Donnerstag, September 24, 2026
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Über eine Million Alkoholkranke in Behandlung

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Ein Mann hält ein alkoholisches Getränk hoch (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Wegen Alkoholmissbrauchs sind im Jahr 2023 in Deutschland rund 1,04 Millionen Erwachsene medizinisch behandelt worden. Das geht aus einer Auswertung des Barmer-Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) hervor, über die die „Bild“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Betroffen waren demnach 720.000 Männer und 320.000 Frauen. Sie seien „wegen psychischer und anderer Verhaltensauffälligkeiten im Zusammenhang mit Alkohol in einer niedergelassenen Praxis oder in einer Klinik medizinisch versorgt“ worden, heißt es in dem Bericht. Laut Informationen der Barmer lag die Zahl mit etwa 1,06 Millionen Menschen 2022 auf einem ähnlichen Niveau.

Die Auswertung zeigt deutliche regionale Unterschiede. Am stärksten ausgeprägt ist das Alkoholproblem demnach in Mecklenburg-Vorpommern. Dort kommen 23 Menschen mit diagnostizierter Alkoholerkrankung auf 1.000 Erwachsene. Die niedrigste Rate weist Rheinland-Pfalz mit zwölf Betroffenen je 1.000 Einwohner auf. Im Bundesdurchschnitt sind es 14,8 Personen pro 1.000 Einwohner.

Besonders gefährdet sind nach Angaben der Barmer ältere Menschen zwischen 60 und 69 Jahren. In dieser Altersgruppe sind demnach rund 40 von 1.000 Männern alkoholabhängig, bei den Frauen 16 von 1.000. Berücksichtigt wurden laut Angaben der Barmer Patienten mit anhaltenden Alkoholabhängigkeiten, die in mindestens zwei Quartalen 2023 in Behandlung waren.


Foto: Ein Mann hält ein alkoholisches Getränk hoch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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35 Ordnungsrufe für die AfD im Bundestag seit Neuwahl

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AfD-Bundestagsfraktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Seit Beginn der Legislaturperiode am 12. Mai hat es bereits 42 Ordnungsrufe im Bundestag gegeben. Davon ergingen 35 Ordnungsrufe an die AfD und sieben an Abgeordnete der Linken, berichtet die „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Datenbank des Bundestags.

Die meisten Ordnungsrufe erhielten demnach die AfD-Abgeordneten Martin Reichardt (sieben) und Stephan Brandner (vier) sowie Linken-Politiker Luigi Pantisano (vier). Jeweils drei Ordnungsrufe ergingen an die AfD-Abgeordneten Kay Gottschalk und Steffen Janich, jeweils zwei an die AfD-Politiker Stefan Keuter, Markus Frohnmaier und Carolin Bachmann sowie an Mirze Edis (Linke). Abgeordnete von Union, SPD und Grünen wurden bislang nicht gerügt.

In der gesamten 20. Wahlperiode wurden 136 Ordnungsrufe erteilt.


Foto: AfD-Bundestagsfraktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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KORREKTUR: Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (30.12.2025)

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Spielschein für Eurojackpot (Archiv), via dts NachrichtenagenturHelsinki (dts Nachrichtenagentur) – In der Dienstags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen.

Sie lauten 10, 18, 20, 23, 27, die beiden „Eurozahlen“ sind die 1 und die 6. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Die Zahlen waren zur letzten Ziehung in diesem Jahr deutlich später als sonst üblich bekannt gemacht wurden. In einer früheren Version dieser Meldung wurden versehentlich die Zahlen von letztem Freitag verbreitet.


Foto: Spielschein für Eurojackpot (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen lassen nach – Fed dämpft Hoffnung auf Leitzinssenkung

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Dienstag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 48.367 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.896 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.463 Punkten 0,3 Prozent im Minus.

In der US-Zentralbank Federal Reserve wächst der Widerstand gegen weitere Leitzinssenkungen. Das geht aus dem Minutenprotokoll der letzten Zinssitzung der Fed hervor. Dort waren die meisten Teilnehmer der Ansicht, dass weitere Abwärtskorrekturen des Zielkorridors für den Leitzins wahrscheinlich angemessen wären, wenn die Inflation wie erwartet im Laufe der Zeit zurückgehen würde. Jedoch schlugen einige Teilnehmer vor, dass „es angesichts ihrer Konjunkturprognosen wahrscheinlich angemessen wäre, den Zielkorridor nach einer Senkung in dieser Sitzung für einige Zeit unverändert zu lassen“. Von hohen Zinsen erwarten sich die Notenbanker typischerweise eine Senkung der allgemeinen Teuerung. Hohe Zinsen gelten zugleich als schlecht für die Aktienmärkte und für wirtschaftliche Investitionen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1747 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8513 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.348 US-Dollar gezahlt (+0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 119,01 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 61,31 US-Dollar, das waren 18 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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Verfassungsschutz kritisiert AfD-Einladung zu Sicherheitskonferenz

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Münchner Sicherheitskonferenz 2025 (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Nach mehreren Bundespolitikern hat auch Stephan Kramer, Thüringens Verfassungsschutzchef, die Einladung der AfD zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) kritisiert. Die Einladung sei „problematisch“, sagte Kramer dem „Spiegel“.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte die AfD im Mai 2025 als erwiesen rechtsextremistische Bestrebung eingestuft. „Diese Einstufung im Bund ist für die Dauer des Eilverfahrens zwar ausgesetzt, ändert aber nichts an der fachlichen Bewertung“, sagte Kramer. Da eine Teilnahme der AfD an Podien offenbar nicht vorgesehen sei, könne die Einladung nicht der inhaltlichen politischen Auseinandersetzung dienen. Sie sende vielmehr ein „gefährliches Signal der Normalisierung in die bundesdeutsche Gesellschaft – und könnte dem Ansehen von Rechtsstaat und wehrhafter Demokratie in Deutschland schaden“, warnte Kramer.


Foto: Münchner Sicherheitskonferenz 2025 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Jenische legen Gutachten für Anerkennung als Minderheit vor

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Renaldo Schwarzenberger (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die im Nationalsozialismus verfolgte Gruppe der Jenischen hat dem Bundesinnenministerium mehrere Gutachten vorgelegt, mit denen sie ihren Anspruch unterstreicht, als fünfte nationale Minderheit anerkannt zu werden. Das berichtet der „Spiegel“ (Mittwochausgabe).

Bislang geht die Bundesregierung davon aus, dass sich die Jenischen nicht durch eine eigene Sprache, Kultur und Geschichte vom Mehrheitsvolk unterscheiden und somit nicht alle Kriterien zur Anerkennung erfüllen. Dem wird in den Gutachten widersprochen.

Der Beauftragte der Bundesregierung für nationale Minderheiten, Bernd Fabritius (CSU), erklärte, eine Auswertung der Materialien stehe noch aus. „Bis auf Weiteres gilt die bisherige Position der Bundesregierung“, so Fabritius.

Die Wurzeln der Jenischen, die als „Landfahrer“ diskriminiert wurden, gehen mutmaßlich bis ins Mittelalter zurück. Schätzungsweise 200.000 Jenische sollen in Deutschland leben. In der Bundesrepublik gelten offiziell bislang Dänen, Friesen, Sorben sowie Sinti und Roma als nationale Minderheiten.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Jenischen Deutschlands, Renaldo Schwarzenberger, warf der Bundesregierung vor, sich mit ihrer Haltung auf den Treffen europäischer Minderheiten „zu isolieren“. In der Schweiz werden die Jenischen seit Längerem als Minderheit anerkannt.


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Politologe kritisiert CDU-Unvereinbarkeitsbeschluss zur Linken

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Karl-Rudolf Korte (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte hat die CDU und ihren Vorsitzenden, Bundeskanzler Friedrich Merz, aufgerufen, ihren Unvereinbarkeitsbeschluss zur Linkspartei vor den Landtagswahlen 2026 abzuändern. „Der Beschluss wirkt wie aus der Zeit gefallen“, sagte Korte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Die Unvereinbarkeitserklärung zur Linkspartei ist in der parlamentarischen Praxis im Bund und in den Ländern markant aufgeweicht“, erklärte er.

„Es wäre eine strategische Vorbereitung für das anstehende Wahljahr, wenn der CDU-Bundesparteitag im Februar den Wortlaut der Unvereinbarkeitserklärung neu fasst und eine klügere und angemessenere Formulierung findet“, sagte Korte. Die „konstruktive Linke“ habe bewiesen, dass sie staatstragend agieren könne. Die Brandmauer zur AfD wiederum müsse stehen, „wenn es um den Schutz und die Wehrhaftigkeit der freiheitlich demokratischen Grundordnung geht“.

Der Politikwissenschaftler erwartet trotz der hohen AfD-Umfragewerte in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern keine Regierungsübernahme durch die Partei. Die Umfragen ließen noch viel Platz für eine Mobilisierung der Mitte, um das zu verhindern. „Man sollte die AfD nicht herbeifürchten“, mahnte er. „Die politische Mitte hat jetzt die Wahl: Tut sie nichts, ebnet sie der AfD den Weg an die Regierung. Besinnt sie sich auf die Stärken der europäischen Errungenschaften und freiheitliche Werte, kann sie in die Offensive kommen. Die demokratischen Parteien müssen im übertragenen Sinne die bessere Party anbieten. Die, auf die alle wollen.“


Foto: Karl-Rudolf Korte (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (30.12.2025)

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Eurojackpot, via dts NachrichtenagenturHelsinki (dts Nachrichtenagentur) – In der Dienstags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen.

Sie lauten 15, 21, 26, 29, 42, die beiden „Eurozahlen“ sind die 4 und die 12. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen. Da ein Lottogewinn in Deutschland keiner der sieben Einkommensarten, die einer Einkommenssteuer unterliegen, zugeordnet werden kann, ist ein Gewinn allgemein steuerfrei.


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Politiker zeigen sich alarmiert über Vorfälle bei Fallschirmjägern

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Vorwürfen wegen mutmaßlich rassistischer, sexistischer und extremistischer Vorfälle bei Fallschirmjägern der Bundeswehr in Zweibrücken zeigen sich Politiker alarmiert und fordern eine schnelle sowie vollständige Aufklärung.

„Volksverhetzung, Rassismus und Sexismus dürfen nicht geduldet werden“, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) der „Bild“ (Mittwochausgabe). Jeder Soldat müsse die Gewissheit haben, „dass sie in solchen Fällen nicht ungestraft bleiben und dieses Verhalten Konsequenzen hat“. Es sei „gut, dass die Bundeswehr bei Fehlverhalten Konsequenzen zieht“.

Der rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende, Gordon Schnieder, sagte der Zeitung, die Zustände seien „vollkommen inakzeptabel“. Die Vorwürfe gegen Teile des Fallschirmjägerregiments gehörten „lückenlos aufgeklärt – auch zum Schutz des Ansehens der Bundeswehr“ in Rheinland-Pfalz.

„Der Skandal ist eine Aufgabe für alle Führungskräfte“, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Thomas Erndl. Er brauche „aber auch die Aufmerksamkeit des Ministers“.

Die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Anne König (CDU), forderte ebenfalls konsequentes Vorgehen. „Solche ekelhaften Vorfälle müssen daher mit aller Härte und Konsequenz verfolgt werden, die Täter müssen aus der Bundeswehr entfernt werden“, sagte sie der „Bild“. Für andere Soldaten sei es unzumutbar, „mit solchen Übeltätern gemeinsam dienen“ zu müssen.


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Mittelstandsverband kritisiert EU-Entgelttransparenzrichtlinie

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EU-Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesgeschäftsführer des Mittelstands-Verbands BVMW, Christoph Ahlhaus, hat vor zusätzlichem Bürokratieballast durch die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie gewarnt. Er begrüße zwar den Willen von Bildungsministerin Karin Prien (CDU), für mehr Gerechtigkeit bei der Bezahlung zu sorgen, sagte Ahlhaus dem „Spiegel“. Doch dabei komme es darauf an, nicht denselben Fehler wie beim Lieferketten-Sorgfaltspflichten-Gesetz zu machen.

„Sich in guten Absichten sonnen und das bürokratische Klein-Klein den Unternehmen rüberzuflanken, ist das genaue Gegenteil von dem, was versprochen war: Bürokratieabbau, statt immer neuer Doku- und Berichtspflichten“, mahnte er. „Für ein Gender Pay-Gap, das nicht bei 16, sondern bereinigt nur bei sechs Prozent liegt, sind die Bürokratieböller, die hier abgefeuert werden könnten, eindeutig zu groß“, so der Mittelstandsvertreter.

Das Ziel der Europäischen Richtlinie 2023/970 ist, dass Männer und Frauen für gleiche Arbeit den gleichen Lohn bekommen. Dazu sieht die Richtlinie eine größere Transparenz über gezahlte Gehälter vor. Deutschland ist verpflichtet, sie bis Juni 2026 in nationales Recht umzusetzen.

Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, hatte die Richtlinie zuletzt gegenüber der „Bild“ als „Angriff auf die Tarifverträge“ in Deutschland bezeichnet. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) weist diesen Vorwurf nun zurück. „Die BDA versucht von Beginn an mit fadenscheinigen Argumenten, die Richtlinie zu torpedieren und aufzuweichen“, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack dem „Spiegel“.

Einen Angriff auf die Tarifpartnerschaft sehe sie nicht. „Das Gegenteil ist der Fall: Mit dieser Richtlinie sollen auch Tarifpartnerschaft und Tarifbindung gestärkt werden – denn damit wird zugleich die Entgeltdiskriminierung bekämpft“, so Hannack.

„Unser aktuelles nationales Entgelttransparenzgesetz ist leider weitgehend wirkungslos geblieben – auch in dem damaligen Gesetzgebungsprozess hatte sich die BDA für wachsweiche Regelungen eingesetzt“, kritisierte Hannack. „Wir leben im 21. Jahrhundert – und weil die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern offensichtlich immer noch nicht selbstverständlich ist, brauchen wir wirksame Regeln“, fügte sie hinzu.


Foto: EU-Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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