberatung ausgesetzt. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das die Behörde an Energieberater versandt hat und über das der „Spiegel“ berichtet.

Demnach bestehe derzeit „eine Bewilligungspause“ und es könne zu „Verzögerung bei der Auszahlung“ kommen. Alle bereits durch erteilte Zuwendungsbescheide eingegangenen Verpflichtungen würden aber erfüllt. „Die gestellten Anträge werden nun in der Reihenfolge des Eingangsdatums abgearbeitet“, schreibt das Bafa.

Die Behörde begründet die temporäre Aussetzung damit, dass das Finanzministerium (BMF) die Fördermittel aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) nur zeitlich gestaffelt zustelle. Zuletzt hatte das BMF angekündigt, wegen der angespannten Haushaltslage sparsam mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgehen zu wollen. Eine vorsichtige Praxis solle sichern, dass bei unvorhersehbaren Änderungen noch reagiert werden könne.

„Der abermalige Förderstopp sorgt für enorme Unsicherheit und verzögert Sanierungsprojekte unnötig“, sagte Stefan Bolln, Energieberater und Bundesvorsitzender des Energieberatendenverbands GIH. Ihn störe es ungemein, dass die Bundesregierung bei ihren Förderprogrammen nicht geschlossen kommuniziere. Sie müsse nun schnellstmöglich für Klarheit sorgen. „Die Bauwirtschaft braucht dringend positive Signale“, so Bolln.


Foto: Neubau mit Wärmepumpe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Sozialverbände kritisieren geplante Gesundheits-Kioske

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Sozialverband Deutschland (SoVD) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Sozialverbände haben die geplanten „Gesundheits-Kioske“ des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) kritisiert. „Das Problem ist richtig erkannt, aber die Lösung überzeugt nicht“, sagte die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, der „Welt“ (Mittwochausgabe).

„Es besteht die Gefahr, dass durch die Kioske unnötige und kostenintensive Doppelstrukturen entstehen. Anstatt zusätzliche Stellen zu schaffen, sollten die bestehenden Strukturen und Netzwerke gestärkt werden durch Investitionen, Ausbaumaßnahmen und engere Vernetzung“, so Engelmeier. „Zudem bindet jeder Gesundheitskiosk Fachkräfte, etwa die Leitung des Gesundheitskiosks durch eine Pflegefachkraft, die an anderer Stelle dringend benötigt werden, zum Beispiel in Praxen oder Krankenhäusern in der Region.“ Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, warnte, die Einrichtung von Gesundheits-Kiosken dürfe nicht dazu führen, „dass andere Beratungsstellen wie die Suchtberatung oder die Unabhängige Patientenberatung vernachlässigt werden“.

Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Andrew Ullmann, nannte die Idee einen „massiven Kostentreiber“, dessen Mehrwert in der gesundheitlichen Versorgung noch ungeklärt sei. Eine zusätzliche Belastung der Beitragszahler lehne man entschieden ab. „Sollten die Kioske im Kabinettsentwurf Bestand haben, werden wir in der Koalition noch viel diskutieren müssen.“

Die Gesundheits-Kioske wurden am Montag mit dem Referentenentwurf des „Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes“ (GSVG) vom BMG vorgestellt. Sie sollen in sozial und strukturell benachteiligten Regionen Anlaufstellen für niedrigschwellige Beratung zu Gesundheitsthemen sein und eine Lotsenfunktion durch das System bieten. Finanziert werden sie größtenteils von den Landesverbänden der gesetzlichen Krankenkassen und den Ersatzkassen.


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Dreyer befürwortet Corona-Aufarbeitung

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Malu Dreyer (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), hat sich für eine Aufarbeitung der Corona-Politik ausgesprochen. „Ich halte eine Aufarbeitung – in welcher Form auch immer – für wichtig, um für die Zukunft zu lernen und auch, um den Riss zu kitten, der zwischen Befürwortern und Gegnern der Corona-Maßnahmen entstanden ist“, sagte Dreyer dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Dienstag.

Die SPD-Politikerin verwies zudem auf die extreme Ausnahmesituation, in der damals die politischen Verantwortlichen ihre Entscheidungen trafen. „Politik und Gesellschaft standen während der Corona-Pandemie vor nie da gewesenen existentiellen Fragen um Leben und Tod“, so Dreyer. Den Regierungen von Bund und Ländern sei wichtig gewesen, „auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse Entscheidungen zu treffen“.

Mehrere Grünen-Abgeordnete im Bundestag sprechen sich ebenso sich für eine umfassende Aufarbeitung der Corona-Politik aus. „Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wäre es gut, wenn es mit etwas Abstand eine Aufarbeitung der Corona-Politik gäbe“, sagte der rechtspolitische Sprecher der Fraktion, Helge Limburg der „Welt“ (Mittwochausgabe). „Das kann eine Enquete-Kommission sein, eine Expertenkommission oder eine andere Form der Auseinandersetzung, die den Menschen signalisiert: Wir wischen die einschneidenden Maßnahmen von damals nicht einfach zur Seite.“

Die Folgen der Pandemie-Politik seien für Kinder und Jugendliche „ganz konkret spürbar“, sagte Limburg weiter. „Es gibt psychische Probleme, die weit über das normale Maß hinausgehen.“ Er werde von Ungeimpften angesprochen, die sagten, sie hätten nicht vergessen, wie sie behandelt worden seien. Leute, die Angehörige in der Pandemie verloren haben, würden berichten, wie schlimm die Einschränkungen beim Trauern gewesen seien. „Das ist eine Wunde, die bleibt.“ Es brauche eine Aufarbeitung, die zeige: „Manchen Menschen ist in der Pandemie verbal oder tatsächlich Unrecht geschehen.“

Die Gesundheits- und Haushaltspolitikerin Paula Piechotta (Grüne) hält eine Aufarbeitung für überfällig. „Die Pandemie und die Energiekrise sind vorbei, aber die nächsten Krisen stehen schon vor unserer Tür“, sagte sie der „Welt“ (Mittwochausgabe). „Deswegen ist es nun, fast genau vier Jahre nach Beginn der ersten Pandemie-Maßnahmen in Deutschland, überfällig, die Fehler der Pandemie-Politik in den unterschiedlichsten Bereichen von Gesundheits- über Bildungs- bis Finanzpolitik für alle transparent und zeitnah aufzuarbeiten.“ Interdisziplinäre Sachverständigenräte sollten den Ausschüssen des Bundestags bis zum Herbst zum jeweiligen Themenfeld Lehren in Berichtsform zukommen lassen, die die Ausschüsse dann debattieren können, schlug Piechotta vor.

Aus der Grünen-Fraktion im Bundestag fordern zudem Corinna Rüffer, Expertin für Behindertenpolitik, Rechtspolitikerin Manuela Rottmann, Dieter Janecek, Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, und Tabea Rößner, Vorsitzende des Ausschusses für Digitales, eine Aufarbeitung.

Der gesundheitspolitische Sprecher Janosch Dahmen lehnt das Instrument einer Enquete-Kommission bislang ab. „Eine Enquete-Kommission oder gar ein Untersuchungsausschuss wäre jetzt das falsche Instrument und würde vor allem für parteipolitische Profilierung missbraucht werden“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Janosch Dahmen, dem Nachrichtenportal „T-Online“. Das helfe niemandem.

Solche Gremien würden von jenen besonders laut gefordert, „die sich erkennbar über die andauernde, unabhängige, wissenschaftliche Aufarbeitung hinwegsetzen wollen, um mit populistischen Parolen politische Duftmarken zu setzen“, kritisierte Dahmen. „Als Arzt und Politiker finde ich es vor dem Hintergrund der unzähligen Opfer falsch, die Aufarbeitung der Pandemie nun für die anstehenden Wahlkämpfe instrumentalisieren zu wollen.“

Die FDP bevorzugt das Instrument einer Enquete-Kommission – also ein Gremium, dem neben bestehen Sachverständigen aus Wissenschaft und Praxis auch Abgeordnete angehören. „Wir sollten die Fehler ebenso wie die richtigen Entscheidungen während der Corona-Pandemie reflektieren und aus diesen lernen“, sagte Johannes Vogel, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, dem „Spiegel“.

Erforderlich sei eine Kommission zur Aufarbeitung von Pandemie, Maßnahmen, Freiheits- und Grundrechtseinschränkungen sowie gesellschaftlicher Folgen. „Hierfür eignet sich eine Enquetekommission im Deutschen Bundestag besonders gut“, so Vogel. Er fordert, diese „zeitnah“ einzusetzen, um mit ausreichend Vorlauf vor dem Ende der Legislaturperiode mit dieser Aufarbeitung zu beginnen.

Die Idee hatten die Liberalen schon früher geäußert. Sie geht zurück auf Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki und den Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann, die im Februar 2023 ein Positionspapier mit der Forderung nach einer Enquetekommission präsentiert hatten.

Auch Linken-Politiker Gregor Gysi sprach sich für eine Enquete-Kommission aus. „Diese Enquete-Kommission muss klären, welche Maßnahmen richtig und notwendig waren, welche bei einem ähnlichen Fall nicht wiederholt werden dürfen und ob es wesentlich weniger beeinträchtigende Alternativen zu den getroffenen Entscheidungen gibt“, sagte Gysi dem Nachrichtenportal „T-online“ am Dienstag. Als Beispiele nannte Gysi jene Maßnahmen, die zu Schulausfall und zur Isolierung von Kindern geführt hätten, sowie generelle Fragen einer Impfpflicht.

„Die Enquete-Kommission hätte viel zu tun“, so Gysi weiter. Der Bundestag sei verpflichtet, all dies aufzuarbeiten und der Bevölkerung entsprechende Auskünfte zu erteilen. Von der Unionsspitze im Bundestag habe es im Herbst auf einen entsprechenden Linken-Vorschlag geheißen, man sei für eine Enquete-Kommission in der nächsten Legislaturperiode. „Wir werden darauf auf jeden Fall zurückkommen.“

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat bereits im September 2020 ein „unabhängiges Gremium für Pandemievorbereitung und -reaktion“ eingesetzt, um die Reaktion auf die Corona-Pandemie sowie Präventionsmaßnahmen laufend und evidenzbasiert zu untersuchen. Das Gremium hat seitdem Vorschläge zur Verbesserung der Prävention und Reaktion auf Pandemien unterbreitet und mehrere Artikel in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht. Zu den empfohlenen Maßnahmen gehören unter anderem eine verstärkte unabhängige Überwachung neuer Viren sowie ein gerechterer Zugang zu medizinischen Gegenmaßnahmen.


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Dax legt zu – Rheinmetall vorn

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.399 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem verhaltenen Start legte der Dax im Tagesverlauf zu und gipfelte auf einem Rekordhoch bei rund 18.412 Punkten.

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Rheinmetall, Vonovia, Volkswagen und Infineon an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Hintergrund der Zugewinne der Rheinmetall-Aktie ist, dass die EU am Nachmittag eine Förderung der Munitionsproduktion des Konzerns angekündigt hat. Nur wenige Werte standen derweil im Minus, die deutlichsten Abschläge hatten die Qiagen-Aktien zu verzeichnen.

Rückenwind gab es aus den USA. Dort sind die Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter im Februar gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent gestiegen, wie das staatliche Büro für Wirtschaftsanalyse am Dienstag mitteilte. Im Vorfeld waren Experten von einem geringeren Anstieg ausgegangen.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 27 Euro und damit fünf Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank nur leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 86,60 US-Dollar, das waren 15 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0828 US-Dollar (-0,08 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9235 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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MINT stärkt sein Führungsteam und ernennt Christoph Kruse zum Global Marketing Director

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MINT (https://www.mint.ai/), der führende Anbieter von Advertising Resource Management (ARM) Software, ernennt Christoph Kruse zum Global Marketing Director, um die Wachstumsstrategie des Unternehmens für das Jahr 2024 weiter voranzutreiben.

Diese Ankündigung ist Teil einer Reihe strategischer Neueinstellungen, zu denen auch Lorenzo Larini – ehemals CEO von Ipsos North America – gehört, der im Januar dieses Jahres zum CEO von MINT ernannt wurde. Beide Besetzungen setzen neue Impulse für die globale Expansion des Unternehmens, die mit der kürzlichen Eröffnung des neuen Hauptsitzes in New York und der Erschließung des US-Marktes einhergeht. MINT wandelt sich damit von einem europäischen zu einem globalen Unternehmen.

Christoph Kruse (https://www.linkedin.com/in/christoph-kruse/), der zuvor als Director of Regional Marketing das europäische Field Marketing bei Outbrain verantwortete, wird am Münchner Standort von MINT tätig sein. Er berichtet direkt an Salvatore Internullo, Chief Growth Officer bei MINT. Zu Kruses Aufgaben gehören die Leitung und der weltweite Ausbau des Marketing-Teams von MINT. Zudem wird er Go-to-Market-Strategien entwickeln und umsetzen, die den ehrgeizigen Wachstumszielen von MINT entsprechen.

Kruses Erfahrungsschatz verleiht ihm einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen, mit denen Marken und die Werbeindustrie im Allgemeinen derzeit konfrontiert sind. Er bringt darüber hinaus fundierte Kenntnisse in der Planung und Umsetzung wirkungsvoller Marketingstrategien in einer Reihe von internationalen Märkten mit.

“Ich freue mich sehr darüber, in einer Zeit zu MINT zu stoßen, in der sich die Transformation der Medienbranche auf so dynamische Weise vollzieht”, sagt Kruse. “Unternehmen und Mediaagenturen setzen dank Automatisierung und KI auf eine zunehmend datengesteuerte Governance, die ihre Effizienz und Effektivität in einem bisher unbekannten Ausmaß erhöhen wird. MINTs Plattform integriert, verbindet und steuert das gesamte Werbe-Ökosystem und bietet Marken und Agenturen somit den entscheidenden ganzheitlichen Einblick in ihre Werbeaktivitäten. Ich freue mich darauf, die globalen Marketinginitiativen von MINT zu leiten und die technologische Exzellenz des Unternehmens in die ganze Welt zu tragen.”

Seit ihrer Einführung hat die ARM-Plattform von MINT für globale Marken wie Mastercard, KFC, Western Union, DAZN und Stellantis durch das 360-Grad-Management ihrer operativen Modelle und die Implementierung von Advertising Resource Management einen erheblichen Mehrwert geschaffen.

Salvatore Internullo, Chief Growth Officer, sagt: „Christophs Erfahrung in internationalen Märkten stellt einen klaren Mehrwert für unsere Marketingorganisation dar. Mit seiner funktionsübergreifenden Expertise wird Christoph die Trends, Bedürfnisse und Entwicklungen, die unsere Branche prägen, genau ‚lesen‘ und interpretieren können und damit auch unser Marketing vorantreiben.“

Bild:Christoph Kruse MINT

Quelle:FX Kommunikation