Wall Street eröffnet uneinheitlich – Sorge über neue Sanktionen

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Berlin/Bangalore, 05. Apr (Reuters) – Die Furcht vor neuen Sanktionen im Ukraine-Krieg hat die Wall Street am Dienstag uneinheitlich öffnen lassen. Wie zuvor in Europa sorgte für Aufsehen, dass die EU-Kommission unter anderem Importverbote für Kohle, Holz, Zement, Gummi und Chemikalien sowie auch Kaviar und Wodka mit einem Wert von bis zu neun Milliarden Euro pro Jahr vorschlagen will.

Zudem verschärften die USA ihre Maßnahmen: Das US-Finanzministerium hinderte Russland daran, fällige Zahlungen von mehr als 600 Millionen Dollar an ihre Gläubiger aus den bei US-Banken gehaltenen Devisenreserven zu leisten.

Der Dow-Jones-Index.DJI der Standardwerte eröffnete 0,3 Prozent im Plus mit 35.016 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500.SPX verlor dagegen etwa 0,1 Prozent auf 4576 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq.IXIC sank um 0,4 Prozent auf 14.474 Punkte. 

Wie am Vortag stand TwitterTWTR.N im Fokus der Anleger: Tesla-Chef Elon Musk soll in den Aufsichtsrat des Kurznachrichtendienstes einziehen. Am Montag war bekanntgeworden, dass Musk einen Anteil von 9,2 Prozent an Twitter hält und damit größter Einzelaktionär ist. Die Twitter-Aktie zog am Dienstag im frühen Verlauf um 6,5 Prozent an, nachdem sie am Vortag bereits 27 Prozent zugelegt hatte.

Twitter-Gründer Jack Dorsey lobte Musk in einem Tweet: „Er ist ein leidenschaftlicher Anhänger und intensiver Kritiker unseres Dienstes, was genau das ist, was wir bei Twitter und im Verwaltungsrat benötigen, um langfristig stärker zu werden.“

Wall Street eröffnet uneinheitlich – Sorge über neue Sanktionen

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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