Samstag, November 7, 2026
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GKV-Defizit 2024 bei über sechs Milliarden Euro

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Krankenhaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat sich nach vorläufigen Zahlen der größten Kassenverbände im Jahr 2024 auf mehr als sechs Milliarden Euro belaufen – und lag damit deutlich höher als zuletzt erwartet. Das berichtet das Nachrichtenportal Politico.

Konkret meldete demnach der Verband der Ersatzkassen (unter anderem TK, Barmer und DAK) ein Minus von 2,5 Milliarden Euro, die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) ein Minus von 1,5 Milliarden Euro, die Betriebskrankenkassen von 1,4 Milliarden Euro und die Innungskrankenkassen von 662 Millionen Euro.

DAK-Chef Andreas Storm warnte angesichts der neuen Zahlen vor dramatischen Folgen. „Die Finanzlage der Kassen hat sich von schlecht zu katastrophal entwickelt“, sagte Storm dem Portal. „Das hohe Defizit frisst die wenigen verbliebenen Reserven der GKV nahezu auf. Es gibt fast keinen Spielraum mehr. Wenn sich die Lage weiter verschlechtert, ist ein Teil der Kassenlandschaft am Rande der Insolvenz.“ Von der neuen Bundesregierung brauche es laut Storm „ein Sofortprogramm, um die Kassen unmittelbar nach Amtsübernahme zu stabilisieren“.

Als Grund für das Defizit nannten die Kassen unter anderem gestiegene Kosten für Klinikbehandlungen, Arznei- und Heilmittel. Das Defizit fällt damit noch einmal deutlich größer aus als im Dezember vom GKV-Spitzenverband befürchtet, der ein Minus von 5,5 Milliarden Euro erwartete und die Lage damit bereits pessimistischer einschätzte als der Schätzerkreis im Herbst. Die Krankenkassen hatten in der Folge ihre Zusatzbeiträge zu Jahresbeginn auf ein Rekordniveau erhöht.


Foto: Krankenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Steinmeier ruft am Hanau-Jahrestag zu Zusammenhalt auf

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Tatort in Hanau im Februar 2020 (Archiv), via dts NachrichtenagenturHanau (dts Nachrichtenagentur) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum fünften Jahrestag des Anschlags in Hanau zu gesellschaftlichem Zusammenhalt aufgerufen.

„Es gibt Millionen Menschen, die sich überall in unserem Land gegen Rassismus und Rechtsextremismus, gegen Islamismus und jede andere Form von Menschenfeindlichkeit engagieren“, sagte Steinmeier am Mittwoch bei der zentralen Gedenkveranstaltung in Hanau. „Ich bin und ich bleibe überzeugt: Die große Mehrheit in unserem Land will in Freiheit und Vielfalt leben.“

Aber diese Mehrheit müsse jetzt überall hörbar und sichtbar werden. „Widersprechen wir, wann immer Menschen auf ihre Herkunft, ihre Religion, ihre Hautfarbe reduziert werden. Stellen wir uns an die Seite derer, die abschätzig angeschaut, beleidigt oder bedroht werden.“ Man müsse „die Sprache des Respekts“ zur „Lingua franca unserer Debattenräume“ machen, so Steinmeier.

„Wir gedenken heute der neun einzigartigen Menschen, die vor fünf Jahren hier in Hanau von einem Rechtsextremisten brutal aus unserer Mitte gerissen wurden“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu. „Trauer, Schmerz und Mitgefühl machen uns umso entschlossener: Wir stehen zusammen. Wir halten zusammen. Wir wollen zusammen leben.“ Das sei und das bleibe die Botschaft von Hanau.


Foto: Tatort in Hanau im Februar 2020 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rufe aus Litauen nach robusten europäischen Truppen in Ukraine

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Gabrielius Landsbergis (Archiv), via dts NachrichtenagenturVilnius (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere litauische Außenminister Gabrielius Landsbergis warnt vor den Folgen eines Ukraine-Deals zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

„Die Amerikaner wollen Neuwahlen in der Ukraine, Anerkennung der besetzen Gebiete, keine Nato-Mitgliedschaft für die Ukraine“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Sollte Trump sich darauf einlassen, seine Truppen aus Europa zurückzuziehen, dann wäre das ein gewaltiger Sieg Russlands. 7:0 für Putin.“

In dem Fall, so Landsbergis, könnte Russland versuchen, den Krieg auf andere Teile Europas auszudehnen. Deshalb müssten die Europäer Truppen in die Ukraine schicken, die mit einem robusten Mandat ausgestattet sind: „Wenn Truppen in der Ukraine stationiert werden, dann müssen sie von der ersten Sekunde an kämpfen dürfen, sollte Russland wieder angreifen.“

Zugleich räumte Landsbergis ein, dass die USA weiterhin gebraucht würden: „Es geht nicht ohne sie. Europa hat sich an vielen Einsätzen mit den Amerikanern oder im Rahmen der Nato beteiligt.“ Weiter sagte er: „Das konnten wir nur mithilfe der Amerikaner tun. Sie halfen uns mit Munition, Equipment, Luftverteidigung.“

Landsbergis sagte, er habe auch schon mit seinen beiden erwachsenen Söhnen über die Möglichkeit gesprochen, dass sie in einem Krieg kämpfen müssen. Einer ist Soldat, der andere studiert Medizin und wäre danach Hauptmann. „Sollten sie jemals im Schützengraben kämpfen müssen und ich wüsste, dass ich auch nur bei einem Treffen nicht alles getan habe, um mein Gegenüber zu überzeugen, dann würde ich mir das niemals verzeihen“, so Landsbergis.

Gabrielius Landsbergis war von 2020 bis 2024 Außenminister Litauens und bis 2024 Vorsitzender der Christdemokraten TS-LKD.


Foto: Gabrielius Landsbergis (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundeswehr-General will mehr Befugnisse im Inland

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Bundeswehr bei Hochwassereinsatz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesicht der Bedrohung durch hybride Angriffe aus Russland regt einer der wichtigsten deutschen Militärs mehr Einsatzmöglichkeiten für die Bundeswehr im Inneren an.

„Wir sollten über erweiterte Befugnisse für die Bundeswehr im Inland nachdenken – schon in Phasen wie diesen“, sagte Generalleutnant André Bodemann der Wochenzeitung „Die Zeit“. Das Land brauche mehr Soldaten und eine bessere Ausstattung, so der Kommandeur Territoriale Aufgaben und stellvertretende Befehlshaber des Operativen Führungskommandos.

Bodemann fordert zudem, dass die Bundeswehr schon früher als bisher spezielle Befugnisse erhalte. Derzeit müsse erst die Vorstufe des Verteidigungsfalls erklärt werden, bevor etwa Straßen für das Militär gesperrt oder Firmen zur logistischen Unterstützung der Bundeswehr verpflichtet werden könnten. „Das ist in meinen Augen zu spät“, sagte der für die Landesverteidigung zuständige Generalleutnant der „Zeit“.

Die Lage sei heute eine andere als in Zeiten des Kalten Krieges: „Wir befinden uns zwar juristisch noch im Frieden, müssen aber bereits jetzt den hybriden Angriffen durch Russland begegnen. Das erfordert meines Erachtens ein Umdenken“, so der Drei-Sterne-General, der zugleich einräumte, dass darüber einzig der Bundestag entscheide.


Foto: Bundeswehr bei Hochwassereinsatz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Eleven Dynamics sichert 3,5 Mio. CHF

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eleven dynamics ag Founders ltr Santiago Droll Marc Cayuela Michael Fischer © Eleven Dynamics AG

Eleven Dynamics sichert 3,5 Mio. CHF für Expansion und Skalierung der Automatisierten Messtechnik

Eleven Dynamics bietet automatisierte und offene Software-Lösungen für die Produktion und sorgt für eine lückenlose Überwachung – darauf vertrauen unter anderem Unternehmen wie BMW, Audi und Sauber Motorsport. Mit ihrer jüngsten Seed+ Investitionsrunde sichert sich das Unternehmen 3,5 Millionen CHF. Die Runde wurde von den neu gewonnenen Lead-Investoren EquityPitcher Ventures und seed + speed Ventures angeführt und gemeinsam mit den weiteren neuen Investoren, darunter die Zürcher Kantonalbank und Angel-Investor Bertrand Gili, sowie den bestehenden Investoren Bloomhaus Ventures und Schauenburg Ventures realisiert. Zusätzlich warb das Unternehmen 3 Millionen CHF durch ein Darlehen des Schweizer Technologiefonds ein.

Automatisierte Messtechnik für die Smart Factory 4.0: Effizienz, Präzision, Zukunft

Komplexe Qualitätskontrollen, beispielsweise für Batterien, erfolgen heutzutage durch manuelle Stichproben – mit kostspieligen Folgen wie Materialverlust, Produktionsverzögerungen sowie Gesundheitsrisiken für die Belegschaft. Eleven Dynamics revolutioniert diesen Bereich mit ihrer offenen Plattform für automatisierte Messtechnik und unterstützt Unternehmen dabei, die sogenannte „Smart Factory 4.0“ zu realisieren. Die „Automation Suite“ Software ermöglicht eine vollautomatisierte Messzelle innerhalb der Produktionslinie durch nahtlose Integration intelligenter Sensorik, robotergestützter Messtechnik und KI-gestützter Bildverarbeitung.

Zudem ermöglicht die Plattform vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance), um Ausfallzeiten zu minimieren. Dadurch wird der Ausschuss minimiert, die Produktionszeit entscheidend verkürzt sowie der Qualitätsprozess digitalisiert und auf die gesamte Produktion ausgeweitet.
In den letzten zwei Jahren hat Eleven Dynamics weltweit führende Unternehmen als Kunden gewonnen. Die Expansion innerhalb von BMW sowie die Gewinnung neuer Kunden wie Sauber Motorsport verdeutlichen die hohe Zuverlässigkeit der Technologie und des Services.

Hermann Koch, Founding Partner EquityPitcher Ventures:

“Eleven Dynamics ermöglicht das Zusammenspiel der besten Komponenten – jeweils spezifisch auf den Kundenwunsch zugeschnitten. Mit bis zu 100-mal schnelleren Messzyklen bieten sie einen unschlagbaren Mehrwert für die Produktionslinien der Zukunft.”

Alexander Kölpin, Co-Founder und Geschäftsführer von seed + speed Ventures:

„Wir sind beeindruckt von der Vision und Expertise des Teams von Eleven Dynamics. Ihre offene Plattform ermöglicht es Unternehmen, Abweichungen in der automatisierten Fertigung zu erkennen, bevor sie zum Problem und zu Ausschussware führen. Das spart sowohl Zeit als auch Ressourcen – ein absolut entscheidender Wettbewerbsvorteil.“

Kapital für globale Expansion und technologische Weiterentwicklung

Dank der erfolgreichen Finanzierungsrunde kann das organische Wachstum von Eleven Dynamics weiter beschleunigt werden. Die Investition ermöglicht die Skalierung von einzelnen Messzellen zu ganzen Produktionslinien und Werken, die gezielte Expansion in den APAC-Markt sowie in weitere Industrien wie Luft – und Raumfahrt. Die Weiterentwicklung der Softwareplattform ermöglicht es Kunden, die jeweils neuesten Technologien – wie Robotik, Sensoren, Kameras mit künstlicher Intelligenz und Automated Guided Vehicles – zuverlässig und einfach in die Produktionslinien zu integrieren. Zudem plant Eleven Dynamics künstliche Intelligenz plattformübergreifend zu integrieren und das Vertriebsteam auszubauen.

Neue Mitglieder im Verwaltungsrat

Mit der Ernennung von Bertrand Gili und Hermann Koch von Equity Pitcher wird das Verwaltungsratsgremium von Eleven Dynamics gestärkt. Beide bringen umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Technologie-Investitionen und strategisches Wachstum mit, und werden gemeinsam mit den bestehenden Mitgliedern des Verwaltungsrates Michael Fischer, Santiago Droll sowie Pascal Stürchler von Bloomhaus Ventures das Unternehmen in seiner nächsten Wachstums- und Expansionsphase unterstützen.

Santiago Droll – CEO Eleven Dynamics AG:

„Ich freue mich sehr über unsere kürzlich durchgeführte Investitionsrunde, die nicht nur Kapital, sondern auch starke Verbindungen zur Industrie mitbringen. Mit Bertrand Gili haben wir einen der weltweit führenden Manager in der industriellen Messtechnik mit an Board (ehem. CEO Metrologic Group und VP bei Sandvik). Sein Mitwirken ist für die nächsten Jahre außerordentlich wertvoll!“

Bild Founders ltr Santiago Droll Marc Cayuela Michael Fischer © Eleven Dynamics AG

Quelle Maschmeyer Group
MM Support GmbH

Podcast-Power: Der Ausweg aus dem Business-Stress

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uwe fleischer

Erfolg wird oft mit Zufriedenheit gleichgesetzt. Doch was, wenn die perfekte Karriere zu Stress, Überforderung und innerer Leere führt? Viele Gründer berichten, dass der ständige Druck, „alles“ zu schaffen, ihren Alltag bestimmt. Podcasts bieten eine überraschend einfache Möglichkeit, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Sie verbinden Inspiration, Reflexion und Stressbewältigung – ob als Hörer oder Host. Gerade in der dynamischen Gründerszene sind sie eine wertvolle Ressource für mehr Balance und Klarheit.

Der mentale Reset

Podcasts sind weit mehr als Unterhaltung. Sie helfen, den Kopf freizubekommen und neue Perspektiven zu gewinnen. Themen wie persönliche Entwicklung, Achtsamkeit oder Erfolgsgeschichten bieten eine Pause vom hektischen Alltag. Ein gut gewählter Podcast kann wie ein Gespräch mit einem Mentor wirken – inspirierend, motivierend und beruhigend zugleich. Bereits 20 Minuten Podcast während der Mittagspause oder auf dem Weg zu einem Meeting können Stress reduzieren und Inspiration schaffen.

Wissen, das bleibt

Podcasts sind ein einfacher Weg, um neues Wissen aufzunehmen. Anders als Bücher oder Videos lassen sie sich flexibel in den Alltag integrieren – egal ob beim Pendeln, Joggen oder Kochen. Viele Gründer wenden Strategien, die sie in Podcasts lernen, direkt in ihrem Berufsalltag an. Die Möglichkeit, Wissen unterwegs zu konsumieren, macht sie zu einem unschlagbaren Medium für viele beschäftigte Menschen.

Podcast als Ventil

Ein eigener Podcast ist mehr als nur ein Marketing-Tool. Für Gründer ist er ein Ventil, um Gedanken zu sortieren, Erlebnisse zu reflektieren und Klarheit zu gewinnen. Sie entscheiden über Themen, Inhalte und Ton – ein Projekt, das sich ganz nach den eigenen Vorstellungen entfaltet. Gleichzeitig teilen Sie Ihre Botschaften mit Ihrer Zielgruppe, sprechen über Herausforderungen und schaffen echte Verbindungen. Dieser Austausch fördert nicht nur die Bindung zu Ihrer Zielgruppe, sondern stärkt auch Ihre eigene Haltung als Unternehmer und hebt Ihren Expertenstatus. Indem Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen authentisch teilen, positionieren Sie sich als vertrauenswürdige, kompetente Stimme in Ihrer Branche.

Struktur für den Alltag

Die Arbeit an einem Podcast bringt Struktur in den Alltag. Planung und Kreativität fordern eine klare Organisation, was vielen hilft, gezielte Pausen vom operativen Geschäft einzulegen. Viele Podcaster berichten, dass das Arbeiten an ihren Episoden fast meditativ und energetisch wirkt – ein Zustand, der Fokus und Energie bringt. Der Prozess hilft, sich bewusst Zeit für Reflexion zu nehmen, während gleichzeitig ein wertvolles Projekt entsteht.

Geschichten, die verbinden

Podcasts sind das perfekte Medium, um Geschichten zu erzählen. Persönliche Erlebnisse und Learnings inspirieren nicht nur die Hörer, sondern auch den Host selbst. Kunden berichten häufig, dass sie sich durch die Arbeit an einem Podcast intensiver mit ihrer eigenen Geschichte und ihrem Werdegang auseinandergesetzt haben als je zuvor. Storytelling bringt oft unerwartete Klarheit und stärkt das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Geschichten schaffen Verbindungen, die authentisch und langlebig sind – eine Ressource, die im Business-Alltag oft unterschätzt wird.

Austausch, der inspiriert

Ein Podcast ist nie ein Soloprojekt. Durch Interviews, Community-Feedback oder Hörerinteraktionen entsteht ein Dialog, der bereichernd ist. Dieser Austausch führt zu neuen Ideen und motiviert, sich weiterzuentwickeln. Gründer können so nicht nur ihr Netzwerk erweitern, sondern auch Inspiration für kommende Projekte gewinnen.

Tipps für den eigenen Podcast

Wählen Sie ein klares Thema: Finden Sie ein Thema, das Ihnen am Herzen liegt. Ein klarer Fokus hilft, eine loyale Hörerschaft aufzubauen.
Bleiben Sie authentisch: Ehrlichkeit und Persönlichkeit sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Podcast.
Etablieren Sie Routinen: Regelmäßige Planung sorgt für Struktur und gibt Ihrem Podcast eine professionelle Note.
Starten Sie einfach: Perfektion ist nicht nötig. Beginnen Sie mit einer einfachen Episode und entwickeln Sie sich Schritt für Schritt weiter.

Die Kraft der Stimme

Podcasts haben eine besondere Intimität. Die Stimme eines Hosts schafft Vertrauen und Nähe. Schon bevor die Bedeutung der Worte wahrgenommen wird, vermittelt die Stimme, ob die Chemie stimmt. Nutzen Sie diese Stärke, um Ihre Geschichten zu erzählen und Ihre Zielgruppe zu inspirieren. Ob als Hörer oder Host, die Magie eines Podcasts liegt in der menschlichen Verbindung, die durch die Stimme entsteht.

Fazit: Mehr Balance durch Podcasts

Für Gründer, die ständig unter Strom stehen, sind Podcasts eine wertvolle Ressource. Ob Sie hören oder selbst hosten – Podcasts bieten eine einzigartige Möglichkeit, den Alltag zu entschleunigen, Energie zu tanken und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Probieren Sie es aus: Finden Sie Ihr Thema, erzählen Sie Ihre Geschichte oder lassen Sie sich von anderen inspirieren. Stressbewältigung war noch nie so einfach – oder so wirkungsvoll.

Bildrechte Uwe Fleischer

Autor
Uwe Fleischer, bekannt als „Podvisor“, ist Podcast-Berater und -Produzent. Er unterstützt Unternehmer und Dienstleister beim Aufbau eigener Podcasts und zeigt in Vorträgen, wie Podcasts Marketingstrategien verbessern und authentische Kommunikation fördern können.
https://www.casaclou.com/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Kanzleramtschef kann sich politische Zukunft ohne Scholz vorstellen

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Olaf Scholz und Wolfgang Schmidt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Wolfgang Schmidt, Kanzleramtsminister der SPD und einer der engsten Vertrauten des Bundeskanzlers, kann sich nach Jahren der Zusammenarbeit auch eine politische Zukunft ohne Olaf Scholz vorstellen.

„Klar, wir sind ja nicht irgendwie siamesische Zwillinge“, sagte Schmidt den Sendern RTL und ntv. Er habe ganz bewusst mit Scholz zusammengearbeitet, weil er glaube, dass er ein sehr guter Politiker sei, der dem Land guttue. „Aber natürlich ist das in der Politik so, wir haben alle Arbeitsverträge befristet auf vier Jahre im Bund, und da gehört es bei jeder Wahl wieder dazu, dass das auch zu Ende gehen kann“, so Schmidt weiter.

Scholz habe nicht immer das gemacht, was er selbst für richtig gehalten habe. „Das ist natürlich so, dass wir auch immer unterschiedliche Meinungen haben.“ Das sei auch gut so, und ich glaube, das zeichne auch gute Politiker aus, dass sie in der Lage seien, andere Meinungen auszuhalten.


Foto: Olaf Scholz und Wolfgang Schmidt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Staaten bei neuen Russland-Sanktionen einig

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EU-Gebäude in Brüssel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Staaten haben sich auf ein neues Paket mit Russland-Sanktionen verständigt. Das berichten am Mittwoch mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf EU-Diplomaten.

Die Maßnahmen richten sich demnach unter anderem gegen die russische „Schattenflotte“. Hintergrund ist der anhaltende Krieg in der Ukraine. Das Paket soll am Montag zum dritten Jahrestag der Invasion in Kraft treten. Seit dem Beginn des Krieges gab es 15 Sanktionspakete der EU gegen Russland. Dabei wurden fast 2.400 Personen und Organisationen sanktioniert.

Bei den individuellen und wirtschaftlichen Sanktionen geht es EU-Angaben zufolge darum, Russlands wirtschaftliche Basis zu schwächen, dem Land wichtige Technologien und Märkte zu entziehen und seine Fähigkeit zur Kriegsführung einzuschränken.


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Dax startet freundlich – Zölle bleiben Hauptthema

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Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.905 Punkten berechnet, 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, SAP und Infineon, am Ende MTU, Heidelberg Materials und Siemens Healthineers.

„Wieder einmal sind es die Zölle, die die Börsen bewegen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Ab dem 1. April will US-Präsident Donald Trump importierte Autos mit einem Strafzoll von 25 Prozent belegen. Die Anleger reagierten auf diese Ankündigung entspannt. „Es wirkt, als gehen alle davon aus, dass das letzte Wort hier noch nicht gesprochen ist“, so Altmann. „Es ist durchaus möglich, dass Trump die Zölle einmal mehr als Druckmittel verwendet, um kurz vor dem 1. April schließlich einen Deal zu verhandeln.“

Es wirke, als wäre der Dax aktuell unverwundbar, fügte der Marktexperte hinzu. „Das war gestern bereits Allzeithoch Nummer 18 in diesem Jahr.“ Gleichzeitig werde der aktuellen Rally mit immer größerer Skepsis begegnet. Niemand verkaufe, aber alle sicherten sich ab. Seit Jahresanfang wurden mittlerweile 362.000 zusätzliche Put-Kontrakte eröffnet. Das Volumen der aktuell ausstehenden Put-Optionen liegt 25 Prozent über dem Durchschnittswert der vergangenen zwölf Monate.

In China geht der Verfall der Hauspreise derweil weiter. Bei Bestandsimmobilien war der Januar bereits der 21. Monat in Serie mit einem Preisrückgang. Damit summiert sich der Preisrückgang jetzt bereits auf knapp 17 Prozent. „Der erneute Preisrückgang unterstreicht, wie schwierig und langwierig es ist, Chinas Immobilienmarkt aufzufangen und die chinesische Wirtschaft wieder in Schwung zu kriegen“, so Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen kaum verändert: Ein Euro kostete 1,0451 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9568 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 76,31 US-Dollar; das waren 47 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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Ifo: Ineffizienter öffentlicher Sektor gefährdet Privatwirtschaft

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Büros (Archiv), via dts NachrichtenagenturDresden (dts Nachrichtenagentur) – Der öffentliche Sektor in Deutschland verschärft die Personalprobleme für die Privatwirtschaft. Das geht aus einer Untersuchung der Dresdener Niederlassung des Ifo-Instituts hervor.

Die Beschäftigung im öffentlichen Sektor hat demnach in den letzten Jahren zugenommen, wie die Daten des Statistischen Bundesamtes und des Statistischen Landesamtes Sachsen zeigen. Stattdessen hätte die öffentliche Verwaltung laut Institut die Digitalisierung vorantreiben müssen, um mit den Effizienzgewinnen Personal einzusparen. Damit habe sich der öffentliche Sektor nur unzureichend darauf vorbereitet, dass die erwerbsfähige Bevölkerung abnehmen wird.

„Überdies steigen die Kosten, weil sich die Löhne der öffentlich Beschäftigten an denen der Privatwirtschaft orientieren, ohne gleichermaßen produktiver zu werden“, sagte Ifo-Forscher Marcel Thum. „Diese zusätzlichen Kosten müssen die Steuerzahler tragen.“

Deutschland hinkt bei der Digitalisierung des öffentlichen Sektors hinterher, wie zum Beispiel der EU Digital Economy and Society Index (DESI) und der Expat Insider Report zeigen. „Während Unternehmen Automatisierung nutzen und Arbeitsprozesse verschlanken, werden im öffentlichen Dienst neue Stellen geschaffen, statt alte Aufgaben und Prozesse zu hinterfragen“, so Thum.

Die Digitalisierung in der Privatwirtschaft erhöhe die Arbeitsproduktivität insgesamt. Letztendlich stiegen damit die Löhne auch im öffentlichen Sektor. Diese höheren Löhne müssten dann für die steigende oder konstante Zahl an Beschäftigten im öffentlichen Sektor gezahlt werden. „Diese Entwicklung überfordert auf Dauer die Steuerzahler. Sie gefährdet langfristig aber auch die gesamte Wirtschaft, da ihr der öffentliche Sektor die Arbeitskräfte entzieht“, so Thum.

„Damit verschärft er den Fachkräftemangel in der gesamten Wirtschaft.“ Der Staat müsse sich stärker auf Digitalisierung und Prozessoptimierung konzentrieren, um mit den knapper werdenden Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen.


Foto: Büros (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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