Samstag, November 7, 2026
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1. Bundesliga: Frankfurt schlägt Kiel trotz Elfmeter-Fehlschuss

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Hugo Larsson (Eintracht Frankfurt) (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am 22. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat Eintracht Frankfurt zuhause gegen Holstein Kiel mit 3:1 gewonnen.

Die Hessen erzeugten direkt zu Beginn viel Druck und verdienten sich die frühe Führung: In der 18. Minute legte Brown eine Kristensen-Flanke für Larsson ab und der Schwede traf artistisch mit dem Knie ins Netz. Gigovic verpasste direkt in der 19. Minute jedoch allein vor Trapp den Ausgleich.

Stattdessen erhöhte Tuta in der 37. Minute, da ein Kieler eine Uzun-Ecke unglücklich zum Brasilianer verlängerte und dieser sich mit dem 2:0 bedankte. Nach Handspiel von Nekic im Strafraum in der 44. Minute hatte Ekitiké die Elfmeter-Chance zum 3:0, Dähne im Tor hielt den schwachen Versuch jedoch. Damit durfte die KSV zur Halbzeit noch hoffen.

Doch in Hälfte zwei machte die SGE dann den Deckel drauf: In der 60. Minute fing Uzun einen Pass von Zec ab und blieb vor Dähne eiskalt. Trotz klaren Rückstands gaben sich die Norddeutschen nicht auf und kamen in der 73. Minute nochmal heran: Porath scheiterte zunächst zweimal an Trapp, brachte die Kugel dann aber doch im Kasten unter. Mehr brachte die Rapp-Elf aber nicht zustande, die Toppmöller-Truppe fuhr einen kaum gefährdeten Heimsieg ein.

Damit festigt Frankfurt in der Tabelle Rang drei, Kiel rutscht dagegen ans Tabellenende.


Foto: Hugo Larsson (Eintracht Frankfurt) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Heusgen: Trump-USA leben "auf einem anderen Stern"

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Christoph Heusgen am 15.02.2025, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz „war schon in gewissem Sinne ein europäischer Albtraum, aber gleichzeitig war das auch eine sehr klärende Konferenz“, sagte der Leiter der Konferenz, Christoph Heusgen, dem ZDF-„Heute-Journal“.

Sie habe gezeigt, dass „dieses Amerika unter Trump auf einem anderen Stern lebt“, so Heusgen. „Uns ist auch aufgefallen, dass selbst republikanische Senatoren sehr vorsichtig sind, sich öffentlich zu äußern, weil sie Angst vor ihrem Präsidenten haben.“

Bei möglichen Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine müsse Europa „zusammenstehen. Wir müssen sehr viel mehr Stärke zeigen“, sagte Heusgen und ergänzt, dass Europa bei Verhandlungen nicht nur am Tisch sitzen wolle, sondern einen eigenen Sicherheitsplan für die Ukraine entwickeln müsse. Von einer möglichen Achse der Autokraten, der USA, China, Russland, gehe „eine sehr große Gefahr“ aus, so Christoph Heusgen.

Mit Blick auf Deutschland und Europa sagte er: „Demokraten müssen zusammenhalten und dürfen sich jetzt nicht in langen Koalitionsverhandlungen zerreiben, sondern wir müssen eine rasche Antwort finden auf diese Fragen, denen wir gegenüberstehen.“


Foto: Christoph Heusgen am 15.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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BMW und Deutsche Bank fordern wirtschaftsfreundlichere Politik

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Deutsche Bank (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen/Frankfurt (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorstandschefs der Dax-Konzerne BMW und Deutsche Bank, Oliver Zipse und Christian Sewing, fordern stärker auf die Wirtschaft orientierte Entscheidungen in Berlin und Brüssel.

„EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich klar zu Reformen bekannt, und auch in Deutschland öffnet sich nach der Bundestagswahl Ende Februar ein Fenster für Veränderungen“, sagte Sewing der „Welt am Sonntag“. Zipse ergänzte: „Niemand sollte sich ernsthaft ein Ende der EU wünschen.“ Sie müsse aber Chancen aufzeigen und nicht nur Beschränkungen. „Das ist in den letzten Jahren leider zu häufig passiert, zum Beispiel beim Lieferkettengesetz, dem Batteriepass und bei vielen weiteren Verwaltungsrichtlinien. Daraus können Ressentiments entstehen.“

Für Deutschland forderte Zipse einen „substanziellen Infrastruktur- und Wachstumsfonds“. Er solle Großprojekte finanzieren, die von der Industrie vorgeschlagen werden oder direkt aus der Forschung kommen, sagte der BMW-Chef. „In Asien und den USA ist die staatliche Unterstützung für die Industrie selbstverständlich. Wenn Deutschland weiter vorne mitspielen will, muss auch hier signifikant investiert werden.“ Deutsche-Bank-Chef Sewing warnte davor, die Schuldenbremse zu lockern. „Der Staat muss nicht nur seine Einnahmen, sondern auch seine Ausgaben überprüfen. Ein attraktiverer Kapitalmarkt kann viel mehr bewirken als neue Staatsschulden“, sagte er.

Im Umgang mit US-Präsident Donald Trump mahnten beide Manager mehr europäisches Selbstbewusstsein an. „Gute wirtschaftliche Beziehungen zu Europa sind auch im Interesse der USA“, so Sewing. Die Ankündigungen Trumps könnten ein Anlass sein, um miteinander zu verhandeln. „Deshalb müssen wir nicht nur über Strukturreformen, sondern auch über ein stärkeres Europa sprechen. Wenn wir als echter Binnenmarkt mit 450 Millionen Konsumenten auftreten, wird uns auch der amerikanische Präsident anders wahrnehmen.“

In der Außenpolitik „nur mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten, reicht nicht“, sagte Zipse. „Wir müssen auch unsere wirtschaftlichen Interessen stärker vertreten.“ Es müsse eine Balance herrschen zwischen Werten und den Interessen einer Exportnation.


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Schah-Sohn erhebt nach MSC-Ausladung Vorwürfe gegen Bundesregierung

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Münchner Sicherheitskonferenz 2025, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schah des Iran und eine führende Persönlichkeit der iranischen Opposition im Exil, erhebt nach seiner Ausladung von der Münchner Sicherheitskonferenz schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung.

Dass er erst ein- und dann wieder ausgeladen worden sei, belege den Einfluss der iranischen Führung auf die Bundesregierung, sagte Pahlavi in München dem Fernsehsender „Welt“. Er war angereist, obwohl er nicht wie geplant auf der Konferenz selbst sprechen durfte. Der Umgang mit ihm zeige, „dass Teheran die Fäden in der Regierung in Berlin zieht“, sagte Pahlavi. Das verdeutliche die Konsequenzen von Beschwichtigungspolitik.

Auf die Frage, ob oder warum Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) dem Einfluss Teherans nachgegeben habe, sagte Pahlavi, das geschehe in der Annahme, man könne damit das Regime besänftigen und von weiteren Maßnahmen gegen Deutschland abhalten, zum Beispiel der Inhaftierung weiterer Deutscher als Geiseln, um politischen Druck auszuüben. „Aber das ist eine gescheiterte Politik, sie funktioniert nicht“, so Pahlavi. „Im Gegenteil – Schwäche ermuntert Teheran, eher noch weitere Geiseln zu nehmen.“

Das Regime in Teheran bezeichnet Pahlavi als so schwach wie noch nie: „Es ist das erste Mal in 46 Jahren, dass die Bevölkerung am stärksten und das Regime gleichzeitig am schwächsten ist.“ Diese Chance sollten die westlichen Staaten nutzen, anstatt sich erneut mit Vertretern des Regimes an einen Tisch zu setzen „und zu hoffen, dass diesmal ein anderes Ergebnis dabei herauskommt“. Das habe nie funktioniert.


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1. Bundesliga: Hoffenheim dreht Partie gegen Bremen

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Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBremen (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 22. Bundesliga-Spieltags hat Werder Bremen 1:3 gegen die TSG Hoffenheim verloren.

Dabei waren die Hausherren zunächst gut in die Partie gestartet: Bereits in der siebten Minute konnten sie durch ein Eigentor von Stanley Nsoki in Führung gehen. Danach kamen aber die Gäste immer besser ins Spiel. Der zunehmende Druck wurde schließlich in der 28. Minute mit dem Ausgleich durch Anton Stach belohnt. Kurz vor dem Pausenpfiff drehte Hoffenheim dann das Spiel, wobei diesmal Tom Bischof den Treffer beisteuerte.

Im zweiten Durchgang blieben die Gäste am Drücker und konnten in der 63. Minute nachlegen. Diesmal traf Gift Orban nach einer starken Flanke von Kramaric per Kopf. Eine Antwort der insgesamt trägen Bremer blieb im Anschluss aus.

In der Tabelle bleibt Bremen vorerst auf dem zehnten Rang, die TSG rangiert weiter auf dem 15. Platz. Für Bremen geht es am Freitag in Freiburg weiter, Hoffenheim ist am kommenden Sonntag gegen Stuttgart gefordert.


Foto: Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kretschmer verlangt selbstbewusste Antwort auf Vance-Rede

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JD Vance am 14.02.2025, via dts NachrichtenagenturDresden (dts Nachrichtenagentur) – Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) fordert die EU-Mitgliedstaaten nach der Kritik von US-Vizepräsident JD Vance zu einer selbstbewussten Antwort auf. „Wir müssen unsere Interessen definieren, dafür eintreten und den Rücken gerade machen“, sagte Kretschmer der „Welt“.

Entscheidend sei, die Wirtschaft in Europa zu stärken, um den USA auf Augenhöhe begegnen zu können. „Nehmen wir Deutschland: Unsere Stärke ist und war nicht das Militär, sondern unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Wir, die EU insgesamt, müssen wieder wirtschaftlich stark werden, die Rückstände im Bereich der Digitalisierung, bei der Entwicklung von KI und Plattformen aufholen“, sagte Kretschmer. „Europa muss wieder mehr technologische Spitzenleistungen hervorbringen. Wer wirtschaftlich stark ist, ist insgesamt stark und kann den USA und China Paroli bieten.“

Nötig für wirtschaftliches Wachstum sei, dass sich die Europäische Union „radikal zurücknimmt und aufhört mit der allumfassenden Überregulierung“, so der Ministerpräsident. „Die Bürokratie in großem Umfang ist das größte Hindernis, um als Wirtschaft und Politik schneller und beweglicher zu werden. Es muss möglich sein, eine Eisenbahnstrecke innerhalb von zwei Jahren zu sanieren, ohne großen Bebauungsplan, ohne aufwendige Umweltverträglichkeitsprüfung. Und natürlich brauchen wir die entsprechenden Investitionen in Forschung und Entwicklung“, so Kretschmer.

Dass die EU bei den Verhandlungen zur Beendung des Kriegs in der Ukraine eine nennenswerte Rolle spielen wird, glaubt der Ministerpräsident nicht. „Es läuft jetzt wie beim Abzug der US-Truppen aus Afghanistan 2021: Die Vereinigten Staaten handeln, und wir können nur zuschauen“, sagte Kretschmer. „Und was noch gravierender ist: Die US-Vertreter sind nun dabei, einen Deal auszuhandeln, der vielleicht ein Ende der Kämpfe bringt, aber uns diktiert, die Ukraine in die EU aufzunehmen, den Wiederaufbau der Ukraine zu bezahlen und unsere Soldaten in eine künftige Pufferzone zu schicken. Und am Ende sichern sich die Amerikaner als Gegenleistung für ihre Waffenlieferungen die Rohstoffe der Ukraine.“

Dazu dürfe es nicht kommen. „Aber Europa ist ja selbst schuld an dieser Misere. Es hat in diesem Konflikt als Vermittler versagt. Das Ergebnis ist, dass europäische Außenminister jetzt darum betteln, mit am Verhandlungstisch der USA, Russlands und der Ukraine zu sitzen, und dass sie am Ende tun müssen, was Trump will“, so der CDU-Politiker.


Foto: JD Vance am 14.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Ischinger erwartet keinen schnellen Verhandlungsfrieden in Ukraine

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Wolfgang Ischinger am 14.02.2025, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige deutsche Botschafter in Washington, Wolfgang Ischinger, erwartet im Gegensatz zur neuen US-Regierung keinen schnellen Verhandlungsfrieden im Ukraine-Krieg.

Ischinger sagte dem Fernsehsender „Welt“ bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), bei dem Thema werde von den USA „aufs Tempo gedrückt“, man wolle sich offenkundig noch vor Ostern mit Putin treffen. Doch der langjährige Leiter und heute Stiftungsrats-Präsident der Konferenz ist sich sicher: „Wir werden bei diesen Verhandlungen, wenn sie denn mal losgegangen sind, relativ schnell feststellen, dass Präsident Putin eine ganz harte Nuss sein wird, die Trump so einfach nicht knacken kann.“

Denn, so Ischinger weiter: „Die Vorstellung, die in manchen europäischen, aber auch in manchen amerikanischen Köpfen herumgeistert, dass man nur eine Linie durch die Ostukraine ziehen muss, die mit so ein paar Sicherheitsgarantien absichern muss und zack ist die Veranstaltung erledigt – so wird es nicht gehen.“ Putin habe in seinem Telefonat mit Trump gesagt, dass man an die „Grundlagen des Konflikts herangehen“ müsse.

Ischinger: „Damit meint er die gesamte Frage der Sicherheitsarchitektur Europas, damit meint er die amerikanische Präsenz in Europa, damit meint er die Einflusssphäre Russlands in Europa, damit meint er das Herausdrängen Amerikas aus Mitteleuropa.“

Er halte es daher für möglich, dass die US-Seite der russischen Seite in ganz anderer Weise entgegentreten werde, sollte Putin auf seinen Maximalforderungen bestehen: „Sanktionsdrohungen, weitere militärische Aufrüstung, weiter militärische Hilfe an die Ukraine – das ist alles noch nicht gegessen.“

Ischinger, der mehr als fünf Jahre deutscher Botschafter in Washington war, sprach den USA zudem die Eignung ab, als Lehrmeister in Sachen Demokratie aufzutreten. Zur Rede von US-Vizepräsident JD Vance in München sagte er, man habe es bei den USA „mit einem Land zu tun, das tiefer polarisiert ist als jedes europäische Land, mit einem Land, bei dem die beiden Parteien, die miteinander im Wettstreit stehen, inzwischen überhaupt nicht einmal mehr miteinander reden.“ Die demokratische Kultur sei in den USA „am Zerbrechen“ und „am Tiefpunkt“.

„Und wenn man sich diese Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft anschaut, dann finde ich schon ein kleines bisschen verwegen, sozusagen vom Podest aus den Europäern Lektionen zu erteilen, wie man Demokratie definieren und exekutieren soll. (…) Wir brauchen die USA für die Bewältigung der großen Konflikte und Krisen. Aber wir brauchen sie nicht als Lehrmeister für die Art und Weise, wie wir mit unserer Demokratie umgehen.“

Die Tatsache, dass die AfD vom MSC-Chef Christoph Heusgen von einer Teilnahme an der Konferenz ausgeschlossen worden war, rechtfertigte Ischinger damit, dass die AfD bei der Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Deutschen Bundestag den Saal verlassen und dadurch gezeigt habe, „dass man an einer solidarischen Unterstützung dieses angegriffenen Landes anscheinend nicht interessiert ist“.

Und weiter: „Ich persönlich glaube, dass man die Entscheidung meines Kollegen Heusgen verteidigen kann.“ Für die MSC im kommenden Jahr schloss Ischinger aber eine andere Entscheidung nicht aus: „Warten wir jetzt mal den Ausgang der Bundestagswahlen ab.“ Da sei „nichts in Stein gegossen“. Und dann werde im nächsten Jahr neu entschieden.


Foto: Wolfgang Ischinger am 14.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Bahn und EVG einigen sich auf Lohnerhöhung von 6,5 Prozent

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Deutsche Bahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Tarifeinigung zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben sich beiden Seiten auf eine Lohnerhöhung von insgesamt 6,5 Prozent verständigt. Diese soll in mehreren Schritten über knapp drei Jahre erfolgen, teilte die Bahn am Sonntag mit. Mitarbeiter im Schichtdienst erhalten zudem eine zusätzliche Lohnerhöhung von 2,6 Prozent.

Der Tarifvertrag läuft 33 Monate bis Dezember 2027: Er umfasst damit den vollen Zeitraum des Sanierungsprogramms S3. So lange gilt für die Beschäftigten auch ein Kündigungsschutz. Die Lohnerhöhung soll konkret ab Juli 2025 2,0 Prozent betragen. Es folgen 2,5 Prozent mehr ab Juli 2026 sowie 2,0 Prozent tarifliches Zusatzgeld ab Dezember 2027 als jährliche Einmalzahlung. Im April 2025 erfolgt zudem eine Einmalzahlung von 200 Euro.

„Das ist ein ausgewogener Abschluss, der beiden Seiten in einer schwierigen Phase des Unternehmens gerecht wird“, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler. „Die sehr lange Laufzeit gibt uns die Planungssicherheit, die wir für die erfolgreiche Sanierung der Bahn dringend brauchen.“

EVG-Verhandlungsführerin Cosima Ingenschay sagte unterdessen, dass der Abschluss „ganz nah“ an der eigenen Forderung sei. Allein durch das EVG-Zusatzgeld erhielten die Kollegen „im Schnitt künftig jedes Jahr aufs Neue zwischen 455 und 850 Euro zusätzlich, bei Schichtarbeitenden kann der Betrag, je nach Tätigkeit, zwischen 1.365 und 2.550 Euro liegen“. Der Abschluss steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien.


Foto: Deutsche Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: HSV spielt nur unentschieden in Regensburg

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Linienrichter beim Fußball mit Fahne (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 22. Spieltags der 2. Bundesliga hat der Hamburger SV 1:1 bei Jahn Regensburg gespielt und damit den Sprung an die Tabellenspitze verpasst.

Das Zweiliga-Schlusslicht ging bereits in der sechsten Minute durch einen Treffer vorn Sargis Adamyan in Führung. Vorausgegangen war ein Konter, Adamyan musste letztendlich nur noch einschieben. Die Rothosen hatten danach zwar Feldvorteile, konnten aber zunächst gegen aggressiv verteidigende Regensburger kaum Chancen erspielen.

Nach dem Seitenwechsel konnte der Außenseiter lange gut mithalten. Für den HSV kam noch erschwerend hinzu, dass er nach Gelb-Rot für Emir Sahiti in der 76. Minute in Unterzahl spielen musste. Dennoch gelang Davie Selke in der 83. Minute der Ausgleich: Nachdem er in der 54. Minute noch einen Elfmeter verschossen hatte, konnte er seinen zweiten Strafstoß versenken. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung.

Der HSV hat nach dem Remis auf dem zweiten Rang jetzt einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer Köln, während Regensburg auf dem 18. Platz bleibt. Für die Regensburger geht es am Samstag in Münster weiter, Hamburg ist bereits am Freitag gegen den Tabellenzweiten Kaiserslautern gefordert.

Die Ergebnisse der Parallelbegegnungen vom Sonntagnachmittag: 1. FC Nürnberg – SSV Ulm 1846 2:0, FC Schalke 04 – Karlsruher SC 2:1.


Foto: Linienrichter beim Fußball mit Fahne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bahn und EVG einigen sich auf Tarifabschluss

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EVG-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In den Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben beiden Seiten eine Einigung erzielt. „DB und EVG haben sich auf einen Tarifabschluss geeinigt“, sagte ein DB-Sprecher am Sonntagmittag.

Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Diese sollen am Sonntagnachmittag vorgestellt werden. Die EVG hatte in den Verhandlungen 7,6 Prozent höhere Löhne und Gehälter sowie eine Zusatzleistung von 2,6 Prozent für Schichtarbeiter gefordert. Die Bahn hatte dagegen zunächst nur schrittweise Tariferhöhungen in einem geringeren Ausmaß angeboten.

Beides Seiten hatten sich in den Verhandlungen bis Sonntag Zeit gegeben, um eine Einigung zu erzielen. Ansonsten hätte es wohl vor der Bundestagswahl keinen Abschluss mehr gegeben.


Foto: EVG-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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