Sonntag, November 8, 2026
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1. Bundesliga: Bayern München verlängert mit Verteidiger Davies

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Alphonso Davies (FC Bayern) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Fußball-Bundesligist FC Bayern München und Linksverteidiger Alphonso Davies haben ihren Vertrag bis zum 30. Juni 2030 verlängert. Das teilte der Verein am Dienstagabend mit.

Der 24-jährige kanadische Nationalspieler ist seit der Saison 2018/19 für den deutschen Rekordmeister im Einsatz, nachdem er von den Vancouver Whitecaps nach München gewechselt war. Seither lief er in 220 Pflichtspielen für den deutschen Rekordmeister auf, erzielte dabei zwölf Tore und gab 34 Vorlagen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Alphonso Davies in die Zukunft gehen. Phonzy spielt bereits seitdem er 18 Jahre alt ist für den FC Bayern und hat den Verein schnell verinnerlicht“, sagte Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, zu der Einigung. „Wir zählen ihn zu den Charakteren in der neuen Generation unserer Mannschaft, die zunehmend Verantwortung übernehmen. Er ist hier großgeworden – und er wird weiter mit dem Team wachsen.“

Davies selbst zeigte sich hochzufrieden: „Ich bin sehr glücklich, dass ich meinen Vertrag bei diesem großartigen Verein verlängert habe. Ich kam mit 18 zum FC Bayern und wollte einfach jeden Tag so viel wie möglich lernen, um zu einem der Besten auf meiner Position zu werden. Jetzt freue ich mich auf weitere fünf gemeinsame Jahre. Ich habe hier schon viel erreicht – aber es wird noch mehr kommen.“


Foto: Alphonso Davies (FC Bayern) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schweden: "Rund zehn Tote" nach Schießerei an Schule

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Schweden (Archiv), via dts NachrichtenagenturÖrebro (dts Nachrichtenagentur) – Bei einer Schießerei an einer Schule in der zentralschwedischen Stadt Örebro sind am Dienstag „rund zehn“ Menschen getötet worden, darunter auch der 35-jährige Täter. Das teilte die Polizei am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz mit. Die Zahl der Verletzten sei derzeit nicht bekannt.

Der Täter, den die Polizei als Einzelgänger einschätzt, sei bisher nicht polizeibekannt gewesen. Die Beamten schlossen aber nicht aus, dass es weitere Täter gibt, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten. Es sei aber momentan „keine Gefahr im Verzug“.

Lokale Medienberichten hatten zuvor von Schüssen mit einer automatischen Waffe berichtet. Die Polizei warnte davor, sich dem Tatort zu nähern und war mit einem Großangebot vor Ort.


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Grüne wollen Klagerecht bei schlechterer Bezahlung von Frauen

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Frau auf einer Rolltreppe (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen wollen mit wirtschaftlichen Anreizen und Strukturreformen die Lage von Frauen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. „Wir wollen die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen stärken“, heißt es in einem Acht-Punkte-Papier der Grünen-Bundesvorsitzenden Franziska Brantner und Felix Banaszak, über das der „Spiegel“ berichtet.

In dem Papier, das teilweise über das grüne Wahlprogramm hinausgeht, fordern Brantner und Banaszak unter anderem ein Klagerecht für Gewerkschaften, um Frauen zu unterstützen, die schlechter als Männer bezahlt werden. „Wir schaffen endlich die rechtlichen Möglichkeiten, dass Beschäftigte im Falle ungleicher Bezahlung nicht alleine für ihre Rechte kämpfen müssen, sondern auch Gewerkschaften gleichen Lohn für sie einklagen können“, heißt es in dem Papier.

Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken, kündigt die Grünen-Doppelspitze im Falle einer Regierungsbeteiligung massive Investitionen in Kitas an. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Bund die finanziellen Mittel für eine bessere Kita-Qualität perspektivisch von jährlich zwei auf vier Milliarden verdoppelt“, schreiben Brantner und Banaszak.

Zudem schlagen die Grünen-Vorsitzenden einen staatlichen „Aufstiegsbonus“ vor, um den Sprung von einem Minijob auf eine vollwertige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu belohnen. „Dabei übernimmt der Staat für ein halbes Jahr die Sozialversicherungsabgaben und macht die besser abgesicherte Tätigkeit, die meistens mit einer Arbeitszeitausweitung einhergeht, attraktiver.“


Foto: Frau auf einer Rolltreppe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Strack-Zimmermann will Nato-Präsenz auf Grönland

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses, fordert eine Präsenz der Nato auf Grönland. „Angesichts der Bedrohungslage, die seitens der Sicherheitspolitiker seit Jahren beobachtet wird und die mehr denn je akut ist – nämlich, dass die natürliche Barriere, das Eis, aufgrund des Klimawandels schmilzt und es dadurch möglich wird, dass russische sowie chinesische Schiffe in den Nordatlantik vordringen können -, ist eine Präsenz der Nato dort unerlässlich“, sagte die FDP-Politikerin dem „Spiegel“.

Sofern die „Bundeswehr über entsprechendes fachliches Potenzial verfügt, sollte sie sich daran beteiligen, denn es liegt auch in unserem Interesse, dass diese Passage gesichert ist“, fügte sie hinzu. Es müssten sich allerdings auch weitere europäische Partner beteiligen, schon allein, „um den USA zu signalisieren, dass sie dort kein alleiniges Hoheitsrecht haben, sondern dass es unserer aller Verantwortung bedarf“, sagte Strack-Zimmermann.

Laut dem Grünen-Verteidigungspolitiker Philip Krämer könnte die Bundeswehr einen wichtigen Beitrag leisten. „Gerade zum Monitoring russischer Atom-U-Boote hat Grönland eine zentrale geografische Lage. Hier sind die Marineflieger der Bundeswehr ausgewiesene Experten, von deren Fähigkeiten auch unsere Alliierten USA und Großbritannien lernen“, sagte er dem „Spiegel“.

Die EU-Staats- und Regierungschefs sprachen bei ihrem verteidigungspolitischen Gipfeltreffen am Montag in Brüssel über die Idee einer dauerhaften Nato-Präsenz auf Grönland. Hintergrund sind die Ansprüche von US-Präsident Donald Trump auf die Insel.

Die USA betreiben seit Jahrzehnten Militäreinrichtungen in Grönland. Der für Außen- und Verteidigungspolitik zuständige Unions-Fraktionsvize Johann Wadephul rät dazu, diese in die Nato-Strukturen aufzunehmen. „Grönland allein wird der geballten Herausforderung aus Russland und China womöglich nicht gewachsen sein. Deswegen kann man überlegen, die bestehenden US-Strukturen in die Nato einzubetten und auch mit Truppen aus weiteren Mitgliedstaaten zu verstärken“, sagte der CDU-Politiker dem „Spiegel“.


Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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IW für stärkeren Fokus auf deutsche Volkswirtschaft

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Container (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Ökonom Michael Hüther fordert eine stärkere Fokussierung auf die deutschen Wirtschaftsprobleme. „Wir erleben gerade den perfekten Sturm auf die deutsche Volkswirtschaft: Die Anzahl der Erwerbspersonen schrumpft aus demographischen Gründen, die Globalisierung trifft uns besonders hart und wir haben Schwierigkeiten, die Transformation zur Klimaneutralität gut zu organisieren“, sagte der Chef des arbeitgebernahen Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) dem „Stern“.

Er forderte einen klaren Kurs bei der Energiewende: „Für den Weg zur Klimaneutralität braucht es eine wirksame Strategie, die dann nicht ständig zerredet werden darf.“ Der Wirtschaftswissenschaftler kritisierte unter anderem den von Friedrich Merz geäußerten Zweifel am grünen Stahl, den deutsche Stahlhersteller produzieren wollen, oder der von Merz geäußerten Missbilligung von Windrädern.

Hüther zweifelte daran, dass die demokratischen Parteien die richtigen Antworten auf die aktuellen Probleme haben: „Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob die Union wirklich konzeptionell gut vorbereitet ist auf die Herausforderungen.“ Zu möglichen Koalitionen sagte Hüther: „Schwarz-Rot mit den Sozialdemokraten Boris Pistorius, Jörg Kukies und Lars Klingbeil – da kann ich mir was Gutes vorstellen.“

Zum Wirtschaftsprogramm der AfD mit der Forderung, die EU zu verlassen, sagte der Ökonom: „Das ist alles höchst gefährlich und würde der deutschen Wirtschaft schaden. Ohne die EU würden wir schlechter dastehen, da braucht man nur nach Großbritannien zu schauen.“

Zur Schuldenbremse sagte Hüther: „Eine neue Regierung wird die Schuldenbremse überprüfen müssen mit Blick auf den Investitionsbedarf bei der Infrastruktur und den Netzen. Das kriegen wir so nicht hin.“

Zu der Drohung des US-Präsidenten Donald Trump, Europa mit Strafzöllen zu belegen, sagte der IW-Chef: „Ich wundere mich immer, dass keiner Donald Trump mal erklärt, warum möglichst freier Handel so vorteilhaft ist.“ Zu Trumps Kritik an Europa entgegnete Hüther: „Trump erzählt dieselben Räuberpistolen wie vor acht Jahren.“ Dabei sei europäisches Selbstbewusstsein angebracht: „Mit 450 Millionen Menschen hat die EU den größten Binnenmarkt, das ist für die Amerikaner nicht uninteressant.“


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SPD stellt Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung der Rente in Aussicht

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SPD-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Chef Lars Klingbeil hat Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung der Rente in Aussicht gestellt. „Am 1. Juli 2025 läuft das garantierte Rentenniveau aus“, sagte Klingbeil den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Man müsse handeln, sonst stürze die Rente für Millionen Rentner ab.

„Als SPD werden wir in den ersten 100 Tagen einer neuen Regierung das Rentenniveau gesetzlich bei 48 Prozent festsetzen, damit sich alle, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, darauf verlassen können.“ Das gleiche gelte für die Mietpreisbremse, die dringend verlängert werden müsse, damit es nicht zu explodierenden Mieten komme.

Bereits im Koalitionsvertrag der Ampel hatte sich die SPD mit Grünen und FDP darauf geeinigt, das „Mindestrentenniveau von 48 Prozent“ dauerhaft zu sichern – ein entsprechender Beschluss kam am Ende aber nicht zustande.


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Linke verlangt Preisaufsicht und Mehrwertsteuerbefreiung für Obst

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Obsttheke in einem Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts steigender Obstpreise fordert Linken-Chef Jan van Aken wirksame Preiskontrollen und die sofortige Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. „Die Preise für Äpfel, Birnen und Bananen haben im letzten Jahr um mehr als fünf Prozent zugelegt. Damit liegen die Obstpreise deutlich über der Inflationsrate“, sagte er am Dienstag. So werde es für viele Menschen immer schwerer, sich „gesund und vollwertig zu ernähren“, beklagte van Aken.

„Die Supermarktketten behaupten, die Einkaufpreise hätten sich erhöht und sie würden nur die gestiegenen Kosten weitergeben. Doch da es in Deutschland keine Preisaufsicht gibt, müssen wir den Konzernen glauben und können nicht überprüfen, ob das stimmt oder ob wir hier abgezockt werden“, kritisierte der Linken-Vorsitzende.

„Ich kann nicht verstehen, warum SPD und Grüne tatenlos dabei zusehen, wie die Preise für gesunde Lebensmittel immer weiter steigen. Wir brauchen endlich eine Preisaufsicht, die wirklich funktioniert. Wenn Aldi, Lidl und Co. die Preise deutlich stärker anheben, als die Kosten gestiegen sind, muss es eine Behörde geben, die eingreift und die Konzerne zwingt, die Preise zu senken“, forderte er.

„Schon jetzt ist Lidl-Gründer Dieter Schwarz der reichste Deutsche. Sorgen wir dafür, dass er nicht noch reicher wird auf unsere Kosten“, verlangte van Aken. Zudem müsse die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel weg. „Der Staat muss nicht an den Grundbedürfnissen der Menschen mitverdienen. So sorgen wir dafür, dass die Kühlschränke überall in Deutschland gut gefüllt sind“, sagte der Linken-Chef.


Foto: Obsttheke in einem Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linnemann glaubt nicht an neuen FDP-Vorstoß zur Migration

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Carsten Linnemann am 03.02.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann glaubt nicht, dass der jüngste Vermittlungsvorschlag der FDP für einen „Migrationspakt der Mitte“ eine Chance hat. Die FDP will dabei das Gesetz zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) und die Punkte aus dem sogenannten Zustrombegrenzungsgesetz miteinander verbinden. Das aber werde wohl nicht mehr gelingen, sagte Linnemann dem Nachrichtensender „Welt“.

„Es ist ja zum Teil eine Wiederholung dessen, was am Freitag war. Und es gab ja keine Mehrheit. Und deshalb bin ich mal gespannt, wie man das begründen will.“ Die Union sei sehr klar: „Wir wollen die illegale Migration stoppen. Und wir machen das aus Überzeugung, dass ist deutlich geworden und wollen diesen Weg auch gehen.“

Die FDP hätte dem Unionsantrag auch schon vergangene Woche zustimmen können, so Linnemann. „Die Dinge, die da drin standen, die wurden ja von der FDP eigentlich unterstützt.“ Nun aber bleibe nicht mehr viel Zeit für parlamentarische Lösungen: „Wir haben nur noch einen Sitzungstag. Auch das sieht für mich wie Wahltaktik aus.“ Wenn rund ein Viertel der Fraktion dem Fraktionsvorsitzenden und Parteivorsitzenden nicht folge, sei klar, dass dann dort auch Unruhe herrsche.

Auch der Zehn-Punkte-Plan zur Migration des Grünen-Kanzlerkandidaten Robert Habeck wird aus Linnemanns Sicht nichts mehr verändern. Er finde es „schon amüsant, dass jetzt auf einmal eine Woche später alle Parteien kommen und sagen: Wir haben doch noch mal Vorschläge, worüber ihr mit uns reden wollt“. Die Vorschläge hätten vorgelegen. „Dann hätte man aufhören müssen, uns in die rechte Ecke zu schieben, sondern hätte man in der Sache mit uns reden müssen. Leider ist das nicht passiert.“

FDP-Fraktionschef Christian Dürr forderte Union, SPD und Grüne unterdessen auf, den Streit um die Migrationspolitik zu beenden. „Die Menschen wollen, dass die Parteien sich zusammenreißen und Ordnung in die Migration bringen“, sagte Dürr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Das ist unser Job.“ CDU-Chef Friedrich Merz, der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil und Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck hätten in den letzten Tagen vieles angekündigt, aber nichts umgesetzt.

„Jetzt ist aber die Zeit für Handeln – geredet haben wir genug“, sagte Dürr. „Insbesondere SPD und Grüne müssen in die Mitte zurückkehren und die Maßnahmen mittragen, die sich die breite Mehrheit der Bevölkerung wünscht.“ Dürr hatte SPD, Grüne und Union aufgefordert, noch vor der Bundestagswahl gemeinsam im Bundestag neue Migrationsgesetze zu beschließen. Die FDP hatte vorgeschlagen, das Zustrombegrenzungsgesetz mit der europäischen Asylreform zu verknüpfen und noch vor der Bundestagswahl im Parlament zur Abstimmung zu bringen.

FDP-Generalsekretär Marco Buschmann verstärkte den Druck. Jetzt seien die anderen Parteien gefragt, so der frühere Bundesjustizminister. „Wollen sie aus Wahlkampfgründen die Polarisierung weiter anheizen oder zeigen, dass Demokraten Probleme lösen. Die FDP zeigt den Weg der politischen Mitte auf. Jetzt kommt es darauf an, ob eine Mehrheit ihn gehen möchte.“ Die FDP wolle „eine striktere Migrationspolitik, ohne dabei auf Extremisten im Parlament angewiesen zu sein“.


Foto: Carsten Linnemann am 03.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Scholz telefoniert mit Emir von Katar zu Lage im Nahen Osten

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Tamim bin Hamad Al Thani und Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Dienstag mit dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, telefoniert. Beide hätten sich dabei über die Lage im Nahen Osten ausgetauscht, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit.

Der Bundeskanzler dankte dem Emir demnach für seine entscheidende Rolle bei der Vermittlung des Abkommens zur Freilassung der Geiseln und eines Waffenstillstands im Gazastreifen. Unter den zuletzt freigelassenen Geiseln waren auch drei deutsche Staatsangehörige.

In Bezug auf die Lage in Syrien seien sie sich einig gewesen, dass es jetzt entscheidend darauf ankomme, einen inklusiven und transparenten Transitionsprozess in Gang zu setzen, fügte Hebestreit hinzu.


Foto: Tamim bin Hamad Al Thani und Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Forsa: Union verliert nach Abstimmungen mit AfD

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AfD-Werbung vor der CDU-Parteizentrale am 02.02.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union hat nach den Abstimmungen gemeinsam mit der AfD im Bundestag in der von Forsa gemessenen Wählergunst nachgelassen. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv verliert sie gegenüber der Vorwoche zwei Punkte und kommt nun auf 28 Prozent.

Die Grünen (15 Prozent), die Linke (5 Prozent) und das BSW (4 Prozent) gewinnen unterdessen jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Die Werte für die SPD (16 Prozent), die FDP (4 Prozent) und die AfD (20 Prozent) bleiben unverändert.

Die Linke wäre nach derzeitigem Stand im Bundestag vertreten und erzielt insbesondere bei jungen Wählern Zuspruch. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen liegen die Grünen und die Linke nahezu gleichauf. Sollte die Linke an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, könnte sie dennoch durch drei Direktmandate im Bundestag bleiben. Das Bündnis Sahra Wagenknecht liegt aktuell unter fünf Prozent; die Aussicht auf eine Mandatssicherung über Direktmandate ist nach bisherigen Landtagswahlergebnissen gering.

Könnten die Bundesbürger den Kanzler direkt wählen, würden sich laut Forsa jeweils 22 Prozent für Friedrich Merz (CDU) oder Robert Habeck (Grüne) entscheiden. Olaf Scholz (SPD) und Alice Weidel (AfD) kommen jeweils auf 16 Prozent. Der Anteil der Wahlberechtigten, die sich für keinen der Kandidaten entscheiden würden, liegt bei 24 Prozent. Habeck genießt unter den Anhängern der Grünen weiterhin den stärksten Rückhalt (90 Prozent), während Merz (77 Prozent) und Scholz (73 Prozent) weniger Unterstützung in den eigenen Reihen finden.

Die Sitzverteilung im neuen Bundestag mit 630 Abgeordneten erfordert eine Mehrheit von mindestens 316 Sitzen. Rechnerisch hätte laut Umfrage eine Koalition aus CDU/CSU und AfD mit 360 Mandaten die größte Mehrheit. Die Union hat jedoch mehrfach deutlich gemacht, dass sie eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. Weitere rechnerische Mehrheiten ergeben sich für Koalitionen aus CDU/CSU und SPD (330 Mandate) sowie aus Union und Grünen (323 Mandate).

Die Daten wurden zwischen dem 28. Januar und 3. Februar 2025 erhoben. Datenbasis: 2.503 Befragte.


Foto: AfD-Werbung vor der CDU-Parteizentrale am 02.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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