Samstag, November 7, 2026
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Dax lässt kräftig nach – Heidelberg Materials hinten

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.434 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start und einem neuen Allzeithoch um 9:41 Uhr bei 22.935 Punkten drehte der Dax ins Minus und baute seine Verluste kontinuierlich aus.

„Zum ersten Mal nach zwölf Handelstagen hat der Dax nach einem Rekord im Tagesverlauf ins Minus gedreht und deutet damit an, dass die Rally jetzt zumindest mal pausieren könnte“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst CMC Markets. „Ignorierten die Anleger heute Morgen bis zum neuen Allzeithoch bei 22.935 Punkten noch die jüngsten Zollandrohungen auf in die USA importierte Autos, wurde ihnen vielleicht über Mittag bewusst, dass am Sonntag die Bundestagswahl ansteht und Vorschusslorbeeren für eine wirtschaftsfreundliche Regierung genug verteilt worden sein könnten.“

Aber auch aus technischer Sicht komme eine Pause, die den Markt zunächst in Richtung 21.800 Zähler führen könnte, für den „heiß gelaufenen Aktienmarkt“ zur rechten Zeit, so Oldenburger. „Damit würden sich einige Übertreibungen abbauen und der Dax hätte zu einem späteren Zeitpunkt die Chance, die neue Regierung, sofern irgendwann eine zustande kommt, zu evaluieren und die Rally fortzusetzen.“ Die Unsicherheit bis dahin „dürfte sich negativ auf die kurzfristige Kursentwicklung auswirken“, fürchtet der Analyst zugleich.

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten in Frankfurt nur wenige Papiere im Plus, darunter die Aktien von E-On, Rheinmetall und Infineon. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von Heidelberg Materials.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 48 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 76,32 US-Dollar, das waren 48 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,0410 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9606 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Finanzausgleich: Schneider wirft Söder "Erpressungsmethoden" vor

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Carsten Schneider (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um den Finanzausgleich der Länder hat der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) scharf kritisiert. „Bayern agiert immer gleich: Söder beschließt den Länderfinanzausgleich mit und beschwert sich hinterher darüber“, sagte Schneider dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Mittwoch. „Mit seinen Erpressungsmethoden haben Söder und die Union bereits den alten Länderfinanzausgleich zerstört.“

Dabei begünstige das jetzige System Länder mit steuerstarken Kommunen, da die Gemeindefinanzkraft nur zu 75 Prozent und nicht zu 100 Prozent berücksichtigt werde, so Schneider. Der neue Mechanismus heißt offiziell Finanzkraftausgleich und wurde 2020 eingeführt. Schon damals hätten Geberländer wie Bayern von der Umstellung profitiert, argumentierte Schneider.

Das Finanzausgleichssystem sei Ausdruck eines „solidarischen Bundesstaats“ und halte das Land zusammen. „Jeder Mensch in Deutschland hat das Recht auf eine gute Schulbildung und innere Sicherheit – unabhängig davon, ob er in der Uckermark oder in München lebt“, sagte der SPD-Politiker.

Der Erfurter Bundestagsabgeordnete erinnert zudem daran, dass die Finanzschwäche der ostdeutschen Bundesländer eine Folge der deutschen Teilung sei. Anders als früher gebe es im Osten kaum große Konzernzentralen und dementsprechend geringere Einnahmen durch die Körperschaftssteuer. Das solidarische Ausgleichssystem habe sich bewährt und müsse bestehen bleiben, forderte Schneider. „Wir brauchen Zusammenhalt statt Egoismus.“


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EU-Digitalkommissarin pocht auf Regulierung von US-Techkonzernen

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Instagram-Logo auf einem Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Im Handelsstreit mit den USA will die EU-Kommission nicht über Gesetze verhandeln, die US-Tech-Konzerne in Europa regulieren sollen. „Wir müssen unsere starken Instrumente vollständig durchsetzen“, sagte die zuständige EU-Kommissarin für die Tech-Regulierung, Henna Virkkunen, dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). „Wir wollen sicherstellen, dass unser digitales Umfeld sicher, fair und demokratisch ist. All unsere Regeln basieren darauf.“

Derzeit befindet sich EU-Handelskommissar Maros Sefcovic in Washington, um mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump über mögliche Kompromisse im Zollstreit zu sprechen. Außerdem erhöht die EU-Kommissarin den Druck auf Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), mögliche Strafen bei den laufenden Untersuchungen gegen die Plattformen zu verhängen. Insbesondere die Untersuchung gegen die Social-Media-Plattform X könnte bald abgeschlossen werden. Die Entscheidung, ob die EU-Kommission die Strafe verhängt, gilt als hochpolitisch: X-Eigentümer Elon Musk ist einer der engsten Berater von US-Präsident Donald Trump.

Virkkunen kritisierte US-Vizepräsident J. D. Vance, der der EU auf der Münchner Sicherheitskonferenz vorgeworfen hatte, die Meinungsfreiheit einzuschränken. „Im DSA heißt es, dass Online-Plattformen über Verfahren verfügen müssen, wie sie Risiken bewerten und mindern, zum Beispiel, wenn es um den Schutz von Jugendlichen, um Wahlprozesse, um unsere Demokratie und das Wohlergehen der Menschen geht“, sagte Virkkunen.

Gerade wenn es um Inhalte gehe, werde das jedoch oft missverstanden. „Einige Leute denken, dass wir Inhalte regulieren, aber das tun wir nicht.“ Stattdessen müssten die Plattformen über Verfahren verfügen, die sicherstellen, dass sie keine Hassrede oder Desinformation verbreiten – und sie müssen illegale Inhalte entfernen, so die EU-Kommissarin.


Foto: Instagram-Logo auf einem Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ukraine-Verhandlungen: Baerbock rät Europäern zu Selbstbewusstsein

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Annalena Baerbock (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Verhandlungen der USA mit Russland über die Zukunft der Ukraine hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zu einem selbstbewussten Auftreten gegenüber der US-Regierung geraten. Europas Rolle kleinzureden, spiele „nur der russischen Agenda in die Hände“, sagte sie am Mittwoch. „Ich werbe daher für ein selbstbewusstes Agieren gegenüber der US-Administration.“

Europäische Staaten hatten sich in den vergangenen Tagen frustriert darüber gezeigt, dass sie nicht an den Verhandlungen beteiligt werden, und scharfe Kritik an der veränderten Positionierung der USA in dem Konflikt geäußert. „Wir dürfen uns von den jüngsten Gesprächen nicht kirre machen lassen und müssen weiter kühlen Kopf bewahren – auch angesichts der Vielfalt der Stimmen, die uns über den Atlantik erreichen“, sagte Baerbock. „Dauerhaften Frieden in Europa kann es nur mit Europa geben.“

Man stehe an einer existenziellen Wegmarke für Sicherheit und Frieden in Europa. „Mit einem Scheinfrieden, der Russland nur eine Atempause für neue Kriegszüge verschaffen würde, wäre niemanden geholfen: nicht der Ukraine, nicht Europa und nicht den USA“, erklärte sie. Nun müsse ausgelotet werden, „ob Putin nun endlich dazu bereit ist, seinen brutalen Krieg gegen die Menschen in der Ukraine zu beenden oder ob er den Krieg mit voller Härte fortsetzen will“.

Gleichzeitig arbeite man „mit ganzer Kraft“ an der weiteren Stärkung der Ukraine. „Denn sie kann Verhandlungen auf dem Weg zu ihrem Frieden – und letztlich Europas Frieden – nur aus einer Position der Stärke heraus führen“, sagte die Außenministerin. Mit dem 16. Sanktionspaket der EU wolle man zudem Sanktionsumgehungen den Riegel vorzuschieben und die russische Schattenflotte sanktionieren. „Wir treffen Russland dort, wo es seiner Kriegsführung weh tut: bei den Deviseneinnahmen“, so Baerbock.

Russland hatte am 18. März 2014 die ukrainische Krim annektiert, am 13. April 2014 den Krieg im ostukrainischen Donbass begonnen und ihn am 24. Februar 2022 auf die gesamte Ukraine ausgeweitet. Trumps jüngste Äußerung, die Ukraine hätte den Krieg „niemals anfangen sollen“, wies Baerbock indirekt zurück. „Niemand außer Putin hat diesen Krieg im Herzen Europas vom Zaun gebrochen oder gewollt“, sagte die Grünen-Politikerin. „Niemand in Europa darf aber Zweifel aufkommen lassen, dass wir jetzt nicht alles für Frieden und Sicherheit in Europa und die Zukunft unserer Kinder unternehmen.“


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Österreich: Anschlag auf Bahnhof in Wien verhindert

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Österreichische Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturWien (dts Nachrichtenagentur) – Die österreichische Polizei und der Verfassungsschutz haben nach eigenen Angaben einen Terroranschlag in Wien verhindert. Der Tatverdächtige, ein 14 Jahre alter Österreicher mit türkischen Wurzeln, wurde bereits am 10. Februar festgenommen, wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte.

Der Jugendliche soll sich demnach im Internet radikalisiert und einen Angriff auf den Westbahnhof geplant haben. Bei der Festnahme hatte der Verdächtige ein Messer mit einer Säge und einer fünf Zentimeter langen Klinge in seiner Hosentasche.

Bei der durch die Staatsanwaltschaft Wien angeordneten Hausdurchsuchung seien die Ermittler auf zahlreiche islamistische Bücher gestoßen, so das Ministerium weiter. Die Staatsschützer stellten demnach zudem diverse handschriftliche Skizzen sicher, die Anschläge mit Messern und Macheten auf einem Bahnhof sowie auf Polizisten zeigten. Außerdem wurden Zeichnungen von islamistischen Soldaten mit der IS-Flagge gefunden. Unter den Skizzen befand sich darüber hinaus eine handschriftliche Anleitung für die Herstellung von explosivem Material, das als Zünder für eine herzustellende Bombe fungieren sollte.

Bei der Durchsuchung des zur Wohnung gehörigen Kellerabteils wurden den Ermittlern zufolge Aluminiumrohre beziehungsweise Tischbeine sowie ein Panzertape in einem Versteck gefunden. Diese Materialien hätten offenbar zum Bombenbau verwendet werden sollen. Ebenso wurde in einer weiteren Tasche ein Kampfmesser mit einer 16,5 Zentimeter langen Klinge, ein weiteres Klappmesser mit einer sieben Zentimeter langen Klinge sowie eine Flagge mit dem islamischen Glaubensbekenntnis vorgefunden und sichergestellt. Bei der Vernehmung soll der 14-Jährige die Aussage verweigert haben.


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Bericht: Adidas-Aufsichtsratschef will noch einmal antreten

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Adidas (Archiv), via dts NachrichtenagenturHerzogenaurach (dts Nachrichtenagentur) – Adidas-Aufsichtsratschef Thomas Rabe will sich offenbar auf der Hauptversammlung im Mai noch einmal wählen lassen. Der Bertelsmann-CEO strebe eine erneute Verlängerung seiner Amtszeit um ein Jahr an, berichtet das „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf Branchenkreise.

Investoren hatten schon im vergangenen Jahr die Verlängerung des Mandats um ein Jahr wegen des Vorwurfs der Ämterhäufung kritisiert. Rabe, der sich 2026 ganz aus dem Berufsleben zurückziehen will, wollte aber noch den Übergang an einen Nachfolger moderieren. Bislang ist aber kein Nachfolger in Sicht, daher will er nun den Informationen zufolge nochmals verlängern.

Investoren sehen eine weitere einjährige Amtszeit Rabes kritisch. „Wir haben Herrn Rabe im vergangenen Jahr wegen Ämterhäufung nicht gewählt“, sagte Vanda Rothacker, Analystin und Corporate-Governance-Expertin bei Union Investment, dem „Handelsblatt“. Damals sei er für ein Jahr mandatiert worden. „Dass er sich nun für eine weitere einjährige Amtszeit zur Wahl stellt, spricht nicht für eine überzeugende Nachfolgeplanung. Dies sehen wir kritisch.“


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Ministerium sieht "Regelungsbedarf" bei Bundeswehr-Befugnissen im Inland

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Sanitätsfahrzeug der Bundeswehr (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesverteidigungsministerium sieht noch „Regelungsbedarf“ bei den Befugnissen für die Bundeswehr im Inland. Entsprechende Überlegungen des Kommandeurs des Territorialen Führungskommandos, Generalleutnant André Bodemann, seien „durchaus plausibel und nachvollziehbar“, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Mittwoch auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

Fakt sei, dass Bodemann eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung des Operationsplans Deutschland spiele. Die Bundesrepublik fungiere als Drehscheibe und das Führungskommando sei wesentlich für Verkehrs- und Transportregelungen in Deutschland zuständig, wenn es zum Bündnisfall kommen sollte. „Insofern, wenn es hier Regelungsbedarf gibt, dann ist das die Analyse des Territorialen Führungskommandos und General Bodemanns.“

Er wolle das selbst nicht bewerten, so der Sprecher. Aber man wisse natürlich, dass man im Bereich Operationsplan Deutschland und Drehscheibenfunktion noch „Regelungsbedarf“ habe. Diese Aufgabe sei enorm, wobei man unter anderem Versorgungsräume und Tanklager sicherstellen sowie Straßen auch sperren können müsse.

Bodemann hatte zuvor in der „Zeit“ dafür geworben, dass man über „erweiterte Befugnisse“ für die Bundeswehr im Inland nachdenken sollte. Er forderte unter anderem, dass die Bundeswehr schon früher als bisher spezielle Befugnisse erhalten sollte. Derzeit müsse erst die Vorstufe des Verteidigungsfalls erklärt werden, bevor etwa Straßen für das Militär gesperrt oder Firmen zur logistischen Unterstützung der Bundeswehr verpflichtet werden könnten. „Das ist in meinen Augen zu spät“, sagte der für die Landesverteidigung zuständige General der Wochenzeitung.


Foto: Sanitätsfahrzeug der Bundeswehr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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German Innovation Award 2025: Innovationskraft im Zeichen des Fortschritts

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German Innovation Award 2025: Innovationskraft im Zeichen des Fortschritts

Jurysitzung abgeschlossen –Trends und Perspektiven für den Innovationsstandort Deutschland

Gestern fand die Jurysitzung des German Innovation Awards 2025 statt. Der Award zeigt die Innovationskraft Deutschlands, beleuchtet aktuelle Trends und setzt neue Maßstäbe für zukunftsorientierte Entwicklungen.

Hintergrund zum German Innovation Award

Der German Innovation Award ist eine der bedeutendsten Auszeichnungen für zukunftsweisende Technologien, Produkte und Dienstleistungen in Deutschland. Der Preis wurde ins Leben gerufen, um Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen zu würdigen, die sich durch innovative und nachhaltige Entwicklungen hervortun. Vergeben wird er in mehreren Kategorien, darunter Industrie, Technologie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Gesundheitswesen.

Der Award dient nicht nur der Anerkennung exzellenter Innovationen, sondern auch als Plattform für den Ideenaustausch und die Förderung neuer Talente. Die diesjährigen Einreichungen zeigen, wie viel Potenzial in Deutschlands Innovationslandschaft steckt.

Rekordzahl an Einsendungen und neue Trends

Mit zahlreichen eingereichten Projekten verzeichnete der German Innovation Award in diesem Jahr einen neuen Rekord an ausgezeichneten Einreichungen. „Das ist ein starkes Zeichen für den Innovationsstandort Deutschland“, erklärte Anabel Ternes, renommierte Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsexpertin und Jurymitglied nach der Jurysitzung. Besonders auffällig ist, dass ein Großteil der Einreichungen auf nachhaltige Technologien und digitale Transformation abzielt. Themen wie künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit nahmen einen zentralen Platz ein.

Auch im Gesundheitsbereich wurden zahlreiche wegweisende Projekte eingereicht. Ein weiterer klar erkennbarer Trend ist die Verzahnung von Technologie und sozialer oder ökologischer Verantwortung, was zeigt, dass Unternehmen zunehmend gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollen.

Deutschland als Innovationsmotor

Die hohe Beteiligung und Qualität der Einreichungen zeigen, dass Deutschland weiterhin ein Vorreiter für innovative Entwicklungen ist. Doch trotz dieser Erfolge gibt es auch Herausforderungen: „Der Innovationsstandort Deutschland hat großes Potenzial, aber wir müssen uns darauf konzentrieren, mehr Mut zur Veränderung und eine offenere Innovationskultur zu fördern“, betonte Anabel Ternes.

Die Bundesregierung und zahlreiche Förderinstitutionen haben in den letzten Jahren Initiativen gestartet, um Innovationen zu unterstützen – von Forschungszuschüssen über Steuererleichterungen bis hin zu Start-up-Förderprogrammen. Solche Maßnahmen schaffen den Rahmen, den Unternehmen brauchen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

„Innovation ist nicht nur die Einführung neuer Technologien, sondern die Fähigkeit, Wandel aktiv zu gestalten. Die diesjährigen Einreichungen zeigen, dass Deutschland bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen. Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Ära, in der Nachhaltigkeit und digitale Transformation Hand in Hand gehen“, erklärte Ternes im Anschluss an die Jurysitzung.

Symbol für Fortschritt und Wandel

Die Preisträger des German Innovation Awards 2025 werden in einigen Wochen bekannt gegeben. Schon jetzt steht fest, dass viele zukunftsweisende Projekte dabei sind, die die Innovationskraft Deutschlands repräsentieren. Für die Jury war die Entscheidung angesichts der Qualität der Einsendungen keine leichte Aufgabe – doch genau das ist das beste Zeichen für den Innovationsstandort Deutschland.

Der German Innovation Award bleibt auch 2025 ein Symbol für Fortschritt, Wandel und Mut zur Zukunft.

Titelfoto: Quelle: https://www.german-innovation-award.de

Union hält trotz Wehretat-Debatte an Schuldenbremse fest

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Deutsche Kriegsschiffe (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union will trotz der drohenden drastischen Erhöhung der Verteidigungsausgaben an der Schuldenbremse weitgehend festhalten. „Die dauerhafte Finanzierung der Nato-Quote wird Deutschland sicherlich vor Herausforderungen stellen“, sagte Unions-Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Die gescheiterte Ampel habe für die Zeit nach 2027 keinerlei Vorsorge für eine auskömmliche Finanzierung der Bundeswehr getroffen. „Ein Schleifen der Schuldenbremse wäre aber der ganz falsche Weg. Die Schuldenbremse ist wesentlich für die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen und die Generationengerechtigkeit“, sagte Frei. „Sie ist flexibel und verhindert nicht etwa Investitionen.

Wer immer neue Schulden aufnehmen will, vergisst: Der Staat wird sich das im Übermaß verteilte Geld letztlich zurückholen müssen. Schulden sind die Steuern von morgen“, warnte Frei. Nach dem Kurswechsel der US-Administration in der Sicherheitspolitik und in der Ukraine wird in der EU und der Nato über deutliche höhere europäische Verteidigungsausgaben debattiert.


Foto: Deutsche Kriegsschiffe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax dreht am Mittag ins Minus – Zollstreit hinterlässt Spuren

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch nach einem weiteren Start auf Rekordniveau bis zum Mittag in den roten Bereich gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 22.655 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, Rheinmetall und Eon, am Ende MTU, Heidelberg Materials und BASF.

„Insgesamt bekommen die Investoren verstärkt kalte Füße und fokussieren sich im Wesentlichen auf die defensiven Sektoren“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. „Dadurch stehen die Aktien von RWE, Eon und Merck auf der Gewinnerliste vorne. Bei den Verlierertiteln lassen sich die aktuellen Hauptthemen schnell wiederfinden und die gehören die Aktien von Porsche und BASF zu den Verlierern.“

Die US-Strafzollthematik hinterlasse doch in Teilen Spuren im deutschen Aktienmarkt, so Lipkow. Nun warteten die Marktteilnehmer auf die anstehenden US-Baudaten.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,0429 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9589 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 76,25 US-Dollar; das waren 41 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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