Sonntag, November 8, 2026
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Bütikofer: Scholz muss Chinas Rolle im Ukraine-Krieg ansprechen

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Reinhard Bütikofer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor der China-Reise von Olaf Scholz (SPD) fordert der Grünen-Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer deutliche Worte des Kanzlers zur Rolle Chinas im Ukraine-Krieg. Scholz solle gegenüber dem chinesischen Staatschef Xi Jinping „klarmachen, dass es nicht ohne Folgen für unsere Beziehungen zu China bleiben kann, wenn sich Peking auf Russlands Seite schlägt und damit gegen zentrale europäische Sicherheitsinteressen stellt“, sagte Bütikofer dem „Tagesspiegel“.

Nach den Worten des Grünen-Politikers liefert China im Ukraine-Krieg „die Technologie, ohne die Russland seine Waffen gar nicht ins Gefecht bringen könnte“. Scholz müsse daher bei seinem Besuch „mit aller Klarheit und Entschiedenheit ansprechen“, dass China „Putins Aggression in stärkerem Maße als jedes andere Land“ ermögliche, fordert Bütikofer. Zudem sollte der Bundeskanzler bei seinem Besuch „ankündigen, dass es keine Rücksichten gegenüber Chinas Firmen gibt, die sich an der Umgehung von Sanktionen beteiligen“, sagte Bütikofer mit Blick auf die Strafmaßnahmen der EU gegen Russland.

Scholz bricht an diesem Samstag zur zweiten China-Reise seiner Amtszeit auf. Bei seinem dreitägigen Besuch wird er von einer Wirtschaftsdelegation begleitet, auch mehrere Bundesminister nehmen an der Visite teil.


Foto: Reinhard Bütikofer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wüst zeigt sich erfreut über Standortstudie

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Hendrik Wüst (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zeigt sich erfreut über eine Studie der Unternehmensberatung KPMG, in der ausländische Investoren zu den Standortbedingungen in Deutschland befragt wurden. „Die Welt investiert an Rhein und Ruhr“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Demnach gaben 21 Prozent der 350 Finanzvorstände deutscher Tochtergesellschaften von internationalen Unternehmen an, künftig vorrangig im bevölkerungsreichsten Bundesland Investitionen tätigen zu wollen. „Nordrhein-Westfalen ist jetzt das deutsche Top-Land für Investitionen aus dem Ausland. Wir lassen andere Industrieländer wie Bayern oder Baden-Württemberg hinter uns“, ergänzte Wüst. Der bisherige Spitzenreiter Bayern landete mit 20 Prozent knapp auf dem zweiten Platz, Baden-Württemberg kommt mit 17 Prozent der Nennungen auf Platz drei.

Wüst sagte, man wolle Kurs halten und werde auch weiterhin weltweit unterwegs sein, um für NRW zu werben. Tatsächlich reist der Ministerpräsident an diesem Sonntag mit einer Delegation in die USA, um dort unter anderem mit Vertretern der Tech-Branche im Silicon Valley sowie im Großraum Seattle zu sprechen und für weitere Investitionen in NRW zu werben.


Foto: Hendrik Wüst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union und Grüne fordern Scholz zu Klartext in China auf

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Li Qiang und Olaf Scholz am 19.06.2023, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor seiner am Samstag beginnenden China-Reise rufen Außenpolitiker von Union und Grünen Kanzler OIaf Scholz (SPD) zu kritischen Worten gegenüber der chinesischen Staatsführung auf. Die „immer heftigeren Drohungen gegenüber Taiwan, die Aggressionen im Südchinesischen Meer oder die schweren Menschenrechtsverletzungen an den Uiguren“ müssten deutlich kritisch angesprochen werden, sagte Grünen-Fraktionsvize Agnieszka Brugger dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe).

All dies würde im „klaren Widerspruch zu der Verantwortung Chinas als Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen“ stehen. „Das gilt auch für die Repressionen in Honkong und erst recht für die permanente Deckung und Unterstützung des russischen Kriegskurses in der Ukraine“, sagte Brugger weiter. „China hat in Absprache mit anderen Staaten in der Frage einer massiven Verurteilung eines Einsatzes von Atomwaffen seinen Einfluss auf Putin geltend gemacht, diesen Einsatz braucht es aber ebenso für ein Ende der Gewalt und die Einhaltung des Völkerrechts.“

Der Außenpolitiker Roderich Kiesewetter (CDU) sagte, es sei „wünschenswert“, wenn er „der Kanzler bei seinem Besuch auch die zunehmenden Cyberattacken aus China gegen deutsche Unternehmen, Spionage und Sabotage durch China in Deutschland und Europa, die Völkerrechtsverstöße im Indo-Pazifik, Menschenrechtsverletzungen gegen Minderheiten in China, die massive Unterstützung des russischen Angriffskrieges und die offensichtliche massive militärische Aufrüstung kritisch anspricht“. Scholz` Reise widerspreche „dem notwendigen strategischen Wandel gegenüber China, das zunehmend militärisch wie wirtschaftlich Kriegsvorbereitungen trifft“, sagte der CDU-Politiker. „Wenn Deutschland also weiterhin an Appeasement festhält und das falsche Narrativ `Wandel durch Handel` verfolgt, werden die Abhängigkeiten und Vulnerabilitäten noch steigen. Das widerspricht nicht nur dem Minimalziel des De-Riskings aus der China-Strategie, sondern es schwächt deutsche Sicherheit.“

Er sehe den Besuch des Bundeskanzlers mit einer Wirtschaftsdelegation in China „sehr kritisch“, sagte der Außenpolitiker. „Einen nachhaltigen Effekt wird die Reise meines Erachtens nicht haben. Denn China wird dies erneut gezielt nutzen, um eigene Interessen durchzusetzen und deutsche Investitionen zu befördern“, so Kiesewetter. „Es wird die Charme-Offensive, wie China es schon in Bezug auf die USA versucht hat, auch gegenüber Deutschland fortsetzen.“


Foto: Li Qiang und Olaf Scholz am 19.06.2023, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

BLUU Seafood eröffnet in Hamburg neuen Hauptsitz mit erster Pilotanlage für kultivierten Fisch in Europa und bereitet sich auf den Markteintritt vor

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Umzug des Unternehmens von Lübeck nach Hamburg.
Modernste Zell- und Molekularbiologielabore, Prozessentwicklungsräume sowie Testküche für Lebensmittelanwendungen auf rund 2.000 Quadratmetern.

BLUU Seafood, führendes europäisches Food-Biotech in der Herstellung von kultiviertem Fisch, hat heute offiziell die erste Pilotanlage in Europa in Betrieb genommen. Mit dem Umzug von Lübeck an den neuen Standort in der Marzipanfabrik in Hamburg-Altona verlässt das Start-up den Labormaßstab. Das Unternehmen entwickelt und produziert auf rund 2.000 Quadratmetern echte, schmackhafte Fischprodukte – ganz ohne Tierleid und Umweltzerstörung. In den neuen Fermentern mit einer derzeitigen Gesamtkapazität von 65 Litern und einem Ausbaupotenzial auf bis zu 2.000 Liter ist BLUU Seafood in der Lage, Muskel-, Fett- und Bindegewebszellen von Atlantischem Lachs und Regenbogenforelle in deutlich größeren Mengen als bisher zu züchten. Bei optimaler Temperatur sowie der entsprechenden Sauerstoff- und Nährstoffversorgung wachsen und teilen sich die tierischen Zellen genauso, wie sie es im lebenden Fisch auch tun. Die aus der Zellmasse entstehenden Fischprodukte wie beispielsweise Fischstäbchen oder Fischbällchen sind gentechnikfrei und im Gegensatz zu vielen wild gefangenen Fischen frei von Schwermetallen und Mikroplastik. Sie gleichen konventionellen Produkten sowohl in Geschmack und Nährstoffgehalt als auch im Kochverhalten.

Mit der neuen Anlage und der damit einhergehenden Skalierung geht BLUU Seafood den nächsten Schritt in Richtung industrielle Produktion. Dr. Sebastian Rakers, Gründer und Geschäftsführer, erklärt: „Mit den Möglichkeiten an unserem neuen Standort können wir die Entwicklung unserer Produkte weiter vorantreiben und den künftigen Markteintritt mit kultiviertem Fisch intensiv vorbereiten. Damit legen wir den Grundstein für die Belieferung erster Märkte. In Hamburg haben wir ideale Bedingungen, weiter zu wachsen und die Herstellungskosten kontinuierlich zu senken.“ Momentan liegen die Kosten für die Produktion von kultiviertem Fisch zwar noch über dem Durchschnittspreis von Wild- und Zuchtfisch, doch mit wachsenden Kapazitäten wird sich das nach und nach ändern. „Wir werden nur dann einen echten Wandel zu mehr Nachhaltigkeit in unserer Ernährung erreichen, wenn Produkte auf Basis alternativer Proteine in größerer Stückzahl verfügbar und zugleich auch bezahlbar sind. Daran arbeiten wir bei BLUU“, betont Rakers. „Wenn die Skalierungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen stimmen, werden wir schon in drei Jahren in der Lage sein, kultivierten Fisch zu Preisen des Fischgroßhandels anzubieten. In dieser Entwicklung ist der neue Standort ein wichtiger Baustein.“

Obwohl sich kultivierter Fisch auf der Zellebene nicht von Wildfang oder Zuchtfisch unterscheidet, gilt er als neues Lebensmittel und wird in allen Märkten vor der Zulassung gründlich geprüft. So wird die Nahrungsmittelsicherheit gewährleistet. In Singapur, in den USA und in Israel gibt es bereits erste Zulassungen für kultiviertes Hühnchen, Wachtelfleisch und Rindfleisch. Auch die Zulassungsbedingungen für kultivierten Fisch sind durch die zuständigen Behörden bereits definiert. Aus diesem Grund rechnet BLUU Seafood Anfang 2025 mit einer ersten Zulassung in Singapur. Die USA sowie die Europäische Union sollen folgen.

Bild:Schmackhafte Suppe mit kultivierten Fischbällchen von BLUU Seafood / copyright BLUU GmbH / Foto: Anna Brauns

Quelle:BLUU Seafood

Doozer wird 10 Jahre alt: Digitale Prozesse für die Innenraumsanierung feiern Jubiläum

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Die Doozer Real Estate Systems GmbH bietet eine Softwarelösung für die Wohnungswirtschaft, die die Sanierung leerstehender Wohnungen durch digitale Prozesse deutlich verkürzt. Gleichzeitig nutzen Handwerksbetriebe die Plattform, um Zeit zu sparen. Entscheidend hierfür ist das digitale Prozessmanagement, das die Akquise von Aufträgen und die Bearbeitung erleichtert. Dass dieses Konzept aufgeht, beweisen beeindruckende Zahlen: Über Doozer wurden bislang ein Bauvolumen von etwa 1,1 Milliarden Euro abgewickelt und über 150.000 Aufträge vergeben. Gute Gründe, um im April 2024 auf das zehnjährige Firmenjubiläum anzustoßen.

Die Doozer Real Estate Systems GmbH feiert im April 2024 ihr zehnjähriges Firmenjubiläum. Das Berliner Unternehmen ist 2014 angetreten, um die Sanierungsprozesse rund um leerstehende Wohnungen zu revolutionieren. Gründer Nicholas Neerpasch – selbst Architekt – gab den Startschuss, Sanierungen effizienter, leichter verständlich sowie kostensparender abzubilden und dafür die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen. Die Idee einer Softwarelösung für die Wohnungswirtschaft war geboren – und lernte zügig laufen.

„Insbesondere für große Immobilienunternehmen mit Zehntausenden an Wohneinheiten stellen Sanierungen echte Mammutaufgaben dar. Sie bringen einen großen organisatorischen Aufwand mit sich, fordern die Einbindung verschiedener Gewerke und sind mit unzähligen Teilprozessen verknüpft. Die Chancen der Digitalisierung wurden dabei lange ausgeklammert“, erinnert sich Nicholas Neerpasch, Gründer und Geschäftsführer, Doozer Real Estate Systems GmbH. „Deshalb sind wir mit Doozer angetreten, um Abläufe bei der Innenraumsanierung zu standardisieren. Mit unserer Cloud-basierten Software bilden Wohnungsunternehmen anstehende Sanierungsprozesse schnell und einfach ab.“

Die Standardisierung der Prozesse macht Doozer neben den großen auch für kleine und mittlere Wohnungsunternehmen interessant. Über die Plattform können sie eine Vielzahl an Innenraumsanierungen abwickeln – stets mit gleichbleibender Qualität. „Ich erinnere mich noch an die Anfänge, als wir zusammen mit unseren Kunden die ersten Schritte gegangen sind und analoge Sanierungsprozesse in die digitale Welt von Doozer überführt haben. 2018 stand dann der erste Relaunch mit unserer 2.0 Version an. Doozer überzeugte mit noch mehr Schnelligkeit und einer intuitiveren Benutzeroberfläche – Merkmale, die bis heute wesentliche Charakterzüge geblieben sind“, fasst Carsten Petzold, Geschäftsführer, Doozer Real Estate Systems GmbH zusammen.

Bis heute hat Doozer in mehreren Projekten, beispielsweise mit degewo, der LEG Immobilien SE, der Tectareal Property Management GmbH oder der Hilfswerk-Siedlung gezeigt, wo die größten Benefits der Plattform liegen: den reduzierten Leerstandszeiten dank einer signifikant schnelleren Auftragsvergabe. Wie in einem Onlineshop können auch kaufmännische Angestellte die gewünschten Leistungen mit wenigen Mausklicks zusammenstellen und Sanierungen bei verfügbaren Handwerksunternehmen beauftragen.

„Leerstandszeiten von bis zu fünf Monaten sind bei analogem Vorgehen Standard. Mit Doozer kann die Wohnungswirtschaft rund 2 Monate schneller wieder vermieten. Denn Effektivität und Zeitersparnis reduzieren die Durchlaufzeiten der einzelnen Prozessabschnitte“, so Carsten Petzold.

An die bisherigen Erfolge knüpft das Unternehmen direkt an: Aktuell hat das Team Doozer um eine Standard-API (Application Programming Interface) erweitert. Dadurch ist die vollständige Integration von Doozer-Aufträgen beispielsweise in bestehende ERP-Systeme möglich. Diese offene Schnittstelle unterstützt gleichfalls Handwerksbetriebe, um Auftragsabwicklungssysteme anzubinden. Ein zeitintensives Hin- und Herspringen zwischen Lösungen entfällt und Kunden schaffen freie Kapazitäten.

Als Komplettlösung für die Leerraumsanierung hat sich Doozer über die Jahre weiterentwickelt. Mängelmanagement, Nachtragsmanagement oder digitale Leistungsverzeichnisse ergänzen das Spektrum. „Die Wohnungswirtschaft ändert sich stetig. Ein großer Schmerz liegt heute in den gestiegenen Zinsen und hohen Baukosten. Deshalb steht für uns die weitere Reduktion der Leerstandszeiten klar im Fokus. Mit Features rund um Auswertungen und Analysen wie auch Big-Data-Komponenten streben wir künftig eine noch schnellere Neuvermietung an“, resümiert Nicholas Neerpasch.

Bild:Carsten und Nicholas Bildrechte Doozer

Quelle:FUCHSKONZEPT GmbH

Marcel Hutfilz: FIDLOCK Ambassador aus Überzeugung

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Sicherheit und Qualität haben für den Berliner E-Mobilitätsspezialisten oberste Priorität

Vor neun Jahren war Marcel Hutfilz mit der Gründung von Scooterhelden Berlin (www.scooterhelden.de) einer der ersten deutschen Fachhändler, die sich auf Elektrokleinfahrzeuge spezialisiert hatten. Die Geschäftseröffnung war im wahrsten Sinne des Wortes ein Sprung ins kalte Wasser, aber ermöglichte es ihm die neuesten E-Boards, E-Scooter & Co zu testen. In der E-Mobilitätszene ist seine Expertise sehr geschätzt, da er höchsten Wert auf Qualität und Sicherheit legt. Sein YouTube-Kanal hat sich zu einer zentralen Anlaufstelle für E-Mobilitätsfragen entwickelt. Nach dem Test verschiedener Produkte aus dem FIDLOCK Portfolio (www.fidlock.com) dürfen diese bei Marcel Hutfilz auf keiner Tour mehr fehlen. Die patentierten magnet-mechanischen Technologien bieten Befestigungslösungen u. a. für Smartphone, Trinkflaschen und Action-Cams.

E-Mobilität – ein generationsübergreifendes Thema

E-Mobilität bietet nicht nur Fahrspaß, sondern auch die Chance unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Heute benutzen viele Leute E-Scooter, E-Bikes & Co. als Fortbewegungsmittel für ihre täglichen Wege, beispielsweise zur Arbeit, zur Schule oder einfach nur zum Einkaufen. Die E-Mobilität ist kein Trend mehr, sondern die Zukunft der Mobilität in den Innenstädten – davon ist Marcel Hutfilz überzeugt.

Als er 2015 sein erstes Geschäft für Elektrokleinfahrzeuge in Berlin eröffnete, wurde er von Branchenexperten belächelt. Bereits nach zwei Jahren benötigte er größere Geschäftsräume, um potenziellen Kunden ein breiteres Produktportfolio anbieten zu können. Gleichzeitig hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die neuesten Entwicklungen zu testen und seine Erkenntnisse und Tipps in Blogbeiträgen und Videos zu teilen. Sein Enthusiasmus für die E-Mobilität und sein Qualitätsanspruch an Technik und Sicherheit sind sehr gefragt. Über 81.000 User haben allein seinen YouTube-Kanal abonniert – Tendenz steigend.

Marcel Hutfilz – Neuheiten gegenüber immer aufgeschlossen

Die Leidenschaft des Berliner E-Mobilitätsexperten schlägt nicht nur für die kleinen wendigen E-Scooter, E-Roller & Co, sondern auch für praktisches Equipment. In einer Welt, die von Eile und Komplexität geprägt ist, gibt es Augenblicke, die auch einen Profi wie Marcel Hutfilz staunen lassen. Genau das ist ihm mit den FIDLOCK Gadgets passiert. Einen Verschluss zu öffnen und zu schließen mag trivial erscheinen, aber für FIDLOCK ist es mehr als das. Das Hannoveraner Unternehmen schafft durch einfache, sichere und intuitive Verschlusstechnologien eine Anziehungskraft, die den Alltag auf eine bemerkenswerte Art und Weise vereinfacht.

Mit den verschiedenen patentierten magnet-mechanischen Technologien bietet FIDLOCK Befestigungslösungen für Smartphone, Trinkflasche und andere Utensilien. Im Rahmen eines Tests hat Marcel Hutfilz einen neuen am Markt erhältlichen E-Scooter mit der VACUUM handlebar base flex und seinem hochwertigen Smartphone ausgestattet. Während der ausgiebigen Testfahrt versorgte ihn sein Smartphone jederzeit mit allen wichtigen Informationen – ohne zu verrutschen oder sich ungewollt zu lösen. Auch der PINCLIP action cam mount hat es ihm angetan. Mit nur einer Hand konnte er während der Fahrt einen Positionswechsel seiner Action-Cam – die auf keiner Testfahrt fehlen darf – vornehmen.

FIDLOCK einfach nur anziehend ….

Ende 2023 stand Marcel Hutfilz vor einer wichtigen Entscheidung – den Fokus vollständig auf seinen Online-Kanal @scooterhelden zu legen. Sein stationäres Ladengeschäft hat er verkauft. Heute bringt er seine persönlichen Ressourcen noch stärker in die Förderung der E-Mobilität ein.

Für wen eignet sich ein Offroad E-Scooter? Unterstützen die innovativen Features von E-Kabinenrollern die Sicherheit? – Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich Marcel Hutfilz heute. Bei all seinen Tests hat er immer FIDLOCK Produkte im Gepäck.

„Die FIDLOCK Gadgets halten. Egal ob ich über Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten, Pfützen oder Waldboden fahre – mein Handy ist immer sicher befestigt. Auf längeren Touren nehme ich gern eine Wasserflasche mit. Die ist mit dem TWIST System praktisch und elegant beispielsweise am E-Scooter oder E-Bike befestigt. Das einfache einhändige Befestigen und Lösen von Smartphone, Trinkflasche & Co ist mir wichtig für eine intuitive und praktische Nutzung“, betont Marcel Hutfilz. „Aus vollster Überzeugung bin ich Markenbotschafter für FIDLOCK geworden.“

Bild:@Scooterhelden – Marcel Hutfilz mit E-Scooter

Quelle:FIDLOCK GmbH

EVERDROP AB SOFORT IN 7 EUROPÄISCHEN MÄRKTEN

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everdrop

Niederländischer Einzelhandels-Gigant Albert Heijn nimmt beliebteste Refill-Reiniger ins Sortiment / Neuer everdrop Webshop bedient Kund:innen in NL & BE

Das Münchner Nachhaltigkeits-Start-up everdrop expandiert weiter international: Ab sofort sind everdrop Produkte bei der führenden niederländischen Einzelhandels-Kette Albert Heijn erhältlich. Zum Launch nehmen 650 Filialen nun die vier beliebtesten everdrop Refill-Putzmittel in die Regale: den WC-Reiniger sowie die Power-Pulver Bad, Küche und Universal. Außerdem ist ab sofort der niederländische Webshop www.everdrop.nl online – dabei werden Kund:innen-Bestellungen werden auch nach Belgien geliefert.

“Damit bringen wir unsere Mission, den Menschen zu helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und nachhaltiges Leben zum neuen Standard zu machen, in viele weitere europäische Haushalte”, sagt everdrop Co-Founder David Löwe. “Nachdem wir schon erfolgreich in DACH, Italien und Frankreich aktiv sind, steht nun auch der Schritt in den niederländischen und belgischen Markt für unsere langfristige Strategie der Internationalisierung und unsere Weiterentwicklung zu einer echten Multichannel-Marke”, so Co-Founder Chris Becker.

everdrop Facts
2020 Launch der ersten everdrop Putzmittel-Tabs
seitdem über 40 Haushalts- und Körperpflege-Produkte
alle everdrop Produkte verzichten auf Einwegplastik und unnötige Chemie – und reduzieren bis zu 95% CO2 im Transport
komplett plastikfreie Spülmaschinen-Tabs Testsieger bei der Stiftung Warentest (2/24)
everdrop Produkte haben bisher schon über 15,5 Millionen Einwegplastik-Flaschen eingespart sowie Tausende Tonnen chemische Rohstoffe und CO2-Emissionen
seit Sommer 2023 B Corp-zertifiziert
aktiv in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Niederlande, Belgien

Quelle Bild und Text everdrop GmbH

Bräuche und Traditionen erleben

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Traditionen Sonnwendfeuer im Rofangebirge © Gabriele Grießenböck

Besondere Alpbachtaler Bräuche und Traditionen erleben: Grasausläuten, Bergfeuer und Almrosenblüte

Im Alpbachtal weiß man, wie man sich auf den Sommer vorbereitet: Was mit dem Aufwecken des Grases beginnt, steigert sich mit der Almrosenblüte und gipfelt in den Bergfeuern. Es ist eine wundervolle Mischung aus Brauchtum, Traditionen und Naturwundern.

Das Grasausläuten verabschiedet die kalte Jahreszeit und weckt das Gras auf

Die winterliche Kälte wird in Tirol mit einem lauten Brauch vertrieben: dem Grasausläuten. Nie gehört? Im Alpbachtal gibt es diese schöne Tradition in der Zeit des Viehauftriebs und Weidebeginns zu beobachten, rund um den Georgstag Ende April. Dann ziehen Kinder aus der Region mit Glocken und Schellen lärmend über die Felder und von Hof zu Hof und verabschieden die kalte Jahreszeit. Sie läuten das Gras heraus und wollen es zum Wachsen anregen.
Ein Junge übernimmt dabei die Rolle des Melchers (Melkers), er lädt die anderen Buben ein, ihm zu folgen. Ebenfalls wählt er unter allen Mädchen des Dorfes zwei aus, die die Aufgabe der Sennerinnen übernehmen. Für alle Kinder ist das eine große Ehre. Der Brauch des Grasausläutens, der bis in die dreißiger Jahre zurückgeht, verläuft immer über die gleiche Route und passiert die gleichen Stationen. Auf dem Egghof gibt es für Melcher und Sennerinnen zwischendurch eine Stärkung und zum Abschluss beim Holzinger eine Jause. Und eine süße Belohnung und etwas Taschengeld dürfen auch nicht fehlen.

Almrosenblüte: Wandern durch rosa Landschaften

Pretty in Pink: Von Mitte Juni bis Mitte Juli färben sich die Berge des Alpbachtals rosa. Dann ist die Zeit der Almrosenblüte – quasi auch eine liebgewonnene Tradition – und die Landschaft verwandelt sich in eine unglaubliche Blütenpracht. Die perfekte Zeit für eine außergewöhnliche Wanderung, schließlich blühen die Almrosen großflächig direkt neben den Wegen. Ein besonderer Tipp für so eine farbenfreudige Wanderung ist der Panoramaweg Wiedersberger Horn, der an der Bergstation der Wiedersbergerhornbahn startet. Die Tour dauert rund anderthalb Stunden und ist ideal für Familien. Wer es bequemer mag, fährt einfach nur mit den Alpbacher Bergbahnen auf das Wiedersberger Horn und den Reither Kogel. Dort blüht es überall rund um die Bergstationen.

Wenn die Berge brennen: Herz Jesu Feuer und Sonnenwendfeier

Während die Almrosen beginnen ihre Blüten zu zeigen, wird es oben auf den Bergen feurig. Am zweiten Sonntag nach Fronleichnam werden traditionell die Herz Jesu Feuer entzündet. Diese gehen zurück auf den Herz-Jesu-Schwur im Jahr 1796, mit dem die Tiroler Einheit im Kampf gegen die Franzosen und Bayern gezeigt werden sollte. Zum Zeichen des Schwurs wurden damals Bergfeuer entfacht und diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt. Wenn heute die Berge brennen, sind es große Feuerbilder (zum Beispiel ein großes Kreuz), die aus Fackeln oder kleinen Lagerfeuern bestehen.

Eine Woche nach den Herz Jesu Feuern (am 22. Juni 2024) wird dann Sonnwend gefeiert. Dieser Brauch stammt aus dem Mittelalter und hat im Alpbachtal eine lange Tradition. Jedes Jahr bereiten Mitglieder aus diversen Vereinen ihre Höhenfeuer vor. Für Urlauber sind diese beiden feurigen Bräuche hundertprozentig einen Ausflug wert: Die Feuerbilder auf den Bergen sind ein stimmungsvoller Anblick.

Bergbahnen: Freie Fahrt mit der Alpbachtal Card

Die Almrosenblüte und zahlreihe weitere Ausflugsziele sind mit den Alpbachtaler Sommerbergbahnen entspannt erreichbar. Man gelangt in nur wenigen Minuten auf das Wiedersberger Horn oder den Reither Kogel und kann dort seine Wanderung beginnen. Mit der Alpbachtal Card ist übrigens jede Fahrt kostenlos. Sie ist quasi ein All-inclusive-Ticket: Bei Ankunft erhält man die Alpbachtal Card automatisch und ohne Zusatzkosten in seiner Unterkunft. Sie bietet zahlreiche weitere Vergünstigungen und Zugang zu saisonalen Aktivitäten wie historische Stadtführungen, Eintritte in Museen und Badeseen sowie freie Fahrten mit den Regiobussen.

Über das Alpbachtal im Sommer

Die Tourismusregion Alpbachtal, inmitten der Kitzbüheler Alpen, dem Rofangebirge und den Brandenberger Alpen, beheimatet neun authentische Dörfer sowie Rattenberg, die kleinste Stadt Österreichs. Darunter befindet sich das für seinen traditionellen Holzbaustil bekannte Alpbach, das als Österreichs schönstes Dorf ausgezeichnet wurde. Das Alpbachtal ist eine zertifizierte Wanderregion mit 500 Kilometern Wanderwegen und vielen sehenswerten Routen und Touren.
Das ursprüngliche und bekannte Alpental ist von Salzburg und München nur anderthalb Stunden entfernt. Gäste profitieren automatisch von der Alpbachtal Card, die kostenfreien Zugang zu zahlreichen Aktivprogrammen.

Weitere Informationen sind unter www.alpbachtal.at verfügbar.

Bild Sonnwendfeuer im Rofangebirge © Gabriele Grießenböck

Quelle genböck pr + consult GmbH

Im Ötztal locken beeindruckende Naturwunder gespeicherter Entwurf

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Hotel habicher hof

Hotel habicher hof****ˢ: Von mächtigen Wasserfällen bis zum höchsten Berg Tirols – Im Ötztal locken beeindruckende Naturwunder

Nirgendwo gibt es soviele Dreitausender wie im Ötztal. Ganze 250 zählt man hier. Darunter die Wildspitze, der höchste Berg Tirols. Sie alle bieten ganz besondere Routen und Aussichtspunkte, die Naturbegeisterte auf 1.600 Kilometer Wanderwegen entdecken dürfen. Zwischen Bergkulisse und echten Erlebnissen lassen sich Genießer im habicher hof verwöhnen.

Wandern, soweit die Füße tragen: auf gemütlichen Talwanderungen, über spannende Kinder- und Erlebniswanderwege bis hin zum anspruchsvollen Gipfel- oder Gletschertrekking. Die Auswahl ist unerschöpflich. Gäste des habicher hof haben die Summer Card in der Tasche (Anfang Juni bis Anfang Oktober): Mit ihr benutzen sie die Sommerbergbahnen des Ötztales und öffentliche Verkehrsmittel kostenfrei. Wer die schönsten Naturschauspiele erleben möchte, der wendet sich am besten an Heli. Er ist der Wanderführer im habicher hof und den ganzen Sommer über mit seinen Gästen in den Bergen unterwegs.

Zwei Räder und Rückenwind

Auch die schönsten Mountainbike-Touren im Ötztal beginnen am habicher hof. 850 Kilometer Radwege, die vielseitiger nicht sein könnten, begeistern die Radfahrer – Genusswege und Asphaltstraßen für Rennradenthusiasten, wurzelige Waldpfade und herausfordernde Singletrails. Mountainbikes (kostenlos) und E-Bikes (gegen Gebühr) können bequem direkt im habicher hof ausgeliehen werden. Die Bike-Touren mit professionellen Guides lassen kein Highlight der Region aus. Wer noch neu ist in der Welt der E-Bikes, der kommt am besten auf den E-Bike-Trail in Oetz und macht sich dort mit den motorisierten Fahrrädern vertraut. Für alle, die gerne bergab fahren, ohne davor sportliche Höchstleistungen absolvieren zu müssen, nützen die zahlreichen Sommerbergbahnen, die die Biker samt den Mountainbikes mühelos auf einen der vielen Gipfel des Ötztales befördern.

Grenzen sprengen, Freiheit spüren

Nichts schweißt mehr zusammen, als gemeinsam Außergewöhnliches zu erleben. Dafür gibt’s im Ötztal eine besondere Adresse – ein Erlebnis-Dorado auf dem 47. Breitengrad: die AREA 47. Europas größter Outdoor-Park begeistert mit abgefahrenen Funsport-Highlights wie Blobbing, Riesenrutschen, Flying-Fox und vielem mehr. Weitere adrenalingeladene Höhepunkte erleben Gäste des habicher hof beim Rafting und Canyoning im Ötztal.

Wellness in der Waldluft

Vollgetankt mit Eindrücken und frischer Bergluft – rundum glücklich – lassen sich Gäste des habicher hof in der Gartenoase am Waldrand oder am In- und Outdoor-Pool nieder. Auf der Sonnenliege Platz nehmen, einfach nichts tun und die Ruhe genießen. Exklusive Saunaaufgüsse wirken lassen, sich Massagen und Treatments gönnen. Der habicher hof ist viel mehr als ein Wellnesshotel. Ein ganzheitliches Wohlfühlkonzept, das Körper und Seele in Balance bringt, ermöglicht eine langanhaltende Erholung.

Raffiniert, regional und immer frisch

Dass gutes Essen glücklich machen kann, ist kein Geheimnis. Darum rundet ein leidenschaftliches und professionelles Küchenteam die schönsten Tage im Jahr mit kulinarischen Gaumenfreuden auf höchstem Niveau ab: mit einem Genussfrühstück, mit Verführungen, Naschereien und Kuchen aus der hauseigenen Konditorei und einem Fünf-Gänge-Gourmetmenü am Abend. Die ausgezeichnet sortierte Weinwelt beherbergt erlesene Weine und echte Raritäten.

Hotel habicher hof****ˢ
Haslwanter Gastronomiebetriebe GmbH & Co KG
Habichen 46
6433 Oetz / Tirol
Tel.: +43 5252 6248
hotelinfo@habicherhof.at
http://www.habicherhof.at

Bild Fotograf Daniel Zangerl/ habicher hof

Quelle mk Salzburg

Stammkunden zahlen häufig mehr – wie man als Neukunde bei Handyverträgen und Co. sparen kann!

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neukunde

Kundentreue zahlt sich heute nicht mehr aus. Das Ergebnis einer Analyse, bei der eine Vielzahl von laufenden Verbraucherverträgen bei Mobilfunkanbieter, TV-Streaminganbieter und Versicherungen unter die Lupe genommen werden. Neukunden erhalten demnach öfter das deutlich attraktivere Angebot. Bestandskunden zahlen somit für ihre Kundentreue deutlich mehr. Um Geld zu sparen, lohnt es sich deshalb meistens nach der Mindestlaufzeit des Vertrags ein neues Angebot von einem anderen Anbieter einzuholen. Um für Internet, Strom, TV-Streaminganbieter und das Smartphone die Kosten zu senken, gibt es hier die richtigen Tipps.

Die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen, so dass die laufenden Fixkosten aus Handyvertrag, Stromversorgung, Internetanschluss und TV-Anbieter eine gute Möglichkeit bieten, jeden Monat bares Geld zu sparen. Denn vor allem Neukunden profitieren von deutlich attraktiveren Angeboten auf dem Markt für Verbraucherverträge. Nicht selten liegen die Ersparnisse bei nicht weniger als 20 Prozent für Neukunden im Vergleich zu Bestandskundenverträgen.

Wer nicht weiter unnötig zu viel zahlen möchte, sollte daher ein genaues Auge auf seine laufenden Kosten werfen. Das Einsparpotenzial kann gerade bei langfristig laufenden Verträgen enorm sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie als Neukunde bei unterschiedlichen Anbieter die Kosten auf ein Minimum drücken können, ohne dabei einen Abzug bei den aktuell erhaltenen Leistungen hinzunehmen.

Handyverträge unbedingt nach der Mindestlaufzeit kündigen

Die meisten Verbraucher in Deutschland nutzen derzeit sogenannte Bundle-Verträge, bei denen ein Smartphone plus Tarif über eine Laufzeit von 24 Monaten angeboten wird. Der große Vorteil ist hierbei, dass sich auch das neue Gerät durch Zahlung der monatlichen Vertragskosten finanzieren lässt. Nach der Mindestlaufzeit gehört das Smartphone dem Vertragsinhaber. Viele Verbraucher versäumen es nach dieser Mindestlaufzeit einen neuen Vertrag abzuschließen oder gar rechtzeitig zu kündigen.

Denn nach der Laufzeit von 24 Monaten ist das Gerät zwar vollständig finanziert, doch wird nur selten der Preis signifikant gesenkt, wenn der Vertrag ohne Kündigung weiterläuft. So entstehen unnötige Kosten für Verbraucher, da sich der Vertrag nach Ende der Kündigungsfrist automatisch um ein ganzes Jahr verlängert. Gerade bei einem Bundle-Vertrag aus Gerät und Tarifleistungen zahlen Verbraucher deutlich mehr, wenn sie sich nach der Vertragslaufzeit nicht für ein neues Angebot entscheiden. Ein Handyvertrag mit neustem Smartphone von Apple oder Samsung ist daher fast immer die deutlich bessere Wahl, als die Vertragskonditionen weiterlaufen zu laufen. 

Vor allem bei Smartphone-Verträgen zahlt sich Kundentreue nicht aus! 

Die Kosten für ein neues Smartphone samt passenden Tarif liegen im Durchschnitt bei circa 70 Euro im Monat. Dafür erhalten Vertragsinhaber auch ein Gerät, welches oftmals ohne Vertrag mehr als 1.000 Euro kostet und einen Tarif, der das Telefonieren und Surfen zum Flatrate-Preis erlaubt. Günstiger gelingt es heutzutage nicht an ein neues Smartphone zu kommen, wenn man die Kosten für den Einkauf von einem Smartphone ohne Vertrag plus anschließenden Tarifabschluss vergleicht.

Dabei sind weiter viele Senioren ohne internetfähiges Handy unterwegs, obwohl der Markt für Handys auch eine Vielzahl von Senioren-Modellen anbietet. Doch gibt es heutzutage kaum noch Tarifangebote, die das mobile Datenfunknetz ausklammern. So müssen Senioren häufig einen Vertrag abschließen, der auch eine mobile Datenverbindung anbietet, obwohl diese nicht genutzt. Umso wichtiger ist es einen Handyvertrag nach der Mindestlaufzeit zu kündigen, um dann wieder als Neukunden nach einem besseren Angebot zu suchen.

Viele Verträge werden nach 24 Monaten besonders teuer

Nach der Vertragslaufzeit von 24 Monaten werden die meisten Verträge für Verbraucher deutlich teurer und damit unattraktiv. Die Lock-Angebote bei Neukundenverträgen wie einer ermäßigten Grundgebühr oder Freimonaten für Handyverträge oder Streamingangebote fällt nach der Mindestlaufzeit häufig weg, so dass die Kosten ohne diese Sonderkonditionen für Neukunden deutlich in die Höhe schießen. Gerade bei einem Smartphone-Vertrag, der länger als die Mindestlaufzeit von 24 Monaten läuft, machen Verbraucher einen besonders schlechten Deal. Denn jeder dritte Handyvertrag wird nach 24 Monaten so gar teurer und das ohne ein neues Gerät.

Die Tarifleistungen bleiben nach der Mindestlaufzeit häufig die gleichen, während allerdings die Gebühren für die monatliche Abschlagspauschale ansteigen können. Gerade auf einen guten Smartphone-Vertrag wollen viele Verbraucher nicht verzichten und versäumen es daher aus Bequemlichkeit rechtzeitig, laufende Konditionen nach Ablauf der Mindestlaufzeit zu kündigen. Die tägliche Nutzungszeit von Smartphones steigt auf 2,5 Stunden und damit auch die Nachfrage für mobiles Datenvolumen. Auch hier können Neukundenverträge mit einigen Extras überzeugen. Viel der Neukundenverträge sind schon auf die veränderten Nutzungszeiten angepasst, so dass Neukunden nicht selten deutlich mehr Datenvolumen erhalten, als es Verträge für Bestandskunden hergeben.

Nicht die Kündigungsfrist verpassen! 

Damit die Kosten für laufende Verbraucherverträge keine unnötigen Mehrkosten verursachen, sollte man unbedingt auf die Kündigungsfrist achten. Anbieter für verschiedene Leistungen sind beim Verschicken von Rechnungen gesetzlich dazu verpflichtet, auf die aktuelle Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist hinzuweisen. So genügt ein Blick in die letzte Strom-, Smartphone- oder Internetrechnung, um festzustellen, wann ein Vertrag spätestens gekündigt werden muss, um eine Fortsetzung des Vertrags nach der Mindestlaufzeit zu umgehen. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel einen oder drei Monate vor dem Vertragsende.

Verträge lassen sich direkt nach Vertragsabschluss wieder kündigen

Bereits nach dem Vertragsabschluss für ein neues Handy, eine Kfz-Versicherung oder die Stromversorgung kann ein Vertrag wieder gekündigt werden. So ist es möglich einen laufen Vertrags direkt zum frühestmöglichen Kündigungsdatum zu beenden. Die Kündigung für einen Vertrag muss entweder schriftlich per Mail oder aber durch den Zugang in ein Online-Kundencenter erfolgen. Die meisten Anbieter für Strom, Telefon oder Internet nehmen diese Kündigung sehr wohl zur Kenntnis und melden sich häufig ein halbes Jahr vor Vertragsende mit einem neuen Angebot, um einen Kunden zu binden. Doch sind auch diese Treueangebote häufig deutlich schlechter als Angebote für Neukunden. So zahlt sich Kundentreue heutzutage bei fast keinem Anbieter mehr aus, weshalb sich ein neuer Vertrag meistens finanziell rentiert. 

Bild von PayPal.me/FelixMittermeier auf Pixabay

Autor:  Elisabeth Müller

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder