Dienstag, September 22, 2026
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Trump-Sohn verteidigt Grönland-Drohungen seines Vaters

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Weißes Haus (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Eric Trump hat die Annexionsdrohungen der US-Regierung gegen die zu Dänemark gehörende Insel Grönland verteidigt. Die Insel im Nordatlantik habe „viel mit der Souveränität der USA und mit der Sicherheit und Stabilität der gesamten westlichen Welt einschließlich Europas zu tun“, sagte der Sohn von US-Präsident Donald Trump dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

Auf die Frage, ob eine militärische Intervention der USA am wahrscheinlichsten sei, antwortete er: „In der Arktis gibt es viele aggressive Aktionen. Wir sollten dort besser präsent sein.“ Die USA betreiben bereits jetzt in Grönland den Stützpunkt Pituffik Space Base. Er dient insbesondere zur Überwachung von Raketenstarts und Weltraumaktivitäten.

Am Bild von US-Präsident Trump als Friedensstifter hielt der Unternehmer trotz des Angriffs auf Venezuela fest. „Mein Vater ist der größte Kriegsgegner. Er fand den Irakkrieg schrecklich, er fand den Afghanistankrieg schrecklich. Niemand will diese langwierigen Kriege“, sagte Trump. Gleichzeitig sei der US-Präsident aber zum Handeln bereit. „Er tut genau das, was er sagt. Und übrigens sagt er den Leuten immer im Voraus, was er tun wird“, so Trump mit Blick auf den Iran und Venezuela.

Eine eigene politische Karriere schließt der 42-Jährige indes nicht aus. „Ich glaube, ich könnte etwas bewegen in der Politik, wenn ich mich jemals dazu entschließen würde“, sagte Trump. Allerdings sei er nicht sicher, ob dies „im Moment das Richtige“ sei.

Die Republikanische Partei sehe er gut aufgestellt. „Es gibt 30 Leute, die es könnten, und das auch noch bemerkenswert gut“, sagte der Präsidentensohn mit Blick auf die nächste Generation der MAGA-Bewegung. „J.D. Vance ist ein toller Kerl. Ich finde Marco Rubio unglaublich talentiert“, so Trump.


Foto: Weißes Haus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zahl arbeitsloser Manager erreicht höchsten Stand seit zehn Jahren

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Jobcenter in Halle (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Der Personalabbau in deutschen Unternehmen trifft Manager und Führungskräfte mit voller Wucht. Das zeigen Analysen der Bundesagentur für Arbeit, über die das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtet.

Unter den insgesamt rund 2,9 Millionen Arbeitslosen in 2025 waren demnach durchschnittlich rund 49.000 Personen mit Führungsverantwortung aus allen Branchen als arbeitssuchend gemeldet. 2024 waren es im Schnitt rund 43.000 Führungskräfte. Das ist ein Anstieg um 14 Prozent binnen Jahresfrist – und bedeutet einen Höchststand seit 2015.

Die Dunkelziffer ist bei dieser Berufsgruppe hoch. Viele Trennungen werden diskret in Vorruhestandsregelungen mit anschließendem Renteneintritt abgewickelt oder Bereichs- und Abteilungsleiter, deren Stellen abgebaut werden, machen sich beruflich selbstständig. Beide Gruppen tauchen in der offiziellen Arbeitslosenstatistik nicht auf.


Foto: Jobcenter in Halle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Infratest: Mehrheit kritisiert US-Vorgehen in Venezuela

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Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Jeder zweite Deutsche (50 Prozent) ist laut einer Umfrage des „Deutschlandtrends“ der ARD der Meinung, Deutschland und die Europäische Union sollten sich deutlich gegen das Vorgehen der USA in Venezuela aussprechen, auch wenn das Donald Trump verärgern könnte. Für die Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.323 Wahlberechtigte befragt. Demnach vertreten 39 Prozent die Position, Deutschland und die EU sollten nach der US-Militäraktion in Venezuela eher zurückhaltend sein, um Donald Trump nicht zu provozieren.

Anhänger von CDU/CSU sind in dieser Frage laut Infratest geteilter Meinung: 48 Prozent sind eher für eine deutliche Reaktion, 45 Prozent für Zurückhaltung. AfD-Anhänger sprechen sich mehrheitlich für Zurückhaltung (58 Prozent) aus; 32 Prozent von ihnen befürworten eine deutliche Reaktion. Anhänger von Grünen (78 Prozent), Linken (78 Prozent) und SPD (69 Prozent) sind mit klarer Mehrheit dafür, dass sich Deutschland und die EU deutlich gegen das US-Vorgehen aussprechen, auch wenn das Donald Trump verärgern könnte.

Die USA haben Venezuela am vergangenen Wochenende angegriffen, den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen und außer Landes gebracht. Eine deutliche Mehrheit der Bürger (72 Prozent) hält der Umfrage zufolge die US-Militäraktion gegen Venezuela für nicht gerechtfertigt. 12 Prozent halten sie für gerechtfertigt. Jeder Sechste (16 Prozent) antwortet auf diese Frage mit „weiß nicht“ oder macht keine Angabe.

Gleichzeitig machen sich vier von fünf Deutschen (81 Prozent) große oder sogar sehr große Sorgen, dass in der Weltpolitik zunehmend das Recht des Stärkeren gilt. Jeder Sechste (15 Prozent) hat diesbezüglich wenig oder gar keine Sorgen.


Foto: Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Stromausfall: FDP fordert Wegner zu Rücktritt auf

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Christian Dürr (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Dürr hat den Rücktritt von Berlins Regierendem Bürgermeister, Kai Wegner (CDU), der wegen seines Krisenmanagements während des großflächigen Stromausfalls in Berlin in der Kritik steht, gefordert. „Wenn Wegner jetzt keine Konsequenzen zieht und zurücktritt, wird es zu einem Problem für Friedrich Merz“, sagte Dürr der „Bild“ (Freitagausgabe).

Dürr kritisierte Wegner scharf. „Mit Kai Wegner hat die CDU in der Hauptstadt einen Regierungschef, der nichts von dem hält, was er versprochen hat und jetzt als Lügner entlarvt wurde“, sagte der FDP-Chef. „Ob bei Schulen, der Verkehrspolitik oder den Schulden. Mit Wegner ist alles noch schlimmer geworden. Vor allem Autofahrer sind nur noch genervt. Zusätzlich sagt er die Unwahrheit und gibt es tagelang nicht zu.“

Wegner hat am Mittwoch zugegeben, am vergangenen Samstag während des Stromausfalls Tennis gespielt zu haben. Am Sonntag hatte Wegner Medienberichten zufolge erklärt, er sei von Beginn an in das Krisenmanagement eingebunden gewesen. „Ich habe mich weder gelangweilt noch die Füße hochgelegt, sondern ich war den ganzen Tag am Telefon und habe versucht, zu koordinieren und mich bestmöglich zu informieren“, sagte er demnach. Er habe sich „zu Hause in seinem Büro eingeschlossen, im wahrsten Sinne“.

Rund 19.900 Haushalte und 850 Gewerbe in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde waren von der Versorgungsunterbrechung betroffen. Alle betroffenen Stadtteile wurden am Mittwoch kurz nach 11 Uhr wieder mit Strom versorgt. Die Arbeiten an der von dem Brandanschlag betroffenen Kabelbrücke am Teltowkanal gingen letztlich schneller voran als gedacht. Ursprünglich sollten sie erst am Donnerstagnachmittag abgeschlossen sein.


Foto: Christian Dürr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union stellt sich gegen Bleiberecht für arbeitende Zuwanderer

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Günter Krings (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Spitzenpolitiker der Union haben sich gegen die Forderung der SPD-Fraktion gestellt, ein Bleiberecht für alle Zuwanderer zu schaffen, die in Deutschland arbeiten oder ausgebildet werden und gut integriert sind.

„Die Forderung der SPD in dieser Allgemeinheit würde die mühsam wieder aufgebaute Ordnung im Zuwanderungsrecht torpedieren“, sagte Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) der „Welt“ (Freitagausgabe). „Das können wir so nicht mittragen. Wir würden unsere eigenen Regelungen zur Arbeitskräfte-Zuwanderung unterlaufen, wenn jeder, der als Flüchtling nach Deutschland gekommen ist, es dann in der Hand hätte, sich durch eine Ausbildung oder eine Teilzeitbeschäftigung ein dauerhaftes Bleiberecht zu verschaffen.“

Humanitäre Zuwanderung und Arbeitsmarkt-Zuwanderung folgten zurecht ganz unterschiedlichen Kriterien, so Krings. „Das zu vermischen wäre ein massiver Rückschritt in der Migrationspolitik.“

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), äußerte sich ähnlich. „Für Syrer, die bestens integriert sind und hier arbeiten, stehen jetzt schon Wege in ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht offen“, sagte er. „Entscheidend ist aber eine nachhaltige Integration ohne Sozialleistungsbezug, über einen langen Zeitraum hinweg.“

Aktuell lebten 470.000 Syrer von Bürgergeld, ohne hinreichenden Schutzgrund sei das dem Steuerzahler „absolut nicht zumutbar“, so Throm. Auch arbeitende Personen können Bürgergeld erhalten, wenn ihr Einkommen für die Sicherung des Lebensunterhalts nicht ausreicht.

Mehrere SPD-Politiker verteidigten ihre Forderung nach einem Bleiberecht für alle arbeitenden und gut integrierten Zuwanderer. „Unsere Wirtschaft braucht Zuwanderung“, sagte SPD-Fraktionsvize Sonja Eichwede der „Welt“ (Freitagausgabe). „Menschen, die bei uns arbeiten oder eine Ausbildung machen und zum Erfolg unseres Landes beitragen, Menschen, in die auch unsere Unternehmen vor Ort investiert haben, müssen ein Bleiberecht bekommen.“

Es sei „nicht zu erklären, wenn diejenigen, die anpacken und gut integriert sind, aus Strukturen gerissen werden und nicht bleiben dürfen“, so Eichwede. Wer seinen Beitrag leiste und sich an die Regeln halte „trägt zum Zusammenhalt bei und gehört zu uns“.

Union und SPD hätten im Koalitionsvertrag einen Anker gesetzt, dass Schutzsuchende schnell arbeiten sollen, sagte der SPD-Innenpolitiker Hakan Demir der Zeitung. „Hinzu kommt: Mit dem Chancenaufenthaltsrecht aus der letzten Koalition und mit der Beschäftigungs- und Ausbildungsduldung, die wir in der vorigen schwarz-roten Koalition eingeführt haben, gibt es sehr gute Anknüpfungspunkte für unsere Positionierung: Wer arbeitet, sollte bleiben.“ In einer alternden Gesellschaft werde man den Wohlstand schwer sichern können, „wenn wir Menschen abschieben, die ihren Teil zum sozialen Zusammenhalt beitragen“, sagte Demir.


Foto: Günter Krings (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Umfrage: Mehrheit hält USA für nicht vertrauenswürdig

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Freiheitsstatue (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Drei Viertel der Deutschen (76 Prozent) sind laut einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest der Ansicht, die USA seien für Deutschland kein Partner, dem man vertrauen kann (+3 im Vergleich zu Juni 2025). Für die Umfrage für den „Deutschlandtrend“ der ARD wurden von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.323 Wahlberechtigte befragt.

Aktuell halten demnach 15 Prozent die USA für einen vertrauenswürdigen Partner (-3). Das ist der bislang tiefste Wert für die USA im ARD-„Deutschlandtrend“. Zum Vergleich: Derzeit halten 78 Prozent Frankreich für einen vertrauenswürdigen Partner (-5), 74 Prozent Großbritannien (-4 zu März 2025).
Die Ukraine sehen 40 Prozent als vertrauenswürdigen Partner (-8 zu Juni 2025) und 48 Prozent sagen, Deutschland könne der Ukraine nicht vertrauen. Russland halten 9 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland für einen vertrauenswürdigen Partner (-1); 83 Prozent halten Russland für keinen vertrauenswürdigen Partner.

62 Prozent machen sich laut Infratest um das Verhältnis zwischen den USA und Deutschland sehr große oder große Sorgen (-4 im Vergleich zu März 2025); jeder Dritte (33 Prozent) macht sich diesbezüglich wenig oder gar keine Sorgen (+3). Vier von fünf Deutschen (83 Prozent) sind mit der Arbeit des US-Präsidenten Donald Trump weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden (+3); 12 Prozent sind mit der Arbeit des Republikaners Trump sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden (-2).

Sieben von zehn Deutschen (69 Prozent) sorgen sich der Umfrage zufolge derzeit um die Sicherheit in Europa (-4). Ebenfalls sieben von zehn Bürgern (70 Prozent) sind der Meinung, auf den Schutz der USA können sich die Partner im Militärbündnis Nato gegenwärtig nicht verlassen – im April 2025 sagten das sogar 78 Prozent. Damals hatte Donald Trump öffentlich Zweifel an der Nato-Beistandspflicht im Falle eines Angriffs auf Nato-Territorium geäußert. Eine knappe Mehrheit (53 Prozent) findet, Europa sollte sich von der Nato unabhängiger machen und ein gemeinsames europäisches Militärbündnis aufbauen (-1 im Vergleich zu März 2025); jeder Dritte (34 Prozent) stimmt dem nicht zu (+2).


Foto: Freiheitsstatue (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax tritt auf der Stelle – Öl deutlich teurer

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der Dax mit einem knappen Plus gegenüber dem Vortagesschluss geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.127 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von wenigen Punkten. Nach einem freundlichen Start drehte der Dax bis zum Mittag ins Minus, bevor er am Nachmittag in den grünen Bereich zurückkehrte.

„Die Hoffnungen auf den lang ersehnten konjunkturellen Aufschwung in Deutschland haben heute durch den überraschend starken Aufwärtstrend in den Auftragseingängen der Industrie neue Nahrung erhalten“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Die Geduld der Anleger im Hinblick auf das Rüstungs- und Infrastrukturpaket und Fiskalanreize durch die Bundesregierung könnte sich langsam auszahlen. Mit weiteren 5,9 Prozent Plus im November stiegen die Auftragseingänge bereits den dritten Monat in Folge und sorgten so für ein Dreimonatsplus von knapp zehn Prozent, das fast schon als Auftragsboom bezeichnet werden könnte.“

So komme die aktuelle Nachfragedynamik aus dem Inland und nicht wie so oft in der Vergangenheit aus dem Ausland, erklärte Romar. „Besonders gefragt sind Rüstungsgüter, aber auch Produkte und Großprojekte aus der Metallverarbeitung und dem Technologiesektor. Hält dieser Trend an, könnte die Konjunktur in Deutschland in diesem Jahr positiv überraschen und die vielen verteilten Vorschusslorbeeren im Dax bestätigen. Die Schere zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei einem rekordverdächtigen Indexstand von über 25.000 Punkten könnte sich schließen und Bewertungssorgen vom Tisch fegen.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Deutscher Telekom, Adidas und Bayer an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Infineon und Siemens Energy.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 28 Euro und damit vier Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 61,19 US-Dollar, das waren 2,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1653 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8581 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Infratest: SPD fällt auf 13 Prozent – Tiefster Wert seit 6 Jahren

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Bärbel Bas, Lars Klingbeil, Matthias Miersch am 08.01.2026, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die SPD laut neuer Infratest-Umfrage nur noch auf 13 Prozent (-1 im Vergleich zum Dezember). Schwächer war die Partei in der Erhebung für den „Deutschlandtrend“ der ARD zuletzt im August 2019 (damals 12 Prozent).

Die Union käme der Umfrage zufolge derzeit auf 28 Prozent – das ist ein Punkt mehr als im Dezember. Die AfD hätte unverändert 25 Prozent in Aussicht, die Grünen bleiben bei 12 Prozent und die Linke bei 10 Prozent.

Das BSW verschlechtert sich in der Sonntagsfrage leicht auf 3 Prozent (-1) und bliebe damit wie die FDP (3 Prozent, +/-0) unterhalb der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kommen derzeit zusammen auf 6 Prozent (+1).

Mit der Arbeit der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD ist laut Umfrage wie bereits zum Jahresende 2025 jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) sehr zufrieden bzw. zufrieden. Mit 78 Prozent überwiegt weiterhin die Unzufriedenheit mit dem Regierungshandeln. Knapp jeder Zweite (48 Prozent) hält es für eher wahrscheinlich, dass die Bundesregierung 2026 bestehen bleibt. 45 Prozent halten das hingegen für eher unwahrscheinlich.

Aus dem Bundeskabinett überzeugt wie in den vergangenen Monaten nur Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) eine Mehrheit der Deutschen. 57 Prozent sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden oder zufrieden (-1 im Vergleich zu Dezember). Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) kommt auf 26 Prozent Zufriedenheit (-4); 56 Prozent sind mit seiner Arbeit weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden.

Mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind 24 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden (+1); 73 Prozent sind mit ihm weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erreicht ebenfalls einen Zufriedenheitswert von 24 Prozent (-4); 52 Prozent sind mit ihm unzufrieden. Mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sind 14 Prozent zufrieden und 43 Prozent unzufrieden; ebenfalls 43 Prozent kennen sie nicht oder trauen sich kein Urteil zu.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kommt aktuell auf 33 Prozent Zufriedenheit bei den Deutschen (-5 im Vergleich zu August 2025); 58 Prozent sind mit ihm weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden. Von den Oppositionspolitikern überzeugt Alice Weidel (AfD-Fraktionsvorsitzende) 25 Prozent der Deutschen (-1 im Vergleich zu Oktober 2025); 64 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

Der Linken-Vorsitzende Jan van Aken erreicht aktuell 13 Prozent Zufriedenheit (+/-0); 29 Prozent sind mit ihm weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden und 58 Prozent kennen ihn nicht oder trauen sich kein Urteil zu. Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner kommt auf 9 Prozent Zufriedenheit; 26 Prozent sind mit ihr unzufrieden; knapp zwei Drittel (65 Prozent) kennen sie nicht oder trauen sich kein Urteil zu. Für sie war es die erste Abfrage im „Deutschlandtrend“ der ARD.

Befragt wurden von Infratest 1.323 Wahlberechtigten von Montag bis Mittwoch dieser Woche.


Foto: Bärbel Bas, Lars Klingbeil, Matthias Miersch am 08.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Zahl der Langzeitarbeitslosen steigt auf über eine Million

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Jobcenter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland hat wieder mehr als eine Million Langzeitarbeitslose. Das berichtet die „Bild“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Feser.

Demnach waren zum Stichtag November 2025 insgesamt 1.042.517 Menschen seit mindestens einem Jahr ohne Job. Das entspricht 36,1 Prozent aller Arbeitslosen.

Besonders stark gestiegen ist laut „Bild“ der Anteil ausländischer Langzeitarbeitsloser. 32,7 Prozent der Betroffenen haben keine deutsche Staatsangehörigkeit.

2024 zahlte der Staat 3,26 Milliarden Euro Bürgergeld an ausländische Langzeitarbeitslose (ohne Kosten für Wohnung, Gesundheitsversorgung oder spätere Rentenfolgen). Insgesamt beliefen sich die Zahlungsansprüche langzeitarbeitsloser erwerbsfähiger Leistungsberechtigter nach dem SGB II in dem Jahr auf insgesamt 9,91 Milliarden Euro.


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Schnee und Glatteis: Schnieder ruft Bürger zu großer Vorsicht auf

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Straßenverkehr unter winterlichen Bedingungen in Berlin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat die Bürger in Anbetracht der aufkommenden Wetterlage zu großer Vorsicht aufgerufen. „Sicherheit geht immer vor und nicht alles ist vorhersehbar, gerade nicht im Bereich des Wetters“, sagte er dem TV-Sender „Welt“ am Donnerstag. „Deshalb sage ich: Vorsicht ist immer ein guter Ratgeber.“

Schnieder bat darum, bei den zu erwartenden „enormen Schneemengen“ und drohendem Glatteis „auf alles zu verzichten, was nicht unbedingt nötig ist“. Grund zur Panik gebe es allerdings auch nicht. „Man sollte es auf der anderen Seite nicht übertreiben, aber ich glaube, die Anzeichen sind schon so, dass es in Bereichen wirklich sehr gefährlich sein kann. Das sollte man wissen und es deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber man sollte eben auch nicht übertrieben reagieren.“

Er habe mit der Autobahn GmbH und der Bahn besprochen, so Schnieder. „Jetzt müssen wir abwarten, was passiert.“ Tausende Mitarbeiter seien im Verkehrsbereich im Einsatz, um die Sicherheit so gut wie möglich zu gewährleisten. „Alle Verkehrsträger haben sich darauf vorbereitet, dass es zu enormen Schneemengen, zu Glatteis kommen kann. Im Bereich der Straße sind über 6.000 Straßenwärter unterwegs, bei der Bahn über 14.000 Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass die Bahnhöfe, die Bahnsteige, die die Weichen freigeräumt sind und dass der Verkehr fließen kann“, sagte der CDU-Politiker. „Eines muss man natürlich immer sagen: Wir sind nicht gefeit vor allen Wetterkapriolen. Das muss man einräumen. Also, wer nicht unbedingt unterwegs sein muss, sollte zuhause bleiben.“


Foto: Straßenverkehr unter winterlichen Bedingungen in Berlin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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