Samstag, November 7, 2026
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Kaufland übernimmt bis zu 125 Real-Märkte

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Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturNeckarsulm (dts Nachrichtenagentur) – Die Supermarktkette Kaufland will noch mehr Märkte des Konkurrenten Real übernehmen als bisher bekannt. „Wir sind in Verhandlungen mit Vermietern zu weiteren Real-Märkten, die jetzt wegen der Insolvenz des Unternehmens schließen mussten“, sagte Deutschlandchef Jochen Kratz im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). „Wir werden insgesamt bis zu 125 ehemalige Real-Märkte in das Filialnetz von Kaufland integrieren.“

Bisher hat der Händler 102 Standorte des insolventen Ex-Konkurrenten übernommen und umgebaut. „Mindestens 13 weitere Märkte werden bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres folgen“, kündigte der Manager an, der seit Anfang Januar die Leitung des Deutschlandgeschäfts von Kaufland übernommen hat.

„Die Integration der Real-Märkte bringt uns bisher einen zusätzlichen Umsatz von drei Milliarden Euro pro Jahr“, erklärte Kaufland-Manager Kratz. Zehn der bereits übernommenen Real-Märkte liegen beim Umsatz unter den Top-20-Standorten des gesamten Kaufland-Netzes.


Foto: Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linke will Kommunalwahl in der Türkei beobachten

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Linken-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Linkspartei will eine Delegation zur Wahlbeobachtung zu den Kommunalwahlen in die Türkei schicken. Das Ziel sei, dazu beizutragen, dass die für Sonntag angesetzten Wahlen „demokratischer werden, als es zu erwarten ist“, sagte Linken-Bundesgeschäftsführerin Katina Schubert der „taz“ (Donnerstagausgabe). In der Regierungszeit des autokratischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seiner islamistischen AK-Partei habe sich das Land „weit von demokratischen Verhältnissen entfernt“, kritisierte sie.

Laut Schubert wird sich die Linken-Delegation auf die kurdischen Gebiete konzentrieren, weil hier die Bedingungen für Parteien, die in Opposition zu Erdogan stehen, besonders schwierig seien. „Das Bedürfnis nach freien Wahlen ist groß und der Staat legt den Menschen so viele Steine wie möglich in den Weg“, so Schubert.

Sie mache sich „Sorgen um die zunehmend schwindende Demokratie in der Türkei“, sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut der „taz“ zur Begründung, warum sie am Donnerstag in das Land reisen will. „Die Wahlen werden unter extrem undemokratischen Bedingungen abgehalten“, sagte sie. Deswegen sei es notwendig, sie „kritisch zu beobachten“. Akbulut ist stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe.

Wegen der prekären demokratischen Lage am Bosporus will nicht nur die deutsche Linkspartei Wahlbeobachter in die Türkei schicken. So entsendet auch der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates eine zwanzigköpfige Delegation zu den zu den Kommunalwahlen. Die internationale Aufmerksamkeit sei wichtig, sagte Linken-Bundesgeschäftsführerin Schubert. Der Einsatz von Wahlbeobachtern „stärkt die Demokratie in der Türkei und zeigt der von Erdogan unterdrückten Opposition, dass Menschen an ihrer Seite stehen“, sagte sie.


Foto: Linken-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Regional Cup Böblingen: INFERNO – Intelligent Fire Response Operation aus Stuttgart zieht ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2024“ ein

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Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Ich freue mich, dass der Landkreis Böblingen in Kooperation mit den Senioren der Wirtschaft mit dem Vorentscheid Gründerinnen und Gründern die Gelegenheit gibt, sich und ihre innovativen Geschäftsideen zu präsentieren“

Mit dem Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ sucht das Wirtschaftsministerium bereits zum zehnten Mal nach den einfallsreichsten Geschäftsideen und besten Gründerinnen und Gründern im Land. Dafür finden in ganz Baden-Württemberg Vorentscheide für das Landesfinale statt, die eigenverantwortlich durch die Partner organisiert werden. Der Regional Cup Böblingen fand im Rahmen von start.me.up am 21. März 2024 statt. Das Team INFERNO – Intelligent Fire Response Operation überzeugte mit seiner Geschäftsidee zur Entwicklung und dem Bau eines Feuerlöschflugzeugs der nächsten Generation die Jury und zieht ins Landesfinale 2024 ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratuliert dem frisch gekürten Landesfinalisten und betont: „Ich freue mich, dass der Landkreis Böblingen in Kooperation mit den Senioren der Wirtschaft Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Gelegenheit gibt, sich und ihre innovativen Geschäftsideen zu präsentieren. Gründerinnen und Gründer gestalten mit ihren innovativen Geschäftsideen die Zukunft unserer Wirtschaft entscheidend mit. Deshalb wollen wir sie mit unserer Landeskampagne ‚Start-up BW‘ bestmöglich bei ihren Vorhaben unterstützen. Durch die Teilnahme am ‚Start-up BW Elevator Pitch‘ können sie ihre Geschäftsmodelle in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit präsentieren und so wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung ihrer Unternehmen knüpfen.“

Beim Regional Cup Böblingen präsentierten zehn Teams ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury.

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg führt den Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ seit Oktober 2013 als Baustein der Landeskampagne „Start-up BW“ durch. In der Wettbewerbsrunde 2023/2024 werden die Vorentscheide von den Partnern von Start-up BW durchgeführt. Sie schicken ihre Landesfinalisten in das Landesfinale „Start-up BW
Elevator Pitch“.

Die Gründerinnen, Gründer und Start-up-Teams haben in der Regel drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Teams werden von einer qualifizierten Jury bewertet. Beim Vorentscheid sollen mindestens 7 Start-ups, Gründerinnen und Gründer pitchen.

Für den Landesfinalisten gelten folgende Kriterien, um sich für das Landesfinale zu qualifizieren:
· Das Start-up / die Gründerin / der Gründer ist am Tag des Wettbewerbs mindestens 18 Jahre alt.

· Das Start-up / die Gründerin / der Gründer hat zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nicht länger als 5 Jahre an der konkreten Umsetzung der Geschäftsidee gearbeitet, befindet sich in der Projekt- beziehungsweise Vorgründungsphase oder hat bereits gegründet.

· Es muss sich um eine konkrete Geschäftsidee handeln. Fiktive Geschäftsideen können leider nicht berücksichtigt werden.

· Der Standort des Unternehmens ist in Baden-Württemberg.

· Die Geschäftsidee wurde nicht bereits im Rahmen des „Start-up BW Elevator Pitch“ präsentiert.

Bild:PM 56 Start-up BW Boeblingen Platz 1

Quelle:Start-up BW

Classic Trader und Techno-Classica Essen starten Kooperation

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Classic Trader, Europas Marktplatz für Old- & Youngtimer, und die S.I.H.A. Ausstellungen Promotion GmbH gehen eine langfristige Kooperation ein, die auf der 34. Techno-Classica Essen seinen Anfang nehmen wird. Vom 3. bis 7. April 2024 wird der private Verkäufermarkt in Halle 4 und auf den beiden Freigeländen von beiden Partnern gemeinsam ausgerichtet. Außerdem wird Classic Trader als digitaler Partner die Messe und die Privatverkäufer bei der Online-Präsentation unterstützen – Ende des Jahres zudem während der Essen Motor Show mit dem Classic Prestige Salon.

Vom 3. bis 7. April findet die Techno-Classica auf dem Messegelände Essen in der 34. Auflage statt. Die S.I.H.A. Ausstellungen Promotion GmbH hat die Klassik-Weltmesse als Fixpunkt im internationalen Kalender für klassische Fahrzeuge etabliert und neue Standards in Größe, Vielfalt und Angebot definiert. Jährlich mehr als 1.250 Aussteller aus über 30 Nationen bringen einzigartige Oldtimer nach Essen; zudem viele Ersatzteile, Accessoires und Automobilia.

Classic Trader ist seit vielen Jahren mit dem Online-Marktplatz für klassische Automobile und Motorräder erfolgreich in der digitalen Welt zu Hause – zunehmend verstärkt durch kaufbegleitende Dienstleitungen wie dem Gutachtenservice CT Inspections und dem Oldtimer-Garantieprodukt CT Warranty. Nun bündeln beide Unternehmen bei der Techno-Classica 2024 sowie im Dezember bei der Essen Motor Show mit dem Classic Prestige Salon ihre Kernkompetenzen, um die gemeinsamen Kunden optimal zu unterstützen.

Vor allem auf dem privaten Verkäufermarkt in Halle 4 und auf den beiden Freigeländen der Techno-Classica können Anbieter auf die volle mediale Reichweite von Classic Trader zurückgreifen. Im Rahmen der Anmeldung bei der S.I.H.A. erhalten Privatverkäufer ein begleitendes Online-Inserat auf www.classic-trader.com im Wert von bis zu 120 EUR. „Für Privatpersonen ist es eine hervorragende Gelegenheit Fahrzeuge zu verkaufen, indem man es einem fachkundigen und kaufinteressiertem Publikum bei einer renommierten Messe wie der Techno-Classica Essen präsentiert,“ sagt Christian Plagemann, Co-Founder und Geschäftsführer von Classic Trader. „Ein Online-Inserat bei Classic Trader kann sowohl im Vorfeld Interesse wecken und Fragen klären, als auch diejenigen erreichen, die es nicht nach Essen schaffen und öffnet den privaten Verkäufermarkt in Essen somit der ganzen Welt. Zusätzlich können sich Interessenten auf der Messe über unseren Gutachten-Service CT Inspections und unser Garantieprodukt CT Warranty zusätzlich absichern.“

Darüber hinaus wird Classic Trader als digitaler Partner über die Online- und sozialen Medien einen Beitrag leisten, die Reichweite der Techno-Classica zu verstärken, vor allem im Hinblick auf eine internationale Klientel.

Bild:Christian Plagemann,Torsten Claus (c) Classic Trader-Viktor Strasse

Quelle:Classic Trader GmbH

Droege Group erteilt Galeria eine Absage

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Galeria Kaufhof (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Das Düsseldorfer Investmenthaus Droege Group will das Warenhausunternehmen Galeria Karstadt Kaufhof doch nicht übernehmen. Das teilte eine Sprecherin der Droege Group dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) auf Nachfrage mit.

Zugleich bestätigte Droege erstmals, dass der Investor grundsätzlich Interesse gehabt hatte. „Vor dem Hintergrund der umfangreichen Handelsexpertise der Droege Group wurde eine mögliche Beteiligung an Galeria Karstadt Kaufhof geprüft“, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Der Insolvenzverwalter und das Management Team seien am 11. März frühzeitig informiert worden, „dass die Droege Group vorzeitig aus dem Verkaufsprozess ausscheide“, heißt es weiter. Damit war Droege nicht unter den vier potenziellen Investoren, die ein verbindliches Angebot abgegeben haben.

Der Insolvenzverwalter von Galeria hatte sich nicht dazu geäußert, wer die Investoren sind, die die vier verbindlichen Angebote abgegeben haben. Auch Droege wies darauf hin, dass sie eine Vertraulichkeitsverpflichtung abgegeben haben und sich deshalb nicht zu weiteren Details äußern dürfen. Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus hat in Abstimmung mit dem Gläubigerausschuss von Galeria aus den vier Angeboten zwei Bieter ausgewählt, mit denen er in finale Verhandlungen geht.


Foto: Galeria Kaufhof (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Holocaust-Überlebende Friedländer besorgt über Erfolge der AfD

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Margot Friedländer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer hat sich besorgt über das gesellschaftliche Klima und die Erfolge der AfD gezeigt. „So hat es damals auch angefangen“, sagte die 102-jährige Zeitzeugin dem Videoformat „Spitzengespräch“ des „Spiegels“. „Der Hass ist jetzt wieder laut geworden, der damals aufgestachelt wurde“, sagte Friedländer. „Es sind Menschen, die Menschen nicht anerkennen als Menschen.“

Auf die Frage, ob ihr der Erfolg der AfD Sorge bereite, sagte Friedländer: „Selbstverständlich.“ Sie würde die Partei „auf keinen Fall“ wählen. Die „Richtung“, die rechte Parteien derzeit einschlügen, sei „nicht menschlich“.

Ihren unermüdlichen Einsatz, auch im hohen Alter etwa mit Vorträgen an Schulen weiter an die Menschheitsverbrechen der Nazis erinnern, begründete Friedländer mit einer Verpflichtung gegenüber den Opfern des Holocaust. „Es ist für die, die es nicht geschafft haben. Die nicht vergessen werden sollen.“

Durch das Gespräch mit jungen Menschen wolle sie ihre Erfahrungen weitergeben. „Ihr sollt die Zeitzeugen sein, die wir nicht mehr lange sein können. Es ist in eurer Hand, dass das nie wieder geschieht, was gewesen ist.“ Ihre Arbeit ermögliche ihr, mit dem Erlebten umzugehen, so Friedländer. „Das Sprechen hilft, denn ihr hört mich an.“

Friedländers Eltern und ihr Bruder wurden in Konzentrationslagern der Nationalsozialisten ermordet. Sie selbst überlebte ihre Internierung im Konzentrationslager Theresienstadt und wurde für ihre jahrelange Erinnerungsarbeit vielfach geehrt, darunter mit dem Bundesverdienstkreuz.


Foto: Margot Friedländer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Mindestens 5 Tote bei Flixbus-Unfall – Verkehrsminister meldet sich

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Unfall auf der A 9 bei Leipzig am 27.03.2024, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem schweren Busunfall auf der A 9 bei Leipzig hat sich Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) zu Wort gemeldet. „Das lässt uns wirklich sehr betroffen zurück“, sagte er dem Nachrichtensender „Welt TV“.

„Solche Unfälle sind schockierend, wir sind in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer und natürlich auch bei allen Betroffenen, wünschen den Verletzten eine gute Genesung“, sagte der Minister. Jetzt gehe es darum, dass die Sicherheitskräfte vor Ort die Sache aufklären müssen.

Der Fernbus, der unter der Marke „Flixbus“ von Berlin nach Zürich unterwegs war, war am Morgen gegen 9:45 Uhr aus noch unbekannter Ursache zwischen Wiedemar und dem Schkeuditzer Kreuz rechts von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt.


Foto: Unfall auf der A 9 bei Leipzig am 27.03.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Deutschland zu Waffenlieferungen an Israel bereit

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Bundeswehr-Panzer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Obwohl die Bundesregierung erhebliche Zweifel an der Verhältnismäßigkeit von Israels Militäroffensive in Gaza hat, will sie nicht ausschließen, weiter deutsche Rüstungsgüter nach Israel zu liefern.

Das geht aus der Antwort des Auswärtigen Amts auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen vom Bündnis Sahra Wagenknecht hervor. Auf die Frage, ob die Bundesregierung einen Exportstopp verhängen wolle, um dem Schutz für Palästinenser nachzukommen, der vom Internationalen Gerichtshof angemahnt wird, verweist das Auswärtige Amt auf die Praxis von Einzelfallentscheidungen. Diese erfolgten „im Lichte der jeweiligen Situation nach sorgfältiger Prüfung unter Einbeziehung außen- und sicherheitspolitischer Erwägungen nach den rechtlichen und politischen Vorgaben, einschließlich der Berücksichtigung völkerrechtlicher Verpflichtungen“.

Genehmigungen für Rüstungsexporte nach Israel sind demnach weiterhin möglich. Zugleich beteuert das Auswärtige Amt, dass Berlin Israel „sowohl in direkten Gesprächen als auch öffentlich“ auffordere, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten und „mehr humanitäre Hilfe in Gaza zuzulassen“. Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatte zuletzt von der „Hölle von Gaza“ gesprochen. Die Abgeordnete Dagdelen pocht auf einen Exportstopp: „Vor dem Hintergrund der Resolution des Uno-Sicherheitsrats für eine sofortige Waffenruhe in Gaza ist die Bundesregierung gefordert, umgehend einen Waffenexportstopp zu verhängen, statt der israelischen Armee mit der Lieferung von Waffen weiter Beihilfe zu deren rücksichtsloser Kriegsführung zu leisten.“


Foto: Bundeswehr-Panzer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD und Grüne glauben an zügige Umsetzung der Kindergrundsicherung

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Kinder auf Fahrrädern (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Politiker aus den Reihen von SPD und Grünen zeigen sich trotz erheblicher Verzögerungen im Gesetzgebungsprozess zuversichtlich, die Kindergrundsicherung noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen. „Es ist nicht so, dass wir Stillstand haben“, sagte SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt dem „Spiegel“. Sozialreformen einer solchen Größe gingen nicht so schnell.

Vergangene Woche hatten sich die zuständigen Politiker der Ampelfraktionen nach einer langen Verhandlungspause bei Familienministerin Lisa Paus (Grüne) getroffen, um über den Fortgang der geplanten Reform zu beraten. Der ursprüngliche Zeitplan des Vorhabens ist nicht mehr einzuhalten: Ursprünglich sollte das Gesetz bereits im Februar vom Bundesrat beschlossen werden.

Das Familienministerium habe keinen Entwurf vorgelegt, mit dem man „schnell in einem normalen parlamentarischen Verfahren hätte weitermachen können“, kritisierte Schmidt. Trotzdem ist die SPD-Politikerin überzeugt: „Wir haben noch genug Zeit, ein Gesetz zu beschließen. Wann welcher Teil kommt, muss man dann sehen.“

Auch die Grünen gehen davon aus, dass das Vorhaben noch gelingt: „Die Kindergrundsicherung ist ein zentrales Vorhaben in diesem Jahr und ein gemeinsames Projekt der gesamten Koalition“, sagte Andreas Audretsch, Vizechef der Grünen-Fraktion im Bundestag. „Wir werden es zügig auf den Weg bringen.“


Foto: Kinder auf Fahrrädern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Aqua erhält drei MICHELIN-Sterne

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Aqua erhält drei MICHELIN-Sterne Bild Sven Elverfeld © Kirchgasser Photography

Das renommierte Restaurant Aqua im The Ritz-Carlton, Wolfsburg in der Autostadt, ein Symbol für kulinarische Exzellenz und gastronomische Raffinesse, hat seine drei Michelin-Sterne bei der prestigeträchtigen Gala des MICHELIN Guide 2024 verteidigt.

Mit einer unermüdlichen Hingabe zur Perfektion und einem unvergleichlichen Engagement für die höchsten Standards in der Kochkunst haben Sven Elverfeld und sein talentiertes Team erneut die Herzen und Gaumen der Kritiker erobert. Somit zählt das Aqua, gemeinsam mit nur zehn weiteren Restaurants in ganz Deutschland, weiterhin zur absoluten kulinarischen Spitzenklasse.

Edith Gerhardt, Mitglied der Geschäftsführung der Autostadt: „Es ist beeindruckend, mit welcher Konstanz Sven Elverfeld mit seinem Team seit vielen Jahren im Restaurant ‚Aqua’ Kulinarik auf höchstem Niveau bietet. Und nicht nur das: Immer wieder hat er Talente in seiner Küche ausgebildet, die inzwischen selbst zu Sterneköchen avanciert sind.“

„16 Jahre drei Sterne – das ist ein unglaubliches Gefühl. Ohne mein großartiges Team und die Kontinuität in unserer Qualität wäre dieser Meilenstein nicht zu erreichen gewesen. Ich danke jedem Einzelnen von ganzem Herzen“, sagte Sven Elverfeld. „Es ist eine Ehre, unsere drei Michelin-Sterne zu behalten und diese Anerkennung für die harte Arbeit und Hingabe unseres Teams zu bekommen. Wir sind unseren treuen Gästen dankbar, die uns stets inspirieren und unterstützen.“

Christian Fomm, General Manager des The Ritz-Carlton, Wolfsburg sagt: „Die erneute Anerkennung mit den drei Michelin-Sterne bestätigt das unermüdliche Engagement für kulinarische Exzellenz. Sie ist das Ergebnis der harten Arbeit und der grenzenlosen Leidenschaft unseres gesamten Teams.“

Das Aqua hat ein überaus talentiertes und erfolgreiches Team: Neben der Gastgeberin Stefanie Weidner und der zur Sommelière des Jahres ausgezeichneten Anna-Helene Herpers hat Sven Elverfeld mit Sous Chef Marvin Böhm den deutschen Bocuse d’Or Germany Gewinner an Bord. Patissière Hella Eggers und Junior Sous Chefin Simone Kubitzek, Siegerin der „Junge Wilde“ im vergangenen Jahr, können ebenfalls mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen aufwarten.

Seit seinen Anfängen hat sich das Restaurant Aqua als Vorreiter der feinen Küche etabliert und bietet seinen Gästen stets eine unvergessliche kulinarische Reise. Durch die raffinierte Kombination von erstklassigen Zutaten, innovativen Techniken und einer Leidenschaft für das Kochen auf höchstem Niveau hat das Restaurant seine Position als führende Adresse in der internationalen Gourmetszene gefestigt.

Das Restaurant bleibt weiterhin bestrebt, seine Gäste mit unvergesslichen kulinarischen Erlebnissen zu verwöhnen und seine Position als ein führendes Ziel für Feinschmecker weltweit zu festigen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild Sven Elverfeld © Kirchgasser Photography

Quelle Marriott Hotel Holding GmbH