BASF – Wintershall Dea operativ nicht von Russland-Sanktionen betroffen

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Frankfurt, 25. Feb (Reuters) – BASF sieht seine Beteiligung Wintershall Dea derzeit nicht von den Sanktionen gegen Russland betroffen.

„Im Moment haben wir auf das operative Geschäft von Wintershall Dea keine Auswirkungen“, sagte Finanzchef Hans-Ulrich Engel am Freitag auf der Bilanzpressekonferenz des Chemiekonzerns. Er gehe zudem nicht davon aus, dass Wintershall Dea als Darlehensgeber der Gaspipeline Nord Stream 2 selbst Gegenstand von Sanktionen wird.

Was die Sanktionen gegen Nord Stream 2 für die Zukunft der Pipeline, die russisches Gas nach Europa bringen soll, bedeuten, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten klären, schätzt Engel. „Es ist zu früh zu beantworten, ob das nun das endgültige Ende für die Pipeline ist.“

Der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea ist an der Finanzierung der umstrittenen Ostsee-Pipeline beteiligt. Er hat der Projektgesellschaft ein Darlehen über 730 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Der russische Gaskonzern Gazprom, dem die in der Schweiz ansässige Projektgesellschaft gehört, ist mit Abstand der wichtigste Partner für Wintershall Dea.

Als Reaktion auf das russische Vorgehen in der Ukraine hatte die Bundesregierung die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 am Dienstag auf Eis gelegt. Die USA kündigten Sanktionen gegen die Nord Stream 2 AG und deren Management an. BASF hält an Wintershall Dea 67 Prozent.

BASF – Wintershall Dea operativ nicht von Russland-Sanktionen betroffen

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto 

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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